{"id":680931,"date":"2022-10-21T18:53:44","date_gmt":"2022-10-21T16:53:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680931"},"modified":"2022-10-24T11:14:15","modified_gmt":"2022-10-24T09:14:15","slug":"buchauszug-thomas-sajdak-kein-bock-auf-hierarchie-leadership-hacks-fuer-vertrauensvolle-fuehrung-auf-augenhoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/10\/21\/buchauszug-thomas-sajdak-kein-bock-auf-hierarchie-leadership-hacks-fuer-vertrauensvolle-fuehrung-auf-augenhoehe\/","title":{"rendered":"Buchauszug Thomas Sajdak: &#8222;Kein Bock auf Hierarchie. Leadership-Hacks f\u00fcr vertrauensvolle F\u00fchrung auf Augenh\u00f6he&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Buchauszug Thomas Sajdak: &#8222;Kein Bock auf Hierarchie. <\/strong>Leadership-Hacks f\u00fcr vertrauensvolle F\u00fchrung auf Augenh\u00f6he&#8220;<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_680932\" style=\"width: 437px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680932\" class=\"size-full wp-image-680932\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/sajdakthomas-e1666363057121.jpg\" alt=\"\" width=\"427\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/sajdakthomas-e1666363057121.jpg 427w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/sajdakthomas-e1666363057121-300x256.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/sajdakthomas-e1666363057121-352x300.jpg 352w\" sizes=\"auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><p id=\"caption-attachment-680932\" class=\"wp-caption-text\">Thomas Sajdak (Foto: Wiley\/PR)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Neandertaler Unheil anrichten<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0Impulskontrolle aus\u00fcben<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus der Geschichte des CEO, der an der Hotelrezeption seine Rolle als befehlsgew\u00f6hnter \u201eBig-Boss\u201c einer internationalen Aktiengesellschaft so formvollendet gespielt hat, k\u00f6nnen wir noch etwas anderes mitnehmen: In jedem von uns steckt ein fieser, kleiner \u201eNeandertaler\u201c, der ganz tief im Stammhirn sitzt. Immer dann, wenn uns etwas triggert, also einen bestimmten Reiz ausl\u00f6st, holt dieser Vorzeitmensch seine Keule heraus und schwingt sie kr\u00e4ftig gegen denjenigen, der ihn getriggert hat.<\/p>\n<p>Es soll ja Unternehmen geben, in denen die Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte st\u00e4ndig mit blauen Flecken, Beulen, Veilchen und schlimmeren Verletzungen herumlaufen. Dort sind besonders viele \u201eNeandertaler\u201c unterwegs. Manche haben immer gro\u00dfe, dicke Keulen dabei, andere tragen nur dezente, kleine seitlich am G\u00fcrtel, und manche haben die Keule in der Handtasche oder Aktentasche versteckt. Aber wehe, wenn sie hervorgezogen wird!<\/p>\n<p>Einer Studie \u00fcber \u201eF\u00fchrungserlebnisse von Fachkr\u00e4ften\u201c zufolge gibt es Unternehmen, in denen Chefs mit Aktenordnern werfen, \u201echolerische Anf\u00e4lle wegen Nichtigkeiten\u201c haben und ihre Mitarbeiter \u201evor versammelter Mannschaft\u201c anschreien. Einige Vorgesetzte \u00fcben sogar systematisch Druck auf die Mitarbeiter aus, verweigern ihnen den Gang zur Toilette, beleidigen sie pers\u00f6nlich und lassen sie wochenlang ohne Pause durcharbeiten (vgl. <a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fmeinestadt.de%2F&amp;data=05%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Ca9c77be9d6284d017fea08dab290301b%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C638018629634936021%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=V9mB3v9v3hfFaSmaFYgjxosJI1iC3uZNul4txnLhzw0%3D&amp;reserved=0\">meinestadt.de<\/a> 2019). Bei Mitarbeitern l\u00f6st dies so viel Angst aus, dass im Grunde eine konstruktive Zusammenarbeit v\u00f6llig ausgeschlossen ist. Auch psychische Erkrankungen hat solches Verhalten zur Folge, und es kommt oftmals zur K\u00fcndigung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>\u201eSollte ich vergessen haben, einen der Anwesenden zu beleidigen, so bitte ich um Entschuldigung.