{"id":685755,"date":"2025-01-27T06:00:37","date_gmt":"2025-01-27T05:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=685755"},"modified":"2025-01-27T01:10:48","modified_gmt":"2025-01-27T00:10:48","slug":"buchauszug-alex-deitermann-take-no-fake-die-welt-am-abgrund-durch-plagiate-luegen-ki-und-chatgpt-zukunft-braucht-das-echte-und-originale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2025\/01\/27\/buchauszug-alex-deitermann-take-no-fake-die-welt-am-abgrund-durch-plagiate-luegen-ki-und-chatgpt-zukunft-braucht-das-echte-und-originale\/","title":{"rendered":"Buchauszug Alex Deitermann: &#8222;Take No Fake. Die Welt am Abgrund, durch Plagiate, L\u00fcgen, KI und ChatGPT &#8211; Zukunft braucht das Echte und Originale&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>Buchauszug Alex Deitermann: &#8222;Take No Fake. Die Welt am Abgrund, durch Plagiate, L\u00fcgen, KI und ChatGPT &#8211; Zukunft braucht das Echte und Originale&#8220;<\/h1>\n<div class=\"autoren-wrapper\"><\/div>\n<h1 class=\"element-headline-medium titel\"><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Gibt es falsche Mitarbeitende?<\/h1>\n<h1>Vielleicht haben Sie das auch schon geh\u00f6rt: \u201eEin falscher Mitarbeiten-<br \/>\nder kann ein Unternehmen zerst\u00f6ren.\u201c Ja, das ist wahr.<br \/>\nAuch wenn wir jetzt \u00fcber die Definition von \u201ezerst\u00f6ren\u201c philosophieren k\u00f6nnen. Das Wort ist klar genug. Es bedeutet: \u201ekaputt machen\u201c, \u201evernichten\u201c, \u201eausl\u00f6schen\u201c.<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_685756\" style=\"width: 587px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-685756\" class=\"size-full wp-image-685756\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/deitermann.jpg\" alt=\"\" width=\"577\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/deitermann.jpg 577w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/deitermann-266x300.jpg 266w\" sizes=\"auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px\" \/><p id=\"caption-attachment-685756\" class=\"wp-caption-text\">Alex Deitermann (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>GIBT ES FALSCHE MITARBEITENDE?<\/p>\n<p>Die These gilt unabh\u00e4ngig von der Unternehmensgr\u00f6\u00dfe. Bei einer<br \/>\nkleinen Firma mit zehn Mitarbeitenden ist die Gefahr nicht gr\u00f6\u00dfer<br \/>\noder kleiner als bei einer Kapitalgesellschaft mit zehntausend Ange-<br \/>\nstellten. Die Gefahr ist sogar unabh\u00e4ngig von der Position \u2013 ein Aus-<br \/>\nzubildender hat ebenso das Potenzial wie eine Vorstandsvorsitzende.<br \/>\nEin Unternehmer suchte einen aktiven und agilen Vertriebsspezi-<br \/>\nalisten f\u00fc r sein Unternehmen. Aus den rund drei\u00dfig eingegangenen<br \/>\nBewerbungen stachen nur wenige vielversprechende K\u00f6pfe hervor.<br \/>\nDabei wurde sein Augenmerk besonders auf Lebenslauf und Zeug-<br \/>\nnisse eines Mannes gelenkt, der als Jahrgangsbester an einer Univer-<br \/>\nsit\u00e4t abgeschlossen hatte. Nennen wir ihn Max.<\/p>\n<p>Wenn man bedenkt, dass sowohl die Studienf\u00e4cher als auch die<br \/>\nbetreffende Uni als \u00e4u\u00dferst anspruchsvoll gelten, wird die Bedeutung<br \/>\ndieser Leistung noch verst\u00e4rkt. Bei so viel mehr Wissensstoff und<br \/>\nPr\u00fcfungen als Spitzenreiter abzuschlie\u00dfen, das war eindeutig \u00fcber-<br \/>\ndurchschnittlich. Zudem hatte Max bereits Erfahrung im internatio-<br \/>\nnalen Vertrieb erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftiger technischer Investitionsg\u00fcter \u2013<br \/>\npasste also auch fachlich hervorragend.