{"id":686857,"date":"2025-10-24T06:00:26","date_gmt":"2025-10-24T04:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=686857"},"modified":"2025-11-03T11:26:07","modified_gmt":"2025-11-03T10:26:07","slug":"buchauszug-gostomzyk-jahn-becker-toussaint-neue-briefe-an-junge-juristinnen-und-juristen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/10\/24\/buchauszug-gostomzyk-jahn-becker-toussaint-neue-briefe-an-junge-juristinnen-und-juristen\/","title":{"rendered":"Buchauszug Gostomzyk \/ Jahn \/ Becker-Toussaint. &#8222;Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Buchauzug Tobias Gostomzyk \/ Joachim Jahn \/ Hildegard Becker-Toussaint: &#8222;Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen&#8220;<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_686860\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686860\" class=\"size-medium wp-image-686860\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/flade.martina-2-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/flade.martina-2-300x300.jpeg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/flade.martina-2-150x150.jpeg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/flade.martina-2.jpeg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-686860\" class=\"wp-caption-text\">Martina Flade (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/martinaflade.de\/\"><strong>Martina Flade<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Den eigenen Weg finden \u2013 oder warum ich meinen Beruf als Strafrichterin aufgab<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser, nun sitze ich hier und bin endlich gezwungen, diesen Brief zu schreiben. Vor einigen Wochen habe ich meinen Beruf als Richterin an den Nagel geh\u00e4ngt, um meine eigene Anwaltskanzlei und ein Unternehmen zu gr\u00fcnden und bin f\u00fcr einige Monate mit meiner Familie nach Afrika ausgewandert. Der Entschluss, dieses hohe Amt hinter mir zu lassen, war das Ergebnis eines langwierigen, schmerzhaften Entscheidungsprozesses. Doch irgendwann fand ich die innere St\u00e4rke, meine Unentschlossenheit zu \u00fcberwinden, meinen Antrag auf Entlassung zu stellen und die Angst abzulegen, Menschen, denen gegen\u00fcber ich gro\u00dfe Dankbarkeit empfinde, vor den Kopf zu sto\u00dfen.<\/p>\n<p>In der Toshari Lodge, unweit des Etosha-Nationalparks in Namibia, finde ich die n\u00f6tige Ruhe, um meine Gedanken zu ordnen \u2013 weit weg von Ablenkungen. Auf der Terrasse, umgeben von der Savanne, beginnt der Tag. Die k\u00fchle Morgenluft mischt sich mit den ersten Sonnenstrahlen, w\u00e4hrend Grillen zirpen und V\u00f6gel singen. Trotz der Ger\u00e4usche wirkt alles ruhig und unverf\u00e4lscht. Mein erster Satz war nat\u00fcrlich Ausdruck purer Prokrastination \u2013 und doch glaube ich, dass ich genau auf diesen Ort gewartet habe. Denn an Orten wie diesen f\u00fchle ich mich am meisten mit mir selbst verbunden. Immer wieder suche ich sie auf, um mich mit mir zu \u201everbinden\u201c. Hier zu sitzen, inmitten der Wildnis, ohne Ablenkung, ja sogar mit ein wenig Langeweile, zwingt mich, mich innerlich mit mir auseinanderzusetzen. Achtsamkeit ist etwas, das wir in der Juristerei nicht lernen.<\/p>\n<div id=\"attachment_673693\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-673693\" class=\"size-medium wp-image-673693\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/IMG_20200429_133237_178-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/IMG_20200429_133237_178-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/IMG_20200429_133237_178-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/IMG_20200429_133237_178.