{"id":679575,"date":"2022-05-11T12:00:39","date_gmt":"2022-05-11T10:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=679575"},"modified":"2022-05-11T01:26:42","modified_gmt":"2022-05-10T23:26:42","slug":"buchauszug-mira-c-muehlenhof-der-lange-schatten-der-schulzeit-wie-traumatische-schulerfahrungen-karrierewege-blockieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/05\/11\/buchauszug-mira-c-muehlenhof-der-lange-schatten-der-schulzeit-wie-traumatische-schulerfahrungen-karrierewege-blockieren\/","title":{"rendered":"Buchauszug Mira C. M\u00fchlenhof: &#8222;Der lange Schatten der Schulzeit: Wie traumatische Schulerfahrungen Karrierewege blockieren&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: left\">Buchauszug Mira C. M\u00fchlenhof: &#8222;Der lange Schatten der Schulzeit: Wie traumatische Schulerfahrungen Karrierewege blockieren&#8220;<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_679609\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-679609\" class=\"size-full wp-image-679609\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/schulzeit.muehlenhof.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/schulzeit.muehlenhof.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/schulzeit.muehlenhof-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/schulzeit.muehlenhof-451x300.jpg 451w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-679609\" class=\"wp-caption-text\">Mira C. M\u00fchlenhof (Foto: PR\/MVG Verlag)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sind wir nicht alle ein bisschen Schultrauma?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann mich gut an den Moment erinnern, als ich im Coaching zum ersten Mal auf ein Schultrauma gesto\u00dfen bin, von dem der Klient selbst u\u0308berhaupt keine Ahnung hatte. Der Coachee, Vorstand eines gro\u00dfen Versicherungskonzerns, hatte einen Termin bei mir gebucht, weil er an seinem Lampenfieber arbeiten wollte. Als er durch die Tu\u0308r kam, dachte ich: \u00bbWas fu\u0308r ein selbstbewusster Typ!\u00ab \u2013 Er war mir auf Anhieb sympathisch. Doch nur wenige Minuten spa\u0308ter war aus dem smarten Boss ein Ha\u0308ufchen Elend geworden. Er schilderte mir, wie sehr ihn sein Lampenfieber qua\u0308lte, weil es nicht nur aus ein wenig Herzrasen bestand, sondern sich regelma\u0308\u00dfig zu ausgewachsenen Panikattacken entwickelte. Immer dann, wenn er im Kreis seiner Vorstandskollegen oder gar vor dem Aufsichtsrat etwas pra\u0308sentieren musste, o\u0308ffneten sich in seinem Ko\u0308rper alle Schwei\u00dfdru\u0308sen. Seine gro\u0308\u00dfte Angst bestand darin, in solch einer Situation einem Kollegen die Hand geben zu mu\u0308ssen, weil diese in solchen Momenten klatschnass sei. Oder, noch schlimmer, dass er sein Sakko ausziehen mu\u0308sse, weil das im Sommer alle Kollegen so tun. Sein Hemd klebe regelma\u0308\u00dfig am Oberko\u0308rper fest, er meinte sarkastisch: \u00bbDas ko\u0308nnte ich auswringen.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mithilfe einer Coaching-Technik namens wingwave\u00ae kamen wir an die urspru\u0308ngliche, sprich auslo\u0308sende Situation heran, an das Schultrauma: Mein Coachee war als Kind keine Leuchte in Mathe gewesen und musste sich damals immer wieder durch eine Gruppenu\u0308bung namens \u00bbRechenko\u0308nig\u00ab qua\u0308len. Bei dieser wurden alle Kinder aufgefordert, sich hinzustellen. Wer am schnellsten eine Kopfrechenaufgabe gelo\u0308st hatte, durfte sich setzen, dann kam die na\u0308chste Aufgabe. Das Ergebnis sah regelma\u0308\u00dfig so aus: Alle Kinder sa\u00dfen, er stand, war der Depp und wurde lauthals ausgelacht.