{"id":684188,"date":"2024-04-13T06:00:52","date_gmt":"2024-04-13T04:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=684188"},"modified":"2024-04-15T10:43:56","modified_gmt":"2024-04-15T08:43:56","slug":"buchauszug-anna-schnell-und-nils-schnell-die-modern-work-tour-eine-weltreise-in-die-zukunft-unserer-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/04\/13\/buchauszug-anna-schnell-und-nils-schnell-die-modern-work-tour-eine-weltreise-in-die-zukunft-unserer-arbeit\/","title":{"rendered":"Buchauszug Anna Schnell und Nils Schnell: &#8222;Die Modern Work Tour &#8211; Eine Weltreise in die Zukunft unserer Arbeit&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug <a href=\"https:\/\/www.gabal-verlag.de\/buch\/die-modern-work-tour\/9783967390629\">Anna Schnell und Nils Schnell:<\/a><\/strong> &#8222;<strong>Die Modern Work Tour: Eine Weltreise in die Zukunft unserer Arbeit&#8220;\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_684189\" style=\"width: 658px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-684189\" class=\"size-full wp-image-684189\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/schnell.buchautoren-e1712968242246.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/schnell.buchautoren-e1712968242246.jpg 648w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/schnell.buchautoren-e1712968242246-300x144.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/schnell.buchautoren-e1712968242246-500x239.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><p id=\"caption-attachment-684189\" class=\"wp-caption-text\">Anna und Nils Schnell (Foto: PR\/Mowomind)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modern-Work-Prinzip 3: Wachstumsmindset st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Als wir an einem hei\u00dfen und sonnigen Tag am Rande der Wu\u0308ste Gobi mit unserem russischen UAZ Patriot auf einen ausgetrockneten See fahren, m\u00f6chten wir das beeindruckende Panorama dafu\u0308r nutzen, ein \u201eWow\u201c-Foto mit unserer Drohne zu machen. \u201eDas sieht sch\u00f6n trocken aus\u201c, sagt Nils. Anna fragt noch: \u201eBist du dir sicher?\u201c Letztendlich aber zu sp\u00e4t, denn wir stecken bereits fest. Irgendwo im Nirgendwo in der wundersch\u00f6nen mongolischen Einsamkeit. Wir haben seit Tagen keine Menschen mehr gesprochen, und uns wird klar, dass wir auf uns allein gestellt sind. Der Boden ist unter der ausged\u00f6rrten Oberfl\u00e4che ganz und gar nicht trocken, sondern fu\u0308hlt sich eher matschig-klebrig an. Nils versucht, den Wagen sanft zu wenden. Doch er wird langsamer und langsamer, bis er endgu\u0308ltig stehen bleibt. Nichts geht mehr. Wir haben uns festgefahren!<\/p>\n<p>Was macht man, wenn man irgendwo im Nirgendwo feststeckt? Richtig \u2013 Gedankenspiele u\u0308ber Worst-Case-Szenarien m\u00f6glichst vermeiden und sich auf das Wesentliche vor Ort konzentrieren. Gar nicht so einfach in einer solchen Situation. \u201eWas machen wir jetzt?\u201c, denken wir uns, ohne die Frage tats\u00e4chlich auszusprechen. Improvisieren und alles darauf setzen, dass wir eine L\u00f6sung finden, ist die einzige Option. Wir sammeln kleine \u00c4ste (denn B\u00e4ume gibt es hier unten in der Gobi natu\u0308rlich nicht) und Gestru\u0308pp ohne gro\u00dfe Dornen. Damit legen wir fein s\u00e4uberlich die Strecke aus, auf der wir den Wagen wieder vom See runterbringen wollen. Der Versuch, den Wagen zu bewegen, scheitert kl\u00e4glich. Er versinkt noch mehr im schlammigen Boden. \u201eNicht gut!