{"id":678403,"date":"2021-12-26T06:00:28","date_gmt":"2021-12-26T05:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=678403"},"modified":"2022-01-05T11:10:44","modified_gmt":"2022-01-05T10:10:44","slug":"lka-cyberexperte-andreas-dondera-ueber-taeter-trends-und-einfallstore-in-unternehmen-das-groesste-risiko-ist-der-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/12\/26\/lka-cyberexperte-andreas-dondera-ueber-taeter-trends-und-einfallstore-in-unternehmen-das-groesste-risiko-ist-der-mensch\/","title":{"rendered":"LKA-Cyberexperte Andreas Dondera \u00fcber T\u00e4ter, Trends und Einfallstore in Unternehmen: Das gr\u00f6\u00dfte Risiko ist der Mensch"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cybercrime wird immer arbeitsteiliger, internationaler und ist f\u00fcr die T\u00e4ter hoch lukrativ. Andreas Dondera, Experte f\u00fcr Computerkriminalit\u00e4t im LKA in Hamburg, \u00fcber neue Entwicklungen, alte Fehler und wann in jedem Unternehmen die Alarmglocken schrillen sollten. \u00dcbernahme aus einer aktuellen Studie der Kreditversicherung Euler Hermes.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_678404\" style=\"width: 442px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-678404\" class=\"size-full wp-image-678404\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/euler.hermes.interview.Andreas-Dondera-LKA-Hamburg-e1637939425931.jpg\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/euler.hermes.interview.Andreas-Dondera-LKA-Hamburg-e1637939425931.jpg 432w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/euler.hermes.interview.Andreas-Dondera-LKA-Hamburg-e1637939425931-243x300.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><p id=\"caption-attachment-678404\" class=\"wp-caption-text\">Andreas Dondera, Experte f\u00fcr Computerkriminalit\u00e4t im LKA in Hamburg<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herr Dondera, steigt die Zahl der Cyber-Kriminellen? <\/strong><\/p>\n<p>Zumindest registrieren wir eine steigende Zahl von Cybercrime-Delikten. Weil sich ein Teil des gesellschaftlichen Lebens ins Internet verlagert hat, haben sich auch viele Straftaten dorthin verlagert. Und das Internet bietet T\u00e4tern die M\u00f6glichkeit, international zu agieren, ohne Grenzen \u00fcberschreiten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Womit machen Cyber-Kriminelle im B-to-B-Segment das meiste Geld? <\/strong><\/p>\n<p>Wir haben aktuell zwei Schwerpunkte: Business E-Mail Compromise (Betrugsmethode, die gef\u00e4lschte Gesch\u00e4fts-E-Mails verwendet, um zum Beispiel an sensible Daten zu gelangen oder Finanztransaktionen zu veranlassen), zu denen auch Payment Diversion Fraud (die Umleitung von Zahlungsstr\u00f6men) und Fake President (Betrugsart, bei der Hacker E-Mails mit \u00dcberweisungsanforderungen an speziell ausgesp\u00e4hte Mitarbeiter schicken &#8211; und das vorgeblich im Namen des Chefs) &#8211;\u00a0 und Ransomware (Schadprogramme, die den Zugriff auf Daten und Systeme einschr\u00e4nken oder unterbinden).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Trends gibt es bei diesen Delikten? <\/strong><\/p>\n<p>Die Betr\u00fcger werden immer professioneller. Als Ransomware-Delikte vor f\u00fcnf Jahren aufkamen, waren sie eher schlicht gehalten, oft in Form einer Bewerber-Mail, die an alle m\u00f6glichen Unternehmen ging. Meist waren nur lokale Rechner betroffen und vielleicht noch die Netzlaufwerke. Mittlerweile haben die T\u00e4ter deutlich komplexere Ransomware entwickelt. Seit einigen Monaten geht der Trend au\u00dferdem dahin, die betroffenen Daten nicht nur zu verschl\u00fcsseln, sondern vorher abzugreifen. Das hat datenschutzrechtliche Konsequenzen f\u00fcr die Unternehmen, nicht nur was die Verf\u00fcgbarkeit betrifft, sondern vor allem die Vertraulichkeit. Mit der Drohung, die erlangten Daten zu ver\u00f6ffentlichen, bauen die T\u00e4ter somit neben der Verschl\u00fcsselung ein zweites Druckmittel auf.<\/p>\n<div id=\"attachment_677809\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677809\" class=\"size-full wp-image-677809\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-300x101.