{"id":686636,"date":"2025-09-04T06:00:49","date_gmt":"2025-09-04T04:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=686636"},"modified":"2025-09-04T01:20:04","modified_gmt":"2025-09-03T23:20:04","slug":"buchauszug-hermann-simon-simon-sagt-was-im-management-wirklich-zaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/09\/04\/buchauszug-hermann-simon-simon-sagt-was-im-management-wirklich-zaehlt\/","title":{"rendered":"Buchauszug Hermann Simon: &#8222;Simon sagt! Was im Management wirklich z\u00e4hlt.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 class=\"ProductMeta__Title Heading u-h2\">Buchauszug <a href=\"https:\/\/www.murmann-verlag.de\/products\/hermann-simon-simon-sagt-was-im-management-wirklich-zahlt\">Hermann Simon: &#8222;Simon sagt! Was im Management wirklich z\u00e4hlt.&#8220;<\/a><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_686637\" style=\"width: 423px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686637\" class=\"size-full wp-image-686637\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Simon.2025.7-Hermann-Simon-HiRes_c_privat-e1756915111514.jpg\" alt=\"\" width=\"413\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Simon.2025.7-Hermann-Simon-HiRes_c_privat-e1756915111514.jpg 413w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Simon.2025.7-Hermann-Simon-HiRes_c_privat-e1756915111514-300x222.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Simon.2025.7-Hermann-Simon-HiRes_c_privat-e1756915111514-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/><p id=\"caption-attachment-686637\" class=\"wp-caption-text\">Hermann Simon (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stadt-Land-Fluss oder die Renaissance des l\u00e4ndlichen Raums als Ort von Selbstbewusstheit und guten Gesch\u00e4ften, aber die Wiederentdeckung des Lokalen hat ihre Grenzen, kein Ort ist mehr unbekannt<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vielfalt Europas<\/strong><\/p>\n<p>Die unglaubliche Vielfalt Europas zeigt sich in seinen St\u00e4dten. London ist verschieden von Frankfurt, Paris oder Barcelona. Jeder dieser Orte besitzt seine Eigenarten, seine nur ihm eigenen Geb\u00e4ude, Symbole und Kulturen. Die Unterschiede beruhen vor allem auf historisch \u00fcberkommenen, weniger auf modernen Merkmalen. Die aktuellen Manifestationen wie Flugh\u00e4fen, Eisenbahnen, B\u00fcrogeb\u00e4ude sind weitgehend austauschbar. Die Pers\u00f6nlichkeit einer Stadt wird durch die \u00fcberbrachten Symbole wie Kirchen, Denkm\u00e4ler, Rath\u00e4user, Museen definiert. Solche Eigenarten machen auch den fundamentalen Unterschied zu amerikanischen St\u00e4dten aus. Mit wenigen Ausnahmen, wie New York, Boston, San Francisco, sind diese austausch-, ja sogar verwechselbar. S\u00e4he man nicht irgendwo ein Schild mit dem Namen der Stadt, w\u00fcrde man kaum erraten, wo man angekommen ist. Verst\u00e4rkt wird diese Monotonie durch die Allpr\u00e4senz derselben Gesch\u00e4fte und Ketten.