{"id":680765,"date":"2022-09-29T12:00:03","date_gmt":"2022-09-29T10:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680765"},"modified":"2022-09-30T12:51:19","modified_gmt":"2022-09-30T10:51:19","slug":"buchauszug-georgiy-michailov-und-jan-stange-geschaeftsmodell-redesign-dimensionen-bewerten-werthebel-identifizieren-transformation-gestalten-ein-praxisbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/29\/buchauszug-georgiy-michailov-und-jan-stange-geschaeftsmodell-redesign-dimensionen-bewerten-werthebel-identifizieren-transformation-gestalten-ein-praxisbuch\/","title":{"rendered":"Buchauszug Georgiy Michailov und Jan Stange: &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell-Redesign. Dimensionen bewerten &#8211; Werthebel identifizieren &#8211; Transformation gestalten \u2013 Ein Praxisbuch&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"RibbonRoot\" class=\"fZWfm\">\n<div class=\"IKR75\">\n<div id=\"appshycomponent\">\n<div id=\"BottomBar\" class=\"O7O0Z\">\n<div class=\"tMShN\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"body-173\">\n<div class=\"ms-FocusZone css-158\" data-is-focusable=\"true\" data-focuszone-id=\"FocusZone11126\">\n<div class=\"root-187\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"8_AAMkADgzZDU3ZDMyLTU1ZmQtNDM3OC1iYjFlLWE3M2ZkZDc0ODVmYQBGAAAAAAA63Z76J2DREZe+AGCXCcO\/BwD9heYUBGvQEZeJAGCXCcO\/AAAATyCfAAA\/0GJlfTesTo703qLe4emzAARBraUgAAA=_popout\">\n<div id=\"outerRibbonContainer\" class=\"tabContentContainer-188\">\n<div id=\"paddleContainer\">\n<div id=\"8_AAMkADgzZDU3ZDMyLTU1ZmQtNDM3OC1iYjFlLWE3M2ZkZDc0ODVmYQBGAAAAAAA63Z76J2DREZe+AGCXCcO\/BwD9heYUBGvQEZeJAGCXCcO\/AAAATyCfAAA\/0GJlfTesTo703qLe4emzAARBraUgAAA=_popout-panel\" class=\"resizeGroup-192\">\n<div>\n<div data-unique-id=\"visibleContent\">\n<div>\n<div id=\"innerRibbonContainer\" class=\"bottomBarContainer-189\" data-automation-type=\"RibbonBottomBarContainer\" data-unique-id=\"RibbonBottomBarContainer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"U35d0 oZwJN trFEB\">\n<div class=\"Z3Zqz\"><strong>Buchauszug: &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell-Redesign&#8220; von Georgiy Michailov und Jan Stange<\/strong><\/div>\n<div>Die Autoren sind Berater bei dem Consultingunternehmen Struktur Management Partner (SMP) und sind spezialisiert auf Restrukturierungen. Jan Stange ist selbst Unternehmer, er besitzt und betreibt mehrere Surfschulen auf Bali.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"ReadingPaneContainer\" class=\"SI5jj\">\n<div class=\"DLFwp\">\n<div class=\"TpA3Z\">\n<div class=\"YE9Rk EXpru customScrollBar\" data-app-section=\"ItemContainer\" data-is-scrollable=\"true\">\n<div class=\"wide-content-host\">\n<div class=\"VToAP ufHEA\">\n<div class=\"\">\n<div class=\"bEbZw allowTextSelection kFlU5 COrXj\">\n<div class=\"K7u52 vSmIO JRpLa\">\n<div><\/div>\n<div>\n<div id=\"attachment_680768\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680768\" class=\"size-full wp-image-680768\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/Cover.Campus.Georgiy-Michailov-Jan-Stange.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/Cover.Campus.Georgiy-Michailov-Jan-Stange.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/Cover.Campus.Georgiy-Michailov-Jan-Stange-300x160.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/Cover.Campus.Georgiy-Michailov-Jan-Stange-500x266.