{"id":685011,"date":"2024-09-01T15:06:20","date_gmt":"2024-09-01T13:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=685011"},"modified":"2024-09-04T11:12:07","modified_gmt":"2024-09-04T09:12:07","slug":"buchauszug-attila-albert-ich-brauch-keinen-purpose-sondern-geld-so-finden-sie-den-job-der-wirklich-zu-ihnen-passt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/09\/01\/buchauszug-attila-albert-ich-brauch-keinen-purpose-sondern-geld-so-finden-sie-den-job-der-wirklich-zu-ihnen-passt\/","title":{"rendered":"Buchauszug Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Buchauszug Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220;<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677544\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677544\" class=\"size-full wp-image-677544\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg 567w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-300x238.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-379x300.jpg 379w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><p id=\"caption-attachment-677544\" class=\"wp-caption-text\">Attila Albert (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p><strong>Buchauszug\u00a0Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>HERAUSFINDEN, WAS IHNEN GERADE WICHTIG IST<\/strong><\/p>\n<p><em><strong style=\"font-style: italic\">Unzufrieden im Job, obwohl er \u00bbeigentlich gar nicht schlecht\u00ab ist? Dann arbeiten Sie nicht (mehr) entsprechend dem Job-Motivator, der jetzt f\u00fcr Sie vordringlich w\u00e4re. So erkennen Sie, wo eine Ver\u00e4nderung inzwischen \u00fcberf\u00e4llig ist.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr viele Berufst\u00e4tige kommt einmal der Moment, in dem sie es nicht mehr verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen: Irgendwas ist total schief\u00adgelaufen. Sie f\u00fchren \u00fcberhaupt nicht das Leben, das sie sich immer vorgestellt haben. Da haben sie sich \u2013 naiv, wie man einmal war \u2013 vielleicht in jungen Jahren ertr\u00e4umt, Astronaut, Pr\u00e4sident oder wenigstens CEO zu werden. Bei Barbie mit all ihren Traumberufen hat es ja auch geklappt, und die war da noch nicht mal 40. Nun m\u00fcssen sie ern\u00fcchtert feststellen, dass es schon knifflig genug ist, beruflich und finanziell auch nur halbwegs \u00fcber die Runden zu kommen. Wer dazu noch einen liebevollen Partner will, nicht nur ein H\u00fcndchen oder eine Katze, braucht umso mehr verf\u00fcgbare Zeit und Nerven. Zwar haben Haustiere bekannterma\u00dfen viel mehr Verst\u00e4nd\u00adnis f\u00fcr die eigenen, nur allzu menschlichen Unzul\u00e4nglichkei\u00adten, sind aber eben doch nur begrenzt ein Beziehungsersatz.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Karriere haben diejenigen gemacht, die man schon in der Schule nicht leiden konnte, und das Traum\u00adschloss aus Kindertagen ist auch geschrumpft. Angesichts des Wohnungsmarktes muss man schon f\u00fcr zwei Zimmer Altbau mit Sanierungsbedarf dankbar sein. Statt des weitl\u00e4ufigen Gartens, den man sich f\u00fcr sich und die Kinder vorgestellt hatte, ist es nun eventuell nicht mal ein Balkon. Man muss dankbar sein, wenn wenigstens ein sauberer, halbwegs siche\u00adrer Park in der N\u00e4he ist. All die hochfliegenden beruflichen und pers\u00f6nlichen Tr\u00e4ume \u2013 verloren gegangen zwischen Ab\u00adschluss und erstem Autokredit, f\u00fcr den noch die Eltern b\u00fcr\u00adgen mussten. Soll das wirklich schon alles gewesen sein?<\/p>\n<p>Manche hat sich w\u00e4hrend ihrer kaufm\u00e4nnischen Ausbil\u00addung vorgestellt, sp\u00e4ter einmal im eleganten Kost\u00fcmchen selbst am Vorstandstisch zu sitzen und die Geschicke der Welt aus einem gl\u00e4sernen B\u00fcroturm heraus zu lenken \u2013 oberste Etage mit Fernblick, wie man es in &#8222;50 Shades of Grey&#8220; gesehen hat. Nun ist das B\u00fcro ein abgewohnter Co-Working-Space im Hinterhof und das Kost\u00fcmchen aus dem Zara-Ausverkauf. Das aufregendste Ereignis im eigenen Berufsleben besteht da\u00adrin, dass einem in einem spontan verl\u00e4ngerten Meeting wie\u00adder einmal mit Schrecken einf\u00e4llt: Jemand muss innerhalb der n\u00e4chsten halben Stunde das Kind aus der Kita abholen und dann noch zu Lidl, und dieser Jemand ist man selbst.