\u201c, denken wir und schauen uns kurz ratlos an. Uns bleibt nichts anderes u\u0308brig, wir mu\u0308ssen weiterdenken. Wir haben Glu\u0308ck und finden alte ramponierte Holzleisten im Gestru\u0308pp. Wir schaufeln die R\u00e4der mit dem Klappspaten frei und legen die Leisten dann vor die vier R\u00e4der. Eine mu\u0308hselige Arbeit. Unsere Wasservorr\u00e4te haben wir gecheckt und wissen nun, dass wir hier nicht zu viele Tage durchhalten werden: Der Wagen muss raus! Nur wie? Und wer sollte schon kommen, um uns zu helfen? Empfang \u2013 Fehlanzeige!<\/p>\n<p>Die Mongolei ist eins der am wenigsten besiedelten L\u00e4nder der Erde. Genau das hat es fu\u0308r uns so reizvoll gemacht, hier einen Roadtrip auf eigene Faust zu wagen. Doch pl\u00f6tzlich fu\u0308hlt sich die Einsamkeit gar nicht mehr so reizvoll an. Wir stellen fest, dass die Freiheit nur dann reizvoll ist, wenn sie freiwillig bleibt. Ganz anders ist es dagegen in Christopher McCandless\u2019 Fall: Dessen Geschichte endet t\u00f6dlich, da er es aus tragischen Gru\u0308nden nicht wieder zuru\u0308ck in die Zivilisation schafft, was eindrucksvoll verst\u00f6rend in dem Film \u201eInto the Wild\u201c erz\u00e4hlt wird. \u201eGib Gas! \u2013 Stopp! \u2013 Weiter! \u2013 Gas!\u201c Mit viel Konzentration und Beharrlichkeit schaffen wir es beim dritten Anlauf, den Wagen endlich wieder auf trockenen Boden zu bringen. Was fu\u0308r eine Erleichterung! Euphorie, aber auch v\u00f6llige Ersch\u00f6pfung breiten sich aus. Was w\u00e4re wohl gewesen, wenn es nicht funktioniert h\u00e4tte? Egal, es ist mu\u0308hselig, jetzt daru\u0308ber nachzudenken. Es hat ja geklappt! Dass wir eine Menge aus dem Vorfall gelernt haben, d\u00e4mmert uns erst, als wir am Abend vor unserem Zelt sitzen und ein Gl\u00e4schen Wein mit dem Blick auf die Sanddu\u0308nen der Wu\u0308ste Gobi genie\u00dfen. Uns wird bewusst, dass wir heute mehr Glu\u0308ck als Verstand hatten.<\/p>\n<p>Die Mongolei wird auf der Modern Work Tour das Land, das uns mit am st\u00e4rksten herausfordern wird. Aber es ist auch das Land, in dem wir sehr viel u\u0308ber uns als Paar, Gesch\u00e4ftspartner und Reisende lernen. Auf unserem Roadtrip erleben wir fast alle Wetterlagen: von fru\u0308hlingshaften Regenschauern, hei\u00dfer Trockenheit bis zum Schneesturm bei einem Temperaturabfall von u\u0308ber 30 Grad Celsius u\u0308ber Nacht. Zudem h\u00e4lt die Mongolei viele weitere \u00dcberraschungen fu\u0308r uns parat. Beispielsweise haben wir einen platten Reifen an einem Steilhang und schaffen es zum Glu\u0308ck, ihn auszutauschen. Wir u\u0308berstehen eine Fahrt durch ein ausgetrocknetes, steiniges Flussbett, das uns als einzige Stra\u00dfe bei GoogleMaps angezeigt wird und schon im Sommer eigentlich unbefahrbar ist. Fu\u0308r wenige Kilometer brauchen wir unz\u00e4hlige Stunden und bewegen uns im Schneckentempo u\u0308ber sehr gro\u00dfe und viele kleine Steine bergab. Etliche Dinge klappen gut und mit der Zeit immer besser, einige weniger. Manchmal haben wir einfach Glu\u0308ck \u2013 auch das geh\u00f6rt dazu, wenn man sich auf ein Abenteuer einl\u00e4sst. Belohnt werden wir mit einer berauschenden Landschaft, die uns den Atem im 20-Minuten-Takt immer wieder aufs Neue raubt.