{"id":681551,"date":"2023-02-23T06:00:40","date_gmt":"2023-02-23T05:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=681551"},"modified":"2023-02-22T18:49:34","modified_gmt":"2023-02-22T17:49:34","slug":"buchauszug-attila-albert-sorry-ihr-nervt-mich-jetzt-alle-mit-nervensaegen-im-job-umgehen-ohne-selbst-den-verstand-zu-verlieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2023\/02\/23\/buchauszug-attila-albert-sorry-ihr-nervt-mich-jetzt-alle-mit-nervensaegen-im-job-umgehen-ohne-selbst-den-verstand-zu-verlieren\/","title":{"rendered":"Buchauszug Attila Albert: \u201eSorry, ihr nervt mich jetzt alle! Mit Nervens\u00e4gen im Job umgehen, ohne selbst den Verstand zu verlieren\u201d"},"content":{"rendered":"<h1>Buchauszug Attila Albert: &#8222;Sorry, Ihr nervt mich jetzt alle! Mit Nervens\u00e4gen im Job umgehen, ohne selbst den Verstand zu verlieren&#8220;<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677544\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677544\" class=\"size-full wp-image-677544\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg 567w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-300x238.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-379x300.jpg 379w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><p id=\"caption-attachment-677544\" class=\"wp-caption-text\">Attila Albert (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h1>Neun Blitzstrategien gegen Nervens\u00e4gen<\/h1>\n<p><strong>Ewige Opfer, verbissene Rechthaber, selbstgerechte Weltverbesserer \u2013 warum sind heute nur alle so anstrengend? Chefs, Kollegen und Gesch\u00e4ftspartner k\u00f6nnen auf ganz unterschiedliche Art nerven. Coach und Autor Attila Albert kennt das:. Wer ihre wahren Motive versteht, kann Konflikte fr\u00fch entsch\u00e4rfen, aus ihnen Verb\u00fcndete oder sogar Freunde machen, sagt er. Sieben Nervens\u00e4gen-Typen und die besten Gegenstrategien. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen Jahren kennt man seine Chefs, Kollegen und Gesch\u00e4ftspartner fast besser als die eigene Familie. Schlie\u00dflich hat man auch mehr wache Zeit gemeinsam verbracht, kleine und gro\u00dfe Probleme zusammen gel\u00f6st, obwohl man eher zuf\u00e4llig zusammengekommen ist und sich arrangieren musste. Aber man kann sich in Menschen auch t\u00e4uschen. Ist Ihnen beispielsweise auch schon aufgefallen, dass die aggressivsten Facebook-Kommentare von Leuten kommen, die in ihren Profilen liebevoll ihre Haus- und Findeltiere zeigen, von den Fortschritten im Kleingarten berichten und <em>Spr\u00fcche, die von Herzen kommen<\/em> zitieren? \u201eDie Vorsicht, jemanden nicht zu verletzen, ist die sch\u00f6nste Form von Respekt\u201d, lesen Sie dort vielleicht bei jemanden, der Ihnen gerade einen unsch\u00f6nen Tod gew\u00fcnscht hat. \u201eEs muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder haben Sie schon verstanden, dass auf LinkedIn diejenigen als die gr\u00f6\u00dften Experten gelten, die immer nur in Workshops und \u201einspirierenden\u201d Beitr\u00e4gen erz\u00e4hlen, wie es theoretisch gehen m\u00fcsste, aber selbst nie dar\u00fcber hinauskommen? Anfangs \u00fcbersieht man das, f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter sieht man klar: Aus dieser Ecke wird nie etwas mit Substanz kommen, ewig nur wolkiges PR-Gerede.