<\/p>\n<p>Andere haben sich ausgemalt, wie aufregend es doch sein m\u00fcsste, f\u00fcr einen der gro\u00dfen Konzerne mit einem weltbe\u00adr\u00fchmten Namen zu arbeiten. Nun dr\u00e4ngeln CEO, Vorstand, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Bereichs- und Abteilungsleiter st\u00e4ndig, dass die Zahlen besser werden m\u00fcssen, w\u00e4hrend man selbst kei\u00adnesfalls eine Idee \u00e4u\u00dfern darf, wie das erreicht werden k\u00f6nnte. Die Tage im lauten, \u00fcberf\u00fcllten Gro\u00dfraumb\u00fcro \u2013 ohne eige\u00adnen Schreibtisch und ohne Telefonanschluss, es soll sich ja keiner mehr wie zu Hause f\u00fchlen \u2013 vergehen mit dem Schrei\u00adben und Beantworten komplizierter E-Mails mit jeweils zehn Kollegen in Kopie, mit dem Ausf\u00fcllen von Excel-Tabellen voller Formatierungsfehler und der Hoffnung, dass nach dem n\u00e4chsten Urlaub alles besser werde, zumindest etwas leichter auszuhalten. Das ist jedoch f\u00fcr sich schon ein neuer Traum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_685014\" style=\"width: 428px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-685014\" class=\"size-full wp-image-685014\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/cover.attilaalbert.brauchekeinenpurpose.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/cover.attilaalbert.brauchekeinenpurpose.jpg 418w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/09\/cover.attilaalbert.brauchekeinenpurpose-193x300.jpg 193w\" sizes=\"auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px\" \/><p id=\"caption-attachment-685014\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: Redline Verlag)<\/p><\/div>\n<h1>Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220; &#8211; Redline Verlag,\u00a0240 Seiten, 18 Euro<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ern\u00fcchternd ist f\u00fcr viele Berufst\u00e4tige auch, wie wenig sich ihre Vorgesetzten f\u00fcr ihre Ideen und Vorschl\u00e4ge interessieren. Da wurde in der Stellenanzeige vielleicht noch gew\u00fcnscht, dass man doch bitte kreativ und l\u00f6sungsorientiert sein. Fr\u00fc\u00adher wurden sogar ausdr\u00fccklich Querdenker gesucht, bis die\u00adser Begriff irgendwie aus der Mode kam. Nun, da man die Aufgaben, Projekte und Kunden aus seiner t\u00e4glichen Arbeit kennt, damit tats\u00e4chlich sinnvolle Verbesserungen empfehlen k\u00f6nnte, will sie keiner h\u00f6ren. Mehr noch, der Vorgesetzte ver\u00addreht genervt die Augen: \u00bbBitte konzentrieren Sie sich erst ein\u00admal ganz auf Ihre Aufgaben.\u00ab Und Sie denken: \u00bbDas w\u00fcrde ich gern, und ich w\u00fcsste auch, wie ich sie besser und schneller erledigen k\u00f6nnte, wenn ihr mich endlich mal lasst.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Der perfekte Job muss noch erfunden werden<\/strong><\/p>\n<p>Jeder wei\u00df nat\u00fcrlich, dass es den perfekten Job nicht gibt. Wer ihn trotzdem sucht, wird bis zur Rente unzufrieden blei\u00adben. \u00bbMit den misstrauischen Augen des Perfektionisten sieht die Welt wie eine fortw\u00e4hrende Entt\u00e4uschung aus. \u203aKann nicht einmal alles glattgehen!\u2039, wird dein st\u00e4ndiger frustrier\u00adter Ausruf. Dabei ist das Ergebnis oft gar nicht so schlecht und fast immer vollkommen ausreichend \u2013 aber eben Wel\u00adten von jener Perfektion entfernt, die mit dieser Einstellung der Normalfall sein sollte\u00ab, hei\u00dft es dazu in meinem Ratgeber <em>Perfektionismus ist ein Arschloch. <\/em>\u00bbSicher gibt es Perfektion, al\u00adlerdings nur in kurzen, exotischen Momenten. Dann zeigt sie sich, so wie die \u203aK\u00f6nigin der Nacht\u2039 j\u00e4hrlich f\u00fcr einige Stun\u00adden ihre Bl\u00fcte \u00f6ffnet. Kurz darauf ist sie schon wieder ver\u00adwelkt und m\u00fcffelt nach Verg\u00e4nglichkeit.