{"id":683934,"date":"2024-03-02T17:15:03","date_gmt":"2024-03-02T16:15:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=683934"},"modified":"2024-03-03T15:08:40","modified_gmt":"2024-03-03T14:08:40","slug":"buchauszug-anne-schueller-zukunft-meistern-das-trend-und-toolbook-fuer-uebermorgengestalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/03\/02\/buchauszug-anne-schueller-zukunft-meistern-das-trend-und-toolbook-fuer-uebermorgengestalter\/","title":{"rendered":"Buchauszug Anne Sch\u00fcller: &#8222;Zukunft meistern. Das Trend- und Toolbook f\u00fcr \u00dcbermorgengestalter&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>Buchauszug Anne Sch\u00fcller: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.gabal-verlag.de\/buch\/zukunft-meistern\/9783967391817\"><strong>Zukunft meistern. Das Trend- und Toolbook f\u00fcr \u00dcbermorgengestalter&#8220;<\/strong><\/a><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_683972\" style=\"width: 584px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-683972\" class=\"size-full wp-image-683972\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/schueller.2024.Anne-Schueller-Portrait-gruene-Punkte.jpg\" alt=\"\" width=\"574\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/schueller.2024.Anne-Schueller-Portrait-gruene-Punkte.jpg 574w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/schueller.2024.Anne-Schueller-Portrait-gruene-Punkte-265x300.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px\" \/><p id=\"caption-attachment-683972\" class=\"wp-caption-text\">Anne Sch\u00fcller (Foto: PR\/Gabal Verlag)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Bla, bla, Etikettenschwindel und Absichtsged\u00f6ns<\/h1>\n<p>Klimaneutral bis 2030 oder 2040? Papier ist geduldig und die Zielzahl<br \/>\nklingt rund. Wem es ernst ist, schreibt besser 2029 oder 2039, das<br \/>\nwirkt kalkuliert \u2013 und Sie sind der Konkurrenz um ein Jahr voraus.<br \/>\nRunde Zahlen hingegen t\u00f6nen verd\u00e4chtig: nicht aufgrund konkreter<br \/>\nAktivit\u00e4ten berechnet, nur dahingesagt. Und so ist es dann auch: Viel<br \/>\nwird versprochen, doch wenig passiert. In Wirklichkeit haben ganze<br \/>\nIndustriezweige kaum Interesse daran, dass sich etwas \u00e4ndert, weil<br \/>\ndas ihrem Profit schadet. Greenwashing ist insofern ein glasklares Zeichen<br \/>\ndaf\u00fcr, hintendran zu sein, Trends verschlafen zu haben oder wie<br \/>\nbisher weitermachen zu wollen. Statt in eigene Nachhaltigkeit zu investieren,<br \/>\nwerden Millionen in verlogene Werbung gesteckt. Willige<br \/>\nAgenturen, die die hinterlistigsten T\u00e4uschungsman\u00f6ver ersinnen, gibt<br \/>\nes anscheinend genug. Die Deutsche Umwelthilfe vergibt j\u00e4hrlich den<br \/>\nSchm\u00e4hpreis \u00bbGoldener Geier\u00ab f\u00fcr die dreisteste Umweltl\u00fcge. Votet<br \/>\ngerne mit. Und vor allem: Kauft nicht bei solchen Betr\u00fcgern. Es gibt<br \/>\nehrliche Alternativen.