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-673693\" class=\"wp-caption-text\">Herausgeber Joachim Jahn (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>\u201eEntweder du bist klar im Kopf oder eben nicht\u201c, sagte einmal ein Richter zu mir, den ich sehr mochte. Juristen m\u00fcssen grunds\u00e4tzlich streng rational handeln. Unsere Arbeitsweise folgt festen Grunds\u00e4tzen und Techniken. Gleichzeitig ist der Anspruch an uns selbst hoch, und auch von au\u00dfen wird viel erwartet. Oft tragen wir Verantwortung f\u00fcr Entscheidungen mit gro\u00dfer Tragweite. Und so lernte ich bereits in meinen ersten Wochen bei der Staatsanwaltschaft: eine hohe Arbeitsbelastung auszuhalten \u2013 ein Statussymbol vieler Juristen. Durch meinen Mann, einen erfahrenen Unternehmer mit jahrelanger Vertriebserfahrung, bekam ich neue Perspektiven. Ich erlebte, wie das richtige Mindset \u2013 oder vielmehr innere Entschlossenheit und \u00dcberzeugung \u2013 nicht nur Teambuilding und Leistungsst\u00e4rke, sondern auch echte Zufriedenheit f\u00f6rdern kann. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie viel Selbstf\u00fcrsorge und kontinuierliche Arbeit Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung erfordert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/imageservice.ecom-api.beck-shop.de\/api\/getimage?productId=38770033&amp;width=260&amp;format=webp\" alt=\"Abbildung von Gostomzyk \/ Jahn | Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen | 1. Auflage | 2025 | beck-shop.de\" \/><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/gostomzyk-jahn-becker-toussaint-neue-briefe-junge-juristinnen-juristen\/product\/38770033\">Gostomzyk \/ Jahn |<\/a> Becker-Toussaint \/<\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/gostomzyk-jahn-becker-toussaint-neue-briefe-junge-juristinnen-juristen\/product\/38770033\">Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen | 1. Auflage | 2025 | beck-shop.de<\/a>, 204 Seiten, 24,90 Euro<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das brachte mich dazu, mich intensiver mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Dabei stie\u00df ich auf eine alte indische Metapher<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, die etwa wie folgt lautet: \u201eDie meisten Menschen gehen durchs Leben, als s\u00e4\u00dfen sie in einer l\u00e4dierten Kutsche. Die Pferde gehen durch. Der Kutscher ist betrunken. Und der Fahrgast schl\u00e4ft.\u201c Die Kutsche steht f\u00fcr unseren K\u00f6rper, der ausgewogene Ern\u00e4hrung, ausreichend Schlaf und Bewegung braucht. Die ungez\u00e4hmten Pferde symbolisieren unsere Emotionen, die wir oft nicht im Griff haben und die doch die Qualit\u00e4t unseres Lebens bestimmen. Der betrunkene Kutscher ist unser abgelenkter, zielloser Geist. Und der Fahrgast (unsere Seele) schl\u00e4ft, weil wir sie ignorieren. Wohin wird eine solche Kutsche fahren? Hat sie \u00fcberhaupt ein Ziel? Und selbst wenn \u2013 wie schnell wird sie es erreichen?<\/p>\n<p>In vielen Branchen wird auf Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung Wert gelegt. Doch ausgerechnet wir Juristen, die in Positionen mit hoher Verantwortung arbeiten und mit menschlichen Schicksalen konfrontiert sind, tun sie oft als Humbug ab. Wie schon zitiert: \u201eEntweder du bist klar im Kopf oder nicht.\u201c Ich behaupte: Wer achtsam lebt, ist klar im Kopf. Wer sich selbst nicht reflektiert, ist getr\u00fcbt. Nach der Arbeit und unz\u00e4hligen F\u00e4llen kommt das Familienleben oder noch mehr Arbeit. Das eigene \u201eIch\u201c bleibt dabei oft auf der Strecke. Und wir bemerken es nicht einmal.<\/p>\n<div id=\"attachment_686842\" style=\"width: 232px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686842\" class=\"size-medium wp-image-686842\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.Gostomzyk_Tobias_Foto-222x300.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.Gostomzyk_Tobias_Foto-222x300.jpg 222w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.Gostomzyk_Tobias_Foto.