{"id":680526,"date":"2022-08-24T10:07:43","date_gmt":"2022-08-24T08:07:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680526"},"modified":"2022-08-24T10:07:43","modified_gmt":"2022-08-24T08:07:43","slug":"buchauszug-attila-albert-9-wahrheiten-die-dich-durchs-leben-tragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/08\/24\/buchauszug-attila-albert-9-wahrheiten-die-dich-durchs-leben-tragen\/","title":{"rendered":"Buchauszug Attila Albert: \u201e9 Wahrheiten, die dich durchs Leben tragen\u201d"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug: \u201e9 Wahrheiten, die dich durchs Leben tragen\u201d von Attila Albert<\/strong><\/p>\n<p>Auch in schwierigen Zeiten ist es m\u00f6glich, gl\u00fccklich und erf\u00fcllt zu leben. Das sagt Coach und Autor Attila Albert (49) in seinem vierten Buch, \u201e9 Wahrheiten, die dich durchs Leben tragen\u201d. \u201eJeder erlebt Ungerechtigkeiten, Entt\u00e4uschungen und Verluste\u201d, meint er. \u201eDoch wer darauf vorbereitet ist, kann durch sie sogar st\u00e4rker werden.\u201d Hier ein Auszug aus seinem Lebensratgeber mit christlicher Perspektive.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677544\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677544\" class=\"size-full wp-image-677544\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312.jpg 567w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-300x238.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/attila.albert.1-e1631315553312-379x300.jpg 379w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><p id=\"caption-attachment-677544\" class=\"wp-caption-text\">Attila Albert (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Seinen N\u00e4chsten lieben ist oft m\u00fchsam, aber lohnenswert<\/strong><\/p>\n<p>In einem Unternehmen, in dem ich vor langer Zeit einmal gearbeitet habe, verschwand eines Tages in einer Abteilung ein wertvolles technisches Ger\u00e4t. Keiner der Mitarbeiter, die Zugang dazu gehabt hatten, konnte angeblich sagen, wo es war. Jeder best\u00e4tigte, es weder mitgenommen zu haben noch etwas \u00fcber seinen Verbleib zu wissen. Die Nachforschungen verliefen ergebnislos. Aber unser Chef hatte die Seriennummer des Ger\u00e4tes in den Dokumenten gefunden und informierte den zust\u00e4ndigen Kundendienst. Man m\u00f6ge ihn benachrichtigen, wenn es einmal zur Wartung oder Reparatur eingeschickt w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kam der fast schon nicht mehr erwartete Anruf: \u00bbWir haben es!\u00ab Ein junger Kollege und Familienvater, noch immer f\u00fcr das Unternehmen t\u00e4tig, hatte es gestohlen und wollte es, als er den Diebstahl f\u00fcr vergessen hielt, technisch \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Unser Chef h\u00f6rte sich die Notl\u00fcgen des Mitarbeiters und \u2013 als nichts mehr zu bestreiten war \u2013 seine hilflose Beteuerung an, dass er sich sein Verhalten selbst nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nne. Es lie\u00df sich nicht sagen, ob die gezeigte Reue echt oder nur taktisch war. Eine Anzeige h\u00e4tte ein<\/p>\n<p>Strafverfahren und seine fristlose Entlassung bedeutet. Sein Ruf unter den Kollegen w\u00e4re ruiniert gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser Chef entschied anders, um ihn davor zu bewahren. Er schlug ihm vor, das Ger\u00e4t an einen bestimmten Platz zur\u00fcckzustellen, wo es \u00bbwiedergefunden\u00ab w\u00fcrde. Er wolle gegen\u00fcber Gesch\u00e4fts- und Personalleitung niemals dar\u00fcber sprechen, obwohl das die Vorschrift war, wenn sich der Kollege nie wieder etwas zuschulden kommen