<br \/>\nDrei\u00dfig Jahre spa\u0308ter reagierte sein Ko\u0308rper noch immer mit extremen Stress-Symptomen, wenn alle Zuho\u0308rer sitzen und er allein vor einer Gruppe steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein Coachee war total perplex u\u0308ber den Link zu der Rechenu\u0308bung von damals, seine Erinnerung daran war komplett weg gewesen und tauchte erst in der Coaching-Session wieder auf. Er schaltete dann aber gleich in eine Art Manager-Modus um und pra\u0308sentierte mir seine Lo\u0308sung, indem er vorschlug, er ko\u0308nne ja fortan seine Pra\u0308sentationen im Sitzen halten: \u00bbIch erza\u0308hle denen einfach, dass ich beim Skifahren gestu\u0308rzt bin und einen Ba\u0308nderriss habe.\u00ab Das war natu\u0308rlich keine langfristige Lo\u0308sung, so viele Ba\u0308nderrisse hat auf Dauer ja kein Mensch. Aber er wollte es unbedingt ausprobieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Woche spa\u0308ter rief er mich an und erza\u0308hlte, er habe seine Quartals-Zahlen im Sitzen pra\u0308sentiert und siehe da: keine Panikattacke, kein Herzklopfen und vor allen Dingen kein einziger Schwei\u00dftropfen! Er war total happy, ich auch. Wir haben das Schultrauma dann doch noch aufgearbeitet, sprich gelo\u0308st. Der wichtigste Schritt aber war der, u\u0308berhaupt erst mal eine Verbindung zu der auslo\u0308senden Situation herzustellen, damit er sich von den Spa\u0308tfolgen, sprich Symptomen, befreien konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-679610\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/cover.schulzeit.muehlenhof.jpeg\" alt=\"\" width=\"411\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/cover.schulzeit.muehlenhof.jpeg 411w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/05\/cover.schulzeit.muehlenhof-193x300.jpeg 193w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Buchauszug Mira Christine M\u00fchlenhof: &#8222;Der lange Schatten der Schulzeit: Wie traumatische Schulerfahrungen Karrierewege blockieren&#8220;, 288 Seiten, 17 Euro, MVG-Verlag,\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.m-vg.de\/mvg\/shop\/article\/22300-lass-die-schatten-der-schulzeit-hinter-dir\/\">https:\/\/www.m-vg.de\/mvg\/shop\/article\/22300-lass-die-schatten-der-schulzeit-hinter-dir\/<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je la\u0308nger ich als Coachin ta\u0308tig bin, desto mehr Schultraumata begegnen mir. Noch einmal: Ich halte nichts davon, wenn eine schlimme Kindheit als Ausrede dafu\u0308r benutzt wird, die Verantwortung fu\u0308r Ursache und Wirkung des eigenen Handelns abzugeben. Vielmehr pla\u0308diere ich dafu\u0308r, alten Verletzungen den richtigen Platz im Leben zu geben, indem wir sie reflektierend anschauen und verarbeiten. Dadurch verlieren sie ihren sto\u0308renden Einfluss auf unser Leben. Es gilt, die Sprache und Signale des Ko\u0308rpers zu verstehen, unbewusste Muster zu durchschauen, aus Wiederholungszwa\u0308ngen auszusteigen und so die innere Balance wiederzufinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schultrauma ist natu\u0308rlich nicht gleich Schultrauma. Es gibt:<\/p>\n<p>\u2022 Mobbing-Themen<br \/>\n\u2022 Demu\u0308tigungen durch Lehrer<br \/>\n\u2022 Notendruck in der Familie<br \/>\n\u2022 Ohnmachtsgefu\u0308hle in der Gruppe<br \/>\n\u2022 U\u0308bergriffigkeiten<br \/>\n\u2022 Versagensa\u0308ngste<br \/>\n\u2022 und noch weitere Themen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dementsprechend hinterla\u0308sst diese Vielzahl an auslo\u0308senden Momenten ganz unterschiedliche Spuren. Viele innere Blockaden, die im Laufe des Lebens einschra\u0308nkend und\/oder sto\u0308rend wirken, lassen sich auf ein Schultrauma zuru\u0308ckfu\u0308hren. Auffallend dabei ist, dass viele Menschen, die sich sehr wohl eines Schultraumas bewusst sind, nicht nach Unterstu\u0308tzung suchen. Sie wa\u0308hlen eher den Weg der Vermeidungsstrategie, beispielsweise wechseln sie das Thema, wenn sich das Gespra\u0308ch um das Thema Schule dreht. Oder sie wa\u0308hlen Ausflu\u0308chte, um blo\u00df nicht eine Schule betreten zu mu\u0308ssen. Ich mo\u0308chte gar nicht wissen, wie viele Bu\u0308rgerinnen und Bu\u0308rger nicht wa\u0308hlen gehen, weil sich ihr Wahllokal in einer Schule befindet!