{"id":686066,"date":"2025-04-16T06:00:24","date_gmt":"2025-04-16T04:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=686066"},"modified":"2025-04-15T22:31:08","modified_gmt":"2025-04-15T20:31:08","slug":"buchauszug-matthias-henze-das-unternehmen-bist-du","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/04\/16\/buchauszug-matthias-henze-das-unternehmen-bist-du\/","title":{"rendered":"Buchauszug Matthias Henze: \u201eDas Unternehmen bist du\u201c"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Buchauszug Matthias Henze: \u201eDas Unternehmen bist du\u201c<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_686072\" style=\"width: 326px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-686072\" class=\"size-full wp-image-686072\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-e1744734370968.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-e1744734370968.jpg 316w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-e1744734370968-300x291.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-e1744734370968-310x300.jpg 310w\" sizes=\"auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><p id=\"caption-attachment-686072\" class=\"wp-caption-text\">Matthias Henze (Foto: PR \/ Murmann Verlag)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Es wird schnell existenziell<\/strong><\/p>\n<p>Das Problem bei den Selbstst\u00e4ndigen ist, dass Krisen schnell existenziell werden. Umfangreiche R\u00fccklagen haben die meisten nicht gebildet, das Geld reicht manchmal nur f\u00fcr wenige Monate, wenn \u00fcberhaupt. Da werden ausbleibende Kunden schnell zum Problem.<\/p>\n<p>Und wenn die gesamtwirtschaftliche Lage ohnehin angespannt ist, kann es sich auch zu einer Krise ausweiten. Dass Selbstst\u00e4ndige sich \u00fcberproportional zur Gesamtwirtschaft bedroht f\u00fchlen, sehen wir in den Daten, die wir regelm\u00e4\u00dfig erheben. Gemeinsam mit dem ifo Institut ver\u00f6ffentlichen wir jeden Monat den<\/p>\n<p>Jimdo-ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige. Der spiegelt die Gesch\u00e4ftslage und Erwartungshaltung f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Monate wider. Den Index haben wir w\u00e4hrend der Coronakrise gestartet, weil wir sehr deutlich gemerkt haben, dass Selbstst\u00e4ndige und Kleinstunternehmen (bis zehn Mitarbeitende) \u00fcberhaupt keine Beachtung in den Medien und der Politik bekommen und dass ihre Lage kaum bekannt zu sein scheint. Vor dem Start des Index\u2019 hatten wir einige Umfragen unter Kleinstbetrieben durchgef\u00fchrt und stellten fest, dass diese ihr Gesch\u00e4ftsklima w\u00e4hrend Corona teils ganz anders einsch\u00e4tzten als die vom ifo Institut befragten gr\u00f6\u00dferen Firmen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ifo-Index zum Beispiel im April 2021 schon wieder deutlich stieg, befand sich der Jimdo-Index der Kleinstfirmen deutlich im Minus. Das war f\u00fcr uns die Best\u00e4tigung, den Index aus der Taufe zu heben \u2013 da es eben kaum Daten \u00fcber Selbstst\u00e4ndige gab und wir es entscheidend fanden, diesen wichtigen Wirtschaftszweig mit validen Daten zu untermauern.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat der Index seinen Platz in den Medien gefunden. Er wird beachtet und auch die Folgen werden diskutiert. Denn in den Daten sehen wir inzwischen sehr klar, dass sich prozentual \u00a0mehr Selbstst\u00e4ndige existenziell bedroht f\u00fchlen als gr\u00f6\u00dfere Unternehmen. Gerade im Krisenjahr 2024 war das f\u00fcr 18 Prozent der Soloselbstst\u00e4ndigen der Fall. Hochgerechnet waren das 600 000 Solounternehmer.