<br \/>\nSelbst das Alter des Kandidaten stimmte; mit Ende drei\u00dfig passte<br \/>\ndie Formel \u201eHalbes Alter des Chefs plus sieben\u201c, und damit hatte Max<br \/>\nsogar das ideale Alter f\u00fcr seine Nachfolge.<\/p>\n<p>Nachdem er als Vertriebsleiter eingestellt war, begann er sofort<br \/>\ndamit, den laufenden Projekten und auch seinen Kollegen seinen<br \/>\nStempel aufzudr\u00fccken. Er trieb seine Mitarbeitenden zu H\u00f6chstleis-<br \/>\ntungen an, setzte klare Ziele und erwartete von ihnen, dass sie alles<br \/>\ng\u00e4ben, um diese Ziele zu erreichen. Max war davon \u00fc berzeugt, dass<br \/>\ndiese harte Arbeitsweise notwendig war, um das Unternehmen er-<br \/>\nfolgreich zu machen.<\/p>\n<p>Im ersten Jahr war seine Strategie erfolgreich. Das Unternehmen<br \/>\nmachte deutlich mehr Gewinn als in den Vorjahren und alle waren<br \/>\nbeeindruckt von Max\u2019 Leistungen. Zwar hatte er seine Kompetenzen<br \/>\nin einigen Projekten deutlich \u00fcberschritten, aber seine Erfolge schie-<br \/>\nnen ihm recht zu geben. Das f\u00fchrte dazu, dass ihm trotz erheblicher<br \/>\nDiskussionen mit dem Inhaber die Position eines Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers<br \/>\nanvertraut wurde, auch in der Hoffnung, dass die gestiegene Verant-<br \/>\nwortung ihn k\u00fcnftig besonnener handeln lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>FAKES IM UNTERNEHMENSUMFELD<\/h1>\n<p>Doch je l\u00e4nger Max als zweiter Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer mit an der Spitze<br \/>\ndes Unternehmens stand, desto mehr Probleme traten auf. Zum Bei-<br \/>\nspiel hatte er zunehmende Schwierigkeiten, mit seinen Mitarbeiten-<br \/>\nden umzugehen. Er wollte immer im Rampenlicht stehen und erwar-<br \/>\ntete, dass alle um ihn herum genauso arbeiteten wie er selbst. Wenn<br \/>\njemand nicht mit seiner Arbeitsweise zufrieden war oder Kritik \u00e4u-<br \/>\n\u00dferte, wurde Max schnell w\u00fctend und reagierte oft aggressiv.<\/p>\n<p>Im dritten Jahr seiner Amtszeit begannen die ersten Mitarbeiten-<br \/>\nden das Unternehmen zu verlassen. Sie waren ersch\u00f6pft von Max&#8216;<br \/>\nharter Arbeitsweise und von seinem mangelnden Verst\u00e4ndnis f\u00fcr<br \/>\nihre Bed\u00fcrfnisse. Doch Max interessierte sich nicht f\u00fcr ihre Abwan-<br \/>\nderung. Er war der Meinung, dass es immer Mitarbeitende geben<br \/>\nw\u00fcrde, die bereit waren, hart zu arbeiten und seine Vision zu teilen.<br \/>\nDadurch wurde die Situation im Unternehmen immer angespann-<br \/>\nter. Die Mitarbeitenden hatten Angst, Fehler zu machen oder den Er-<br \/>\nwartungen von Max nicht gerecht zu werden. Viele f\u00fchlten sich \u00fcber-<br \/>\nfordert und ausgebrannt, aber Max ignorierte ihre Bedenken und<br \/>\ntrieb sie weiter an.<\/p>\n<p>Im vierten Jahr eskalierte die Situation. Max wurde zunehmend<br \/>\nparanoid und begann, seinen Mitarbeitenden zu misstrauen. Er kon-<br \/>\ntrollierte immer detaillierter, was sie taten und wie sie arbeiteten. Die<br \/>\nBelegschaft f\u00fchlte sich eingeschr\u00e4nkt und unter Druck gesetzt, aber<br \/>\nniemand wagte es, gegen Max aufzubegehren.