\u201c (Johannes Brahms)<\/h1>\n<p>Manchen Unternehmen w\u00e4re schon geholfen, wenn alle ihre Keulen zu Hause lie\u00dfen und dadurch zumindest Demotivation vermieden w\u00fcrde. Analog zum \u201eminimum viable product\u201c, das wir aus der Agilit\u00e4t kennen, g\u00e4be es auf diese Weise wenigstens eine minimum viable culture, also eine minimal funktionsf\u00e4hige F\u00fchrungskultur, die weitere Fehlentwicklungen verhindern und zumindest ein gewisses Ma\u00df an Umg\u00e4nglichkeit, Respekt und Produktivit\u00e4t hervorbringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nicht immer schl\u00e4gt der \u201eNeandertaler\u201c \u2013 wir wollen ihn ab sofort \u201eNe-Andi\u201c nennen \u2013 mit voller Wucht zu. Manchmal packt er auch \u201enur\u201c eine kleine Verbalkeule aus: \u201eDas haben wir schon immer so gemacht!\u201c, \u201eDas l\u00e4uft bei uns nicht!\u201c, \u201eDer M\u00fcller schon wieder!\u201c, \u201eMuss das wieder sein?\u201c usw. In einem Unternehmen pflegte eine F\u00fchrungskraft in jedem Meeting zu sagen: <strong>\u201eIn unserer alten Firma haben wir das immer so und so gemacht \u2026\u201c.<\/strong> Den Mitarbeitern ging das permanente Hochhalten des vorigen Arbeitgebers ihres Chefs m\u00e4chtig auf die Nerven, auch wenn sie sich leider nichts zu sagen trauten. Im Stillen dachten aber alle: \u201eDann geh doch in deine alte Firma zur\u00fcck, wenn es dir hier nicht gef\u00e4llt!\u201c<\/p>\n<p>Der Ne-Andi hat verschiedene Keulen, z. B. Zynismus, Machtgehabe, Misstrauen, Neid, kleine Rachespielchen, Bedenkentr\u00e4gerei oder etwas anderes. Immer ist es jedoch eine mehr oder weniger aggressive Affekthandlung. Manchmal wirken Menschen in dem Moment, in dem sie sich in einen Ne-Andi verwandeln, wie ausgewechselt. Man fragt sich dann: Wie in aller Welt ist es m\u00f6glich, dass der oder die Betreffende auf einmal so reagiert? Es scheint, als gebe es eine zweite Person im Unterbewusstsein, die unerwartet auftaucht und ihre schlechte Seite zeigt, aber nicht zu derjenigen Person passt, mit der wir es sonst zu tun haben \u2013 wie in der Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.<\/p>\n<p>Wir alle haben einen mehr oder weniger gro\u00dfen Ne-Andi in uns. Wir k\u00f6nnen nicht verhindern, dass er pl\u00f6tzlich auftaucht, z. B. wenn wir spontan sauer und aggressiv werden, weil irgendjemand irgendetwas sagt oder tut, das uns verletzt. Aber wir k\u00f6nnen lernen, den Burschen im Zaum zu halten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hack:<\/p>\n<p>Wenn sich der Ne-Andi in uns meldet, dann hilft die Impulskontrolle: ein paar Sekunden lang tief durchatmen und innerlich einen Schritt zur\u00fccktreten, um das Geschehen aus der Distanz zu betrachten, bevor Sie reagieren. Fragen Sie sich, was gerade auf Sie einwirkt und wie Sie sinnvoll darauf reagieren k\u00f6nnen, bevor Sie etwas sagen. Wenn es Ihnen gelingt, den Unrat vorbeischwimmen zu lassen und in der Ruhe zu bleiben, dann haben Sie es geschafft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>\u201eIch dreh am Rad\u201c \u2013 Stressfaktoren erkennen und ausschalten<\/h1>\n<p>Stress macht besonders uns anf\u00e4llig f\u00fcr unberechenbare \u00dcberf\u00e4lle unseres Ne-Andis. Vor allem wenn wir unter hohem Arbeits- oder Zeitdruck stehen und bef\u00fcrchten, dass wir den Aufgaben nicht gewachsen sind, lassen wir uns leicht zu unbedachten \u00c4u\u00dferungen oder Handlungen hinrei\u00dfen, die vom b\u00f6sen Mr. Hyde, aber nicht vom freundlichen Dr. Jekyll stammen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe typischer Stressfaktoren, die in zahlreichen Befragungen und Untersuchungen von Besch\u00e4ftigten immer wieder in \u00e4hnlicher Weise genannt werden: Dazu geh\u00f6ren neben st\u00e4ndigem Termindruck ein schlechtes Arbeitsklima, \u00dcberstunden, st\u00e4ndige Erreichbarkeit, hoher Erfolgsdruck, zu wenige Pausen und einige andere Faktoren.