<\/p>\n<p>Unverfrorenes Greenwashing hat viele Gesichter. Seitenweise k\u00f6nnte<br \/>\nich Beispiele nennen. Nehmen wir den Gewinner des Goldenen Geiers<br \/>\n2023: Eine internationale Fast-Food-Kette bewirbt ihre Einwegverpackungen<br \/>\nals \u00bbbeautiful\u00ab und umweltfreundlich. Dabei hat sie bundesweit<br \/>\nallein im Jahr 2021 einen M\u00fcllberg von mehr als 44.000 Tonnen<br \/>\nproduziert. Dennoch hat sich die Gesch\u00e4ftsleitung zusammen mit der<br \/>\nMarketingabteilung und unredlichen Werbern dazu entschlossen, mithilfe<br \/>\neines enormen Budgets den Markt und die Kundschaft f\u00fcr doof<br \/>\nzu verkaufen. Dass das Unternehmen auch anders kann, zeigt sich in<br \/>\nFrankreich. Gesetzlichen Regelungen folgend setzt es im Nachbarland<br \/>\nauf Mehrweg beim Vor-Ort-Verzehr.20 Geht doch! Offensichtlich aber<br \/>\nleider nur dort und erst dann, wenn der Gesetzgeber einen dazu zwingt.<\/p>\n<p>Vielerorts m\u00fcsste sich das Kerngesch\u00e4ft wandeln, doch das tut es nicht.<br \/>\nDer n\u00f6tige Umbau wird immer weiter nach hinten verschoben, weil<br \/>\njetzt Ergebnisse erzielt werden m\u00fcssen. Das n\u00e4chste Quartal steht vor<br \/>\nder T\u00fcr, und alle m\u00fcssen r\u00f6deln, um eine Punktlandung auf Planvorgaben<br \/>\nzu schaffen. Dann noch ein Quartal. Und noch eins. St\u00e4ndig gibt<br \/>\nes Ausreden, wieso man sich \u00bbgrad noch nicht\u00ab damit befassen kann.<br \/>\nWenn dann die Gewinnspannen sinken, kommen Investitionen f\u00fcr<br \/>\nden Umweltschutz nicht mal mehr in Betracht. Nun fehlt das n\u00f6tige<br \/>\nGeld, weil man immer mehr hinten dran ist.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter hei\u00dft in Hochgeschwindigkeitszeiten sehr schnell \u00bbzu sp\u00e4t\u00ab.<br \/>\nFr\u00fcher ging bei traditionellen Unternehmen das Licht aus, weil sie die<br \/>\ndigitale Transformation vertr\u00f6delt haben, fortan gehen sie unter, weil<br \/>\nsie die gr\u00fcne Transformation verschlafen. \u00bbWas passiert, wenn wir<br \/>\nweiterhin z\u00f6gern?\u00ab, m\u00fcsste sich demnach jeder Anbieter fragen. Doch<br \/>\nweit gefehlt. Vor allem die Gro\u00dfen versuchen, bestehende Gesch\u00e4ftsmodelle<br \/>\nso lange wie m\u00f6glich zu sch\u00fctzen. Mithilfe dubioser Studien<br \/>\nund durch den Masseneinsatz von Lobbyisten behindern sie gezielt<br \/>\nneue Wirtschaftsweisen. Dies f\u00fchrt dann dazu, dass die notwendige<br \/>\nTransformation auch auf politischer Ebene ins Stocken kommt, dass<br \/>\njede Menge Schlupfl\u00f6cher offenbleiben und wertvolle Zeit tatenlos<br \/>\nverstreicht.<\/p>\n<p>In Nachhaltigkeitsberichten wird ausgiebig \u00fcber Klimaschutz fabuliert<br \/>\nund eine \u00bbgr\u00fcne\u00ab Maske \u00fcbergestreift, doch die Emissionen steigen<br \/>\nvielerorts, statt zu sinken. So wollen 655 von 685 der Unternehmen,<br \/>\ndie Erd\u00f6l und Erdgas f\u00f6rdern, ihre fossile Produktion ausbauen und<br \/>\nneue fossile Quellen erschlie\u00dfen, ergab eine Analyse der Nichtregierungsorganisation<br \/>\nUrgewalt.21 Zwar werden \u00f6ffentlichkeitswirksam<br \/>\nhehre Klimaziele verk\u00fcndet, doch hinterr\u00fccks wieder zur\u00fcckgenommen.