{"id":680269,"date":"2024-07-13T06:00:30","date_gmt":"2024-07-13T04:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680269"},"modified":"2024-07-13T01:36:54","modified_gmt":"2024-07-12T23:36:54","slug":"ein-teller-antipasti-mit-betrugsermittler-paul-milata-der-sich-wundert-dass-deutsche-unternehmen-keine-kandidaten-checks-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2024\/07\/13\/ein-teller-antipasti-mit-betrugsermittler-paul-milata-der-sich-wundert-dass-deutsche-unternehmen-keine-kandidaten-checks-machen\/","title":{"rendered":"Ein Teller Antipasti mit Betrugsermittler Paul Milata, der sich wundert, dass deutsche Unternehmen kaum Kandidaten-Checks machen"},"content":{"rendered":"<p>Der Krankenhaus-Manager war Elektro-Installateur &#8211; aber kein Diplomkaufmann oder Wirtschaftswissenschaftler. Auch wenn das drei Kliniken von ihm jahrelang annahmen. Sie wiesen ihn so aus und trauten ihm den verantwortungsvollen Job als Klinikchef an: In Freiburg, Essen und Wilhelmshaven.\u00a0Keiner hatte anscheinend von dem Mann seine Originalzeugnisse verlangt beim Einstellungsprocedere. Kein Personaler hatte seine Angaben \u00fcberpr\u00fcft.\u00a0Und als es Jahre sp\u00e4ter um den Manager und seine Qualifikation ger\u00fcchtete, dass er seine Abschl\u00fcsse gar nicht gemacht habe, f\u00fchrte er dem Aufsichtsrat des Klinikums Wilhelmshaven ein gef\u00e4lschtes Diplomzeugnis vor. Erst als ihn diese, dritte Klinik k\u00fcndigte, kam der Schwindel heraus. Er flog auf, als der Mann knapp 544.000 Euro Lohn vor dem Oberlandesgericht Oldenburg einklagte. So berichtete es die &#8222;<span style=\"font-size: 12.0pt;font-family: 'Arial',sans-serif;color: #656565\">Westdeutsche Allgemeine Zeitung&#8220; am 3. Juli 2024.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie der Prozess wohl ausgeht? Man wird sehen &#8211; oder auch nicht. Die Richter forderten die Beteiligten &#8211; alles andere w\u00e4re eine \u00dcberraschung &#8211; zu einem Vergleich auf. Bei dem ersparen die Juristen sich Arbeit, sie m\u00fcssen kein Urteil schreiben und brauchen keine Angst haben, dass die n\u00e4chste Instanz ihr Urteil aufhebt. Und \u00fcber die Prozessbeteiligten kommen weniger image-sch\u00e4digende Details an die \u00d6ffentlichkeit. Aber leider hat auch kein Steuerzahler etwas davon und die Rechtswissenschaft bekommt kein wegweisendes Urteil, auf das sich andere berufen k\u00f6nnten. Eins, das f\u00fcr mehr Rechtssicherheit sorgt, wo die Gesetze den B\u00fcrgern Klarheit schuldig bleiben. Doch das nur nebenbei bemerkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_681276\" style=\"width: 498px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-681276\" class=\"size-full wp-image-681276\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/11\/milata.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/11\/milata.jpg 488w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/11\/milata-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><p id=\"caption-attachment-681276\" class=\"wp-caption-text\">Paul Milata, der aus berufstaktischen Gr\u00fcnden lieber hinter der Zeitung bleiben will\u00a0 (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jede Menge L\u00fcgen in Bewerbungen<\/strong><\/p>\n<p>Ist der Fall des falschen Klinikmanagers eine Ausnahme? Kaum. In jeder dritten Bewerbung wird gelogen, besagen Studien. Arbeitsrechtler, die Unternehmen beraten,\u00a0 best\u00e4tigen das. F\u00e4lschungen von Zeugnissen sind dank der Computer kinderleicht geworden, sagt Betrugsermittler Paul Milata. Dass deutsche Personalabteilungen und Verantwortliche f\u00fcr Neueinstellungen derart saumselig sind, daf\u00fcr fehlt ihm jedes Verst\u00e4ndnis. <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/03\/11\/ein-teller-nudeln-mit-arbeitsrechtler-neufeld-der-von-frisierten-arbeitszeugnissen-und-background-checks-der-unternehmen-erzaehlt\/\">In Gro\u00dfbritannien und den Vereinigten Staaten sind Kandidaten-Checks samt \u00dcberpr\u00fcfung ihrer Abschl\u00fcsse an Universit\u00e4ten die Regel<\/a>. Es gibt eigene Agenturen, die diese Dienstleistungen f\u00fcr Personalabteilungen anbieten. Hierzulande antworten Unis nicht mal, wenn man nachfragen will &#8211; oder verweisen auf Datenschutz, erz\u00e4hlt Milata.