<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Die st\u00e4rksten Belastungen im Arbeitsalltag<\/h1>\n<p>Stress ist eine k\u00f6rperliche oder psychische Reaktion auf eine wahrgenommene Belastung, ausgel\u00f6st durch bestimmte \u00e4u\u00dfere Reize bzw. Stressoren. Bei \u00fcberm\u00e4\u00dfiger oder zu lange andauernder Belastung kann Stress krank machen.<\/p>\n<p>Wie Sie an dem Wort \u201ewahrgenommen\u201c in Zusammenhang mit Belastung erkennen k\u00f6nnen, gibt es keine \u201eunfehlbaren\u201c Stressausl\u00f6ser \u2013 entscheidend ist vielmehr die individuelle Bewertung, ob wir eine Situation als stresshaft empfinden oder nicht. Was der eine als belastend wahrnimmt, ist es f\u00fcr den anderen m\u00f6glicherweise nicht, ja kann f\u00fcr ihn sogar zum positiven Ansporn werden.<\/p>\n<p>Schauen wir uns die Abbildung 5 <em>(nur im Buch selbst zu sehen)<\/em> an, so sind einige Faktoren darunter, die nur zeitweise, aber nicht dauerhaft auftreten sollten, wie z. B. Termindruck und \u00dcberstunden. Manche Faktoren, wie Erfolgsdruck und unzureichende Pausen, k\u00f6nnen wir relativ leicht und mit ein wenig gutem Willen \u00e4ndern. Einige Faktoren, darunter st\u00e4ndige Erreichbarkeit, schlechtes Arbeitsklima und monotone Aufgaben, sind ganz klar ein Indiz f\u00fcr eine mangelhafte F\u00fchrungskultur. Hier ist es Aufgabe der F\u00fchrungskraft, die richtigen Ma\u00dfst\u00e4be zu setzen und daf\u00fcr zu sorgen, dass sie sich selbst wie auch ihre Mitarbeiter weder \u00fcber- noch unterfordert, sondern die Arbeit von allen in einem angemessenen Tempo mit angemessenem Einsatz bew\u00e4ltigt werden kann, und zwar in einer positiven Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-680933\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.keinbockaufhierarchie.png\" alt=\"\" width=\"411\" height=\"636\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.keinbockaufhierarchie.png 411w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.keinbockaufhierarchie-194x300.png 194w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><\/p>\n<p>Thomas Sajdak: &#8222;Kein Bock auf Hierarchie&#8220; &#8211; 272 Seiten 21,99 Euro, Wiley Verlag<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Innere Antreiber erkennen<\/h1>\n<p>Wer besonders oft und intensiv unter Strom steht und den Eindruck hat, dass er mit dem Stress nicht fertig wird, leidet h\u00e4ufig unter starken inneren Antreibern. Das sind unbewusste Denkmuster, die unsere Realit\u00e4t pr\u00e4gen und auf nicht hinterfragten Glaubenss\u00e4tzen basieren. Innere Antreiber sind meist schon mit Abschluss der Pubert\u00e4t stark verankert, weil wir sie schon im Elternhaus verinnerlicht haben. Sie verbergen sich hinter Gedankenmustern wie \u201eam liebsten mache ich alles selbst\u201c, \u201edas schaffe ich nicht\u201c, \u201eich muss immer alles unter Kontrolle haben\u201c, \u201eich will mit allen gut auskommen\u201c, \u201eohne mich geht es nicht\u201c oder \u201eich darf keine Fehler machen\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Zu den g\u00e4ngigsten Antreibern geh\u00f6ren die folgenden:<\/h1>\n<ul>\n<li>Sei perfekt! Dahinter steht das Motiv nach Erfolg, Selbstbest\u00e4tigung und guten Leistungen. Demzufolge werden m\u00f6gliches Versagen, Misserfolg und eigene Fehler als stressausl\u00f6send empfunden. Es gibt immer Aufgaben, bei denen es auf Genauigkeit ankommt. Problematisch wird es aber dann, wenn Perfektionismus auf alle Lebensbereiche und s\u00e4mtliche Aufgaben \u00fcbertragen wird, was oft in Ersch\u00f6pfung m\u00fcndet.