{"id":680867,"date":"2022-10-11T17:00:29","date_gmt":"2022-10-11T15:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680867"},"modified":"2022-10-11T11:38:34","modified_gmt":"2022-10-11T09:38:34","slug":"buchauszug-jens-meyer-odewald-erfahrungsschutz-eugen-block-60-jahre-erfolg-mit-herz-verstand-und-system-die-unternehmerlegende-gibt-ihr-wissen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/10\/11\/buchauszug-jens-meyer-odewald-erfahrungsschutz-eugen-block-60-jahre-erfolg-mit-herz-verstand-und-system-die-unternehmerlegende-gibt-ihr-wissen-weiter\/","title":{"rendered":"Buchauszug Jens Meyer-Odewald: &#8222;Erfahrungsschutz Eugen Block. 60 Jahre Erfolg mit Herz, Verstand und System. Die Unternehmerlegende gibt ihr Wissen weiter.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug <a href=\"https:\/\/www.kjm-buchverlag.de\/produkt\/erfahrungsschatz-eugen-block\/\">Jens Meyer-Odewald: &#8222;Erfahrungsschutz Eugen Block. 60 Jahre Erfolg mit Herz, Verstand und System. Die Unternehmerlegende gibt ihr Wissen weiter.&#8220;<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_680868\" style=\"width: 533px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680868\" class=\"size-full wp-image-680868\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/Block.Eugen-Block-c-Block-Gruppe-002.jpg\" alt=\"\" width=\"523\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/Block.Eugen-Block-c-Block-Gruppe-002.jpg 523w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/Block.Eugen-Block-c-Block-Gruppe-002-241x300.jpg 241w\" sizes=\"auto, (max-width: 523px) 100vw, 523px\" \/><p id=\"caption-attachment-680868\" class=\"wp-caption-text\">Eugen Block (Foto: PR\/Block)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Moin in Zarrentins frischer K\u00fcche! <\/strong><\/p>\n<p><strong>Block Men\u00fc: Schl\u00fcsselerlebnis vor einem halben Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Dass Eugen Blocks Grundstimmung in der Regel positiv aus\u00adf\u00e4llt, ist nichts Neues. An diesem Vormittag jedoch tritt er mit besonders guter Laune in Erscheinung. Treffpunkt ist die Unternehmenszentrale am Lademannbogen im Nordosten Ham\u00adburgs. Innerhalb der Hansestadt sitzt der Firmengr\u00fcnder oft selbst am Steuer; diesmal \u00fcbergibt er das Steuer einem vertrauten Fahrer. So bleibt mehr Zeit f\u00fcr ein gutes Gespr\u00e4ch im Fonds des Fahrzeugs.<\/p>\n<p>Was nun folgt, ist also tats\u00e4chlich ein Erfahrungsbericht. Kaum zu glauben, dass Eugen Blocks 80. Geburtstag am Tag dieses Aus\u00adflugs fast eineinhalb Jahre zur\u00fcckliegt. \u00dcbrigens passt es ins Bild, dass der Unternehmer keine der luxuri\u00f6sen Dienstlimousinen seines Grandhotels, sondern seinen Privatwagen gew\u00e4hlt hat. Eine B-Klasse von Mercedes, hellgrau, solide Qualit\u00e4t. Robust. Und als Vorf\u00fchrauto g\u00fcnstiger erstanden. Schlie\u00dflich sollte man sparen, wo man kann. So viel dazu.<\/p>\n<p>Nun zur vortrefflichen Stimmungslage. Auf dem Programm steht ein Besuch in der Tochterfirma Block Men\u00fc in Zarrentin, nur wenige Fu\u00dfminuten vom Schaalsee entfernt. Ein sch\u00f6nes St\u00fcck Mecklen\u00adburg. Block freut sich beim Stichwort Zarrentin aus dreifachem Grund. Wegen der wunderbaren Natur dort. Wegen der Zugeh\u00f6rig\u00adkeit des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern zur Bundesrepu\u00adblik. Davon h\u00e4tte er fr\u00fcher nicht zu tr\u00e4umen gewagt. Und vor allem wegen der Firma Block Men\u00fc. Ihre Entstehung erwuchs aus der boo\u00admenden Gr\u00fcnder\u00e4ra seiner Steakrestaurants, die 1968 mit dem Block House in der Dorotheenstra\u00dfe in Hamburg-Winterhude startete. Mit Bedacht findet der \u00bbGenie\u00dfer-Gipfel\u00ab zum Ausklang dieses Buches im Block House der ersten Stunde statt.<\/p>\n<p>Doch g\u00f6nnen wir uns jetzt einen Zeitsprung. Zur\u00fcck in die \u00c4ra Anfang der 1970er-Jahre, als Block &amp; Co. so richtig loslegten. Ein Sonntag im Jahr 1972 beschert Eugen Block einen Schl\u00fcsselmoment. Bei Erscheinen dieses \u00bbErfahrungsschatzes\u00ab im Herbst 2022 ist mit- hin ein halbes Jahrhundert vergangen. Unglaublich.