{"id":679213,"date":"2022-03-24T06:00:12","date_gmt":"2022-03-24T05:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=679213"},"modified":"2022-03-23T23:33:33","modified_gmt":"2022-03-23T22:33:33","slug":"buchauszug-florian-langenscheid-andre-schulz-vom-glueck-der-freiheit-den-schritt-in-die-selbstaendigkeit-wagen-mit-beitraegen-20-erfolgreicher-gruenderinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/03\/24\/buchauszug-florian-langenscheid-andre-schulz-vom-glueck-der-freiheit-den-schritt-in-die-selbstaendigkeit-wagen-mit-beitraegen-20-erfolgreicher-gruenderinnen\/","title":{"rendered":"Buchauszug Florian Langenscheidt\/Andr\u00e9 Schulz: &#8222;Vom Gl\u00fcck der Freiheit. Den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit wagen.  Mit Beitr\u00e4gen 20 erfolgreicher Gr\u00fcnder*innen&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>Buchauszug Florian Langenscheidt\/Andr\u00e9 Schulz: &#8222;Vom Gl\u00fcck der Freiheit. Den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit wagen. Mit Beitr\u00e4gen 20 erfolgreicher Gr\u00fcnder*innen&#8220;. Hier unten mit dem St\u00fcck von Frank Dopheide, dem Gr\u00fcnder der\u00a0 Purpose Agentur Human Unlimited.<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_679284\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-679284\" class=\"size-full wp-image-679284\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/Langenscheidt.Florian.Foto_.Ariston.PatryciaLukas.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/Langenscheidt.Florian.Foto_.Ariston.PatryciaLukas.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/Langenscheidt.Florian.Foto_.Ariston.PatryciaLukas-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/Langenscheidt.Florian.Foto_.Ariston.PatryciaLukas-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><p id=\"caption-attachment-679284\" class=\"wp-caption-text\">Florian Langenscheidt (Foto: Ariston\/Patrycia Lukas)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein eigenes wertvolles Unternehmen aufbauen<\/strong><\/p>\n<p>Ein*e Selbstst\u00e4ndige*r ist selbst und st\u00e4ndig aktiv. Ein*e Unternehmer*in unternimmt etwas. So weit, so bekannt. Aber wozu unternehmen wir selbst und st\u00e4ndig, teilweise jahrzehntelang? Die Liste der Gr\u00fcnde hierf\u00fcr ist nat\u00fcrlich individuell und bei manchen sehr lang. Einige m\u00f6gliche Motivationen haben Sie in diesem Buch bereits kennengelernt, wie Freiheit, Selbstbestimmung, Selbsterf\u00fcllung, sein*e eigene*r Chef*in sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber es gibt noch etwas, das vielen Gr\u00fcnder*innen gar nicht bewusst ist, weil es meist auch kein bewusster Grund ist, zu gr\u00fcnden. Und dennoch geschieht es, w\u00e4chst auf unserem Weg automatisch etwas mit uns mit \u2013 unbemerkt im Windschatten unserer unternehmerischen Aktivit\u00e4ten: der Unternehmenswert, den wir erschaffen. Nicht direkt, sondern eher beil\u00e4ufig, w\u00e4chst unser Unternehmen nicht nur an Angeboten, Mitarbeiter*innen und Sichtbarem, sondern es bildet auch einen inneren Wert. Durch unser Streben voller Kreativit\u00e4t und Schaffensfreude wird auch unser Unternehmen nach und nach wertvoller. Sogar in mehrfacher Hinsicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Ein wertvolles Unternehmen f\u00fcr sich selbst entwickeln<\/h1>\n<p>F\u00fcr alle, die noch nie gegr\u00fcndet haben, mag es vielleicht merkw\u00fcrdig klingen, aber ein eigenes Unternehmen hat f\u00fcr jede*n Gr\u00fcnder*in recht schnell einen hohen emotionalen Wert. Es ist nicht nur die Zeit, die man in der eigenen beruflichen Heimat verbringt, k\u00f6rperlich, geistig sowie emotional. Es ist auch das, was wir hierbei