{"id":685111,"date":"2024-09-20T06:00:59","date_gmt":"2024-09-20T04:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=685111"},"modified":"2024-09-20T01:06:02","modified_gmt":"2024-09-19T23:06:02","slug":"buchauszug-daniel-goffart-und-angelika-melcher-boomer-gegen-zoomer-der-neue-generationenkonflikt-und-wie-wir-uns-besser-verstehen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/09\/20\/buchauszug-daniel-goffart-und-angelika-melcher-boomer-gegen-zoomer-der-neue-generationenkonflikt-und-wie-wir-uns-besser-verstehen-koennen\/","title":{"rendered":"Buchauszug Daniel Goffart und Angelika Melcher: &#8222;Boomer gegen Zoomer &#8211; Der neue Generationenkonflikt und wie wir uns besser verstehen k\u00f6nnen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Buchauszug <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/daniel-goffart-325489b5\/?originalSubdomain=de\">Daniel Goffart<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/angelika-melcher-32a02b199\/\">Angelika Melcher<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/boomer-gegen-zoomer-isbn-978-3-8270-1516-7\">&#8222;Boomer gegen Zoomer &#8211; Der neue Generationenkonflikt und wie wir uns besser verstehen k\u00f6nnen&#8220;<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_685112\" style=\"width: 443px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-685112\" class=\"size-full wp-image-685112\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Daniel-Goffart_c-privat-002.jpg\" alt=\"\" width=\"433\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Daniel-Goffart_c-privat-002.jpg 433w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Daniel-Goffart_c-privat-002-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px\" \/><p id=\"caption-attachment-685112\" class=\"wp-caption-text\">Daniel Goffart (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_685114\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-685114\" class=\"size-full wp-image-685114\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Angelika-Melcher_cFalk-Engelhardt.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Angelika-Melcher_cFalk-Engelhardt.jpg 450w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Goffart.Angelika-Melcher_cFalk-Engelhardt-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><p id=\"caption-attachment-685114\" class=\"wp-caption-text\">Angelika Melcher (Foto: PR\/Falk Engelhardt)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Arbeit und Karriere \u2013 der schmale Grad zwischen \u00dcbereifer und Work-Life Balance<\/strong><\/p>\n<p><em>Momentan geh\u00f6ren 14,5 Prozent der Besch\u00e4ftigten in den Top- 1000-Unternehmen und 13 Prozent in den <\/em><em>IT-Firmen der Gen Z an. Nur jeder f\u00fcnfte Kandidat sagt, er lebe, um zu arbeiten, die absolute Mehrheit hingegen will die Arbeit nicht \u00fcber das Privatleben stellen. \u00dcber 90 Prozent der Gen Z meiden Arbeitgeber, die im Freundeskreis nicht empfohlen werden. Sie k\u00f6nnen w\u00e4hlerisch sein und Anspr\u00fcche stellen: Aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels machen sich einer Forsa-Umfrage zufolge 65 Prozent keine Sorgen um ihren Job; nach einer Studie des Netzwerks Xing weist die Gen Z die geringste Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber ihrem Arbeitgeber auf. Mehr als ein Drittel denkt allein deshalb \u00fcber einen Wechsel nach, weil sie sich berufliche Abwechslung w\u00fcnschen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Die meisten Begegnungen zwischen Jungen und Alten finden heute bei der Arbeit statt. In manchen Unternehmen sind gleich vier verschiedene Generationen vertreten. Da fallen sehr schnell und deutlich die unterschiedlichen