<\/p>\n<p>Im neu er\u00f6ffneten Block House in Hamburg-Wandsbek ist jeder Platz besetzt. Die Salatsauce wird, wie immer, von Hand gemacht. Um f\u00fcr das Abendgesch\u00e4ft gewappnet zu sein, r\u00fchren Mitarbeiter nach\u00admittags einen Vorrat an. Allerdings haben die K\u00f6che nicht mit einem so gro\u00dfen Andrang gerechnet. Sie haben sich versch\u00e4tzt. In der Not und im Stress handelt der K\u00fcchenchef kurzentschlossen: Er h\u00e4lt den Eimer mit der Salatsauce unter den Wasserhahn, um die Ware zu verl\u00e4ngern. Besser, als den Gast nicht bedienen zu k\u00f6nnen, denkt er sich. Recht hat er.<\/p>\n<p>Just in diesem Moment kommt Eugen Block um die Ecke. Seinen Augen traut er kaum. Mehrfach beobachtet er solche Improvisationsk\u00fcnste, dann steht fest: \u00bbAb jetzt machen wir das anders. Zentral.\u00ab Gesagt, getan. In der Block House Fleischerei in der Flotowstra\u00dfe im Hamburger Stadtteil Barmbek werden von 1973 an die Salat\u00adsaucen f\u00fcr die Block House Restaurants hergestellt. Kurz darauf folgen Gulaschsuppen. Diese werden in Portionen von rund 100 Li\u00adtern gekocht und in Portionsbeutel vakuumverpackt. Schmeckt wie frisch zubereitet. H\u00e4lt sich prima. Gut zwei Wochen. Bei der Entwick\u00adlung der neuen Produktionsanlagen spielten Karl-Heinz F\u00fchrer, Paul-Gerhard H\u00f6ner sowie Ivo Komljen entscheidende Rollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schon w\u00e4hrend der Ausbildung machte es Klick beim jungen Eugen Block <\/strong><\/p>\n<p>Was so simpel klingt, ist ein Novum. Andere nennen es im neuen Jahrtausend \u00bbGeniestreich\u00ab. Block wiegelt ab. Eigentlich, sagt er bei der Entwicklung dieses Buches, sei seine Idee aus der K\u00fcchennot geboren. Ein \u00e4hnlicher Gedanke kam Eugen Block schon w\u00e4hrend seiner Ausbildung in den Sinn. Beim Besuch des angehenden Hotel\u00adfachsch\u00fclers in einem Sternerestaurant bei Heidelberg sah der junge Block, dass auf dem Herd mehrere T\u00f6pfe mit verschiedenen Saucen k\u00f6chelten. Das k\u00f6nne man wirtschaftlicher angehen, ohne Qualit\u00e4ts\u00adeinbu\u00dfe durch Reduktion. Dachte er schon damals.<\/p>\n<p>Da zu Beginn der 1970er-Jahre ein Block House nach dem ande\u00adren an den Start geht, grunds\u00e4tzlich erfolgreich, ist eine zentrale Her\u00adstellung von Salatsaucen, Suppen, Gem\u00fcse oder roter Gr\u00fctze ebenso logisch wie zweckm\u00e4\u00dfig. An Geschmack, Frische und Liebe zum Pro\u00addukt darf es nicht mangeln. Eugen Blocks Credo: \u00bbUnser Qualit\u00e4ts\u00adanspruch ist die gleichm\u00e4\u00dfige G\u00fcte.\u00ab<\/p>\n<p>Man darf es auch kreative Ideenk\u00fcche nennen. Daraus entstand ein Markenartikel.<\/p>\n<p>Der Gedanke dahinter ist zeitlos jung. \u00bbWir wollen und k\u00f6nnen die K\u00fcchenchefs mit Produkten der Block Men\u00fc in ihrer t\u00e4glichen Arbeit unterst\u00fctzen\u00ab, sagt Eugen Block w\u00e4hrend dieser Fahrt Anfang 2022 von Hamburg nach Zarrentin, \u00bbund in der t\u00e4glichen Routine Freiraum f\u00fcr eigene Kochentfaltung schaffen.\u00ab Frisch gekochte, in Portionsbeuteln verschwei\u00dfte Komponenten seien Basis f\u00fcr ein in\u00addividuelles, delikates Gericht.<\/p>\n<p>Zwar haben sich Angebotsvielfalt und technische Ausstattung binnen f\u00fcnf Jahrzehnten erheblich ver\u00e4ndert, dem Prinzip jedoch blieben die Block-Strategen als Qualit\u00e4tsanbieter f\u00fcr Men\u00fckompo\u00adnenten treu: frisch, frei von k\u00fcnstlichen Zutaten, lecker und unkom\u00adpliziert servierbereit muss die Ware in den Portionsbeuteln sein. Allerdings wurde die Zielgruppe erweitert: Wurde in der Startphase ausschlie\u00dflich f\u00fcr die eigenen Restaurants und sp\u00e4ter f\u00fcrs Elys\u00e9e ge\u00adkocht, folgten nach und nach weitere Hotellerie, Systemgastronomie sowie klassische, gutb\u00fcrgerliche Restaurants. \u00bbBei Block Men\u00fc wird wie bei Muttern zu Hause gekocht\u00ab, denkt Eugen Block w\u00e4hrend der Tour nach Mecklenburg laut, \u00bballerdings sind unsere T\u00f6pfe und Pfannen ein bisschen gr\u00f6\u00dfer.