{"id":686786,"date":"2026-01-11T13:44:06","date_gmt":"2026-01-11T12:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=686786"},"modified":"2026-01-11T13:48:53","modified_gmt":"2026-01-11T12:48:53","slug":"der-entscheidende-unterschied-bei-fuehrungskraeften-im-topmanagement-2-wie-sich-koenner-von-blendern-unterscheiden-gastbeitrag-von-gudrun-happich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2026\/01\/11\/der-entscheidende-unterschied-bei-fuehrungskraeften-im-topmanagement-2-wie-sich-koenner-von-blendern-unterscheiden-gastbeitrag-von-gudrun-happich\/","title":{"rendered":"Der entscheidende Unterschied bei F\u00fchrungskr\u00e4ften im Topmanagement (2): Wie sich K\u00f6nner von Blendern unterscheiden. Gastbeitrag von Gudrun Happich"},"content":{"rendered":"<p><strong>So unterscheiden Sie gute F\u00fchrungskr\u00e4fte von Aufschneidern: K\u00f6nner und Nicht-K\u00f6nner im Topmanagement. <a href=\"http:\/\/www.galileo-institut.de\">Gastbeitrag<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/gudrunhappich\/\">Gudrun Happich<\/a> (2)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_681817\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-681817\" class=\"size-full wp-image-681817\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/03\/Happich2.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/03\/Happich2.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/03\/Happich2-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/03\/Happich2-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-681817\" class=\"wp-caption-text\">Gudrun Happich (Foto: PR\/Happich\/Birgitta Petershagen)<\/p><\/div>\n<p><strong>Schlechte F\u00fchrung ist nicht nur ein Risikofaktor f\u00fcr den Unternehmenserfolg, sondern auch f\u00fcr die Karrieren von Vorst\u00e4nden oder Aufsichtsr\u00e4ten, wenn sie das C-Level mit den falschen Leuten besetzen. An welchen drei Punkten man echte K\u00f6nner und Erfolgsgaranten erkennt.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Scheiterquote von CEOs, CFOs und Co. ist auf einem H\u00f6chstwert seit ungef\u00e4hr 20 Jahren. Kaum ein CEO schafft es, zehn oder mehr Jahre an der Spitze eines Konzerns zu stehen \u2013 egal, wie erfolgreich er ist und war.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Karrieretraum kann schnell zum Alptraum oder zumindest zur Sackgasse werden. Deshalb lohnt es sich, sich mit drei wichtigen Aspekten zu befassen, auf die es an der Unternehmensspitze ankommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>F\u00fchrung kennen versus F\u00fchrung k\u00f6nnen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im C-Level funktionieren Verhaltensweisen nicht mehr, die viele aus dem Middle Management kennen. Es ist eine komplett andere Welt, aber auch der Umstieg von einer C-Level-Position in eine andere erfordert immer wieder eine eigene Transformation \u2013 innerlich wie \u00e4u\u00dferlich. Au\u00dferdem gibt es unterschiedliche Phasen, in denen man anders f\u00fchren muss: die Aufbauphase, die Optimierungsphase, die Sanierungsphase, aber \u00fcberall braucht es gute F\u00fchrung. Ich werde daher nicht m\u00fcde,\u00a0 zu betonen, dass jedes C-Level anders ist und man sich erst einmal in diesem \u00d6kosystem zurechtfinden muss.<\/p>\n<p>Das C-Level ist eine Welt des Einflussnehmens, der Strategie und des politischen Taktierens. Das, was im mittleren Management am st\u00e4rksten z\u00e4hlt, n\u00e4mlich Probleme zu l\u00f6sen und Ergebnisse zu liefern, wird als selbstverst\u00e4ndlich vorausgesetzt und macht nur circa zehn Prozent der Arbeit aus. Dar\u00fcber hinaus kommen eine Menge weiterer Anforderungen hinzu. F\u00fcr die Rolle als F\u00fchrungskraft im Topmanagement geht es darum, das Unternehmen als Ganzes zu leiten und gezielt externe Kontakte aufzubauen.