<\/p>\n<p>McDonald\u2019s und Starbucks sind \u00fcberall, und zwar an gleicher Stelle, sp\u00e4testens an der \u00fcbern\u00e4chsten Kreuzung der gro\u00dfen Ausfallstra\u00dfe. F\u00fcr Europa bedeutet die Vereinfachung, die aus der europ\u00e4ischen Harmonisierung folgt, gleichzeitig eine Verarmung im Hinblick auf die kulturelle Diversit\u00e4t. Economies of Scale und Economies of Diversity vertragen sich \u2013 selbst im Alter der Mass Customization \u2013 schlecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ick will nach Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Im Hotel Palace direkt an der Kaiser-Wilhelm-Ged\u00e4chtniskirche gebe ich ein Seminar f\u00fcr die Arbeitsgemeinschaft Selbst\u00e4ndiger Unternehmer (ASU). Immer wieder schaue ich aus dem Fenster und mein Blick f\u00e4llt auf den Zoo-Palast, das Kino auf der anderen Stra\u00dfenseite. Meine Gedanken schweifen Jahrzehnte zur\u00fcck. Damals, im Fr\u00fchjahr 1965, Klassenfahrt nach Berlin, mein erster Besuch in einer derart gro\u00dfen Stadt. Sofort nutzte ich beherzt die Chance. Gleich am ersten Tag sah ich mir zwei Filme im Zoo-Palast an, der eine war James Bond in Goldfinger, der andere hie\u00df Geheimagent OSS 117. Ich war nie vorher in einem richtigen Kino. Wir erhielten eine Fahrkarte, mit der wir gratis eine Woche lang Berlin durchqueren konnten. Das nutzten wir Landkinder und waren rund um die Uhr mit U-Bahnen und Doppeldecker-Bussen im gro\u00dfen Berlin unterwegs. In Ostberlin konnten wir mit schwarz getauschtem Geld trinken und schlemmen. Eine Erinnerung, wie wir in den Westen zur\u00fcckkamen, habe ich nicht. What a time!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Parken in Paris<\/strong><\/p>\n<p>Bei einer B\u00fcrgerbefragung in Paris hat sich eine Mehrheit f\u00fcr eine drastische Erh\u00f6hung der Parkgeb\u00fchren f\u00fcr Gel\u00e4ndewagen (SUV) und andere \u00fcbergro\u00dfe Pkw ausgesprochen. Ganze sechs Prozent der Pariser B\u00fcrger beteiligten sich an der Abstimmung. F\u00fcr den Plan der Stadtverwaltung stimmten 54,5 Prozent, das entspricht 3,27 Prozent der Pariser. F\u00fcr SUV soll eine Stunde Parken im Zentrum 18 Euro statt bisher sechs Euro kosten und in den Au\u00dfenbezirken zw\u00f6lf Euro statt bisher vier. F\u00fcr sechs Stunden Parken im Zentrum werden 225 Euro statt bislang 75 Euro f\u00e4llig. Den Sondertarif f\u00fcr SUV sollen ausschlie\u00dflich Besucher bezahlen. Anwohner, Handwerker und Pflegedienste werden ausgenommen. Die h\u00f6heren Tarife gelten f\u00fcr Verbrenner- und Hybridmodelle ab einem Gewicht von 1,6 Tonnen und f\u00fcr Elektromodelle ab zwei Tonnen Gewicht. F\u00fcr private Parkh\u00e4user gilt die Regelung nicht. Und alles, wie gesagt, von 3,27 Prozent entschieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_686638\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686638\" class=\"size-full wp-image-686638\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Cover.Simon_.Herrmann._Simon_sagt_2D2.jpg\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Cover.Simon_.Herrmann._Simon_sagt_2D2.jpg 440w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/09\/Cover.Simon_.Herrmann._Simon_sagt_2D2-203x300.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><p id=\"caption-attachment-686638\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: Murmann Verlag)<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.murmann-verlag.de\/products\/hermann-simon-simon-sagt-was-im-management-wirklich-zahlt\">Hermann Simon: &#8222;Simon sagt! Was im Management wirklich z\u00e4hlt.