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frei erfundene Stationen in der Vita<\/strong><\/p>\n<p>Bei LinkedIn steht bei Paul Milatas Eintrag steht als Berufsbezeichnung Corporate Intelligence. Was das ist? Die Big-Four-Beratung KPMG definiert es so: &#8222;Durchf\u00fchrung von Hintergrundrecherchen zur fr\u00fchzeitigen Identifikation von Risiken bei Kunden und Gesch\u00e4ftspartnern&#8220;. Dazu geh\u00f6rt nicht nur die Aufkl\u00e4rung von Taten wie Untreue oder Betrug in Unternehmen, sondern auch die \u00dcberpr\u00fcfung von Kandidaten vor ihrer Einstellung. Zum Beispiel ob sie bei den angegebenen Vor-Arbeitgebern tats\u00e4chlich waren, ob sie so lange da waren wie angegeben und welchen Ruf sie da haben. Milata erz\u00e4hlt von einer F\u00fchrungskraft, bei der alle drei Unternehmen, die er aufgef\u00fchrt hatte, den Mann gar nicht kannten. Er hatte seine Stationen frei erfunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Warum Headhunter nicht allzu viel bei Bewerbern checken<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Executive Search Unternehmen checken, wie Milata wei\u00df, ihre Kandidaten lieber nicht. Zu hoch sei ihnen das Risiko, etwas zu entdecken und die eigenen Kandidaten dadurch rauszukegeln. M\u00fchsam sind solche Background-Checks sowieso, denn man m\u00fcsse mit Leuten sprechen, ob sie den Betreffenden kennen. Ob sie wissen, was der Buschfunk \u00fcber den sagt. Und es m\u00fcssten zwei bis drei Quellen sein, die sich untereinander nicht kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Liste der Anforderungen an Headhunter werde heute immer l\u00e4nger, die Dauer der Suche soll dagegen immer k\u00fcrzer sein, sagt der Ermittler. Der Zeitdruck sei enorm gestiegen. Es komme durchaus vor, dass Headhunter nur sechs Monate Zeit bek\u00e4men f\u00fcr die Neubesetzung einer Stelle mit einem passenden Kandidaten &#8211; auch wenn der Kandidat selbst drei Monate K\u00fcndigungsfrist zum Quartalsende hat, sagt Milata.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kandidaten-Check in USA und Kanada per App<\/strong><\/p>\n<p>Um Betr\u00fcgern einfacher auf die Schliche zu kommen, gibt es f\u00fcr USA und Kanada die App\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.studentclearinghouse.org\/\">National Student Clearinghouse<\/a>.<\/p>\n<p>Neben gef\u00e4lschten Universit\u00e4tszeugnissen gibt es aber auch Korruption an Universit\u00e4ten zum Beispiel bei Lehrstuhlvergabe und Promotionen. Milata selbst hat eine Datenbank und Analysen dazu. Damit k\u00f6nne er herausfinden, wie hoch bei dem betreffenden Kandidaten\u00a0 das Risiko sei, wie er sozialisiert wurde. Denn Kriminalit\u00e4t werde gelernt, nicht vererbt, sagt Milata. Wichtige Einflussfaktoren auf akademische Korruption seien das Land, in dem der Betreffende studiert hat, das Fach und sein Geschlecht, erz\u00e4hlt er. Ob jemand in einem hochgradig problematischen Umfeld studiert habe, bestimme sein Risikorating.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Woanders wird geschummelt &#8211; aber nicht bei uns<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmen h\u00e4tten da \u00fcbrigens oft einen blinden Fleck: Sie nehmen an, \u00fcberall werde geschummelt &#8211; nur nicht bei Ihnen. Eigentlich sei alles clean, nur Einzelf\u00e4lle seien kriminell. Und wenn im eigenen Unternehmen doch mal jemand aufkippt, weil er korrupt oder betr\u00fcgerisch ist, h\u00e4lt man es geheim, dem Image zuliebe. &#8222;Auch wenn man die Beweise in der Hand hat, nutzt man sie nicht&#8220;, beobachtet Milata. Die g\u00e4ngige Methode: Statt einer Strafanzeige und einem Schadenersatzprozess bekommt der betreffende einen goldenen Handschlag, eine Abfindung &#8211; die tats\u00e4chlich eher ein Schweigegeld \u00fcber die eigenen Missetaten ist. Und damit es auch funktioniert, muss der \u00dcbelt\u00e4ter eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben. Und so w\u00fcrden Probleme einfach weitergereicht. Verkehrte Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In anderen L\u00e4ndern wird weniger unter den Teppich gekehrt<\/strong><\/p>\n<p>Und Milata erz\u00e4hlt, dass die Unternehmen anderer L\u00e4nder weniger unter den Teppich kehrten.