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Nervens\u00e4gen m\u00fcssen Sie erst einige Zeit beobachten, ehe Sie mit Sicherheit sagen k\u00f6nnen, um welchen Typ es sich handelt, welche langfristige Strategie also die beste w\u00e4re. Sind Sie oder der andere noch neu im Unternehmen oder haben Sie gerade keine Nerven daf\u00fcr, sind Sie aber nicht wehrlos. In diesem Kapitel finden Sie neun Blitzstrategien, um Nervens\u00e4gen m\u00f6glichst schnell auf Abstand zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>1. Konsequent alle Auff\u00e4lligkeiten ignorieren<\/h2>\n<p>Es ist sicher hilfreich, wenn Sie aufmerksam beobachten, was um Sie herum geschieht und registrieren, was andere sagen oder andeuten. Aber das hei\u00dft nicht, dass Sie immer darauf reagieren sollten. Manchmal ist es besser, so zu tun, als h\u00e4tten Sie es gar nicht bemerkt. Sie ersparen sich dadurch m\u00f6glicherweise ein unangenehmes Gespr\u00e4ch oder eine Zusage, die Sie bald darauf bereuen. Dem anderen erlauben Sie mit einem diplomatischen Wegsehen oder h\u00f6ren, noch einmal dar\u00fcber nachzudenken, ob das wirklich unbedingt sein musste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Klagt etwa Ihre Kollegin schon wieder, dass sie ihre Arbeit nicht schafft (ewiges Opfer, Typ 1), verhalten Sie sich so, als h\u00e4tten Sie das gar nicht geh\u00f6rt. Tr\u00f6sten Sie sie nicht oder verb\u00fcnden sich nicht verbal mit ihr (\u201eWirklich eine Zumutung hier!\u201d), geben Sie ihr auch nicht den Tipp, doch mal mit dem Chef zu sprechen oder sich eine neue Stelle zu suchen, sondern bleiben Sie sachlich und bei Ihrer Arbeit. Macht ein Gesch\u00e4ftspartner angriffslustige Bemerkungen (Rechthaber, Typ 2), nicken Sie nur kurz und sprechen freundlich weiter, als w\u00e4ren sie nie gefallen. Keine Sorge, er bemerkt es!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dieser Strategie geben Sie kleineren Spannungen nicht sofort eine Bedeutung, die sie m\u00f6glicherweise nie hatten. Wenn andere nerven, hat das oft gar nichts mit Ihnen zu tun, sondern mit beruflichen oder privaten Schwierigkeiten des anderen, von denen Sie nichts wissen und die Sie auch nichts angehen. Beobachten Sie nur, ob dieselbe Person sich fortgesetzt \u00e4hnlich Ihnen gegen\u00fcber verh\u00e4lt. Dann st\u00f6\u00dft diese Strategie an ihre Grenzen, und Sie m\u00fcssen das offene Gespr\u00e4ch suchen \u2013 entsprechend den Empfehlungen nach Typ.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-681552\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/01\/cover.attilaalbert._sorry_ihr_nervt_albert-003.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/01\/cover.attilaalbert._sorry_ihr_nervt_albert-003.jpg 408w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2023\/01\/cover.attilaalbert._sorry_ihr_nervt_albert-003-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px\" \/><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.m-vg.de\/redline\/shop\/article\/23744-sorry-ihr-nervt-mich-jetzt-alle\">Attila Albert: &#8222;Sorry, Ihr nervt mich jetzt alle! Mit Nervens\u00e4gen im Job umgehen, ohne selbst den Verstand zu verlieren&#8220;<\/a> 240 Seiten, 16 Euro, Redline Verlag<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>2. Reden lassen und auf Durchzug schalten<\/h2>\n<p>Mit wenigen Phrasen k\u00f6nnen Sie ein ganzes Gespr\u00e4ch mit einer Nervens\u00e4ge laufen lassen, obwohl Sie in Wirklichkeit kaum zuh\u00f6ren, sondern sich fast ungest\u00f6rt um Ihre eigenen Angelegenheiten k\u00fcmmern. Lassen Sie sie nur reden und werfen Sie ohne viel Nachdenken gelegentlich etwas ein: neutrale Zustimmung (\u201eIst wirklich total verr\u00fcckt.