\u00ab<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich gibt es auch im Berufsleben perfekte Mo\u00admente: Nach dem nervenaufreibenden Bewerbungsverfah\u00adren kommt das Vertragsangebot und ist erstaunlich gut; der ersehnte Arbeitsvertrag wird endlich unterschrieben. Das B\u00fcro stellt sich als \u00fcberraschend sch\u00f6n heraus, der Chef und die Kollegen sind fachlich top und menschlich super. Das knifflige Projekt ist erfolgreich; das Unternehmen bedankt sich mit einer unerwarteten Pr\u00e4mie oder der Chance, in einer Tochtergesellschaft im Ausland zu hospitieren. Sie freuen sich auf den n\u00e4chsten Urlaub, den Sie sich auch leisten k\u00f6nnen \u2013 und d\u00fcrfen sich wirklich erholen, anstatt st\u00e4ndig im Hotel\u00adzimmer in Teams-Calls zu sitzen, was alle anderen normal fin\u00adden: \u00bbUrlaub nennen wir: Meetings mit Aussicht!\u00ab<\/p>\n<p>Zwischen all dem findet der Arbeitsalltag statt \u2013 mal auf\u00adregend, mal langweilig, mal hektisch und mal ruhig. St\u00f6rt Sie allerdings etwas fortlaufend, warten Sie nur noch auf die seltenen perfekten Momente, besteht Handlungsbedarf. Wahrscheinlich stimmt es sogar, wenn Sie sagen, dass Ihr Job \u00bbeigentlich gar nicht schlecht\u00ab ist. Aber diese subtile Ein\u00adschr\u00e4nkung bedeutet gleichzeitig: Etwas sollte besser werden. Nur was? Dabei will Sie dieses Kapitel unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nlichen Eindruck mit den Fakten abgleichen <\/strong><\/p>\n<p>Auch in beruflichen Fragen achten manche vor allem auf subjektive Anzeichen (zum Beispiel. ihre Gedanken und Ge\u00adf\u00fchle), andere eher auf objektive Hinweise (zum Beispiel Zah\u00adlen und Fakten zum Thema). Beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung und ihren Wert, auch wenn Ihnen eine wahrscheinlich n\u00e4her und gewohnter als die an\u00addere ist. Folgen Sie bisher eher Ihrem Gef\u00fchl, so glei\u00adchen Sie es jetzt immer wieder mit den Fakten ab, um sich nicht selbst zu t\u00e4uschen. Gehen Sie bisher vor al\u00adlem verstandesorientiert heran, dann ber\u00fccksichtigen Sie zuk\u00fcnftig auch, was Sie dabei empfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachfolgend finden Sie zu allen acht Job-Motivatoren ty\u00adpische Anzeichen, dass speziell in diesem Bereich f\u00fcr Sie eine Ver\u00e4nderung vorteilhaft w\u00e4re. Gehen Sie alle durch und ent\u00adscheiden Sie, wo Sie f\u00fcr sich Handlungsbedarf sehen und was jeweils Ihr Ziel sein k\u00f6nnte. Setzen Sie am besten zwei bis drei Schwerpunkte f\u00fcr Ihren n\u00e4chsten beruflichen Schritt. Zum Beispiel: Sie wollen etwa zehn Prozent mehr verdienen und nicht mehr im Schichtdienst arbeiten, um mehr plan\u00adbare Zeit mit Ihren Kindern und f\u00fcr den Sportverein zu ha\u00adben. Nehmen Sie sich mehr vor, \u00fcberlasten Sie sich schnell.<\/p>\n<p><strong>Geld: Knapp bei Kasse, unerf\u00fcllte W\u00fcnsche<\/strong><\/p>\n<p>Dass eine finanzielle Verbesserung unbedingt notwendig ist, merken Sie im schlimmsten Fall daran, dass Sie zwingende Rechnungen (zum Beispiel Strom) nicht p\u00fcnktlich oder \u00fcberhaupt nicht mehr bezahlen k\u00f6nnen. Meist beginnt es aber fr\u00fcher: Sie k\u00f6nnen sich \u00fcbliche Annehmlichkeiten (zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfige Friseurbesuche, Weiterbildung, Urlaub) nicht leisten, obwohl Sie arbeiten. Manche haben auch weitergehende Ziele, wol\u00adlen sich etwa endlich eine Immobilie kaufen.