<\/p>\n<p>In dieser Phase begannen auch die ersten Kunden das Unterneh-<br \/>\nmen zu verlassen. Sie bemerkten, dass ihre Ansprechpartner ge-<br \/>\nstresst und \u00fcberfordert waren, was sich auch auf die Qualit\u00e4t der Pro-<br \/>\ndukte und Dienstleistungen auswirkte. Die Beschwerden h\u00e4uften<br \/>\nsich, und die Kunden wandten sich an andere Anbieter. Max erkannte<br \/>\ndiese Abwanderung, doch er wusste nicht, wie er das Vertrauen der<br \/>\nKunden zur\u00fcckgewinnen konnte. Er versuchte, seine Mitarbeitenden<br \/>\nnoch h\u00e4rter anzutreiben, um die Fehler zu minimieren, aber das<br \/>\nf\u00fchrte nur zu noch mehr Fehlern und einer h\u00f6heren Fluktuation.<\/p>\n<p>Der Umsatz des Unternehmens begann zu sinken, was Max in<br \/>\neine noch gr\u00f6\u00dfere Panik versetzte. Er versuchte, die Verluste durch<br \/>\nKosteneinsparungen auszugleichen und setzte die Mitarbeitenden<br \/>\nnoch st\u00e4rker unter Druck. Doch es war zu sp\u00e4t. Die Kunden hatten<br \/>\ndas Vertrauen in das Unternehmen verloren und das Image des Un-<br \/>\nternehmens war stark besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kam es zur Eskalation, und der Hauptgesellschafter<br \/>\nzog die Notbremse. Die verbliebenen Mitarbeiter bem\u00fchten sich, die<br \/>\nKunden zu halten oder zur\u00fcckzugewinnen \u2013 eine gro\u00dfe Herausforde-<br \/>\nrung. F\u00fcr das Unternehmen war der Zeitpunkt der Bereinigung \u201ef\u00fcnf<br \/>\nvor zw\u00f6lf\u201c und es wird wahrscheinlich Jahre dauern, bis es wieder<br \/>\nauf Kurs ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Unternehmensgr\u00f6\u00dfe ist kein Schutz gegen toxische Mitarbeitende<\/strong><\/h1>\n<p>Prominente Beispiele f\u00fcr die Auswirkung von toxischen Menschen in<br \/>\nUnternehmen, die tats\u00e4chlich an menschlichen Schw\u00e4chen und Fehl-<br \/>\nverhalten zugrunde gegangen sind, sind Enron in den USA, Wire-<br \/>\ncard und Air Berlin in Deutschland, die eidgen\u00f6ssische Credit Suisse<br \/>\nund das zuvor gefeierte australische Fintech-Unternehmen Greensill,<br \/>\num nur einige zu nennen.<br \/>\nLeider bestehen keine umfassenden und aussagef\u00e4higen Statisti-<br \/>\nken dar\u00fcber, welche beziehungsweise wie viele Firmen toxischen Mit-<br \/>\narbeitenden zum Opfer gefallen sind. Die Zahlen d\u00fcrften jedoch be-<br \/>\neindruckend sein, und jedes leidende Unternehmen ist eines zu viel.<br \/>\nWas also ist zu tun?<\/p>\n<p>In der amerikanischen Wirtschaft existiert ein Leitspruch f\u00fcr die<br \/>\nAuswahl neuer Mitarbeitender, der es auf den Punkt bringt: Hire for<br \/>\nattitude, train for skills oder sinngem\u00e4\u00df \u00fcbersetzt: \u201eW\u00e4hle Mitarbei-<br \/>\ntende aufgrund ihrer Einstellung (Charaktereigenschaften) und<br \/>\nbringe ihnen bei, was sie f\u00fcr ihre erfolgreiche Arbeit wissen und be-<br \/>\nherrschen m\u00fcssen\u201c. F\u00e4higkeiten lassen sich trainieren, Charakterei-<br \/>\ngenschaften nur selten ver\u00e4ndern. Daher ist es von essenzieller Be-<br \/>\ndeutung, die \u201erichtigen\u201c Menschen ins Unternehmen zu holen. Und<br \/>\ndas sind nicht unbedingt die mit den besten Zeugnissen.