<\/p>\n<p>Ich meine, 30 Prozent des Erfolges machen ein dem Topmanagement gerechtes Auftreten aus. Und ganze 60 Prozent der Arbeit des C-Level-Managements, beziehungsweise des Erfolgs, sind damit verbunden, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Das bedeutet weit mehr als das, was wir\u00a0gemeinhin unter Netzwerken verstehen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie im C-Level Multiplikator sind \u2013 und zwar f\u00fcr alles, das durch Sie entsteht beziehungsweise entstehen soll.<\/p>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00fcssen Vertrauen aufbauen und wichtige Personen zu ihren Verb\u00fcndeten machen. Statt den direkten Weg zu nehmen, ist es dabei manchmal wirksamer, \u00fcber Bande zu spielen: So, wie ich beim Billard die Kugel nicht direkt anspiele, komme ich auch im C-Level in der Regel besser indirekt zum Ziel. Und zwar, indem ich meine Verb\u00fcndeten von meinen Ideen \u00fcberzeuge, und sie mir wiederum helfen, meine Ziele zu erreichen, insofern diese auch auf ihren eigenen Erfolg einzahlen.<\/p>\n<p>Immer das gro\u00dfe Ganze im Blick behalten und dennoch die kleinen, feinen Details zu sehen und entsprechend damit umzugehen \u2013 am besten gleichzeitig \u2013 ist eine Herkulesaufgabe. Der Anf\u00e4nger konzentriert sich immer auf die K\u00f6nigin, der Profischachspieler konzentriert sich auf das ganze Brett. Eine gro\u00dfe Lern- und Ver\u00e4nderungsbereitschaft ist daher f\u00fcr gute C-Level unabdingbar.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong> Achten Sie von Anfang an darauf, dass Sie wirklich alle unausgesprochenen Regeln kennen \u2013 kennen und k\u00f6nnen \u2013, also diese gekonnt umsetzen, ohne sich zu verbiegen, und so einsetzen, um Ihre Rolle ideal zu verk\u00f6rpern. Finden Sie vor allem heraus, wer Entscheidungen trifft oder welche eventuell schon getroffen wurden, die Sie betreffen, und welche Gr\u00fcnde dahinterstecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>O-Ton eines Nicht-K\u00f6nners:<\/u><\/p>\n<p><em>\u201eWissen Sie, ich war \u00fcber 18 Jahre in einem Unternehmen, dann habe ich gewechselt, mir wurde die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung in einem branchenfremden Unternehmen angeboten. Nach zwei Jahren habe ich einen Aufhebungsvertrag erhalten. Echt bl\u00f6d, aber weil ich so gut vernetzt bin, hatte ich sofort wieder eine neue Stelle \u2013 ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Jetzt haben die mich auch wieder mit einem Aufhebungsvertrag herausgekickt. Meine Ergebnisse waren top. Au\u00dferdem bin ich seit 20 Jahren F\u00fchrungskraft. Das beweist doch, dass ich f\u00fchren kann. Die haben mein Potenzial einfach nicht erkannt. Ich brauche jetzt einen Sparringspartner, der daf\u00fcr sorgt, dass die Headhunter bei mir anrufen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Wie sind Sie bisher mit Aufhebungsangeboten umgegangen oder was w\u00e4re Ihr erster Impuls bei einer ausgesprochenen K\u00fcndigung? Wollen Sie nur Ihre eigene Karriere pushen und das Unternehmen ist Ihnen eigentlich egal? Ihr Umfeld wird es Ihnen gleichtun. Oder wollen Sie selbst der Beste werden und andere noch besser machen? Auch diese Haltung wird sich multiplizieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Wie steht es um Ihre Empathie?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Daniel Goleman, renommierter Psychologe im Bereich der emotionalen Intelligenz, f\u00fchrt den Unterschied zwischen Durchschnittsmanager und Spitzenperformer zu 90 Prozent auf die emotionale Intelligenz zur\u00fcck. Dazu geh\u00f6ren ein hohes Ma\u00df an Selbsterkenntnis, die Kunst zuzuh\u00f6ren und gut zu kommunizieren &#8211; und vor allem Empathie. Um empathisch zu sein, ist es besonders wichtig, dass Sie erst einmal die eigenen Gef\u00fchle wahrnehmen, um darauf aufbauend mitf\u00fchlend und respektvoll Ihr Team, Ihre Kollegen, Entscheider, Stakeholder, Kunden und das Unternehmen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen Menschen au\u00dferdem nur dann wirklich bewegen, wenn Sie sehen, wie diese sind, und sie in ihrer Gesamtheit wahr- sowie ernstnehmen. Wahrnehmung basiert auf Interesse, darauf, neugierig auf den anderen zu sein. In den Dialog zu gehen, sich auszutauschen, was auch konstruktive, offene Kritik einschlie\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong> Verwechseln Sie nicht Mitgef\u00fchl mit Mitleid. Menschen abzuholen, und das bewusst bei dem, was sie am meisten bewegt und ber\u00fchrt, bedeutet, ans Eingemachte zu gehen. Das ist Empathie.