<\/p>\n<p>Gegen Ende unseres Roadtrips werden wir von einem pl\u00f6tzlichen Schneesturm u\u0308berrascht. Obwohl wir die halbe Nacht durchfahren mu\u0308ssen, kommen wir beseelt wie selten zuvor von unserem Roadtrip zuru\u0308ck in die Hauptstadt Ulaanbaatar, die Stadt mit den vielen As im Namen. In einem Barterdeal mit Sixt Mongolia haben wir den UAZ Patriot, ein Heimplanet-Zelt und Ausru\u0308stung fu\u0308r zw\u00f6lf Tage deutlich gu\u0308nstiger erhalten. Dafu\u0308r machen wir Drohnenaufnahmen und wirken bei einem kurzen Werbespot fu\u0308r Sixt Mongolia mit. Wir freuen uns, dass die Idee mit den Barterdeals Anklang findet und dadurch so interessante Partnerschaften und Kooperationen zustande kommen. Thinking outside the box again \u2013 check!<\/p>\n<p>Die Mongolei stellt fu\u0308r uns auf der Modernen Walz das Land dar, das wir auf alle F\u00e4lle besuchen wollten. Bis hierhin wollten wir auf jeden Fall kommen. Danach wird es nach China gehen. In der Mongolei spu\u0308ren wir nicht nur Freiheit, sondern vor allem Natur. Es tut so gut, unendliche Weiten wundervoller Natur um sich herum zu haben und inmitten von ihr aufzuwachen, den Tag zu erleben und die Sonne am Abend untergehen zu sehen. Hier nehmen wir uns die Zeit fu\u0308r die kleinen, sch\u00f6nen Dinge im Alltag.<\/p>\n<p>Wir befinden uns im Herkunftsland des gro\u00dfen und beru\u0308hmten Eroberers Dschingis Khan. Das vergisst man in der Hauptstadt auch nicht, denn in fast jedem Gespr\u00e4ch wird kurz und stolz auf ihn hingewiesen. \u00dcberhaupt nehmen wir Mongolen als sehr stolze und auch sehr freundliche Menschen wahr, die uns hilfsbereit begegnen. Batu zum Beispiel, ein junger Mongole, hilft uns bei der Ankunft, unsere Airbnb-Unterkunft zu finden. Wir h\u00e4tten so verloren gewirkt, erz\u00e4hlt er uns sp\u00e4ter bei einem gemeinsamen Abendessen. Deshalb musste er uns einfach ansprechen. Von ihm erhalten wir auch einen Kontakt, wie wir ohnehin in der Mongolei durch Weiterempfehlung einige tolle Sessions erleben.<\/p>\n<p>Ulaanbaatar wirkt auf uns wie ein Dorf, in dem man sich eben kennt, obwohl mehr als ein Drittel der Einwohner des Landes hier lebt. Wahrscheinlich ist es auch die einzige Hauptstadt, in der Hunderte Jurten stehen, die fu\u0308r diese Gegend so typischen Zelte, was besonders reizend beim Anflug aussieht.<\/p>\n<p>Wir haben in Ulaanbaatar jede Menge Arbeitstreffen, womit wir anfangs u\u0308berhaupt nicht gerechnet haben. Hinzu kommt, dass wir viele Sessions unterschiedlichster Art erleben und anbieten k\u00f6nnen. Diesbezu\u0308glich ist die Mongolei auf der Modern Work Tour ein absolutes Highlight.<\/p>\n<p>\u00dcber den Deutsch-Mongolischen Unternehmensverband (DMUV) werden wir zum Sommerfest der Deutschen Botschaft in der Mongolei eingeladen. Hier lernen wir den Botschafter Stefan Duppel kennen. Das Top-Management-Coaching fu\u0308r eine Gesch\u00e4ftsfu\u0308hrerin, das wir vor Ort beginnen, wird anschlie\u00dfend remote weitergefu\u0308hrt. Fu\u0308r den ersten internationalen Fernsehsender der Mongolei, MNB World, geben wir ein Training fu\u0308r das gesamte Team zum Thema \u201eModernes Arbeiten und Wirksamkeit erh\u00f6hen\u201c. Wenige Tage sp\u00e4ter sitzen wir selbst als Interviewg\u00e4ste im