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-500x168.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-677809\" class=\"wp-caption-text\">Hier geht\u00b4s zur Beratung www.goacademy.de\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0&#8211; Anzeige &#8211;<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie ist die Entwicklung bei Deepfake-Delikten?<\/p>\n<p>Die Entwicklung bei der Technologie schreitet mit k\u00fcnstlicher Intelligenz stark voran, und es tauchen teilweise t\u00e4uschend echte Deepfakes auf. In Frankreich haben Betr\u00fcger sogar ein ganzes B\u00fcro nachgestellt, sodass es im Video-Call aussah, als spr\u00e4che man mit dem echten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in seinem echten B\u00fcro. In Deutschland gab es vereinzelt auch F\u00e4lle, bei denen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer mit gef\u00e4lschten Stimmprofilen ihre Hausbank angerufen haben. Die gro\u00dfe Welle an F\u00e4llen ist bisher aber ausgeblieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Suchen sich die T\u00e4ter ihre Angriffsziele \u00fcberlegt aus, etwa weil sie mutma\u00dfen, dass dort solche sensiblen Daten liegen oder Geld zu holen ist? <\/strong><\/p>\n<p>Die initialen Angriffe sind nach unseren Erkenntnissen immer noch eher zuf\u00e4llig. Die T\u00e4ter scheinen einfach zu gucken, wo sie eine Sicherheitsl\u00fccke finden. Erst nach dem Einstieg pr\u00fcfen sie, wo sie eigentlich sind: Bei einem Handwerksbetrieb? In einem Krankenhaus? Oder einer Bank? Je nach Ort k\u00f6nnen die T\u00e4ter dann entscheiden, wie sie weiter vorgehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das hei\u00dft, dass alle Unternehmen gleicherma\u00dfen gef\u00e4hrdet sind? <\/strong><\/p>\n<p>Erstmal ja. Die Chance auf viel Geld ist f\u00fcr die T\u00e4ter bei einem gro\u00dfen Unternehmen aber nat\u00fcrlich ungleich h\u00f6her, und deswegen liegt deren Fokus schon dort, wo Geld ist. Vor f\u00fcnf Jahren hatten wir noch sehr viele F\u00e4lle mit Sch\u00e4den um die 3.000 bis 5.000 Euro. Heute belaufen sich die Sch\u00e4den auf sechs- und auch siebenstellige Summen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind die gr\u00f6\u00dften Einfallstore in die Computersysteme von Unternehmen? <\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch. Allerdings werden die Methoden der T\u00e4ter auch immer ausgefeilter. Ihnen hilft die Menge an Kommunikation, die im Netz stattfindet. Fast 90 Prozent der F\u00e4lle, die bei uns eingehen, beruhen allerdings auf demselben Problem: Die Menschen erkennen falsche E-Mail-Adressen nicht. Ich hatte gerade einen Fall, in dem eine Mitarbeiterin wegen einer Zahlungs\u00e4nderung misstrauisch geworden war und deshalb noch eine E-Mail geschickt hat, um sie zu \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 sie hat diese Mail aber an den Fake-Account geschickt. Damit hat sie dem Betr\u00fcger leider genau in die Karten gespielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gibt es Unternehmen, die lieber schweigend zahlen, um in der \u00d6ffentlichkeit nicht als Cybercrime-Opfer dazustehen? <\/strong><\/p>\n<p>Da wir das Dunkelfeld nicht kennen, kann ich keine Aussage dazu treffen. Wir hoffen aber, dass m\u00f6glichst viele Unternehmen die Taten zur Anzeige bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Haben Sie eine Chance, die T\u00e4ter zu kriegen? <\/strong><\/p>\n<p>Das Deliktsfeld mit teils international agierenden T\u00e4tern bringt es einfach mit sich, dass es schwierig aufzukl\u00e4ren ist. Die Beh\u00f6rden arbeiten stetig daran, besser zu werden. Wo es erforderlich ist, soll l\u00e4nder\u00fcbergreifender und internationaler Austausch f\u00fcr eine effektivere Bek\u00e4mpfung der Cyberkriminellen sorgen. Au\u00dferdem hoffen wir auch, durch Pr\u00e4ventionskonzepte die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Ph\u00e4nomene lenken und somit Sensibilit\u00e4t bei den Menschen schaffen zu k\u00f6nnen. Das Ziel ist, dass die T\u00e4ter gar nicht erst zur eigentlichen