<br \/>\nDer, f\u00fcr den die Energiewende gesch\u00e4ftssch\u00e4dlich ist, wird sie<br \/>\nso lange wie m\u00f6glich blockieren. Wer mehr dazu wissen will, dem sei<br \/>\nClaudia Kemferts Buch Schockwellen empfohlen.<\/p>\n<p>Branchenspezifische Einzelf\u00e4lle? Weit gefehlt! Der Corporate Climate<br \/>\nResponsibility Monitor 2023 hat die Klimaschutzpl\u00e4ne von 24 weltweit<br \/>\nt\u00e4tigen Gro\u00dfunternehmen, die sich selbst als Klimaf\u00fchrer bezeichnen,<br \/>\ndurchleuchtet und kam zu dem Schluss, dass nur f\u00fcnf der<br \/>\nuntersuchten Konzepte tragf\u00e4hig waren. Die \u00fcbrigen Unternehmen,<br \/>\nalles klingende Namen, nutzten vage oder schlichtweg irref\u00fchrende<br \/>\n\u00bbNetto-Null\u00ab-Zusagen, um sich gr\u00fcn zu waschen.22 Zum Beispiel rechnen<br \/>\nsie die Emissionen ihrer Lieferketten nicht ein. Oder sie verkaufen<br \/>\nihre klimasch\u00e4dlichen Aktivit\u00e4ten, lassen also die Drecksarbeit andere<br \/>\nmachen, um selbst besser dazustehen. Oder Neuware wird geschreddert,<br \/>\njedoch als Recycling gelabelt. Solches Vorgehen ist unverfroren<br \/>\nund str\u00e4flich.<\/p>\n<p>Weitl\u00e4ufig werden die \u00f6kologischen Folgesch\u00e4den vernebelt. Zum<br \/>\nBeispiel favorisiert die industrielle Landwirtschaft Einheitssorten und<br \/>\nMonokulturen, und beides sind, wie wir l\u00e4ngst wissen, Einfallstore f\u00fcr<br \/>\nSch\u00e4dlinge aller Art, mit deren Vernichtung sich wiederum Gesch\u00e4ft<br \/>\nmachen l\u00e4sst. Ein Teufelskreis. Doch dar\u00fcber schweigt man sich aus.<br \/>\nDie Zukunft der Nachhaltigkeit hat begonnen 51<\/p>\n<p>Oder es werden Zweifel ges\u00e4t und Falschaussagen gezielt in Umlauf<br \/>\ngebracht. So hat die Global Climate Coalition, eine Lobbyorganisation,<br \/>\ndie von internationalen Gro\u00dfunternehmen finanziert worden ist, jahrelang<br \/>\nden Klimaschutz mit erheblichen Mitteln, gro\u00dfem Aufwand<br \/>\nund unverfroren mit L\u00fcgen bek\u00e4mpft, um ihre Eigeninteressen und<br \/>\ndas Kapital zu sch\u00fctzen, das in ihren klimasch\u00e4dlichen Technologien<br \/>\ngebunden ist. Ihre systematischen Fehlinformationen hallen bis heute<br \/>\nnach und geben Klimaskeptikern noch immer Nahrung. Denn das ist<br \/>\ndas \u00dcbel bei Fake News: Irgendetwas bleibt immer h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Ank\u00fcndigungsmarketing, Desinformation, Sch\u00f6nf\u00e4rberei: F\u00fcr manche<br \/>\nMarktplayer immer noch v\u00f6llig normal. Oft kleidet sich das B\u00f6se in ein<br \/>\nharmloses, sittsames, beinahe h\u00fcbsches Gewand. So ist das, was ein<br \/>\nAgrochemieriese Pflanzenschutzmittel nennt, in Wahrheit Gift, das alles<br \/>\nLeben zerst\u00f6rt \u2013 mit Ausnahme des im gleichen Haus produzierten<br \/>\ngenmanipulierten Saatguts. Damit werden, wo einst pr\u00e4chtiger Regenwald<br \/>\nstand, riesige Einheitsfelder bes\u00e4t. Die Ernte daraus, die angeblich<br \/>\nden Hunger in der Welt stillen soll, wird in der Massentierhaltung<br \/>\nverf\u00fcttert. Ihre Ackergifte verkaufen sie weiter an L\u00e4nder, in denen<br \/>\ndiese noch nicht verboten