mongolischen Fernsehen und sprechen u\u0308ber unsere Modern Work Tour, Modernes Arbeiten und unsere Einsch\u00e4tzung zur Mongolei. Das sind neue Erfahrungen, die uns einerseits erfreuen und andererseits herausfordern, da wir bis zu dem Zeitpunkt noch kein Fernsehinterview auf Englisch gegeben haben. Mit allen Erfahrungen wachsen wir ein Stu\u0308ck u\u0308ber uns hinaus und empfinden Stolz daru\u0308ber, dass unsere Bemu\u0308hungen Fru\u0308chte tragen. Wie so h\u00e4ufig auf unserer Reise kneifen wir uns manchmal und staunen, dass das alles tats\u00e4chlich gerade passiert.<\/p>\n<p>Ein anderer H\u00f6hepunkt ist ein weiterer Barterdeal mit einer noch sehr jungen mongolischen Gesch\u00e4ftsfu\u0308hrerin eines 5-Sterne-Hotels. Da sie erst seit Kurzem diese Position bekleidet, ist sie auf der Suche nach Unterstu\u0308tzung, um sich mit ihrem Fu\u0308hrungsverhalten auseinanderzusetzen. Da kommen wir wie gerufen fu\u0308r sie und einigen uns, ihr ein \u201eTandem Power Coaching\u201c zu geben. Im Gegenzug erhalten wir fu\u0308r unsere restliche Aufenthaltsdauer eine Suite in ihrem Hotel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Suite im 5-Sterne-Hotel stellt einen krassen Kontrast zu unserem Roadtrip dar, bei dem wir im Zelt geschlafen haben. Sie entspricht auch nicht unserem regul\u00e4ren Budget, weshalb wir den Luxus fast als surreal empfinden und dennoch sehr genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meet Khulan von \u201eL\u2019hamour\u201c \u2013 Mongolei<\/strong><\/p>\n<p>Ganz besonders beeindruckt sind wir von Khulan Davaadorj, der Gru\u0308nderin von \u201eL\u2019hamour\u201c. Wir treffen sie in den Bu\u0308ro- und Produktionsr\u00e4umen ihrer Firma im Zentrum von Ulaanbaatar. Ihr guter Ruf eilt ihr schon voraus, denn ihren Kontakt haben wir bereits in Deutschland von Fridel erhalten. Das merken wir aber auch vor Ort: Da wir den Firmensitz nicht sofort finden, fragen wir zwei \u00e4ltere M\u00e4nner auf der Stra\u00dfe nach Khulan und L\u2019hamour. Sie k\u00f6nnen uns zwar nicht mit dem Weg helfen, wissen aber, wer Khulan ist: das M\u00e4dchen mit den Cremes und dem Lippenbalsam, wie sie uns mit H\u00e4nden und Fu\u0308\u00dfen begreifbar machen. Und das stimmt. Denn Khulan ist die Gesch\u00e4ftsfu\u0308hrerin des ersten mongolischen Unternehmens fu\u0308r natu\u0308rliche Hautpflege.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Irgendwann finden wir den Firmensitz von L\u2019hamour doch und werden von Kuhlan mit einem umwerfenden L\u00e4cheln empfangen. Zu unserem Erstaunen begru\u0308\u00dft sie uns mit \u201eWillkommen in der Mongolei!\u201c \u2013 in akzentfreiem Deutsch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Khulan zeigt uns erst die Firmenzentrale, bevor sie uns im anschlie\u00dfenden Interview ihre Geschichte erz\u00e4hlt. Dass sie eine beeindruckende Frau ist, stellen wir sehr schnell fest. Dabei hatte alles mit einem pers\u00f6nlichen Problem begonnen, als sie von ihrem Auslandsstudium in Deutschland nach Ulaanbaatar zuru\u0308ckkehrte. Wie so viele Menschen in ihrer Heimatstadt, die im Winter als eine der luftverschmutztesten St\u00e4dte der Welt gilt, leidet auch Khulan unter starken Hautproblemen. Zunehmend verzweifelt, sucht sie nach Mitteln gegen ihren juckenden Ausschlag, findet aber nur Chemiecocktails mit vielen dubiosen Inhaltsstoffen: \u201eDas hat mich richtig emp\u00f6rt, besonders weil die Mongolei u\u0308ber eine Fu\u0308lle reichhaltiger Naturrohstoffe verfu\u0308gt. Rohstoffe wie Sanddorn, wilder Thymian oder Bienenwachs werden hier nur sehr wenig genutzt \u2013 schon gar nicht fu\u0308r Kosmetik.