{"id":680000,"date":"2022-08-08T02:02:46","date_gmt":"2022-08-08T00:02:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=680000"},"modified":"2022-08-12T16:55:43","modified_gmt":"2022-08-12T14:55:43","slug":"wie-man-erkennt-ob-manager-die-eigene-company-betruegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/08\/08\/wie-man-erkennt-ob-manager-die-eigene-company-betruegen\/","title":{"rendered":"Wie man erkennt, ob Manager die eigene Company betr\u00fcgen und wie sie dabei vorgehen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie man Manager identifiziert, die ihr eigenes Unternehmen betr\u00fcgen. Welche<\/strong><strong> Erfahrungen die internationalen Wirtschaftsermittler <\/strong><strong>Sebastian Okada und Christian Schaaf von <a href=\"https:\/\/www.corporate-trust.de\/de\/\">Corporate Trust<\/a>\u00a0gemacht haben. Schaaf war Ermittler beim bayerischen LKA, bevor er vor 15 Jahren die Spezialberatung Corporate Trust gr\u00fcndete, Okada leitet die Abteilung Ermittlungen und Pr\u00e4vention Wirtschaftskriminalit\u00e4t bei Corporate Trust.\u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_669247\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-669247\" class=\"size-full wp-image-669247\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/11\/Schaaf_2018.3a-002.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/11\/Schaaf_2018.3a-002.jpg 567w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/11\/Schaaf_2018.3a-002-262x300.jpg 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><p id=\"caption-attachment-669247\" class=\"wp-caption-text\">Christian Schaaf (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Manager das eigene Unternehmen sch\u00e4digen, geschieht dies fast immer \u00fcber Rechnungen von externen Dienstleistern und Lieferanten. Es ist der einfachste Weg, Geld aus dem Unternehmen heraus zu schleusen. Entweder sind die Rechnungssteller um real existierende Dienstleister und Lieferanten, die bei der Untreue aus irgendeinem Grund mitmachen &#8211; meistens weil sie ebenfalls mitkassieren. Oder es sind Fake-Firmen, die nur f\u00fcr diesen Betrug \u00fcberhaupt installiert wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gerade im heutigen globalisierten Gesch\u00e4ft, in dem es f\u00fcr Unternehmen v\u00f6llig normal ist, Lieferanten aus allen Ecken der Welt zu haben, f\u00e4llt es betr\u00fcgerischen Angestellten, sogenannten Innent\u00e4tern, immer leichter, ein paar Geister-Lieferanten anzulegen und beim Arbeitgeber unter den Kreditoren einzuschleusen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Nachhinein betrachtet sind die Anzeichen f\u00fcr diese Art von Untreue immer die gleichen. Zu den typischen Warnhinweisen &#8211; unter Ermittlern Red Flags genannt \u2013 z\u00e4hlen unter anderem folgende vier Szenarien, vor allem wenn mehrere davon gleichzeitig auftreten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Neue Lieferanten und Dienstleister werden im Unternehmen nicht oder nur unzureichend \u00fcberpr\u00fcft, bevor sie als neue Kreditoren angelegt werden<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Manche haben vielleicht sogar einen Due-Diligence-Prozess f\u00fcr die Annahme neuer Dienstleister und Lieferanten, aber er hat zu wenig Tiefgang. Das ist daran zu erkennen, dass die Informationen \u00fcber die Hintergr\u00fcnde des Kreditors, wenn Sie vorliegen, die Frage ausl\u00f6sen: \u201eUnd was sagt uns das jetzt?\u201c Ein typisches Zeichen einer unzureichenden Due Diligence! Falls es sogar aktiven Widerstand einzelner Manager gegen eine gr\u00fcndlichere Sorgfaltspr\u00fcfung gibt, ist das ein weiteres Red Flag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_680415\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-680415\" class=\"size-full wp-image-680415\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Okada_Sebastian.3a_3_Team_CT_DE_2019-800x533-1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Okada_Sebastian.3a_3_Team_CT_DE_2019-800x533-1.