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mindestens genauso gro\u00df ist die Gruppe derer, die u\u0308berhaupt nicht wissen, dass sie ein Schultrauma haben. Sie buchen ein Coaching, weil irgendwo der Schuh dru\u0308ckt. Beispielsweise weil<\/p>\n<p>\u2022 sie Konflikte haben,<br \/>\n\u2022 ihre Karrieretra\u0308ume geplatzt sind,<br \/>\n\u2022 Unsicherheiten auftauchen,<br \/>\n\u2022 es ihnen an Selbstvertrauen mangelt,<br \/>\n\u2022 sie unzufrieden mit sich selbst und\/oder ihrem Leben sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass die Ursachen fu\u0308r diese Schwierigkeiten in der Schulzeit zu finden sein ko\u0308nnten, auf die Idee kommen die wenigsten. Zwar steckt nicht hinter jedem Problem ein Schultrauma, aber immer o\u0308fter. Darum hier (m)eine These:<\/p>\n<p>Sind wir nicht alle ein bisschen Schultrauma?<\/p>\n<p>Ich schreibe dieses Buch als Betroffene und als Coachin. Mein Anliegen ist es, intensive Reflexionsprozesse anzusto\u00dfen, damit mo\u0308glichst viele Menschen die Ursache fu\u0308r belastende Gefu\u0308hle und innere Blockaden, die ihr Leben erschweren, erkennen ko\u0308nnen. Mir geht es um die Frage, wie es gelingen kann, innere Handbremsen zu lo\u0308sen, sich von belastenden Glaubenssa\u0308tzen und blockierenden Ko\u0308rperreaktionen zu befreien und dadurch nachhaltig zufriedener zu werden und glu\u0308cklicher zu leben. Natu\u0308rlich wird es auch um die Frage gehen, ob sich Schultraumata u\u0308berhaupt vermeiden lassen. Und ob der wahre Grund, warum Eltern zu sogenannten \u00bbHeli- kopter-Eltern\u00ab werden, mo\u0308glicherweise in ihrer eigenen belasteten Schulzeit liegt, die verdra\u0308ngt worden ist und sich heute in dem Anspruch a\u0308u\u00dfert, die eigenen Kinder vor negativen Erfahrungen bewahren zu wollen. Das ko\u0308nnte ja dazu fu\u0308hren, dass wir diesen Eltern Versta\u0308ndnis entgegenbringen, anstatt uns u\u0308ber sie lustig zu machen. Wir sind ja schlie\u00dflich nicht (mehr) in der Schule!<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<h1>Vom ewigen Streben nach Kampf<\/h1>\n<p>Niemand kommt in ein Coaching, weil er sich langweilt. Irgendwo muss der Schuh schon dru\u0308cken! Allerdings habe ich selten erlebt, dass ein Schuh so sehr dru\u0308ckt wie bei Stephan. Er schilderte mir schon in der ersten Stunde, dass er seit Jahren im Unternehmen herumgereicht wird: \u00bbMit mir kommt irgendwie niemand klar. Immer, wenn ich mich gerade irgendwo eingelebt habe, geht meine Fu\u0308hrungskraft zum Personalchef, und ich darf wieder meine Sachen packen.\u00ab Stephan fu\u0308hlte sich vo\u0308llig missverstanden. Fu\u0308r das Unter- nehmen geht er regelma\u0308\u00dfig ans Limit, er arbeitet bis zum Umfallen, tritt fu\u0308r die Schwa\u0308cheren ein und bekommt trotzdem nur \u00bbeinen Arschtritt\u00ab. In seinem Fall war es so, dass er des Ka\u0308mpfens mu\u0308de war. Manchmal kommt es aber auch vor, dass das Unternehmen \u00bbam Ende ist\u00ab, weil niemand mit der rebellischen Grundhaltung und der Power eines solchen Menschen umgehen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Menschen, deren Perso\u0308nlichkeitsstruktur auf Kampf fixiert ist, leben das Prinzip Contra, sowohl in ihren Beziehungen als auch am Arbeitsplatz. Sie lieben die Herausforderung, sind mutig und stellen sich in den Wind, insbesondere dann, wenn der von