{"id":678399,"date":"2021-11-27T06:00:27","date_gmt":"2021-11-27T05:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=678399"},"modified":"2021-11-27T11:46:24","modified_gmt":"2021-11-27T10:46:24","slug":"whistleblower-systeme-sind-kummerkaesten-die-unternehmen-bald-haben-muessen-dass-sie-gar-nicht-so-schlimm-sind-erklaert-compliance-profi-andre-szesny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/11\/27\/whistleblower-systeme-sind-kummerkaesten-die-unternehmen-bald-haben-muessen-dass-sie-gar-nicht-so-schlimm-sind-erklaert-compliance-profi-andre-szesny\/","title":{"rendered":"Whistleblower-Systeme sind Kummerk\u00e4sten, die Unternehmen bald haben m\u00fcssen. Dass sie gar nicht schlimm sind, erkl\u00e4rt Compliance-Profi Andr\u00e9 Szesny"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die EU-Mitgliedstaaten m\u00fcssen die europ\u00e4ische Whistleblowing-Richtlinie bis Mitte Dezember umgesetzt haben. In Deutschland haben die Bundestagswahl und die derzeitige Regierungsbildung es bisher verhindert, dass ein &#8211; schon vorliegender &#8211; Gesetzesentwurf verabschiedet wurde. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Fest steht aber: Es wird ein Hinweisgeberschutzgesetz geben. Deutschland wird kein Vertragsverletzungsverfahren vor der EU-Kommission riskieren. Mitte Dezember muss Deutschland die EU-Richtlinie umgesetzt haben, und ab 1. Januar m\u00fcssen Unternehmen mit mehr als 250 Leuten eine Hotline haben, zwei Jahre sp\u00e4ter dann alle Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. Gastbeitrag von Andr\u00e9 Szesny, Strafverteidiger und Compliance-Experte bei Heuking K\u00fchn L\u00fcer Wojtek, der Unternehmen bei der Einf\u00fchrung von Hinweisgebersystemen ber\u00e4t. Zudem ist er Vertrauensanwalt und unterh\u00e4lt mehrere externe Whistleblower-Hotlines auch f\u00fcr internationale Unternehmen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_678400\" style=\"width: 653px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-678400\" class=\"size-full wp-image-678400\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/szesny.2021.Dr_Andre_Szesny_Heuking_Kuehn_Lueer_Wojtek_wiwo_Fotograf_Nico_Kurth_7_ba-e1637881062430.jpg\" alt=\"\" width=\"643\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/szesny.2021.Dr_Andre_Szesny_Heuking_Kuehn_Lueer_Wojtek_wiwo_Fotograf_Nico_Kurth_7_ba-e1637881062430.jpg 643w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/szesny.2021.Dr_Andre_Szesny_Heuking_Kuehn_Lueer_Wojtek_wiwo_Fotograf_Nico_Kurth_7_ba-e1637881062430-300x167.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/11\/szesny.2021.Dr_Andre_Szesny_Heuking_Kuehn_Lueer_Wojtek_wiwo_Fotograf_Nico_Kurth_7_ba-e1637881062430-500x279.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 643px) 100vw, 643px\" \/><p id=\"caption-attachment-678400\" class=\"wp-caption-text\">Andr\u00e9 Szesny (Foto: Nico Kurth)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unternehmen wollen wissen, was passiert. Und sie wollen die Kontrolle \u00fcber schlechte Informationen haben. Sie sind deshalb gut beraten, wenn sie unzufriedenen Mitarbeitern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich zu \u00e4u\u00dfern. Mitarbeiter, die Missst\u00e4nde nicht mitteilen k\u00f6nnen, sind frustriert, und diese Frustration nimmt mit der Zeit zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihre Reaktionen sind aber v\u00f6llig unterschiedlich, wie US-Studien zeigen: Manche Mitarbeiter, die nicht geh\u00f6rt werden, k\u00fcndigen &#8211; das ist bei qualifizierten Kr\u00e4ften besonders \u00e4rgerlich. Andere k\u00fcndigen innerlich, sie verlieren Vertrauen und Loyalit\u00e4t zum Arbeitgeber. Wieder andere wollen unbedingt etwas loswerden: was sie gesehen haben, was sie als illegal oder mindestens als ungerecht empfinden. Wenn der Arbeitgeber ihnen nicht zuh\u00f6ren will, suchen sie irgendwann woanders Geh\u00f6r: Bei der Staatsanwaltschaft, bei der Polizei oder anderen Beh\u00f6rden. Wenn der Missstand, die Straftat gro\u00df genug ist, kommt auch die Presse oder gar WikiLeaks in Frage. Und dann ist der Skandal offenbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jede Information \u00fcber m\u00f6gliche Missst\u00e4nde muss willkommen sein<\/strong><\/p>\n<p>Keine dieser Reaktionen kann einem Unternehmen recht sein. Egal, ob das, was der Whistleblower meldet, eine Bagatelle ist oder eine schwere Straftat. Es sollte Unternehmen noch nicht einmal darauf ankommen, ob der Hinweis wahr ist oder nicht. Entscheidend f\u00fcr Unternehmen ist: Die Informationen zu bekommen, die auf m\u00f6gliche Missst\u00e4nde hinweisen, um sie selbst \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stellt sich der Hinweis sp\u00e4ter als begr\u00fcndet heraus, k\u00f6nnen Unternehmen dem Missstand begegnen. Stellt sich heraus, dass am Hinweis nichts dran ist, muss sich das Unternehmen fragen, woran das liegt: Einerseits sollen Whistleblower ermutigt werden, auch nur den Verdacht eines Compliance-Versto\u00dfes oder einer Straftat zu melden. Selbst wenn sie sich nicht ganz sicher sind, ob er sich am Ende als richtig herausstellt. Das setzt voraus, dass das Unternehmen sehr verantwortungsvoll mit jedem Hinweis umgeht, ihn genau pr\u00fcft und vertraulich damit umgeht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt einen Cartoon von Larson (\u201eThe Far Side\u201c), in dem ein Mann sich wundert, warum ein Klavierhocker neben ihm von oben herabf\u00e4llt und auf der Stra\u00dfe zerschellt. Er sieht auf den Klavierhocker und gr\u00fcbelt, vers\u00e4umt es aber, nach oben zu schauen, um herauszufinden, warum der Klavierhocker heruntergefallen ist. Deshalb bemerkt er auch nicht den Konzertfl\u00fcgel, der auf ihn gerade heruntersaust. Ich finde, dass das Bild gut passt. Der runterfallende Klavierhocker ist die Whistleblower-Meldung, das Klavier das, was wom\u00f6glich wirklich dahinter steckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Integre Unternehmen strafen Hinweisgeber nicht mit ihrer Entlassung ab<\/strong><\/p>\n<p>Dass Whistleblower arbeitsrechtlich gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen, wenn sie nicht b\u00f6swillig Kollegen, Vorgesetzte oder Untergebene denunzieren oder gar falsche Verd\u00e4chtigungen aussprechen, versteht sich von selbst, finde ich. Hinweisgeber zu bestrafen oder gar zu entlassen, liegt am Ende nie im Interesse eines erfolgreichen und integren Unternehmens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Umgekehrt muss es nicht jedem Whistleblowing unkritisch Glauben schenken. Das A und O ist, jedem Hinweis angemessen nachzugehen, Belege zu pr\u00fcfen, Interviews zu f\u00fchren, gegebenenfalls E-Mail-Verkehr zu checken, soweit dies datenschutz- und telekommunikationsrechtlich erlaubt ist. Erweist sich ein Hinweis am Ende als falsch: Umso besser. Wenn nicht: noch besser. Dann wei\u00df die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, dass etwas faul ist im Staate D\u00e4nemark.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Whistleblower-Hotlines sind im Endeffekt nichts anderes als ein Kummerkasten. Doch nicht jeder will schreiben, manche m\u00f6chten sprechen, manche vorsichtshalber anonym, andere wollen E-Mails schreiben, wieder andere am liebsten gar nicht sprechen. Ich rate meinen Mandanten, m\u00f6glichst viele Meldekan\u00e4le anzubieten. Manche Hinweise kommen sogar noch per Fax bei mir an. Wir bei Heuking f\u00fchren ein eigenes LegalTech-Tool ein, mit dem wir f\u00fcr unsere Mandanten online Hinweise entgegennehmen und direkt verarbeiten k\u00f6nnen. Diese externe Meldestelle kommt dann neben E-Mail, Telefon, Fax und pers\u00f6nlichem Gespr\u00e4ch als weiterer Meldekanal hinzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>B\u00f6swillige Whistleblower sind extrem selten<\/strong><\/p>\n<p>Meine Erfahrung ist diese: B\u00f6swilliges Denunziantentum geschieht extrem selten. Im Gegenteil sind die meisten Mitarbeiter, die mutma\u00dfliche Verst\u00f6\u00dfe melden, zur\u00fcckhaltend, wenn es darum geht, Vorgesetzte oder Kollegen zu belasten. Viele Whistleblower berichten von Umst\u00e4nden, die ihnen komisch vorkommen und wollen, dass diese untersucht werden. L\u00e4ngst nicht jeder will eine R\u00fcckmeldung bekommen. Besonders