<\/p>\n<p>600 000 Menschen, die nicht wussten, ob sie ihr Unternehmen so weiterf\u00fchren k\u00f6nnen wie bisher \u2013 und das in einer sich zuspitzenden wirtschaftliche Lage in Deutschland.<\/p>\n<p>Die Rezession, die immer noch sp\u00fcrbaren Auswirkungen von Corona und des Ukrainekonflikts, eine nur allm\u00e4hlich abklingende Inflation, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Branchengr\u00f6\u00dfen wie VW oder Bayer haben Auswirkungen auch auf viele Selbstst\u00e4ndige und kleine Unternehmen.<\/p>\n<p>Dass sich so viele bedroht f\u00fchlen, muss nicht sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00bbGib lieber auf!\u00ab <\/strong><\/p>\n<p>Diese 600 000 Menschen (vielleicht sind es 2025 noch mehr oder auch weniger) stehen jedenfalls extrem unter Druck, haben Kopfkino und schlafen vermutlich schlecht. Sie haben etwas aufgebaut, sie haben sich ihren Traum verwirklicht und nun steht er auf dem Spiel. Das belastet nicht nur sie selbst, auch die Familie und Freunde merken es. Vielleicht bauen diese sogar noch zus\u00e4tzlichen Druck auf oder s\u00e4en Zweifel, ob man da auch wieder rauskommt. \u00bbGib lieber auf, wie willst du da wieder rauskommen?!\u00ab Das kann sehr unangenehm sein. Selbstst\u00e4ndigkeit hei\u00dft, man steht f\u00fcr etwas. Was man macht, ist auch Ausdruck der eigenen Pers\u00f6nlichkeit. Und wenn das eben nicht mehr l\u00e4uft, dann trifft einen das als Mensch. Krisen haben nicht nur einen finanziellen, sondern vor allem auch einen mentalen Charakter. Wie geht man damit um? Was ist der Weg heraus?<\/p>\n<p>Und wie h\u00e4lt man dabei seine Gef\u00fchle in Schach?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Raus aus der Krise:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Warum hast du angefangen?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn gef\u00fchlt alles gegen dich l\u00e4uft, hilft eine entscheidende Frage: Warum hast du angefangen?<\/p>\n<p>Warum hast du dich selbstst\u00e4ndig gemacht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es hilft ungemein, sich zu vergegenw\u00e4rtigen, was zum Start motiviert hat \u2013 gerade weil man sich in diesen existenziellen Krisen unweigerlich die Frage stellt: \u00bbSoll ich nicht einfach aufh\u00f6ren?\u00ab Wir alle hatten diesen Gedanken schon hundertmal. Sollten wir nicht mehr haben. \u00bbWarum hast du angefangen?\u00ab, das ist der Gedanke, den man weiterverfolgen sollte. \u00bbWillst du wirklich die Person sein, die das Familienunternehmen schlie\u00dft?\u00ab \u00a0\u00bbWillst du die Frauen, die du mit deiner Mode empowern wolltest, alleinlassen?\u00ab<\/p>\n<p>Meine Frage beim Aufbau unseres Unternehmens war immer: \u00bbWillst du die Selbstst\u00e4ndigen wieder sich selbst \u00fcberlassen und nicht der coole Techpartner f\u00fcr sie sein?\u00ab Diese Frage hat mich durch so manchen schwierigen Moment in den letzten Jahren getragen. Erinnerst du dich an das erste Kapitel, in dem es darum ging, dass es wichtig ist, ein Thema zu haben, das eine Bedeutung f\u00fcr dich hat?<\/p>\n<p>In diesen Momenten ist es essenziell, ein starkes Warum zu haben. In die gleiche Kerbe haut der Rat einer Gr\u00fcnderin, die ich neulich getroffen habe: \u00bbWenn es deinem Business nicht gut geht, dann denke an die Kunden und was die vermissen w\u00fcrden, wenn es dich nicht mehr g\u00e4be.