{"id":686544,"date":"2025-08-12T06:00:41","date_gmt":"2025-08-12T04:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=686544"},"modified":"2025-08-11T02:31:55","modified_gmt":"2025-08-11T00:31:55","slug":"daimler-und-benz-stiftung-luxus-und-schoenheit-sind-nicht-dasselbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/08\/12\/daimler-und-benz-stiftung-luxus-und-schoenheit-sind-nicht-dasselbe\/","title":{"rendered":"Daimler und Benz Stiftung: Luxus und Sch\u00f6nheit sind nicht dasselbe"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Luxus und Sch\u00f6nheit<\/strong><\/h1>\n<h1><strong>Was ist Luxus? Philosophieprofessor Lambert Wiesing, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Bildtheorie und Ph\u00e4nomenologie am Institut f\u00fcr Philosophie der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena, gilt als Pionier der Luxusforschung, hielt dazu k\u00fcrzlich einen Vortrag in der Reihe &#8222;Dialog im Museum&#8220; f\u00fcr die Daimler und Benz Stiftung. Aufgeschrieben von Miriam Weiss.<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_686548\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686548\" class=\"size-full wp-image-686548\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/08\/daimlerBenzstiftung.7.25.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/08\/daimlerBenzstiftung.7.25.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/08\/daimlerBenzstiftung.7.25-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/08\/daimlerBenzstiftung.7.25-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-686548\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: PR \/ Daimler und Benz Stiftung_Woelffing)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Luxus und Sch\u00f6nheit sind nicht dasselbe<\/strong><\/p>\n<p>\u201eLuxus und Sch\u00f6nheit sind zwei Ph\u00e4nomene, die im Alltag oft miteinander assoziiert werden\u201c, stellt Wiesing fest. \u201eDoch nur, weil eine Sache beide Beschreibungen zul\u00e4sst, bedeutet das nicht, dass dasselbe gemeint ist.\u201c Weder geh\u00f6rt Luxus zu den klassischen Themen der Philosophie, noch l\u00e4sst sich leicht beschreiben, was Luxus ist. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten in der Definition. \u201ePhilosophie besch\u00e4ftigt sich mit Begriffen, die man nicht empirisch definieren kann\u201c, so Wiesing. \u201eLuxus ist keine empirische Eigenschaft, die man messen, wiegen oder z\u00e4hlen kann, sondern ist an eine individuelle Erfahrung gebunden, die Menschen im Besitz von Dingen machen.\u201c Doch genau diese Eigenschaft der Erfahrung interessiert den Philosophen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nur in wenigen Minuten im Leben sp\u00fcrt der Mensch sein Menschsein<\/strong><\/p>\n<p>Um Luxus zu definieren, geht Wiesing zun\u00e4chst auf den Begriff des Spiels ein, den Friedrich Schiller in seinen philosophischen \u00dcberlegungen in den Mittelpunkt r\u00fcckte. Schiller ging davon aus, dass in der \u201eDoppelnatur\u201c des Menschen Sinnliches (Triebe, Bed\u00fcrfnisse) und Rationales (Vernunft) vereint seien. Der Mensch sei nur dann Mensch, wenn er diese Doppelnatur in einen bestimmten Zustand bringe. \u201eSchiller meinte damit, dass Menschen nur in wenigen Momenten im Leben sp\u00fcren beziehungsweise sich dessen gewahr werden, dass sie ein Mensch sind\u201c, erl\u00e4utert Wiesing. Diese Momente erlebe der Mensch Schiller zufolge dann, wenn er in einem Spielzustand ist, in dem Sinnlichkeit und Vern\u00fcnftigkeit im Gleichgewicht sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Schillers Ausf\u00fchrungen zum Spiel im Zusammenhang mit der eigenen anthropologischen Gewissheit setzen Wiesings \u00dcberlegungen zu Luxus an: \u201eIst in unserer Lebenswelt mit dem Primat der Praktikabilit\u00e4t und Effizienzsteigerung der Luxus nicht eine der Formen, in der sich das verwirklicht, was Schiller beschrieben hat, also jene Momente, in denen wir sp\u00fcren, dass wir ein Mensch sind?\u201c Ein notwendiges Merkmal von Luxus sieht Wiesing darin, dass etwas \u201e\u00fcbertrieben\u201c ist. Aber nicht jeder \u00fcbertriebene Aufwand ist Luxus: \u201eBl\u00fcmchentapeten, Ornamente oder karierte Hemden werden nicht als Luxus bezeichnet, weil sie nicht als Bruch mit unserer Vorstellung davon, wie man eigentlich leben sollte, wahrgenommen werden\u201c, sagt Wiesing.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Luxuserfahrung als Bruch mit dem Zweckm\u00e4\u00dfigen<\/strong><\/p>\n<p>Bei Luxus geht es immer um Lebensformen: \u201eLuxus \u2013\u00a0und das ist das philosophisch Spannende\u00a0\u2013 bricht nicht mit Vorstellungen, wie ich leben sollte, sondern wie der Mensch leben sollte\u201c, betont Wiesing. \u201eWenn man \u00fcber eine mit Helikopter-Landeplatz und Swimmingpool ausgestattete 600-Quadratmeter-Wohnung mitten in Stuttgart sagt, sie sei blanker Luxus, will man damit zum Ausdruck bringen, dass dies ein Mensch nicht brauche.