viele unterstreichen, dass sie ihr Unternehmen als sauber ansehen und dass sie stolz sind, dort zu arbeiten. Sie wollen Nestbeschmutzer anzeigen, und zwar nicht immer zu eigenen Gunsten. Viele setzen sich sogar f\u00fcr ihre Kollegen ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe schon Meldungen bekommen von Mitarbeitern, dass Vorgesetzte Provisionen einstrichen, obwohl das Geld eigentlich einem Kollegen zustand, der sich aber nicht traute, etwas zu sagen. Oder eine Meldung von einem Angestellten, der Kollegen beobachtet hatte, wie sie Ware aus dem Lager klauten und im Internet verkauften. Ein anderes Mal meldete sich ein Kunde meines Mandanten, weil er sich wunderte, dass er pl\u00f6tzlich von dessen Konkurrenten angerufen wurde. Es stellte sich heraus: Ein fr\u00fcherer Mitarbeiter meines Mandanten hatte die gesamte Kundendatei und noch andere Gesch\u00e4ftsgeheimnisse zu diesem Wettbewerber, seinem neuen Arbeitgeber, mitgenommen \u2013 ein immenser Schaden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr Beispiele gef\u00e4llig? Eine Whistleblowerin teilte mit, dass ihr Bruder, dessen Ehefrau und die weitere Familie der Ehefrau sich st\u00e4ndig zu Unrecht krank oder arbeitsunf\u00e4hig schreiben lie\u00dfen, parallel aber schwarz arbeiteten. F\u00fcr meine Mandantin war das ein erheblicher Schaden &#8211; und auch f\u00fcr das Finanzamt sehr interessant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Irrl\u00e4ufer sind kein Problem &#8211; und schnell richtig weitergeleitet\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Irrl\u00e4ufer sind F\u00e4lle von &#8211; mutma\u00dflichen &#8211; Whistleblowern, die sich im Grunde nur schlecht behandelt f\u00fchlen. K\u00fcrzlich hatte ich einen Angestellten meiner Auftraggeberin am Telefon, der sich um seine betriebliche Altersvorsorge betrogen sah, weil er tariflich falsch eingestuft worden sei. Solche Sachen geh\u00f6ren in die Personalabteilung, f\u00fcr die sind Whistleblower-Hotlines nicht errichtet &#8211; trotzdem verirren sich Mitarbeiter hierher. Dennoch wollte ich den Mann nicht im Regen stehen lassen, denn seine Not war \u2013 subjektiv empfunden \u2013 gro\u00df. Ich gab ihm die Kontaktdaten der internen Personalabteilung. Schwierig oder zeitaufw\u00e4ndig war der Anruf nicht. Es geh\u00f6rt zum ganz normalen Betrieb einer Whistleblower-Hotline, Meldungen zu kanalisieren, also dorthin zu leiten, wo sie hingeh\u00f6ren: zur Personalabteilung, zur Rechtsabteilung oder eben zur Compliance. Das ist ungef\u00e4hr so schlimm wie eine falsche Postleitzahl auf einem Briefumschlag &#8211; das kommt vor, ist leicht zu l\u00f6sen &#8211; und niemand w\u00fcrde deswegen die Post einstellen wollen. Wichtig ist,dass Unternehmen von vornherein klarstellen, welche Art von Hinweisen willkommen sind und welche nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die \u00c4ngste und N\u00f6te der Whistleblower<\/strong><\/p>\n<p>Die Pflicht, ein Hinweisgebersystem einzuf\u00fchren, finde ich unkritisch. Vorausgesetzt, Unternehmen setzen sie vertrauensbildend um. Mitarbeiter d\u00fcrfen keine Angst haben, sich an die Hotline zu wenden. Solche \u00c4ngste erlebe ich in zwei Richtungen: Manche bef\u00fcrchten arbeitsrechtliche Konsequenzen, zum Beispiel wenn sie ihren Vorgesetzten oder die Unternehmensleitung belasten.\u00a0Ich hatte einmal einen Whistleblower, der eine Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin meldete, weil sie systematisch Kunden des Unternehmens betrog. Dazu geh\u00f6rt Mut. Chapeau. Andere haben Angst, dass sich ihr gemeldeter Verdacht als falsch herausstellt. Beide Hinweise m\u00fcssen Unternehmen verantwortungsvoll, achtsam und vertraulich pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was ich dagegen extrem kritisch sehe, ist diese Neuerung: Nach der EU-Whistleblower-Richtlinie m\u00fcssen Unternehmen Whistleblowern reporten, wie ihre Meldungen bearbeitet werden. Und sie haben die Pflicht, denjenigen, den der Whistleblower belastet zu informieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich nehme an, dass der deutsche Gesetzgeber beim Umsetzen der Richtlinie Ausnahmef\u00e4lle schafft, die dem Unternehmen gegebenenfalls l\u00e4nger Zeit geben. Wenn die Aufkl\u00e4rung mehr Zeit braucht.