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als pragmatischer Mensch beschlie\u00dft Khulan, ihr Problem selbst zu l\u00f6sen und eigenst\u00e4ndig Naturkosmetik zu entwickeln. Neben ihrem normalen Tagesjob tu\u0308ftelt sie nachts und an den Wochenenden in ihrer Ku\u0308che. Dabei merkt sie, dass sie mehr Wissen braucht, um besser voranzukommen. Im Interview sagt sie: \u201eNutze deine Stunden geschickt und arbeite effektiv!\u201c Genau das beherzigt sie. Sie liest sich viel an, entwickelt ihre ersten Produkte stets weiter und tauscht sich rege mit anderen aus. Zudem geht sie noch einmal fu\u0308r ein Studium ins Ausland \u2013 dieses Mal in die USA. Auf dieser Grundlage baut sie ihr Unternehmen L\u2019hamour aus eigener Kraft auf. Wie so h\u00e4ufig bei Gru\u0308nderInnen gibt es viele Stolpersteine auf dem Weg. Doch Khulan l\u00e4sst sich auch in schwierigen Momenten nicht beirren: \u201eJa, ich habe viele Ru\u0308ckschl\u00e4ge erlebt\u201c, sagt sie und erg\u00e4nzt sofort: \u201eMit der Zeit habe ich allerdings gelernt, besser und schneller mit ihnen umzugehen.\u201c<\/p>\n<p>Als ihr das Notebook mit allen Rezepturen geklaut wird, zwingt sie das fast in die Knie. Aber sie setzt sich hin und schreibt alles erneut auf. Von ihrer Idee ist sie fest u\u0308berzeugt und mit der Unterstu\u0308tzung ihrer Familie gelingt es ihr, weiterzumachen. \u201eNatu\u0308rlich gibt es viele Herausforderungen und Fehler, die man dabei macht. Aber wenn du eine klare Vorstellung von deinem Ziel, also eine Vision, hast, dann kannst du u\u0308ber dich hinauswachsen\u201c, erinnert sie sich. Damit ist Khulan fu\u0308r uns eine Vorzeigegru\u0308nderin, die als Vorbild fu\u0308r viele Menschen fungiert und sich u\u0308ber mehrere internationale Auszeichnungen freuen kann.<\/p>\n<p>Wir erfahren von Khulan, dass sie von Beginn an den Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung nicht nur fu\u0308r sich selbst, sondern auch fu\u0308r ihr Umfeld legt. Fu\u0308r sich selbst versteht sie sehr schnell, dass sie Inspiration von anderen Menschen braucht, und verbindet sich mit Personen, die vor \u00e4hnlichen Herausforderungen stehen. \u201eDadurch konnte ich schneller in meine eigene Rolle hineinwachsen\u201c, erz\u00e4hlt sie uns. Auch erkennt Khulan, dass sie einen Ausgleich fu\u0308r ihren arbeitsintensiven Alltag ben\u00f6tigt, und findet diesen beim Wandern in der einzigartigen Landschaft der Mongolei. So kann sie ihren Fokus auf L\u2019hamour richten, indem sie sich auch abseits der Arbeit Kraft holt. Mit dieser Einstellung begegnet sie Herausforderungen auf neue Weise, weil sie diese wertsch\u00e4tzt. Sie wei\u00df ja aus eigener Erfahrung, dass sie an ihnen am meisten wachsen kann: \u201eYou have to value your challenges\u201c, betont sie im Interview mit uns. \u201eDenn nur so\u201c, erg\u00e4nzt sie, \u201ek\u00f6nnen wichtige Entwicklungsschritte durchlaufen werden, indem die Herausforderungen erlebt, ausgehalten und u\u0308berwunden werden.