<\/p>\n<p>\u201eIch bin von Natur aus ein eher misstrauischer Typ\u201c, sagte mir ein Klient. Doch ohne Verb\u00fcndete und ein funktionierendes Netzwerk wird es schwierig an der Spitze. Das wusste auch er \u2013 ein klassischer Leistungstr\u00e4ger mit einem klaren Blick auf das gro\u00dfe Ganze. Er kannte die Spielregeln im C-Level, er wusste um die Wichtigkeit der Unternehmenskultur. Und er agierte stets im Sinne des Unternehmens, wobei er die Ziele, die es in seinen Augen zu erreichen galt, aktiv mitbestimmte. Dennoch war ihm bewusst, dass er eher der distanzierte Typ war, weil er sich schwertat, Menschen zu vertrauen. Das wahrzunehmen, war f\u00fcr ihn schon der erste Schritt, um einen Weg zu finden, Vertrauen aufzubauen. Die Wahrnehmung setzt einen Ver\u00e4nderungsprozess erst in Gang: wahrnehmen, ernstnehmen, handeln. So ist immer die Reihenfolge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist einfacher, Vertrauen aufzubauen, wenn man sein Gegen\u00fcber einsch\u00e4tzen kann. Wenn man wei\u00df, wie es dem anderen geht und was ihn bewegt \u2013 wenn man sich also wertfrei in andere hineinf\u00fchlen kann. Stichwort: Empathie. Vertrauen aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit ben\u00f6tigt. Starten Sie daher immer mit einem kleinen Testballon. Geben Sie etwas Preis und achten Sie auf das Verhalten Ihres Gegen\u00fcbers. Wirkliche K\u00f6nner haben ein echtes Interesse am Menschen und sie kommunizieren transparent und offen. Genau deshalb ist es ihnen ein Graus, die Ellenbogen auszufahren. Taktieren und Manipulieren, Dominieren und jede andere Art von politischen Spielchen m\u00f6gen sie nicht. Egozentrisches Wettbewerbsstreben ist ihnen zuwider. Sie werden jedoch nicht verhindern k\u00f6nnen, dass andere genau mit diesen Methoden agieren. Das sollten Sie im Blick behalten und mit Vertrauensballons antesten, wie andere ticken und handeln, und selbst immer zwischen Person und ihrer professionellen Rolle unterscheiden. Nehmen Sie, wenn n\u00f6tig emotional Abstand, indem Sie immer alle drei Perspektiven beleuchten: Wie sieht die Situation aus Ihrer Perspektive aus? Wie sieht die Situation aus der Perspektive Ihres Gegen\u00fcbers aus? Wie sieht die Situation aus der Perspektive eines neutralen Au\u00dfenstehenden aus?<\/p>\n<p>Haben Sie immer alle drei Perspektiven im Blick? Auch Ihre eigene? Karrieristen nehmen h\u00e4ufig vor allem ihre eigene ein, Leistungstr\u00e4ger dagegen schnell die des Gegen\u00fcbers. So entsteht ein ungutes Ungleichgewicht zugunsten der K\u00f6nner. Lassen Sie das nicht zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Gehen Sie den Weg des Geldes oder des Lebens?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Prinzip gibt es nur zwei Wege, die Menschen in ihrer Karriere einschlagen. Zum einen den Weg des Geldes, der durchaus zu Erfolg, Macht, Ruhm, Status und Reichtum f\u00fchren kann. Allerdings kommen Menschen, die diesen Weg einschlagen, auf der emotionalen Ebene nie wirklich an. Zufriedenheit? Fehlanzeige. Egal wie viel sie erreichen, es reicht nie. Wie bei einer echten Sucht, kann das zu Enthemmung f\u00fchren. Dann fallen S\u00e4tze wie: \u201eIch verdiene ja so wenig. Ich verdiene nur so viel wie der Bundeskanzler.\u201c Korruptes Verhalten wird auf einmal als normal empfunden.