\u00a0 Andererseits darf der Mitarbeiter, der betroffen ist von einer Meldung, nicht langfristig um seine Verteidigungsrechte gebracht werden. Wird jemand von einem Whistleblower belastet und wird ihm deshalb gek\u00fcndigt oder gar eine Strafanzeige gegen ihn erstattet, muss er sich dagegen wehren k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt auch, die Glaubw\u00fcrdigkeit des Whistleblowers und seiner Meldung \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Beh\u00f6rden mit Whistleblower-Hinweisen unkritisch umgehen und Verwechslungen passieren lassen<\/strong><\/p>\n<p>Dass auch Bundes- und Landesbeh\u00f6rden wie das Bundeskartellamt, die BaFin oder Finanzministerien Whistleblower-Hotlines einrichten, ist an sich nicht kritisch. Entscheidend wird sein, wie der Staat dann mit den Hinweisen umgeht. Ich bin ja auch Strafverteidiger, und da sehe ich viele F\u00e4lle, in denen \u2013 auch anonyme \u2013 Anzeigen f\u00fcr bare M\u00fcnze genommen werden und sofort und ohne weitere Pr\u00fcfung losgepoltert wird. So eine Erfahrung war die Durchsuchung bei einem Mandanten im Cum-Ex-Verfahren aufgrund einer Namensverwechselung in einer anonymen Meldung. Beh\u00f6rden wie Unternehmen m\u00fcssen darauf achten, den Wahrheitsgehalt jeder Meldung sorgf\u00e4ltig zu pr\u00fcfen. Andernfalls geht das Vertrauen in Hinweisgebersysteme schnell verloren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\"><b>Das deutsche Gesetz steht kurz bevor<\/b><\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Deutschland muss bis zum 17. Dezember die EU-Whistleblowerrichtlinie umgesetzt haben. Das wird eng, aber ein nationales Hinweisgeberschutzgesetz wird bald kommen. Die Gro\u00dfe Koalition (GroKo) hatte schon einen Entwurf vorgelegt, der vor der Bundestagswahl dann aber nicht mehr verabschiedet wurde. Voraussichtlich wird das deutsche Gesetz deutlich \u00fcber das hinausgehen, was die EU-Richtlinie fordert: N\u00e4mlich, dass neben Verst\u00f6\u00dfen gegen EU-Recht auch Verst\u00f6\u00dfe gegen rein nationale Regelungen von Whistleblower-Hotlines erfasst werden m\u00fcssen. So sah es der Entwurf der GroKo vor, und so steht es jetzt auch im Koalitionsvertrag der Ampel. So oder so gibt es aber heute schon Regeln, die Unternehmen Meldestellen vorschreiben, beispielsweise im Bankenbereich. Aber Gesetz hin oder her: Whistleblower-Hotlines sind gut f\u00fcr Unternehmen \u2013 und nicht so teuer wie Sch\u00e4den oder Missst\u00e4nde, die sie sonst gar nicht erkennen und auch nicht abstellen k\u00f6nnen, weil\u2019s ihnen keiner sagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EU-Mitgliedstaaten m\u00fcssen die europ\u00e4ische Whistleblowing-Richtlinie bis Mitte Dezember umgesetzt haben. In Deutschland haben die Bundestagswahl und die derzeitige Regierungsbildung es bisher verhindert, dass ein &#8211; schon vorliegender &#8211; Gesetzesentwurf verabschiedet wurde. Fest steht aber: Es wird ein Hinweisgeberschutzgesetz geben. &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/11\/27\/whistleblower-systeme-sind-kummerkaesten-die-unternehmen-bald-haben-muessen-dass-sie-gar-nicht-so-schlimm-sind-erklaert-compliance-profi-andre-szesny\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[5706,2091,5409,428,3121,3674,10481,10482,1170],"class_list":["post-678399","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-andre-szesny","tag-compliance","tag-eu-richtlinie","tag-gastbeitrag","tag-heuking-kuhn-luer-wojtek","tag-hinweisgebersysteme","tag-missstaende","tag-straftaten","tag-whistleblower"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=678399"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":678415,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/678399\/revisions\/678415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=678399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=678399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=678399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}