sind. \u00dcber die Nahrungskette gelangen diese<br \/>\ndann doch in unsere K\u00f6rper. Die nach wenigen Jahren ausgelaugten<br \/>\nB\u00f6den werden nicht, wie es wohlklingend hei\u00dft, renaturiert, sondern<br \/>\nverkommen zu \u00d6dland, auf dem rein gar nichts mehr w\u00e4chst. Im<br \/>\nSchlepptau dessen haben indigene V\u00f6lker ihre Heimat und Kleinbauern<br \/>\n\u00fcberall auf der Welt ihre Existenzgrundlage verloren. Unmengen<br \/>\nvon Bienenv\u00f6lkern, anderen Insekten und Nutzpflanzen wurden ausgerottet.<br \/>\nMillionen von Menschen sind gestorben, auch durch Freitod,<br \/>\nweil sie nichts mehr zum Leben hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-683979\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/Cover-schueller-zukunft-meistern_CMYK_-002.jpg\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/Cover-schueller-zukunft-meistern_CMYK_-002.jpg 432w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2024\/03\/Cover-schueller-zukunft-meistern_CMYK_-002-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p><strong>Anne Sch\u00fcller: <a href=\"https:\/\/www.gabal-verlag.de\/buch\/zukunft-meistern\/9783967391817\">&#8222;Zukunft meistern. Das Trend- und Toolbook f\u00fcr \u00dcbermorgengestalter&#8220;<\/a>, Gabal Verlag 29,90 Euro, 232 Seiten\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Unternehmen wird an seinen moralischen Statements gemessen.<br \/>\n\u00dcble Machenschaften pudern und schminken? \u00bbJust lipstick on a pig\u00ab<br \/>\nnennt man das. Am verwerflichsten finde ich die, die der Umwelt wissentlich<br \/>\nschaden und dann diejenigen verklagen, die solches Vorgehen<br \/>\n\u00f6ffentlich machen. Der Sieg ist den Kl\u00e4gern dabei v\u00f6llig egal, meist ist<br \/>\ner von vorneherein aussichtslos. Vielmehr sollen aufwendige Prozesse<br \/>\ndie Beklagten (Autoren, Verlage, Journalisten, Medien, Aktivisten,<br \/>\nNGOs) einsch\u00fcchtern und mundtot machen. Leider sind das keine<br \/>\nEinzelf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Doch die \u00d6ffentlichkeit wird davon h\u00f6ren. Vieles wird sich wie ein<br \/>\nLauffeuer verbreiten. Jeder Mitarbeitende kann im Web dar\u00fcber berichten,<br \/>\nwas hinter den Kulissen tats\u00e4chlich l\u00e4uft. \u00bbGr\u00fcne\u00ab Vorgaukeleien<br \/>\nwerden enttarnt, Pseudoaktionen eiskalt \u00fcberf\u00fchrt. Keine noch<br \/>\nso gut gemachte Sch\u00f6nwetterkampagne kann auf Dauer dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen,<br \/>\nwas ein Anbieter in Wirklichkeit treibt. Klimaneutralit\u00e4t?<\/p>\n<p>Wird als reine Behauptung entlarvt. Obskure Zertifikate? Als moderner<br \/>\nAblasshandel demaskiert. Bio-Fakes, zweifelhafte \u00d6ko-Siegel,<br \/>\ngekaufte Testergebnisse, frisierte Qualit\u00e4tskontrollen, bestochene Gutachter,<br \/>\nMogelpackungen, die L\u00fcgen der Protagonisten in Werbeclips:<br \/>\nNein, danke. Mit Schmuddelkindern spiele ich nicht.