erleben. Mit uns selbst, unserer Arbeit, aber ebenso mit wertvollen Menschen wie Mitarbeiter*innen, Kund*innen beziehungsweise Gesch\u00e4ftspartner*innen. Das eigene Unternehmen w\u00e4chst uns mit jedem Tag mehr ans Herz, nimmt einen wichtigen Platz in unserem Leben ein und ist irgendwann zu einem untrennbaren Bestandteil von uns geworden, den wir nicht missen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben dem emotionalen Wert erhalten wir von unserem Unternehmen aber auch einen finanziellen Wert. Zum einen \u00fcber unsere Entlohnung, bei der wir endlich die M\u00f6glichkeit haben, auch eine unserer Leistung entsprechende Geldsumme zu erhalten. Im Gegensatz zur Arbeit als Angestellte*r, bei der der wahre Wert unserer Leistung oft nicht in Form eines dazu passenden Gehalts abgebildet wird und andere Menschen unsere Verdienstm\u00f6glichkeiten beschr\u00e4nken, gibt es als Unternehmer*in keine finanzielle Obergrenze. Wir selbst bestimmen mit der unternehmerischen Aktivit\u00e4t, der Kompetenz, dem Entscheidungsgeschick und nat\u00fcrlich dem notwendigen Gl\u00fcck dar\u00fcber, wie viel wir verdienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677809\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677809\" class=\"size-full wp-image-677809\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-300x101.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-500x168.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-677809\" class=\"wp-caption-text\">Hier geht\u00b4s zur Beratung www.goacademy.de @goacademy_sprachschule &#8211; Anzeige &#8211;<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Beste daran: Je st\u00e4rker wir nachgefragt werden, je besser, einzigartiger wir in dem werden, was wir tun, desto eher k\u00f6nnen wir den Preis unserer Arbeit erh\u00f6hen. Wir haben es also selbst in der Hand, ob wir finanziell verdienen, was wir uns fachlich und emotional verdient haben. So kann Gr\u00fcnden auch zu einer erg\u00e4nzenden Form der Altersvorsorge werden, da wir uns unabh\u00e4ngiger machen von staatlicher Absicherung, der Entwicklung von Versicherungs- und Fondsvertr\u00e4gen. Mit unserem unternehmerischen Erfolg k\u00f6nnen wir \u00fcber die H\u00f6he unserer Rente mitbestimmen. Doch neben dem eigenen Verm\u00f6gen steigern wir mit jedem neuen Tag, den wir aktiv in und an unserem Unternehmen arbeiten, unbewusst und unsichtbar noch etwas: den Unternehmenswert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir als Angestellte*r \u00bbnur\u00ab eine monatliche Entlohnung f\u00fcr geleistete Arbeit erhalten (und am Jahresende vielleicht zus\u00e4tzliche Pr\u00e4mien oder Bonuszahlungen), k\u00f6nnen wir Gr\u00fcnder*innen uns \u00fcber eine zus\u00e4tzliche Art der Verm\u00f6gensbildung freuen. Je mehr Umsatz und Gewinn unser Unternehmen \u00fcber die Jahre macht, \u00fcber je mehr Eigenmittel beziehungsweise -anlagen es verf\u00fcgt, desto wertvoller wird es. Es bekommt einen eigenen Wert, wie eine Immobilie. Aber im Gegensatz zum eigenen Haus oder der gekauften Wohnung, wo jede*r sieht und wei\u00df, dass sie etwas wert sind, sehen viele den Wert eines gut laufenden Unternehmens nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und auch wenn er nicht au\u00dfen auf dem Firmengeb\u00e4ude zu sehen ist, ist er dennoch da und kann uns nutzen. Entweder indirekt, weil wir hier\u00fcber leichter an Investitionskredite kommen und so schneller wachsen k\u00f6nnen. Oder direkt, wenn wir unser Unternehmen irgendwann verkaufen und zu Geld machen wollen. Doch auch dann, wenn wir es noch aktiv betreiben, bieten sich uns etliche positive steuerliche Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, durch die wir unser Unternehmen zur Schatztruhe machen k\u00f6nnen, in der nicht nur wir gut aufgehoben sind, sondern auch unser Geld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-679280\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/cover.langenscheidt.