\u00ab<\/p>\n<p>Das war im \u00dcbrigen \u2013 ein kurzer, aber wichtiger Exkurs \u2013 auf einer Veranstaltung des Verbands internationaler Entrepreneurinnen in Deutschland. Da trafen sich mehr als 200 Gr\u00fcnderinnen aus 44 Nationen in Berlin. Das war sozusagen die Zukunft der deutschen Gr\u00fcnderszene, eine sehr weibliche Zukunft, mit einem sehr internationalen Hintergrund. Denn Menschen \u2013 und gerade Frauen \u2013 mit Migrationshintergrund bleibt oft nichts anderes \u00fcbrig, als in Deutschland zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt auch dazu, dass die Gr\u00fcndungsquote von Personen mit Migrationshintergrund beeindruckend hoch ist, deutlich h\u00f6her als die der einheimischen Bev\u00f6lkerung. Der \u00bbGlobal Entrepreneurship Monitor\u00ab (GEM), den das RKW Kompetenzzentrum zusammen mit der Leibniz Universit\u00e4t Hannover herausgibt, zeigt: Jeder f\u00fcnfte Mensch mit Migrationsgeschichte hat in den vergangenen drei Jahren ein eigenes Unternehmen gegr\u00fcndet. Die sogenannte Gr\u00fcndungsquote bei Migranten (19,9 Prozent) sei damit mehr als doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte (8,3 Prozent). Und, das sei noch gesagt, der Einstieg in die Selbstst\u00e4ndigkeit f\u00fcr Migranten ist hart, sie haben oft kaum Kontakte und bei Krediten sind Banken h\u00e4ufig noch z\u00f6gerlicher als bei Nichtmigranten. Dennoch ergreifen sie die Chance. Und tats\u00e4chlich w\u00e4chst eben auch die Anzahl der Frauen, der Gr\u00fcnderinnen mit internationalem Hintergrund entgegen dem allgemeinen Trend. Beeindruckend, weil genau diese Gruppe (weiblich, Migrationshintergrund) die gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden zu \u00fcberwinden hat \u2013 und, was noch beeindruckend war: deren Willensst\u00e4rke und Haltung. Eine Teilnehmerin sagte: \u00bbWir k\u00f6nnen hier wirklich was ver\u00e4ndern!\u00ab Keine Frage, dass sie es auch gewohnt sind, harte Zeiten zu durchleben, um dieses Ziel zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-686073\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-1-e1744734848529.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-1-e1744734848529.jpg 208w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/04\/Henze.Matthias-1-e1744734848529-185x300.jpg 185w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.murmann-verlag.de\/products\/matthias-henze-das-unternehmen-bist-du-das-buch-fur-alle-selbstaendigen-und-die-die-es-werden-wollen\">Matthias Henze: Das Unternehmen bist du. Das Buch f\u00fcr alle Selbst\u00e4ndig \u2013 Murmann Verlag<\/a> : 208 Seiten, 25,&#8211; Euro<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schmerzen aushalten<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt noch ein zweites Warum. Warum du dich f\u00fcr die Selbstst\u00e4ndigkeit entschieden hast. Das war nicht nur eine Berufswahl \u2013 das ist eine Lebensentscheidung. Und f\u00fcr die lohnt es sich schon, durchzuhalten, zu k\u00e4mpfen. F\u00fcr viele Menschen ist die Selbstst\u00e4ndigkeit schlichtweg das bessere Lebensmodell. Das aufzugeben, w\u00e4re langfristig wom\u00f6glich fataler, als die harte Zeit durchzustehen.