\u00ab Das werden wir nachher sehen \u2013 und beschreiben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es mit vern\u00fcnftigem Tempo Richtung Schaalsee geht, f\u00e4hrt Gr\u00fcnder Eugen Block mit seinen Prinzipien fort. Neues, unkon\u00adventionelles Denken sei gefragt. Der Gast im Hotel oder im Restau\u00adrant verspreche sich solide, gleichbleibende Qualit\u00e4t \u2013 auch wenn das K\u00fcchenpersonal wechsle oder der Koch mal einen schlechten Tag habe. Unter dieser Pr\u00e4misse sei die Block Men\u00fc geboren worden. 50 Jahre nach dem Schl\u00fcsselmoment von 1972 in der Wands\u00adbeker Block House K\u00fcche steht f\u00fcr Eugen Block heute unver\u00e4ndert fest: \u00bbMeine Garniturk\u00fcche bedeutet eine feine \u00c0-la-carte-K\u00fcche mit wenigen Handgriffen und den frischen Komponenten der Block Men\u00fc.\u00ab Zu seiner Unternehmensphilosophie, zu Leitlinien der Mitar\u00adbeitermotivation, zum fairen, anst\u00e4ndigen Umgang mit Menschen kommen wir sp\u00e4ter. In aller Ruhe. Auf der Terrasse des Ehepaars Block.<\/p>\n<p>Die restliche Fahrzeit nutzt Eugen Block zum kurzen R\u00fcckblick auf die Entwicklungsgeschichte seiner Tochterfirma \u2013 von der kleinen K\u00fcche zur hochmodernen Produktionsst\u00e4tte. Die Block Men\u00fc, die Fleischerei sowie der Handel sind unter dem Dach der Block Foods organisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Gr\u00fcnder kann\u2019s nicht lassen: Am Ufer des Schaalsees entsteht ein neues Hotel von Block <\/strong><\/p>\n<p>Dem Geistesblitz an einem Sonntag im Jahr 1972 folgte 1973 die Gr\u00fcndung der Block House Fleischerei. 1978 legte die Block House Men\u00fc Produktions GmbH los. 1993, nach Deutschlands Einheit, wurde der Kauf eines 20.000 Quadratmeter gro\u00dfen Grundst\u00fccks am Schaalsee beurkundet. Zwei Jahre darauf begann auf einer Fl\u00e4che von 3600 Quadratmetern die Produktion hausgemachter Speisen.\u00a0 Zug um Zug ging es voran. Umbauten, Erweiterungen und neue Lager standen im Einklang zu wachsenden Umsatzzahlen. Der Be\u00adtrieb umfasste 2009 mehr als 6000 Quadratmeter. Das war bei Wei\u00adtem nicht alles: 2011 war die Geburtsstunde der in einem sp\u00e4teren Kapitel vorgestellten Chef Akademie.<\/p>\n<p>Weitere Grundst\u00fccke f\u00fcr K\u00fchl- und Trockenlager wurden erwor\u00adben. Die Mecklenburger Region profitiert vom Boom. Was nicht nur das Feinschmeckerrestaurant Fischhaus beweist, sondern auch das neue Seehotel Zarrentin mit 50 Zimmern am Ufer des Schaalsees. Im Mai 2022 wurde dort das Richtfest begangen. Eugen Block muss selbst schmunzeln. \u00bbEinmal Gr\u00fcnder, immer Gr\u00fcnder\u00ab, sagt er leise. Im Sommer 2023 wird er\u00f6ffnet. Auch mit bald 82 Jahren f\u00fchlt sich dieser Mann von Unternehmergeist befl\u00fcgelt.<\/p>\n<p>Der Fahrer biegt von der Autobahn ab. Kurz nach dem Ortsschild des 5000-Einwohner-Ortes Zarrentin ist ein lang gestrecktes Bau\u00adwerk zu sehen. Modern gestaltet, schlicht, freundlich, nicht wuchtig. Im B\u00fcro folgt die herzliche Begr\u00fc\u00dfung der Chefs, Karl-Heinz Kr\u00e4mer und Michael Postinett. Sie sind Vorst\u00e4nde der Block Foods AG. Erfahrung und Fingerspitzengef\u00fchl zeichnen sie aus. \u00bbZwei M\u00e4nner, auf die ich baue und auf die ich mich absolut verlassen kann\u00ab, hatte Eugen Block im Vorgespr\u00e4ch klargemacht.<\/p>\n<p>Vor allem sind die Herren Kr\u00e4mer und Postinett, diese pers\u00f6n\u00adliche Anmerkung sei gestattet, keine reinen \u00bbSchreibtischt\u00e4ter\u00ab, son\u00addern Experten mit langer Erfahrung. Das erweist sich bei mehreren Gespr\u00e4chen, zeigt sich aber auch durch den Umgangston mit den Kollegen in der Produktion. Man kennt sich. Mit den meisten arbeitet man lange und vertrauensvoll zusammen.<\/p>\n<p>Karl-Heinz Kr\u00e4mer ist seit 2005 im Betrieb. Er bezeichnet Eugen Block als \u00bbVater des Portionsbeutels\u00ab und Erfinder der Komponen\u00adtenk\u00fcche. Die Idee dahinter, noch mal kurz zur Erinnerung: In Res\u00adtaurants und Hotels k\u00f6nnen die K\u00fcchenchefs Men\u00fcs nach Wahl zusammenstellen und servieren. Das spart immens viel Arbeit. In acht Minuten schonend im Wasserbad erw\u00e4rmt, schmeckt das Essen wie frisch gekocht. Ist es ja auch. Nahezu alle der j\u00e4hrlich mehr als 34 Millionen Portionen sind vakuumverpackt; 70 Prozent frisch, 30 Pro\u00adzent tiefgefroren.