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/><p id=\"caption-attachment-686842\" class=\"wp-caption-text\">Tobias Gostomzyk (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>Als ich bei der Staatsanwaltschaft anfing, hatte ich eine klare Vision: Verbrechen verfolgen und f\u00fcr Gerechtigkeit sorgen. Doch dann geriet ich in ein Hamsterrad aus Aktenbergen, Haftbefehlen und Anklageschriften. Ich liebte meine Arbeit \u2013 sie war spannend und sinnstiftend. Doch sie lie\u00df kaum Raum f\u00fcr mich selbst. Mein innerer Kompass, einst fest auf Gerechtigkeit und \u201eVerbrecherjagd\u201c ausgerichtet, begann sich zu verlieren. Stattdessen r\u00fcckte etwas anderes in den Vordergrund: die schiere Notwendigkeit, effizient zu arbeiten, um nicht in Aktenbergen zu versinken. Sport und gesunde Ern\u00e4hrung? Kaum noch Platz daf\u00fcr. Mein eigenes \u201eIch\u201c? \u2013 wurde zur Nebensache.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit w\u00fcnschte ich mir, schwanger zu werden. Doch wenig \u00fcberraschend: Es klappte nicht. Wie auch? Wo h\u00e4tte ein Kind in meinem Leben Raum gefunden, wenn nicht einmal ich selbst darin Platz hatte? Dann f\u00fchrte ein Zufall meinen Mann und mich in ein Ayurveda-Hotel auf Sri Lanka. Wir suchten lediglich eine Unterkunft f\u00fcr ein paar N\u00e4chte auf der Durchreise \u2013 doch genau dort begann ich erstmals mit Meditation, Affirmationen und Yoga. Zwei Jahre lang hatte ich ohne medizinische Ursache vergeblich versucht, schwanger zu werden. Doch nur wenige Wochen nach unserem Aufenthalt war ich es pl\u00f6tzlich. Ich bin weder Buddhistin geworden noch eine Ayurveda-Anh\u00e4ngerin. Doch dieses Erlebnis hat mir unmissverst\u00e4ndlich vor Augen gef\u00fchrt, welchen Einfluss unsere Geisteshaltung auf uns hat.<\/p>\n<p>Ich bin auch keine Esoterikerin, aber ich sehe, wie wir Juristen uns oft selbst \u00fcberfordern \u2013 getrieben von Verantwortung, Karriereambitionen und dem st\u00e4ndigen Streben nach Anerkennung. Doch w\u00e4hrend wir unsere \u00e4u\u00dferen Erfolge optimieren, vernachl\u00e4ssigen viele von uns die innere Balance v\u00f6llig. Dabei bin ich \u00fcberzeugt: unser wahres Lebensgl\u00fcck h\u00e4ngt nicht nur von beruflichen Errungenschaften ab, sondern auch von unserer mentalen und k\u00f6rperlichen Verfassung. Erfolg bedeutet f\u00fcr mich nicht allein eine steile Karriere, sondern ein erf\u00fclltes, gl\u00fcckliches Leben. Nat\u00fcrlich gibt es Phasen, in denen ich in Arbeit versinke und weder Sport noch Meditation praktiziere. Doch ich bin nun sensibel daf\u00fcr geworden, wann es Zeit ist, mich wieder mit mir selbst zu verbinden. Dann h\u00f6re ich in mich hinein: Wer bin ich? Was will ich? Was l\u00e4uft gut, was nicht? Ich fokussiere mich neu und finde zur\u00fcck zu mir. Und das ist in Ordnung. Unsere Ziele sollten nicht in Stein gemei\u00dfelt sein \u2013 sie d\u00fcrfen sich weiterentwickeln so wie wir selbst.<\/p>\n<div id=\"attachment_686841\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686841\" class=\"size-medium wp-image-686841\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.BeckerToussaint-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.BeckerToussaint-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/10\/Jahn-Buch.BeckerToussaint.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-686841\" class=\"wp-caption-text\">Hildegard Becker-Toussaint (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>Im Referendariat war es mein gr\u00f6\u00dfter Traum, Richterin zu werden. Doch als ich schlie\u00dflich als erste Richterin einen \u00f6ffentlichen Instagram-Account startete, er\u00f6ffneten sich v\u00f6llig neue M\u00f6glichkeiten, mit denen ich nie gerechnet h\u00e4tte: ein eigener Podcast, TV-Produktionen, unternehmerische Projekte, Autorinnen- und Interviewanfragen, O-T\u00f6ne f\u00fcr Nachrichtensender und vieles mehr. Ich sp\u00fcrte, dass es an der Zeit war, mich neu auszurichten, auch wenn das bedeutete, meinen sinnstiftenden Beruf als Richterin hinter mir zu lassen. Denn mir wurde bewusst, wie sehr ich all diese neuen T\u00e4tigkeiten genoss, obwohl ich nie erwartet h\u00e4tte, dass sie mir so viel Freude bereiten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Gleichzeitig stie\u00df ich immer h\u00e4ufiger an die Grenzen meines Amts \u2013 insbesondere an das M\u00e4\u00dfigungsgebot, das mir als Richterin auferlegt war und in direktem Gegensatz zu meinem wachsenden \u00f6ffentlichen Engagement stand. Mit meiner zunehmenden Sichtbarkeit machte ich mich angreifbar. Als Strafrichterin musste ich stets damit rechnen, dass Strafverteidiger meine \u00f6ffentliche Pr\u00e4senz hinterfragten. Besonders, weil ich mich nicht nur zu rechtlichen, sondern auch zu rechtspolitischen Themen \u00e4u\u00dferte \u2013 etwa zum Strafrecht oder zu gesellschaftlichen Fragen wie Feminismus.