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/cover.langenscheidt.jpg 408w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/cover.langenscheidt-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px\" \/><\/p>\n<p><strong>Florian Langenscheid\/Andr\u00e9 Schulz: &#8222;Vom Gl\u00fcck der Freiheit. Den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit wagen. Mit Beitr\u00e4gen 20 erfolgreicher Gr\u00fcnder*innen&#8220; &#8211;\u00a0 20 Euro, 304 Seiten, Ariston Verlag.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.penguinrandomhouse.de\/Buch\/Vom-Glueck-der-Freiheit\/Florian-Langenscheidt\/Ariston\/e599653.rhd\">https:\/\/www.penguinrandomhouse.de\/Buch\/Vom-Glueck-der-Freiheit\/Florian-Langenscheidt\/Ariston\/e599653.rhd<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der unternehmerische Wert f\u00fcr die Gesellschaft<\/h1>\n<p>Je nachdem, was unser Unternehmen konkret anbietet und wie wir es aufstellen, kann es mehreren Menschen aus unserer Region oder anderen Teilen unseres Landes (sogar der Welt) Arbeit bieten. Hiermit schaffen wir nicht nur f\u00fcr uns einen Arbeitsplatz, sondern erm\u00f6glichen auch anderen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. So tragen wir einen entscheidenden Anteil dazu bei, dass andere Menschen sich selbst und ihre Familien versorgen und finanziell absichern, sich ihre W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume erf\u00fcllen, gesetzte Ziele erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ohne Unternehmen g\u00e4be es keine Arbeitspl\u00e4tze und ohne uns als Gr\u00fcnder*innen keine Unternehmen. Wir sind somit nicht nur wichtig f\u00fcr unser Leben(sgl\u00fcck), sondern auch f\u00fcr das anderer. Manchmal sogar bis zu ihrem Renteneintritt, wenn Arbeitnehmer*innen f\u00fcr lange Zeit bei uns arbeiten und die Sicherheit eines Arbeitsplatzes genie\u00dfen, den wir geschaffen haben. Zudem zahlen wir Steuern, was unserer Gemeinde beziehungsweise Stadt hilft und ihr wiederum erm\u00f6glicht, anderen Menschen und Unternehmen in der Region zu helfen. Nicht zu vergessen die Sozialabgaben, die wir als Unternehmer*in mit dem Lohn als Unterst\u00fctzung der staatlichen Systeme einzahlen, die allen zugutekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unternehmen sind einfach ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft und tragen ihren wichtigen Teil dazu bei, dass die Systeme so laufen, wie sie laufen. Einer der wohl sch\u00f6nsten Nebeneffekte des Gr\u00fcndens ist der menschliche Magnetismus, der entsteht, wenn sich herumspricht, dass es unser Unternehmen gibt und dass es \u2013 im besten Fall \u2013 etwas ganz Besonderes ist. Dann n\u00e4mlich kommen Menschen automatisch auf uns zu und freuen sich, wenn sie f\u00fcr und mit uns arbeiten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Unternehmer*in haben wir die einmalige M\u00f6glichkeit, vor allem jungen Menschen zu helfen, indem wir sie \u00fcber Praktika ins Arbeitsleben hineinschnuppern lassen. Oder indem sie sich bei uns etwas dazuverdienen k\u00f6nnen, zum Beispiel als studentische Hilfskr\u00e4fte. Oder indem wir Auszubildenden den Einstieg ins Arbeitsleben erm\u00f6glichen, ihnen ein Trampolin f\u00fcr den Sprung ins Berufsleben bauen, ihnen unser Wissen und unsere Erfahrungen zur Verf\u00fcgung stellen und sie bei ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung begleiten. Wir selbst entscheiden dar\u00fcber, welche