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Okada_Sebastian.3a_3_Team_CT_DE_2019-800x533-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/08\/Okada_Sebastian.3a_3_Team_CT_DE_2019-800x533-1-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-680415\" class=\"wp-caption-text\">Sebastian Okada (Foto: Corporae Trust\/PR)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie es in der Praxis l\u00e4uft:<\/strong><\/p>\n<p>Ein Industrieunternehmen in Baden-W\u00fcrttemberg hat als Compliance-Prozess definiert, neue Dienstleister und Lieferanten in aller Welt zun\u00e4chst \u00fcber eine internationale Wirtschaftsauskunft zu \u00fcberpr\u00fcfen. Das sind im wesentlichen Basisdaten aus dem jeweiligen Handelsregister des Landes angereichert mit Zahlungserfahrungen und daraus abgeleiteter Bonit\u00e4t. Sofern \u00fcberhaupt schon Zahlungserfahrungen vorliegen, was bei neuen Briefkastenfirmen regelm\u00e4\u00dfig nicht der Fall ist. Zudem verlangt das Unternehmen eine rudiment\u00e4re Selbstauskunft des neuen Lieferanten oder Dienstleisters (Verantwortliche, Ansprechpartner, Kontaktdaten undsoweiter) und eine Kopie des Gr\u00fcndungsdokuments. Dieser Prozess wird im Unternehmen auch akribisch eingehalten, nur: Er beantwortet die beiden wichtigsten Fragen nicht:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Hat der neue Lieferant oder Dienstleister einen \u00f6ffentlichen Fu\u00dfabdruck in seiner Branche, wie man dies von einer realen Firma erwarten w\u00fcrde? Wenn er zum Beispiel in Malaysia sitzt, steht die Firma dann in den einschl\u00e4gigen Firmenverzeichnissen der Branche in Malaysia, in der Presse oder in Sozialen Medien? Nahm er an Messen teil oder hielt er Vortr\u00e4ge bei Branchenverb\u00e4nden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Wer sind die verantwortlichen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Gesellschafter der Firma? Haben sie eine Historie in der Branche, in der sie t\u00e4tig sind? Sind sie schon mal irgendwo in der Welt negativ aufgefallen, zum Beispiel wegen Betrug, Korruption, Geldw\u00e4sche undsoweiter?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer diese Fragen stellt und durch systematische Informationsbeschaffung beantwortet, dem fallen die meisten Untreue-Versuche schnell auf. Heutzutage ist so eine \u00dcberpr\u00fcfung mit \u00fcberschaubaren Aufwand m\u00f6glich, wenn man wei\u00df, wie es geht und Zugang zu entsprechenden Informationsquellen weltweit hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ein Teil des Managements f\u00fchrt Parallel-Akten zu bestimmten Dienstleistern oder deren Rechnungen, in die nicht alle Mitarbeiter Einblick haben. <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn spezielle Lieferanten- oder Dienstleisterbeziehungen zur Chefsache erkl\u00e4rt werden oder die Akteneinsicht zu denen nicht m\u00f6glich ist, ohne dass ein bestimmter Manager zustimmt, ist das ein Warnsignal, ein Red Flag.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie es in der Praxis l\u00e4uft:<\/strong><\/p>\n<p>Bei einem Logistik-Unternehmen erhielten zwei f\u00fchrende Manager \u00fcber zw\u00f6lf Jahre Kick-Backs in Millionenh\u00f6he von zwei Subunternehmern, beide Transportunternehmen. Deren Rechnungen enthielten zahlreiche tats\u00e4chlich erbrachte Leistungen, aber eben auch Scheinleistungen. Den Erl\u00f6s der letzteren teilten sich die Logistik-Manager und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Subunternehmer fifty-fifty. Insgesamt sch\u00e4digten die Manager ihre Arbeitgeber um zehn Millionen Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das fiel erst nach \u00fcber zehn Jahren auf, weil das interne Controlling bruchst\u00fcckhaft war und zulie\u00df, dass Akten zu ausgew\u00e4hlten Lieferanten und deren Rechnungen auf Anweisung der Chefs nur bei ihrer pers\u00f6nlichen Assistentin einsehbar waren. Dieser Umstand wurde als gottgegeben hingenommen, obwohl er jedem Grundsatz gesunder interner Kontrollen widerspricht. Die beiden Manger hatten sich von den Millionen-Kick-Backs ansehnliche Ferienh\u00e4user in S\u00fcdeuropa gekauft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_652609\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-652609\" class=\"size-full wp-image-652609\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/ATT21205.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/ATT21205.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/ATT21205-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/ATT21205-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-652609\" class=\"wp-caption-text\">Urlaubsziel S\u00fcdfrankreich (Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Manager, die sogar im Urlaub oder bei Krankheit neue Lieferanten und Dienstleister oder deren Rechnungen selbst einsteuern<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Egal ob gesundheitlich verhindert oder in den Ferien, manche Manager wollen bestimmte Prozesse zu Dienstleistern nicht aus der Hand geben, obwohl sie eigentlich Fachabteilungen f\u00fcr so etwas haben. Red Flag.