Tatausf\u00fchrung gelangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnen die Unternehmen tun? <\/strong><\/p>\n<p>Das A und O ist es, bei den Mitarbeitern Awareness (Bewusstsein f\u00fcr die Gefahrenlage) zu schaffen, und das am besten kontinuierlich. Die Menschen in den IT-Abteilungen sollten st\u00e4ndig beobachten, welche neuen Maschen es gibt und alle Bediensteten regelm\u00e4\u00dfig dar\u00fcber informieren, auch Zeitarbeiter und externe Dienstleister. Unternehmen sollten zudem ein durchdachtes Back-up-Konzept und eine Checkliste f\u00fcr einen IT-Sicherheitsvorfall erstellen. Und sie sollten klare Regelungen schaffen, wie damit umzugehen ist, wenn Zahlungen oder Waren an bislang unbekannte Konten oder Adressen geschickt werden sollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welchen Schadenssummen reden Sie da? <\/strong><\/p>\n<p>Das kommt darauf an. Letztens hat ein Unternehmen gleich zwei Mal eine Zahlung geleistet aufgrund einer Mail mit gef\u00e4lschten Kontodaten \u2013 dadurch kam es zu einer Umlenkung des Zahlungsverkehrs und zu einem Schaden von insgesamt 1,3 Millionen Euro. Viel h\u00e4ufiger bewegen sich die Sch\u00e4den aber zwischen 30.000 und 100.000 Euro. Wir haben es aber auch schon gehabt, dass Waren umgeleitet oder f\u00e4lschlicherweise bestellt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie geht das genau vor sich? <\/strong><\/p>\n<p>Die T\u00e4ter wissen, dass die Firma XY bei der Firma Z immer Waren bestellt. Sie schicken eine Fake-Mail mit einer Bestellung und dem Hinweis, die Ware bitte nicht an die gewohnte Lieferadresse, sondern zum neuen Werk zu schicken. Wenn alles plausibel erscheint, wird die Ware geliefert und sie wird auch abgeholt. Der Betrug f\u00e4llt erst auf, wenn die Zahlung f\u00fcr die Ware ausbleibt. Das Kind ist dann schon in den Brunnen gefallen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie wird sich Cybercrime in Zukunft entwickeln? <\/strong><\/p>\n<p>Solange die Menschen immer wieder auf solche Sachen reinfallen, wird es weitergehen. Ransomware und Business E-Mail-Compromise sind nach wie vor sehr erfolgreich, diese beiden Ph\u00e4nomene werden uns wohl noch lange begleiten. Wobei zum Beispiel Payment Diversion Fraud viel einfacher zu verhindern w\u00e4re, wenn man einfach nur ein bisschen mehr aufpasst. Das ist bei Ransomware nicht so einfach. Und es gibt nat\u00fcrlich auch immer besondere F\u00e4lle, wie den von einem ehemaligen IT-Administrator, der sich sukzessive eine Hintert\u00fcr in seine Firma geschaffen hatte und dort alles M\u00f6gliche kaputt gemacht hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wer kein Opfer werden will, muss also hochgradig aufmerksam sein und es den T\u00e4tern so schwer wie m\u00f6glich machen \u2013 korrekt? <\/strong><\/p>\n<p>Wenn Unternehmen ihre Sache gut machen und Mitarbeiter sensibilisieren, reduzieren sie das Risiko schon erheblich. Aber die Betr\u00fcger sind sehr kreativ, denen f\u00e4llt st\u00e4ndig was Neues ein \u2013 auf solche Ideen w\u00fcrde man selbst erst mal gar nicht kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lesetipp wiwo.de: Ransom-Attacken auf Firmen &#8211; \u201eNie dr\u00fcber reden!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>MediaSaturn, Medatixx, Modehaus Hirner \u2013 zahlreiche Firmen k\u00e4mpfen gerade mit Hackerangriffen. Mit den richtigen Verhandlungstricks aber k\u00f6nnen Profis L\u00f6segelder nach Cyberattacken teils drastisch reduzieren.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/my\/technologie\/digitale-welt\/cybersecurity-ransom-attacken-auf-firmen-nie-drueber-reden\/26972514.html?ticket=ST-7221138-pj1r361lGP4KBpZ09cGD-cas01.example.org\">https:\/\/www.wiwo.de\/my\/technologie\/digitale-welt\/cybersecurity-ransom-attacken-auf-firmen-nie-drueber-reden\/26972514.html?ticket=ST-7221138-pj1r361lGP4KBpZ09cGD-cas01.example.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Cybercrime wird immer arbeitsteiliger, internationaler und ist f\u00fcr die T\u00e4ter hoch lukrativ. 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