{"id":678216,"date":"2021-11-03T06:00:44","date_gmt":"2021-11-03T05:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=678216"},"modified":"2021-11-03T01:56:39","modified_gmt":"2021-11-03T00:56:39","slug":"homeoffices-sorgen-fuer-unbezahlte-ueberstunden-bei-unzureichender-personaldecke-knappen-deadlines-und-haeufiger-projektarbeit-und-welche-rolle-das-schweigen-der-pendler-dabei-spielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/11\/03\/homeoffices-sorgen-fuer-unbezahlte-ueberstunden-bei-unzureichender-personaldecke-knappen-deadlines-und-haeufiger-projektarbeit-und-welche-rolle-das-schweigen-der-pendler-dabei-spielt\/","title":{"rendered":"Homeoffices sorgen f\u00fcr unbezahlte \u00dcberstunden bei unzureichender Personaldecke, knappen Deadlines und h\u00e4ufiger Projektarbeit. Und welche Rolle das Schweigen der Pendler dabei spielt"},"content":{"rendered":"<p>Besch\u00e4ftigte im Homeoffice machen aktuell fast doppelt so viele \u00dcberstunden, wenn die Arbeitszeit nicht aufgezeichnet wird. Das belegt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung.<\/p>\n<p>Befragt wurden hierf\u00fcr im Juli 2021 rund 4.500 Berufst\u00e4tige. Das Ergebnis:\u00a0Flexibles Arbeiten ist danach vor allem &#8222;problematisch in Betrieben mit unzureichender Personaldecke, h\u00e4ufiger Projektarbeit und knappen Deadlines&#8220;.\u00a0 Die Studie: Bei ausreichend Personal leisten Vollzeitbesch\u00e4ftigte danach im Durchschnitt zwei \u00dcberstunden pro Woche. Bei Personalengp\u00e4ssen sind es im Schnitt 3,5 \u00dcberstunden. Besch\u00e4ftigte, deren Arbeit \u00fcber zeitlich enge Deadlines gesteuert wird, arbeiten w\u00f6chentlich im Durchschnitt 3,5 Stunden mehr, Besch\u00e4ftigte ohne Deadlines machen drei \u00dcberstunden. Ohne Team-Projektarbeit leisten Vollzeitbesch\u00e4ftigte im Schnitt 2,5 \u00dcberstunden pro Woche. Arbeiten sie in Projekten oder Teams, sind es durchschnittlich 3,5 \u00dcberstunden.<\/p>\n<p>Interessant w\u00e4re eine differenzierte Betrachtung kaputt gesparter Betriebe, also mit unzureichender Personaldecke&#8220; gewesen. Dort d\u00fcrften die unbezahlten \u00dcberstundenzahlen deutliche h\u00f6her liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberf\u00e4llige Zeiterfassung in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>Hin wie her: Kein Wunder, dass die Unternehmen so gar kein Interesse daran haben, dass sie die vom Europ\u00e4ischen Gerichtshof (EuGH) schon vor gut zwei Jahren eingeforderte Arbeitszeiterfassung umzusetzen. Sprich: Zeiterfassung einf\u00fchren. Der Gesetzgeber jedenfalls hatte dieses Interesse in den vergangenen zwei Jahren nicht.<\/p>\n<p>Ausgerechnet jetzt in der Coronazeit. Denn diese Nachricht betrifft insbesondere die angeblich mobile Arbeit &#8211; wie derzeit in den Homeoffices. Die Mobiljobs sind ja eigentlich Telearbeitspl\u00e4tze, wurden aber kurzerhand umetikettiert &#8211; zum Nachteil der Mitarbeiter. Fazit: Die &#8211; angeblich mobilen &#8211; Mitarbeiter werden weit schlechter behandelt und bezahlt als die klassischen Heimarbeiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677397\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677397\" class=\"size-full wp-image-677397\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/08\/uhr.bouchet.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/08\/uhr.bouchet.