<br \/>\nGreenwashing ist unternehmerisches Fehlverhalten und eine kommunikative<br \/>\nIdiotie. Es zerst\u00f6rt Vertrauen und schreit geradezu nach einem<br \/>\nShitstorm. Das sind doch alles kluge Leute in den Kommunikationsabteilungen<br \/>\nder Unternehmen, sollte man meinen, wieso machen die<br \/>\ndas? Ein guter Ruf entsteht nicht durch unredliche Imagekampagnen,<br \/>\nsondern durch eine aufrichtige Haltung und wahrhaftiges Handeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Wie man den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck misst<\/h1>\n<p>Der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck erfasst die Summe aller Emissionen eines<br \/>\nUntersuchungsobjekts. Das kann ein Produkt, eine Dienstleistung, ein<br \/>\neinzelner Mensch, ein Haushalt, ein Unternehmen, ein geografischer<br \/>\nOrt oder ein ganzes Land sein. Er beinhaltet alle Gase, die zur Erderw\u00e4rmung<br \/>\nbeitragen, neben CO2 auch Lachgas und das 80-mal klimasch\u00e4dlichere<br \/>\nMethan, das in gro\u00dfen Mengen durch den Abbau von<br \/>\nErdgas und durch r\u00fclpsende Rinder entsteht. Jedoch bleibt Methan im<br \/>\nSchnitt nur etwa zw\u00f6lf Jahre in der Atmosph\u00e4re, w\u00e4hrend CO2 selbst<br \/>\nnach 1000 Jahren noch nicht vollst\u00e4ndig abgebaut ist.23 Wollen wir<br \/>\nalso die Erderw\u00e4rmung rasch stoppen, wirkt eine schnelle Methanemissionsreduktion<br \/>\nwie ein kr\u00e4ftiger Tritt aufs Bremspedal. Leider setzen<br \/>\nVerrottungsprozesse, die durch das Auftauen der Permafrostb\u00f6den<br \/>\nentstehen, neben CO2 auch Unmengen von Methan frei. Zugleich werden<br \/>\ngef\u00e4hrliche Viren und Bakterien in die Luft abgegeben. So brach<br \/>\nvor einigen Jahren in Sibirien Milzbrand aus.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck. Er wird nicht gemessen, sondern<br \/>\nerrechnet, in aller Regel f\u00fcr einen Zeitraum von einem Jahr. Wir<br \/>\nunterscheiden zwischen:<br \/>\n&#x25aa; Scope 1: alle direkten Emissionen eines Unternehmens,<br \/>\netwa durch eigene Anlagen, Einrichtungen, Fahrzeuge und<br \/>\nProduktionsverfahren<br \/>\n&#x25aa; Scope 2: alle indirekten Emissionen, die etwa durch zugekaufte<br \/>\nEnergie entstehen<br \/>\n&#x25aa; Scope 3: alle \u00fcbrigen Emissionen, die durch vor- und nachgelagerte<br \/>\nProzesse entlang der Lieferkette und bei den Kunden<br \/>\nentstehen, etwa durch bezogene G\u00fcter und Dienstleistungen,<br \/>\nGesch\u00e4ftsreisen und Retouren<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist, dass sich die Marktplayer auch bei Scope 3 verantwortlich<br \/>\nzeigen und dort ihre bisherigen L\u00fccken schlie\u00dfen, da<br \/>\n60 bis 80 Prozent aller Emissionen auf Scope 3 entfallen. Erfahrene<br \/>\nDienstleister helfen dabei. Entscheidend ist die Vollst\u00e4ndigkeit. Werden<br \/>\nversehentlich oder gar willk\u00fcrlich Positionen ausgelassen, f\u00fchrt<br \/>\ndas zu falschen Zahlen und damit zu einer Irref\u00fchrung der \u00d6ffentlichkeit.<br \/>\nNach der Erfassung wird eine Strategie zur Emissionssenkung entwickelt.