<\/li>\n<li>Sei beliebt! Dahinter steht das Motiv nach Anerkennung, Zugeh\u00f6rigkeit und Liebe. F\u00fcr Menschen, die beliebt sein wollen, sind Situationen stresshaft, in denen Ablehnung, Kritik und Zur\u00fcckweisung m\u00f6glich sind oder drohen. Auch Konflikte und Meinungsverschiedenheiten f\u00fchren zu Stress. Menschen mit diesem Muster w\u00fcrde es helfen, Kompromisse einzugehen, nachzugeben und Kritik nicht pers\u00f6nlich zu nehmen.<\/li>\n<li>Sei stark! Dahinter steht das Motiv nach Unabh\u00e4ngigkeit und Selbstbestimmung. Situationen, in denen eine Abh\u00e4ngigkeit von anderen, Hilfsbed\u00fcrftigkeit und eigene Schw\u00e4chen erlebt werden, sind demnach stressausl\u00f6send. Menschen mit diesem Muster erledigen ihre Aufgaben am liebsten allein und wollen nicht delegieren. Die Bereitschaft, sich helfen zu lassen und eigene Schw\u00e4chen auch vor anderen zuzugeben, helfen, eine \u00dcberbetonung des Musters zu vermeiden.<\/li>\n<li>Sei vorsichtig! Dahinter steht das Motiv nach Sicherheit und Kontrolle \u00fcber das eigene Leben. Menschen mit diesem Muster f\u00fchlen Stress, wenn sie die Kontrolle abgeben m\u00fcssen oder Fehlentscheidungen und Risiken drohen. Vertrauen, loslassen und Mut zum kalkulierten Risiko helfen in solchen Situationen.<\/li>\n<li>Ich kann nicht! Dahinter steht das Motiv nach eigenem Wohlbefinden und einem angenehmen Leben. Stress entsteht f\u00fcr Menschen mit diesem Muster bei herausfordernden Aufgaben jenseits der eigenen Komfortzone und wenn gro\u00dfe Anstrengungen bevorstehen. H\u00e4ufig wird den Anspr\u00fcchen durch Aufschieberei begegnet oder man fl\u00fcchtet sich in Hilflosigkeit. Hilfreich ist es in diesem Fall, sich Anforderungen bewusst und in Ma\u00dfen zu stellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Motive hinter den inneren Antreibern sind immer positiv; mehr oder weniger haben wir alle \u00e4hnliche Glaubensmuster. Wenn daraus Stress entsteht, so liegt es stets an der \u00dcbertreibung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Hack:<\/h1>\n<p>Erkennen Sie Ihre Stressverst\u00e4rker und machen Sie einen Test, um Ihre inneren Antreiber zu identifizieren! Im Internet gibt es dazu zahlreiche kostenlose und anonyme M\u00f6glichkeiten mit direkter Auswertung, z. B. unter <a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fhanza-resources.com%2Ftest-antreibern%2F&amp;data=05%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Ca9c77be9d6284d017fea08dab290301b%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C638018629634936021%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=IVolV5YX%2Bzwyt1q%2FaH6OAzGsL3iq5ixKZc%2F9b%2Bzdv8k%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/hanza-resources.com\/test-antreibern\/<\/a>, unter <a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.transaktionsanalyse-online.de%2Fantreiber-test%2F&amp;data=05%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Ca9c77be9d6284d017fea08dab290301b%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C638018629634936021%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=Fx93Uwg2ZEYXtzfY5QuSd%2Fh7k6iza5sNDvIAzNJukbs%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/www.transaktionsanalyse-online.de\/antreiber-test\/<\/a> und unter <a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.jenswallenhorst.de%2Fantreibertest%2F&amp;data=05%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Ca9c77be9d6284d017fea08dab290301b%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C638018629634936021%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=tJg5URSsoDpCzNIZkLeJxTBHZuX6C0AACFTQYuN1%2FvQ%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/www.jenswallenhorst.de\/antreibertest\/<\/a>. Anschlie\u00dfend ist Ihre Kreativit\u00e4t gefragt: Wie k\u00f6nnte eine f\u00f6rderliche stressmindernde Einstellung zu Ihrem jeweiligen Antreiber aussehen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Resilienz im Sinne der F\u00e4higkeit, erfolgreich mit belastenden Umst\u00e4nden und Stress umzugehen ist wie vieles andere auch trainierbar und lernbar, indem man sich angew\u00f6hnt, f\u00f6rderliche Gedanken zu entwickeln und entsprechend zu handeln, sobald man wieder in Gefahr ist, in das Glaubensmuster eines Antreibers zur\u00fcckzufallen. Hier ein paar Beispiele dazu:<\/p>\n<ul>\n<li>Statt perfekt sein zu wollen, sagen Sie sich: Weniger ist manchmal mehr und gut ist gut genug.