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/08\/uhr.bouchet-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/08\/uhr.bouchet-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-677397\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Heimarbeiter haben es besser als mobile Arbeiter<\/strong><\/p>\n<p>Warum? Weder werden sie ausgestattet mit B\u00fcrom\u00f6beln und B\u00fcro-Equipments wie gro\u00dfen Bildschirmen, noch bekommen sie einen monatlichen Mietzuschuss, noch werden ihre Fahrten ins B\u00fcro als Dienstreisen bezahlt. Ganz abgesehen von denen, die unter ungeeigneten Arbeitsbedingugen am K\u00fcchentisch, ohne geeignete Sitzm\u00f6bel und gro\u00dfe PC-Bildschirme arbeiten m\u00fcssen. <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/09\/13\/mobiles-arbeiten-oder-homeoffice-im-ausland-nach-dem-20-arbeitstag-drohen-arbeitgebern-teure-risiken\/\">Zumal: Umgekehrt endet f\u00fcr viele die mobile Arbeit an den deutschen Grenzen,<\/a> denn im Ausland sollen die Mitarbeiter bittesch\u00f6n auch nicht sitzen,* (siehe ganz unten) fordern Konzerne wie Siemens. So weit so ungerecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Hans-B\u00f6ckler-Stiftung schreibt weiter: &#8222;Eine Reihe von Studien zeigt, wenn Besch\u00e4ftigte \u00fcber ihre Arbeitszeit mitentscheiden k\u00f6nnen, wirkt sich das in der Regel positiv auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aus.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wer darf schon seinen Arbeitstag strukturieren?<\/strong><\/p>\n<p>Die Betonung liegt auf dem Verb, &#8222;mitentscheiden&#8220;. Denn das genau ist hierzulande derzeit eher ein &#8222;mit&#8220; als &#8222;entscheiden&#8220;. Wenn die Arbeitstage durchstrukturiert werden mit Zoom- und Teams-Konferenzen, die andere f\u00fcr einen bestimmen. Wenn parallel dazu in einer Tour selbst am Wochenende und sp\u00e4tabends E-Mails hereinkommen, die gelesen, verstanden und abgearbeitet werden m\u00fcssen. Zeitnah, bittesch\u00f6n. Dazu Nachrichten \u00fcber Teams, am besten noch LinkedIn und Whatsapp, SMS und von den Whatsapp-Gegnern \u00fcber Direkttweets. Sechs Kan\u00e4le Minimum. Obendrauf Fallen wie der Spam-Ordner, der laufend kontrolliert werden muss, weil selbst interne Kollegen-Mails dort landen. Und dazwischen die Telefonanrufe. Und irgendwann muss ja auch noch Arbeit geleistet werden, mit Arbeitsergebnissen und Produktivit\u00e4t. Die positive Auswirkung bleibt da oft aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_677809\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-677809\" class=\"size-full wp-image-677809\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-300x101.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/09\/go.academy.banner.2021-500x168.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-677809\" class=\"wp-caption-text\">Hier geht\u00b4s zur Beratung www.goacademy.de<br \/>&#8211; Anzeige &#8211;<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dauer-Erreichbarkeit auf -zig Kan\u00e4len als Fluch<\/strong><\/p>\n<p>Die Hans-B\u00f6ckler-Stiftung deshalb auch weiter: &#8222;Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Wenn beispielsweise Besch\u00e4ftigte dauernd \u00dcberstunden leisten oder im Homeoffice st\u00e4ndig erreichbar sein m\u00fcssen, leidet darunter die Work-Life-Balance.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Insbesondere wenn die Personaldecke d\u00fcnn ist, also zu wenig Leute f\u00fcr zu viel Arbeit da sind<\/strong><\/p>\n<p>Konkret: &#8222;Schon jetzt hat rund die H\u00e4lfte der Erwerbst\u00e4tigen Schwierigkeiten, von der Arbeit abzuschalten. Besonders betroffen sind Besch\u00e4ftigte, deren Arbeit `flexibel` \u00fcber Projekte oder Deadlines organisiert wird, oder in Betrieben mit d\u00fcnner Personaldecke.&#8220; Das d\u00fcrfte wohl auf die meisten Homeoffice-Betroffenen zutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Yvonne Lott und Elke Ahlers, Arbeitszeitwissenschaftlerinnen der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung sagen: Gerade angesichts von verbreitetem Multitasking, \u00b4agilem\u00b4 und mobilem Arbeiten, von internationaler Vernetzung und umfassender digitaler Erreichbarkeit werde deutlich: &#8222;Eine vereinbarkeits- und gesundheitsf\u00f6rderliche Flexibilisierung der Arbeitszeit h\u00e4ngt sowohl von einem starken Arbeitszeitgesetz und Arbeitsschutzgesetz, als auch von einer transparenten und im Betrieb verbindlich geregelten Arbeitszeiterfassung ab.