<\/p>\n<p>Bei vielen kreisen die Gedanken dann nur noch um ihre Geldsorgen und unerf\u00fcllten W\u00fcnsche, einige verdr\u00e4ngen sie dagegen komplett. Sie \u00f6ffnen zum Beispiel keine Rechnun\u00adgen und Mahnungen mehr in der Hoffnung, dass auch die anderen ihre Forderungen dann irgendwie vergessen. Fast im\u00admer f\u00fchlen sich Berufst\u00e4tige mit finanziellen Sorgen minder\u00adwertig, auch als Mensch nicht genug anerkannt. Sie sch\u00e4men sich daf\u00fcr, anderen anscheinend \u00bbnichts wert zu sein\u00ab.<\/p>\n<p>Schauen Sie hier zuerst auf die Entwicklung Ihres Ein\u00adkommens in den vergangenen zehn Jahren und ob es aktuell f\u00fcr Ihre Branche und T\u00e4tigkeit angemessen ist. Wenn nicht, k\u00f6nnen Sie vielleicht innerhalb der aktuellen Stelle mehr he\u00adraushandeln. Ansonsten ist klar, dass Sie wechseln m\u00fcssen. Das gilt auch, wenn Ihr Arbeitgeber keine \u00dcberstunden, Be\u00adrufskleidung oder Arbeitsmittel verg\u00fctet \u2013 oder Sie teuer pen\u00addeln, eventuell gar mit einer Zweitwohnung.<\/p>\n<p>Listen Sie dazu Ihre ungef\u00e4hren monatlichen Kosten so\u00adwie Ihr Verm\u00f6gen bzw. vorhandene Schulden (Dispo- und Ratenkredite, K\u00e4ufe auf Ratenzahlung, privat geliehenes Geld) auf. Das mag erst einmal be\u00e4ngstigend sein, aber dann kennen Sie wenigstens Ihren Startpunkt. \u00dcbersteigt das Ihre Kraft oder haben Sie l\u00e4ngst die \u00dcbersicht verloren, bitten Sie einen Verwandten oder Freund, mit Ihnen Ihre Unterlagen durchzusehen und zu ordnen. Das hilft, Scham und Verdr\u00e4n\u00adgen zu \u00fcberwinden und wieder selbstbestimmt zu agieren.<\/p>\n<p><strong>Familie: Nie genug Zeit f\u00fcr die, die z\u00e4hlen <\/strong><\/p>\n<p>In jungen Jahren zeigt sich ein Mangel auf diesem Gebiet heute meistens daran, dass Sie ungewollt und lange Single sind. Sie w\u00fcnschen sich einen Partner oder sogar schon eine eigene Familie, haben aber wegen der Arbeit keine Zeit und Kraft daf\u00fcr. Sp\u00e4ter \u00e4ndert sich das eventuell nur insoweit, dass Sie nun vielleicht in einer Beziehung sind und Kinder haben, sie aber wegen Ihrer Arbeit (z. B. Schichtdienst oder \u00dcberstunden) h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wer davon betroffen ist, f\u00fchlt sich regelm\u00e4\u00dfig zwischen beruflichen und famili\u00e4ren Verpflichtungen hin- und her\u00adgerissen, stillen oder ausgesprochenen Vorw\u00fcrfen ausgesetzt \u2013 und das ausgerechnet von den Menschen, die er doch am liebsten hat. \u00bbWarum kommst du wieder so sp\u00e4t, wir wollten doch zusammen essen?\u00ab, hei\u00dft es an einem Abend. \u00bbHast du nicht daran gedacht, dass wir die Geburtstagsparty f\u00fcrs Wo\u00adchenende vorbereiten m\u00fcssten?\u00ab, ein anderes Mal.<\/p>\n<p>Ein Blick in Ihren Kalender kann Ihnen dabei helfen, Ihr Gef\u00fchl \u2013 und das der anderen \u2013 mit den Fakten zu verglei\u00adchen. Notieren Sie eine Woche lang, besser einen Monat, wie lange Sie arbeiten. Addieren Sie den Arbeitsweg dazu \u2013 und sehen Sie, wie viel Zeit neben allen anderen Verpflichtungen f\u00fcr Partner und Familie \u00fcbrig bleibt. Daf\u00fcr gibt es kein fes\u00adtes Ma\u00df: Was angemessen ist, m\u00fcssen Sie anhand Ihrer Um\u00adst\u00e4nde und Vorlieben selbst entscheiden.<\/p>\n<p>Unterscheiden Sie bei Ihren Erw\u00e4gungen, ob es sich um einen zeitweiligen oder dauerhaften Bedarf handelt. Die erste Zeit mit einem Kleinkind ist naturgem\u00e4\u00df anstrengend, ebenso die Pflege eines kranken Angeh\u00f6rigen. Da k\u00f6nnen Sie jedoch auch zeitweise \u00fcber Ihre Kr\u00e4fte hinausgehen und Ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse zur\u00fcckstellen. Handelt es sich jedoch ab\u00adsehbar um einen l\u00e4ngeren Zeitraum, sollten Sie nicht ewig improvisieren, sondern handeln.<\/p>\n<p><strong>Team: Nie wirklich Anschluss gefunden<\/strong><\/p>\n<p>Wie eng Sie sich mit Teamkollegen verbunden f\u00fchlen wol\u00adlen und ob es Ihr Wunsch ist, sie zus\u00e4tzlich in Ihrer Freizeit zu treffen, ist eine pers\u00f6nliche Entscheidung. Das h\u00e4ngt viel vom individuellen Wesen ab. Aber wenn beides nicht der Fall ist, sind Sie eventuell in der falschen Gruppe. Das ist insbe\u00adsondere der Fall, wenn Sie Vorgesetzte oder Kollegen haben, von denen Sie weder etwas lernen k\u00f6nnen noch dass Sie sie menschlich sch\u00e4tzen oder gern Zeit mit ihnen verbringen.