<br \/>\nDas Nahziel ist Netto-Null. Das bedeutet nicht, keinerlei Emissionen<br \/>\nmehr zu erzeugen. Der Netto-Nullpunkt definiert die Balance zwischen<br \/>\nder Menge an Treibhausgasen, die produziert wird, und der, die<br \/>\naus der Atmosph\u00e4re entfernt wird. Dies gew\u00e4hrleistet, dass der Anteil<br \/>\nan Treibhausgasen in der Atmosph\u00e4re konstant bleibt und nicht weiter<br \/>\nsteigt.<\/p>\n<p>Das Fernziel lautet: klimapositiv werden. Wer mehr Emissionen<br \/>\neinspart als er verursacht, ist klimapositiv. Einige Firmen sind bereits<br \/>\nauf dem Weg dorthin. Sie wirtschaften regenerativ. Sie machen nicht<br \/>\nSchlechtes etwas weniger schlecht, sondern Gutes besser.<br \/>\nIdealerweise geht es dabei nicht nur um die jetzigen Emissionen, sondern<br \/>\nauch um die in der Vergangenheit produzierten. Die h\u00e4ngen ja<br \/>\nnach wie vor in der Luft, und zwar \u00fcber den ganzen Globus verteilt.<br \/>\nDenn CO2 kennt keine Landesgrenzen. So lassen immer mehr Unternehmen ihre historischen Emissionen offiziell bilanzieren, also beziffern,<br \/>\nf\u00fcr wie viel CO2 sie seit ihrer Gr\u00fcndung verantwortlich sind.<br \/>\nDiese werden dann kompensiert, zum Beispiel durch den Erwerb sogenannter<br \/>\nS\u00fchnezertifikate.<\/p>\n<p>Doch Kompensation ist lediglich die letzte L\u00f6sung. An erster Stelle<br \/>\nm\u00fcssen ernsthafte Anstrengungen stehen, sch\u00e4dliche Emissionen zu<br \/>\nvermeiden. Ein Zertifikat f\u00fcr ein Aufforstungsprojekt kann eine sehr<br \/>\ngute Sache sein, doch es ver\u00e4ndert kein Verhalten. Viel wichtiger ist<br \/>\nReduzieren. Nur das Unvermeidbare wird kompensiert.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst hat sich eine breite Zertifikateindustrie etabliert. Bedauerlicherweise<br \/>\nbietet sich auch hier ein weites Feld f\u00fcr Lug und Trug. Nicht selten<br \/>\nflie\u00dft ein Gro\u00dfteil der eingesammelten Gelder in die kostenintensive<br \/>\nOrganisation. Die angebotenen Projekte sind teils obskur, vielfach<br \/>\nsch\u00f6ngerechnet, bisweilen nicht existent. Oder die Anbieter geben<br \/>\nvor, B\u00e4ume zu sch\u00fctzen, die gar nicht gef\u00e4llt werden. Oder sie z\u00e4hlen<br \/>\ndie B\u00e4ume doppelt. Das ist Emissionskompensation als Betr\u00fcgerei im<br \/>\nTausch f\u00fcr Bequemlichkeit und ein gutes Gewissen, von dem prim\u00e4r<br \/>\ndie Ablassh\u00e4ndler profitieren. Sie haben rein gar kein Interesse an der<br \/>\nDekarbonisierung, weil sie dann nichts mehr verdienen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben Kompensationen auch ihr Gutes. Manche Unternehmen<br \/>\nbieten diese ihren Kunden als zus\u00e4tzliche Dienstleistung an.<br \/>\nAndere kompensieren die Emissionen, die die Mitarbeitenden privat<br \/>\ngenerieren. Was ein Mitarbeitender in seiner Freizeit macht, geht die<br \/>\nFirma nichts an? Beim Preisvergleichsportal Idealo sieht man das anders.