{"id":678771,"date":"2022-01-13T12:36:36","date_gmt":"2022-01-13T11:36:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=678771"},"modified":"2022-01-13T12:36:36","modified_gmt":"2022-01-13T11:36:36","slug":"buchauszug-monika-scheddin-connection-ueberzeugen-mit-charakter-charme-charisma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2022\/01\/13\/buchauszug-monika-scheddin-connection-ueberzeugen-mit-charakter-charme-charisma\/","title":{"rendered":"Buchauszug Monika Scheddin &#8222;Connection. \u00dcberzeugen mit Charakter Charme Charisma&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug Monika Scheddin &#8222;Connection. \u00dcberzeugen mit Charakter Charme Charisma&#8220; <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_678773\" style=\"width: 413px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-678773\" class=\"size-full wp-image-678773\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/scheddin.\u00ae-Jurate-Jablonskyte-5436-e1641936096508.jpg\" alt=\"\" width=\"403\" height=\"368\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/scheddin.\u00ae-Jurate-Jablonskyte-5436-e1641936096508.jpg 403w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/scheddin.\u00ae-Jurate-Jablonskyte-5436-e1641936096508-300x274.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/scheddin.\u00ae-Jurate-Jablonskyte-5436-e1641936096508-329x300.jpg 329w\" sizes=\"auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><p id=\"caption-attachment-678773\" class=\"wp-caption-text\">Monika Scheddin (Foto: PR\/Jurate Jablonskyte)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Charisma<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Charisma = W\u00e4rme + Ahnung + Kraft + Richtung<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Charismatische Menschen m\u00fcssen nicht unbedingt Marken sein, und Marken m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig charismatisch sein. Was sie gemeinsam haben: Sie kommen gut an und haben Anziehungskraft \u00bbHipp\u00ab ist definitiv eine Marke, aber als charismatisch empfinde ich den Chef der Babybrei-Firma nicht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Allerdings habe ich erfahren, dass v\u00f6llig unscheinbare Pers\u00f6nlichkeiten auf der B\u00fchne pl\u00f6tzlich eine unglaubliche Strahlkraft, also Charisma, entwickeln k\u00f6nnen. Wir umgeben uns gern mit charismatischen Menschen, weil sie W\u00e4rme und Ahnung ausstrahlen, Kraft und Richtung vorleben und uns damit Sicherheit geben. Es sind Menschen, die vor Energie spr\u00fchen, sodass wir in ihrer Umgebung inspiriert und energetisiert sind. Trotzdem ist es gar nicht so einfach herauszufinden was genau den Zauber ausmacht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Und selbst wenn man eine Ahnung von den Zutaten f\u00fcr Charisma bekommt, bleibt die Frage: Ist Charisma in die Wiege gelegt oder k\u00f6nnen wir uns Charisma quasi erarbeiten? Ich bin der \u00dcberzeugung, dass man Charisma lernen kann. Warum? Weil ich mit meiner 25-j\u00e4hrigen Erfahrung als Coach herausgefunden haben, dass sich in der Regel die Menschen optimieren wollen, die ohnehin schon auf einem guten Weg sind. Die, die es dringend n\u00f6tig h\u00e4tten, kommen nicht auf die Idee, sich weiterentwickeln zu wollen. Und so interessieren sich Menschen mit guter Kinderstube f\u00fcr Business-Etikette-Kurse, Menschen mit Geschmack besuchen ein Farb- und Stil-Seminar, und andere, die \u00fcber Empathie verf\u00fcgen, lesen die entsprechenden B\u00fccher \u00fcber selbige Themen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Manchmal ist es so, dass Menschen mit fehlenden F\u00e4higkeiten von ihren Vorgesetzen zum Coach oder ins Training geschickt werden mit der klaren Ansage: \u00bbOptimieren Sie Ihre F\u00fchrungsf\u00e4higkeiten, Ihr Konfliktverhalten oder Ihre Teamf\u00e4higkeit!\u00ab Und auch da ist Hoffnung realistisch, denn ich habe vielfach erlebt, dass Menschen mit starker Motivation nicht selten Talent schlagen. Grunds\u00e4tzlich ist Charisma also lernbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Charisma ist lernbar<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Gemeinsam mit meiner Freundin und Kollegin Nicola Tiggeler, Schauspielerin und Stimmtrainerin, gebe ich Seminare zum Thema \u00bbCharisma\u00ab. Mit unseren Teilnehmern diskutieren wir gern dar\u00fcber, wer f\u00fcr uns charismatisch ist.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die Meinungen sind nicht selten kontr\u00e4r. Und auch Nicola und ich sind l\u00e4ngst nicht immer einer Meinung. F\u00fcr die einen sind die Queen und der Papst charismatisch, f\u00fcr andere nicht. Auf die grandiose Schauspielerin und mehrfache Golden-Globe- und Oscar-Preistr\u00e4gerin Emma Thompson k\u00f6nnen wir uns genauso einigen wie auf Oprah Winfrey.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ob wir jemanden als charismatisch empfinden oder nicht, hat mit unserem ganz subjektiven Empfinden und unseren Werten zu tun. Ich wei\u00df noch gut, wie ich die Politikerin Renate K\u00fcnast von den Gr\u00fcnen pers\u00f6nlich kennenlernte. Live war sie unglaublich \u00fcberzeugend, humorvoll und geistreich, charismatisch. Eine Wirkung, die \u00fcbers TV f\u00fcr mich vorher nicht r\u00fcberkam. Auch viele Interviewg\u00e4ste, die wir beim Gute-Leute-Mittagstisch begr\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen, w\u00fcrde man am Stehtisch vermutlich \u00fcbersehen. In dem Moment jedoch, wo sie das Wort \u00fcbernehmen, entwickeln sie eine schier unglaubliche Strahlkraft. Und auch Sektenf\u00fchrer oder Diktatoren m\u00fcssen eine charismatische Ausstrahlung (gehabt) haben, sonst k\u00f6nnten sie ihr Unwesen nicht treiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Was sind die Zutaten f\u00fcr Charisma?<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Reife<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Charismatiker wissen, was sie tun \u2013 im Guten wie im Schlechten. Sie sind nicht perfekt und stehen zu ihren Ecken und Kanten. Wer selbst-bewusst ist, sich also \u00fcber seine Wirkung und Leistung und seiner Grenzen bewusst ist, strahlt eine l\u00e4ssige Klarheit aus.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wie beim Diamanten machen auch beim Menschen seine innere Gr\u00f6\u00dfe, sein Gewicht (Inhalt, Wissen, Kompetenz, Erfahrung), aber ganz besonders die Ecken und Kanten das Funkeln, seinen \u00bbWert\u00ab aus. \u00bbEin ungeschliffener Rohdiamant\u00ab \u2013 so bezeichnet man h\u00e4ufig Menschen mit noch nicht aktiv gelebtem Potenzial.