\u201d, \u201eDas stimmt.\u201d, \u201eAber echt!\u201d, vage Nachfragen und Zweifel (\u201eMeinst du wirklich?\u201d, \u201eOb das so einfach geht?\u201d, \u201eHmmm&#8230;\u201d). Dazu manchmal ein L\u00e4cheln, als habe das Gesagte Sie direkt inspiriert auch Ihr eigenes Leben umzukrempeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stellt sich die Teamleiterin beispielweise an Ihren Schreibtisch und erz\u00e4hlt Ihnen ungefragt ausf\u00fchrlich vom Wochenende mit ihren Kindern (Helferseele, Typ 4), lassen Sie sie reden. Kommentieren Sie gelegentlich, ohne weiter mitzudenken: \u201eSicher sch\u00f6n da!\u201d, \u201eDas w\u00e4re auch mal was f\u00fcr uns.\u201d Lachen Sie hier und da und blicken \u2013 scheinbar \u00fcber ihre Worte nachdenklich geworden \u2013 nach oben, aber in Wahrheit auf Ihren Monitor. Sie k\u00f6nnen dabei sogar weitertippen, wenn Sie den Eindruck erwecken, dass die Pflicht Sie gr\u00f6\u00dfte M\u00fche kostet, weil Sie am liebsten nur zuh\u00f6ren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Telefon ist diese Strategie unschlagbar und praktisch nicht zu enttarnen. Im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch sch\u00f6pft eine Nervens\u00e4ge manchmal Verdacht und fragt ein wenig angefasst nach: \u201eH\u00f6rst du mir \u00fcberhaupt zu?\u201d Meist gen\u00fcgt da schon eine kleine Versicherung (\u201eAber sicher! Erz\u00e4hl weiter&#8230;\u201d). Schon redet sie weiter, denn sie ist dankbar, dass jemand mit ihr Geduld hat. Schlie\u00dflich wei\u00df sie aus Erfahrung, dass sich die Zuh\u00f6rer nicht gerade um sie rei\u00dfen. Sie gelten im besten Fall bald als guter Zuh\u00f6rer und effektiver Mitarbeiter gleichzeitig! So geht angewandte Psychologie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>3. So tun, als w\u00fcrden Sie\u2019s nicht verstehen<\/h2>\n<p>Wenn Sie die Eitelkeit \u00fcberwinden k\u00f6nnen, als besonders intelligent gelten zu wollen, k\u00f6nnen Sie auch so tun, als w\u00fcrden Sie nicht verstehen, was die Nervens\u00e4ge von Ihnen will. Stellen Sie sich daf\u00fcr absichtlich ahnungslos, naiv oder dumm, bis sie entnervt aufgibt und lieber andere bel\u00e4stigt. Das ist eine mittel- bis langfristige Strategie, denn es braucht einige Gespr\u00e4che, ehe die Nervens\u00e4ge einsieht, dass Sie ein (vermeintlich) hoffnungsloser Fall sind. Daf\u00fcr haben Sie danach meist f\u00fcr immer Ruhe, weil sie Sie ganz aufgegeben hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Will ein ambitionierter Vorgesetzter unbedingt \u201eIhr Potenzial entwickeln\u201d (Probleml\u00f6ser, Typ 5), tun Sie anfangs so, als verst\u00fcnden Sie gar nicht, warum das gut sein sollte. Fragen Sie anschlie\u00dfend bei seinen Erkl\u00e4rungen mehrmals umst\u00e4ndlich nach und wiederholen Sie einfachste Aussagen langsam, als m\u00fcssten Sie sie erst gedanklich verarbeiten. Bald wird er bereuen, \u00fcberhaupt auf diese Idee gekommen zu sein, und Sie k\u00f6nnen wieder Ihrem eigenen Plan folgen (zum Beispiel lieber ausreichend Zeit f\u00fcr Ihren Nebenjob zu haben).