&#8220; &#8211; 352 Seiten, 32,&#8211; Euro, Murmann Verlag<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Athen im Morgengrauen<\/strong><\/p>\n<p>Von der Terrasse unseres Hotels haben wir einen herrlichen Blick auf die Akropolis \u2013 ein traumhaft sch\u00f6nes, unwirkliches Bild. Am fr\u00fchen Morgen bei Sonnenaufgang, tags\u00fcber, bis zum Sonnenuntergang, man kann sich daran nicht sattsehen. Die Vorstellung, 2500 Jahre in die Vergangenheit zur\u00fcckzuschauen, dr\u00e4ngt sich auf. Aus der Distanz beeindruckt dieses Bild noch st\u00e4rker als die unmittelbare Anschauung auf dem Berge. Dort sieht man vor allem Steine, aus der Ferne hingegen ein M\u00e4rchen. Im antiken Olympiastadion laufe ich eine Runde. Allerdings nicht in Rekordzeit, denn selbst im Mai ist es um die Mittagszeit schon sehr hei\u00df. Ernst J\u00fcnger ging stets auf die Friedh\u00f6fe der von ihm besuchten St\u00e4dte. Diesen Brauch pflegen wir zwar nicht generell, aber den Pr\u00f3ton Nekratafion, Athens \u00bbErsten Friedhof\u00ab, lassen wir uns nicht entgehen.<\/p>\n<p>Zwei Gr\u00e4ber fallen uns auf. Die aus dem Hafenviertel Pir\u00e4us stammende S\u00e4ngerin Melina Mercouri (\u00bbEin Schiff wird kommen\u00ab), die zur Kultusministerin und nationalen Ikone aufstieg, ruht gleich am Eingang unter einem riesigen Marmorsockel mit einer schlichten, palmettengekr\u00f6nten Stele. Viele frische Blumen zeugen von ihrer ungebrochenen Popularit\u00e4t. Nur wenige Meter entfernt sto\u00dfen wir auf das Grab Heinrich Schliemanns, des Entdeckers von Troja. Bereits zu Lebzeiten hatte er sich diesen Platz mit Blick auf die Akropolis ausgesucht. Das nennt man eine Inszenierung in historischen Dimensionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unsichtbare St\u00e4dte<\/strong><\/p>\n<p>Schweinfurt ist eine dieser deutschen St\u00e4dte, die industrielle Schwergewichte sind, aber eine Art \u00bbNichtimage\u00ab haben. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr St\u00e4dte wie Bielefeld, Erlangen, Salzgitter, Ludwigshafen, um nur einige zu nennen. Woran liegt das? Vielleicht weil man den Produkten, die dort hergestellt werden, als Verbraucher nicht begegnet, da sie unsichtbar in Endprodukten verschwinden. Wer denkt schon an ein in Schweinfurt hergestelltes Kugellager, wenn er Auto f\u00e4hrt? Wer kennt \u00fcberhaupt ein Produkt der BASF? Die sichtbaren Endprodukte sind nur das \u00bbEnde\u00ab einer langen verborgenen Wertsch\u00f6pfungskette, hinter der viele unsichtbare Orte stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stadt ohne Ende<\/strong><\/p>\n<p>Tokio hat kein Ende. Immer wieder bin ich erschlagen, hilflos, ratlos, wenn mich dieser Moloch in sich aufnimmt. Egal, wohin man geht, mit welcher U-Bahn man f\u00e4hrt, welche Stra\u00dfe man w\u00e4hlt, es wimmelt von Menschen. Die Megast\u00e4dte Japans und Asiens sind f\u00fcr jemanden, der prim\u00e4r an deutsche und europ\u00e4ische Dimensionen gew\u00f6hnt ist, in ihren Ausdehnungen und Auspr\u00e4gungen unfassbar, \u00fcberwiegend auch gesichtslos. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sehen die Stra\u00dfen, Ecken und Geb\u00e4ude in Tokio \u00e4hnlich aus. Nie wei\u00df man, wo man ist. Immer sucht man, muss sich neu orientieren. Das Fehlen von Stra\u00dfennamen und die Nummerierung der Geb\u00e4ude eines Blocks nach Entstehungsdatum, nicht nach einer fortlaufenden Zahlenfolge, erschweren das Leben. Es hat keinen Sinn, Passanten oder Anwohner zu fragen. Allenfalls Polizisten, die jeweils f\u00fcr einen abgegrenzten Bezirk zust\u00e4ndig sind, wissen Bescheid. Taxifahrer sind meist genauso hilflos wie der Fahrgast, niemand nimmt ihnen das \u00fcbel. Erst mit den Navigationssystemen hat sich dieses Problem gel\u00f6st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modernes Atlantis<\/strong><\/p>\n<p>Ich nutze den k\u00fcnstlich ins Meer hineingebauten Kansai International Airport. Kansai ist der Name der Region, zu der die Gro\u00dfst\u00e4dte Osaka, Kobe und Nara geh\u00f6ren, nach Tokio der zweitgr\u00f6\u00dfte Ballungsraum Japans. Versinkt der Airport im Meer? Dazu las ich, dass sich das Niveau des neuen Flughafens bereits deutlich mehr als in den Simulationsrechnungen erwartet abgesenkt habe. In der Tat hat man bei der Anfahrt \u00fcber die Br\u00fccke den Eindruck, dass die gigantische Anlage gegen\u00fcber dem Meeresspiegel nur einen geringen Niveauunterschied aufweist. Eisenbahntunnels und die unteren Etagen im Flughafengeb\u00e4ude scheinen tiefer zu liegen als der Wasserspiegel. Steht diesem Wunderwerk von Menschenhand das gleiche Schicksal wie einst Atlantis bevor? Man sieht schwere Baumaschinen, die sich nach unten bohren, offenbar handelt es sich um Ma\u00dfnahmen zur Stabilisierung des Untergrunds.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00c1vila voller Bedeutung<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Wege nach Salamanca machen wir Station in \u00c1vila, der mit rund 1130 Metern h\u00f6chstgelegenen Provinzhauptstadt Spaniens. Teresa von \u00c1vila ist die Namenspatronin meiner Mutter, insofern ergibt sich zu dieser Stadt eine pers\u00f6nliche Beziehung. Umgeben von einer hohen geschlossenen Stadtmauer mit einer endlosen Zahl von T\u00fcrmen begr\u00fc\u00dft uns \u00c1vila ernst, fast ein wenig unheimlich. Miguel de Unamuno, vor dessen Denkmal wir wenige Stunden sp\u00e4ter in Salamanca stehen, beschrieb sie als einen \u00bbvon der Sonne der Jahrhunderte und von Jahrhunderten der Sonne vergoldeten Diamanten aus Felsgestein\u00ab. Da die undurchdringlichen Mauern den Blick nach au\u00dfen verwehrten, musste diese \u00bbwundervolle Stadt zum Himmel schauen\u00ab, so Unamuno.<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahrhunderte brachte \u00c1vila mehrere legend\u00e4re Heilige, M\u00e4rtyrer und Mystiker hervor. Neben der ber\u00fchmten heiligen Teresa sind dies Santa Barbara, der ein Bart wuchs, als ihr ein st\u00fcrmischer Caballero nachstellte, der heilige Johannes vom Kreuz sowie der heilige Segundus, ein M\u00e4rtyrer. Auch der erste Gro\u00dfinquisitor Spaniens, Fray Tom\u00e1s de Torquemada, ist in \u00c1vila begraben. Wie kommt es, dass eine kleine Stadt irgendwo in Kastilien \u00fcber Jahrhunderte eine solche Bedeutung erlangen konnte?