<\/p>\n<p>Lange hatte ich Angst, andere zu entt\u00e4uschen. Doch noch gr\u00f6\u00dfer war meine Furcht, die Sicherheit des Beamtentums aufzugeben: die feste Besoldung, die hohen Pensionsanspr\u00fcche, den kinderfreundlichen Arbeitsplatz. All das gab mir Stabilit\u00e4t und Planbarkeit. Gerade als Mutter war es beruhigend zu wissen, dass meine berufliche Zukunft abgesichert war, unabh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden. Doch je st\u00e4rker ich diese Sicherheit sp\u00fcrte, desto mehr wurde mir bewusst, dass sie mich auch festhielt. Sie hinderte mich daran, meinem eigenen inneren Ruf zu folgen. Die entscheidende Frage war: Was wiegt mehr? Die Gewissheit finanzieller und beruflicher Stabilit\u00e4t oder die M\u00f6glichkeit, mich frei zu entfalten und meinen eigenen Weg zu gehen?<\/p>\n<p>Dieser innere Zwiespalt lie\u00df mich lange z\u00f6gern. Doch dann hatte ich beim Joggen einen Moment absoluter Klarheit: Egal, was andere \u00fcber mich denken \u2013 es kommt nur darauf an, dass ich mein Leben lebe. Doch diese Erkenntnis kam nicht \u00fcber Nacht. Es war ein Prozess \u2013 gepr\u00e4gt von Selbstreflexion, Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit. All das half mir, meine \u00c4ngste, Zweifel und Zukunftssorgen loszulassen. Was f\u00fcr viele wie ein mutiger Schritt aussah, war f\u00fcr mich keine blo\u00dfe Entscheidung \u2013 es war eine Notwendigkeit. Ich musste diesen neuen Weg gehen, weil ich ihn mit jeder Faser meines Seins wollte. Ich war voller Tatendrang, und genau das machte den Unterschied. Und ich w\u00fcnsche mir, dass Sie \u2013 liebe Leserin, lieber Leser \u2013 diesen Tatendrang auch f\u00fcr sich entdecken. Dass Sie erkennen, was Sie wirklich wollen, und den Mut finden, es umzusetzen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> 1 Schweizer, Das Jochen-Schweizer-Prinzip \u2013 Wie du der Mensch wirst, der alle deine Probleme l\u00f6st, 2024<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Buchauszug \u201eFlade, Den eigenen Weg finden \u2013 oder warum ich meinen Beruf als Strafrichterin aufgab\u201c, aus: Gostomyzk\/Jahn\/Becker-Toussaint, Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen, 2025, und Cover \u00a9 Verlag C.H.Beck GmbH &amp; Co. KG<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauzug Tobias Gostomzyk \/ Joachim Jahn \/ Hildegard Becker-Toussaint: &#8222;Neue Briefe an junge Juristinnen und Juristen&#8220; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Martina Flade Den eigenen Weg finden \u2013 oder warum ich meinen Beruf als Strafrichterin aufgab Liebe Leserin, lieber Leser, nun sitze &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/10\/24\/buchauszug-gostomzyk-jahn-becker-toussaint-neue-briefe-an-junge-juristinnen-und-juristen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[12473,1890,4333,12472,3952,12471,5208],"class_list":["post-686857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-neue-briefe-an-junge-juristinnen-und-juristen","tag-buchauszug","tag-c-h-beck","tag-hildegard-becker-toussaint","tag-joachim-jahn","tag-martina-flade","tag-tobias-gostomzyk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=686857"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":686913,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686857\/revisions\/686913"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=686857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=686857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=686857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}