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ahnungslosen in Ihrem Umfeld werden bald wirklich glauben, dass Sie ein bisschen begriffsstutzig sind, und mitleidig \u00fcber Sie l\u00e4cheln. Damit haben Sie aber immer noch den Erfolg, dass man Sie zuk\u00fcnftig nicht mehr nervt. Erfahrene Kommunikationsprofis werden dagegen bewundernd registrieren, wie raffiniert und nachhaltig Sie sich von l\u00e4stigen Nervens\u00e4gen abschirmen. Bei dieser Strategie kommt es im eigenen Interesse langfristig nur darauf an, von den jeweils Richtigen f\u00fcr klug beziehungsweise dumm gehalten zu werden. Das macht Sie zum echten Menschenkenner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>4. Anerkennen und direkt zur\u00fcckgeben<\/h2>\n<p>Manchmal trifft man auch auf eine Nervens\u00e4ge, die grunds\u00e4tzlich recht hat. Nur k\u00f6nnen oder wollen Sie gerade nichts weiter f\u00fcr sie tun. Dann k\u00f6nnen Sie ihr versichern, dass Sie ihr v\u00f6llig zustimmen, auch wenn Sie im Detail vielleicht anders denken. Fragen Sie danach auch aus H\u00f6flichkeit nicht nach, um sich nicht ungewollt ewige Erl\u00e4uterungen anh\u00f6ren zu m\u00fcssen. Kritisieren Sie auch nichts, denn dann finden Sie sich in einer Diskussion um eine Sache wieder, die sie weder interessiert noch betrifft. Geben Sie den Ball direkt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt Ihnen Ihr frustrierter Schreibtischnachbar wieder einmal, dass ihn sein Job an\u00f6det und er deshalb \u201e\u00fcberlegt\u201d, zu gehen (Z\u00f6gerer, Typ 3), k\u00f6nnten Sie ihm beispielsweise direkt zu seiner Entscheidung gratulieren: \u201eGute Idee! Das ist sicher der beste Weg in deiner Situation.\u201d Erkl\u00e4rt Ihnen der Praktikant, wie das Unternehmen eigentlich gef\u00fchrt werden m\u00fcsste (Welterkl\u00e4rer, Typ 6), stimmen Sie ihm v\u00f6llig zu: \u201eDas w\u00fcrde ich sofort so angehen, wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast \u2013 oder du gr\u00fcndest gleich selbst ein Unternehmen.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dieser Strategie best\u00e4tigen Sie die Nervens\u00e4ge und erf\u00fcllen damit bereits einen Teil ihrer Bed\u00fcrfnisse, n\u00e4mlich die nach Zustimmung und Anerkennung. Gleichzeitig verbl\u00fcffen Sie sie, denn die Verantwortung ist direkt wieder bei ihr gelandet, obwohl sie sich das ganz anders vorgestellt hatte. Manchmal ist sie dar\u00fcber so erstaunt, dass sie wortlos zu ihrer Arbeit \u00fcbergeht. Dann haben Sie Ihre Ruhe. Oder sie wird wirklich nachdenklich. Dann nervt sie in Zukunft m\u00f6glicherweise weniger, weil sie mit sinnvolleren Dingen besch\u00e4ftigt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>5. Ohne schlechtes Gewissen auflaufen lassen<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die meisten Menschen hilfsbereit und verst\u00e4ndnisvoll, Sie hoffentlich auch. Wenn eine Nervens\u00e4ge das aber immer wieder ausnutzt, k\u00f6nnen Sie sie auch ohne schlechtes Gewissen auflaufen lassen. Bei dieser Strategie vergessen Sie Ihre gute Erziehung zu Aufmerksamkeit und H\u00f6flichkeit und verschlie\u00dfen einseitig die Kommunikation. Sie stehen weder als Tr\u00f6ster noch als Helfer zur Verf\u00fcgung, sondern verweigern sich jeder Vereinnahmung. Das sorgt f\u00fcr eine gewisse Ern\u00fcchterung, kl\u00e4rt aber die Situation.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nervt Sie eine Kollegin beispielsweise erneut mit ihrer komplizierten Beziehungsgeschichte und fragt nach Ihrem Rat, den sie sowieso nie befolgt (Z\u00f6gerer, Typ 3), k\u00f6nnten Sie ihr k\u00fchl sagen: \u201eTut mir leid. Das ist bei dir sinnlos. Frag mich dazu nicht mehr.