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfte Stadt der Welt<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt Chongqing hie\u00df fr\u00fcher Tschungking und gilt mit mehr als 30 Millionen Einwohnern als gr\u00f6\u00dfte Stadt der Welt. Das ist jedoch in gewisser Weise Bluff. Denn diese Stadt wurde aus Sichuan, der gr\u00f6\u00dften chinesischen Provinz, herausgel\u00f6st, und auf diese Weise \u00bbreichsunmittelbar\u00ab direkt Peking unterstellt, \u00e4hnlich wie unsere Stadtstaaten. Dies geschah im Zusammenhang mit der Planung f\u00fcr den Drei-Schluchten-Staudamm. Die gesamte Anliegerschaft des entstandenen Stausees, der rund 700 Kilometer lang ist, wurde der Stadt Chongqing zugeschlagen. Von einem geschlossenen Stadtgebiet kann keine Rede sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Dom verschwindet<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbLieber in Deutz wohnen und K\u00f6ln sehen, als in K\u00f6ln wohnen und Deutz sehen\u00ab, schrieb Victor Hugo, als er 1840 die Stadt am Rhein besuchte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meint, der franz\u00f6sische Dichter habe damit prophetische Weitsicht bewiesen.223 Denn auch in K\u00f6ln machen sich die Hochh\u00e4user breit und insofern k\u00f6nnte es mit der Domsicht zunehmend Probleme geben. Wenn man fr\u00fcher auf der Autobahn A4 von Aachen nach K\u00f6ln fuhr, lag der Dom exakt auf der Geraden aus circa 15 Kilometern gut sichtbar vor einem. Seit einigen Jahren hat sich ein Hochhaus des Mediaparks in diese Silhouette geschoben. So verschwinden die Stadtbilder von einst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stadt-Land-Angleichung<\/strong><\/p>\n<p>Zur Zeit meiner Kindheit gab es gro\u00dfe Unterschiede zwischen Stadt und Land. Sichtbar wurde dies f\u00fcr uns an den Stadtkindern, die in den Sommerferien ins Dorf kamen. Diese Kinder sprachen Hochdeutsch, waren moderner angezogen, besuchten Schulen mit Jahrgangsklassen und erwiesen sich in vielerlei Hinsicht als gewiefter. Wir beherrschten nur unseren Dialekt, und in der einklassigen Volksschule unterrichtete ein Lehrer acht Jahrg\u00e4nge. Wir rochen nach Stall, w\u00e4hrend die Stadtkinder gepflegt waren. Es gab tausend weitere Unterschiede. Heute sind Stadt und Land in erstaunlicher Weise angeglichen. Das gilt f\u00fcr Sprache, Medien, Schulen, Kleidung, Sport und vieles mehr. Gleichwohl bleiben markante Unterschiede. Im Dorf leben die meisten Menschen in eigenen H\u00e4usern, w\u00e4hrend die St\u00e4dter \u00fcberwiegend Mieter sind. Personennahverkehr ist auf dem Lande nach wie vor d\u00fcnn ges\u00e4t, und obwohl sich das kulturelle Angebot stark verbessert hat, ist es mit der Stadt nicht vergleichbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Tankwart wei\u00df Bescheid<\/strong><\/p>\n<p>Cloppenburg liegt im Emsland, nicht fern von Oldenburg in Oldenburg. Manchmal halte ich Vortr\u00e4ge in kleinen, eher l\u00e4ndlichen St\u00e4dten. Der Empfang, den ich hier in Cloppenburg erlebe, ist herzlicher und emphatischer als in den gro\u00dfen St\u00e4dten dieser Welt. Ein Tankwart, bei dem ich den Tank auff\u00fclle, begr\u00fc\u00dft mich mit Namen. Auf meine Frage, woher er mich kenne, antwortet er, die Lokalzeitung habe meinen Vortrag angek\u00fcndigt. Die Zuh\u00f6rer, \u00fcberwiegend mittelst\u00e4ndische Unternehmer, sind nicht mit Vortrags- und Veranstaltungsangeboten \u00fcberf\u00fcttert. Sie freuen sich \u00fcber einfache, handfeste Ratschl\u00e4ge. In der Gegend gibt es mehrere Hidden Champions, die ich als Beispiele anf\u00fchren kann. Die Firma Grimme ist Weltmarktf\u00fchrer bei Kartoffelrodern. Big Dutchman baut die meisten H\u00fchnerst\u00e4lle in der Welt. Solche