<\/p>\n<p>Es gibt nun mal kein Leben ohne R\u00fcckschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Aber w\u00e4hrend es in einem Angestelltenverh\u00e4ltnis oft ein langsames Dahinsiechen sein kann (\u00bbNoch zw\u00f6lf Jahre bis zur Rente, kann es kaum erwarten, ich habe den Laden so satt\u00ab), ist eine Krise in der Selbstst\u00e4ndigkeit eher ein vehementer Tiefschlag \u2013 der dir, wenn du es klug angehst, allerdings auf deinem weiteren Weg nutzen kann.<\/p>\n<p>Weil es eben keine Ausreden gibt. Weil du dich nicht verstecken kannst, weil du \u2013 und nur du \u2013 dich dem Problem stellen und es l\u00f6sen musst. Weil du schnell daraus lernen musst, und weil du im Grunde\u00a0morgen schon etwas anders machen kannst. Eine neue Dienstleistung entwickeln, ein neues Produkt anbieten, eine neue Nische suchen. Ein Problem \u00bbauszusitzen\u00ab, das wird nicht funktionieren, das w\u00fcrde auch dem Selbstverst\u00e4ndnis eines Kleinunternehmers nicht entsprechen. Die Kreativit\u00e4t von Soloselbstst\u00e4ndigen ist oft beeindruckend. Wie sie mit ge\u00e4nderten Rahmenbedingungen umgehen, wie sie mit einer anderen Sache neu anfangen. Weil sie nicht rumheulen, auch wenn es zum Heulen ist.<\/p>\n<p>Sich diese Warums in Erinnerung zu rufen, das wird helfen.<\/p>\n<p>Es hindert dich auch daran, die Opferrolle einzunehmen. Du hast damals so entschieden \u2013 und es liegt nun auch an dir, \u00c4nderungen durchzuziehen. Auch wenn es Gegenwind gibt. Wir hatten bei Jimdo oft Gegenwind, viel zu oft wendete sich das Blatt zu unseren Ungunsten. Freunde haben mich oft gefragt, wie lange ich das eigentlich noch machen wolle. Sie hatten durchaus gute Gr\u00fcnde, das zu fragen.<\/p>\n<p>Ich habe trotzdem weitergemacht. Irgendwann ist es besser geworden. Das ist nun mal so: Wenn der Kern gut ist, wird es besser.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, wenn du auf die Zeit zur\u00fcckschaust, wirst du mit Stolz auf das Erreichte blicken: \u00bbDa bin ich rausgekommen!\u00ab Und darauf kannst du bei der n\u00e4chsten Krise aufbauen. Das macht die Krise nicht besser, aber du wei\u00dft, dass du mit dem Druck umgehen kannst.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zeitfenster festlegen<\/strong><\/p>\n<p>Was auch hilft, mit einer Krise fertigzuwerden, ist, sich ein Zeitfenster festzulegen. Vor allem, wenn es um finanzielle Fragen geht. Der Stress, nicht zu wissen, wie man die Fixkosten deckt, ist richtig anstrengend. Kredite, ausbleibende Honorare, Steuerzahlungen, Miete, Handyvertrag, Essen, alles l\u00e4uft ja weiter \u2013 trotz Krise. Da hilft es, sich einen finanziellen Zeitrahmen zu setzen. Also pr\u00e4zise festzulegen:<\/p>\n<p>Wie weit kannst du noch gehen?<\/p>\n<p>Wie lang reicht das Geld noch?<\/p>\n<p>Wenn du da ein konkretes Zeitfenster hast, wenn du dir ein Datum setzt, an dem die Rei\u00dfleine gezogen wird, kann das deinen Kopf auch beruhigen. Denn du wei\u00dft jetzt genau, wie viel Zeit dir noch bleibt \u2013 allein das kann schon Energie freisetzen. Weil du zwangsl\u00e4ufig aktiv werden musst. Weil dir was einfallen muss. Es empfiehlt sich \u00fcbrigens, das Zeitfenster in Abstimmung mit dem Steuerb\u00fcro festzulegen. Dort hat man unter Umst\u00e4nden einen genaueren Blick darauf, was noch m\u00f6glich ist und wann eine Grenze gezogen werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es geht nicht um dich \u2013 es geht um dein Business<\/strong><\/p>\n<p>Das ist ganz entscheidend! Denn ein Problem bei Selbstst\u00e4ndigen ist, dass Krisen h\u00e4ufig pers\u00f6nlich genommen werden.