<\/p>\n<p>Eckdaten dieser f\u00fcr Au\u00dfenstehende unvorstellbaren Menge, die Jahr f\u00fcr Jahr gut 8500 Tonnen bedeutet, dokumentieren eine nord\u00addeutsche Erfolgsgeschichte. Mitte der 1990er-Jahre, noch in D-Mark-Zeiten, investierte Eugen Block umgerechnet sieben Millionen Euro an einem Standort, der Arbeitspl\u00e4tze wahrlich gut gebrauchen konnte. Und kann. Zwei Millionen Euro steuerte das Land Mecklen\u00adburg-Vorpommern bei. 2003 wurden weitere 6,5 Millionen Euro in die Hand genommen. 2009 investierte Block 1,5 Millionen Euro; f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter noch einmal 5,5 Millionen Euro. Unter dem Strich ergibt sich ein Engagement von deutlich \u00fcber 30 Millionen Euro. Bilanz bisher: positiv. Ein j\u00e4hrliches Wachstum der Block Men\u00fc GmbH von durchschnittlich zehn Prozent besagt, dass die Entwicklung noch nicht am Ende angelangt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-680870\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.block_.KJM-MeyerOdenwald-Block-E01A11-RGB72.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.block_.KJM-MeyerOdenwald-Block-E01A11-RGB72.jpg 488w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/cover.block_.KJM-MeyerOdenwald-Block-E01A11-RGB72-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.kjm-buchverlag.de\/produkt\/erfahrungsschatz-eugen-block\/\">Jens Meyer-Odewald: &#8222;Erfahrungsschutz Eugen Block. 60 Jahre Erfolg mit Herz, Verstand und System. Die Unternehmerlegende gibt ihr Wissen wieder.&#8220; \u00a0<\/a>224 Seiten, 37 Euro, KJM Buchverlag<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Chefs bei Block Men\u00fc sind gelernte K\u00f6che mit Erfahrung <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Als Steuerleute haben Karl-Heinz Kr\u00e4mer und Michael Postinett das Ruder fest im Griff. Kr\u00e4mer kam 1965 in Issum am Niederrhein zur Welt, im Kreis Kleve. Versteht er sich auch deshalb mit dem Leiter der dem Betrieb angeschlossenen Chef Akademie so hervorragend?<\/p>\n<p>Denn auch Tobias Arnold, der fr\u00fchere K\u00fcchenchef im Sterne \u00adRestaurant Louis C. Jacob, stammt von diesem Flecken im Westen Deutschlands. Wie auch immer: Karl-Heinz Kr\u00e4mer, der Sprecher des Vorstands der Block Foods AG, war als Koch in Oberstdorf und auf der Hallig Hooge vor der Westk\u00fcste Schleswig-Holsteins im Einsatz. Anschlie\u00dfend studierte er \u2013 mit Abschluss als diplomierter Ingenieur im Fachbereich Lebensmitteltechnologie. Es folgten Stationen in der Fleischbranche sowie bei einem franz\u00f6sischen Feinkosthersteller. 2005 startete Kr\u00e4mer als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Produktion bei Block Men\u00fc. Drei Jahre sp\u00e4ter kam die Berufung in den Vorstand der Foods Akti\u00adengesellschaft.<\/p>\n<p>Eben dorthin ist seit Anfang 2022 auch Mitstreiter Michael Posti\u00adnett aufger\u00fcckt. Als Vertriebsvorstand. Wenn es darum geht, Men\u00adschen zu motivieren und mitzurei\u00dfen, ist das 1969 in Krefeld geborene Kraftpaket kaum zu \u00fcberbieten. Dass der gelernte Koch mit Stationen unter anderem bei Steigenberger selbst reell isst, kommt dem Gesch\u00e4ft zugute. Wenn seine Ehefrau zu Hause in Ham\u00adburg mit dem Thermomix vegane Gerichte zubereitet, lehnt Postinett diese Kost keinesfalls ab. Abwechslung belebt den Alltag. Aber dies nur am Rande.<\/p>\n<p>Der kernige Typ aus dem Westerwald arbeitete lange im Fein\u00adkost-Gro\u00dfhandel. In der Firma Frischeparadies, die bis 2015 zum Oet\u00adker-Konzern geh\u00f6rte, lernte Michael Postinett die Facetten des Gesch\u00e4fts kennen. Keimzelle des Frischeparadieses ist die Edelfisch GmbH in Frankfurt. Aus der Belieferung der gehobenen Gastrono\u00admie entwickelte sich nach und nach ein Markt f\u00fcr Endverbraucher. Folglich besa\u00df Postinett exzellentes R\u00fcstzeug, als er 2011 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der Block Men\u00fc an den Start ging. Mehr als 1500 Kunden aus ganz Deutschland beleben den Umsatz. Rund 90 Pro\u00adzent der Waren werden von Gastronomie und Hotellerie geordert.