<\/li>\n<li>Statt beliebt sein zu wollen, machen Sie sich klar: Ich bin gut zu mir und muss es nicht allen recht machen.<\/li>\n<li>Statt stark sein zu wollen, handeln Sie nach der Devise: Schw\u00e4chen sind menschlich. Und: Ich gebe anderen die Chance, mich zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Statt zu vorsichtig zu sein, vertrauen Sie anderen und lassen die Kontrolle los. No risk, no fun!<\/li>\n<li>Statt sich einzureden, Sie k\u00f6nnten etwas nicht, nehmen Sie sich vor: Ich schaffe es und nehme die Herausforderung an!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weiterhin kann Ihnen in schwierigen Situationen beispielsweise helfen, positive und beruhigende Selbstgespr\u00e4che zu f\u00fchren, Nein sagen zu lernen, emotionale wie auch instrumentelle Unterst\u00fctzung zu aktivieren, Humor und Gelassenheit zu entwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>\u201eGott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht \u00e4ndern kann, den Mut, Dinge zu \u00e4ndern, die ich \u00e4ndern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.\u201c (Reinhold Niebuhr, <a href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FGelassenheitsgebet&amp;data=05%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Ca9c77be9d6284d017fea08dab290301b%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C638018629634936021%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=Le%2FnJt3hOs3tXwwlvzoKLWvMbhI8YudBFZxoNyKVWQw%3D&amp;reserved=0\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelassenheitsgebet<\/a>)<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>F\u00f6rderliche Gewohnheiten etablieren und hinderliche ablegen<\/h1>\n<p>30 bis 50 Prozent unseres t\u00e4glichen Handelns wird nach Ansicht von Psychologen von Gewohnheiten bestimmt. Gewohnheiten laufen in einer Art Kreislauf zwischen Ausl\u00f6ser \u2013 Handlung \u2013 Belohnung \u2013 Routine ab. Je \u00f6fter wir eine bestimmte Handlung aufgrund eines Ausl\u00f6sers durchgef\u00fchrt und diese als belohnend erlebt haben, desto mehr wird sie zur Routine und verfestigt sich. Wir verinnerlichen die Gewohnheit, und sie rutscht schlie\u00dflich vom Bewussten ins Unbewusste ab, wenn sie zu einem Automatismus geworden ist. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass wir bei 30 bis 50 Prozent unseres Tuns quasi auf \u201eAutopilot\u201c geschaltet haben, ohne noch dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<p>Bei vielen kleinen Dingen des Alltags wie Z\u00e4hneputzen, Kaffeekochen, Autofahren usw. ist die Gewohnheit des automatischen Tuns sehr hilfreich, denn sie entlastet unser Gehirn und erm\u00f6glicht es uns, unsere Energien anderweitig einzusetzen. Dummerweise kann aber das Gehirn nicht zwischen guten und schlechten Angewohnheiten unterscheiden: Auch bei sch\u00e4dlichen Gewohnheiten wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Wenn ein Raucher beispielsweise eine Zigarette raucht, f\u00fchlt er sich anschlie\u00dfend gut, obwohl ihm das Rauchen schadet.