\u201c<\/p>\n<p>Auch fu\u0308r ihr Umfeld m\u00f6chte sie in ihrer Rolle als Social Entrepreneur Verantwortung u\u0308bernehmen. Eine M\u00f6glichkeit dazu sieht sie darin, ihr Wissen in ihrem Land zu teilen und ihren Mitmenschen neue Einsichten zu verschaffen. Sie stellte beispielsweise fest, dass in der Mongolei so gut wie kein Bewusstsein fu\u0308r natu\u0308rliche und nachhaltige Produkte existiert. Das ist Neuland fu\u0308r viele. So weigern sich Khulans KundInnen zun\u00e4chst, die von ihr angebotenen schlichten Papiertu\u0308ten und -verpackungen zu nutzen. Sie fordern bunte Plastikverpackungen. Aber Khulan h\u00e4lt an ihrer Idee fest und schult ihre Verk\u00e4uferInnen, deeskalierende und informierende Gespr\u00e4che mit KundInnen zu fu\u0308hren.<\/p>\n<p>Auch hierbei st\u00f6\u00dft sie auf Widerst\u00e4nde: \u201eEs gab Menschen in Ulaanbaatar, die an meine Eltern herangetreten sind und ihnen ihr Beileid fu\u0308r solch eine verru\u0308ckte Tochter ausgesprochen haben\u201c, berichtet sie. \u201eAber solche Erlebnisse haben mich sogar noch mehr angespornt, weiterzumachen, mich noch genauer zu informieren, um noch bessere Erkl\u00e4rungen und Argumente fu\u0308r diese Menschen zu finden.\u201c Mittlerweile hat sie einen ersten Zero Waste Corner in ihrem Flagstore eingerichtet und bekommt zunehmend Ru\u0308ckenwind. Es gibt Frauen, die jetzt ihren Job ku\u0308ndigen, um bei L\u2019hamour anzufangen.<\/p>\n<p>\u201eAn den Herausforderungen wachsen wir am meisten\u201c, schlussfolgert sie und schmunzelt bei den Erinnerungen. Mit dieser Haltung entsteht aus Problemen neues Wachstumspotenzial. Aus einem \u201eGeht-das-u\u0308berhaupt?\u201c im Kopf wird ein \u201eWie-mache-ich-das?\u201c \u2013 ein feiner, aber letztendlich doch riesengro\u00dfer Unterschied.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_684190\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-684190\" class=\"size-full wp-image-684190\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/cover.schnell.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/cover.schnell.jpg 220w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/04\/cover.schnell-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><p id=\"caption-attachment-684190\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: Gabal Verlag)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gabal-verlag.de\/buch\/die-modern-work-tour\/9783967390629\"><strong>Anna Schnell und Nils Schnell:<\/strong> &#8222;<strong>Die Modern Work Tour: Eine Weltreise in die Zukunft unserer Arbeit&#8220; Gabal Verlag, 25 Euro<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modern-Work-Prinzip: Wachstumsmindset st\u00e4rken<\/strong><\/p>\n<p>Khulan zeigt eindru\u0308cklich auf, wie wir auf Herausforderungen in unserem Leben blicken und damit umgehen k\u00f6nnen. Es ist die Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas, die wir uns tats\u00e4chlich stellen sollten. Denn es ist unsere grunds\u00e4tzliche Einstellung, die daru\u0308ber entscheidet, welchen Umgang wir in bestimmten Situationen w\u00e4hlen. Wir k\u00f6nnen uns entscheiden, Herausforderungen gegenu\u0308ber wertsch\u00e4tzend zu sein. Khulan hat sich entschieden, das Glas als halb voll zu betrachten, und handelt auch danach. Das erm\u00f6glicht es ihr, den Dingen nicht nur eine Chance zu geben, sondern sie auch auf Tauglichkeit zu u\u0308berpru\u0308fen, weil sie diese nicht sofort abtut. Ein Wachstumsmindset erkennt das Potenzial in den Dingen, w\u00e4hrend ein fixiertes Mindset die Herausforderung selbst sieht. Durch jede Herausforderung entwickelt sich das Wachstumsmindset weiter und wird gest\u00e4rkt. Ein fixiertes Mindset greift hingegen noch st\u00e4rker auf bereits gewohnte Muster zuru\u0308ck.