Werte wir f\u00fcr die regionale Wirtschaft und Gesellschaft bieten m\u00f6chten. Die M\u00f6glichkeiten hierzu sind vielf\u00e4ltig und gehen weit \u00fcber Spenden und Sponsoring hinaus. Auch mit unserem Unternehmen sind wir zum Beispiel Kunde*in und k\u00f6nnen andere regionale Unternehmen mit unseren Bestellungen gezielt unterst\u00fctzen. Oder mit unentgeltlicher Hilfe, wenn wir uns mit anderen Unternehmer*innen vernetzen und uns gegenseitig unterst\u00fctzen mit Rat und Tat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der unternehmerische Wert f\u00fcr Kinder und Enkel<\/h1>\n<p>Wer ein Unternehmen gr\u00fcndet, der wei\u00df, dass man es entweder so lange f\u00fchrt, bis man stirbt (was die Frage nach sich zieht, was dann damit geschieht), es vorher schlie\u00dft oder rechtzeitig in andere H\u00e4nde \u00fcbergibt. Anders als Angestellte haben Unternehmer*innen on top die M\u00f6glichkeit, das Aufgebaute zu verkaufen oder an eine*n Nachfolger*in zu \u00fcbergeben. Und selbst wenn wir unser Unternehmen sp\u00e4ter einfach schlie\u00dfen, haben wir dadurch nicht weniger als ein*e Angestellte*r. Es bleiben uns dann sogar noch die unz\u00e4hligen Werte, die wir uns abseits des Geldes erwirtschaftet haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die meisten Unternehmer*innen werden sich im Optimalfall, wenn das Unternehmen gut l\u00e4uft, aber eher w\u00fcnschen, es jemand anderem anzuvertrauen, wenn sie selbst nicht mehr arbeiten oder verantwortlich sein m\u00f6chten. Auch beim Unternehmen ist es wie mit allem, was wir besitzen: Irgendwann fragen wir uns, wer es bekommen soll. Das eigene Haus, den Goldschmuck, besondere Besitzt\u00fcmer, alles, was uns am Herzen liegt, soll bei den meisten von uns m\u00f6glichst in der Familie bleiben. Verst\u00e4ndlich, denn was f\u00fcr uns von Wert ist, soll nach unserem Tod nicht irgendwer erhalten, sondern die, die wir lieben. Wie unser*e Kind*er oder die Enkel. Da liegt es doch nahe, dass wir uns zumindest die Frage stellen, ob wir nicht auch unser Unternehmen an unsere Lieben \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ganz gleich, wof\u00fcr wir uns am Ende entscheiden: Als Gr\u00fcnder*in tut es gut, zu wissen, dass wir mit dem eigenen Unternehmen auch dann mehrere M\u00f6glichkeiten haben, wenn wir es nicht mehr betreiben oder besitzen wollen. Und es kann ein zus\u00e4tzlicher Ansporn sein, der nachwachsenden Generation etwas zu hinterlassen. Sei es eine Immobilie, Geld oder etwas anderes von Wert. Die M\u00f6glichkeit dieses Hineinwachsens f\u00fcr Kinder beziehungsweise Enkel ist etwas Einzigartiges, sollte aber niemals ein Muss sein. Es ist grunds\u00e4tzlich schlimm, wenn Eltern ihr*e Kind*er in von ihnen gew\u00fcnschte Rollen zwingen, die nicht die ihren sind. Aber niemand sollte seinen Kindern oder Enkeln ein Unternehmen aufb\u00fcrden, ganz gleich, ob diese es wollen, daf\u00fcr geeignet sind oder nicht. Wir als Unternehmer*innen sollten nur das Angebot formulieren, wenn wir es denn wollen. Ohne Bedingungen, ohne Erwartungen, ohne Druck. In die Fu\u00dfstapfen anderer zu treten ist in der Regel sowieso schon eine gro\u00dfe B\u00fcrde, die man tragen kann, wenn man es aus freien St\u00fccken m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir alle wissen, dass das Umfeld vor allem in der Kindheit einen ganz entscheidenden Anteil daran hat, wer wir sind, was wir denken. Das, womit wir aufwachsen, was f\u00fcr uns normal, weil allt\u00e4glich ist, pr\u00e4gt uns und damit auch das, was wir glauben, uns zutrauen und vorstellen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend manche Kinder von Beamten beispielsweise erleben, wie beruhigend die