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Es geht darum, die eigenen Ecken und Kanten erst einmal \u00fcberhaupt wahrzunehmen und sie sich dann einzugestehen. Nicht alles muss optimiert werden. Eine gesunde Fehlertoleranz ist hilfreich und menschlich. Wer wei\u00df, dass er bisweilen ungerecht ist, sich leidenschaftlich \u00e4rgert, anspruchsvoll ist, der kann dazu stehen, vor allem dann, wenn die Phasen kurz sind und er in der Lage ist, sich zu entschuldigen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Reife impliziert eine feine Antenne f\u00fcr das Gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Selbstvertrauen<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">So oft h\u00f6re ich von meinen (meist) weiblichen Kunden: \u00bbBevor ich mich bewerbe\/ auf die B\u00fchne traue\/ mich selbstst\u00e4ndig mache, brauche ich erst mehr Selbstvertrauen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich frage dann gern mal nach: \u00bbWo soll es denn herkommen, das Selbstvertrauen?\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Selbstvertrauen bekommt man nicht vererbt, man kann es sich nicht anlesen und auch nicht ausleihen. Selbstvertrauen ist eine \u00dcberwindungspr\u00e4mie. Erst tun, wovor man sich f\u00fcrchtet, und dann kommt quasi als Belohnung das Selbstvertrauen, nicht umgekehrt.\u00a0 Man f\u00e4ngt das Projekt \u00bbSelbstvertrauen\u00ab an, indem man sich daf\u00fcr entscheidet; dann fokussiert man sich auf die St\u00e4rken und achtet darauf, dass man sich nicht unn\u00f6tigerweise kleinmacht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir Frauen k\u00f6nnen uns hier und da etwas von den Jungs abschauen: M\u00e4nner stellen sich frontal vor den Spiegel, nicken sich freundlich zu und denken dann gro\u00dfz\u00fcgig: \u00bbPasst schon!\u00ab Frauen machen den gro\u00dfen Fehler, sich auch noch von der Seite anzuschauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Kein mutwilliges Kleinmachen!<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbIch habe die h\u00e4sslichsten F\u00fc\u00dfe, die man sich vorstellen kann\u00ab, sagt eine Freundin. \u00bbUnd so furchtbar d\u00fcnne Haare. Die verdecken meine Segelohren kaum.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich bin verdutzt. Solange wir uns kennen, habe ich diese \u00bbFehler im System\u00ab bei ihr gar nicht bemerkt. Erst mit ihrer harschen Selbstkritik bemerke ich ihre \u00bbSegelohren\u00ab.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Weil die Freundin einen gnadenlosen Blick auf sich selbst entwickelt hat, schaut sie andere ebenso an.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Kennen Sie das, wenn Sie von Personen von oben bis unten abgescannt werden? Das sind nicht die Momente, in denen man sich sauwohl f\u00fchlt. Nutzen Sie das zur \u00dcbung f\u00fcr Ihr Selbstvertrauen mit dem Wissen: Wer Sie ungro\u00dfz\u00fcgig verurteilt, ist mit sich selbst ebenso unzufrieden und verdient unsere Sympathie. Das Gegen\u00fcber kann nicht anders.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00c4u\u00dferst charismatisch ist Pink. Sie ist nicht nur eine fantastische S\u00e4ngerin mit Humor, Standing, Botschaft und Mega-B\u00fchnenshow, sie schafft es zudem, bodenst\u00e4ndig zu bleiben und Menschen tief zu ber\u00fchren. W\u00e4hrend eines Konzerts erz\u00e4hlt Pink, wie ihre Tochter Willow mit gerade mal sechs Jahren erkl\u00e4rt, sie sei das h\u00e4sslichste M\u00e4dchen, das sie kenne. Pink bleibt f\u00fcr einen Moment sprachlos. Dann reagiert sie: \u00bbI went home and I made a PowerPoint presentation for her.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Diesen ber\u00fchrenden Drei-Minuten-Live-Mitschnitt kann man sich auf Youtube anschauen\u00a0 (<a title=\"Urspr\u00fcngliche URL: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W_gA5vkJJc4. Klicken oder tippen Sie, wenn Sie diesem Link Vertrauen.\" href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DW_gA5vkJJc4&amp;data=04%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Cd126b9cb54324639afa208d9d5a40082%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C637775723554759087%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=d7OqLeYA30r3Ls8M0AWmlqGtIOn8kiHrr%2FGETNTsjks%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"Verified\" data-linkindex=\"2\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=W_gA5vkJJc4<\/a>).<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">\u00bbSo baby girl, we don\u2019t change, we take the gravel in the shell and we make a pearl\u00ab \u2013 das ist Pinks Botschaft.\u00a0<\/span>Aus dem Kies in der Muschel eine Perle machen \u2013 gro\u00dfartig!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Pr\u00e4senz<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Zum Charisma geh\u00f6rt Wachheit. Menschen, die voll konzentriert bei uns und bei der Sache sind, und nicht Menschen, deren Aufmerksamkeitsspanne bei Millisekunden liegt, weil sie einen Blickkontakt nicht halten k\u00f6nnen oder es nicht schaffen, auf ein Handysignal nicht zu reagieren.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Sie sind f\u00fcr eine kurze Zeit ganz beim Gegen\u00fcber und lassen einen nicht sp\u00fcren: Ich bin auf dem Sprung. Im Gegenteil \u2013 charismatische Menschen vermitteln einem, f\u00fcr diesen Moment die wichtigste Person in ihrem Leben zu sein. Sie geben einem das Gef\u00fchl von Exklusivit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Mut und Demut<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Mut zu Entscheidungen und Taten. Mut, anzuecken. Mut zu klaren Worten ist eine Zutat von Charisma. Ja, alle lieben und w\u00fcnschen sich den Samthandschuh, aber respektieren tun sie diejenigen, die Tacheles reden (Fairness vorausgesetzt), die Mut zu gro\u00dfem Denken haben und sich nicht vom Mainstream beirren lassen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wann sind Sie das letzte Mal unangemeldet vor der T\u00fcr gestanden \u2013 egal, ob beim Kunden oder bei Freunden? Machen wir nicht mehr, ist aber schade. Vielleicht ist eine abgespeckte Variante vorstellbar: Sie sind in einer fremden Stadt und haben unverhofft Zeit; wenn ein \u00bbNein!\u00ab in Ordnung f\u00fcr Sie ist, k\u00f6nnten Sie versuchen, sich mit Kunden oder Kollegen spontan zum Kaffee oder Wein zu verabreden. Nach meiner Erfahrung klappt es zu 80 Prozent nicht, weil die meisten Menschen v\u00f6llig \u00fcberplant oder zu wenig spontan sind. Aber die restlichen 20 Prozent sind so frei.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Demut ist die Gef\u00e4hrtin \u2013 charismatische Menschen haben verstanden, dass sie ohne die Hilfe anderer Menschen rein gar nichts bewirken k\u00f6nnen. Auch bei gro\u00dfen Erfolgen und Popularit\u00e4t zu wissen, dass Business zwar wichtig ist, aber auch nicht alles. Es geht im Gesch\u00e4ft meist nicht um Leben und Tod. Demut hei\u00dft zu wissen, wo man herkommt und wo es hingeht. Nicht vergessen: Wir kommen mit Nichts und gehen mit Nichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Nur wer ber\u00fchrt ist, kann ber\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Menschen verbinden sich nicht mit Firmen. Sie verbinden sich mit Menschen. Menschen mit St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Es ist wie bei einem guten Roman oder Thriller: Spannend sind B\u00fccher, wenn eine Entwicklung stattfindet. In Beziehungen zu Menschen ist es genauso: Echter Kontakt ist nur m\u00f6glich, wenn ich jemanden an meiner Entwicklung, an meinem Leben teilhaben lasse, an meinen Sorgen und an meinem Jubel. Wenn ich nachdenklich bin, wenn ich etwas feiern kann.