lie\u00dfe. So geschah es. Auch der Kollege hielt sein Versprechen, blieb und arbeitete noch viele Jahre zuverl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chstenliebe kostet etwas, weil sie konkret ist<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Menschen um einen herum in Not sind, dann meistens nicht ganz ohne eigene Schuld. Sie haben falsche Entscheidungen getroffen, Wichtiges vernachl\u00e4ssigt oder ganz vers\u00e4umt. Man wei\u00df es, hat vielleicht sogar vergeblich darauf hingewiesen und soll nun helfen. Das macht es oft m\u00fchsam, seinen N\u00e4chsten zu lieben \u2013 man kennt ihn zu gut. Man kann sich weder ins Romantisieren noch ins Abstrakte fl\u00fcchten (\u00bbIch m\u00f6chte, dass es allen Menschen gut geht!\u00ab). N\u00e4chstenliebe ist konkret und deshalb immer verbunden mit dem Blick auf individuelle Schw\u00e4chen und Fehler. Es kostet einen etwas. Seinen N\u00e4chsten lieben ist oft m\u00fchsam, aber lohnenswert. Es ist die Form der Liebe, auf die Jesus am meisten hingewiesen und die er besonders eindrucksvoll vorgelebt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Coaching taucht die Schwierigkeit, seinen N\u00e4chsten zu lieben, immer dann auf, wenn es um allt\u00e4gliche Belastungen geht. Da ist der alte Vater, der jahrelang meinte, \u00bbsehr gut allein\u00ab klarzukommen, und sich deshalb nicht wieder binden wollte, nun aber pflegebed\u00fcrftig ist, manchmal zudem auch noch m\u00e4kelig, aggressiv oder weinerlich. Die einsame Nachbarin, die regelm\u00e4\u00dfig unter einem Vorwand klingelt, um Gesellschaft zu haben. Der ehemalige Partner, der auch Jahre nach der Trennung noch st\u00e4ndig \u00fcber Whatsapp nach etwas fragt, was er selbst wissen m\u00fcsste, vor allem aber Zuspruch sucht. Das erwachsene Kind, das noch immer versorgt werden will. Der Kollege, der nervt. All das sind unsere N\u00e4chsten, bei denen es uns oft schwerf\u00e4llt, sie zu lieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kleine gro\u00dfe Hilfen<\/strong><\/p>\n<p>Auch dazu eine kleine Geschichte. Zwei Stra\u00dfenecken von meiner Wohnung entfernt befindet sich eine B\u00e4ckerei, die bei sch\u00f6nem Wetter einige Tische drau\u00dfen bedient. Ich laufe fast t\u00e4glich daran vorbei oder kaufe dort etwas. Dabei fiel mir mehrmals eine Frau mittleren Alters auf, die immer allein an einem der Tische sa\u00df und sich mit anderen G\u00e4sten, links oder rechts von ihr, unterhielt. Mein fl\u00fcchtiger Eindruck war, dass sie Gesellschaft suchte. Er wurde best\u00e4tigt, als sie einmal auch mir einen Gru\u00df zurief, als ich nur vorbeilief. Ich gr\u00fc\u00dfte zur\u00fcck, auch wenn wir uns nicht kannten, und ging weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines Tages wollte ich in unserer B\u00e4ckerei einen Espresso trinken, etwas S\u00fc\u00dfes essen und in einem mitgebrachten Buch lesen. Ich setzte mich an einen Tisch davor und bemerkte, dass die Frau neben mir sa\u00df. Ich gr\u00fc\u00dfte und hatte kaum mein Buch aufgeschlagen, als sie mich schon ansprach: \u00bbSch\u00f6nes Wetter heute\u00ab oder etwas \u00c4hnliches wird es gewesen sein. Ich l\u00e4chelte, antwortete mit einer freundlichen Belanglosigkeit und sah wieder auf mein Buch. Doch sie sprach weiter, also musste ich erneut antworten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich legte ich mein Buch beiseite und wandte mich ihr zu. So erfuhr ich mehr \u00fcber sie. Dass sie gleich in der N\u00e4he wohnte, seit mehreren Monaten krankgeschrieben war. Sich gerade von einer Operation erholte, ihr aber vieles noch nicht wieder