Denk- und Sichtweisen auf. Wir alle kennen die gegenseitigen Urteile und Vorurteile. Und vielleicht beginne ich deshalb mal mit ein paar Fragen: Was denkst du \u00fcber eines der beliebtesten und hartn\u00e4ckigsten Vorurteile gegen\u00fcber den Jungen, das besagt, ihr seid nicht sonderlich flei\u00dfig oder gar faul? Sehen die Alten das vielleicht falsch? Oder denkst du, dass die Boomer sich nur deshalb \u00fcber die Jungen \u00e4rgern, weil sie neu ins Unternehmen kommen und gleich hohe Anspr\u00fcche stellen k\u00f6nnen? Glaubst du, es k\u00f6nnte auch einfach nur ein bisschen Neid im Spiel sein \u2013 weil die \u00c4lteren sehen, dass die J\u00fcngeren vielleicht die bessere Work-Life-Balance hinbekommen als sie selbst? Anders gefragt: Ist Flei\u00df noch ein Ziel und ein Wert an sich, oder sind solche Kategorien heutzutage einfach \u00fcberholt?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Das waren sehr viele Fragen. Aber erst mal vorweg: Ich habe das Gef\u00fchl, dass gerade in der Berufsaus\u00fcbung gro\u00dfe und ziemlich offensichtliche Generationenunterschiede bestehen. Ich bin jetzt seit zwei Jahren im Berufsleben und habe schon viele Situationen erlebt, in denen mir das aufgefallen ist, weil auch bei uns im Unternehmen alle Generationen vertreten sind. Nun zu den Vorurteilen: Zum Gl\u00fcck wurde mir noch nie direkt ins Gesicht gesagt, ich sei faul oder arbeitsscheu. Ich glaube, das sind zwei W\u00f6rter, die vor allem medial aufgeladen werden und die mit irgendwelchen Studien belegt werden sollen. Nat\u00fcrlich sind wir nicht faul. Wenn wir faul w\u00e4ren, w\u00fcrden wir gar nicht arbeiten. Ich glaube, dass dieses Vorurteil daher r\u00fchrt, dass wir in unserem Leben die Arbeit nicht mehr an die erste Stelle setzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Faulheit ist nat\u00fcrlich ein sehr zugespitzter Vorwurf. Ich glaube, es geht eher darum, dass man bei den Jungen und ihrer Einstellung zum Beruf oft den Eindruck gewinnt, dass ihnen die Arbeit nicht mehr so wichtig ist und dass sie weniger bereit sind, f\u00fcr die Arbeit das Letzte zu geben. Es gibt diesen englischen Spruch, \u00bbrunning for the extra mile\u00ab. Der besagt, dass man immer noch einen drauflegen sollte, wenn man Karriere machen will. Diese Haltung ist den \u00c4lteren anerzogen worden, aber man findet sie bei den J\u00fcngeren, vorsichtig gesagt, eher seltener.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Dem w\u00fcrde ich zustimmen. Nat\u00fcrlich gibt es auch in meiner Generation genug Menschen, die extrem ambitioniert sind, sogenannte High Performer. Aber das ist sicher nicht der Mainstream, und das hat auch Gr\u00fcnde. Ich nehme jetzt mal mein eigenes Beispiel: In meiner gesamten Kindheit und Jugend hatte mein Vater immer zwei Jobs, er arbeitet auch heute noch unterm Strich locker zehn bis 13 Stunden am Tag. Ich habe meinen Vater noch nie unter der Woche abends auf der Couch liegen gesehen oder morgens mal ausschlafen, wenn er danach eine Sp\u00e4tschicht arbeitet. Ich kann an zwei H\u00e4nden abz\u00e4hlen, wie oft er sich in 26 Jahren krankgemeldet hat. Das hat mich gepr\u00e4gt, nicht im positiven Sinne. Ich glaube, so geht es vielen von uns. Wir haben jahrelang unseren Eltern dabei zugeschaut, wie sie private Angelegenheiten f\u00fcr die Arbeit zur\u00fcckgestellt haben, und haben festgestellt, dass dieses Leben nicht mehr unseren Vorstellungen entspricht. Wir leben nicht, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben. Unsere Generation ist von einer gro\u00dfen Zukunftsangst gepr\u00e4gt, ausgel\u00f6st durch den Klimawandel, Kriege, einen Rechtsruck in der Gesellschaft und weitere schlechte Nachrichten. Wir