<\/p>\n<p>Selbst der belebteste Arbeitsplatz kann sich da bald sehr einsam anf\u00fchlen \u2013 sogar wenn der Umgangston oberfl\u00e4ch\u00adlich freundlich ist. \u00bbWirklich zu sagen haben wir uns aber nichts\u00ab, denken Sie und vermeiden gemeinsame Kantinenbe\u00adsuche oder Teamevents. Schlimmer noch ist es, wenn Sie sich von den anderen hintergangen oder ausgeschlossen f\u00fchlen, also Respekt und Vertrauen fehlen: \u00bbWas mache ich nur je\u00adden Tag unter diesen Leuten?\u00ab Um Ihr Gef\u00fchl zu objektivie\u00adren, k\u00f6nnten Sie die Namen Ihrer direkten Vorgesetzten und Kollegen auf eine Liste schreiben. Vermerken Sie dazu jeweils mit einem Buchstaben oder Symbol, wen Sie fachlich (F) und menschlich (M) sch\u00e4tzen und mit wem Sie gern Zeit (Z) ver\u00adbringen. Wie vielen im Team haben Sie alle drei Markierun\u00adgen gegeben, wie vielen zumindest zwei? Sie m\u00fcssen nicht alle m\u00f6gen, aber ein bis zwei w\u00e4ren das Minimum.<\/p>\n<p>Manchmal zeigt sich im R\u00fcckblick, dass man sich vom Team entfremdet, sich eine anfangs gute Beziehung lang\u00adsam abgek\u00fchlt oder ganz verschlechtert hat. Typischer Grund hier: Sie haben neue Interessen entwickelt, wollen etwas be\u00adwegen. F\u00fcr die anderen soll alles bleiben, wie es ist \u2013 oder in eine andere Richtung gehen, als Sie es bevorzugen. In diesem Fall sollten Sie genauer \u00fcberlegen, wann diese innere Tren\u00adnung erfolgt ist und warum. Vorw\u00fcrfe helfen hier nicht wei\u00adter, Sie haben sich beruflich \u00bbauseinandergelebt\u00ab<\/p>\n<p><strong>Karriere: Seit Jahren kein Aufstieg mehr <\/strong><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Karriere ist gar nicht der Traum aller Berufst\u00e4ti\u00adgen, aber einen gewissen Aufstieg w\u00fcnschen sich die meisten. Wenn Sie jahrelang nicht mehr \u2013 oder sogar noch niemals \u2013 bef\u00f6rdert wurden, weder mehr Verantwortung noch gr\u00f6\u00dfere Entscheidungsspielr\u00e4ume bekommen haben, merken Sie das an Ihrem Gehalt und an Ihrer Motivation. Sie strampeln sich ab, melden sich f\u00fcr Sonderprojekte, bilden sich weiter, blei\u00adben aber, wo Sie sind. Man \u00fcbersieht Sie scheinbar.<\/p>\n<p>Wer trotz aller Bem\u00fchungen weder Fach- noch F\u00fchrungs\u00adkarriere macht, f\u00fchlt sich nach einiger Zeit pers\u00f6nlich zur\u00fcck\u00adgesetzt und getroffen. \u00bbWas soll ich denn noch machen, da\u00admit meine Leistung gesehen und anerkannt wird?\u00ab, ist dann ein naheliegender Gedanke voller Frust und manchmal Wut. M\u00f6glicherweise geht Ihnen, was noch schwerwiegender ist, schlie\u00dflich der Glauben an sich selbst und ihre F\u00e4higkeiten verloren: \u00bbVielleicht kann ich wirklich nicht mehr?\u00ab<\/p>\n<p>Ein Blick in Ihren Lebenslauf hilft Ihnen, Ihren Eindruck zu \u00fcberpr\u00fcfen. Was ist seit dem Abschluss Ihrer Ausbildung passiert? Gehen Sie alle bisherigen Stationen durch und z\u00e4h\u00adlen Sie nach, in welchen Abst\u00e4nden Sie \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 bef\u00f6rdert wurden. Normal w\u00e4re: alle drei bis f\u00fcnf Jahre. Seien Sie dabei ehrlich mit sich selbst: Haben Sie seinerzeit Chan\u00adcen ausgeschlagen, w\u00e4ren Sie heute vielleicht mutiger oder konsequenter? Sie k\u00f6nnten Ihre bisherigen Karrierestationen zur besseren Veranschaulichung auch einmal in einem Dia\u00adgramm eintragen: Auf der horizontalen Achse die Jahreszah\u00adlen, auf der Vertikalen die Ebenen, auf denen Sie bisher t\u00e4\u00adtig waren (Mitarbeiter, Team-, Abteilungs- und Bereichsleiter undsoweiter). Welchen Trend erkennen Sie? Ordnen Sie Ihre Positi\u00adonen entsprechend der realen Verantwortung ein, wenn der Titel nach mehr klang, als wof\u00fcr er wirklich stand.