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie es in der Praxis l\u00e4uft:<\/strong><\/p>\n<p>Der Finanzabteilungsleiter in einem Industrieunternehmen in NRW baute privat ein Haus und hatte sich dabei finanziell \u00fcbernommen. Er kam auf die Idee, zu testen, wie leicht es f\u00fcr ihn eigentlich ist, einen Geister-Lieferanten im System anzulegen und f\u00e4lschte zuhause eine simple Rechnung \u00fcber 1.450 Euro f\u00fcr \u201eOptimierung Buchhaltungssystem, Modifikationen Prozesse\u201c. Die darauf genannte Bankverbindung geh\u00f6rte zu der Einzelfirma seines Bruders, der freiberuflich eine kleine Unternehmensberatung betrieb. Der Finanzchef legte den Rechnungssteller neu an, gab die Rechnung selbst frei und die Zahlung ging bei seinem Bruder ein, ohne Staub im Unternehmen aufzuwirbeln.<\/p>\n<p>Als das so einfach funktionierte, \u00fcberlegte der Finanzchef, wie er an gr\u00f6\u00dfere Summen kommen konnte. War da doch die aktuelle Implementierung f\u00fcr eine neues Enterprise Resource Planning (ERP)-System, ein Mammut-Projekt, das f\u00fcr alle Beteiligten zuletzt immer un\u00fcbersichtlicher geworden war. Da lie\u00df sich die eine oder andere Rechnung f\u00fcr \u201eBeratungsleistungen\u201c dazwischenschieben, wie er herausfand. Als eine seiner Rechnungen allerdings w\u00e4hrend seines Urlaubs wegen einer fehlenden Bestellnummer im System aufpoppte und er selbst nicht da war, um den Vorgang zu vertuschen, fing eine flei\u00dfige Mitarbeiterin an, zu recherchieren, was das \u00fcberhaupt f\u00fcr eine Dienstleistung war. Das war der Anfang vom Ende des Geister-Lieferanten. Der Finanzchef versuchte dann noch, vom Urlaubsort aus zu intervenieren, aber da war es schon zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-670244\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/03\/britisch.briefkasten.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/03\/britisch.briefkasten.jpg 488w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/03\/britisch.briefkasten-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>H\u00e4ufung von offensichtlichen Briefkastenfirmen unter den Lieferanten im Unternehmen<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In manchen Unternehmen werden internationale Gesch\u00e4fte regelm\u00e4\u00dfig unter Einbeziehung von Briefkastenfirmen auf Seiten ihrer Gesch\u00e4ftspartner und Kunden gemacht. Um es vorwegzunehmen: Nicht alle Briefkastenfirmen sind ein Zeichen f\u00fcr Untreue oder Korruption. Sie k\u00f6nnen durchaus ihre Berechtigung haben: Zum Beispiel steuerlich, wenn eine bestimmte Konstellation von L\u00e4ndern und Firmen hilft, legal Steuern zu sparen.<\/p>\n<p>Oder aus Gr\u00fcnden der geografischen Herkunft von Gesch\u00e4ftspartnern: Wenn ein Kunde zum Beispiel in Venezuela oder Kolumbien sitzt, kann es sinnvoll sein, wenn er mit Briefkastenfirmen in Panama und Florida die Geldstr\u00f6me in verl\u00e4ssliche L\u00e4nder mit berechenbarer Jurisdiktionen steuert. Generell gilt, je weniger Rechtsstaatlichkeit in einem Land existiert, umso h\u00e4ufiger nutzen dortige Unternehmen lieber Briefkastenfirmen im Ausland, um ihre Erl\u00f6se vor willk\u00fcrlichen, kleptokrartischen Regimen zu sch\u00fctzen &#8211; was legitim ist.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Mitunter haben Unternehmen auch freiberufliche Mitarbeiter im Ausland im Einsatz, die ihre Leistungen mit einer Briefkastenfirma abrechnen, die keinen gro\u00dfen \u00f6ffentlichen Fu\u00dfabdruck hat &#8211; auch das kann normal sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jedoch halten nicht alle Gesch\u00e4ftskonstellationen mit Briefkastenfirmen einer kritischen \u00dcberpr\u00fcfung stand. Die Abw\u00e4gung kann sich durchaus komplex darstellen, wenn aber zum Beispiel die Verwendung einer Briefkastenfirma wenig anderen Sinn ergibt, als dass sie offenbar intransparent sein soll, ist das ein Warnsignal.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie es in der Praxis l\u00e4uft:<\/strong><\/p>\n<p>Ein Agent in Italien vermittelte gelegentlich Gesch\u00e4fte an ein Unternehmen aus Bayern, das Maschinen f\u00fcr die Schwerindustrie herstellt. Daf\u00fcr erhielt der Agent zwischen drei und zw\u00f6lf Prozent Provisionen, was sich bei der Gr\u00f6\u00dfe der Gesch\u00e4fte schon mal auf hunderttausende Euro pro verkaufter Maschine aufsummierte. Jahrelang hat er seine Leistungen mit einer italienischen S.r.l. (GmbH) abgerechnet, deren gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter er seit den 1990er Jahren war.