wissen nicht, was in 20 Jahren sein wird \u2013 wollen wir bis dahin wirklich jeden Tag unentwegt schuften, wenn wir das Geld und das Standing, das wir dadurch bekommen, am Ende wom\u00f6glich gar nicht nutzen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt auch dazu, dass wir uns nicht mehr \u00fcber unseren Job definieren. Ich bin genervt davon, wenn meine Eltern als Erstes fragen, was Freund*innen oder Partner*innen beruflich machen. Und wieso fragen Millennials auf Partys immer als Allererstes, was ich beruflich mache? Wen interessiert\u2019s! Frag mich, welche Musik ich gern h\u00f6re, was ich in meiner Freizeit mache, was meine Lieblingseissorte ist. Versteh mich nicht falsch \u2013 ich liebe meinen Job, und ich bin sehr dankbar und froh, dass ich ihn habe, aber er macht nicht mein ganzes Leben aus und definiert nicht, wer ich bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Ja, das ist wirklich eine andere Einstellung. Ich habe das auch an uns beiden schon einmal bemerkt, als wir vor ein paar Tagen einen gemeinsamen Termin f\u00fcr unser Buchprojekt hier gesucht haben. Erinnerst du dich? Obwohl die Suche nach gemeinsamen Terminen schon schwer genug war, hast du meinen Vorschl\u00e4gen einmal nicht zugestimmt, weil du mit Freundinnen verabredet warst, ein anderes Mal wolltest du Sport machen. Freizeittermine \u00fcber berufliche Termine zu stellen \u2013 so was w\u00e4re mir nie eingefallen. Das ist eine Art von Priorit\u00e4tensetzung, die bei den Jungen an der Tagesordnung ist und die f\u00fcr mich und auch f\u00fcr viele in meinem Alter einfach fremd ist, weil wir darauf konditioniert worden sind, dass man sich im Beruf anstrengen muss. Wie bereits mehrfach angesprochen, mussten wir uns aufgrund der gro\u00dfen Zahl immer gegen viele andere Bewerber durchsetzen. Es gab immer mehr als genug Leute, die einen Job, den man selbst gern gehabt h\u00e4tte, auch ins Auge gefasst hatten. Mit dieser Konkurrenz sind wir von klein auf gro\u00df geworden. Ich hatte mal einen Chef, der immer sagte: \u00bbErst nach \u203aIch kann nicht mehr\u2039 f\u00e4ngt Leistung an\u00ab \u2013 das ist die Einstellung, die wir als Boomer w\u00e4hrend unseres Berufslebens aufgesaugt haben. Nat\u00fcrlich arbeitet auch bei uns nicht jeder gern, und nicht jeder macht gern \u00dcberstunden. Es gibt genug Leute, die gro\u00df darin sind, mit wenig Arbeit durchs Leben zu kommen. Aber generell ist die Sicht auf Arbeit eine andere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotzdem haben die Boomer sich jahrzehntelang in ihrem Berufsleben angestrengt, um etwas zu erreichen, und sehen jetzt, dass die Jungen kommen, aufgrund der Demografie von den Personalabteilungen umworben werden und dort vom Start weg Anspr\u00fcche stellen, die wir wahrscheinlich erst nach zehn oder 20 Jahren gewagt h\u00e4tten auszusprechen. Da schwingen dann ein bisschen Neid und Emp\u00f6rung mit, aber auch Kopfsch\u00fctteln und Unverst\u00e4ndnis. Das wird oft auch als dreist empfunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Es ist keine Frage, dass wir von unserer Knappheit auf dem Arbeitsmarkt profitieren. Wir finden unter Umst\u00e4nden bessere Jobs, bei denen wir besser bezahlt werden und h\u00f6here Forderungen stellen k\u00f6nnen. Angefangen von Sabbaticals bis hin zu einer Vier-Tage-Woche und dem Anspruch auf Homeoffice. Es ist aber auch ein Startvorteil, f\u00fcr den wir nichts k\u00f6nnen. Wieso g\u00f6nnt ihr uns das nicht einfach? Es ist doch sch\u00f6n, dass sich die Welt ver\u00e4ndert und Lohnarbeit nicht mehr mit Ausbeutung gleichgesetzt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem machen wir mit unseren \u00bbhohen Anspr\u00fcchen\u00ab