<\/p>\n<p>Der zweite Weg dient dazu, etwas in die Welt, beziehungsweise ins Leben zu bringen, der Lebensweg. Diesen einzuschlagen, bedeutet nicht automatisch, auf Geld zu verzichten. Es ist allerdings zweitrangig. Es ist die Aufgabe von Spitzenf\u00fchrungskr\u00e4ften, ihre Mitarbeiter dabei zu begleiten, gro\u00df zu werden und zu wachsen. Sie sind meist dem\u00fctig, trotz aller Erfolge, und wissen, dass sie nur durch ihr Team und die Zusammenarbeit mit anderen erreicht haben, was sie erreicht haben. Sie umgeben sich nicht mit einer Gefolgschaft aus Ja-Sagern, sondern betreiben vor allem konsequente Personalpolitik und holen strategiekonform die richtigen Leute an Bord.<\/p>\n<p>Das System muss f\u00fcr alle funktionieren \u2013 nicht nur f\u00fcrs Topmanagement. Das bedeutet auch, dass man selbst dann im Sinne des Unternehmens entscheidet, wenn es der eigenen Karriere schadet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>O-Ton eines K\u00f6nners:<\/u><\/p>\n<p><em>\u201eWir haben erstmalig im Unternehmen kein exponentielles, sondern normales Wachstum. F\u00fcr das Unternehmen bedeutet das schon Krise. Und ich merke, unser Unternehmen kann mit Krise nicht umgehen. Da hat doch glatt die neue CEO angeordnet: Alle Neuen Mitarbeiter, die in der Probezeit sind, werden entlassen. Au\u00dferdem: keine Reisen mehr und alle Ausgaben \u00fcber 8.000 Euro m\u00fcssen von ihr freigegeben werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Sind wir denn im Kindergarten? Die anderen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer m\u00f6chten sich passiv verhalten, es einfach aussitzen. Ich halte das f\u00fcr falsch. Weil es f\u00fcr das Unternehmen als Ganzes die v\u00f6llig falsche Handlungsweise ist. Lassen Sie uns bitte eine Strategie entwickeln, wie ich gemeinsam mit meinen Kollegen einen besseren Vorschlag entwickeln, ihn bei der CEO platzieren und umsetzen kann. Bitte ohne b\u00f6ses Blut, sondern mit Wertsch\u00e4tzung und Respekt \u2013 aber wirksam f\u00fcr das gesamte Unternehmen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie w\u00e4hlen Sie Ihre Mannschaft aus? Bekommen Sie oft Gegenwind aus Ihrem Team oder m\u00fcssen Sie lange \u00fcberlegen, wann Ihnen im Job jemand widersprochen hat?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Echter Einsatz oder unterlassene Hilfeleistung?<\/strong><\/p>\n<p>Echte Leader begeistern aus tiefstem Herzen, sind empathische F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. F\u00fcr ihr eigenes Tun, f\u00fcr das Unternehmen und die Menschen innerhalb der Organisation \u2013 und die um ihren gesellschaftlichen Auftrag wissen. Wenn Sie alle Aspekte bereits verinnerlicht haben, sich aber bisher gegen eine Karriere im C-Level entschieden haben, m\u00fcssen Sie sich den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung gefallen lassen.<\/p>\n<p>Gibt es bei Ihnen noch Verbesserungsbedarf? Nicht schlimm. Solange Sie dorthin wollen, werden Sie es auch k\u00f6nnen. Nach Weltklasse zu streben, lohnt sich in einem Ausma\u00df, das Sie sich vermutlich noch nicht vorstellen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen hier so wirksam werden wie in kaum einem anderen Bereich. Dadurch bereichern Sie nicht nur Ihr eigenes Leben, jede Verbesserung wirkt sich unmittelbar auf den Erfolg Ihres Unternehmens und unserer Gesellschaft aus.<\/p>\n<p><u>So bauen Sie Ihre Skills f\u00fcrs C-Level aus:<\/u><\/p>\n<ul>\n<li>Verantwortung \u00fcbernehmen: Wenn Sie frustriert sind oder nicht so wirksam, wie Sie es gerne sein w\u00fcrden, h\u00f6ren Sie auf, die Schuld auf andere zu schieben. \u00dcbernehmen Sie die Verantwortung auch f\u00fcr Ihr Nicht-Handeln. Suchen Sie sich im Zweifelsfall Unterst\u00fctzung f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte. Verantwortung zu \u00fcbernehmen, bedeutet nicht, dass Sie alles allein machen m\u00fcssen.