<\/p>\n<p><strong>Weiterentwicklung: Ewig nichts dazugelernt<\/strong><\/p>\n<p>Langeweile ist ein typisches Anzeichen daf\u00fcr, dass Sie sich zu lange nicht mehr ausreichend weiterentwickelt haben. Das muss nicht hei\u00dfen, dass Sie zu wenig zu tun haben. Auch ein hohes Arbeitsvolumen unter Zeitdruck kann sehr monoton werden, wenn Sie immer wieder dieselben oder \u00e4hnliche Auf\u00adgaben zu erledigen haben. Ihnen fehlt dann die intellektuelle oder kreative Herausforderung, Sie lernen nichts mehr dazu, sondern stagnieren. Das ist auf Dauer unbefriedigend.<\/p>\n<p>Wer sich nicht weiterentwickelt, f\u00fchlt sich unterfor\u00addert und steigt gedanklich aus; der Job ist ja nur noch Rou\u00adtine. Zur Ablenkung fl\u00fcchtet man sich in Sehns\u00fcchte und Tagtr\u00e4ume, um die \u00f6den Arbeitstage zu \u00fcberstehen \u2013 und zu\u00admindest in seiner Vorstellung ein aufregendes, interessantes Ziel zu haben. Mancher ist nur noch beim jeweils n\u00e4chsten Urlaub, andere ertr\u00e4umen sich ein Leben am anderen Ende der Welt oder mit einem anderen Partner.<\/p>\n<p>Um f\u00fcr sich zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob Sie in Ihrer Entwicklung stagnieren oder nicht, lohnt ebenfalls ein Blick auf den Le\u00adbenslauf: Was ist Ihre h\u00f6chste formale Qualifikation (Berufs-oder Studienabschluss), was haben Sie seitdem dazugelernt? Suchen Sie alle Zertifikate und andere Nachweise betriebli\u00adcher und privater Weiterbildungen zusammen, wenn Sie sie noch nicht parat haben. Die Scans davon brauchen Sie sp\u00e4ter sowieso f\u00fcr Ihre Bewerbungen. Interessant ist in diesem Zu\u00adsammenhang auch, ob Sie regelm\u00e4\u00dfig Ihre gewohnte Stelle verlassen haben: Reisen Sie gelegentlich zu Branchenveran\u00adstaltungen wie Messen oder Konferenzen, treffen Sie Kolle\u00adgen an anderen Standorten oder bei Partnerunternehmen, nehmen Sie an abteilungs\u00fcbergreifenden Projekten oder Kur\u00adsen teil? Nur bei solch einem Austausch und Vergleich mer\u00adken Sie, wie aktuell Ihr Profil und Wissen noch sind.<\/p>\n<p><strong>Gesundheit: Erholung vom Job dringend n\u00f6tig <\/strong><\/p>\n<p>Oft wird gesagt, dass die Gesundheit das Wichtigste sei. Gleichzeitig gibt es viele Jobs, die ehrlicherweise nur zu schaf\u00adfen sind, wenn man bereit ist, sich \u2013 zumindest f\u00fcr eine ge\u00adwisse Zeit \u2013 die Gesundheit zu ruinieren. Zu bestimmten Berufsbildern geh\u00f6ren Schlafmangel, ungeregelte Arbeitszei\u00adten, keine Zeit und Kraft f\u00fcr Sport, viele Dienstreisen mit hektischen An- und Abreisen, schlechtem Schlaf in Hotels und ungesundem Essen unterwegs. Wird solch ein Lebens\u00adstil, wie er in beruflichen Aufbauphasen oder bei besonders wichtigen Projekten nie ganz zu vermeiden ist, allerdings zum Dauerzustand, merken Sie das: Ihr Gewicht ist zu hoch oder zu niedrig, Sie f\u00fchlen sich mal aufgedreht, mal ersch\u00f6pft. Ihr K\u00f6rper zeigt Zeichen einer \u00dcberlastung (z. B. Schwindelge\u00adf\u00fchl, nerv\u00f6ses Augenzucken, Schlafst\u00f6rungen). Auch Alko\u00adhol- oder Drogenmissbrauch zum Ausgleich sind h\u00e4ufig.<\/p>\n<p>Eine objektive Einsch\u00e4tzung erlaubt der Blick auf Ihre Krankschreibungen und sonstigen gesundheitsbedingten Ausf\u00e4lle in den vergangenen Jahren. Wie viele Tage waren es jeweils, wie hat sich das entwickelt? Eine allgemein\u00e4rztliche Untersuchung (Gewicht, Blutdruck, EKG, Blutbild) zeigt Ih\u00adnen, wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist. Notieren Sie auch einmal einen Monat lang, wie oft Sie beim Sport waren und sich an freien Tagen erholt haben. Durchaus ein Hinweis auf eine \u00dcberlastung ist es auch, wenn Sie nur mit einer Vielzahl von Ma\u00dfnahmen durch Ihren Arbeitsalltag kommen: gegen den st\u00e4ndigen Stress meditieren oder Eisb\u00e4der nehmen, ein Tagebuch f\u00fchren, um depressive Gedanken oder \u00c4ngste zu bew\u00e4ltigen. Diese Ma\u00dfnahmen haben zwar ihre Vorteile, tra\u00adgen aber eventuell auch dazu bei, dass Sie eine grundlegende L\u00f6sung (zum Beispiel weniger anstrengender Job) verschleppen.