Bez\u00fcge schaffen bei den Zuh\u00f6rern Identifikation und Akzeptanz. Als Referent bin ich gegen solche R\u00fcckkopplung nicht immun und fahre zufrieden nach getaner Arbeit heimw\u00e4rts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachts im Walde<\/strong><\/p>\n<p>Nach langen Arbeitstagen gibt es kaum etwas Besseres als eine n\u00e4chtliche Wanderung durch den Wald. Im Fr\u00fchherbst ist es am dunkelsten, weil die D\u00e4mmerung bereits am sp\u00e4ten Nachmittag einsetzt, die B\u00e4ume jedoch noch viel Laub tragen. Heute scheint der Mond fast in voller Gr\u00f6\u00dfe und wirft ein fahles Licht auf den Waldweg. Obwohl ich den Pfad in der Dunkelheit kaum bewusst wahrnehme, komme ich nur selten von ihm ab. Ich erahne, wie er sich durch den Wald windet. Ahnung hat den gleichen Wortstamm wie Ahnen, also Vorfahren. Beruhen Ahnungen auf ererbten F\u00e4higkeiten? Schlie\u00dflich ist der Mensch viel l\u00e4nger durch dunkle W\u00e4lder als durch beleuchtete St\u00e4dte gegangen. Es w\u00e4re erstaunlich, wenn solche ererbten F\u00e4higkeiten sich nicht tief in uns eingegraben h\u00e4tten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Kreuz und 150 Jahre<\/strong><\/p>\n<p>Mitten im Siebengebirgswald treffe ich auf ein steinernes Kreuz. Aus dem Blickwinkel des Weges, auf dem ich dahinstolpere, zeichnet es sich in scharfer Kontur gegen den aufgehenden Mond ab und wirkt noch gespenstischer als am Tage. Im Lichte meiner Taschenlampe lese ich die in den Stein gemei\u00dfelte Schrift: \u00bbZur Erinnerung an den K\u00f6niglichen Revierf\u00f6rster Johann Hammelrath, Ritter des rothen Adlerordens, geb. 1790, welcher durch unvermuthetes Entladen seiner Jagdflinte am 6. Nov. 1867 hier seinen Tod fand. Friede seiner Seele\u00ab. Das war auf den Tag genau vor 150 Jahren. Heute ist der 6. November 2017.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geschlossene Kirchen<\/strong><\/p>\n<p>In der Zeitung USA Today beklagt ein Autor, dass man selbst auf dem Lande in kleinen Gemeinden nur noch verschlossene Kirchen vorfinde. Eine \u00e4hnliche Beobachtung mache ich in Deutschland. Fr\u00fcher waren die Kirchen in den D\u00f6rfern tags\u00fcber immer offen, sp\u00e4ter ereigneten sich dann gelegentlich Sakraldiebst\u00e4hle. Heute sind sie zu, als Wanderer oder Radfahrer steht man meist vor verschlossener T\u00fcr, wenn man eine Kirche besichtigen will. In dieses Muster passt auch die Art, wie zu meiner Kindheit die H\u00e4user gesch\u00fctzt wurden, wenn die Bauern aufs Feld gingen. Zwar schloss man die Haust\u00fcr ab, aber der Schl\u00fcssel lag auf dem Fensterbrett \u2013 und jeder im Dorf wusste das. Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals einen Diebstahl gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cachi<\/strong><\/p>\n<p>Ein Bekannter in Buenos Aires erz\u00e4hlt uns, in dem Dorfe Cachi, irgendwo in den Anden Argentiniens, f\u00e4nden wir einen gewissen Alberto Durand, der dort ein komfortables G\u00e4stehaus betreibe. Von Buenos Aires fliegen wir zun\u00e4chst in die 1600 Kilometer entfernte Provinzstadt Salta, von der ich nie zuvor geh\u00f6rt habe. Der Reisef\u00fchrer kl\u00e4rt uns auf, dass \u00bbSalta\u00ab in der Indianersprache die Sch\u00f6ne hei\u00dft und die Stadt bereits um 1600 gegr\u00fcndet wurde. Die erste Kirche der Franziskaner wurde 1627 erbaut, ihre Nachfolgerin gilt noch heute als Wahrzeichen der Stadt. Am Flughafen in Salta leiht uns Fernando Biarce, Manager des \u00bbHotel Salta\u00ab, einen Landrover, und die Fahrt in die Endlosigkeit beginnt. Cachi ist 160 Kilometer oder vier Stunden von Salta entfernt.