\u201d Jammert ein Kollege mal wieder, dass er mit Excel nicht klarkommt, und blickt dann hilfesuchend zu Ihnen (ewiges Opfer, Typ 1), w\u00e4re eine denkbare Antwort: \u201eTut mir leid, dein Problem.\u201d Daf\u00fcr m\u00fcssen Sie noch nicht einmal aufsehen, weil Sie es bei dieser kurzen Reaktion belassen \u2013 keine weitere Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Strategie ist ein wenig harsch und bietet sich deshalb vor allem an, wenn freundliche Ans\u00e4tze wiederholt nicht funktioniert haben und Ihre Geduld als Zustimmung missverstanden wurde. Sie eignet sich vor allem f\u00fcr Nervens\u00e4gen, die Ihnen hierarchisch gleichgestellt sind und mit denen Sie den Austausch folgenlos auf ein Minimum beschr\u00e4nken k\u00f6nnen. Manche F\u00fchrungskr\u00e4fte wenden sie auch gegen\u00fcber Mitarbeitern an (\u201ekaltstellen\u201d). Damit schaden sie sich aber eher selbst, weil ihnen damit eine Arbeitskraft ausf\u00e4llt, die sie trotzdem weiter bezahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>6. Absichtlich eskalieren lassen<\/h2>\n<p>Bei hartn\u00e4ckigen Nervens\u00e4gen hilft manchmal nur eine leichte Form der Schocktherapie: Sie eskalieren den Konflikt absichtlich, indem Sie \u2013 eindrucksvoll gespielt \u2013 ausflippen. R\u00fccken Sie ihr nahe ans Gesicht und pressen Sie einige w\u00fctende Worte hervor, die allerdings aus rechtlichen Gr\u00fcnden unverf\u00e4nglich bleiben m\u00fcssen. Mit Nachdruck, vielleicht sogar geschrien, haben sie trotzdem genug Durchschlagskraft. Gerade wenn Sie sonst als ruhiger, besonnener Mensch gelten, kann das eine Nervens\u00e4ge so nachhaltig ersch\u00fcttern und ver\u00e4ngstigen, dass sie sich nie wieder in Ihre N\u00e4he traut. Sie haben gewonnen, n\u00e4mlich endlich Ihre Ruhe!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Ihr Kollege Sie wieder mit seinen umst\u00e4ndlichen Philosophien nervt, anstatt endlich seine Arbeit zu erledigen (Welterkl\u00e4rer, Typ 7), k\u00f6nnten Sie die H\u00e4nde hoch- und die Augen aufrei\u00dfen und ihn anbr\u00fcllen: \u201eIch will das nie wieder h\u00f6ren! Hast du das verstanden?! Lass mich in Frieden \u2013 ein f\u00fcr alle Mal!\u201d Er wird zusammenzucken, vor Schreck erbleichen und sich hinter seinen Computer fl\u00fcchten. Plappert die allzu gesellige Sekret\u00e4rin (Helferseele, Typ 4) pausenlos, k\u00f6nnten Sie sie anfahren: \u201eKannst du mal ruhig sein? Unertr\u00e4glich!\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen Sie hier bedacht vorgehen. Diese Strategie birgt im Zeitalter der \u201eAchtsamkeit\u201d gewisse Risiken. Denn offene Aggressivit\u00e4t ist nun \u00fcberall verp\u00f6nt, passiv-aggressive Kommunikation dagegen erlaubt. Achten Sie also darauf, dass Sie nichts Justiziables sagen und es m\u00f6glichst keine Zeugen gibt. Verlassen Sie stattdessen die Szene ruhig und lassen Sie bei den anderen durchklingen, dass Sie besorgt sind, ob es dem Kollegen noch gut geht. Er wirke so angespannt. Beklagt er sich \u00fcber sie, blickt er in sorgenvolle Gesichter: \u201eDu brauchst wahrscheinlich mal eine Pause!