<\/p>\n<p>Rund 95 Prozent unserer t\u00e4glichen Entscheidungen sollen nach Harvard-Professor Gerald Zaltman unser Bewusstsein nicht erreichen, weil sie vom Autopiloten getroffen werden (vgl. Mai 2021). <strong>Deshalb es ist auch so schwierig, Gewohnheiten zu ver\u00e4ndern: Sie m\u00fcssen uns erst einmal bewusst werden, danach muss die Einsicht erwachsen, dass sie sch\u00e4dlich sind. Anschlie\u00dfend braucht es die Bereitschaft, sie zu ver\u00e4ndern, und zuletzt die Geduld, es tats\u00e4chlich zu tun, sowie die Disziplin, dabei zu bleiben,<\/strong> selbst wenn es zeitweise unvermeidbare R\u00fcckf\u00e4lle gibt. Gute Vors\u00e4tze, Appelle oder Aufkl\u00e4rung allein helfen daher oft nicht, um eine schlechte Gewohnheit zu ver\u00e4ndern. Die Gewohnheit hat tats\u00e4chlich \u201eMacht\u201c \u00fcber uns \u2013 jedenfalls so lange, wie wir ihr diese Macht einr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Eine hinderliche Gewohnheit erkennt man daran, dass sie uns immer wieder in Sackgassen laufen oder an Grenzen sto\u00dfen l\u00e4sst, an denen eine Probleml\u00f6sung oder Weiterentwicklung nicht m\u00f6glich ist. Gewohnheiten, die Ihrem Erfolg im Weg stehen k\u00f6nnen, sind beispielsweise folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Den Tag ohne Plan starten, auch generell ohne eine Ziel vor Augen.<br \/>\nDas f\u00fchrt schnell dazu, den \u00dcberblick \u00fcber die Aufgaben zu verlieren, aber auch dazu, ziellos und damit ohne Motivation zu arbeiten.<\/li>\n<li>Sich auf die Dinge konzentrieren, die schief laufen, also einen negativen Fokus zu haben.<br \/>\nSind Sie von Anfang an der Ansicht, dass Sie etwas nicht k\u00f6nnen oder schaffen, wird es auch genauso kommen: Die Haltung wird zur selbsterf\u00fcllenden Prophezeiung.<\/li>\n<li>Nur zur\u00fcck anstatt nach vorne schauen.<br \/>\nAuch wenn es Niederlagen gegeben hat, sollte man nicht zu lange dar\u00fcber gr\u00fcbeln, denn sonst fehlt es am Mut, etwas Neues zu versuchen.<\/li>\n<li>Perfektionistisch sein.<br \/>\nDie Detailverliebtheit, an einer an sich schon fertigen Arbeit immer wieder zu basteln, kostet viel Zeit und f\u00fchrt zur Ineffizienz. Beherzigen Sie die 80-20-Regel: Mit 20 Prozent des Arbeitseinsatzes erreicht man meist schon 80 Prozent des erw\u00fcnschten Ergebnisses.<\/li>\n<li>Die Gesundheit vernachl\u00e4ssigen.<br \/>\nGerade F\u00fchrungskr\u00e4fte unterliegen oft der Ansicht, Produktivit\u00e4t gehe mit unabl\u00e4ssiger Arbeit einher. Sie glauben, oft aufgrund des Superman-Ideals, mehr, l\u00e4nger und h\u00e4rter als andere arbeiten zu m\u00fcssen. Doch wir k\u00f6nnen nicht immer auf Hochtouren laufen, sonst besteht die Gefahr des Burnouts oder zumindest eines rapiden Leistungsabfalls. G\u00f6nnen Sie sich regelm\u00e4\u00dfig bewusst Auszeiten und \u201eMiniurlaube\u201c im Alltag. Auch hier lauern viele Gewohnheiten, die uns nicht helfen, uns zu entspannen. Hilft Ihnen z. B. der t\u00e4gliche Medien- oder Fersehkonsum wirklich bei der Erholung? Oft wird gerade \u00fcber die Medien so viel Negatives verbreitet, selbst in Spielfilmen, dass es uns innerlich eher beunruhigt, wenn auch oft unbewusst, als es zur Erholung beitr\u00e4gt. Es gibt meist bessere M\u00f6glichkeiten des Entspannens, z. B. ein Spaziergang in der Natur, ein Hobby oder sportliche Bet\u00e4tigung.<\/li>\n<li>Spa\u00df und Freude vernachl\u00e4ssigen.<br \/>\nSpa\u00df innerhalb und au\u00dferhalb unseres Jobs helfen beim Auftanken. Lachen macht kreativer, weil man Probleme gel\u00f6ster angehen kann. Es st\u00e4rkt auch den Zusammenhalt im Team und wirkt deeskalierend bei Konflikten. Hat man erst einmal \u00fcber ein Missgeschick, eine misslungene Probleml\u00f6sung oder auch sich selbst herzhaft gelacht, ist der Ne-Andi mitsamt seiner Keule blitzartig verschwunden. Und zumindest in diesem Kontext wird er auch niemals wieder auftauchen, denn alle werden erneut lachen, wenn sie sich an die betreffende Situation nochmals erinnern.<\/li>\n<li>Erfolg mit Geld gleichsetzen.