die Arbeitswelt f\u00fcr uns alle, also auch f\u00fcr euch, besser. Nehmen wir das Thema \u00dcberstunden: Klar l\u00e4sst sich das nicht immer Vermeiden, aber am Ende arbeitest du in den meisten F\u00e4llen unbezahlt mehr. Eine Freundin hat mir letztens erz\u00e4hlt, auf wie viel Unverst\u00e4ndnis sie bei der Arbeit gesto\u00dfen ist, als sie ihr Diensthandy nach Feierabend ausgemacht hat. Wir k\u00f6nnen doch nicht immer auf Abruf sein oder Zeit daf\u00fcr haben, unsere Abende mit unbezahlter Arbeit zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>In unserem Beruf mache ich auch viele \u00dcber stunden, ich bin zwei bis drei Mal die Woche bei Abendveranstaltungen, Hintergrundgespr\u00e4chen, politischen Diskussionen oder anderen Einladungen, um mein Kontaktnetz zu erweitern. Da sind kaum junge Leute dabei, es sind meist \u00e4ltere Kollegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Das wundert mich nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Ich sehe ein, dass Arbeit nicht alles im Leben ist. Aber ich vermisse manchmal, gerade im Journalismus, den Stolz und das echte Interesse an diesem Beruf. Ich rede auch gern mit anderen Leuten \u00fcber meinen Job. Meist nat\u00fcrlich nicht ungefragt. Aber ich werde als Journalist oft gebeten, aus meinem Alltag zu erz\u00e4hlen. Mein Beruf hat f\u00fcr mich eine gro\u00dfe Stellung im Leben und ist nicht nur eine Sache, bei der ich in m\u00f6glichst nur acht Stunden f\u00fcr m\u00f6glichst viel Geld irgendwo sein muss. Die J\u00fcngeren gehen da mit einem viel pragmatischerem Verh\u00e4ltnis ran, nur um eine Berufst\u00e4tigkeit zu haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Das hei\u00dft ja alles nicht, dass ich keinen Stolz oder echtes Interesse f\u00fcr meinen Beruf empfinde, das tue ich nat\u00fcrlich, und ich wei\u00df auch, wie wichtig es ist, Netzwerke aufzubauen. Ich konnte schon einige Gespr\u00e4chspartner*innen gewinnen, weil ich Menschen von meinem Beruf erz\u00e4hlt habe. Aber ich kann nicht immer ein ehrliches Interesse f\u00fcr die Jobs aller meiner Freund*innen und random Personen, die ich auf Partys kennenlerne, empfinden. Und nach einer langen Arbeitswoche kann ich mir Sch\u00f6neres vorstellen, als am Freitagabend \u00fcber die Arbeit zu sprechen. Irgendwann muss man auch abschalten. Am schlimmsten ist, wenn jemand damit angibt, wie viel er oder sie arbeitet, und daraus ein \u00dcberbietungswettbewerb entsteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-685113\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Cover.Goffart.Boomer-gegen-Zoomer.jpg\" alt=\"\" width=\"396\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Cover.Goffart.Boomer-gegen-Zoomer.jpg 396w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/Cover.Goffart.Boomer-gegen-Zoomer-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><\/p>\n<p><strong>Daniel Goffart und Angelika Melcher: <a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/boomer-gegen-zoomer-isbn-978-3-8270-1516-7\">&#8222;Boomer gegen Zoomer &#8211; Der neue Generationenkonflikt und wie wir uns besser verstehen k\u00f6nnen&#8220;<\/a> &#8211; Piper Verlag, 224 Seiten, 22 Euro\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.piper.de\/buecher\/boomer-gegen-zoomer-isbn-978-3-8270-1516-7\">https:\/\/www.piper.de\/buecher\/boomer-gegen-zoomer-isbn-978-3-8270-1516-7<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Ja, das ist der Unterschied. Wir haben fr\u00fcher mit \u00dcberstunden Posing betrieben, wenn man es in moderne Sprache \u00fcbersetzt. Leistungsbereitschaft und Leistungsf\u00e4higkeit galten als etwas Positives. Das hat sich gewandelt. Aber ich finde schon, dass der Beruf