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wer st\u00e4ndig nur ultimativ sch\u00f6ne Fotos aus den allerfeinsten Locations oder fernen L\u00e4ndern postet und dabei jubelt: \u00bbI love my life\u00ab, der schafft keine Verbindung, sondern erreicht genau das Gegenteil. Er wird vielleicht Follower generieren, die schlicht genug sind zu denken, das gleiche Leben sei auch f\u00fcr sie m\u00f6glich. Die anderen Menschen jedoch \u2013 und das ist in der Regel der gr\u00f6\u00dfere Teil \u2013 werden sich nicht abgeholt f\u00fchlen, wenn sie zu Hause sind, vielleicht Existenz\u00e4ngste, Geldsorgen oder Liebeskummer haben oder den Job oder einen lieben Menschen verloren haben. Manchmal reicht ein Wasserschaden, um die \u00bbIch liebe mein Leben\u00ab-Menschen im sozialen Netzwerk zornig zu entfreunden.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das hei\u00dft jetzt nicht, dass Sie alle privaten Details preisgeben m\u00fcssen. Auf keinen Fall. Geben Sie pers\u00f6nliche Einblicke, aber keine intimen. Wo ist die Grenze? Die ist sehr individuell. F\u00fcr die einen ist die Familie tabu, andere zeigen gern den ganzen Clan.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich habe zwei m\u00e4nnliche Kunden, die mir zum Jahresende je einen sehr pers\u00f6nlichen Weihnachtsgru\u00df senden. Darunter sind Fotos von Ausfl\u00fcgen und Events mit Familie und Kunden. Der eine Kunde schreibt auch \u00fcber R\u00fcckschl\u00e4ge und \u00fcberwundene Sportverletzungen. Ich mag das sehr und f\u00fchle mich beiden Kunden auf besondere Art verbunden. Man kriegt im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wichtig ist das Timing: Wenn Sie im Business-Kontext \u00fcber R\u00fcckschl\u00e4ge und Krisen schreiben, dann immer dann, wenn Sie diese \u00fcberwunden haben. Das l\u00e4sst Sie strahlen und setzt Sie nicht dem Mitleid der anderen aus, denn Sie haben die Misere schlie\u00dflich gemeistert.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ganz anders verhielt sich eine sehr bekannte und erfolgreiche Kollegin, die \u00f6ffentlich zugab, ein Dreivierteljahr keinen einzigen Auftrag bekommen zu haben, und schlie\u00dflich die repr\u00e4sentativen Gesch\u00e4ftsr\u00e4umlichkeiten aufgeben musste. Das war auf jeden Fall mutig, aber vermutlich nutzlos. Kunden werden nicht aus Mitleid buchen, und die Konkurrenten werden sich vor H\u00e4me die H\u00e4nde reiben. Oder vielleicht sogar versuchen, die Kunden der Kollegin abzuwerben.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich gebe nur das von mir preis, was ich auch bei anderen gut und zielf\u00fchrend finde. Letztlich darf ich Gesch\u00e4ftsfreunde nicht so behandeln wie alte Freunde, die mich seit 30 Jahren kennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Ein Ziel oder mein Ziel?<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir leben erst und begreifen dann. Im Coaching ist die Suche nach den eigenen Zielen das Thema Nummer eins: Was kann ich tun, das mich zutiefst zufrieden macht, was sinnvoll ist, wo ich etwas bewirken kann? Fasziniert von anderen Menschen versuchen wir dann gern, deren Weg zu gehen. Und das ist auch in Ordnung, denn erst nach einer Entscheidung, mit dem Tun, f\u00fchlen wir, ob dieses Ziel tats\u00e4chlich zu uns geh\u00f6rt, ob es ein Ziel oder mein Ziel ist.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich habe mich zu einer Zeit selbstst\u00e4ndig gemacht, als J\u00fcrgen H\u00f6ller, Vera F. Birkenbihl und Dr. Strunz in gro\u00dfen Hallen Motivationsreden vor Tausenden von Menschen gehalten haben. Gro\u00dfe Trainingsfirmen waren angesagt. Aus dem Management einer IT-Firma kommend habe ich mich mit einer der ersten Akademien in Deutschland auf den Markt gewagt. Eigene Seminar- und Coachingr\u00e4ume, Kongresse, viele Mitarbeiter, viele Veranstaltungen, gro\u00dfes Presseecho \u2013 das habe ich alles gehabt, um fest- zustellen, dass ich das ganze Tam-Tam nicht brauche. Dass ich viel eher eine Kreativarbeiterin als eine Unternehmerin bin. Als ich aufh\u00f6rte, anderen etwas beweisen zu wollen, lebte es sich f\u00fcr mich angenehmer, freier und freudvoller. Ich hatte weniger Umsatz, weniger Kosten und unterm Strich mehr \u00fcbrig, dazu mehr Freude und Schaffenskraft Verr\u00fcckterweise wurden die Beziehungen zu meinen Stammkunden ab dem Zeitpunkt intensiver, und sie fingen an, mich (und nicht die Firma) noch leidenschaftlicher zu empfehlen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die Geschichte vom Fischer und dem Touristen dr\u00fcckt aus, was ich damit meine:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>Es ist ein herrlich warmer Nachmittag in einem kleinen Mittelmeerhafen, als ein Tourist auf einen Fischer trifft. Dieser liegt in seinem Boot und d\u00f6st zufrieden vor sich hin. Sie kommen ins Gespr\u00e4ch. Wie viele Fische er denn heute so gefangen habe, fragt der Tourist den Fischer.<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>\u00bbNicht allzu viele\u00ab, antwortet der Fischer. Aber er sei mit seinem Fang zufrieden.<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>Da erz\u00e4hlt ihm der Tourist enthusiastisch, was der Fischer alles erreichen k\u00f6nnte, wenn er noch mal aufs Meer hinausfahren, mehr Fische fangen und mehr verdienen w\u00fcrde. Er k\u00f6nnte Karriere machen, von dem Geld ein zweites Fischer- boot kaufen, andere Fischer einstellen und noch mehr Geld verdienen und noch mehr Boote kaufen. Und er w\u00fcrde reich werden.<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>\u00bbUnd dann?\u00ab, fragt der Fischer freundlich.<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>\u00bbDann wirst du so reich, dass du dich bequem im Hafen zur Ruhe setzen und d\u00f6sen kannst.\u00ab<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><i>Der Fischer l\u00e4chelt milde und entgegnet freundlich: \u00bbGenau das kann ich doch schon heute!\u00ab<\/i><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Sich verletzlich zu zeigen, schafft Verbindung, aber nicht gleich am Anfang<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich nehme telefonisch Kontakt auf zu einer bekannten und gro\u00dfartigen Radiopsychologin. Ich kann mir eine Zusammenarbeit gut vorstellen, habe aber noch kein konkretes Anliegen. Nach einem kurzen Beschnuppern legt sie los. Ihr Sohn studiere aktuell auch Psychologie und m\u00fcsse sich von seinen Dozenten oft bl\u00f6de Bemerkungen anh\u00f6ren wegen seiner prominenten Mutter. Nach einer halben Stunde und vielen S\u00e4tzen, in denen sie mir schildert, wie unfair dies sei, wie schlecht sie sich damit f\u00fchle und so weiter legen wir auf. Ich bin wie benommen und stelle fest: Zu meinem Anliegen sind wir gar nicht gekommen. Ich war gerade Blitzableiterin geworden und v\u00f6llig \u00fcberfordert damit, dass sich eine so strahlende, erfolgreiche Pers\u00f6nlichkeit so verwundbar gezeigt hat. Damals war\u2039s das f\u00fcr mich. Sie hatte f\u00fcr mich komplett ihr Gesicht verloren.