<br \/>\nDas Leben l\u00e4sst sich mit Geld deutlich angenehmer gestalten, aber Geld allein macht bekanntlich nicht gl\u00fccklich. Auch Ziele, die ausschlie\u00dflich auf einen Geldzuwachs ausgerichtet sind, motivieren nicht wirklich. Befragt man Mitarbeiter, so halten sie das Arbeitsklima stets f\u00fcr einen wichtigeren Faktor als das Gehalt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Alltag laufen wir als F\u00fchrungskr\u00e4fte oft wie mit einem Tunnelblick herum: Von einem Tag zum n\u00e4chsten, von einer Aufgabe zur n\u00e4chsten, wird uns viel abverlangt, und wir halten oftmals nicht inne, um genauer hinzuschauen, wie wir uns die Situation erleichtern k\u00f6nnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um jetzt einmal innezuhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Hack:<\/h1>\n<p>Durchleuchten Sie Ihren F\u00fchrungsalltag: Welche Gewohnheiten haben Sie im Laufe der Jahre entwickelt? Welche davon sind n\u00fctzlich und erleichtern Ihnen den Alltag? Welche sind eher sch\u00e4dlich? Auf welche wurden Sie unter Umst\u00e4nden schon von anderen hingewiesen? Welche hinderlichen Gewohnheiten k\u00f6nnen Sie ersetzen und wodurch? Was nehmen Sie sich vor? (Ziele gleich schriftlich notieren!)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcbrigens k\u00f6nnen Ihnen auch Ihre Mitarbeiter dabei helfen, hinderliche Gewohnheiten bewusst zu machen, wenn Sie eine entsprechende Feedbackkultur in Ihrem Verantwortungsbereich entwickelt haben.<\/p>\n<p>Eine schlechte Gewohnheit l\u00e4sst sich meist nicht vollst\u00e4ndig beseitigen, aber man kann schrittweise eine neue Routine installieren. Schlechte Angewohnheiten lassen sich in einem Prozess aus f\u00fcnf Schritten \u00e4ndern:<\/p>\n<ol>\n<li>Stellen Sie fest, welche Auswirkungen die Gewohnheit auf Sie und Ihre Ziele hat.<\/li>\n<li>Pr\u00fcfen Sie, welche \u00c4nderungen n\u00f6tig sind, um die schlechte in eine f\u00f6rderliche Gewohnheit umzuwandeln.<\/li>\n<li>Brechen Sie die notwendigen Ver\u00e4nderungen auf mehrere einfache Schritte herunter, die Sie nacheinander angehen.<\/li>\n<li>Pr\u00fcfen Sie mehrfach, ob die Ver\u00e4nderungen Ihnen bessere Ergebnisse liefern; falls nicht, fassen Sie andere Schritte ins Auge.<\/li>\n<li>Lassen Sie sich f\u00fcr jeden Ver\u00e4nderungsschritt vier bis sechs Wochen Zeit.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Studien der Psychologin Phillippa Lally von der Universit\u00e4t London haben ergeben, dass es durchschnittlich 66 Tage braucht, bis eine neue Gewohnheit etabliert und sie wiederum automatisiert ist (vgl. Mai 2021). Bei komplexen Gewohnheiten dauert es etwas l\u00e4nger, wobei Unterbrechungen von ein bis zwei Tagen kaum Auswirkungen haben.<\/p>\n<h1>Zum Abschluss noch zehn f\u00f6rderliche Gewohnheiten, die Sie voranbringen:<\/h1>\n<ul>\n<li>Gew\u00f6hnen Sie sich ein bewusstes Morgenritual an, mit dessen Hilfe Sie sich morgens positiv auf den Tag einstimmen und Ihre Motivation hochhalten. W\u00e4hlen Sie daf\u00fcr etwas aus, dass Ihnen Freude bereitet, z. B. eine kleine Joggingtour. Nutzen Sie das Morgenritual auch, um Ihren Tagesplan zurechtzulegen, falls Sie es noch nicht am Vorabend getan haben.<\/li>\n<li>Halten Sie nicht nur Ziele, sondern auch andere wichtige Dinge, Ideen, Einf\u00e4lle usw. stets schriftlich fest. Oft tr\u00e4gt schon das Aufschreiben zur Weiterentwicklung oder zum Ingangsetzen der n\u00e4chsten Schritte bei.<\/li>\n<li>Reservieren Sie f\u00fcr sich t\u00e4glich mindestens 30 Minuten, in denen Sie ungest\u00f6rt und ohne Unterbrechungen durch andere konzentriert arbeiten k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrt im Laufe der Zeit zu besseren Ergebnissen. Meist erspart es auch Zeit, weil sich Arbeiten durch Unterbrechungen oft um ein Vielfaches in die L\u00e4nge ziehen.<\/li>\n<li><strong>Betrachten Sie Ihre gesamte Berufs- und Arbeitssituation mindestens einmal monatlich aus der Vogelperspektive.<\/strong> Aus der Distanz erkennen Sie die generelle Entwicklungsrichtung und k\u00f6nnen Fehlentwicklungen rechtzeitig vorbeugen. Au\u00dferdem haben Sie die Gelegenheit, Ihre Ziele zu \u00fcberpr\u00fcfen, sie gegebenenfalls anzupassen und bei Bedarf zu \u00fcberarbeiten.