<\/p>\n<p>Dankesch\u00f6n den Herren f\u00fcr diese Basisinformationen, quasi als Appetithappen. Und nun geht\u2019s tats\u00e4chlich hinein \u2013 erst mal in die Klamotten. Danach in die Produktionshallen. Das gilt f\u00fcr den Boss<\/p>\n<p>wie f\u00fcr jeden anderen. Wie selbstverst\u00e4ndlich streift Eugen Block einen wei\u00dfen Ganzk\u00f6rper\u00adoverall \u00fcber, zieht Schutzsocken \u00fcber das Schuh-werk, r\u00fcckt den Mund-Nasen-Schutz zurecht, setzt eine putzige Einmalhaube auf. Ein gestandenes Mannsbild kann nichts entstellen. Meint auch Fo\u00adtografin Anna-Lena Ehlers, die diesen und weitere Termine optisch dokumentiert. \u00dcbrigens: F\u00fcr den Firmengr\u00fcnder h\u00e4ngt stets ein wei\u00dfer Arbeitsan\u00adzug im Kontor. Mit Namensschild. Der Chef kommt gern nach Zarrentin. Um ein wenig rein\u00adzuschnuppern. Im wahrsten Sinn des Wortes.<\/p>\n<p>Auf dem Gang zur Schleuse mit sorgsamem Abtreten der F\u00fc\u00dfe und Desinfektion der H\u00e4nde gr\u00fc\u00dft Eugen Block immer wieder Mitarbeiter. Er\u00adstaunlich viele Namen hat er parat. Die Kollegen freuen sich offensichtlich, dass der Gr\u00fcnder vor Ort weilt.<\/p>\n<p>Wer sich nicht auskennt, verl\u00e4uft sich im Laby\u00adrinth der Produktionsst\u00e4tte. Der Laie staunt \u00fcber riesige Kocht\u00f6pfe, gewaltige Suppenkessel, gran\u00addiose Bratpfannen, enorme Grillger\u00e4te. Es w\u00e4re ein Eldorado f\u00fcr den Gallier Obelix. Ordentlich lagern S\u00e4cke mit frischem Gem\u00fcse, Beutel mit Kr\u00e4utern, Kartoffelberge, Knoblauchhalden oder Kisten mit Pilzen. Es ist eine Welt f\u00fcr sich, eine prima organisierte Frischewelt. Hightech erm\u00f6g\u00adlicht eine l\u00fcckenlose Kontrolle der Produktions\u00adkette. Was Hygiene und Nachvollziehbarkeit betrifft, werden gesetzliche Standards \u00fcberboten, sagen Kr\u00e4mer und Postinett w\u00e4hrend des Rund\u00adgangs. Die Produktionsleitung wirkt in gl\u00e4sernen B\u00fcros. Transparenz ist in jeder Beziehung ge\u00adw\u00e4hrt. S\u00e4mtliche Rohwaren sind mittels SAP-Sys\u00adtem zu 100 Prozent nachvollziehbar und zu verfolgen. Computergest\u00fctzte Anlagen arbeiten por\u00adtionsgenau, Gramm f\u00fcr Gramm. Darauf kann sich die Kundschaft verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Gros der Ware stammt aus norddeutschen Landen. Frisch <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laden gro\u00dfe S\u00e4cke mit Lauch, M\u00f6hren, Sellerie und Zwiebeln von Lkws. Die Kennzeichen verweisen auf Anbau in der Region. Auch die Firma Heins aus Ham\u00adburg z\u00e4hlt zu den langj\u00e4hrigen Partnern f\u00fcr fri\u00adsches Gem\u00fcse. Apropos frische Qualit\u00e4t. In einer der blitzblanken, wohlgeordneten Hallen sind sechs Mitarbeiterinnen damit besch\u00e4ftigt, Rou\u00adladen herzustellen \u2013 einen der Renner im Sorti\u00adment. Zubereitet wird nach Gro\u00dfmutters Art, von Hand: mit Speck, Zwiebeln, Gew\u00fcrzgurken. Die speziell vorbereitete Gew\u00fcrzpaste wird mit einem Pinsel auf das passend geschnittene Fleisch mit 180 Gramm Gewicht aufgetragen. Durch eine ausget\u00fcftelte Falt- und Wickeltechnik k\u00f6nnen die Rouladen ohne Spie\u00df zubereitet werden. Zweimal in der Woche werden jeweils 1300 bis 1500 St\u00fcck der ge\u00adrollten Hausmannskost gebraten. Zu Hause macht man das im Prin\u00adzip nicht anders. Mit einer Ausnahme: In Zarrentin passen 800 bis 900 Rouladen in einen Kessel. Man m\u00f6chte probieren. Es wird aber erst hinterher gekostet. In der Fabrikation ist Probieren tabu. Der Hygiene wegen.<\/p>\n<p>Weiter geht\u2019s. In roten Kisten lagern W\u00fcrstchen. Nebenan befinden sich Portionen mit Pilzpfanne in Rahm, Sour Cream, Rindergulasch. Auf Etiketten stehen die Namen der Kunden. \u00dcber ein Flie\u00dfband rat\u00adtern Beh\u00e4lter mit Sour Cream vorbei. Oben, an der Decke, f\u00e4hrt Kr\u00e4u\u00adterbutter um die Ecke. So etwas kann man sich gar nicht ausdenken \u2013 das muss man gesehen haben. Zus\u00e4tzlich zur Arbeit der Menschen in der Gro\u00dfk\u00fcche funktioniert die automatisierte Herstellung rei\u00adbungslos. Einschwei\u00dfen und Verpacken laufen wie von selbst. Den\u00adnoch bleibt das Unternehmen Block Men\u00fc dem Charakter einer Manufaktur treu. Solides Handwerk ist das Fundament.