<\/p>\n<p>Deutlich wird dabei auch, dass es eine aktive Auseinandersetzung mit den eigenen Themen braucht, damit es gar nicht zu einer mentalen Schonhaltung kommen kann, in der man nur einen Blickwinkel einnimmt. In Namibia erleben wir auf unserem Roadtrip eine lustige Situation, als wir an einem Campground ankommen und nach einem tollen Tag recht schnell unzufrieden werden. Auf unseren Stu\u0308hlen sitzend schauen wir durch einen hohen Drahtzaun auf ein karges Feld: \u201eWie im Knast sieht das aus\u201c, sagt einer von uns. Erst als wir aufstehen, er\u00f6ffnet sich eine ganz andere Perspektive: Hinter dem Wagen erblicken wir auf der anderen Seite eine gru\u0308ne Wiese mit wundersch\u00f6nen B\u00e4umen \u2013 ein kleines Idyll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir bringen unsere Stu\u0308hle auf der anderen Seite des Autos in Stellung und sind sofort glu\u0308cklicher. Es ist derselbe Ort, doch wir entscheiden, wohin wir schauen. Wir w\u00e4hlen die Blickrichtung, wenn wir es uns erlauben, unsere Position zu ver\u00e4ndern. Unsere Haltung und Denkweise wird flexibler und unser Umgang situativer, wenn wir aus dem Trott heraustreten und mit gewohnten Mustern brechen. Dabei ist es entscheidend, worauf wir unsere Gedanken lenken. Wenn wir unsere Gedanken bewusst auf das Hier und Jetzt richten, k\u00f6nnen wir tats\u00e4chlich etwas bewirken. Ru\u0308ckschl\u00e4ge und Schwierigkeiten werden h\u00e4ndelbar, wenn wir sie akzeptieren. Erst dann k\u00f6nnen wir einen konstruktiven Umgang mit ihnen finden. Mit dieser Denkart wird es leichter, sich bei Unsicherheiten zurechtzufinden und eine Orientierung zu behalten. So haben wir es in der Wu\u0308ste Gobi geschafft, unseren Wagen mit Fokus und Ruhe aus dem See herauszuman\u00f6vrieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was wir an Erfahrungen mitnehmen<\/strong><\/p>\n<p>Es lohnt sich, mutig zu sein! Mutig zu sein, bedeutet nicht, leichtsinnig zu werden, sondern den Glauben an das eigene K\u00f6nnen zu st\u00e4rken und au\u00dferhalb der gewohnten Denkweisen und Verhaltensmuster zu agieren. So extrem wie in der Wu\u0308ste Gobi muss es nicht jedes Mal sein \u2013 und trotzdem: Wir wachsen an unseren Herausforderungen und merken, wie unsere Erfahrung zunimmt. Auch wenn es nicht immer angenehm ist, sich au\u00dferhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen, so weiten sich unsere Grenzen doch jedes Mal, wenn wir es tats\u00e4chlich tun.<\/p>\n<p>Die Diskussion u\u0308ber Komfortzone und Fehlerkultur kennen wir auch von Zuhause, erleben sie jedoch eher selten im Berufsalltag. Auch in Unternehmen sollte noch h\u00e4ufiger gefragt werden: \u201eWas ist die Alternative zu einer Fehlerkultur? Bringt es uns wirklich weiter, wenn wir stets versuchen, Fehler zu vermeiden oder \u2013 wenn sie passieren \u2013 still und heimlich unter den Teppich zu kehren? Kann aus einer bewahrenden Kultur in Unternehmen Neues entstehen?