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-680768\" class=\"wp-caption-text\">Georgiy Michailov und Jan Stange (Foto: PR Campus)<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"NdaXy allowTextSelection Bd53S\">\n<div class=\"bHJFg\">\n<div class=\"GtvxD KYmSL Bd53S\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"njsxS qhSqO TiApU J8uu2 allowTextSelection\" role=\"region\" aria-label=\"Nachrichtentext\">\n<div>\n<div class=\"rps_8768\">\n<div lang=\"DE\">\n<div class=\"x_WordSection1\">\n<div class=\"x_MsoNormal\" align=\"center\"><\/div>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Die Wertstrategie und ihre Bedeutung<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das richtige ganzheitliche Redesign f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsmodell eines Unternehmens zu entwickeln ist immer eine Herausforderung und alles andere als trivial. F\u00fcr jene, die sich aufgrund verschiedener wirtschaftlicher, vielleicht hausgemachter Probleme in einer Schieflage befinden, gilt dies umso mehr. In einer Krise herrschen, \u00fcber die operativen Probleme hinaus, noch einmal versch\u00e4rfte Rahmenbedingungen: Es fehlt an Geld, Zeit und meist auch Vertrauen. Zudem ist eine kritische Unternehmenssituation fast immer durch hohe Unsicherheiten bei allen Beteiligten gepr\u00e4gt. Und oft geht sie auch mit einer ungewohnten Verschiebung des Fokus, ja der Macht einher. Die Freiheit des Managements zu handeln nimmt ab. Die Zeiten, in denen bei einer Restrukturierung einfache L\u00f6sungen wie \u00bbCost Cutting\u00ab noch reichten, sind vorbei. Vor allem wenn Sie Wert auf die Resilienz des Unternehmens legen. Die Welt \u2013 und mit ihr der deutsche Mittelstand \u2013 erlebt einen grundlegenden Wandel. Experten sprechen von einer \u00bbVUCA-Welt\u00ab.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass der deutsche Mittelstand die Herausforderungen, vor die diese Welt ihn stellt, erfolgreich meistert. Und wir sind \u00fcberzeugt, dass unser Ansatz Unternehmen nicht nur in akuten Krisen hilft, sondern in allen Transformationen und Umbruchphasen. Krisen verzeihen keine falschen Konzepte \u2013 und was in Krisen funktioniert, liefert auch in anderen schwierigen Situationen (wie einer technologischen Revolution) rasch messbare Erfolge. Im Idealfall hilft es dabei, gar nicht erst in eine Krise zu geraten.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Inhaltlicher Exkurs<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>VUCA-Welt<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Dieser in den sp\u00e4ten 90er-Jahren durch das US Military War College gepr\u00e4gte Begriff beschreibt die sich immer schneller ver\u00e4ndernde und zunehmend komplexere Welt, die durch das Ende des Kalten Krieges entstanden ist. Lange Zeit wurde er f\u00fcr Digitalisierung und politische Unsicherheiten verwendet, doch dann verschaffte ihm vor allem die COVID-19-Pandemie gr\u00f6\u00dfere Bekanntheit. VUCA ist ein Akronym f\u00fcr \u2026<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Volatility<\/b>\u00a0(Unbest\u00e4ndigkeit): Ver\u00e4nderung ist nichts, das vor\u00fcbergeht, sondern etwas Dauerhaftes. Informationen sind verf\u00fcgbar, die jeweilige Situation ist verst\u00e4ndlich, dennoch treten Ver\u00e4nderungen h\u00e4ufig und teils unvorhersehbar auf.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Uncertainty<\/b>\u00a0(Unsicherheit): Das Wissen dar\u00fcber, ob ein Ereignis gute oder schlechte Konsequenzen nach sich zieht, ist unvollst\u00e4ndig. Ursache und Wirkung sind klar, jedoch nicht, ob ein Ereignis signifikante Ver\u00e4nderungen hervorruft.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Complexity<\/b>\u00a0(Komplexit\u00e4t): Die Situation ist durch ein Geflecht aus vielen miteinander verbundenen Informationen und Abl\u00e4ufen gepr\u00e4gt. Deshalb ist sie oft un\u00fcbersichtlich. Dies muss nicht hei\u00dfen, dass sie sich andauernd ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Ambiguity<\/b>\u00a0(Mehrdeutigkeit): Ursache und Wirkung k\u00f6nnen nicht vollst\u00e4ndig \u00fcberblickt werden. Es gibt oftmals keine Situationen aus der Vergangenheit, aus denen sich eine optimale Vorgehensweise in der Gegenwart ableiten lie\u00dfe.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Zur erfolgreichen verantwortungsvollen Transformation eines Unternehmens geh\u00f6ren nach unserer Erfahrung drei entscheidende Faktoren:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>1.