<br \/>\n\u00bbOb bei Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung \u2013 \u00fcberall<br \/>\n\u00fcbernehmen Arbeitgeber die H\u00e4lfte der Kosten. Unsere Gesellschaft<br \/>\nsieht diese Absicherungen als wichtig an. Wir finden: Das muss auch<br \/>\nf\u00fcr den Klimaschutz gelten. Deshalb kompensieren wir 50 Prozent des<br \/>\nCO2-Fu\u00dfabdrucks aller Idealo-Mitarbeiter:innen\u00ab, hei\u00dft es auf deren<br \/>\nWebsite.24 Dazu wurde der CO2-Fu\u00dfabdruck aller \u00bbIdealos\u00ab errechnet,<br \/>\nindem man sich am deutschen Durchschnittswert orientierte. Der lag<br \/>\n2020 laut Umweltbundesamt bei 11,17 Tonnen pro Person. Und was<br \/>\nist mit den anderen 50 Prozent? Durch Informationen und hilfreiche<br \/>\nTipps unterst\u00fctzt Idealos internes \u00bbGreenTeam\u00ab die Mitarbeitenden<br \/>\ndabei, ihren CO2-Fu\u00dfabdruck zu verstehen und selbst zu reduzieren.<br \/>\n\u00bb\u00dcberlebensversicherung\u00ab nennt Idealo dieses Konzept.<\/p>\n<p><strong>Wir sind nur Gast auf diesem Planeten<\/strong><\/p>\n<p>Einst war es ein Zeichen von Gl\u00fcck, wenn man ein Hufeisen fand.<br \/>\nDenn es bestand aus Eisen, einem sehr wertvollen Metall. Neue St\u00e4dte<br \/>\nwurden mit dem Baumaterial fr\u00fcherer St\u00e4dte errichtet, schon in der<br \/>\nAntike. Bronze wurde \u00fcber Jahrtausende immer wieder eingeschmolzen,<br \/>\num etwas sch\u00f6nes Neues daraus zu machen. Als ich klein war,<br \/>\nkam bei uns im Ort regelm\u00e4\u00dfig der Altwarenh\u00e4ndler vorbei. Und meine<br \/>\nOma stopfte uns Kindern die l\u00f6chrigen Socken. So haben die Menschen<br \/>\nschon immer wiederverwendet, was wiederverwendbar war.<\/p>\n<p>Doch irgendwann, vor nicht langer Zeit, gaben wir dieses Vorgehen<br \/>\nauf. Wir wurden zu einer Wegwerfgesellschaft \u2013 in gigantomanischem<br \/>\nStil. So ist der gr\u00f6\u00dfte Strudel aus M\u00fcll, der Great Pacific Garbage Patch,<br \/>\nder im n\u00f6rdlichen Pazifik kreist, an die f\u00fcnf Mal so gro\u00df wie Deutschland.<br \/>\nVier weitere, \u00e4hnlich gewaltige Strudel gibt es weltweit. Sie sind<br \/>\nAusdruck einer ungeheuerlichen Verschwendung. An Land sorgen<br \/>\nMonsterberge von M\u00fcll zusammen mit Abholzung, Ressourcenpl\u00fcnderung<br \/>\nund Grundwasserverseuchung f\u00fcr die weltweite Zerst\u00f6rung<br \/>\nriesiger Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Wie konnte das nur passieren? Symptomatisch daf\u00fcr steht das Phoebuskartell.<br \/>\nDer Dokumentarfilm \u00bbKaufen f\u00fcr die M\u00fcllhalde\u00ab der Filmproduzentin<br \/>\nCosima Dannoritzer berichtet dar\u00fcber.25 Heimlich trafen<br \/>\nsich die f\u00fchrenden Gl\u00fchlampenhersteller in einem Hinterzimmer in<br \/>\nGenf. Sie steckten in einem Dilemma. Die Qualit\u00e4t ihrer Gl\u00fchbirnen<br \/>\nwar mit der Zeit immer besser geworden. Die durchschnittliche Brenndauer<br \/>\nlag bereits bei 2500 Stunden. Wer aber den Markt mit perfekten<br \/>\nProdukten s\u00e4ttigt, entsorgt sich selbst. So kamen die Anwesenden \u00fcberein,<br \/>\nnurmehr Gl\u00fchbirnen zu produzieren, die maximal 1000 Stunden<br \/>\nbrannten. Wer dem zuwiderhandelte, musste mit hohen Bu\u00dfgeldern<br \/>\nrechnen. Das zu diesem Zweck gegr\u00fcndete \u00bb1000 Hours Life Committee<br \/>\n\u00ab sollte dies rigoros \u00fcberwachen. Die geplante Obsoleszenz war<br \/>\nerfunden.