ein wichtiger Teil des Lebens ist \u2013 ob bei Anw\u00e4lten, \u00c4rzten, Ingenieuren oder anderen Berufst\u00e4tigen, die an komplizierten technischen Fragen arbeiten. So was besch\u00e4ftigt einen \u00fcber den Feierabend hinaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Was nat\u00fcrlich auch nicht \u00fcbersehen werden darf, ist, wieso wir diese hohen Anspr\u00fcche stellen d\u00fcrfen. Uns wird oft vorgehalten, dass wir beim Einstellungsgespr\u00e4ch nach einem Sabbatical oder \u00c4hnlichem fragen. Mal abgesehen von den ganzen Argumenten, dass Arbeit nicht mehr unbedingt der Kern unseres Lebens ist und wir eben eine kleine Generation sind, die das zu ihrem Vorteil nutzt und sich diese Forderungen leisten darf und kann. Was in der Debatte oft \u00fcbersehen wird, ist n\u00e4mlich, dass wir diejenigen sind, die unter dem massiven Fachkr\u00e4ftemangel leiden werden, wenn ihr in den n\u00e4chsten Jahren in Rente geht. Wir sind diejenigen, die allein gelassen werden, weil Deutschland es immer noch nicht schafft, Fachkr\u00e4fte anzuwerben, lieber werden Bezahlkarten an Gefl\u00fcchtete verteilt. Ich m\u00f6chte unserem n\u00e4chsten Kapitel zur Demografie nichts vorwegnehmen \u2013 aber das sind Aspekte, die betrachtet werden m\u00fcssen, weil wir die Arbeit von nicht existenten Kolleg*innen mit \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Hinzu kommt die Digitalisierung: Die jungen Mitarbeitenden sind diejenigen, die den technologischen Fortschritt in viele Unternehmen tragen. Von wem lasst ihr euch Programme erkl\u00e4ren? Wer muss euch zeigen, wie man eine Reisekostenabrechnung anlegt? Viele Boomer weigern sich, neue digitale Tools zu benutzen, das verdichtet auch unsere Arbeit und f\u00fchrt letztendlich zu \u00dcberstunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Man darf nicht \u00fcbersehen, dass das die \u00c4lteren auch unter Druck setzt. Ihr seid mit Computern und Internet aufgewachsen und k\u00f6nnt nat\u00fcrlich viel besser mit digitalen Instrumenten umgehen. Wir haben das alles erst viel sp\u00e4ter gelernt und mussten uns von Grund auf umstellen. Da r\u00fchrt h\u00e4ufig der Unwille her, sich jedes Jahr mit einem neuen Tool auseinanderzusetzen. Zudem finde ich es komisch, wenn sich junge Leute beim Einstieg ins Berufsleben schon Sorgen um die Rente machen. Ich kann das vor dem Hintergrund der Demografie zwar ein bisschen verstehen, es passt aber nicht mit eurem Wunsch nach Work-Life-Balance und einer Vier-Tage-Woche zusammen. Die H\u00f6he der Rente h\u00e4ngt bekanntlich davon ab, wie viel man verdient und gearbeitet hat. Ich glaube, dass das alles Themen sind, die rational erkl\u00e4rbar und vielleicht gar nicht so konflikttr\u00e4chtig sein sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was meiner Meinung nach konflikttr\u00e4chtig ist, ist die Anspruchshaltung, die beim\u00a0 Vorstellungsgespr\u00e4ch oder gleich zu Beginn der Arbeit ge\u00e4u\u00dfert wird. Da f\u00fchlt man sich nicht nur als Arbeitgeber ein bisschen seltsam, sondern auch als Kollege, der f\u00fcnf Tage mindestens 40 Stunden die Woche arbeitet und noch nie ein Sabbatical gemacht hat oder vielleicht erst mit Mitte f\u00fcnfzig dar\u00fcber nachdenkt, mal eins zu machen. Da prallen Welten aufeinander. Das ist nicht nur eine Frage des Neids, es ist auch eine Frage des Unverst\u00e4ndnisses und der fehlenden Wertsch\u00e4tzung, die gegen\u00fcber \u00e4lteren Kollegen an den Tag gelegt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Es ist auch eine Frage des G\u00f6nnens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Ja, das stimmt. Aber man g\u00f6nnt jemandem doch etwas, weil man denkt, dass er es