<\/b>\u00a0ein wertorientiertes Redesign des Gesch\u00e4ftsmodells, das sehr stabil und ganzheitlich angelegt sein sollte und deshalb auf realistischen Annahmen basiert, inklusive eines klaren strategischen Leitbildes, das von den Verantwortlichen vollumf\u00e4nglich mitgetragen wird;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>2.<\/b>\u00a0ein ausbalanciertes Stakeholder-Management, das es erlaubt, die partikularen Interessen von Gesellschaftern, aber auch allen anderen Beteiligten (wie Gl\u00e4ubigern, Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern) auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und in einer schwierigen Situation eine ad\u00e4quate, umsetzbare, von allen Beteiligten getragene L\u00f6sung zu finden; und<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>3.<\/b>\u00a0eine konsequente, wirksame Umsetzung des so entwickelten Turnaround-Programms, nat\u00fcrlich unter Ber\u00fccksichtigung spezifischer Besonderheiten des jeweiligen Krisenkontexts.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Aber wie stellt man das an? Die Schwierigkeit, vor der Unternehmen sowohl bei der Entwicklung einer neuen Strategie (in die Zukunft gerichtet) als auch bei der Ausgestaltung ihres Gesch\u00e4ftsmodells<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">(tagesgesch\u00e4ftsrelevant) stehen, liegt in den unberechenbaren Dynamiken begr\u00fcndet, die VUCA, aber auch die allt\u00e4gliche soziale Interaktion \u2013 und mithin die betriebswirtschaftliche<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Welt \u2013 heute mehr denn je kennzeichnen. Wie will ein Unternehmen diese Dynamiken ad\u00e4quat \u00bbeinpreisen\u00ab, wenn es seine Strategie und sein Gesch\u00e4ftsmodell \u00fcberarbeitet?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die L\u00f6sung, das sehen wir jeden Tag, liegt darin, ein Unternehmen als ein System aufzufassen und seine einzelnen Elemente in ihrem Bezug zueinander zu betrachten. Entsprechend ist es zwingend erforderlich, auch einen systemischen, ganzheitlichen Ansatz zu w\u00e4hlen, wenn ein Turnaround erfolgreich und vor allem nachhaltig sein soll. In Krisenphasen sind die Gesch\u00e4ftsmodelle der betroffenen Unternehmen nicht mehr intakt und vernichten regelm\u00e4\u00dfig, ja strukturell Werte. Je gr\u00f6\u00dfer die Schieflage, desto gr\u00f6\u00dfer die Wertvernichtung. Allzu oft greift das Management dann, \u00fcberfordert von der Komplexit\u00e4t der Aufgabe, auf einzelne punktuelle Ans\u00e4tze wie das erw\u00e4hnte klassische Cost Cutting zur\u00fcck \u2013 was in aller Regel nicht ausreicht, um das Problem zu l\u00f6sen. Das ganzheitliche Redesign von Gesch\u00e4ftsmodellen hingegen nutzt ein Set-up von Ma\u00dfnahmen, ein ganzes B\u00fcndel von Aktionen, die ineinandergreifen und aufeinander abgestimmt sind. Das ist ungleich herausfordernder, aber auch ungleich aussichtsreicher.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>\u201eEine Transformation ist selten ein Sprint, sondern meist ein Marathon. Es geht nicht nur darum, wie du startest, sondern vor allem darum, wie du ihn beendest.\u201c Georgiy Michailov<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Ziel unseres Ansatzes des\u00a0<b>wertorientierten Gesch\u00e4ftsmodells<\/b>\u00a0ist, die F\u00e4higkeit eines Unternehmens, Werte zu erzeugen, wiederherzustellen. Dabei konzentrieren wir uns auf den Kunden, auf die Profitabilit\u00e4t und auf die Nachhaltigkeit des Angebots. Wer dabei nur an materielle, finanzielle Werte denkt, greift zu kurz. Nat\u00fcrlich geht es in Unternehmen um \u00f6konomischen Mehrwert, den es zu schaffen gilt, doch (Mehr-) Werte, wie wir sie verstehen, k\u00f6nnen auch sozialpsychologischer oder emotionaler Natur sein.