\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>7. Durch Besch\u00e4ftigung zum Schweigen bringen<\/h2>\n<p>In keinem Unternehmen ist die Arbeitsbelastung gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Da m\u00f6gen Produktion, Vertrieb und Kundenservice noch so wegen \u00dcberlastung \u00e4chzen, in den B\u00fcrokratien abseits der Wertsch\u00f6pfung kann man sich jahrelang mit sich selbst besch\u00e4ftigen. Dieses Gef\u00e4lle machen Sie sich mit der folgenden Strategie zunutze: Sie verteilen Arbeit an unterbesch\u00e4ftigte Nervens\u00e4gen im Team und anderswo und binden deren \u00fcbersch\u00fcssige Energie so produktiv. M\u00f6glicherweise kommt dabei sogar etwas heraus, was allen nutzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hebt ein Kollege mit Hang zum Salonbolschewismus zu einem Vortrag dar\u00fcber an, wie die Welt\u00f6konomie gerechter organisiert werden m\u00fcsste (Weltverbesserer, Typ 6), k\u00f6nnten Sie ihm eine halbfertige Pr\u00e4sentation in die Hand dr\u00fccken: \u201eGut, dass du da bist! Kannst du hier noch die Fotos einsetzen und auf Tippfehler lesen?\u201d Redet die Assistentin nur noch vom n\u00e4chsten Team-Event (Helferseele, Typ 4), k\u00f6nnten Sie sagen: \u201eSuper, du hast also gerade Zeit. Wollen wir gleich mal den Marketingplan f\u00fcrs n\u00e4chste Jahr durchgehen?\u201d Erheben Sie sich beim Sprechen schwungvoll und mit einem erfreuten L\u00e4cheln, als k\u00f6nnte es jetzt direkt losgehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Strategie ist f\u00fcr Sie in jedem Fall vorteilhaft: Entweder, die Nervens\u00e4ge behauptet pl\u00f6tzlich, selbst noch viel zu tun zu haben, und verschwindet. Dann haben Sie Ihre Ruhe. Oder sie l\u00e4sst sich tats\u00e4chlich einspannen und \u00fcbernimmt eine sinnvolle Aufgabe. Dann haben Sie unerwartete Unterst\u00fctzung. Redet sie dabei trotzdem weiter, ist das ein kleiner Preis daf\u00fcr. In seltenen F\u00e4llen beklagt sich die Nervens\u00e4ge, dass sie ungefragt vereinnahmt wurde. Hier hilft ein Hinweis auf team\u00fcbergreifende Kooperation: \u201eKein Silo-Denken!\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>8. Unerwartet konsequent Grenze setzen<\/h2>\n<p>Ganz ohne laute Worte und Dramatik kommt die n\u00e4chste Strategie aus: Sie setzen eine eindeutige, konsequente Grenze \u2013 der Nervens\u00e4ge direkt oder ihrem Vorgesetzten. Machen Sie klar, dass Sie nicht \u00fcber Details verhandeln oder zur\u00fcckstecken. Notfalls m\u00f6ge man sich jemand anders suchen. Damit verbl\u00fcffen Sie alle, die Sie bisher immer nur freundlich und\u00a0geduldig kennen. Treten Sie so vehement auf, wei\u00df jeder, dass ein echter Notfall vorliegen muss und Sie sicher im Recht sind. Daran lassen Sie keinen Zweifel. Um Sie nicht zu verlieren, wird man eine andere L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hat Sie beispielsweise ein st\u00f6rrischer Teamkollege (Rechthaber, Typ 2) genug ge\u00e4rgert, k\u00f6nnen Sie Ihrem gemeinsamen Abteilungsleiter ruhig mitteilen: \u201eIch werde mit diesem Kollegen nicht mehr zusammenarbeiten. Bitte sorge daf\u00fcr, dass er in ein anderes Team, besser noch in eine andere Abteilung versetzt wird.\u201d Anfangs wird er mit ihnen feilschen und Sie \u2013 schon, um sich Arbeit zu ersparen \u2013 zum Einlenken bewegen wollen. Auch verz\u00f6gern und verschleppen. Sie bleiben hart: \u201eDas war mein Ernst. K\u00fcmmere dich darum. Ich arbeite mit diesem Kollegen keinen Tag mehr.