<\/p>\n<p><strong>Spa\u00df: Seit Langem nicht mehr gern zur Arbeit<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Ihnen die Arbeit weder Spa\u00df noch Freude macht, mer\u00adken Sie das daran, dass Sie ungern an Ihren Arbeitsplatz, zu Ihren Vorgesetzten und Kollegen kommen. Langfristig stellen Sie fest, dass Sie sich negativ ver\u00e4ndern. M\u00f6glicherweise wa\u00adren Sie fr\u00fcher ein zuversichtlicher, fr\u00f6hlicher Mensch. Nun ertappen Sie sich dabei, dass Sie misstrauisch werden, \u00fcber andere l\u00e4stern und schimpfen, um sich etwas besser zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Die allgemeine Stimmung in einem Unternehmen und im Team ist fast k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar und auch gut zu beob\u00adachten: Wird viel gelacht, sind die Blicke offen, hilft man einander \u2013 oder ist es still, h\u00e4lt jeder seinen Kopf lieber ge\u00adsenkt, h\u00f6rt man h\u00f6chstens genervte oder boshafte Bemer\u00adkungen? Schauen Sie sich einmal in Ihrer Abteilung um, als w\u00e4ren Sie ganz neu im Unternehmen: Wie wirkt die Atmo\u00adsph\u00e4re, wie wirken Ihre Kollegen auf Sie?<\/p>\n<p>Abgleichen k\u00f6nnen Sie Ihren Eindruck mit der Zahl der Krankmeldungen und der Fluktuation (Mitarbeiterwechsel) im Team \u2013 sind sie recht hoch, steigen sie gar? Manche Un\u00adternehmen f\u00fchren auch eigene Befragungen zur Zufrieden\u00adheit der Belegschaft durch, die intern ver\u00f6ffentlicht werden. Nicht zuletzt ist ein Blick auf die Bewertungsportale im In\u00adternet aufschlussreich, in denen aktuelle und fr\u00fchere Mitar\u00adbeiter ihre Wahrnehmung beschreiben.<\/p>\n<p>Ein zweifelhaftes Kriterium ist die Verweildauer im Un\u00adternehmen. Es kann ein Zeichen von Zufriedenheit sein, wenn viele Kollegen ewig dabei bleiben, aber auch bedeuten, dass sie zu gering qualifiziert, ehrgeizig und mutlos f\u00fcr einen Wechsel sind. Auch hier verr\u00e4t Ihnen der Ton alles: Sind die \u00bbVeteranen im Team\u00ab noch mit Interesse und Begeisterung dabei \u2013 oder klingt es, als w\u00fcrden sie eine lange Strafe absit\u00adzen (\u00bbIch muss nur noch zehn Jahre\u00ab)?<\/p>\n<p><strong>Lebenssinn: Das Gef\u00fchl, Zeit zu verschwenden <\/strong><\/p>\n<p>Die \u00dcberzeugung, keine sinnvolle Arbeit auszu\u00fcben, kann sich auf zweierlei Weise einstellen: mit der Einsch\u00e4tzung, dass Ihre T\u00e4tigkeit eigentlich \u2013 \u00fcber das Geldverdienen hi\u00adnaus \u2013 von der Gesellschaft nicht gebraucht wird oder sogar sch\u00e4dlich f\u00fcr sie ist. Oder aber von etwas abgehalten zu wer\u00adden, das Ihnen eigentlich wichtiger w\u00e4re. Im ersten Fall f\u00fch\u00adlen Sie sich gelangweilt und suchen den Ausgleich anderswo, im zweiten f\u00fchlen Sie sich ungeduldig. M\u00f6glicherweise ertap\u00adpen Sie sich regelm\u00e4\u00dfig dabei, dass Ihre Gedanken von der Arbeit woanders hinwandern. Sie haben das Gef\u00fchl, Sie sit\u00adzen Ihre Zeit nur ab und m\u00fcssen sich mit etwas besch\u00e4ftigen, das Sie weder interessiert noch erf\u00fcllt. Wer bisher gar nicht wei\u00df, was er eigentlich als sinnvoll empfinden w\u00fcrde, denkt h\u00e4ufig an ferne Orte, an denen es interessanter und erf\u00fcllen\u00adder sein m\u00fcsste. Andere wissen bereits, was sie anzieht.<\/p>\n<p>Der Blick auf Ihre bisherigen Aktivit\u00e4ten in diesem Be\u00adreich zeigt Ihnen, was Sie pers\u00f6nlich f\u00fcr sinnvoll halten. Das k\u00f6nnen aktive Mitgliedschaften und Ehren\u00e4mter sein (zum Beispiel in einem Verband oder Verein, in einer Partei, Gewerkschaft oder Kirche), mit welchen Anliegen Sie sich immer wieder besch\u00e4ftigen, wo Sie meinen, dass \u00bbmehr getan\u00ab bzw. sich \u00bbet\u00adwas \u00e4ndern\u00ab m\u00fcsste. Das k\u00f6nnen Sie weiterhin nebenbei ma\u00adchen, aber zuk\u00fcnftig durchaus auch hauptberuflich.