m\u00f6glich war. Ihre kurzen Wege zum Supermarkt, zur Post oder eben zum B\u00e4cker an der Ecke strengten sie an, brachten aber ein wenig Abwechslung in ihre ansonsten langen Tage allein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bald rief sie mir jedes Mal einen Gru\u00df zu, wenn wir uns sahen. Ich gr\u00fc\u00dfte zur\u00fcck, revanchierte mich auch meistens mit einem Kompliment, wenn sie sich f\u00fcr ihren kleinen Ausflug besonders sch\u00f6n gemacht hatte. Manchmal eilte ich auch vorbei, als h\u00e4tte ich sie gar nicht bemerkt, wenn ich sie in ein Gespr\u00e4ch vertieft sah \u2013 weil ich es \u00bbeilig hatte\u00ab. Aber wenn ich ehrlich bin, weil ich meine Ruhe wollte oder selbst gerade andere Sorgen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Wochen sp\u00e4ter, ich kam gerade aus dem Supermarkt und hatte Einkaufstaschen in beiden H\u00e4nden, sah ich sie wieder. Sie sa\u00df m\u00fcde auf der Kante eines Hochbeets an der Stra\u00dfe, einen Einkaufstrolley neben sich, und ruhte sich aus. Ich wollte mit einem schnellen Gru\u00df vorbeigehen, als fiele mir das gar nicht auf, ermahnte mich dann aber und fragte, wie es ihr gehe und ob sie vielleicht Hilfe ben\u00f6tige. Ihr Gesicht leuchtete auf: Ob ich wohl ihre Eink\u00e4ufe in die Wohnung tragen k\u00f6nne? Sie wohne im obersten Stock, ohne Fahrstuhl, und es fiele ihr gerade so schwer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00bbGenau das habe ich jetzt gebraucht\u00ab, dachte ich nat\u00fcrlich, sagte aber, dass sie nur kurz warten m\u00f6ge, damit ich meine Taschen daheim abstellen k\u00f6nne. Ihr Haus war keine f\u00fcnf Minuten entfernt. Auf dem kurzen Weg bedankte sie sich mehrmals und erz\u00e4hlte mir, wie froh sie \u00fcber ihre kleine Wohnung sei, wo doch alles im Stadtteil immer teurer werde. Dass am Nachmittag eine Freundin zu Besuch komme, f\u00fcr die sie kochen wolle, und vieles mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich brauchte vielleicht 20 Sekunden, um ihre Eink\u00e4ufe nach oben in die dritte Etage zu bringen, w\u00e4hrend sie sich Stufe f\u00fcr Stufe nach oben k\u00e4mpfte. Sie bedankte sie erneut, und ich sch\u00e4mte mich f\u00fcr mein vorheriges Z\u00f6gern und meinen Egoismus. Ein wenig zuh\u00f6ren, ein kurzer Umweg \u2013 f\u00fcr mich kaum sp\u00fcrbare Unbequemlichkeiten \u2013 bedeuteten dieser Frau viel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte f\u00fcr mich unz\u00e4hlige Ausfl\u00fcchte anf\u00fchren k\u00f6nnen. Hatte sie keinen Mann, sicher doch Familie oder Freunde? Wieso wohnte sie in der obersten Etage ohne Fahrstuhl, wenn<\/p>\n<p>sie nicht gut zu Fu\u00df war, und kaufte so viel ein, dass sie es allein kaum bewegen konnte? Was ging mich das an, hatte ich nicht selbst genug zu tun? Aber all das h\u00e4tte vor allem auf meine eigenen Schw\u00e4chen verwiesen. Deshalb bin ich froh \u00fcber diese zuf\u00e4llige Bekanntschaft: Sie zeigte mir, wo ich selbst besser werden und meinen allt\u00e4glichen kleinen Egoismus \u00fcberwinden kann. Es ist oft sehr einfach, anderen das Leben ein wenig leichter zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Bed\u00fcrftigkeit des anderen passt nie<\/strong><\/p>\n<p>Seinen N\u00e4chsten zu lieben ist viel schwerer, als nur gef\u00fchlt die ganze Menschheit ans Herz zu dr\u00fccken. Wir haben ihn uns nicht ausgesucht, das Leben hat uns meistens ungefragt zusammengebracht. Seine Bed\u00fcrftigkeit kommt immer zur falschen Zeit. Wir m\u00fcssen gerade zu einem Termin, sind mit den Gedanken bei der Arbeit oder der eigenen Familie \u2013 oder ganz