verdient. Wenn man aber das Gef\u00fchl hat, da ist noch nichts oder nicht genug verdient worden, dann ist es schwieriger zu g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und es kommen noch weitere Dinge hinzu: J\u00fcngere Angestellte melden sich statistisch gesehen deutlich h\u00e4ufiger krank als \u00e4ltere. Nach einer Auswertung der AOK ist der Anteil an Fehltagen bei j\u00fcngeren Besch\u00e4ftigten in den vergangenen zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen. Um 50 Prozent! Seid ihr wirklich so stark belastet, oder habt ihr einfach nur eine andere Einstellung? Es gibt die Diskussion um ein \u00bbRecht auf Krankentage\u00ab. Die Gen Z ist im Schnitt 30 Tage im Jahr krank, das ist sehr, sehr viel. Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass ihnen noch 20 Krankheitstage zustehen, wenn sie erst zehn hatten. Wie kommt man auf so eine Idee? Das hat doch auch was mit der Frage nach der Leistungsethik zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Vielleicht m\u00fcsste man sich anschauen, warum sich die Gen Z so h\u00e4ufig krankmeldet. Die meisten geben n\u00e4mlich psychische Erkrankungen als Grund an. Wir haben eine andere Einstellung zur Gesundheit und nehmen eben auch psychische Belastung ernst, sorry. Ich habe kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Menschen, die sich v\u00f6llig krank ins B\u00fcro schleppen oder krank aus dem Homeoffice arbeiten. Ich frage mich dann immer, ob die denken, dass sie so systemrelevant sind, dass sie keine zwei Tage ausfallen k\u00f6nnen. Spoiler: Es wird das Unternehmen sehr wahrscheinlich auch geben, wenn man gar nicht da w\u00e4re. Man sollte sich vielleicht nicht immer so wichtig nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Eine Krankschreibung kann aber nur erfolgen, wenn man wirklich nicht arbeiten kann, und nicht, wenn man sich gerade mal nicht so gut f\u00fchlt. Und das ist der Unterschied.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Das sind verschwommene Grenzen. Einige f\u00fchlen sich bei Kopfschmerzen arbeitsunf\u00e4hig, andere erst, wenn ihnen der Arm abf\u00e4llt. So was kann nicht von au\u00dfen definiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Es gibt aber auch etwas dazwischen. Und ich glaube, dass bei der Gen Z ein leichter Schnupfen ausreicht, um sich arbeitsunf\u00e4hig zu f\u00fchlen, bei den \u00c4lteren ist es dann eher das Fieber, das sie arbeitsunf\u00e4hig macht. Die Voraussetzung f\u00fcr die Lohnfortzahlung ist eine Arbeitsunf\u00e4higkeit und nicht ein leichtes oder mittleres Unwohlsein, das muss man trennen. Und man kann das nicht immer damit begr\u00fcnden, dass das Leben schwer genug ist und man nicht wei\u00df, was in f\u00fcnf Jahren kommt. Das klingt f\u00fcr mich nach einer Ausrede.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Aber inwiefern tut dir das weh, wenn sich ein Kollege krankmeldet oder eben ein Sabbatical macht?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Es tut an sich nicht weh, aber man denkt dar\u00fcber nach, dass man selbst so etwas noch nicht gemacht hat, und in meinem Fall habe ich auch noch nie daran gedacht. Und damit bin ich nat\u00fcrlich auch kein Vorbild, aber ich finde, ein Sabbatical kann man erst machen, wenn man ein paar Jahre gearbeitet und etwas geleistet hat. Man muss sich das zuerst verdienen und wirklich den Drang nach neuen Perspektiven und Ruhe versp\u00fcren. Aber wenn jemand frisch von der Uni oder aus der Ausbildung kommt und schon danach fragt, ist das ein krasses Missverh\u00e4ltnis von Leistung und Anspruch. Daf\u00fcr fehlt mir jegliches Verst\u00e4ndnis. Und das hat nichts mit Neid zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich denke, das ist eine neue Kultur, in der wir immer weniger Bereiche haben, in denen Leistung wirklich honoriert und belohnt wird. Das geht noch viel weiter, etwa bei sportlichen Leistungsvergleichen. So sollen beispielsweise die Bundesjugendspiele abgeschafft werden, und man spricht davon, dass es beim Fu\u00dfball keine Ergebnisse mehr geben soll. Heutzutage hat das Einser-Abitur Inflation, Noten will man auch keinem Sch\u00fcler mehr zumuten, niemand f\u00e4llt mehr in Uni-Kursen durch, weil sich sonst alle beim Dekan beschweren gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn man immer die Wahl hat, auch etwas anderes machen zu k\u00f6nnen, werden bestimmte Optionen auch entwertet. Das sieht man ja am h\u00e4ufigen Wechsel des Arbeitgebers, der bei euch statistisch sehr hoch ist. Wenn im Job etwas nicht so ist, wie von euch gew\u00fcnscht, sucht ihr euch gleich einen neuen Arbeitsplatz. Das zeigt, dass eure Frustrationsgrenze sehr niedrig ist. Viele \u00e4ltere Arbeitgeber sagen, dass die Generation Z keine Kritik mehr vertr\u00e4gt, die aber gerade in den ersten Monaten und Jahren eines neuen Jobs enorm wichtig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Das klingt f\u00fcr mich nach Einzelf\u00e4llen, die du pauschalisierst. Dass sich Kinder nicht mehr bei bescheuerten Disziplinen bei den Bundesjugendspielen miteinander vergleichen m\u00fcssen, ist f\u00fcr mich \u00fcbrigens ein gro\u00dfer Gewinn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wechselwilligkeit bei unserem Arbeitsplatz k\u00f6nnen wir uns nur leisten, weil es tats\u00e4chlich Unternehmen gibt, die unsere Bed\u00fcrfnisse und Anspr\u00fcche ernst nehmen, die sich auf eine neue Arbeitswelt einstellen und das sehr erfolgreich leben und trotzdem schwarze Zahlen schreiben. Wenn das einige Unternehmen nicht schaffen und nur \u00fcber die jungen Menschen schimpfen, ist es ihr Fehler, dass alle Nachwuchskr\u00e4fte das Unternehmen wieder verlassen oder sich gar nicht erst bewerben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Nat\u00fcrlich ist es richtig, dass man als modernes und erfolgreiches Unternehmen sehr viel M\u00fche darauf verwenden muss, die Besch\u00e4ftigten an sich zu binden und die Arbeit so zu organisieren, dass niemand \u00fcberfordert wird. Trotzdem muss die Arbeit effektiv geleistet werden, das Unternehmen ist kein Ponyhof, sondern eine Veranstaltung zum Geldverdienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gleichzeitig werden \u00e4ltere Arbeitnehmer mehr und mehr aus den Unternehmen herausgedr\u00e4ngt. Viele Firmen nehmen sehr viel Geld in die Hand, um Leute \u00fcber 50 loszuwerden. Bei den Abfindungen, die da manchmal gezahlt werden, frage ich mich, ob man die \u00c4lteren nicht f\u00fcr dasselbe Geld h\u00e4tte noch weiterarbeiten lassen k\u00f6nnen, anstatt sie hinauszuekeln. Es findet zwar gerade ein Umdenken im Zuge des Fachkr\u00e4ftemangels statt, aber vielleicht sollten die J\u00fcngeren einmal dar\u00fcber nachdenken, was es bedeutet, wenn sie fordern, dass Boomer ihre Rente nach hinten verschieben sollen, sie aber gleichzeitig aus den Unternehmen gedr\u00e4ngt<\/p>\n<p>werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Ich w\u00fcrde nicht sagen, dass viele junge Menschen die F\u00fchrungsetagen besetzen und so was entscheiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Das sind in der Regel Manager und vor allem Unternehmensberater im j\u00fcngeren und mittleren Alter, die in solchen F\u00e4llen \u00fcber Leute entscheiden, die deutlich \u00e4lter sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was ich sagen will, ist, dass es viel mehr Entspannung geben k\u00f6nnte, wenn die Vorurteile