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Heute wei\u00df ich: Da, wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, und das ist v\u00f6llig in Ordnung. Heute kann ich wunderbar damit umgehen, und es w\u00e4re auch nicht das Ende des Kontaktes gewesen. Inzwischen habe ich auch 20 Jahre Reifezeit genossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Keine Verantwortung f\u00fcr die Gedanken anderer!<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Mutig zu sein kann auch bedeuten, nicht die Verantwortung f\u00fcr den anderen zu \u00fcbernehmen. Eine meiner besten Freundinnen ist Anke Meyer-Grashorn. Als wir uns kennenlernten, hatte sie eine gro\u00dfe Werbeagentur mitten in M\u00fcnchen. Gemeinsam sind wir Ende der 1990er-Jahre durch die deutsche Veranstaltungsszene gezogen. 1998 organisierten wir gemeinsam einen riesengro\u00dfen Stand auf der ersten M\u00fcnchner Frauenmesse in der kleinen M\u00fcnchner Olympiahalle \u2013 und das alles noch \u00bbzu Fu\u00df\u00ab, also ohne moderne Medien wie E-Mail oder Internet, von sozialen Netzwerken mal ganz abgesehen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Als Anke mit ihrer Familie, der Firma und der neu gegr\u00fcndeten Eventlocation nach Bad W\u00f6rishofen zog, wurde der Kontakt weniger. Er fand im Wesentlichen nur noch an Geburtstagen statt, und dann eigentlich nur in M\u00fcnchen. Ich hatte gro\u00dfe Scheu davor, sie zu Hause zu besuchen \u2013 weil ich die Familie am Wochenende nicht st\u00f6ren wollte.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Irgendwann wurde mir bewusst, dass dies nicht allein den Ausschlag gab. Der andere, mindestens ebenso wichtige Grund war: Ich wollte nicht riskieren, abgewiesen zu werden. Was f\u00fcr ein unsinniger Gedanke! Anke konnte schlie\u00dflich ja oder nein sagen. Und ein Nein w\u00fcrde nur \u00bbjetzt nicht\u00ab bedeuten. Warum \u00fcbernahm ich Verantwortung f\u00fcr Gedanken, die die andere Seite gar nicht hatte oder haben musste?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich bin mir fast sicher, dass Sie auch hier und da einen Faden nicht auf- nehmen, weil sie falsche vornehme Zur\u00fcckhaltung beweisen. Tun Sie das nicht! Zum Kn\u00fcpfen von Kontakten geh\u00f6rt zweifelsohne Mut. Mut ist wie ein Muskel: Wird er nicht gebraucht, verk\u00fcmmert er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Anleitung zum Freundschaftkn\u00fcpfen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbWie macht man das mit dem Freundschaften-Kn\u00fcpfen?\u00ab, fragt mich eine Journalistin in einem Interview. \u00bbMan kann ja nicht einfach nach einer Yoga- Stunde auf eine Person zugehen und sagen: \u203aIch bin auf der Suche nach einer neuen besten Freundin, wollen wir uns mal auf einen Kaffee treffen?\u2039\u00ab Vielleicht nicht ganz so direkt. Die Ansage mit der \u00bbneuen besten Freundin\u00ab w\u00fcrde wohl die meisten \u00fcberfordern. Aber das Prinzip ist schon richtig. Vielleicht kann man nach der dritten Yogastunde einfach fragen: \u00bbIch finde, du kommst super sympathisch r\u00fcber. Wollen wir noch auf ein Bier?\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Keine weitere Erkl\u00e4rung. Und auch nicht damit rechnen, dass es spontan klappt, denn die meisten Menschen sind v\u00f6llig aus der \u00dcbung, was Spontaneit\u00e4t angeht. Dann halt beim n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbDie meisten Menschen ab 40 haben eh genug Kontakte oder Freunde, da ist doch kaum Platz f\u00fcr neue\u00ab, sagt die Journalistin. Und sie hat nicht unrecht. Ja, die meisten haben sich im Leben ab Anfang 30 fest eingerichtet und schleppen lieber ein paar Miesepeter und Rosinenpicker durchs Leben, als mal Schwung in die olle Bude zu bringen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">In Kindergarten, Schule, Studium und Disco haben wir regelm\u00e4\u00dfig die gleichen Mitsch\u00fcler oder Kumpel getroffen. Da war absichtsloses Kennen- lernen und Freundschaften zu schlie\u00dfen sehr leicht. Bei unseren ersten Urlaubsreisen haben wir noch ambitioniert Kontaktdaten ausgetauscht, um sp\u00e4ter meistens festzustellen: Die Sympathie flacht umso schneller ab, je weiter man entfernt wohnt. Mit 40 oder sp\u00e4testens mit 50 ist man dann so desillusioniert, dass man gar keine Anstalten mehr macht, \u00fcberhaupt Adressen zu tauschen. Doch das soll Sie nicht davon abbringen, aktiv auf Menschen zuzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Bleiben Sie wach und mutig!<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbJeder Mensch in deinem Leben ist ein vor\u00fcbergehender Gast (beste Freunde, Nachbarn, Feinde, Kinder, Partner, Kollegen, Eltern). Jeder kommt und geht mit seiner eigenen Geschwindigkeit, zu seiner eigenen Zeit, in seiner eigenen Art. Das zu respektieren, ist eine gro\u00dfe Kunst \u2013 und eine gro\u00dfe Erleichterung. Manchen Leuten h\u00e4tten wir aus freien St\u00fccken doch gern schon viel fr\u00fcher das \u203aTsch\u00fcss\u2039 angeboten, oder?\u00ab, schreibt meine Kollegin und Weltumseglerin Stefanie Voss. Wenn wir das als Fakt verstehen und unsere Anspr\u00fcche herunterschrauben, macht es vielleicht auch wieder mehr Spa\u00df, in der Bahn einer Zufallsbekanntschaft die Visitenkarte in die Hand zu dr\u00fccken. Ich habe auf dem Jakobsweg von M\u00fcnchen bis zum Bodensee zwei \u00e4ltere Damen kennengelernt, die mit Sicherheit nicht zu meiner Zielgruppe geh\u00f6ren. Wir haben uns wunderbar \u00fcber die folgenden Etappen ausgetauscht, gemeinsam Kaffee getrunken und Kuchen gegessen und Kontaktdaten ausgetauscht, denn eine der Ladys wollte mir ein Foto zuschicken, was sie auch getan hat. Ich habe ihr meinen Divenkalender als Dankesch\u00f6n geschickt, und dann endete unser gemeinsamer Weg auch schon wieder. Es war eine kurze Bereicherung \u2013 aber eine Bereicherung.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ob Business oder im Privatleben: Bleiben Sie wach und mutig:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Lernen Sie pro Woche eine neue Person kennen und pflegen Sie w\u00f6chentlich mindestens einen Kontakt zu bestehenden Freunden oder zur Familie.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das Kennenlernen darf anfangs durchaus auch in den sozialen Netz- werken passieren.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Von Ihrer Jahresausbeute von 52 (zun\u00e4chst) lockeren Kontakten bleiben Ihnen maximal f\u00fcnf Prozent erhalten. Das w\u00e4ren zwei bis drei Menschen, die zumindest zeitweise in Ihrem Inner Circle aufsteigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Mein Lieblingsnetworking-Format (mit Augenzwinkern)<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Im Zuge meiner Kooperation mit der IHK M\u00fcnchen Oberbayern lernte ich am j\u00e4hrlichen Unternehmerinnentag Radiomoderatorin und Kabarettistin Susanne Rohrer kennen. Sie macht einen gro\u00dfartigen Job, ist klug und unfassbar lustig. In unseren kurzen Unterhaltungen zwischen den Programmpunkten hatten wir einen richtig guten Austausch und viel Spa\u00df. Es gibt nicht viele Menschen, die so viel Energie ausstrahlen, dass du auch noch etwas davon abbekommst. Die Jahre gingen ins Land, und beim dritten\u00a0Unternehmerinnentag sprach ich Susanne Rohrer einfach an: \u00bbWissen Sie, ich h\u00e4tte gro\u00dfe Lust, mit Ihnen mein Lieblingsnetworking-Format auszuprobieren.