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Der Mehrwert, den ein Produkt den Kunden bietet, liegt h\u00e4ufig neben dem praktischen Nutzen auch in dem Prestige oder der Freude, die es bringt. Der durch eine konsequente Umsetzung der langfristigen Unternehmensstrategie erzeugte Mehrwert kann wiederum in einer starken Mitarbeiterbindung und einer gro\u00dfen Attraktivit\u00e4t f\u00fcr rare Fachkr\u00e4fte zum\u00a0<span class=\"markbm60nodcb\" data-markjs=\"true\" data-ogac=\"\" data-ogab=\"\" data-ogsc=\"\" data-ogsb=\"\">Ausdr<\/span>uck kommen. Solch ein Zusatznutzen, wie wir ihn verfolgen, spiegelt immer eine Wertorientierung wider.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Ein Mehrwert kann dabei ein wahrgenommener Nutzen, beispielsweise auf Kundenseite, sein (dabei helfen Wertpositionierung und Wertangebot). Er kann monet\u00e4rer Art sein, etwa in Form einer gesteigerten Unternehmensprofitabilit\u00e4t (darauf zielen Wertsch\u00f6pfung und Wertabsch\u00f6pfung), aber auch einen absichernden Charakter haben, zum Beispiel wenn das unternehmerische Handeln transparent, auf Dauer ausgelegt und sichtbar an klaren Werten orientiert ist (darum geht es bei Wertdisziplin).<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass er der F\u00fchrung vor allem in einer Umbruchphase ein Instrumentarium an die Hand gibt, relevante Werthebel herzuleiten und zu bewerten, mit denen sie das Unternehmen konsequent (neu) ausrichten und seine operative Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit effektiv verbessern kann. \u00dcber allem steht dabei ein Begriff, der f\u00fcr ein Gesch\u00e4ftsmodell zentral ist und den wir deshalb etwas eingehender erl\u00e4utern wollen \u2026 \u2026 die\u00a0<b>\u00bbWertstrategie\u00ab.<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Als integrativer Ordnungs- und Handlungsrahmen verstanden, umfasst eine Wertstrategie ein klares strategisches Ziel, ein Leitbild, das den Mitarbeitern eine Orientierung bietet, wo sie sich k\u00fcnftig im Markt verorten und wie sie bei relevanten Weichenstellungen zu klaren Entscheidungen kommen. Vor allem die Weichenstellungen sollten konsequent der einmal festgelegten Wertstrategie folgen. Diese definiert den \u00bbPolarstern\u00ab, den Fixpunkt, der die Richtung vorgibt, in die sich das Unternehmen entwickeln soll. Kurzum: Die Wertstrategie zielt darauf ab, anders zu sein als der Markt, sich abzuheben und auf diese Weise Werte zu schaffen. Das Gesch\u00e4ftsmodell zielt darauf ab, damit dieses Anderssein auch erreicht wird, tagt\u00e4glich sicherzustellen, dass dies auf profitable Weise gelingt und tats\u00e4chlich Werte geschaffen werden.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><i>\u00bbWhile one might hope that more CEOs were bold pioneers, the fact is most of us wouldn\u2019t have sailed with Columbus \u2013 we\u2019d have waited for the TripAdvisor review.\u00ab \u2013 Gary Hamel<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><i>\u00bbStrategie ist Denkwerk, Gesch\u00e4ftsmodell ist Handwerk.\u00ab \u2013 Volker D\u00fcsberg<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>Praxis-Check<\/b><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Was soll Ihre Mitarbeiter antreiben?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Wo liegt ihre Existenzberechtigung?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Welche Werte sind Ihnen in Ihrem Unternehmen wichtig?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Die Wertstrategie beantwortet die Frage, wo das Unternehmen etwa in f\u00fcnf Jahren stehen will. Jeder Unternehmer, jeder Manager sollte wissen: Wo m\u00f6chte ich mit der Firma hin? Wie will ich an das Ziel gelangen? Und vor allem: Welches sind die Werte, die ich vertrete und die mich auf dem Weg dorthin begleiten? Dieser Ansatz ist im Gegensatz zur klassischen Marktstrategie ganzheitlich. Eine Wertstrategie konstituiert das Gesch\u00e4ftsmodell eines Unternehmens. Eine Marktstrategie operationalisiert lediglich, wie das Unternehmen seinen Markt bearbeiten will.