einfach m\u00fcde. Unser N\u00e4chster ist auch nicht immer angenehm, sondern vielleicht anstrengend, quengelig oder unversch\u00e4mt. Gleichzeitig steht uns vor Augen, dass wir m\u00f6glicherweise die Einzigen sind, die zumindest in diesem Moment f\u00fcr ihn da sein k\u00f6nnten. Das f\u00fchlt sich wie eine aufgezwungene Verpflichtung an, die man lieber absch\u00fctteln w\u00fcrde. Sollen sich doch andere darum k\u00fcmmern \u2013 \u00bbder Staat\u00ab, \u00bbdie Gesellschaft\u00ab \u2013, aber nicht ich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Realit\u00e4t auf Distanz<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich der N\u00e4chstenliebe verweigert, also absichtlich wegsieht, wenn individuelle Not vor ihm steht, entt\u00e4uscht Hoffnungen und bringt sich selbst um die Gelegenheit, charakterlich und spirituell zu wachsen. Dann mag man zwar in abstrakten Kategorien wohlmeinend \u00fcber bestimmte Personengruppen (\u00bbdie Armen\u00ab, \u00bbdie Fl\u00fcchtlinge\u00ab) sprechen, macht aber nie den entscheidenden Schritt, sie als individuelle Menschen mit ihren St\u00e4rken und Fehlern wahr- und anzunehmen. Langfristig f\u00fchrt das zu Heuchelei und Selbstgerechtigkeit: Man erkl\u00e4rt mit gro\u00dfer Geste, Gutes tun zu wollen, tut es dann aber nur aus sicherer Distanz<\/p>\n<p>ohne pers\u00f6nliche Opfer. Vielleicht nur mit \u00bbengagierten\u00ab Social-Media-Beitr\u00e4gen oder einem bequemen Abbuchungsauftrag im Gegenwert eines Kinobesuchs. Verkl\u00e4rt die Hilfsbed\u00fcrftigen, ohne n\u00e4her mit ihnen zu tun haben zu wollen. Gleichzeitig wachsen die Forderungen, was die anderen f\u00fcr sie auf sich nehmen, tun und bezahlen sollen, damit die Welt doch endlich besser werde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-680528\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Cover-9-Wahrheiten-Albert.jpg\" alt=\"\" width=\"396\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Cover-9-Wahrheiten-Albert.jpg 396w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Cover-9-Wahrheiten-Albert-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/attila-albert-9-wahrheiten-die-dich-durchs-leben-tragen-9783963402128\">Attila Albert: \u201e9 Wahrheiten, die dich durchs Leben tragen\u201d , 224 Seiten 18 Euro, Verlag bene!\u00a0<\/a>https:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/attila-albert-9-wahrheiten-die-dich-durchs-leben-tragen-9783963402128<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bereit sein, selbst einen Preis zu zahlen<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es um N\u00e4chstenliebe geht, ist der barmherzige Samariter aus der biblischen Erz\u00e4hlung sprichw\u00f6rtlich geworden: Dieser Mann hilft dem schwer verletzten Opfer eines Raub\u00fcberfalls auf, nachdem andere vorbeigegangen sind, behandelt es und bringt es f\u00fcr die weitere Versorgung in einem Wirtshaus unter, bevor er weiterreist (Lukas 10, 25\u201337). Bemerkenswert sind zwei Aspekte, die selten erw\u00e4hnt werden, wenn man sich heute auf diese Geschichte beruft: Der barmherzige Samariter spricht anderen gegen\u00fcber nicht von seiner guten Tat \u2013 und er bezahlt die Rechnungen selbst, reicht sie also nicht an andere weiter, um sich auf deren Kosten mit seinem Gutsein zu br\u00fcsten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die amerikanische Internetserie The Chosen (\u00bbDie Auserw\u00e4hlten\u00ab), die seit 2019 das Wirken von Jesus nacherz\u00e4hlt, f\u00fcgt eine interessante zus\u00e4tzliche Perspektive hinzu. In einer Episode \u2013 zweite Staffel, erste Folge \u2013 besucht Jesus darin einen verarmten Familienvater an Kr\u00fccken. Er l\u00e4sst dessen verwahrlostes Feld bestellen und bewirtet ihn mit einem Fest. Der Mann wehrt erst misstrauisch, dann besch\u00e4mt ab. Er ist einer der R\u00e4uber aus der Geschichte \u00fcber den barmherzigen Samariter und gesteht, wie sehr ihn seine Schuld von damals qu\u00e4lt: \u00bbVielleicht bin ich ein M\u00f6rder.