\u00a0Der Berufsverband, dem Milata und seine Branchenkollegen angeh\u00f6ren, ist die <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/acfe\/\">Association of Certified Fraud Examiners (ACFE)<\/a>, eine Non-Profit-Organisation mit 90.000 Mitgliedern mit Sitz in Austin\/Texas. Ihr Ziel: die Bek\u00e4mpfung von Wirtschaftskriminalit\u00e4t und organisierter Kriminalit\u00e4t. Bei einem ihrer Welttreffen hielt Milata vor 1.800 Kollegen einen Vortrag \u00fcber die deutsche Herangehensweise an die Aufarbeitung des Relotius-Skandals, der sich beim &#8222;Spiegel&#8220; ereignete. Das war immerhin der gr\u00f6\u00dfte deutsche Medienskandal der Nachkriegszeit, sagt der Ermittler. Und gemessen an der Zahl der gef\u00e4lschten Artikel &#8211; irgendwo zwischen 60 und 120 &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Betrugsfall. Peinlich genug, dass der Journalist Claas Relotius jahrelang\u00a0 unerkannt f\u00fcr den &#8222;Spiegel&#8220; arbeitete, meint Milata.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die untypische Besetzung des Aufkl\u00e4rungsteams beim Relotius-Skandal<\/strong><\/p>\n<p>Sein Fazit: In keinem Unternehmen w\u00e4re die Aufkl\u00e4rung eines Betrugsskandals so denkbar gewesen und insbesondere dann nicht, wenn das Image einer Branche dran h\u00e4ngt. Schon die Besetzung des Aufkl\u00e4rungsteams war untypisch: Nach internationalen Standards m\u00fcssen es multidisziplin\u00e4re Teams sein und nicht nur Journalisten. Vor allem: Journalisten seien eben keine Ermittler, kritisiert Milata. Dem entspreche denn auch das Ergebnis der Aufkl\u00e4rung: Der ganze Bericht sei nur erstaunliche 17 Seiten d\u00fcnn, ohne Quellen, ohne\u00a0 Anhang, ohne Links.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lesetipps:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.fraudconferencenews.com\/home\/2021\/3\/12\/what-fraud-examiners-can-learn-about-report-writing-from-a-journalists-plagiarism-case\">Was Betrugspr\u00fcfer aus dem Plagiatsfall eines Journalisten \u00fcber das Verfassen von Berichten lernen k\u00f6nnen \u2014 Fraud Conference News<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/events.acfe.com\/session_catalog\/#\/attendee\/FF3FB5A1-9C41-4C07-8253-00C34DAE08AB\/catalog\">Session Catalog &#8211; SESSION catalog 1 (acfe.com)<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Lese-Tipp hier im Management-Blog: <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/03\/11\/ein-teller-nudeln-mit-arbeitsrechtler-neufeld-der-von-frisierten-arbeitszeugnissen-und-background-checks-der-unternehmen-erzaehlt\/\">Ein Teller Nudeln mit Arbeitsrechtler Tobias Neufeld, der von frisierten Arbeitszeugnissen und Background-Checks der Unternehmen erz\u00e4hlt | Management-Blog (wiwo.de)<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/pressemeldungen\/blogger-relevanzindex-das-sind-deutschlands-top-100-blogs\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/149798077.v2.pressablecdn.com\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/52884\/5255623\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"at-below-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/09\/01\/680577\/\" data-title=\"Quiet Quitting: Warum Arbeitgeber schlaflose N\u00e4chte haben und nichts gegen das l\u00e4stige Ph\u00e4nomen tun k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Willms Buhse\" data-description=\"Quiet Quitting - Gastkommentar von Internet-Ikone Willms Buhse: Grade soviel arbeiten, dass man nicht gek\u00fcndigt werden kann Aus den USA kommt das Modewort, das Arbeitgeber pl\u00f6tzlich aufschreckt: Quiet Quitting, ruhiges Au. 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