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Die Bestimmung einer Wertstrategie erfolgt nach drei unternehmertypischen Leitprinzipien, wobei es gilt, sich an den k\u00fcnftigen Markterfordernissen zu orientieren. Ein Unternehmen, ein verantwortlicher Unternehmer zumal, sollte sich \u00fcber folgende Aspekte Gedanken machen:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>1. Ambition<\/b>\u00a0\u2013 Welches sind unsere Leitplanken? Und was ist unser Anspruch an uns selbst?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>2. Konzentration<\/b>\u00a0\u2013 Was lassen wir ganz bewusst weg? Auf welches Ziel hin b\u00fcndeln wir unsere St\u00e4rken und unsere Ressourcen?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>3. Klarheit<\/b>\u00a0\u2013 Wie lautet unser Leitbild? Was an unserem Unternehmen ist anders, ja bemerkenswert, worin wollen wir uns in der Wahrnehmung der Kunden vom Markt differenzieren?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Bei der Entwicklung der Wertstrategie ist es essenziell, das eigene Unternehmen zun\u00e4chst als Ganzes auf Basis quantifizierbarer Kennzahlen zur eigenen Performance im aktuellen Wettbewerb<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">zu verorten. In einem zweiten Schritt sollten Sie dann so gut wie m\u00f6glich absch\u00e4tzen, wie sich in jedem Ihrer Gesch\u00e4ftsbereiche einerseits die Nachfrage und andererseits die Markterfordernisse ver\u00e4ndern werden (Abbildung 3). Nehmen Sie nicht den Status quo als gegeben, sondern antizipieren Sie die Zukunft \u2013 so ehrlich wie m\u00f6glich!<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Wie gesagt: Die Wertstrategie ist Ihr Polarstern, Ihr Wegweiser, zu jeder Zeit. Das wertorientierte Gesch\u00e4ftsmodell ebnet Ihnen den Weg dorthin. Und wer kein klares Leitbild hat, spielt letztlich nur Spielchen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-680769\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/cover.campus_Michailov_Cover_E_weboptimiert.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"517\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/cover.campus_Michailov_Cover_E_weboptimiert.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/cover.campus_Michailov_Cover_E_weboptimiert-300x239.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/09\/cover.campus_Michailov_Cover_E_weboptimiert-377x300.jpg 377w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<div lang=\"DE\">\n<div class=\"x_WordSection1\">\n<h2 class=\"media-subtitle\"><a href=\"https:\/\/www.campus.de\/buecher-campus-verlag\/business\/management-unternehmensfuehrung\/geschaeftsmodell_redesign-17332.html\">Georgiy Michailov und Jan Stange: &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell-Redesign. Dimensionen bewerten &#8211; Werthebel identifizieren &#8211; Transformation gestalten \u2013 Ein Praxisbuch&#8220;<\/a>\u00a0 49 Euro, 203 Seiten, Campus Verlag<\/h2>\n<h2 class=\"media-subtitle\"><a href=\"https:\/\/www.campus.de\/buecher-campus-verlag\/business\/management-unternehmensfuehrung\/geschaeftsmodell_redesign-17332.html\">https:\/\/www.campus.de\/buecher-campus-verlag\/business\/management-unternehmensfuehrung\/geschaeftsmodell_redesign-17332.html<\/a><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>Praxis-Check<\/b><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Wie haben Sie sich im Vergleich zum relevanten Wettbewerb entwickelt? Was pr\u00e4gte diese Entwicklung beziehungsweise die Entwicklung Ihrer Konkurrenz?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Wie gro\u00df ist Ihr Vorsprung (oder Nachholbedarf) im Ergebnis?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Wie sch\u00e4tzen Sie die Wettbewerbsintensit\u00e4t in Ihren Marktsegmenten ein? Wird diese steigen, weil neue Akteure einsteigen oder aktuelle Player Innovationen auf den Markt bringen werden?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Welche Trends werden Ihre Marktsegmente bestimmen? Wie sch\u00e4tzen Sie die Entwicklung der Markterfordernisse bezogen auf die Kundenbed\u00fcrfnisse, Vertriebskan\u00e4le oder technologische Entwicklungen ein?