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_680869\" style=\"width: 444px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680869\" class=\"size-full wp-image-680869\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/10\/Block.Eugen-Block-in-der-Block-Chefakademie-der-Block-Menue-c-Block-Gruppe-Ehlers.jpg\" alt=\"\" width=\"434\" height=\"650\" \/><p id=\"caption-attachment-680869\" class=\"wp-caption-text\">Eugen Block (Foto: PR\/Block)<\/p><\/div>\n<p>Eugen Block freut sich \u00fcber das rasante Tempo im Betrieb. Hier und da dankt er Angestellten f\u00fcr ihren Einsatz. An einer Abf\u00fcllanlage l\u00e4sst er sich von Barbara Westphal \u00fcber den Fortschritt berichten. \u00bbFrohes Schaffen weiterhin!\u00ab, ruft der Inhaber. Forschen Schrittes, Seite an Seite mit Karl-Heinz Kr\u00e4mer und Michael Postinett, steuert Block eine der Tiefk\u00fchlhallen an: gef\u00fcllte Regale, viele Meter hoch, so weit das Auge reicht. Ein Mann mit Fellm\u00fctze und wattierter Jacke naht, als stamme er vom Polarkreis. Es ist Sven Grevsm\u00fchl, Chef der Tiefk\u00fchlabteilung und seit mehr als 26 Jahren an Bord. Von einigen Kollegen wird er \u00bbEisb\u00e4r\u00ab genannt. \u00bbUnser Frost-Dinosaurier\u00ab, scherzt Block. Der Spa\u00df kommt an.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck im angenehmeren Temperaturbereich entdecken wir Gem\u00fcse-Curry, Rag\u00f9 alla Bolognese in Portionsbeuteln, Spinat, Leipziger Allerlei. Im Lager werden K\u00e4sten mit Pesto und Balsamico-Dressing bef\u00fcllt. Eine Halle weiter werden fein gew\u00fcrzte Enten\u00adbr\u00fcste sousvide zubereitet. In einer riesigen Pfanne k\u00f6chelt Lammgulasch mit frischem Gem\u00fcse. Duftet verf\u00fchrerisch. In einem Kessel kochen Markknochen \u2013 als Basis f\u00fcr eine gute Sauce. An anderer Stelle werden zu ebendiesem Zweck Knochen angebraten. Ergibt einen feinen Fond. In einem gewaltigen Topf garen 800 Kilogramm Rinderbraten. Ausnahmsweise darf Eugen Block mit einer XXL-Kelle umr\u00fchren. F\u00fcrs Foto.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auftrag an die Architekten: viel Tageslicht bitte <\/strong><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend begr\u00fc\u00dft er Markus Holl, den Produktionsleiter in Zar\u00adrentin. Sehr herzlich. Eugen Block sch\u00e4tzt den Mann \u2013 und umge\u00adkehrt, wie man sp\u00fcrt. Holl ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert dabei: drei Jahre in Hamburg, bald 24 Jahre am Schaalsee. Er wohnt in Ratzeburg und ist ein Profi mit Ahnung und Herz. Diese Spezies Mensch ist keine Seltenheit im Unternehmen mit dem Markenzeichen Block.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in die Produktion, die eigentlich nichts anderes ist als eine riesige K\u00fcche. In Sudger\u00e4ten garen Hunderte Lammhaxen. Einer der insgesamt mehr als 180 Mitarbeiter f\u00fcllt einen frischen Kr\u00e4u\u00adtermix in einen Edelstahlbeh\u00e4lter. Zwei Frauen \u00fcberwachen die Herstellung der Gulaschsuppe. Ein Mann hantiert an einer riesigen Waage. Ein anderer bereitet Kalbsjus zu. Berge von Knochen werden ben\u00f6tigt. In einem abgetrennten Labor\u00adraum kontrolliert ein Fachmann die Ergebnisse des Kochens.<\/p>\n<p>Von jedem Gericht wird eine Probe aufbewahrt. Alles ist gl\u00e4sern, hell, freundlich. Viel Tages\u00adlicht soll im Betrieb sein, so hatte es sich Block f\u00fcr seine Mitarbeiter von den Architekten gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Kernkompetenz der Block Men\u00fc, erl\u00e4utert Ge\u00adsch\u00e4ftsf\u00fchrer Kr\u00e4mer auf dem R\u00fcckweg Richtung B\u00fcro, ist die Herstellung von Suppen, Saucen, Schmorgerichten, frisch zubereitetem Gem\u00fcse und Kartoffelbeilagen. Doch es gibt sehr viel mehr: Dips, Pastasaucen, Dressings, Lasagne, Gra\u00adtin, Kalbsrahmgulasch, Desserts, M\u00fcsli zum Bei\u00adspiel. In der Tat ist das Angebot umfangreicher als in jedem anst\u00e4ndigen Restaurant. Keiner allein kann so umfangreich und qualitativ gehaltvoll ko\u00adchen wie das Profiteam in Zarrentin. Geschmacksverst\u00e4rker, Farbstoffe und k\u00fcnstliche W\u00fcrz\u00admischungen haben hier nichts zu suchen.