<\/p>\n<p>Und umgekehrt, f\u00fcr alle, die dies als Mitarbeitende lesen und keine oder (noch)<br \/>\nkeine Unternehmer sind: Wie wirkt das Vorstehende auf Sie? Was<br \/>\nk\u00f6nnen Sie daraus mitnehmen? Was k\u00f6nnen Sie tun, um sich Ihr<br \/>\nk\u00fcnftiges Wirkungsfeld aussuchen zu k\u00f6nnen? Was k\u00f6nnen Sie dar-<br \/>\naus f\u00fcr sich gewinnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-685757\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/cover.deitermann.jpg\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/cover.deitermann.jpg 458w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2025\/01\/cover.deitermann-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px\" \/><\/p>\n<h1><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/TAKE-FAKE-Abgrund-Plagiate-ORIGINALE\/dp\/3989423193\">TAKE no FAKE: Die Welt am Abgrund, durch Plagiate, L\u00fcgen, KI und ChatGPT &#8211; Zukunft braucht das ECHTE und ORIGINALE wie Dich! : Alex Deitermann: Amazon.de: B\u00fccher<\/a> 368 Seiten, 29,90 Euro<\/h1>\n<h1><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>FAKES IM UNTERNEHMENSUMFELD<\/h1>\n<h1>Echte Leistungstr\u00e4ger und Spezialisten sind rar!<\/h1>\n<p>\u201eDer Mensch ist von Natur aus faul\u201c, sagt eine alte Weisheit mit unbe-<br \/>\nkanntem Verfasser, und es ist zu beobachten, dass dies tats\u00e4chlich auf<br \/>\nviele, aber eben zum Gl\u00fcck l\u00e4ngst nicht auf alle Menschen zutrifft.<br \/>\nSo geh\u00f6ren ausgewiesene Spezialisten meistens nicht nur zu den<br \/>\nFlei\u00dfigen, sondern auch zu den F\u00e4higen in ihrem Fach, sonst h\u00e4tten<br \/>\nsie es nicht zum Spezialisten gebracht. Allein durch diese beiden At-<br \/>\ntribute heben sie sich von der Masse ab und kommen eher selten vor.<\/p>\n<p>Weil sie bereit sind, mehr zu tun als die meisten anderen.<br \/>\nEin Unternehmen suchte nach der K\u00fcndigung des kaufm\u00e4nni-<br \/>\nschen Leiters einen neuen Finanzchef und schrieb die Stelle auf di-<br \/>\nversen Jobb\u00f6rsen (die es seinerzeit noch gab) aus. Es bewarben sich<br \/>\netwa drei\u00dfig Kandidaten, wovon sich einer auffallend positiv dar-<br \/>\nstellte. Nach dem ersten Gespr\u00e4ch entschied er sich jedoch f\u00fcr einen<br \/>\nnamhaften Konzern in Hamburg, der ihm neben der Arbeit die Finan-<br \/>\nzierung eines dualen Studiums zu aus seiner Sicht nicht ablehnbaren<br \/>\nKonditionen anbot.<\/p>\n<p>Wie ging es nun weiter? Normalerweise h\u00e4tte man sich mit der<br \/>\n\u201eNummer zwei\u201c und \u201eNummer drei\u201c aus der Bewerberliste befasst<br \/>\nund versucht, einen der Kandidaten einzustellen. Doch in diesem Fall<br \/>\nwaren die Unterschiede zwischen der \u201eNummer eins\u201c und allen wei-<br \/>\nteren Bewerbern so gro\u00df, dass die Gesch\u00e4ftsf\u00fc hrung es vorzog, die<br \/>\nStelle erneut auszuschreiben. Die Verantwortlichen wussten, dass es<br \/>\nkl\u00fcger ist, niemanden einzustellen als die falsche Person.<\/p>\n<p>Auf die zweite Ausschreibung bewarben sich wieder mehr als<br \/>\ndrei\u00dfig Personen, einige davon durchaus qualifiziert. Der beste Kan-<br \/>\ndidat aus diesem Feld konnte gewonnen werden (die besten Leute in<br \/>\neinem Markt k\u00f6nnen sich ihre Arbeitgeber immer aussuchen) und<br \/>\nbest\u00e4tigte in den Jahren darauf immer wieder durch besondere Leis-<br \/>\ntungen, dass sich die Entscheidung, den nicht nur fachlich besten,<br \/>\nsondern auch h\u00f6chst integren Mitarbeitenden an Bord zu holen, ge-<br \/>\nlohnt hat. Auf das Thema Mitarbeitergewinnung, Fachkr\u00e4ftemangel<br \/>\nund die Frage, warum erstklassige Chefs erstklassige Mitarbeitende<br \/>\nund zweitklassige Chefs drittklassige Mitarbeitende einstellen, kom-<br \/>\nmen wir sp\u00e4ter noch detailliert zu sprechen.