<\/p>\n<p>Vor einiger Zeit jedoch bat er darum, k\u00fcnftig \u00fcber seine neue Gesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten abrechnen zu d\u00fcrfen, da sich sein Lebensmittelpunkt angeblich mehr und mehr nach Dubai verlagere. Nur: Daf\u00fcr gab es keine wirklichen Anzeichen. Der Italiener war fast immer in Mailand anzutreffen, seine Ehefrau betrieb dort eine Kunstgalerie und er kam auf Anforderung stets schnell zu Besuch zu seinem Kunden in M\u00fcnchen, wenn sich ein Gesch\u00e4ft andeutete. Nach Lebensmittelpunkt Dubai sah das alles nicht aus. Zudem hat die neue Gesellschaft, die er vorweist, Recherchen zufolge einen Emirati als eingetragenen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, nicht den Italiener. All das gab Anlass zu dem Verdacht, dass Intransparenz das eigentliche Ziel der neuen Briefkastengesellschaft sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Meist sind es gar nicht unbedingt einzelne der oben genannten Red Flags, die gleich einen Anfangsverdacht auf Untreue ergeben. Aber wenn mehrere Warnanzeichen gleichzeitig festgestellt werden, ist es vermutlich an der Zeit, diesem Sachverhalt mit Hilfe von Ermittlungen auf den Grund zu gehen.<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<div id=\"comments\">\n<div id=\"respond\" class=\"comment-respond\">\n<p class=\"logged-in-as\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<div id=\"comments\">\n<div id=\"respond\" class=\"comment-respond\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680063\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022-227x300.jpg 227w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Wiwo.top_.10.blog_.2022.Blogger-Relevanzindex_Top-10-Blogs-2022.jpg 492w\" sizes=\"auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"primary\">\n<div id=\"content\" role=\"main\">\n<article id=\"post-679588\" class=\"post-679588 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein tag-arbeitsbedingung tag-arbeitsklima tag-betriebsklima tag-big-quit tag-ey-ernst-young tag-fachkraftemangel tag-gehalt tag-great-resignation tag-jobwechsel tag-kundigung tag-kuendigungsabsicht tag-loehne tag-umfrage\">\n<div class=\"entry-content\">\n<p><strong><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/06\/08\/management-blog-jetzt-unter-den-top-ten-im-blogger-relevanzindex-2022-es-gibt-was-zu-feiern-wer-die-top-100-blogs-sind-hier-die-ganze-liste\/\">Management-Blog jetzt unter den Top-Ten im Blogger-Relevanzindex 2022 \u2013 es gibt was zu feiern! Wer die Top-100 Blogs sind \u2013 hier die ganze Liste | Management-Blog (wiwo.de)<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-680145\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Superfrauen_Top5.2022.Bloggerrelavnzindex-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Superfrauen_Top5.2022.Bloggerrelavnzindex-300x300.png 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Superfrauen_Top5.2022.Bloggerrelavnzindex-150x150.png 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/06\/Superfrauen_Top5.2022.Bloggerrelavnzindex.png 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Um den Lesefluss nicht zu behindern, wird in Management-Blog-Texten nur die m\u00e4nnliche Form genannt, aber immer sind die weibliche und andere Formen gleicherma\u00dfen mit gemeint.<\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man Manager identifiziert, die ihr eigenes Unternehmen betr\u00fcgen. Welche Erfahrungen die internationalen Wirtschaftsermittler Sebastian Okada und Christian Schaaf von Corporate Trust\u00a0gemacht haben. Schaaf war Ermittler beim bayerischen LKA, bevor er vor 15 Jahren die Spezialberatung Corporate Trust gr\u00fcndete, Okada &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/08\/08\/wie-man-erkennt-ob-manager-die-eigene-company-betruegen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[3113,10946,1559,243,10948,10947,731,10945,1558],"class_list":["post-680000","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-betrug","tag-briefkastenfirmen","tag-christian-schaaf","tag-corporate-trust","tag-fake-firmen","tag-fake-rechnungen","tag-manager","tag-sebastian-okada","tag-wirtschaftskriminalitat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680000","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=680000"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680000\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":680445,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/680000\/revisions\/680445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=680000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=680000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=680000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}