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbDas da w\u00e4re?\u00ab, fragte sie nach.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbIch w\u00fcrde mich gern hemmungslos mit Ihnen betrinken.\u00ab Und das haben wir dann auch getan.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das war der Beginn einer Freundschaft und wir haben schon einige Lokale als Letzte verlassen. Mit wem kann man das schon?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-678772\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/cover.scheddin_MVMV_Connection_Scheddin.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/cover.scheddin_MVMV_Connection_Scheddin.jpg 480w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2022\/01\/cover.scheddin_MVMV_Connection_Scheddin-222x300.jpg 222w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p><strong>Monika Scheddin: &#8222;Connection. \u00dcberzeugen mit Charakter Charme Charisma&#8220; &#8211; 248 Seiten, 24,90 Euro, Verlag Marie von Mallwitz. <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/www.scheddin.com\/Shop.html\">https:\/\/www.scheddin.com\/Shop.html<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Darf man das? Das macht man nicht!<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">F\u00fcr meinen Kongress haben wir den wunderbaren Tiki K\u00fcstenmacher, Autor und Karikaturist, als Redner eingeladen. Zur Abstimmung schicke ich ihm eine Mail und h\u00f6re nichts. Ich fasse nach einigen Tagen nochmals per Mail nach und bekomme immer noch keine Antwort. Ich erinnere mich, dass er in einem Vortrag einmal erz\u00e4hlt hat: \u00bbWenn mein Postfach \u00fcberquillt, l\u00f6sche ich manchmal einfach so 1000 Mails. Meine Erfahrung ist: Alles, was wichtig ist, kommt ein zweites Mal daher.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ah, denke ich. Dann hat er meine Mails wohl gel\u00f6scht.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Eine wichtige Erkenntnis von mir kommt dazu: Wenn ein Kanal nicht funktioniert, muss man den Kanal wechseln. Es gibt Menschen, die reagieren nicht auf Mails, dann hilft ein Brief oder ein Anruf.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Und so ich rufe Tiki K\u00fcstenmacher an, und zwar an einem Samstagabend um 20 Uhr. Und genau das hat wunderbar funktioniert. H\u00e4tte ich auf meine Kollegin geh\u00f6rt, w\u00e4re ich so schnell nicht weitergekommen. \u00bbAm Samstagabend privat anrufen \u2013 das macht man nicht!\u00ab, hatte sie mir erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auf dem Kongress, nach einer gro\u00dfartigen Rede, unterhalte ich mich mit Tiki K\u00fcstenmacher, den ich genauso gro\u00dfartig finde. \u00bbDarf ich Ihnen als die J\u00fcngere das \u203aDu\u2039 anbieten?\u00ab, frage ich ihn. Auch das \u00bbmacht man\u00ab vermutlich nicht. Er stimmt dennoch freudig zu.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Was h\u00e4lt uns eigentlich davon ab, neue Kontakte zu kn\u00fcpfen oder bestehende zu pflegen?<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir verschieben es auf sp\u00e4ter.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir wissen nicht genau, wie wir beginnen oder was wir genau tun sollen. Wir h\u00f6ren auf die innere Stimme, die \u00bbNein\u00ab sagt.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Es w\u00e4re so leicht. Wir entdecken einen Kunden in der Zeitung und k\u00f6nnten sofort ein Foto mit dem Artikel schicken und dazu schreiben \u00bbIch habe Sie gerade in der Zeitung entdeckt. Gro\u00dfartig! Vor allem der Satz \u203a\u2026\u2039 hat mir sehr gefallen. Einen sch\u00f6nen Tag w\u00fcnscht Ihnen \u2026\u00ab Mit jedem Verschieben ist das gro\u00dfe Risiko verbunden, es \u00fcberhaupt nicht zu tun. Mein Tipp: Tun Sie es ab jetzt sofort! Bedanken f\u00fcr ein Geschenk? Foto machen und mit einem kurzen Text versehen als Nachricht versenden: \u00bbDu hast mir eine gro\u00dfe Freude bereitet. Von Herzen danke, Dein(e) \u2026\u00ab Das Geschenk gef\u00e4llt Ihnen nicht? Dann bedanken Sie sich f\u00fcr die Geste.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wenn Sie nicht wissen, was Sie schreiben sollen, dann machen Sie es wie ein Schriftsteller. Sie beginnen mit dem ersten Wort und f\u00fcgen dann weitere hinzu. Lassen Sie sich inspirieren von den Schreiben, die Sie bekommen haben und die Ihnen gefallen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Es gibt so eine Art innere Stimme, die einem gern ein NEIN einfl\u00fcstert. Nein, da hast du jetzt keine Lust drauf. Nein, das traue ich mich nicht. Nein, da m\u00f6chte ich erst dr\u00fcber nachdenken. Nein, das ist mir zu unbequem. Nein, denn dann m\u00fcsste ich ja etwas tun, was ich noch nie getan haben. Nein, besser nicht. Was sollen denn dann die Leute denken? Nein, ich wei\u00df nicht, ob es mir gefallen wird.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich kenne diese innere Stimme auch. Neulich ist mir ein spannendes Buch dazu in die H\u00e4nde gefallen. Geschrieben von Shonda Rhimes, einer US-amerikanischen Drehbuchautorin und TV-Produzentin (die \u00c4rzte-\/ Krankenhausserie Grey\u2019s Anatomy d\u00fcrfte Ihnen vielleicht etwas sagen). Shonda war verbl\u00fcfft \u00fcber die Aussage ihrer Schwester, sie w\u00fcrde immer alles ablehnen. \u00bbYou never say yes to anything.\u00ab Dies inspirierte sie zu ihrem \u00bbYear of Yes\u00ab. Das Projekt (und gleichzeitig der Buchtitel), ein Jahr lang zu allem \u00bbja\u00ab zu sagen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich finde den Gedanken sehr spannend und nutze ihn f\u00fcr mich, vor allem wenn ich auf private Feiern eingeladen bin, die mit etwas M\u00fche, etwa einer l\u00e4ngeren Anfahrt, verbunden sind und wo ich niemanden au\u00dfer den Gastgebern kenne. Aus einem \u00bbIch wei\u00df nicht, eher nein\u00ab wird dann ein \u00bbYes!\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Gute Freunde geben uns das Gef\u00fchl, wertvoll zu sein<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Die Wissenschaftsjournalistin Corinna Hartmann schreibt 2017 \u00fcber eine L\u00e4ngsschnittstudie: \u00bbAn US-amerikanischen Erstsemestern lie\u00df sich aus Kontakth\u00e4ufigkeit, empfundener N\u00e4he und gegenseitiger Unterst\u00fctzung berechnen, welche Freundschaften \u00fcber einen langen Zeitraum Bestand hatten. Doch nur ein einziger Faktor bestimmte, wen die Probanden vier Jahre sp\u00e4ter als ihren besten Freund bezeichneten: das Gef\u00fchl, von ihm in der eigenen Identit\u00e4t anerkannt zu werden. Gute Freunde best\u00e4tigen uns offenbar in den sozialen Rollen, \u00fcber die wir uns definieren. [\u2026] Wichtig ist, dass der Austausch mit unseren engsten Freunden das Selbstwertgef\u00fchl befl\u00fcgelt. Anscheinend w\u00e4hlen wir sie nicht nur deshalb aus, weil sie uns besonders erscheinen, sondern auch, weil sie uns das Gef\u00fchl geben, besonders wertvoll zu sein.