<\/p>\n<p>Stell dir folgendes Szenario vor:<\/p>\n<p>Der Start war ganz okay. Die ersten Kunden konnten gewonnen werden. Doch dann ebbt es ab. Es l\u00e4sst sich nicht genau erkl\u00e4ren, woran es liegt (was meistens der Fall ist). Keine E-Mail-Anfragen mehr, das Telefon bleibt stumm, im Onlineshop tut sich auch nichts. Zu Beginn beruhigst du dich: \u00bbDas wird schon\u00ab, \u00bbIst ja gerade Urlaubszeit\u00ab, \u00bbN\u00e4chste Woche ist sicher besser!\u00ab<\/p>\n<p>Nach ein paar Tagen wird dir mulmig:<\/p>\n<p>\u00bbH\u00e4? Was ist denn los?\u00ab In den n\u00e4chsten Tagen auch nichts. Keine Kunden weit und breit.<\/p>\n<p>\u00bbWoran liegt das???\u00ab<\/p>\n<p>Und dann beginnt die f\u00fcr Soloselbstst\u00e4ndige sehr typische Selbstkasteiung:<\/p>\n<p>\u00bbIst mein Angebot falsch?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbBin ich zu teuer?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbZu billig?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIst meine Qualit\u00e4t zu schlecht?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbBin ich einfach zu schlecht? \u2013 Klar, es gibt viel Bessere als mich!!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch tauge nicht zum F\u00fchren eines Unternehmens!!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDas war ein Riesenfehler, mich selbstst\u00e4ndig zu machen! Ein Riesenfehler!!!\u00ab<\/p>\n<p>Das Bl\u00f6de dabei: Das hilft auch nicht weiter. Die Kunden bleiben trotzdem aus, und die Selbstzweifel nehmen zu. Du wirst leicht panisch. So hast du dir das alles nicht vorgestellt. \u00bbWarum, zum Teufel, musste ich mich selbstst\u00e4ndig machen?!\u00ab \u2013 \u00bbIch bin ein Versager, ich kann nichts!\u00ab<\/p>\n<p>Dann bist du in einer Spirale, aus der du kaum herauskommst. Dich emotional so aufzuladen, bringt ganz und gar nichts. Ganz im Gegenteil: In einem emotionalen Ausnahmezustand wird es dir nicht gelingen, kluge Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einfach abheben<\/strong><\/p>\n<p>Mir hat das Abheben geholfen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Schon als Jugendlicher habe ich mich f\u00fcr das Segelfliegen begeistert. Wie man den Boden verl\u00e4sst, dass man auf die Luftstr\u00f6mungen achten muss. Es erfordert Mut, weil man leicht zum Spielball der Winde und Str\u00f6mungen werden kann \u2013 wie auch Selbstst\u00e4ndige schnell zum Spielball werden. Das aber souver\u00e4n zu meistern, hilft jedem bei der Charakterbildung.<\/p>\n<p>Was auch hilft beim Segelfliegen, ist die Perspektive.<\/p>\n<p>Mein Vater meinte einmal sehr trocken: \u00bbNa, Matze, dann kannst du dir ja deine Probleme von oben angucken, oder?\u00ab<\/p>\n<p>Aber genau so muss man in Krisen denken: das Pers\u00f6nliche vom Business trennen und gedanklich von oben draufgucken.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Worst-Case-Szenario festlegen<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Schwierigkeiten doch zu gro\u00df werden. Wenn der Berg an Forderungen immer gr\u00f6\u00dfer wird, du keinen Ausweg mehr siehst, gibt es noch einen gedanklichen Trick, der immer ein wenig die Luft rausnimmt:<\/p>\n<p>Frag dich einfach, was das Schlimmste w\u00e4re, was passieren kann.