<\/li>\n<li>Gehen Sie Konflikte fr\u00fchzeitig an. Schwelende Konflikte oder Auseinandersetzungen, z. B. mit Mitarbeitern, aber auch privat, k\u00f6nnen sehr an den eigenen Energien zehren und beeintr\u00e4chtigen oftmals stark die Produktivit\u00e4t. Je l\u00e4nger man notwendigen Gespr\u00e4chen aus dem Weg geht, desto schwieriger wird es, und der Konflikt eskaliert m\u00f6glicherweise so sehr, dass er sich kaum noch l\u00f6sen l\u00e4sst. (Hacks, wie Sie schwierige Gespr\u00e4che f\u00fchren, finden Sie im 3. Teil des Buches.)<\/li>\n<li>Wagen Sie mindestens einmal im Monat etwas ganz Neues. Probieren Sie sich in einem neuen Feld oder Bereich aus, der Sie interessiert oder Ihnen Spa\u00df macht, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob es sich um berufliche Themen oder Ziele handelt. Wichtig ist, die Komfortzone bewusst zu verlassen, um sich nicht in Routinen und Abl\u00e4ufen festzulaufen. Neues auszuprobieren, weckt die Neugier und beugt Langeweile vor.<\/li>\n<li>Bilden Sie sich jeden Monat autodidaktisch weiter: Nehmen Sie ein Buch, ein Video oder einen Kurs zur Hand und lernen Sie etwas, um Ihre F\u00e4higkeiten und Ihr K\u00f6nnen weiter auszubauen. Durch die Digitalisierung beispielsweise tut sich in Sachen Internet und Webtools permanent so viel Neues, dass man gar nicht mehr nachkommt. Es lohnt sich, neue Webtools kennenzulernen und auszuprobieren, weil sie oft hervorragende Chancen bieten, Geld und Zeit zu sparen und die Arbeit zu erleichtern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-680760\" class=\"post-680760 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-auslander tag-bezuege tag-dax tag-dax-vorstande tag-deutsche-bank tag-deutsche-schutzvereinigung-fur-wertpapierbesitz-dsw tag-frauen tag-linde tag-quiagen tag-technische-universitaet-muenchen-tum tag-vorstandinnen\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/01\/680577\/\" data-title=\"Quiet Quitting: Warum Arbeitgeber schlaflose N\u00e4chte haben und nichts gegen das l\u00e4stige Ph\u00e4nomen tun k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Willms Buhse\" data-description=\"Quiet Quitting - Gastkommentar von Internet-Ikone Willms Buhse: Grade soviel arbeiten, dass man nicht gek\u00fcndigt werden kann Aus den USA kommt das Modewort, das Arbeitgeber pl\u00f6tzlich aufschreckt: Quiet Quitting, ruhiges Au. Offenbar glaubten bis dato Arbeitgeber, dass sie zwar f\u00fcr einen bestimmten Betrag eine bestimmte Zahl an Arbeitsstunden einkaufen - aber trotzdem immer eine Schippe...\">\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\">\n<div class=\"atclear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers at4-visually-hidden\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/10\/14\/quiet-quitting-ist-ein-lauter-weckruf-an-die-arbeitgeber-gastbeitrag-von-rebecca-swift\/\" data-title=\"\u201eQuiet Quitting ist ein lauter Weckruf an die Arbeitgeber\u201c. Gastbeitrag von Rebecca Swift\" data-description=\"Quite Quitting ist ein lauter Weckruf f\u00fcr die Arbeitgeber, der Drang nach besserer Work-Life-Balance ernst zu nehmen. Gastbeitrag von Rebecca Swift, der globalen Kreativchefin der\u00a0US-Bildagenturen Getty Images und iStock \u00fcber die gro\u00dfe Mehrheit, denen ein ausgeglichenes Leben wichtiger ist als finanzieller Erfolg. Und warum das so ist.\u00a0 \u00a0 \u00a0 Quiet Quitting hat nichts mit innerer...\">\n<div id=\"atstbx2\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\">\n<div class=\"atclear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"atstbx2\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers at4-visually-hidden\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Thomas Sajdak: &#8222;Kein Bock auf Hierarchie. 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