<\/li>\n<li class=\"x_MsoNoSpacing\">Gemessen an diesen Erfordernissen: Wo sehen Sie bei sich Engp\u00e4sse?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Ein sehr eing\u00e4ngiges und \u00e4u\u00dferst wirksames Mittel, um die Wertstrategie in einen gr\u00f6\u00dferen Kontext einzubetten und sie zugleich mit dem wertorientierten Gesch\u00e4ftsmodell zu verkn\u00fcpfen, ist der sogenannte\u00a0<b>Strategie-Diamant<\/b>. Dieses von SMP in der Praxisarbeit entwickelte Instrument verbindet das Grunds\u00e4tzliche mit dem Operativen und hat sich gerade in Transformationsprojekten als n\u00fctzlich erwiesen. Es kann dem Management helfen, das Unternehmen im Hier und Jetzt zu verorten und das Fundament zu legen, auf dem alles andere aufsetzt: die Wertstrategie, die Wertpositionierung, der Wertkreislauf.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Daher sollte sich die F\u00fchrung selbst in der gr\u00f6\u00dften Not zu Beginn ein bis zwei Tage Zeit nehmen, um die Fragen, die sich dabei stellen, zu reflektieren. Nur so bekommt sie eine klare und richtig wertorientierte Vorstellung von ihren Zielen \u2013 und den Entscheidungen, die zum Erreichen dieser Ziele n\u00f6tig sein k\u00f6nnten. Rufen Sie zu diesem Zweck einen Kreis an Personen zusammen, der so gro\u00df wie n\u00f6tig, aber so klein wie m\u00f6glich ist. Er sollte etwa zu 70 Prozent aus Vertretern des Managements und zu 30 Prozent aus Vertretern der Belegschaft bestehen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Die Arbeit am Strategie- Diamanten sollte keineswegs nur \u00bbtop-down\u00ab erfolgen \u2013 andernfalls droht eine Kopfgeburt der Firmenspitze ohne jede R\u00fcckkopplung mit der Basis. Sie sollten immer auch Mitarbeiter beteiligen, die ihre Ideen einem Stresstest unterziehen, sie an der Realit\u00e4t spiegeln, auf ihre Alltagstauglichkeit hin \u00fcberpr\u00fcfen. Umgekehrt reicht es aber auch nicht, nur \u00bbbottom-up\u00ab vorzugehen. Strategie ist am Ende immer eine Aufgabe der F\u00fchrung sowie der Gesellschafter. Eine strategische Weichenstellung kann h\u00e4ufig auch unangenehme Entscheidungen nach sich ziehen, die nur das Management f\u00e4llen kann, ja f\u00e4llen muss. Was, wenn Sie ein gute Wertstrategie mit einem klaren Ziel definiert haben, aber feststellen, dass Ihnen daf\u00fcr die richtigen Mitarbeiter fehlen? Dass Sie Ihr Recruiting anders ausrichten m\u00fcssen? Oder dass Sie sich von einem Gesch\u00e4ftsbereich verabschieden m\u00fcssen? Um die Debatte von alten Formeln, auch alten Vorw\u00fcrfen freizuhalten und den Strategie-Diamanten auf das eigene Unternehmen anzuwenden, empfiehlt es sich, einen externen Moderator hinzuzuziehen, etwa einen damit vertrauten Berater oder einen erfahrenen Coach.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\">Die Diskussion \u00fcber Ihren Strategie-Diamanten sollten Sie stets unten beginnen, beim Fundament, und sich Schritt f\u00fcr Schritt nach oben vorarbeiten. Insgesamt besteht der Diamant aus f\u00fcnf Ebenen, die aufeinander aufbauen. Hier ein \u00dcberblick in der Reihenfolge, in der Sie vorgehen sollten:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>1. Herkunft:<\/b>\u00a0Woher kommen wir?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>2. Antrieb:<\/b>\u00a0Warum machen wir, was wir machen?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>3. Wertstrategie:<\/b>\u00a0Wohin wollen wir?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>4. Wertpositionierung:<\/b>\u00a0Wie unterscheiden wir uns \u2013 aus Sicht der Kunden \u2013 im Markt respektive von unseren Marktbegleitern?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><b>5. Wertversprechen:<\/b>\u00a0Welches Versprechen geben wir unseren Kunden?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNoSpacing\"><i>\u00bbWir \u00fcbersch\u00e4tzen immer den Wandel, der in den n\u00e4chsten zwei Jahren geschehen wird, und untersch\u00e4tzen den Wandel, der in den n\u00e4chsten zehn Jahren passieren wird.