<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>FACHKR\u00c4FTEMANGEL \u2013 ECHTE L\u00dcCKE ODER LIEGT DER MANGEL\u2026<\/h1>\n<h1><strong>Fachkr\u00e4ftemangel \u2013 echte L\u00fccke oder liegt der Mangel woanders?<\/strong><\/h1>\n<p>Springen wir vom Stichwort Leistungstr\u00e4ger und Spezialisten direkt<br \/>\nin eines der akuten \u201eAufregerthemen\u201c der Wirtschaftsnachrichten,<br \/>\ndas viel mit der Illusion fehlender Kontrolle zu tun hat: der Fachkr\u00e4f-<br \/>\ntemangel.<br \/>\nWenn wir den Statistiken glauben m\u00f6gen, fehlen allein in Deutsch-<br \/>\nland Hunderttausende qualifizierte Mitarbeitende in verschiedenen<br \/>\nBranchen. Was dazu f\u00fchrt, dass landauf, landab dar\u00fcber geklagt wird,<br \/>\nkeine guten Leute zu bekommen. Aber stimmt das wirklich?<br \/>\nGemessen an der Zahl existierender Fachleute und Spezialisten<br \/>\ndieser Branchen ist die Anzahl der offenen Stellen relativ gering, und<br \/>\nes soll hier gar nicht um Statistik oder die Frage gehen, wie viele<br \/>\nFachkr\u00e4fte denn nun im gesamten Markt fehlen.<\/p>\n<p>Warum nicht? Weil dieses Buch kein Ratgeber f\u00fcr die Politik, Be-<br \/>\nrufs- oder Arbeitgeberverb\u00e4nde sein soll und ein anderer Aspekt f\u00fcr<br \/>\nSie als Leserin oder Leser viel wichtiger ist. Die relevante Frage lautet<br \/>\ndoch eher: \u201eWie kann ein Unternehmen Fachleute anziehen und hal-<br \/>\nten?\u201c Oder: \u201eWie finde ich als Fachkraft das f\u00fcr mich ideale Unterneh-<br \/>\nmen, in dem ich gerne arbeite und bleibe?\u201c<\/p>\n<p>Mit diesen Fragen wird klar: Das hat nur insofern mit Statistik zu<br \/>\ntun, als dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren signifikant<br \/>\nver\u00e4ndert hat. W\u00e4hrend sich die Firmen vor einiger Zeit noch das<br \/>\nPersonal aus langen Listen von Bewerbenden aussuchen konnten,<br \/>\nentscheiden heute eher die Bewerbenden, zu welchem Unternehmen<br \/>\nsie gehen.<\/p>\n<p>Mit gravierenden Folgen: Nicht nur wird der Wert der Arbeit in<br \/>\nEuro und Cent neu austariert, es spielen jetzt Faktoren eine Rolle, die<br \/>\nvorher von vielen Arbeitgebern als \u201eLuxus\u201c oder \u201enicht erforderlich\u201c<br \/>\nabgetan wurden. Interessenten, Bewerbende und Mitarbeitende fra-<br \/>\ngen sich: \u201eWie ist das Arbeitsklima, die pers\u00f6nliche Wertsch\u00e4tzung,<br \/>\nder Teamspirit in der Firma?\u201c Und sie stellen auch diese Frage: \u201eWel-<br \/>\nchen \u201aSinn\u2018 hat meine Arbeit und wie passt sie zu meinen pers\u00f6 nli-<br \/>\nchen Werten und Zielen?\u201c Es geht au\u00dferdem um die M\u00f6 glichkeiten,<br \/>\npers\u00f6nliche Bed\u00fcrfnisse mit den beruflichen Chancen zu verbinden<br \/>\nund beides in Einklang zu bringen (beispielsweise Kinderbetreuung,<br \/>\nSport, Weiterbildung, Hobbys).<\/p>\n<p>Statt als Arbeitgeber die Augen im Kopf zu verdrehen und sich<br \/>\n\u00fcber das Stichwort Work-Life-Balance zu echauffieren, ist es kl\u00fcger,<br \/>\ndie Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeitenden zu ermitteln und sie in den<br \/>\nBezug zu den Zielen und M\u00f6glichkeiten des Unternehmens zu stellen.