<\/li>\n<li>Werden Sie sich Ihrer Werte bewusst: Sobald Sie wirklich im Einklang mit Ihren Werten und Motiven agieren, f\u00e4llt Ihnen alles leichter und Sie bringen beste Ergebnisse \u2013 f\u00fcr Sie selbst und das Unternehmen.<\/li>\n<li>Vertrauen aufbauen: Geben Sie Ihrem Gegen\u00fcber etwas Vertrauensvolles von sich preis und testen Sie dessen Reaktion darauf. Was macht er konkret mit der Information? Geht er damit empathisch, respektvoll, einf\u00fchlsam und vertrauensvoll um, gibt er vielleicht auch etwas von sich preis, so d\u00fcrfen Sie den n\u00e4chsten Test starten und erneut etwas von sich offenbaren. Geht er nicht auf die Information ein beziehungsweise zieht er daraus f\u00fcr sich egoistisch einen Nutzen, dann gehen Sie auf professionelle Distanz.<\/li>\n<li>Empathie ausbauen: Eine gute psychologische \u00dcbung ist, sich ein kleines imagin\u00e4res M\u00e4nnlein vorzustellen, das auf der eigenen Schulter hockt. Ein ewiger Beobachter, der beschreibt, was er bei einem selbst als auch beim Gegen\u00fcber wahrnimmt, der genau reflektiert, was im Inneren vorgeht und wie sich das nach au\u00dfen widerspiegelt. Das hilft, ein sch\u00e4rferes Bewusstsein zu entwickeln, aber auch Abstand zu gewinnen, um handlungsf\u00e4hig und souver\u00e4n zu bleiben.<\/li>\n<li>Fragen stellen und neugierig bleiben: Machen Sie sich immer wieder bewusst, wer welche Entscheidungen trifft. Wer wo Einfluss nimmt und was offiziell und was inoffiziell passiert. Bleiben Sie neugierig und offen, stellen Sie Fragen und finden Sie Antworten, agieren Sie aktiv, bestimmen Sie Agenden und stellen Sie Regeln auf, die mit Konsequenz f\u00fcr alle gelten \u2013 auch f\u00fcr Sie selbst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lesetipp &#8222;Handelsblatt&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/karriere\/manager-zahl-arbeitsloser-fuehrungskraefte-erreicht-hoechststand-01\/100189439.html\">Manager: Zahl arbeitsloser F\u00fchrungskr\u00e4fte erreicht H\u00f6chststand<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 1:\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/10\/27\/happich-1\/\">Der entscheidende Unterschied bei F\u00fchrungskr\u00e4ften im Topmanagement: Wie sich K\u00f6nner von Blendern unterscheiden. Gastbeitrag von Gudrun Happich (1) | Management-Blog<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/gudrunhappich\/?originalSubdomain=de\">Gudrun Happich | LinkedIn<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten. Ausgenommen Buchausz\u00fcge.<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzungen der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So unterscheiden Sie gute F\u00fchrungskr\u00e4fte von Aufschneidern: K\u00f6nner und Nicht-K\u00f6nner im Topmanagement. Gastbeitrag von Gudrun Happich (2) &nbsp; Schlechte F\u00fchrung ist nicht nur ein Risikofaktor f\u00fcr den Unternehmenserfolg, sondern auch f\u00fcr die Karrieren von Vorst\u00e4nden oder Aufsichtsr\u00e4ten, wenn sie das &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2026\/01\/11\/der-entscheidende-unterschied-bei-fuehrungskraeften-im-topmanagement-2-wie-sich-koenner-von-blendern-unterscheiden-gastbeitrag-von-gudrun-happich\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[428,9741,12535],"class_list":["post-686786","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-gastbeitrag","tag-gudrun-happich","tag-koenner-und-nicht-koenner-im-topmanagement"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686786","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=686786"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686786\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":687169,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686786\/revisions\/687169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=686786"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=686786"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=686786"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}