\u00ab \u2013 Bill Gates<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Bei der Herkunft geht es um die DNA Ihres Unternehmens, um seine Geschichte, seine Wurzeln. Sie sind der Ursprung von allem. Dabei sollten Sie Herkunft nicht als etwas Fixes, Einengendes verstehen, sondern als Basis, die ein Ausgangspunkt f\u00fcr Ver\u00e4nderungen sein kann, die Neues erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Hier zwei Beispiele, um zu veranschaulichen, was wir damit meinen: Die Idee hinter einem Autohersteller ist, Menschen eine freie, autonome Mobilit\u00e4t zu erm\u00f6glichen \u2013 ob dies mit Dieselmotoren, Stromantrieben oder Wasserstoff geschieht, ist erst einmal nachrangig. Die Idee hinter einer Zeitung ist, Menschen mit zuverl\u00e4ssigen relevanten Informationen zu versorgen \u2013 ob dies \u00fcber bedrucktes Papier oder per App auf dem Smartphone geschieht, spielt keine Rolle. Anders gesagt: Es geht um kein konkretes Produkt, sondern um das, was einst zur Entstehung des Unternehmens f\u00fchrte und was es seither am Laufen h\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wof\u00fcr steht es? Womit identifizieren sich F\u00fchrung und Mitarbeiter? Die konkrete Auspr\u00e4gung kann dann variieren. Aus diesem Grund ist der Diamant auch ein Diamant, der sich im ersten Schritt nach au\u00dfen verbreitert. Erst danach verj\u00fcngt er sich nach oben hin. Wichtig ist die Herkunft, weil sie ma\u00dfgeblich dar\u00fcber entscheidet, wie Entscheidungen getroffen werden. Sie bestimmt, mit welcher Haltung, mit welcher Heuristik die Menschen in einem Unternehmen \u2013 vom Management an der Spitze bis zum Arbeiter an der Maschine \u2013 Situationen begegnen. An welchen Kriterien sie sich orientieren, wenn sie unter mehreren Optionen zu w\u00e4hlen haben. Welche Kernst\u00e4rken waren f\u00fcr den Erfolg des Unternehmens verantwortlich? Steht ein neues Gesch\u00e4ftsfeld tats\u00e4chlich in der Kontinuit\u00e4t des Unternehmens \u2013 oder ist es einfach nur spannend, verlockend, am Ende aber doch ein Irrweg, der nicht zur Firma, zu ihren Kernst\u00e4rken und ihrem Selbstverst\u00e4ndnis passt?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>\u00bbWer ein Warum zu leben hat, ertr\u00e4gt fast jedes Wie.\u00ab \u2013 Friedrich Nietzsche<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Passt dieser interessante junge Kandidat f\u00fcr den Posten des CEO zum Unternehmen oder bliebe er \u2013 so dynamisch, vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngend, wie er ist \u2013 immer ein Fremdk\u00f6rper, der den Rest des Managements nur spalten w\u00fcrde? Ist diese schicke neue Maschine wirklich die Anschaffung wert oder sind die vielen Optionen, die sie bietet, im Grunde ohne Belang f\u00fcr das, was das Unternehmen seinen Kunden bieten m\u00f6chte?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Um den Kern des Unternehmens \u00fcber die Jahre, auch \u00fcber die Personen hinweg, zu erhalten, ist es wichtig, die Dinge beim Namen zu nennen. Den Kern zu bestimmen, ihn immer wieder zu kommunizieren und jedem, der neu ins Unternehmen kommt, auch zu vermitteln. Im Idealfall holen Unternehmen ihre Mitarbeiter fr\u00fch an Bord und halten sie viele Jahre lang, doch selbst dann muss die F\u00fchrung sicherstellen, dass sie das, was das Unternehmen in seinem Innersten zusammenh\u00e4lt, formuliert, externalisiert und wiederholt. Es muss f\u00fcr den Einzelnen greifbar sein. Forscher der franz\u00f6sischen Hochschule INSEAD haben die interessantem Beobachtung gemacht, dass Menschen tendenziell immer zu wenig kommunizieren.