Sicherheit eines garantierten Arbeitsplatzes und eines regelm\u00e4\u00dfig planbaren Gehalts sein kann, wachsen Kinder von Unternehmer*innen mit anderen Pr\u00e4gungen auf. So sind Unternehmer*innen-Kinder oftmals vertraut damit, f\u00fcr sich selbst verantwortlich zu sein, aktiv etwas f\u00fcr das zu tun, was einem wichtig ist, sich selbst zu versorgen und so weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gerade wenn Unternehmer*innen-Kinder mit im elterlichen Betrieb pr\u00e4sent sind, teilweise sogar darin aufwachsen und im passenden Alter sogar ein bisschen mitarbeiten, steigt \u00fcber das nat\u00fcrliche (Er-)Leben die Affinit\u00e4t, sp\u00e4ter auch unternehmerisch t\u00e4tig zu sein. Und wenn sich unser*e Kind*er oder Enkel daf\u00fcr entscheiden, in unser Unternehmen hineinzuwachsen, es gar irgendwann zu \u00fcbernehmen: Was gibt es denn Sch\u00f6neres, als auch im beruflichen Umfeld eine starke famili\u00e4re Verbindung zu erleben, die fortf\u00fchrt, was wir aufgebaut haben!? Wenn wir Menschen, die wir lieben, den Unternehmens-Staffelstab \u00fcbergeben und ihnen damit einen bereiteten Boden \u00fcberlassen, sollten wir dankbar daf\u00fcr sein und sie best\u00e4rken, ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und auf dem Bestehenden etwas Neues aufzubauen, etwas Eigenes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und wir sollten die Gr\u00f6\u00dfe besitzen, uns selbst kleiner zu machen, indem wir uns heraushalten aus dem, was der*die neue Chef*in macht. Wenn, dann k\u00f6nnen wir als Ratgeber*in helfen. Aber nur, wenn dies gew\u00fcnscht und angefragt wird. Genauso, wie wir unser*e Kind*er irgendwann in die Unabh\u00e4ngigkeit entlassen und sie ihren eigenen Weg gehen lassen, sollten wir es auch unternehmerisch zulassen, dass sie sich selbst als \u00bb\u00dcbernahme-Gr\u00fcnder*in\u00ab verwirklichen. Unser Wissen darum, ein Unternehmen aufgebaut zu haben, das einen selbst \u00fcberlebt und f\u00fcr nachwachsende Generationen zur Aufgabe und Perspektive wird, sollte uns Geschenk genug sein und uns mit Dankbarkeit erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denn ganz gleich, wie unsere Nachfolger*innen das Unternehmen weiterf\u00fchren: Teile von uns bleiben bestehen. Sei es der von uns erdachte Unternehmensname, das Logo, Angebote, Prozesse, Werte. Wir bleiben unsichtbar verbunden und leben somit auf gewisse Art und Weise weiter \u2013 bis \u00fcber den Tod hinaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der unternehmerische Wert f\u00fcr die eigenen Erinnerungen<\/h1>\n<p>Ganz gleich, wie lange wir unser Unternehmen betreiben oder behalten: Was uns f\u00fcr immer bleibt, sind die Erinnerungswerte, die wir im unternehmerischen Leben gesammelt haben. Die kann uns niemand nehmen. Hochs und Tiefs, wichtige Meilensteine, unvergessliche Erfolge, durchgestandene Krisen, selbst erfahrene Lehren, die unz\u00e4hligen kleinen wie gro\u00dfen Geschichten, die sich im Laufe der Zeit ereignet haben. Das, was in einem Unternehmerleben passiert, reicht nicht selten f\u00fcr mehrere Leben. Kein Wunder, ist man als Unternehmer*in in fast alles eingebunden, bekommt unglaublich vieles mit, darf unz\u00e4hlige Situationen selbst durchleben, stolpert von einer \u00dcberraschung in die n\u00e4chste und ist immer auch Teil des Lebens der eigenen Mitarbeiter*innen, deren Probleme und Freuden man oftmals hautnah mitbekommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht tr\u00e4umen Sie auch wie viele Menschen davon, irgendwann im sehr hohen Alter auf einer Parkbank zu sitzen mit Ihrer*m Liebsten, einen sch\u00f6nen Ausblick vor sich und einem L\u00e4cheln auf den Lippen. Und dann denken Sie zur\u00fcck. Sie erinnern sich an die sch\u00f6nsten Momente, die gr\u00f6\u00dften Ereignisse, lassen das Vergangene Revue passieren und stellen im allerbesten und w\u00fcnschenswerten Fall mit einem Gef\u00fchl der inneren Zufriedenheit fest: Ja, ich habe mein Leben gelebt. Ganz gleich, was in Ihrem Unternehmer*innen-Leben so alles passieren wird, eines werden Sie auf der Parkbank mit dem Blick zur\u00fcck auf Ihre Unternehmenskarriere ganz gewiss sagen: \u00bbLangweilig war\u2019s nicht.