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher war es \u00fcblich, Entfernungen nicht in Kilometern, sondern in Stunden auszudr\u00fccken. F\u00fcr die Verh\u00e4ltnisse hier ist dieses Ma\u00df zweifelsohne das ad\u00e4quatere. Durch nicht enden wollende Serpentinen qu\u00e4len wir uns auf 3600 Meter H\u00f6he, durchqueren zwei Hochebenen, auf denen sich bis zum Horizont ein Meer von bis zu f\u00fcnf Meter hohen Kandelaberkakteen erstreckt. Gegen Abend erreichen wir das Indiodorf Cachi. Alberto Durand kommt zum Dorfplatz, um uns den Weg zu weisen. F\u00fcr uns allein w\u00e4re sein Haus unauffindbar, die letzten Kilometer sind so holprig, dass sie jeden Besucher aus der st\u00e4dtischen Welt davon abhielten, weiterzufahren.<\/p>\n<p>Wir sind am Ende der Welt! Und hier finden wir die sehr geschmackvoll restaurierte und mit modernstem Komfort ausgestattete alte M\u00fchle, genannt \u00bbEl Molino\u00ab. Alberto und seine Frau Nuny, eine K\u00fcnstlerin, haben diese Enklave in 3400 Metern H\u00f6he geschaffen. In der 300 Jahre alten funktionsf\u00e4higen M\u00fchle mahlen die Durands ihr Maismehl, backen selbst Brot, bewirten ihre G\u00e4ste vorz\u00fcglich. An diesem Ort wird die Stille h\u00f6rbar, die klare Luft l\u00e4sst den Himmel tags\u00fcber in einem gl\u00e4nzenden Blau erstrahlen, nachts leuchten die Sterne mit unvorstellbarer Brillanz. In dem ariden Klima f\u00e4llt die Temperatur von 25 Grad am Tage auf Minusgrade in der Nacht, es ist Winter.<\/p>\n<p>Die Gletscher der nahen Sechstausender versorgen das Tal ganzj\u00e4hrig mit sprudelnden Wassern. Die w\u00fcstenartigen H\u00fcgel bilden einen scharfen Kontrast zu den fruchtbaren Talauen. Ein Paradies? Ja, aber auch eine Insel, getrennt von der modernen Welt durch eine Schreckensfahrt von einem halben Tag. Von Cachi f\u00e4hrt Alberto Durand einmal pro Woche zum Einkauf nach Salta. Das ist so, als m\u00fcssten wir von Bonn nach Stuttgart, vielleicht gar nach Ulm, reisen, um dort unsere Besorgungen f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf zu machen. Jedes Gebrauchsgut, jedes M\u00f6belst\u00fcck, jeder Kunstgegenstand, die sich in El Molino finden, wurde in H\u00f6llenfahrten \u00fcber die unbefestigten Holperstra\u00dfen von Salta nach Cachi transportiert. Allein diese M\u00fche verleiht den Dingen hier einen fast mythischen Wert.<\/p>\n<p>Abstecher in die Umgebung Cachis konfrontieren uns mit dem \u00e4rmlichen Leben der Indios. Ich frage Alberto Durand, wovon die Leute leben. Seine Antwort f\u00e4llt \u00fcberraschend aus. Die Gemeinde Cachi habe 1800 registrierte W\u00e4hler, von diesen bez\u00f6gen 1400 eine staatliche Rente oder Unterst\u00fctzung. Diese Beihilfen seien in jedem Wahlkampf das zentrale Thema. Die Leute k\u00e4men mit diesen Zahlungen, einer kleinen Landwirtschaft und etwas Gelegenheitsarbeit notd\u00fcrftig \u00fcber die Runden. Die Wirkung der staatlichen Beihilfen sei jedoch katastrophal, da sie den Menschen die Motivation