<\/p>\n<p>Wie geplante Obsoleszenz funktioniert? Eingebaute Z\u00e4hler, vorkonstruierte<br \/>\nSchwachstellen, chemische Manipulationen und minderwertige<br \/>\nMaterialien sorgen f\u00fcr eine vorausbestimmte Unbrauchbarkeit.<br \/>\nUm die Nachfrage zu steigern, werden anf\u00e4llige Produkte mit verk\u00fcrzter<br \/>\nLebensdauer und vorzeitig einsetzendem Verschlei\u00df produziert.<br \/>\nDein Auto hat st\u00e4ndig kleine Defekte? Der Drucker, euer Fernseher,<br \/>\ndiverse K\u00fcchenger\u00e4te gehen kurz nach der Garantiezeit kaputt? Eine<br \/>\nReparatur lohnt sich nicht oder ist zu kompliziert? Die Ersatzteilbeschaffung<br \/>\nkann Monate dauern? Nun kennt ihr den wahren Grund.<br \/>\nIhr sollt euch ein neues Teil kaufen!<\/p>\n<p>Und das sind nur ein paar Tricks von vielen. Verfr\u00fchte Verfallsdaten<br \/>\nbei Lebensmitteln, nicht austauschbare Akkus, Feature-Updates, die<br \/>\nauf Vorg\u00e4ngerger\u00e4ten nicht funktionieren, \u00dcberdosierung, Retourenvernichtung,<br \/>\nst\u00e4ndig neue Designs, der ganze Ramsch und das Billiggeschrei,<br \/>\nall das soll den Konsum schneller machen. Hinzu kommen<br \/>\nModediktate, die uns uncool und altbacken aussehen lassen, sobald<br \/>\nein neuer Trend angesagt ist. \u00bbFast Fashion\u00ab hat den Konsumwahn<br \/>\nauf die Spitze getrieben: alle paar Wochen eine neue Kollektion. Und<br \/>\ndie H\u00e4lfte davon wird niemals getragen. Eine gigantische Umweltbelastung.<br \/>\nIst den Herstellern aber anscheinend egal.<\/p>\n<p>Sechs der neun planetaren Grenzen, die f\u00fcr den Erhalt der menschlichen<br \/>\nExistenz wichtig sind, sind \u00fcberschritten. Wir nennen uns Homo<br \/>\nsapiens sapiens, der sehr weise Mensch. Weise Menschen betreiben<br \/>\nnicht Ausbeutung und Zerst\u00f6rung, sondern Hege und Pflege.<br \/>\nWir sind nur Gast auf diesem Planeten, und so sollten wir uns auch<br \/>\nbenehmen. \u00dcberall auf der Welt entstehen nun Initiativen, die dem<br \/>\nRaubbau entgegentreten: die Sharing-Economy, B\u00fcrgergenossenschaften,<br \/>\ndas Verantwortungseigentum, B Corps, Purpose-Stiftungen,<br \/>\ndie Gemeinwohl-\u00d6konomie, die solidarische Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Und immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zur Wegwerfgesellschaft.<br \/>\nDiese Haltung wird bei den Herstellern und speziell auch im<br \/>\nHandel zunehmend Wirkung zeigen \u2013 weil Geldscheine Stimmzettel<br \/>\nsind. Achtet also darauf, f\u00fcr wen ihr euer Portemonnaie \u00f6ffnet, und<br \/>\nwen ihr mit euren Stimmzetteln belohnt. Klar, keiner rettet den Planeten<br \/>\nallein. Wenn aber Millionen in diesem Sinne agieren, kommt<br \/>\neine Menge zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Anne Sch\u00fcller: &#8222;Zukunft meistern. Das Trend- und Toolbook f\u00fcr \u00dcbermorgengestalter&#8220; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Bla, bla, Etikettenschwindel und Absichtsged\u00f6ns Klimaneutral bis 2030 oder 2040? Papier ist geduldig und die Zielzahl klingt rund. 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