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>\u00bbJa, aber\u2026\u00ab\u00a0\u00bbWas ist, wenn\u2019s nicht klappt, einen Firmenwert aufzubauen, weil das Unternehmen finanziell nicht so erfolgreich ist?\u00ab<\/h1>\n<p>Das Tolle am Unternehmertum ist, dass nicht nur kein Tag wie der andere ist, sondern auch jedes Jahr unterschiedlich ausf\u00e4llt. So kann es sein, dass es in einem Jahr nicht so gut l\u00e4uft, im n\u00e4chsten daf\u00fcr umso besser. Als Unternehmer*in haben wir jederzeit die Chance, Dinge, die nicht so laufen wie gew\u00fcnscht, zu ver\u00e4ndern. Im Zweifel k\u00f6nnen wir sogar alles \u00e4ndern und komplett neue Richtungen ansteuern, mit neuen Produkten oder Dienstleistungen. Wenn wir als Unternehmer*innen etwas lernen, dann, dass immer alles m\u00f6glich ist und wir daf\u00fcr nur herausfinden m\u00fcssen, wo wir hinwollen, wie wir dort am besten hinkommen und uns dann auch auf den Weg machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie im Leben auch finden wir als Unternehmer*innen meist nur \u00fcber Versuch und Irrtum heraus, was funktioniert. Und je mehr falsche Wege wir ausschlie\u00dfen, desto eher n\u00e4hern wir uns den richtigen. Au\u00dferdem ist das Erschaffen eines Firmenwertes ja kein Muss, sondern on top eine nette Zugabe. Es reicht vollkommen aus, wenn wir, solange wir unternehmerisch aktiv sind, unsere Freude und ein gutes Auskommen haben. Auch Unternehmen d\u00fcrfen irgendwann aus der Welt scheiden wie wir Menschen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Dazu der Beitrag von Frank Dopheide:<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_679281\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-679281\" class=\"size-full wp-image-679281\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/dopheidemitsohn.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/dopheidemitsohn.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/dopheidemitsohn-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/03\/dopheidemitsohn-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-679281\" class=\"wp-caption-text\">Frank Dopheide mit seinem Sohn (Foto: Privat)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Ein Gastbeitrag von Frank Dopheide<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eDie beiden wichtigsten Tage in deinem Leben sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du entdeckst, warum.\u201c (Mark Twain)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von den bekannten acht Millionen Arten unseres Planeten ist allein der Mensch f\u00e4hig, das Leben und die Welt nach seinen W\u00fcnschen zu gestalten. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck und was f\u00fcr eine Verpflichtung!<\/p>\n<p>Die Entdeckung der eigenen Bestimmung als Lebensaufgabe wirkt auf uns Menschen wie ein Erweckungserlebnis. Unsere deutschen Dichter und Denker haben ein wundervolles Sprachbild daf\u00fcr gefunden: beseelt sein. Eine g\u00f6ttliche Ber\u00fchrung. Sie bef\u00e4higt uns Menschen, physikalische Gesetze auszuhebeln und \u00fcber uns hinaus zu wachsen. <strong>Ein Mensch, der beseelt ist von dem, was er tut, entwickelt eine Kraft, der sich niemand entziehen kann<\/strong>: Mahatma Gandhi, Mutter Teresa, Martin Luther King ebenso wie Karl Lagerfeld, Greta Thunberg, Jane Goodall und Elon Musk. Diese wunderbare F\u00e4higkeit steckt in jeden von uns. Auch im B\u00e4ckermeister Josef Hinkel. Es gibt Aberhunderte Brotverk\u00e4ufer in D\u00fcsseldorf, aber bei ihm vor der T\u00fcr stehen Menschenschlangen, um Br\u00f6tchen f\u00fcr 32 Cent das St\u00fcck zu erstehen. Weil er mit Leib und Seele B\u00e4ckermeister ist. Darum geht es.