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Empathie, also Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, geh\u00f6rt zum Charisma. Wenn Sie verstehen, wie sich Ihr Gegen\u00fcber f\u00fchlt, k\u00f6nnen Sie ihm menschlich mit Wertsch\u00e4tzung begegnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Empathie darf sich Zeit nehmen<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Manager M\u00fcller bekommt fr\u00fchmorgens eine Nachricht von seinem Mitarbeiter: Er k\u00f6nne nicht kommen, weil seine Katze krank sei. M\u00fcller kann es nicht fassen. Ein wichtiges Meeting steht an, f\u00fcr das der Mitarbeiter noch einiges zu tun hat. Er braucht ihn dringend. Und dann kommt der mit seiner ollen Katze um die Ecke. M\u00fcller hat selbst keine Haustiere. Er flucht, beendet dennoch in Ruhe seine morgendliche Laufrunde. Und w\u00e4hrend er durch den Wald l\u00e4uft, denkt er nach. Wie w\u00fcrde ich mich f\u00fchlen, wenn ich eine Katze h\u00e4tte? Was w\u00fcrde ich mir von meinem Vorgesetzten w\u00fcnschen? Insgeheim ersetzt M\u00fcller \u00bbKatze\u00ab durch \u00bbKind\u00ab, denn als Vater kann er sich einf\u00fchlen. Und so schreibt er mittags seinem Mitarbeiter eine Nachricht:<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbHallo \u2026, wie geht es deiner Katze?\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Postwendend bekommt er eine Antwort. \u00bbGott sei Dank schon viel besser. Danke, dass du fragst. Gib mir noch eine Stunde und ich bin im B\u00fcro. Ich bleibe so lange, bis ich alles erledigt habe. Du kannst dich auf mich verlassen!\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Empathie darf sich durchaus Zeit nehmen und bietet in Sachen Beziehung\/Connection unfassbare Chancen auf Tiefe.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Humor<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Fragt man Menschen nach erw\u00fcnschten Charaktereigenschaften, steht Humor ganz oben in der Beliebtheitsskala. Es kann ein kleiner, feiner Humor sein, der zwischen den Zeilen hervorblitzt. Es kann unterhaltsamer, lauter Humor sein, der gro\u00dfes Publikum zum Schwingen bringt. Humor ist die einzige \u00c4rgerbeseitigungsstrategie, die Menschen miteinander verbinden kann.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ironie, Sarkasmus oder Zynismus geh\u00f6ren nicht zum Humor. Sie verbinden nicht, im Gegenteil \u2013 diese drei sind Formen der Aggression oder Selbstverletzung. Ironie wird h\u00e4ufig fehlverstanden, Sarkasmus birgt immer auch Aggression. Beides ist sch\u00e4dlich f\u00fcr das Charisma. Humor hei\u00dft, \u00fcber Situationen lachen und das eigene Scheitern von einer komischen Perspektive aus betrachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Humor schafft Selbstvertrauen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Der junge Fahrsch\u00fcler hat seine praktische Pr\u00fcfung. \u00bbWenn nichts gesagt wird, an der Ampel geradeaus\u00ab, so die Ansage vom Pr\u00fcfer. Die Ampel ist rot. Der Fahrsch\u00fcler wartet, und w\u00e4hrend er wartet, sieht er pl\u00f6tzlich das Schild \u00bbDurchfahrt verboten\u00ab. Panisch setzt er den Blinker. \u00bbHa, ha, so dick sind wir Gott sei Dank nicht\u00ab, lacht der Pr\u00fcfer gutm\u00fctig, denn der gestresste Fahrsch\u00fcler hat den zweiten Teil des Schildes \u00fcbersehen, n\u00e4mlich \u00bbf\u00fcr Fahrzeuge ab 2,8 Tonnen\u00ab. Dem Fahrsch\u00fcler war sein Fehler furchtbar peinlich, doch der Humor des Pr\u00fcfers gab ihm Selbstvertrauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Charisma-Beispiel: Carolin Kebekus<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">2019 erlebe ich die Komikerin Carolin Kebekus in ihrer Show im Circus Krone und bin positiv geschockt. Was f\u00fcr eine unglaublich kluge und lustige Person! Ihr Humor ist deutlich, aber nicht ausgrenzend. Sie zeigt sich bekennend feministisch und schafft es, ihre m\u00e4nnlichen Zuschauer mitzunehmen. Ich habe mindestens 40 Prozent M\u00e4nner im Publikum entdeckt, die keinesfalls nur \u00bbmitgebracht\u00ab waren. Kebekus schont sich nicht, sie redet \u00fcber Tabus wie Tampons und wie Frauen sich immer wieder Angriffen anderer Frauen \u00fcber ihr Aussehen aussetzen m\u00fcssen und zeigt dabei ihre eigenen \u00bbWinke\u00e4rmchen\u00ab. Klug, lustig, Frau, modern, charismatisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Ziele und Visionen<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Von Menschen mit Charisma erwarten wir einen Plan. Jemand ist ein Checker, hei\u00dft es anerkennend.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich muss die Ziele und Visionen meines Gegen\u00fcbers gar nicht kennen, trotzdem sp\u00fcre ich sie bei einem charismatischen Menschen, denn Ziele befeuern auch die Wahrnehmung und die Pr\u00e4senz. Wer Ziele hat, wird genau die Menschen oder Gelegenheiten identifizieren, die ihn oder sie in der Erreichung ihrer Ziele unterst\u00fctzen k\u00f6nnten. Ein Ziel zu haben ist genau das Gegenteil von Gleichg\u00fcltigkeit und Phlegma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Kontinuit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Kontinuit\u00e4t bringt auf Dauer einen Wiedererkennungseffekt und zahlt auch auf eine pers\u00f6nliche Marke ein. Es braucht ungef\u00e4hr zehn Jahre, bis Sie in Ihrer Branche bekannt, 30 Jahre, bis Sie deutschlandweit ein Begriff sind.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das Gegenteil von Kontinuit\u00e4t sind die vielen Strohfeuer, also Menschen, die st\u00e4ndig ihre Meinung \u00e4ndern und Neues beginnen. Die Planungsriesen, aber Umsetzungszwerge sind. \u00bbAtana\u00ab ist der sch\u00f6ne englische Begriff daf\u00fcr: \u00bbAll talk and no action\u00ab. Hier geht es um Menschen, deren einziges Talent es ist, neue Ideen schnell zu entdecken und noch schneller auf den Zug aufzuspringen, die einen Blog beginnen, 20 Tage lang t\u00e4glich senden, bevor die Energie endg\u00fcltig versandet, die sich jedes Mal wieder mit Feuereifer engagieren, aber bereits nach kurzer Zeit aufgeben. Es sind auch die, die den Titel auf ihrer Visitenkarte so oft wechseln wie andere Menschen ihre Unterhosen. Heute Coach, morgen Business-Mentor, \u00fcbermorgen Business Rebel oder Experte f\u00fcr Purpose. Glaubw\u00fcrdigkeit null mangels Kontinuit\u00e4t. Selbstverst\u00e4ndlich ist es legitim, Dinge auszuprobieren und nach der Testphase zu verwerfen; nicht jede gute Idee will bei uns bleiben. Und es ist auch legitim, sich weiterzuentwickeln und das Angebot anzupassen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Aber eben nicht viertelj\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Balance<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Menschen, die st\u00e4ndig auf Alarm sind, die nur hetzen und eilen, das Wort\u00a0\u00bbStress\u00ab im st\u00fcndlichen Wortrepertoire haben, wirken genauso wenig charismatisch wie die Dauergechillten, ewig