<\/p>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang, was Sie beim Blick auf die Mission (Zweck) bzw. Vision (Ziel) Ihres Arbeit\u00adgebers empfinden, wie sie meist auf der Website ver\u00f6ffent\u00adlicht werden. Treibt das genannte Anliegen Sie auch um, ist es Ihnen gleichg\u00fcltig oder sind Sie sogar dagegen? Gegen einen pragmatischen Umgang damit ist nichts zu sagen, Sie m\u00fcs\u00adsen nicht von allem \u00fcberzeugt sein. Aber Sie vermeiden Wer\u00adtekonflikte und sind engagierter, wenn Sie es unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Aktiv werden, um etwas zu ver\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbEin Job, der interessant und angemessen bezahlt ist, noch dazu in einem netten Team \u2013 das sind ja gleich drei W\u00fcn\u00adsche auf einmal\u00ab, werden Sie vielleicht skeptisch denken. \u00bbDas geht nun wirklich nicht!\u00ab Aber tats\u00e4chlich gibt es auch die Berufst\u00e4tigen, f\u00fcr die es insgesamt stimmt: Ihr Job ist nicht perfekt, aber in der Summe genau richtig. \u00c4rgerliche Kleinigkeiten hier und da lassen sich damit leicht hinneh\u00admen und anderweitig ausgleichen. Entscheidend ist aller\u00addings, dass Sie \u2013 wenn Sie identifiziert haben, in welchem Be\u00adreich sich bei Ihnen etwas \u00e4ndern m\u00fcsste \u2013 aktiv werden: Ihre bestehende Stelle m\u00f6glichst verbessern, sich ansonsten eine bessere suchen. Nur wie lange soll man noch abwarten, ob es nicht vielleicht von selbst besser wird oder sich ohne eige\u00adnes Zutun eine unerwartete Chance auftut? Hinweise auf den richtigen Zeitpunkt finden Sie im n\u00e4chsten Kapitel.<\/p>\n<p><strong>Motivator-Tipp: Regelm\u00e4\u00dfig evaluieren, wo Sie beruflich stehen <\/strong><\/p>\n<p>Nur selten nimmt man sich im Alltag die Zeit, genauer dar\u00fcber nachzudenken, wo man beruflich steht und wo man hinwill. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, es ein- bis zweimal j\u00e4hrlich fest einzuplanen. M\u00f6glicher\u00adweise bieten sich in Ihrem Jahreskalender bestimmte Termine an, f\u00fcr die Sie das fortlaufend eintragen wol\u00adlen, damit Sie es nicht vergessen. Beispiel: In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, in der meist sonst nicht viel los ist, k\u00f6nnten Sie zuk\u00fcnftig immer die Un\u00adterlagen f\u00fcr Ihre Steuererkl\u00e4rung ordnen und zusam\u00admenstellen. Dabei erinnern Sie die Belege wieder an die Ereignisse des vergangenen Jahres und Sie k\u00f6nn\u00adten sich Ihre Gedanken dazu notieren. Ein anderer gu\u00adter Termin ist nach den Sommerferien, wenn Sie erholt und voller Entschlusskraft sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00f6chten Sie einen Blog-Beitrag nutzen, um nicht von Links abh\u00e4ngig zu sein? Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte, um Inhalte dauerhaft zu sichern: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Buchauszug Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220; &nbsp; Buchauszug\u00a0Attila Albert: &#8222;Ich brauch keinen Purpose, sondern Geld.\u00a0So finden Sie den Job, der wirklich zu Ihnen passt&#8220; &nbsp; &nbsp; HERAUSFINDEN, &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/09\/01\/buchauszug-attila-albert-ich-brauch-keinen-purpose-sondern-geld-so-finden-sie-den-job-der-wirklich-zu-ihnen-passt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[12036,3847],"class_list":["post-685011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-attila-albert-ich-brauch-keinen-purpose-sondern-geld-so-finden-sie-den-job-der-wirklich-zu-ihnen-passt","tag-redline-verlag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685011"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":685048,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685011\/revisions\/685048"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}