vorn kommt. Sie haben gelernt, allein klarzukommen. Manchmal scheint es so, als wu\u0308rde ihnen das nichts ausmachen. Im Inneren jedoch fu\u0308hlen sie sich verkannt und unverstanden, weil sie die Geister des Wider- stands, die sie selbst gerufen haben, nicht mehr loswerden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Leben an sich ist fu\u0308r Menschen mit dieser Perso\u0308nlichkeitsstruktur wie ein gro\u00dfes Spielfeld. Ohne Reibung spu\u0308ren sie nichts, schon gar nicht sich selbst. Sie lieben es, sich zu verausgaben, akzeptieren keine Grenzen, sondern sehen diese eher als Herausforde- rung. Das kann fu\u0308r das Umfeld anstrengend sein: Wenn jemand A sagt, sagt diese Person B. Nicht, weil B richtig wa\u0308re, sondern weil jemand anderes A vorgegeben hat. Es geht darum, das Gegenteil von dem anzustreben, was die Regel ist. Es geht letztlich darum, zu ka\u0308mpfen und zu gewinnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Schule za\u0308hlte Stephan zu den Anfu\u0308hrern, er war der \u00bbLeader of the Gang\u00ab, hat weder Tod noch Teufel gefu\u0308rchtet und war dadurch fu\u0308r viele Mitschu\u0308ler ein Vorbild. Das wussten dummer- weise aber auch die Lehrer, und so wurde er ha\u0308ufig fu\u0308r Dinge zur Verantwortung gezogen, mit denen er u\u0308berhaupt nichts zu tun hatte. Stephan erinnerte sich daran, dass Mitschu\u0308ler einmal einen Lehrer in der Turnhalle eingesperrt hatten. Er selbst war u\u0308berhaupt nicht dabei, wurde aber bestraft, weil er die anderen angeblich zu ihrer Tat angestiftet hatte. Er hat diese Ungerechtigkeit \u2013 wie so viele andere auch \u2013 heruntergeschluckt und still in sich abgespeichert. Und daraus den Vorsatz entwickelt, sich irgendwann zu ra\u0308chen. Verbunden mit der Entscheidung, niemals Schwa\u0308che zu zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im spa\u0308teren Leben hat sich diese innere Entscheidung allerdings verselbststa\u0308ndigt, sie ist unkontrollierbar geworden, das Leben erscheint Stephan heute wie ein einziger Kampf: Er ka\u0308mpft gegen die Welt, gegen Regeln und Ungerechtigkeiten und immer auch gegen sich selbst. Seine Befriedigung zieht er aus Momenten, wenn er es gegen alle Widrigkeiten geschafft hat, wenn er als Sieger aus dem Boxring getreten ist und es allen gezeigt hat. Dass das fu\u0308r ihn und sein Umfeld anstrengend ist, versteht sich von selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Verlauf des Coachings hat Stephan erkannt, dass Kampf fu\u0308r ihn das Lebenselixier ist, das er braucht, um sich lebendig zu fu\u0308hlen. Jeder Kampf bietet ihm die Mo\u0308glichkeit, seine inneren Spannungen auszuagieren und loszuwerden. Der Preis, den er dafu\u0308r zahlt, ist allerdings hoch \u2013 so wie es letztlich allen Perso\u0308nlichkeiten ergeht. Sein Ko\u0308rper fordert Tribut, er ist bereits das dritte Mal geschieden und fu\u0308hlt sich von seinen Ex-Frauen ungerecht behandelt. Somit wiederholt sich sein Schul- beziehungsweise\u00a0 Entwicklungstrauma wie in einer Dauerschleife.<\/p>\n<p>Nun allerdings hat er Mittel und Wege gefunden, seine Kraft zielfu\u0308hrend einzusetzen und sich nicht zu verka\u0308mpfen. Er muss nicht mehr in jeden Kampf einsteigen, der sich ihm bietet. Fu\u0308r mich als Coachin war es beru\u0308hrend zu beobachten, wie befreiend das sein kann: mit dem Kampf aufzuho\u0308ren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.faktenkontor.de\/blogger-relevanzindex\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Mira C. M\u00fchlenhof: &#8222;Der lange Schatten der Schulzeit: Wie traumatische Schulerfahrungen Karrierewege blockieren&#8220; &nbsp; &nbsp; Sind wir nicht alle ein bisschen Schultrauma? 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