Entspannten, die eine oberlehrerhafte Atmosph\u00e4re von Langeweile verbreiten. Wer dagegen einen Sprint einlegen kann, wenn es die Situation erfordert, sich aber nicht zum Affen macht, wenn er gleich jedem Bus hinterherschnauft, hat vermutlich einen guten Sinn f\u00fcr Priorit\u00e4ten. Charismatische Menschen haben gelernt: Meine Position ist ersetzbar, ich pers\u00f6nlich bin es nicht. Deshalb: Je mehr es brennt, desto wichtiger ist es, einen k\u00fchlen Kopf zu bewahren. Erst mal eine Mittagspause machen und sich einen \u00dcberblick verschaffen. Charismatische Menschen haben verstanden, dass es v\u00f6llig ausreicht, sich dann Sorgen zu machen, wenn es so weit ist. Mit dieser Haltung und gleichzeitig einer Auswahl an m\u00f6glichen Alternativen im Kopf vermitteln sie Ruhe und Sicherheit in heiklen Situationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Emotionalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Menschen kaufen keine Produkte, sondern Emotionen. Sie kaufen kein Auto, sondern das Gef\u00fchl von Erfolg, Sportlichkeit, Dynamik, Idealismus. Charismatische Menschen k\u00f6nnen Gef\u00fchle sehr gut steuern, denn sie strotzen selbst gern vor Lebensfreude und Begeisterung.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Als ein gutes Beispiel f\u00fcr einen charismatischen Menschen gilt der britische TV-Moderator James Corden. Mit seiner Begeisterung und Lebensfreude und vor allen Dingen seiner Hochachtung f\u00fcr die Leistungen seiner G\u00e4ste schafft er es regelm\u00e4\u00dfig, alles, was Rang und Namen hat, in sein Auto zu lotsen, um dann gemeinsam mit den Promis Lieder zu singen. Carpool Karaoke nennt er das Format. Ob Billie Eilish, Justin Bieber, Adele, Barbra Streisand, Pink, Ed Sheeran, Chris Martin, Rod Stewart \u2013 er hatte sie alle! Die wohl ber\u00fchrendste Episode ist die, in der er gemeinsam mit Paul McCartney die wichtigsten Pl\u00e4tze in der Karriere des Ex-Beatles aufsucht und dann ein Kneipen-Konzert initiiert. Gro\u00dfartig, wie ansteckend Begeisterung sein kann (<a title=\"Urspr\u00fcngliche URL: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QjvzCTqkBDQ. Klicken oder tippen Sie, wenn Sie diesem Link Vertrauen.\" href=\"https:\/\/eur01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DQjvzCTqkBDQ&amp;data=04%7C01%7CClaudia.Toedtmann%40wiwo.de%7Cd126b9cb54324639afa208d9d5a40082%7C78a6b313ae8f4324ba3685e7b2bc6f1d%7C0%7C0%7C637775723554759087%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=kD5AqhhgKqZuXLISb%2BWq9HUrVb4ASMo078sUphADAT4%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"Verified\" data-linkindex=\"3\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QjvzCTqkBDQ<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Charisma \u2013 Warum fallen uns dazu so wenige Frauen ein?<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Ich glaube, das liegt daran, dass sich Frauen ihre Emotionalit\u00e4t im offiziellen Umfeld abgew\u00f6hnt haben. Immer wieder haben sie erfahren, dass ihre Gef\u00fchle nicht erw\u00fcnscht sind. Flie\u00dfen Tr\u00e4nen, hei\u00dft es: \u00bbNicht belastbar!\u00ab Weisen sie auf eine Ungerechtigkeit hin, hei\u00dft es: \u00bbSeien Sie doch nicht so sensibel!\u00ab Verh\u00e4lt sich eine Frau genauso aggressiv wie ihr Kollege, wirkt er motiviert, sie allerdings hysterisch oder verbissen. H\u00e4lt die Kollegin ein leidenschaftliches Pl\u00e4doyer, hei\u00dft es gern: \u00bbJetzt seien sich doch nicht so emotional, wir wollen doch mal sachlich bleiben.\u00ab<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Frauen haben es sich antrainiert, entweder gleichzeitig mit dem Make-up ihr Dauerl\u00e4cheln anzulegen oder sachlich und unaufgeregt zu wirken, um nicht als emotional beschimpft zu werden. Dann jedoch m\u00fcssen sie sich daran gew\u00f6hnen, wie Angela Merkel als \u00bbMutti\u00ab bezeichnet zu werden. Mir war vorher nicht klar, dass \u00bbMutti\u00ab ein Schimpfwort ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Die Aura der Unabh\u00e4ngigkeit<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Es gibt charismatische Menschen, die nicht emotional und auch nicht empathisch wirken. Das machen sie durch eine extrem unabh\u00e4ngige Ausstrahlung wett. Altkanzler Helmut Schmidt ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr. Der exzellente Rhetoriker war in jungen Jahren durchaus emotional unterwegs, im Alter setzte er vermehrt andere Mittel ein: Kunstpausen, also fast unertr\u00e4glich langes Schweigen, bevor er zur Antwort ansetzte. Das erh\u00f6ht die Spannung. Dazu die Aura der Unabh\u00e4ngigkeit. So setzte er sich als starker Raucher immer und \u00fcberall auch \u00fcber das inzwischen bestehende Rauchverbot hinweg. Es war ihm egal.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wer nicht abh\u00e4ngig ist von der Sympathie anderer, entwickelt Anziehungskraft. Die einen empfinden dies als arrogant, andere als charismatisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Eloquenz<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Mit Worten ber\u00fchren, das k\u00f6nnen charismatische Menschen. Die einen sind wortvirtuos unterwegs, indem sie eine treffende, wirkungsvolle Sprache nutzen. Die anderen leisten sich eine ganz einfache, kindgerechte Sprache, ganz ohne Fachbegriffe, wie sie der Dalai Lama spricht. Beiden gemein ist die Wirkung: Sie treffen mitten ins Herz. Wir f\u00fchlen uns deutlich gemeint, abgeholt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Glanz<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Charismatische Menschen wirken und bewirken. Sie fallen auf, wie sie sich kleiden und welchen Raum sie sich nehmen. Glanz braucht Resonanz. Ohne Publikum macht Charisma wenig Sinn. Zu Hause auf dem Klo charismatisch wirken zu wollen, w\u00e4re l\u00e4cherlich. Nur wer seinem Publikum etwas gibt, bekommt etwas zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Mut zur Markanz<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wer versucht, jeden zu erreichen, wird keinen wirklich erreichen.\u00a0 Sich zu trauen, die eigene Meinung zu formulieren und den eigenen Weg zu gehen \u2013 in Worten und Taten \u2013, das ist die wahre Kunst. Auch das geh\u00f6rt zum Charisma. \u00bbCharismatiker erlauben sich zu polarisieren. Sie sind nicht darauf aus, gel\u00e4ndeg\u00e4ngig zu sein\u00ab, so TV-Moderatorin und Coach Petra Neftel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Echtheit<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Warum gewinnen Menschen in Casting-Shows, die eine durchschnittliche Performance und nicht selten auch eine unterdurchschnittliche Bildung mitbringen. Warum verweisen sie talentierte, kluge Performer auf die unteren R\u00e4nge? Es ist faszinierend zu beobachten, wie das Publikum das Echte und Arglose belohnt. Menschen, die sich nicht schonen, die etwas von sich preisgeben und nahbar sind. Genau denen g\u00f6nnt man einen Sieg und w\u00e4hlt sie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Ganz und gar nicht charismatisch<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">\u00bbWer wirkt f\u00fcr euch denn alles andere als charismatisch?