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Strategie setzt voraus, dass Ihr Ruf untadelig ist, und kann in Ihrer gesamten Karriere nur wenige Male benutzt werden. Schlie\u00dflich wollen Sie nicht als jemand dastehen, der selbst st\u00e4ndig Schwierigkeiten macht. Am besten funktioniert sie in gro\u00dfen Organisationen, in denen sich leicht Alternativen in anderen Teams oder Au\u00dfenstellen finden lassen und wo interne Versetzungen und Rotationen sowieso \u00fcblich sind. Treten Sie klar und konsequent auf, stehen Sie am Ende sogar als jemand da, der Schaden vom Unternehmen abgewendet hat. Daf\u00fcr wird man Sie umso mehr respektieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>9. Darauf vertrauen, dass sie sich selbst erledigen<\/h2>\n<p>Die meisten unserer Blitzstrategien erfordern, dass Sie auf irgendeine Weise aktiv werden. Doch manche Nervens\u00e4ge erledigt sich ganz von selbst ohne Ihr Zutun, wenn Sie nur geduldig abwarten k\u00f6nnen. Insbesondere die Typen 1 und 2 sind von negativer Energie (Leiden beziehungsweise Konflikt) beherrscht, w\u00e4hrend es bei den Typen 3 bis 7 aufsteigend besser wird. Dabei ist es unvermeidlich, dass die spezielle Negativit\u00e4t der Nervens\u00e4gen sich, obwohl sie zuerst nerven, bald auch gegen sie selbst richtet. Sie \u00f6den sich bald genau mit dem selbst an, mit dem sie andere belasten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehen Sie etwa, dass eine Branchenkollegin st\u00e4ndig andere auf Twitter angreift und kritisiert (Rechthaber, Typ 2), brauchen Sie gar nicht einzugreifen und sie zurechtzuweisen. Beobachten Sie nur, was passiert. Sie wird zuerst Beifall daf\u00fcr erhalten, dass sie \u201eklare Kante zeigt\u201d, es sich aber genau deswegen bald mit so vielen verderben, dass sie \u00fcberall in Ungnade f\u00e4llt. Erst wird sie immer h\u00e4ufiger ihre Beitr\u00e4ge nach Kritik wieder l\u00f6schen, bald vielleicht sogar ihr ganzes Konto. Damit hat sich das Problem erledigt, ohne dass Sie sich positionieren oder \u00fcberhaupt etwas tun mussten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier zeigen Sie Ihr Vertrauen auf eine langfristige Gerechtigkeit, die Sie nicht allein vorantreiben m\u00fcssen. Auch eine gewisse spirituelle Reife. Diese Strategie f\u00e4llt umso leichter, je \u00e4lter Sie sind. Denn mit wachsender Lebenserfahrung haben Sie beruflich und privat genug F\u00e4lle beobachtet, in denen es langfristig doch gerecht zuging. Jeder bekommt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter einmal, was er verdient (\u201eWer anderen eine Grube gr\u00e4bt, f\u00e4llt selbst hinein\u201d). Das macht es leichter, zeitweise Ungerechtigkeiten gelassener hinzunehmen und abzuwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Flexibel einsetzen<\/h2>\n<p>Im Laufe Ihres Berufslebens werden Sie auf jeden Nervens\u00e4gentyp treffen und alle genannten Strategien einmal anwenden k\u00f6nnen. Machen Sie sich zun\u00e4chst theoretisch damit vertraut, probieren Sie bei passender Gelegenheit unterschiedliche Ans\u00e4tze aus und entscheiden Sie danach fallweise, was Ihnen geeignet erscheint. Am effektivsten sind Sie mit einem weitgef\u00e4cherten Arsenal an Methoden und Flexibilit\u00e4t beim Einsatz. Nach einiger Zeit m\u00fcssen Sie dann gar nicht mehr lange \u00fcberlegen, welche Strategie Sie anwenden. Sondern entscheiden situativ und wechseln, wenn Ihnen ein anderer Ansatz