<\/p>\n<p>Mal dir dein eigenes Worst-Case-Szenario aus. In den meisten F\u00e4llen sieht es weniger \u00fcbel aus, wenn man sich den vermeintlichen Untergang gedanklich konkretisiert. Auch das hat mir immer sehr geholfen.<\/p>\n<p>Also, das Ziel muss immer sein: Ruhe im Kopf! Dazu erst die Warums kl\u00e4ren, sich einen Zeitrahmen setzen, das Business von dir als Person trennen \u2013 und prompt endet das Gedankenkreisen. Ein Beispiel ist Sebastian, der Moderator. Der hat trotz Auftragsflaute die totale Ruhe und ein Grundvertrauen in sich selbst \u2013 beste Voraussetzungen, um da gut wieder rauszukommen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Analysieren<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Ruhe eingekehrt ist, dann kommt der n\u00e4chste Schritt.<\/p>\n<p>Auch wenn es schwer vorstellbar ist, gerade in diesen Krisenzeiten braucht es Zeit zum Reflektieren. Zeit, nach hinten zu schauen, zu \u00fcberlegen, wie was gelaufen ist, wie man in die jetzige Situation geraten ist, was sich in der Welt ge\u00e4ndert hat, was du gelernt hast, einfach alles einmal durchzugehen.<\/p>\n<p>Der Schritt nach vorne beginnt mit einem In-sich-Gehen.<\/p>\n<p>Denn: <strong>\u00bbPain + Reflection = Progress\u00ab<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schmerz + Reflexion = Fortschritt.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist nicht von mir, das ist von Ray Dalio, einem US-amerikanischen Unternehmer. Aber es hat sich in meinem Unternehmerdasein immer bewahrheitet. Die emotionale Achterbahnfahrt als Selbstst\u00e4ndiger wirst du nur aushalten k\u00f6nnen, wenn du in den schweren Zeiten deinen Kopf einschaltest \u2013 und ihn arbeiten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Meistens haben existenzielle Krisen nicht nur einen Grund, sondern verschiedene Dinge sind zusammengekommen. Das hei\u00dft, du solltest dir die Zeit nehmen, alles St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck herunterzubrechen, um die Probleme dann mit einem guten Schritt-f\u00fcr-Schritt-Plan anzugehen. Das hat den gro\u00dfen Vorteil, dass du diesen bedrohlichen Berg in Etappen meisterst. Du wirst nicht alles auf einmal l\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Beginne nicht mit einem Marathon, sondern mit einer Ein-Kilometer-Strecke und steigere das dann allm\u00e4hlich. Richtig wertvoll wird der Prozess, wenn du analysierst, was falsch gelaufen ist, was du daraus lernst und wie du es beim n\u00e4chsten Mal besser machen kannst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neuen Spielraum schaffen<\/strong><\/p>\n<p>Ja, Krisen sind wirklich hilfreich. Und bevor ich noch den Satz schreibe, eine Krise sei eine Chance, sage ich lieber: Es sind diese Stresssituationen, die dir helfen, deinen Unternehmermuskel zu trainieren.<\/p>\n<p>Wenn du den Stress und den Schmerz \u00fcberstehst, dann st\u00e4rkt dich das als Selbstst\u00e4ndigen. Du wirst Dinge besser einordnen k\u00f6nnen, du wirst erkannt haben, worin du stark bist, und das macht dich krisenresistenter. Vor allem, wenn du dir einen neuen Spielraum geschaffen hast.