<br \/>\nAlle Welt redet von Mitarbeitenden als \u201eHumankapital\u201c und dem<br \/>\nMenschen als der wichtigsten \u201eRessource\u201c, aber zu wenige Unterneh-<br \/>\nmen verstehen bisher, was es wirklich bedeutet, Bedingungen zu er-<br \/>\nschaffen, die es erm\u00f6glichen, die richtigen Personen anzuziehen und<br \/>\nderen Potenzial wirklich zu entfalten.<\/p>\n<p>Wenn das Stichwort Fachkr\u00e4ftemangel f\u00e4llt, stelle ich mir folgende<br \/>\nFrage: Wie kommt es, dass es Unternehmen gibt, die auch ohne Stel-<br \/>\nlenausschreibungen Bewerbungen erhalten und immer gen\u00fcgend<br \/>\nKandidaten standby halten, die kurzfristig anfangen k\u00f6nnen? Und an-<br \/>\ndere Firmen bekommen auf ihre Ausschreibungen kaum Bewerbun-<br \/>\ngen. Und wenn, dann in einer kaum akzeptablen Qualit\u00e4t. Worin liegt<br \/>\nder entscheidende Unterschied?<\/p>\n<p>Die Chefs, die Inhaber oder die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der weniger at-<br \/>\ntraktiven und weniger erfolgreichen Firmen ticken meist v\u00f6llig unter-<br \/>\nschiedlich. Meine These: Jedes Unternehmen wird im Laufe der Zeit<br \/>\nzu einem Spiegel des Inhabers. Dadurch zieht es die Kunden, Lieferan-<br \/>\nten, Partner und auch die Mitarbeitenden an, die zu ihm passen bezie-<br \/>\nhungsweise zu der von ihm entwickelten und verantworteten Kultur.<br \/>\nDazu passt eine Erkenntnis, die mir vor circa drei\u00dfig Jahren zuteil-<br \/>\nwurde und die ich immer noch f\u00fcr sehr treffend halte: \u201eErstklassige<br \/>\nChefs haben erstklassige Mitarbeitende; zweitklassige Chefs haben<br \/>\ndrittklassige Mitarbeitende.\u201c Warum das so ist? Im ersten Fall wer-<br \/>\nden Menschen \u201enach oben\u201c eingestellt, also Bewerbende, die in ihrem<br \/>\nFach jeweils besser sind als der Chef selbst. Im zweiten Fall stellen<br \/>\ndie schlechten Chefs \u201enach unten\u201c ein, also Leute, die im jeweiligen<br \/>\nAufgabengebiet nicht so gut sind wie sie selbst. Die besseren k\u00f6nnten<br \/>\nja bildlich gesprochen \u201eam Stuhl des Chefs s\u00e4gen\u201c oder seine Kompe-<br \/>\ntenz in Frage stellen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der letzteren, durch Angst gepr\u00e4gten Vorgehens-<br \/>\nweise geh\u00f6rt zu der ersten Mut. Am Ende ist der Chef \u2013 konsequent<br \/>\numgesetzt \u2013 der am geringsten qualifizierte Mitarbeitende, jedenfalls<br \/>\nf\u00fcr die jeweilige Aufgabe. Gut so! Dann hat er keine Fachaufgaben<br \/>\nmehr zu erledigen und Zeit, sich um die wichtigen Dinge zu k\u00fcm-<br \/>\nmern, die er nicht delegieren kann oder sollte.<\/p>\n<p>Blick auf den anderen Typus Chef: Er muss stattdessen immer auf der Hut sein, dass seine Leute auch keine Fehler machen und alles nach seinen Vorstellungen<br \/>\nl\u00e4uft. Dazu braucht es viel Vorbereitung, Anleitung und Kontrolle, die<br \/>\nden Mitarbeitenden (zu Recht) das Gef\u00fchl geben, nicht gut (genug) zu<br \/>\nsein. Und der Chef wird damit die meiste Zeit so sehr besch\u00e4ftigt sein,<br \/>\ndass er sich regelm\u00e4\u00dfig nicht um die Dinge k\u00fcmmern kann, die f\u00fcr<br \/>\nden langfristigen Erfolg von Bedeutung sind.