\u201c Wiesing sieht darin auch einen eindeutigen Unterschied zum Komfort: \u201eKomfortable Autos etwa haben nichts mit Luxus zu tun, denn \u201akomfortabel\u2018 bedeutet in diesem Zusammenhang eine zweckm\u00e4\u00dfige Ausstattung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Philosoph nahm noch eine weitere Differenzierung vor. W\u00e4hrend Soziologen wie Max Weber oder Pierre Bourdieu Luxus als Prestigeobjekt interpretierten, unterscheidet Wiesing Luxus klar von jenem ostentativen Konsum, der etwas zur Schau stellen beziehungsweise mit dem Zur-Schau-Gestellten \u201eprotzen\u201c m\u00f6chte und bei dem es um Statussymbole gehe. \u201eLuxus bricht mit dem Diktat der Zweckm\u00e4\u00dfigkeit\u201c, konstatiert er und schl\u00e4gt damit wieder den Bogen zu Schiller. \u201eMenschen sind Wesen, die zu sich Stellung nehmen k\u00f6nnen. Genau das macht das Gef\u00fchl aus, das ich daf\u00fcr verantwortlich sehe, dass wir eine Luxuserfahrung machen\u201c, so Wiesing weiter. \u201eStellung nehmen bedeutet in diesem Zusammenhang, etwas bewusst zu tun, von dem man selbst der Meinung ist, dass es eigentlich nicht richtig und dass es Verschwendung von Geld, Ressourcen, Arbeit, Material, Zeit und Kraft ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Unterschied zwischen Sch\u00f6nheit und Luxus<\/strong><\/p>\n<p>Immanuel Kant sprach bei der Sch\u00f6nheit von einer Zweckm\u00e4\u00dfigkeit ohne Zweck: Ein sch\u00f6ner Gegenstand (zum Beispiel eine Blume oder ein Kunstwerk) erscheine zwar zweckm\u00e4\u00dfig, aber man k\u00f6nne dessen Zweck nicht genau angeben. Das Nachdenken \u00fcber den Zweck erzeuge Kant zufolge ein Lustgef\u00fchl, welches die \u00e4sthetische Erfahrung der Sch\u00f6nheit ausmache. Wiesing nennt hierf\u00fcr ein Beispiel: \u201eJemand, der eine \u00e4sthetische Erfahrung sucht, bewundert etwa das Muster eines handgekn\u00fcpften Teppichs, blendet aber den unmoralischen Aspekt aus, dass dieser m\u00f6glicherweise in m\u00fchevoller Arbeit von Kindern hergestellt wurde.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Luxuserfahrung hingegen verh\u00e4lt es sich umgekehrt, da sie ein Zweck ohne Zweckm\u00e4\u00dfigkeit ist: \u201eDie Erfahrung von Luxus konstituiert sich, indem jemand zuerst nach einer Beurteilung fragt und dann zu dem Ergebnis kommt, dass er es trotzdem macht: Das Besitzen von etwas, das f\u00fcr einen Zweck gemacht ist, aber aufgrund eines \u00fcbertriebenen Aufwands nicht zweckm\u00e4\u00dfig ist, l\u00e4sst ein Subjekt infolge seiner eigenen Beurteilung erfahren, wie es ist, freiwillig einem rationalen Zweckm\u00e4\u00dfigkeitsdiktat nicht zu gehorchen und nicht der \u00fcblichen Erwartung zu folgen.\u201c Dieses \u201enicht mitmachen\u201c k\u00f6nnen nur Menschen, weil Menschen zu sich Stellung nehmen k\u00f6nnen. In Bezug auf das Beispiel des in Kinderarbeit handgekn\u00fcpften Teppichs bedeutet dies Folgendes: \u201eBei dieser Luxuserfahrung sieht man bewusst vom unmoralischen Aspekt ab. Es muss also Stellung bezogen werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An Luxus und Sch\u00f6nheit interessierte Lebensweisen f\u00fchren laut Wiesing in zwei ganz verschiedene Richtungen, wobei er zwei Typen unterscheidet: \u201eDer \u00c4sthet sucht m\u00f6glichst viele Sch\u00f6nheitserfahrungen &#8211; zum Beispiel in Form von Reisen -, w\u00e4hrend der Enthusiast \u00fcber die Dinge, mit denen er eine Luxuserfahrung macht, sehr genau Bescheid wei\u00df. Der Enthusiast muss ein Urteil f\u00e4llen, denn er wei\u00df ja, dass die Sache \u00fcbertrieben aufwendig ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kennerschaft als Indiz\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte den Luxus weder loben noch tadeln\u201c, res\u00fcmiert Wiesing. \u201eAber ich m\u00f6chte dazu anregen, in Bezug auf das Urteilen dar\u00fcber, warum Menschen etwas tun, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Es stellt sich immer wieder die Frage, ob derjenige, der ein \u201adickes Auto\u2018 f\u00e4hrt, damit protzen m\u00f6chte, dessen Komfort sch\u00e4tzt oder \u2013 in Bezug auf die Luxuserfahrung \u2013 die besondere Konstruktion des Zw\u00f6lfzylindermotors als eine Verweigerung der g\u00fcnstigsten und patentesten L\u00f6sung zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Die Kennerschaft ist das einzige Indiz &#8211; aber kein Beweis! -, das daf\u00fcr spricht, dass jemand wirklich authentisch Luxuserfahrungen sucht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luxus und Sch\u00f6nheit Was ist Luxus? Philosophieprofessor Lambert Wiesing, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Bildtheorie und Ph\u00e4nomenologie am Institut f\u00fcr Philosophie der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena, gilt als Pionier der Luxusforschung, hielt dazu k\u00fcrzlich einen Vortrag in der Reihe &#8222;Dialog im Museum&#8220; f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/08\/12\/daimler-und-benz-stiftung-luxus-und-schoenheit-sind-nicht-dasselbe\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[5528,11346,12390,12391,12392],"class_list":["post-686544","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-daimler-und-benz-stiftung","tag-dialog-im-museum","tag-lambert-wiesing","tag-luxus","tag-schoenheit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=686544"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686544\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":686549,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/686544\/revisions\/686549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=686544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=686544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=686544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}