<\/p>\n<p>In einer Krise lernst du am meisten. Und wenn du die richtigen Schl\u00fcsse daraus ziehst, f\u00fchrst du dein Business auf ein neues Level. Wenn sich die Krise beispielsweise in einem gesteigerten Wettbewerb zeigt. Wenn es in deiner Dom\u00e4ne immer mehr Anbieter gibt, die machen, was du machst, wie gehst du damit um? Wie passt du dich an? Mit welchen Strategien, mit welchen Ideen wirst du wieder deine besondere Stellung in der Branche einnehmen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Wenn du dich damit aktiv und vor allem ehrlich auseinandersetzt, wenn du mutig neue Dinge ausprobierst \u2013 neue Vertriebswege, neue Dienstleistungen, vielleicht Abomodelle \u2013, dann wirst du dich\u00a0immer weiter entwickeln. Und Weiterentwicklung ist der Kern erfolgreichen Unternehmertums.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mein Unternehmen verdient mich in bester Verfassung<\/strong><\/p>\n<p>Selbstst\u00e4ndige haben in einer Krise einen sehr ungesunden Reflex. Sie arbeiten einfach stumpf mehr bzw. sie ackern noch mehr als zuvor. Man will sich ja nicht sp\u00e4ter vorwerfen, nicht alles Erdenkliche versucht zu haben. Oft ist das aber nur der Anfang einer Spirale.<\/p>\n<p>Mehr arbeiten bedeutet auch: Weniger schlafen, weniger Sport, weniger soziale Kontakte, weniger frische Luft \u2013 und nicht selten wird vergessen, regelm\u00e4\u00dfig und gesund zu essen. Die Folge: Du l\u00f6st dein Problem nicht.<\/p>\n<p>Stattdessen wirst du langsamer, m\u00fcder und versuchst es mit noch mehr Arbeit zu kompensieren. Dann l\u00e4sst die Konzentration nach. Gepaart mit dem Druck kannst du nicht mehr so klarsehen, du triffst zwangsl\u00e4ufig schlechtere Entscheidungen.<\/p>\n<p>Ja, ich habe es oft genug f\u00fcr dich ausprobiert. Das funktioniert nicht. Es wird im ung\u00fcnstigsten Fall noch mehr kaputtmachen. Das hei\u00dft: In anstrengenden Situationen musst du ganz besonders auf dich aufpassen.<\/p>\n<p>Ausreichend schlafen, regelm\u00e4\u00dfig essen, frische Luft schnappen. Statt panisch einen Gang hochzustellen, lieber Geschwindigkeit rausnehmen. Ich wei\u00df, in der Theorie klingt das easy. Wenn du in der Situation drinsteckst, h\u00e4ltst du das f\u00fcr sinnlose Esoterik. Ist es aber nicht. Ruhe und Gelassenheit sorgen f\u00fcr smarte Entscheidungen. Und mit smarten Entscheidungen kommst du wieder raus aus dem<\/p>\n<p>Loch. Woher ich das wei\u00df?<\/p>\n<p>Aus eigener Erfahrung.<\/p>\n<p>Denn, ich kenne gen\u00fcgend dieser \u00bbNahtoderfahrungen\u00ab.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sparschwein von den Mitarbeitenden<\/strong><\/p>\n<p>Als wir uns damals mit Jimdo von einem gro\u00dfen Anbieter, der bei uns eingestiegen war, rausgekauft haben, stand es Spitz auf Knopf.<\/p>\n<p>Es ging um die Zukunft des Unternehmens.<\/p>\n<p>Klar war, wir mussten uns rauskaufen. Da f\u00fchrte kein Weg daran vorbei. Das war die einzige M\u00f6glichkeit, sonst w\u00e4re die Firma wahrscheinlich an der Partnerschaft zerbrochen. Bereits im Sommer deutete sich der Deal an, im Oktober w\u00fcrde er stattfinden. Das hie\u00df f\u00fcr uns: Ab November mussten wir profitabel sein. Sonst h\u00e4tte es nicht funktioniert. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir jeden Stein umgedreht, um herauszufinden, wo etwas eingespart werden kann. Punkt eins: Wir haben auf das Gehalt verzichtet. Dann haben die 20 Mitarbeitenden ein Sparschwein aufgestellt, in das sie freiwillig f\u00fcr das gemeinsame Freitagsfr\u00fchst\u00fcck eingezahlt haben. Wir sind jede einzelne Rechnung durchgegangen, ob und was noch geschoben werden kann. Es war eine Zeit der Zahlen und des Rechnens. Alles war z\u00e4h, alle waren angespannt.