<\/p>\n<p>Die beiden in den beschriebenen Alternativen enthaltenen Per-<br \/>\nspektiven werden schnell deutlich. In dem einen Fall bewegt sich die<br \/>\nEntwicklung nach oben (so wie auch eingestellt wird), in dem ande-<br \/>\nren Fall eher nach unten. Die Frage \u201eWer will ich sein f\u00fcr wen?\u201c kann<br \/>\nauch hier extrem hilfreich sein und f\u00fcr Klarheit sorgen. \u201eWie soll mein<br \/>\nTeam aussehen?\u201c, \u201eWie soll es arbeiten?\u201c, \u201eWie kommunizieren?\u201c,<br \/>\n\u201eWelches Ma\u00df an Verantwortung \u00fcbernehmen?\u201c, \u201eWelche Entschei-<br \/>\ndungsbefugnisse dazu erhalten?\u201c, \u201eWie weit kann ich vertrauen?\u201c,<br \/>\n\u201eWelche Regeln k\u00f6nnen helfen, Fehler zu vermeiden und Sicherheit zu<br \/>\nerzeugen?\u201c Die Liste der hilfreichen Fragen kann hier beliebig erwei-<br \/>\ntert werden.<\/p>\n<p>Und es geh\u00f6rt noch ein Faktor dazu, der zu oft noch als vermeint-<br \/>\nliches \u201eGeheimrezept\u201c im Verborgenen bleibt: die Einstellung der<br \/>\nMitarbeitenden, mit der ich nicht den Recruitingprozess meine, son-<br \/>\ndern die Geisteshaltung, also die Intuition und die pers\u00f6nlichen<br \/>\nWerte, die mindestens ebenso entscheidend sind wie die fachlichen<br \/>\nQuali ikationen. Im Amerikanischen hei\u00dft es schon lange: Hire for at-<br \/>\ntitude, train for skills! Diesen Spruch greife ich gern zum zweiten Mal<br \/>\nin diesem Buch auf.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt k\u00f6nnten wir sagen: \u201eStelle Menschen aufgrund ihrer Ge-<br \/>\nsinnung (Haltung, Werte, Prinzipien, Intuition) ein und bringe ihnen<br \/>\ndie Fertigkeiten und Kompetenzen bei, die sie brauchen.\u201c Warum?<br \/>\nWeil es nur so und nicht umgekehrt geht! Jemand mit exzellenten<br \/>\nF\u00e4higkeiten und einem fragw\u00fcrdigen Charakter wird keinem Unter-<br \/>\nnehmen Freude bereiten. Dabei spielt die fachliche Qualifikation keine<br \/>\nRolle. Im Gegenteil: Auch hier wiederhole ich gern meine Erkenntnis<br \/>\naus dem Kapitel Gibt es falsche Mitarbeitende? \u2013 solch ein \u201efalscher\u201c<br \/>\nMitarbeitender kann im Zweifel das gesamte Unternehmen ruinieren;<br \/>\nauch das habe ich pers\u00f6nlich erlebt. Ganz gleich, wie qualifiziert oder<br \/>\nerfolgreich er oder sie ist \u2013 entweder der Mensch ist integer oder er<br \/>\nmuss das Unternehmen schnellstens verlassen! Weil eine \u201etoxische\u201c<br \/>\nEinstellung ansteckend ist und die Gefahr besteht, dass die kritische<br \/>\nPerson weitere Mitarbeitende \u201einfiziert\u201c, so wie ein fauler Apfel einen<br \/>\nganzen Korb zum Verderben bringen kann. Und: Weil letztlich Zuver-<br \/>\nl\u00e4ssigkeit und Loyalit\u00e4t durch nichts zu ersetzen sind.<\/p>\n<p>Jetzt reden wir nicht mehr \u00fcber einen Mangel, den wir nicht be-<br \/>\neinflussen k\u00f6nnen, dem wir ausgeliefert sind, sondern \u00fcber F\u00fchrung,<br \/>\n\u00fcber Leadership, \u00fcber das Erschaffen von Bedingungen f\u00fcr ein \u201eSie-<br \/>\ngerteam\u201c. Fachkr\u00e4ftemangel muss nicht existieren \u2013 bei Ihnen und in<br \/>\nIhrem Unternehmen. Oder was sagen Sie?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Alex Deitermann: &#8222;Take No Fake. Die Welt am Abgrund, durch Plagiate, L\u00fcgen, KI und ChatGPT &#8211; Zukunft braucht das Echte und Originale&#8220; &nbsp; Gibt es falsche Mitarbeitende? 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