\u201c<\/p>\n<p>Wie ein Muskel kann das Wachstumsmindset trainiert werden. Deswegen k\u00f6nnen wir es uns auch erlauben, mit Zeit und Ausdauer in Aufgaben hineinzuwachsen. Durch ein solches Training gew\u00f6hnen wir uns daran, flexibel und situativ zu agieren. Damit erweitern wir gleichzeitig unser Wissen und unsere Handlungsm\u00f6glichkeiten. Wir erleben, dass es leichter wird, u\u0308ber den eigenen Schatten zu springen und Herausforderungen anzunehmen. Getreu dem Motto von Barney Stinson aus der US-Serie How I met your mother: \u201eChallenge accepted!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Khulans Ansatz finden wir sehr spannend, denn ihr geht es zum Beispiel nicht nur darum, ein gutes Gesch\u00e4ft mit ihren Hautpflegeprodukten zu machen. Sie hat vielmehr eine Mission: Sie k\u00e4mpft um ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen. Khulan will einen gesellschaftlichen Wandel vorantreiben und ein neues Verst\u00e4ndnis von Nachhaltigkeit im eigenen Land entwickeln. Und wir nehmen es ihr ab, als sie im Interview sagt: \u201eIch will, dass Menschen sich wertgesch\u00e4tzt fu\u0308hlen und dass sie selbst auch Werte kreieren.\u201c In der Mongolei fragen wir uns nach den vielen Erlebnissen und Erfahrungen, wohin wir uns entwickeln und st\u00e4rken wollen. Die Antwort ist einfach und hat Potenzial: Wir wollen auf der Modern Work Tour u\u0308bernommene Vorannahmen und Vorurteile erkennen und entkr\u00e4ften. Wir wollen u\u0308ber Grenzen hinweg mit- und voneinander lernen. Wir wollen schwierigen Situationen noch souver\u00e4ner begegnen \u2013 mit der Erfahrung im Gep\u00e4ck, dass wir uns selbst auch beim Umgang mit gro\u00dfen Herausforderungen vertrauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FRAGEN ZUM PRINZIP: WACHSTUMSMINDSET ST\u00c4RKEN<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Inwiefern schaffst du es, deine Herausforderungen wertzusch\u00e4tzen?<\/li>\n<li>Was tust du, um dich bewusst weiterzuentwickeln?<\/li>\n<li>Wie mutig sch\u00e4tzt du dich ein und wie u\u0308berwindest du am besten deinen eigenen Schatten?<\/li>\n<li>Wie gut gelingt es dir, andere in ihrem Wachstumsmindset zu st\u00e4rken?<\/li>\n<li>Was kannst du aus den aufgezeigten Beispielen in diesem Kapitel fu\u0308r deine eigene Arbeit ableiten?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Anna Schnell und Nils Schnell: &#8222;Die Modern Work Tour: Eine Weltreise in die Zukunft unserer Arbeit&#8220;\u00a0 &nbsp; &nbsp; Modern-Work-Prinzip 3: Wachstumsmindset st\u00e4rken Als wir an einem hei\u00dfen und sonnigen Tag am Rande der Wu\u0308ste Gobi mit unserem russischen UAZ &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/04\/13\/buchauszug-anna-schnell-und-nils-schnell-die-modern-work-tour-eine-weltreise-in-die-zukunft-unserer-arbeit\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-684188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=684188"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":684197,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/684188\/revisions\/684197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=684188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=684188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=684188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}