\u00ab Geldnot und Hunger nach einer Missernte h\u00e4tten ihn zu dem \u00dcberfall getrieben. Jesus, der wei\u00df, wen er da vor sich hat, sichert ihm zu, dass sein Opfer \u00fcberlebt und einen Helfer gefunden habe. Er heilt den einstigen R\u00e4uber, der\u00a0nach einem Sturz selbst lahmt, vergibt ihm seine S\u00fcnden und erl\u00f6st ihn damit auch von Scham und Reue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tradition des Helfens<\/strong><\/p>\n<p>Die Tradition des Helfens ist schon in den Anf\u00e4ngen des Christentums angelegt: \u00bbAlle, die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine enge Gemeinschaft und taten ihren ganzen Besitz zusammen. Von Fall zu Fall verkauften sie Grundst\u00fccke und Wertgegenst\u00e4nde und verteilten den Erl\u00f6s unter die Bed\u00fcrftigen in der Gemeinde\u00ab (Apostelgeschichte 2, 44\u201345). Im Lauf von knapp 2000 Jahren bildeten sich daraus unz\u00e4hlige christliche Initiativen, Organisationen und Institutionen. Gleichzeitig gibt es die fr\u00fchen Formen \u2013 das Ehrenamt, die Gemeinschaften des Glaubens, Kl\u00f6ster \u2013 bis heute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gegenentwurf zur gelebten N\u00e4chstenliebe ist, theoretisch alles besser machen zu wollen, andere und die Umst\u00e4nde zu kritisieren, aber selbst fast nichts zu tun. \u00dcber seinen N\u00e4chsten hinwegzusehen, weil man das Problem angeblich gleich grunds\u00e4tzlich l\u00f6sen will: statt jemandem einmal einen Einkauf zu bezahlen, lieber auf Twitter den Systemumsturz fordern. Manchmal liegt dem die Annahme zugrunde, dass Kleinigkeiten \u00bbsowieso nichts \u00e4ndern\u00ab w\u00fcrden. Der christliche Glaube stellt den Wert des Einzelnen in den Mittelpunkt, keine abstrakten Kollektive. Jesus erkl\u00e4rt wieder und wieder, dass der einzelne Verlorene es rechtfertigt, alle anderen kurzzeitig zur\u00fcckzulassen, um ihn zu retten: \u00bbH\u00fctet euch davor, einen dieser kleinen, unbedeutenden Menschen \u00fcberheblich zu behandeln\u00ab (Matth\u00e4us 18, 10). Der Einzelne z\u00e4hlt und ist bedeutsam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nicht die Welt retten, ein wenig die Not lindern<\/strong><\/p>\n<p>Wie sich N\u00e4chstenliebe ganz praktisch zeigen kann, hat Jesus ausgef\u00fchrt, als er sich in der Rolle aller Bed\u00fcrftigen beschrieb: \u00bbDenn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben;<\/p>\n<p>ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank und ihr habt mich versorgt; ich war im Gef\u00e4ngnis und ihr habt mich besucht\u00ab (Matth\u00e4us 25, 35\u201336). Mit solchen Aufmerksamkeiten helfen Sie anderen sehr viel. Sie m\u00fcssen sich nicht verausgaben oder alle Probleme der Welt l\u00f6sen, sondern kleine N\u00f6te um sich herum lindern. Denken Sie gar nicht ewig dar\u00fcber nach, was wohl am besten w\u00e4re. Helfen Sie, wo Sie einen Bedarf vor sich sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielfach praktizieren Sie N\u00e4chstenliebe schon unbewusst. Wenn Sie beispielsweise beim Essen geduldig Ihrem Partner zuh\u00f6ren, auch wenn er manche Geschichte schon mehrfach erz\u00e4hlt hat und Sie sich lieber mit Ihrem Handy besch\u00e4ftigen