\u00ab, lautete die Frage an unsere Seminarteilnehmer. Die Antworten \u00e4hnelten sich: aalglatte, nicht fassbare Menschen. Veronica Ferres, Carsten Maschmeyer \u2013 das waren prominente Namen, die beispielsweise h\u00e4ufig genannt wurden. Sie werden als \u00bbnicht echt\u00ab empfunden, als unverdient erfolgreich, als Leute, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind. Die eine mangels echten Talents, der andere, weil er mit undurchsichtigen Methoden in der Finanzbranche zu Geld gekommen ist, in der viele seiner Kunden viel Geld verloren haben. Interessant, dass ausgerechnet die beiden als Ehepaar zueinander gefunden haben.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auch Oliver Pocher geh\u00f6rte dazu, als jemand, der sich nicht scheut, \u00f6ffentlich \u00fcber andere herzuziehen und sein Geld im TV damit zu verdienen, sich f\u00fcr nichts zu schade zu sein. Doch bei ihm gab es in dem Moment eine kleine Kehrtwende, als er begann, sich \u00f6ffentlich f\u00fcr Fehler zu entschuldigen und mit seiner Sendung \u00bbPocher und Papa\u00ab ganz viel \u00fcber sich selbst preiszugeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Narzissmus, der toxische Egoismus<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Narzissmus, die toxische Dosis von Selbstliebe, wird nicht auf den ersten Blick erkannt. Der Narzisst ist durchaus ein Menschenf\u00e4nger, doch schwindet seine souver\u00e4ne Wirkung, sobald er verliert. An Abneigung, Gegenwehr und offene Kritik kann er sich nicht gew\u00f6hnen. Wer nicht f\u00fcr ihn ist, ist gegen ihn und wird adhoc \u00bbentliebt\u00ab, also gemieden bis gemobbt. Mir sind einige Vorst\u00e4nde bekannt, denen ihr Narzissmus beruflich nicht schadete, solange sie wirtschaftlich erfolgreich arbeiteten. Erst mit dauerhaft sinkendem B\u00f6rsenkurs sank auch ihr Erfolgsstern, was diese aufrichtig verwunderte. Verantwortung f\u00fcr Misserfolge zu \u00fcbernehmen, tauchte in ihrem Verhaltensspektrum nicht auf.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Dieses Vorkommnis beschreibt einen Narzissten sehr gut: Hans Mayer, ein ebenso intellektueller wie einflussreicher und anstrengender Literaturwissenschaftler, sprach am liebsten \u00fcber sich und seine B\u00fccher. Einmal textete er sein Gegen\u00fcber hoffnungslos zu, bis er den denkw\u00fcrdigen Satz sagte: \u00bbDoch jetzt genug von mir: Wie hat Ihnen mein letztes Buch gefallen?\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mangelndes Selbstbewusstsein<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Menschen, die sich st\u00e4ndig kleinmachen, wirken nicht dem\u00fctig, sondern provozieren bestenfalls Mitleid. Erkl\u00e4rt eine prominente und erfolgreiche Pers\u00f6nlichkeit: \u00bbAch, wissen Sie, ich halte zwar Reden, habe es aber eigentlich nie richtig gelernt\u00ab, kommt es nur bei nachgewiesener Kompetenz dem\u00fctig und bescheiden her\u00fcber. Macht das Gleiche ein No-Name, wirkt es dumm bis ungeschickt. Zumindest l\u00f6st es ein Fragezeichen aus, denn Zuschauer, die noch nicht auf die Idee gekommen w\u00e4ren, dass etwas fehlt, gehen jetzt erst recht auf Spurensuche. Mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel tilgen Charisma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Jammerlappen<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Auch Menschen, die st\u00e4ndig jammern, sind nicht charismatisch, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob sie einen Anlass oder das Recht haben zu jammern. Es gibt gen\u00fcgend Leute, die auf den Jammerzug aufsteigen, aber gesch\u00e4tzt oder gar gebucht bzw. bef\u00f6rdert werden sie deshalb nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Unaufmerksamkeit und Fahrigkeit<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Fahrigkeit oder Unaufmerksamkeit ist das Gegenteil von Pr\u00e4senz, also der F\u00e4higkeit, ganz und gar im Moment sein zu k\u00f6nnen. Fahrige Menschen sind geistig woanders, sodass sie nicht gr\u00fc\u00dfen, ihr Handy liegen lassen, Geburtstage vergessen. Das nervt mit der Zeit und gibt Wirkungs-Minuspunkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Totale Berechenbarkeit<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das andere Extrem sind Menschen, die immer p\u00fcnktlich ihre Reports und Budgetplanungen abliefern. Auf die man sich jederzeit verlassen kann. Sie sind nicht krank, gehen keine Risiken ein, nehmen lieber einen Zug fr\u00fcher, um f\u00fcr alle Eventualit\u00e4ten gewappnet zu sein. Sie liken jeden Beitrag, und zwar immer. Man erlebt sie nie au\u00dferhalb ihrer Selbstkontrolle, weil sie keinen Tropfen Alkohol zu viel trinken. Vorbildlich, sollte man denken. Langweilig, denkt man stattdessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Sind charismatische Menschen gute Menschen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Nicht zwangsl\u00e4ufig. Da, wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Auch wenn ich lieber etwas anderes schreiben w\u00fcrde: Hitler, Putin, Donald Trump \u2013 sie alle d\u00fcrften f\u00fcr viele Menschen eine charismatische Ausstrahlung gehabt haben bzw. noch immer haben. Steve Jobs galt als charismatisch, wurde aber von seinen Mitarbeitern wegen seiner cholerischen Ausbr\u00fcche gef\u00fcrchtet, genauso wie viele andere Vorst\u00e4nde und Gesch\u00e4ft er. Hochrangige Priester qu\u00e4len und mobben Mitarbeiter, nicht wenige haben bekannterma\u00dfen Dreck am Stecken. Hochrangige Politiker haben Alkoholprobleme, verhalten sich \u00fcbergriffig oder sind manisch-depressiv. Solange sie erfolgreich in Amt und W\u00fcrden sind, gibt es ausreichend viele Funktionstr\u00e4ger um sie herum, die diese Schw\u00e4chen aktiv unter den Teppich kehren. Selbst von Mutter Theresa kennt man menschliche Entgleisungen.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Menschen unter Stress sind nicht immer zum besten Verhalten f\u00e4hig.<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Das gilt f\u00fcr charismatische Menschen ebenso.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><strong>Geduld<\/strong><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wir sind immer noch bei der Frage, was bei anderen ankommt, was beliebt macht. Menschen, die abwarten k\u00f6nnen und Vertrauen haben, geh\u00f6ren dazu; die es nicht pers\u00f6nlich nehmen, wenn das Gegen\u00fcber nicht sofort reagiert oder wenn ein Angebot nicht gleich am Freitag ankommt, sondern erst am Montag. Geduld hat mit Vertrauen und nicht mit Gleichg\u00fcltigkeit zu tun, und sie schlie\u00dft nicht aus, nach angemessener Zeit nachzufassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Monika Scheddin &#8222;Connection. \u00dcberzeugen mit Charakter Charme Charisma&#8220; &nbsp; &nbsp; Charisma Charisma = W\u00e4rme + Ahnung + Kraft + Richtung Charismatische Menschen m\u00fcssen nicht unbedingt Marken sein, und Marken m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig charismatisch sein. 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