<\/p>\n<p>Die Palette ist zu vielf\u00e4ltig, um sie komplett wi\u00addergeben zu k\u00f6nnen. Genannt seien daher nur ein paar Men\u00fc-Bausteine: Wiener Rindsgulasch, Rin\u00adderschmorbraten, Sauerbraten, Boeuf Bourgui\u00adgnon, Rindfleisch Stroganoff, Tafelspitz in Bouillon mit Gem\u00fcsestreifen, Chili con carne, Ossobuco in Merlot, Kalbsleber in Bal\u00adsamico-Chili-Sauce oder panierte Kalbs\u00adschnitzel.<\/p>\n<p>In Kombination mit verschiedenen Ge\u00adm\u00fcsesorten kann der K\u00fcchenchef vor Ort in seinem Restaurant daraus ein individuel\u00adles Men\u00fc zaubern \u2013 je nach Geschmack sei\u00adner Kundschaft. Motto: frisch gekochte Men\u00fc-Komponenten f\u00fcr die Sternek\u00fcche. Der Fachbegriff Convenience Food ist zu schade f\u00fcr derart liebevoll und frisch Ge\u00adkochtes. In sp\u00e4teren Kapiteln erkl\u00e4ren Gastronomen und Hoteliers, zum Beispiel in Neustadt an der Weinstra\u00dfe oder in Warnem\u00fcnde an der Ostseek\u00fcste, wie sie Produkte der Block Men\u00fc sinnvoll nut\u00adzen.<\/p>\n<p>Der Besuch in der Fabrikation hat den Appetit gesteigert. Doch bevor nun wirklich etwas Schmackhaftes auf den Tisch kommt, geht\u2019s zur\u00fcck ins B\u00fcro. Mit einem kurzen Umweg \u00fcber die Testk\u00fcche. Dort probieren K\u00f6che aus, was vielleicht bald \u2013 frisch gekocht \u2013 in die Vakuumverpackung kommt.<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen Rahmwirsing, ein Risotto und klein gew\u00fcrfeltes Kalbsfleisch in einer klassischen, hellen Sauce gekostet werden. Eugen Block und Mitstreiter sagen nicht Nein. \u00dcbrigens, einer der f\u00fchrenden deutschen Sternek\u00f6che gab j\u00fcngst im Expertenkreis zum Besten: Den in Zarrentin gekochten Rahmwirsing k\u00f6nne man \u00fcber\u00adhaupt nicht schmackhafter zubereiten. Da er dieses Lob unter der Hand ge\u00e4u\u00dfert hat, soll er ungenannt bleiben. Aber man kennt ihn. Fachsimpeln unter Feinschmeckern folgt. Noch eine Frage an die Herren: Was wird frisch in Portionsbeutel gef\u00fcllt und auf den Weg gebracht? Und was wird tiefgefroren in die K\u00fchlkette transportiert? \u00bbWir gucken von Fall zu Fall, was f\u00fcr welches Produkt besser ist\u00ab, erl\u00e4utert Michael Postinett. Bei Consomm\u00e9 und anderen klaren Br\u00fc\u00adhen sei Einfrieren geeignet, auch bei Spinat oder Bohnen zum Bei\u00adspiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Deutscher Meister im st\u00e4ndigen Ringen um die perfekte Bratkartoffel <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>Probieren geht \u00fcber Studieren. Permanent wird an den Rezepturen und Kochverfahren experimentiert. \u00bbIm Ringen um die perfekte Brat\u00adkartoffel sind wir Deutsche Meister\u00ab, bringt es Eugen Block auf den Punkt. Wer selbstzufrieden handelt, ist satt. Permanente Verbes\u00adserung bleibe sein Ziel. \u00bbQualit\u00e4tsbewusstsein wird gro\u00dfgeschrie\u00adben\u00ab, erg\u00e4nzt Karl-Heinz Kr\u00e4mer.<\/p>\n<p>Parallel zur Bl\u00fcte der Block House Restaurants ging es mit der Block Men\u00fc voran. Fassen wir zusammen: Zurzeit erwirtschaftet die Firma in Zarrentin auf 7500 Quadratmetern im Jahr rund 40 Millio\u00adnen Euro. Werktag f\u00fcr Werktag werden 34 Tonnen hergestellt und ausgeliefert. Im Jahr ergeben sich 8500 Tonnen. Im Schnitt fertigt das Men\u00fc-Team in Zarrentin monatlich 600 verschiedene Artikel. Ins\u00adgesamt umfasst das eigene Lieferprogramm 2022 rund 500 Artikel. Die Steinpilz-Consomm\u00e9 ist mit 20 Kilogramm frischen Pilzen auf 100 Kilogramm hausgemachter Rinderbr\u00fche gekl\u00e4rt. Die Hum\u00admer-Bisque wird als klassische Cremesuppe mit ger\u00f6steten Hummer\u00adschalen, Sahne und Wei\u00dfwein hergestellt. Das Fischfumet, ein nat\u00fcrlicher Fond aus Wei\u00dffischkarkassen, ist mit Wei\u00dfwein und Lorbeer abgerundet. Vitello-tonnato-Sauce ist ebenso zu haben wie Kalbs\u00adrahmsauce, Portweinjus, Gefl\u00fcgelvelout\u00e9 oder Pommery-Senf-Sauce. Wer Spezialit\u00e4ten wie diese im Feinschmeckerrestaurant auf dem Teller hat, kommt oft gar nicht auf die Idee, dass Block Men\u00fc dahin\u00adtersteht. G\u00f6nnen wir jedem K\u00fcchenchef sein kleines Geheimnis.