w\u00fcrden. Indem Sie sich nicht beschweren, wenn die Nachbarskinder wieder einmal zu laut sind, sondern den ersch\u00f6pften Eltern anbieten, einmal pro Monat auf die Kinder aufzupassen, damit sie abends wieder einmal zu zweit ausgehen k\u00f6nnen. Oder indem Sie einem bed\u00fcrftigen Freund etwas dauerhaft \u00fcberlassen, das er sich eigentlich nur geliehen hatte. Es beginnt im Kleinen, beispielsweise wenn Sie den Handwerker p\u00fcnktlich und fair bezahlen. Immer, wenn Sie \u2013 statt von der theoretischen, ganz gro\u00dfen Weltverbesserung zu reden \u2013 ganz pragmatisch etwas in Ihrem eigenen Alltag tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Helfen Sie anderen, dann tun Sie das nicht aus Schuldgef\u00fchlen heraus und auch nicht so, dass Sie sich anschlie\u00dfend \u00fcber Ihre Gro\u00dfz\u00fcgigkeit \u00e4rgern, weil Sie sich verausgabt haben. Geben Sie gro\u00dfz\u00fcgig, aber gern. Besonders bereichernd ist es, wenn Sie Ihre Hilfe mit einem pers\u00f6nlichen Kontakt verbinden. Sie sehen auf diese Weise selbst, wem sie zugute kommt und womit Sie Ihr Gegen\u00fcber am besten unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Gleichzeitig erhalten Sie etwas zur\u00fcck: ein L\u00e4cheln, einen Dank, vielleicht eine neue Freundschaft oder den Einblick in eine ganz andere Lebenswelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hilfe annehmen k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<p>Es wird immer auch Situationen geben, in denen Sie auf die Hilfe anderer angewiesen und selbst nicht so angenehm und umg\u00e4nglich wie in guten Zeiten sind. Sch\u00e4men Sie sich dann nicht. Sehen Sie das als eine Lebenslektion an, die Sie sich nicht ausgesucht haben, die aber f\u00fcr Sie wertvoll ist. Hilfe anzunehmen muss man ebenso lernen, wie Hilfe zu geben. Sie werden sich im Laufe Ihres Lebens in beiden Lagen \u2013 Geben und Nehmen \u2013 wiederfinden und feststellen, dass Ihnen eine leichter f\u00e4llt als die andere.<\/p>\n<p>Wer Hilfe annehmen muss, lernt seinen Hochmut zu bezwingen, es doch \u00bbeigentlich auch alleine zu schaffen\u00ab, und erkennt, dass Demut ihre eigene W\u00fcrde hat. Gleichzeitig geben Sie demjenigen, der Ihnen hilft, immer auch etwas zur\u00fcck: Sie zeigen, wie wichtig es ist, seinem Mitmenschen gegen\u00fcber aufmerksam und hilfsbereit zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine bessere Welt<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie die Wahrheit verinnerlicht haben, dass N\u00e4chstenliebe manchmal m\u00fchsam, aber lohnenswert f\u00fcr beide ist, sehen Sie Bed\u00fcrftige weder idealisiert \u00fcberh\u00f6ht noch als l\u00e4stige St\u00f6rungen Ihres Alltags. Sie erinnern Sie vielmehr an die unterschiedlichen Phasen des Lebens, in denen jeder einmal mehr gibt oder mehr nimmt.<\/p>\n<p>Manchmal \u00fcberschneidet sich beides sogar. So kann Ihnen jemand, der vielleicht gerade finanziell in Not ist, seine Zeit f\u00fcr etwas zur Verf\u00fcgung stellen oder praktisch bei etwas helfen, das Ihnen schwerf\u00e4llt. Das ist mehr als ein Austauschgesch\u00e4ft: Sie begegnen sich als ebenb\u00fcrtige Menschen. Eigentlich sind Sie beide Bed\u00fcrftige und Helfer zugleich.