erfolgversprechender scheint. Das hat zudem den Vorteil, dass Ihr Kommunikationsverhalten intuitiv und nat\u00fcrlich wirkt, nicht kalkuliert und mechanisch angewendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>In der Branche begegnet man sich wieder<\/h2>\n<p>Wenn Sie l\u00e4nger im Unternehmen bleiben wollen, lohnt es sich, Vorgesetzte und Kollegen n\u00e4her kennenzulernen, um sie einsch\u00e4tzen und einem Nervens\u00e4gentyp zuordnen zu k\u00f6nnen. Das braucht eine gewisse Zeit, erlaubt Ihnen aber individuelle Strategien. Identifizieren Sie in diesem Fall den Typ und folgen Sie im jeweiligen Kapitel dem Abschnitt, um ihn sich zum Freund oder sogar zum Verb\u00fcndeten zu machen. Ist absehbar, dass Sie sowieso nur kurz bleiben wollen, kann das ebenso sinnvoll sein, weil Sie sich nach einigen Wechseln innerhalb der Branche trotzdem immer wiedersehen werden. Die Blitzstrategien eignen sich daher insbesondere f\u00fcr Ausnahme- und Notf\u00e4lle und wenn Sie keine R\u00fccksicht auf Verluste, auch auf Ihrer Seite, nehmen k\u00f6nnen oder wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-680760\" class=\"post-680760 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-auslander tag-bezuege tag-dax tag-dax-vorstande tag-deutsche-bank tag-deutsche-schutzvereinigung-fur-wertpapierbesitz-dsw tag-frauen tag-linde tag-quiagen tag-technische-universitaet-muenchen-tum tag-vorstandinnen\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/01\/680577\/\" data-title=\"Quiet Quitting: Warum Arbeitgeber schlaflose N\u00e4chte haben und nichts gegen das l\u00e4stige Ph\u00e4nomen tun k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Willms Buhse\" data-description=\"Quiet Quitting - Gastkommentar von Internet-Ikone Willms Buhse: Grade soviel arbeiten, dass man nicht gek\u00fcndigt werden kann Aus den USA kommt das Modewort, das Arbeitgeber pl\u00f6tzlich aufschreckt: Quiet Quitting, ruhiges Au. Offenbar glaubten bis dato Arbeitgeber, dass sie zwar f\u00fcr einen bestimmten Betrag eine bestimmte Zahl an Arbeitsstunden einkaufen - aber trotzdem immer eine Schippe...\">\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\">\n<div class=\"atclear\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Attila Albert: &#8222;Sorry, Ihr nervt mich jetzt alle! Mit Nervens\u00e4gen im Job umgehen, ohne selbst den Verstand zu verlieren&#8220; &nbsp; \u00a0 Neun Blitzstrategien gegen Nervens\u00e4gen Ewige Opfer, verbissene Rechthaber, selbstgerechte Weltverbesserer \u2013 warum sind heute nur alle so anstrengend? &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2023\/02\/23\/buchauszug-attila-albert-sorry-ihr-nervt-mich-jetzt-alle-mit-nervensaegen-im-job-umgehen-ohne-selbst-den-verstand-zu-verlieren\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[10296,1890,11222],"class_list":["post-681551","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-attila-albert","tag-buchauszug","tag-sorry-ihr-nervt-mich-jetzt-alle"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=681551"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":681748,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/681551\/revisions\/681748"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=681551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=681551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=681551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}