zur\u00fcckgestellt w\u00fcrden, wenn man sich gegenseitig mehr zuh\u00f6rt und mehr aufeinander achtet, denn genau das ist nicht immer der Fall. Es muss offen \u00fcber die Dinge, die einen st\u00f6ren, geredet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Viele \u00e4ltere Menschen besch\u00e4ftigen sich sehr wenig mit den Jungen, weil sie das vielleicht zu anstrengend finden. Andersrum streichen viele junge Menschen die \u00c4lteren aus ihrer Wahrnehmung, weil sie denken, dass die eh in ein paar Jahren weg sind. Dadurch wird ein gewisser Erfahrungsschatz, den die \u00c4lteren mitbringen, beschnitten, auch abseits von der Arbeit und dem Unternehmen. So geht viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine andere Denkweise verloren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Da stimme ich dir zu. Leider geht die gegenseitige Ignoranz, die du schilderst, von beiden Seiten aus. Ich denke auch, dass sich weder \u00c4ltere noch J\u00fcngere einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie den anderen einmal in Ruhe zuh\u00f6ren, ihre Vorurteile einmal beiseiteschieben und sich mit dem Geh\u00f6rten besch\u00e4ftigen. Da lie\u00dfe sich mit etwas mehr gutem Willen schon eine Menge erreichen, glaube ich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel<\/strong>: Also so eine Art \u00bbAchtsamkeit zwischen den Generationen \u00ab? Ich meine das wirklich nicht ironisch, obwohl ich dieses Buzzword \u00bbAchtsamkeit\u00ab nicht sonderlich mag. W\u00e4re vielleicht nicht schlecht. Und ich r\u00e4ume gern ein, dass die \u00c4lteren wirklich versuchen sollten, neue Lebensstile und Anschauungen mehr oder leichter zu akzeptieren, auch wenn sie ihnen fremd oder gar unsympathisch vorkommen. Wir \u00c4lteren haben am Ende die Pflicht, den Nachwuchs anzuleiten und zu bef\u00e4higen \u2013 und das bedeutet eben nicht nur Anweisungen geben, sondern auch zuh\u00f6ren k\u00f6nnen und sich auf Neues einlassen. Vielleicht ginge es dann besser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Anstatt bald in Rente zu gehen, k\u00f6nntest du ja eine sp\u00e4te zweite Karriere als interkultureller Achtsamkeits-Coach starten \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daniel: <\/strong>Das meinst du jetzt aber eher ironisch, oder?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Angelika: <\/strong>Ja, schon \u2013 obwohl, wenn ich jetzt mal ernsthaft dar\u00fcber nachdenke \u2026 Du bist ja eigentlich durch die Gespr\u00e4che mit mir schon ganz gut im Training.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Buchauszug Daniel Goffart und Angelika Melcher: &#8222;Boomer gegen Zoomer &#8211; Der neue Generationenkonflikt und wie wir uns besser verstehen k\u00f6nnen&#8220; &nbsp; \u00a0 &nbsp; &nbsp; &nbsp; Arbeit und Karriere \u2013 der schmale Grad zwischen \u00dcbereifer und Work-Life Balance Momentan geh\u00f6ren &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/09\/20\/buchauszug-daniel-goffart-und-angelika-melcher-boomer-gegen-zoomer-der-neue-generationenkonflikt-und-wie-wir-uns-besser-verstehen-koennen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[12067,1890,12068,12066,7176],"class_list":["post-685111","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-angelika-melchert","tag-buchauszug","tag-buchauszug-boomer-gegen-zoomer-der-neue-generationenkonflikt-und-wie-wir-uns-besser-verstehen-koennen","tag-daniel-goffart","tag-piper-verlag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685111"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":685117,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685111\/revisions\/685117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}