<\/p>\n<p>Diese Einstellung sch\u00fctzt Sie vor selbstgerechten Weltrettungsfantasien, bei denen es meist bei idealistischen, aber unverbindlichen Absichtserkl\u00e4rungen bleibt. Sie lenkt stattdessen den Blick auf das, was praktisch gebraucht wird und machbar ist. Sie leisten damit einen echten Beitrag daf\u00fcr, dass die Welt besser wird, werden aber auch selbst besser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jeder kann etwas geben<\/strong><\/p>\n<p>Mein einstiger Chef hat f\u00fcr seinen Mitarbeiter, der im B\u00fcro gestohlen hatte, damals selbst etwas riskiert. Eine sofortige Meldung an die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung h\u00e4tte ihn abgesichert, aber er dachte zuerst an die Existenz des unklugen jungen Kollegen. Seine Hoffnung, dass dieser aus seinem Fehler lernen m\u00f6ge, wurde nicht entt\u00e4uscht. Meine Bekannte vom B\u00e4cker an der Ecke sehe ich weiterhin regelm\u00e4\u00dfig in der Nachbarschaft. Sie wohnt schon lange da, ich erst seit einigen Jahren. Das n\u00e4chste Mal will ich sie daher um etwas bitten \u2013 mir mehr von der lokalen Geschichte zu erz\u00e4hlen, vielleicht wieder bei Kaffee und Kuchen. Damit w\u00fcrde sie mich beschenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine spirituelle \u00dcbung: Jemandem in Ihrem Alltag ein wenig helfen<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie durch die Woche gehen, wird Ihnen mit ein wenig Aufmerksamkeit sicher jemand auffallen, der Hilfe gebrauchen k\u00f6nnte. Vielleicht nur ein kurzes aufmunterndes Gespr\u00e4ch oder einen Besuch, m\u00f6glicherweise praktische Unterst\u00fctzung (z.B. eine Erledigung, Hilfe im Haushalt) oder einen finanziellen Zuschuss (z.B. f\u00fcr einen Einkauf, Kleidung oder Schuhe). Suchen Sie sich etwas aus, das Sie f\u00fcr diese Person gern und ohne gro\u00dfe M\u00fche tun w\u00fcrden. Rechnen Sie damit, dass es \u00bbeigentlich gerade nicht passt\u00ab \u2013 und machen Sie es trotzdem. Achten Sie darauf, wie Sie sich anschlie\u00dfend f\u00fchlen, aber auch, wie sich Ihre Wahrnehmung von sich und dem anderen ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/08\/14\/karrierebooster-linkedin-douglas-chefin-tina-mueller-und-bahn-vorstaendin-sigrid-nikutta-sind-am-sichtbarsten-unter-den-top-100-fuehrungsfrauen\/\" data-title=\"Das kleine 1&amp;1 f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte, wie Loben geht \u2013 Personalexperte Marco Nink von Gallup gibt Starthilfe\" data-description=\"Jennifer Robison und Marco Nink von Gallup erkl\u00e4ren das kleine 1&amp;1 des Lobens - f\u00fcr all die vielen F\u00fchrungskr\u00e4fte, deren Mitarbeiter danach lechzen\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 Fast drei Viertel aller Arbeitnehmer (71 Prozent) finden, dass ihre Vorgesetzten ihnen nicht regelm\u00e4\u00dfig Feedback geben, das ihre Entwicklung unterst\u00fctzt. Egal, ob F\u00fchrungskr\u00e4fte vor unbequemen Themen zur\u00fcckschrecken oder sie zwar...\">\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers addthis-animated at4-show\">\n<div class=\"fb-like fb_iframe_widget\" data-layout=\"button_count\" data-show_faces=\"false\" data-share=\"false\" data-action=\"like\" data-width=\"90\" data-height=\"25\" data-font=\"arial\" data-href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/08\/14\/karrierebooster-linkedin-douglas-chefin-tina-mueller-und-bahn-vorstaendin-sigrid-nikutta-sind-am-sichtbarsten-unter-den-top-100-fuehrungsfrauen\/\" data-send=\"false\"><\/div>\n<div class=\"atclear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"atstbx\" class=\"at-share-tbx-element at-share-tbx-native addthis_default_style addthis_20x20_style addthis-smartlayers at4-visually-hidden\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug: \u201e9 Wahrheiten, die dich durchs Leben tragen\u201d von Attila Albert Auch in schwierigen Zeiten ist es m\u00f6glich, gl\u00fccklich und erf\u00fcllt zu leben. 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