n\u00e4hmen, einer regelm\u00e4\u00dfigen Arbeit nachzugehen. So lerne er st\u00e4ndig Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr sein G\u00e4stehaus an, diese spr\u00e4ngen aber nach kurzer Zeit wieder ab oder erschienen je nach Lust und Laune nur unregelm\u00e4\u00dfig. In der \u00d6konomie gelten \u00fcberall die gleichen Gesetze: Geld f\u00fcrs Nichtstun zerst\u00f6rt die Arbeitsmoral. Ich vermutete, dass sich kaum ein Europ\u00e4er in dieses Ultima Thule verirrte. Doch das war ein Irrtum.<\/p>\n<p>Als ich im G\u00e4stebuch bl\u00e4tterte, stellte ich fest, dass Edmund Stoiber, der fr\u00fchere bayerische Ministerpr\u00e4sident, und ein mir bekannter METRO-Manager bereits in Cachi waren. Das war zu viel. Die Kleinheit der Welt erschreckte mich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Landtalente<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmen an Standorten, die abseits der gro\u00dfen Zentren liegen, tun sich schwer bei der Gewinnung von Mitarbeitern, die nicht aus der jeweiligen Region stammen. Ein Ingenieur, der in Berlin, M\u00fcnchen oder Hamburg studiert hat, geht nicht so leicht nach Ostfriesland oder in die Eifel. Die Mobilit\u00e4t h\u00e4lt sich trotz aller Lippenbekenntnisse in Grenzen. Ich rate Firmen in dieser Lage, den Spie\u00df umzudrehen und aus dem Nachteil einen Vorteil zu machen. Das hei\u00dft konkret, sich auf die Anwerbung von Nachwuchskr\u00e4ften aus der jeweiligen Region zu konzentrieren. In jeder Gegend gibt es f\u00e4hige junge Leute, die nach ihrem Studium an einer weiter entfernten Hochschule gerne in die Heimat zur\u00fcckkehren. Sie zeichnen sich oft durch eine hohe Loyalit\u00e4t zum Unternehmen aus. Viele Firmen in l\u00e4ndlichen Gebieten haben auf diese Weise eine hoch motivierte Stammbelegschaft aufgebaut. Falls das Unternehmen international t\u00e4tig ist, sollte es diese Mitarbeiter f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit ins Ausland entsenden. Dort gewinnen sie den weiten Horizont, der f\u00fcr eine sp\u00e4tere effektive Arbeit in der Heimat unerl\u00e4sslich ist. Die jungen Adler m\u00fcssen ausschw\u00e4rmen, bevor sie zum Basishorst zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Landkartendynamik<\/strong><\/p>\n<p>Die Dynamik einer Landschaft l\u00e4sst sich eindrucksvoll an ihren Landkarten ablesen. Vergleicht man Landkarten im Abstand von 20 oder 30 Jahren, wird deutlich, wie viel beziehungsweise wie wenig sich ge\u00e4ndert hat, je nach gew\u00e4hltem Zeitausschnitt. F\u00fcr das Eifelgebiet weist die Karte des Jahres 1990 im Vergleich zu der von 1960 enorme Unterschiede auf. Autobahnen sind hinzugekommen, Eisenbahnlinien verschwunden, Landkreise und Gemeinden wurden unterschiedlich konfiguriert. Demgegen\u00fcber besitzt die Karte von 1920 mit der von 1950 weit gr\u00f6\u00dfere Gemeinsamkeiten. Sie spiegelt drei Jahrzehnte wirtschaftlichen Stillstands wider. Ergo: Wirtschaft wird sichtbar in den Umbr\u00fcchen einer Landschaft und ihrer Landkarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Branche = Dorf<\/strong><\/p>\n<p>Merke: \u00bbJede Branche ist wie ein Dorf.\u00ab<br \/>\nUnbekannter Autor<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Buchauszug Hermann Simon: &#8222;Simon sagt! 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