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Haben wir unsere Bestimmung erst einmal gefunden, brauchen wir den Raum, um sie zur Entfaltung zu bringen. Wir gr\u00fcnden ein Unternehmen. Die Gr\u00fcndung ist der magische Tag, an dem ein Hirngespinst Wirklichkeit wird. Die Gr\u00fcndung hebt den Gedanken in die Realit\u00e4t und schafft unserem Traum ein Ger\u00fcst, eine Organisation, die ganz auf ihn zugeschnitten ist. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes wie f\u00fcr uns gemacht. Was k\u00f6nnte besser sein als das? W\u00e4hrend sich der Rest an die Realit\u00e4t anpassen muss, formen wir unsere Umgebung so, dass sie zu uns passt.<\/p>\n<p>Anders als bei unserer Geburt k\u00f6nnen wir nun sogar selbst den Namen bestimmen, die Gestalt definieren, die Umgebung aussuchen, in der das Unternehmen wachsen und aufwachsen soll, und eine handverlesene Schar von Menschen um uns sammeln, die mit Eifer und Gutm\u00fctigkeit daf\u00fcr sorgen, dass dieses \u201eBaby\u201c ein Prachtexemplar wird. Die entscheidenden Wachstumshormone daf\u00fcr sind menschlicher Natur: Ideenreichtum und Vorstellungsverm\u00f6gen. Jene F\u00e4higkeiten, die den Menschen von jeder anderen Spezies unterscheiden, werden zur Quelle unternehmerischen Handelns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Psychologie liefert den Begriff der \u201eSelbstwirksamkeit\u201c als Erkl\u00e4rung. Wir Menschen sp\u00fcren und erleben uns vornehmlich durch die Reaktion der anderen und der Welt auf uns und unser Handeln. Und niemals ist dieses Gef\u00fchl sp\u00fcrbarer und intensiver als im Moment der Gr\u00fcndung eines Unternehmens und seinen ersten Lebensjahren. Die Entfaltungskraft ist sichtbar \u2013 vom Keller in die Garage, in das Shared Office, in die eigenen R\u00e4ume, in das eigene Geb\u00e4ude. Von der Apfelsinenkiste, \u00fcber Ikea M\u00f6bel bis zu den ersten Designerst\u00fccken von Vitra, le Corbusier und Walter Knoll. Vom alten VW Golf, zum Audi A4 bis zum Porsche Macan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anders als Start-up-Gr\u00fcnder, die nur den Profit des schnellen Exits zum Ziel haben<\/strong>, und profitorientierte Manager will ein*e Gr\u00fcnder*in ein Unternehmen f\u00fcr die Ewigkeit schaffen. <strong>Nicht das schnelle Geld, sondern der lange Wert, sorgt f\u00fcr Gl\u00fcck.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Manager ist kurz nach Ablauf seines Vertrags<\/strong>, (manchmal auch fr\u00fcher), nur noch Schall und Rauch und <strong>bald vergessen<\/strong>. Gottfried Daimler, Robert Bosch, Reinhold W\u00fcrth und vielleicht auch das Gr\u00fcnder-Paar \u00d6zlem T\u00fcreci und Ugur Sahin von BionTech verleihen ihrem Gr\u00fcndergeist Fl\u00fcgel, die manchmal \u00fcber Jahrhunderte tragen. Was kann begl\u00fcckender sein als das? Rainer Maria Rilke hat es \u201edie Verwandlung der Welt ins Herrliche genannt\u201c. Fangen Sie am besten heute damit an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Florian Langenscheidt\/Andr\u00e9 Schulz: &#8222;Vom Gl\u00fcck der Freiheit. Den Schritt in die Selbst\u00e4ndigkeit wagen. Mit Beitr\u00e4gen 20 erfolgreicher Gr\u00fcnder*innen&#8220;. 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