<\/p>\n<p>Ich war so unter Druck, ich konnte kaum noch schlafen. Doch wir wussten: Sparen allein w\u00fcrde uns nicht voranbringen.<\/p>\n<p>Parallel haben wir damals einen Innovationsturbo gez\u00fcndet. Ja, wir haben \u2013 trotz gedanklichen Dauersparens \u2013 ein neues, teureres Produkt eingef\u00fchrt, in der Hoffnung, dass es irgendjemand kauft. Es war so etwas wie eine letzte Chance. Niemand konnte sagen, ob und wie es mit Jimdo weitergeht. Doch dann die positive Entwicklung: Das neue Produkt hatte prompt funktioniert und uns nachhaltig st\u00e4rker gemacht. Wir haben den November dann zum J-INDEPENCE-Monat erkl\u00e4rt. Uns war nicht nur die Unabh\u00e4ngigkeit vom bei uns eingestiegenen Konzern gelungen, wir hatten uns mit dem neuen Produkt nach vorn gearbeitet.<\/p>\n<p>Und alles Rechnen und Sparen hatte sich auch ausgezahlt: Wir haben in diesem November 2000 Euro \u00dcberschuss gemacht und davon erst mal eine gute Kaffeemaschine f\u00fcrs B\u00fcro gekauft. Was ich damit sagen will: einfach machen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es geht immer \u00fcbers Machen<\/strong><\/p>\n<p>Der Weg aus der Krise geht \u00fcbers Machen. Das hat sich vor allem in der gr\u00f6\u00dften Krise der Selbstst\u00e4ndigen und der globalen Ausnahmesituation Corona gezeigt. Da standen nicht wenige Kleinstunternehmen mit dem R\u00fccken zur Wand \u2013 wenn sie \u00fcberhaupt noch standen.<\/p>\n<p>Doch exakt in dieser Situation wurden viele auch widerst\u00e4ndig. Ich kenne den Besitzer einer kleinen Confiserie in \u00d6sterreich. Corona kam, sein Laden musste schlie\u00dfen, keiner kaufte mehr Pralinen. Er war zur Unt\u00e4tigkeit gezwungen, was er nicht lange aushielt. Also mietete er sich einen K\u00fchlwagen und organisierte einen Confiserie-Lieferservice.<\/p>\n<p>Das brachte ihm zwar weniger Umsatz, aber wie sagte er mir: \u00bb20 Prozent vom bisherigen Umsatz waren besser, als gar keinen Umsatz zu machen.\u00ab Das ist Resilienz: Gucken, was man hat, welche F\u00e4higkeiten, worin man gut ist, welches Netzwerk man aktivieren kann, und dann gucken, was man unter den neuen Umst\u00e4nden daraus machen kann. Nicht aufgeben. Weitermachen, irgendwie weitermachen. Ein Unternehmer hat mal zu mir gesagt, sein Ziel sei es, dass man ihn \u00bbirgendwo in einer W\u00fcste absetzen k\u00f6nnte und er sich trotzdem zurechtfindet, einen Weg findet und anf\u00e4ngt, Gesch\u00e4fte zu machen.\u00ab Egal, wo, egal unter welchen Umst\u00e4nden. Egal, wie weltumspannend die Krise, egal, wie wenig Zuversicht viele Menschen versp\u00fcren \u2013 als Unternehmer geh\u00f6rt dir der aktive Part.<\/p>\n<p>Du machst.<\/p>\n<p>Wie auch Moritz, der w\u00e4hrend Corona eine gro\u00dfe Chance verpasste \u2013 und eine neue schuf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-685958\" class=\"post-685958 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-nein-sagen tag-bodo-schlegelmilch tag-gastbeitrag tag-kassai-el-chichakli tag-wu-executive-academy tag-wu-wien\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<footer id=\"colophon\" role=\"contentinfo\">\n<div id=\"vhb-footer\"><\/div>\n<\/footer>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Matthias Henze: \u201eDas Unternehmen bist du\u201c &nbsp; &nbsp; Es wird schnell existenziell Das Problem bei den Selbstst\u00e4ndigen ist, dass Krisen schnell existenziell werden. 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