<\/p>\n<p>Doch muss es nicht immer die Gourmetk\u00fcche sein. Landgasth\u00f6fe, Hotelk\u00fcchen und Restaurants pflegen gern zu k\u00f6stlichen, deftigen Klassikern aus Zarrentin zu greifen: kr\u00e4ftig abgeschmeckte Gulasch\u00adsuppe, Kartoffelsuppe mit Bauchspeck, Sauerbraten, marinierte und sousvide gegarte Beef Ribs, Kalbshaxenragout, Schweinebraten in Bier-Senf-Sauce, Spanferkelrollbraten oder K\u00f6nigsberger Klopse. Vor allem im Portionsbeutel mit niedrigen Gewichten. Hinzu kom\u00admen Steaks und Burger aus der Block Fleischerei. Wer mag, w\u00e4hlt Prime Beef von der Uckerm\u00e4rker F\u00e4rse oder Roastbeef aus Uruguay. Zunehmend kommen auch Feinschmecker vegetarischer Spei\u00adsen auf ihre Kosten.<\/p>\n<p>Bestseller der Block Men\u00fc sind 2,5 Millionen Portionen Sour Cream im Jahr, die der Ver\u00adbraucher auch im Supermarkt kaufen kann. Binnen zw\u00f6lf Monaten werden vor Ort 300 Tonnen Spinat verarbeitet, der in zwei Millionen Portionen abge\u00adf\u00fcllt wird. Von Hand. Es sind Massen, keine Frage, aber alles ist frisch. Und die Mitarbeiter haben eine Beziehung zum gekochten Produkt. Weil sie es per\u00ads\u00f6nlich herstellen.<\/p>\n<p>In der Summe geht die Gesch\u00e4ftskalkulation auf. Pluspunkte wie Qualit\u00e4t, Frische, wettbewerbs- f\u00e4hige Preise, Wirtschaftlichkeit, verl\u00e4ssliche, fest\u00adgeschriebene Standards bei gleichzeitig gering\u00aderem Personalaufwand, M\u00fcllvermeidung, weniger Platzbedarf, Energie und Zeitaufwand. Erleichte\u00adrung f\u00fcr den Kunden. \u00bbUnd nicht zuletzt eine er\u00adfreuliche Gewinnmarge\u00ab, befindet Eugen Block zum Schluss eines spannenden Besuchs in einer erstaunlichen Welt der Gastronomie. F\u00fcr ihn ein Muss, dass von einem Gesch\u00e4ft zwei Seiten profit\u00adieren.<\/p>\n<p>So in etwa, zumindest ein kleines bisschen, hat Eugen Block es sich vorgestellt, als er vor einem halben Jahrhundert in der Block Hous K\u00fcche in Hamburg-Wandsbek stand. Und als es Klick machte bei einem dieser Schl\u00fcsselmomente seines beruflichen Werdegangs. Die heutige Di\u00admension jedoch konnte auch ein Vision\u00e4r wie er nicht ansatzweise erahnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/01\/680577\/\" data-title=\"Quiet Quitting: Warum Arbeitgeber schlaflose N\u00e4chte haben und nichts gegen das l\u00e4stige Ph\u00e4nomen tun k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Willms Buhse\" data-description=\"Quiet Quitting - Gastkommentar von Internet-Ikone Willms Buhse: Grade soviel arbeiten, dass man nicht gek\u00fcndigt werden kann Aus den USA kommt das Modewort, das Arbeitgeber pl\u00f6tzlich aufschreckt: Quiet Quitting, ruhiges Au. 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Block Men\u00fc: Schl\u00fcsselerlebnis vor einem halben Jahrhundert Dass Eugen Blocks Grundstimmung in der &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/10\/11\/buchauszug-jens-meyer-odewald-erfahrungsschutz-eugen-block-60-jahre-erfolg-mit-herz-verstand-und-system-die-unternehmerlegende-gibt-ihr-wissen-weiter\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[11067,1890,11066,11064,11068],"class_list":["post-680867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-erfahrungsschutz-eugen-block-60-jahre-erfolg-mit-herz","tag-buchauszug","tag-eugen-block","tag-kjm-buchverlag","tag-verstand-und-system-die-unternehmerlegende-gibt-ihr-wissen-weiter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=680867"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":680872,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680867\/revisions\/680872"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=680867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=680867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=680867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}