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Und gerade dann, wenn sie das Gef\u00fchl beschleicht, zu viel zu kommunizieren, ist es das richtige Ma\u00df. \u00bb\u00dcberkommunikation\u00ab als Erfolgsfaktor. Beim Antrieb geht es um das Warum. In diesem Zusammenhang hat sich zuletzt das Schlagwort \u00bbPurpose\u00ab ausgebreitet, doch davon halten wir wenig. Beim Antrieb geht es nicht um wolkige, mitunter moralisierende Formulierungen, die am Rei\u00dfbrett entworfen und nach au\u00dfen kommuniziert werden, sondern um sehr konkrete, sehr unterschiedliche, vom Unternehmen abh\u00e4ngige Fragen. Wof\u00fcr stehen wir morgens auf? Was motiviert uns? Was beschreibt am besten, warum wir jeden Tag tun, was wir tun? Gerade hier ist es wichtig, Besch\u00e4ftigte des Unternehmens einzubinden. Sie wissen besser als alle anderen, welche Worte den Kern treffen und am ehesten zum Geist, auch zur Herkunft des Unternehmens passen. Das erdet jede Diskussion. Sind Sie sich einmal \u00fcber Herkunft und Antrieb im Klaren, f\u00e4llt es schon leichter, die Wertstrategie genauer zu bestimmen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Hier wie bei allen anderen Ebenen des Strategie-Diamanten gilt: Formulieren Sie so konkret, dass die Aussage das Verhalten aller Menschen im Unternehmen leiten bzw. pr\u00e4gen kann. Alles andere ist nur hei\u00dfe Luft, wie in den vielen Mission Statements von Unternehmen, die doch kein einziger Mitarbeiter rezitieren kann. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte und Besch\u00e4ftigten brauchen in ihrem Handeln, bei ihren Entscheidungen klare Leitplanken, an die sie sich halten k\u00f6nnen, wenn sie zwischen Option A, Option B oder Option C w\u00e4hlen sollen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Sie m\u00fcssen dann wissen: Wer sind wir, was treibt uns an, wo wollen wir hin \u2013 und was passt dazu? Dabei geht es um mehr als nette Orientierungshilfen, sondern um sehr handfeste \u00f6konomische \u00dcberlegungen: Ich habe zwei Anfragen, aber nur die Ressourcen, um eine zu erf\u00fcllen \u2013 welche nehme ich an? Welches Projekt ist kurzfristig vielleicht finanziell verlockend, aber meinem langfristigen Ziel abtr\u00e4glich? Es geht darum, Kurs zu halten, immer den Polarstern im Blick.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Mit der Wertpositionierung beginnt der Schritt hinein ins wertorientierte Gesch\u00e4ftsmodell, das sicherstellt, dass das Unternehmen die Ziele gem\u00e4\u00df seiner Wertstrategie auch erreicht. Die zentrale Frage dabei ist, inwiefern Sie sich \u2013 aus Sicht der Kunden \u2013 von anderen abheben. Nur wer sich vom Markt zu differenzieren versteht, ist dauerhaft in der Lage, immer neue Abnehmer zu gewinnen, sie zu halten und profitabel zu wirtschaften. Nur wer einen Mehrwert bietet, \u00fcber ein Alleinstellungsmerkmal verf\u00fcgt, kann die n\u00f6tigen Preise verlangen und auf lange Sicht erfolgreich sein. Das Wertversprechen ist seinerseits Teil der Wertpositionierung. Es bringt sie m\u00f6glichst treffend, m\u00f6glichst verst\u00e4ndlich auf den Punkt und vermittelt den Kunden, was das Unternehmen ihnen bietet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/01\/680577\/\" data-title=\"Quiet Quitting: Warum Arbeitgeber schlaflose N\u00e4chte haben und nichts gegen das l\u00e4stige Ph\u00e4nomen tun k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Willms Buhse\" data-description=\"Quiet Quitting - Gastkommentar von Internet-Ikone Willms Buhse: Grade soviel arbeiten, dass man nicht gek\u00fcndigt werden kann Aus den USA kommt das Modewort, das Arbeitgeber pl\u00f6tzlich aufschreckt: Quiet Quitting, ruhiges Au. Offenbar glaubten bis dato Arbeitgeber, dass sie zwar f\u00fcr einen bestimmten Betrag eine bestimmte Zahl an Arbeitsstunden einkaufen - aber trotzdem immer eine Schippe...\">\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wHkp0 B2CaD lXWbg\">\n<div class=\"body-155\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug: &#8222;Gesch\u00e4ftsmodell-Redesign&#8220; von Georgiy Michailov und Jan Stange Die Autoren sind Berater bei dem Consultingunternehmen Struktur Management Partner (SMP) und sind spezialisiert auf Restrukturierungen. Jan Stange ist selbst Unternehmer, er besitzt und betreibt mehrere Surfschulen auf Bali. 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