&#8220; Im Klartext: Es geht nicht ohne &#8211; Transparenz schaffende &#8211; Arbeitszeiterfassung und wirksamen Arbeitsschutz, also Kontrollen der Unternehmen durch die Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterbesetzte Arbeitsschutzbeh\u00f6rden pfeifen selbst auf dem letzten Loch<\/strong><\/p>\n<p>So wie bei Schwarzarbeit, wo die Nachrichten \u00f6fter mal \u00fcber die Zoll-Razzien berichten. Nur, so erz\u00e4hlt ein Arbeitsrechtler aus Baden-W\u00fcrttemberg\u00a0 hinter vorgehaltener Hand &#8211; nat\u00fcrlich: Die Arbeitsschutzbeh\u00f6rden pfiffen auf dem letzten Loch, sie seien selbst kaputt gespart worden. Ein Arbeitsrechtler aus Hessen wei\u00df: Die Arbeitsschutzbeh\u00f6rden seien so unterbesetzt, dass sie nur bei ganz konkreten (meist anonymen Hinweisen) handeln w\u00fcrden. Mehr gehe einfach nicht.<\/p>\n<p>Selbst wenn der Arbeitsschutz f\u00fcr den Fiskus zum Profit-Center wird, weil die Strafen f\u00fcr Unternehmen wie auch f\u00fcr verantwortliche Top-Manager und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ganz pers\u00f6nlich teuer sind und immer mindestens f\u00fcnfstellig ausfallen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die geheime Rechnung der Pendler &#8211; von der Arbeitgeber profitieren<\/strong><\/p>\n<p>Warum viele mobile Arbeiter die vielen \u00dcberstunden klaglos hinnehmen und gar nicht erst dar\u00fcber sprechen? Wegen ihrer ganz pers\u00f6nlichen Rechnung. Weil sie Pendler sind. Weil sie seit der Corona-Pandemie sehr viel Fahrzeit sparen, sagen wir zehn bis 20 Stunden jede Woche. Weil sie in ihrem Garten, auf der Terasse oder jedenfalls einem eigenen Zimmer bei der B\u00fcroarbeit sitzen k\u00f6nnen. Weil sie leben, wo Platz ist.\u00a0 Weil sie ihre Mittagspause vielleicht mit ihren Kindern verbringen k\u00f6nnen. Weil sie froh sind, ihren Chef nicht sehen zu m\u00fcssen. Oder ungeliebte Kollegen. Weil sie Fahrtkosten sparen. Undsoweiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schlie\u00dflich: Wettbewerbsverzerrung innerhalb der EU<\/strong><\/p>\n<p>Diejenigen machen einfach die Rechnung auf, plus-minus. Die Rechnung, von der die Unternehmen profitieren wie Trittbrettfahrer. Lieber jeden Tag zwei und mehr Stunden Arbeitszeit, unbezahlt, dranh\u00e4ngen, als pendeln m\u00fcssen. Verst\u00e4ndlich. Aber das verzerrt das Bild. Zehn bis 20 unbezahlte Arbeitsstunden pro Woche, 40 bis 80 im Monat &#8211; das ist Wettbewerbsverzerrung pur. Die will auch die EU nicht und schon gar nicht gegen\u00fcber den L\u00e4ndern, die die Arbeitszeiterfassung l\u00e4ngst verpflichtend eingef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676731\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/06\/bloggerinnen.2021.neu_.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt f\u00fcr Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle inhaltlichen Rechte des Management Blogs von Claudia T\u00f6dtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bed\u00fcrfen der ausdr\u00fccklichen Genehmigung.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"VSqz6qrbbY\"><p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/09\/13\/mobiles-arbeiten-oder-homeoffice-im-ausland-nach-dem-20-arbeitstag-drohen-arbeitgebern-teure-risiken\/\">Mobiles Arbeiten oder Homeoffice im Ausland: Nach dem 20. Arbeitstag drohen Arbeitgebern teure Risiken<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Mobiles Arbeiten oder Homeoffice im Ausland: Nach dem 20. Arbeitstag drohen Arbeitgebern teure Risiken&#8220; &#8212; Management-Blog\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/09\/13\/mobiles-arbeiten-oder-homeoffice-im-ausland-nach-dem-20-arbeitstag-drohen-arbeitgebern-teure-risiken\/embed\/#?secret=tPBD4Fhbvu#?secret=VSqz6qrbbY\" data-secret=\"VSqz6qrbbY\" width=\"584\" height=\"329\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besch\u00e4ftigte im Homeoffice machen aktuell fast doppelt so viele \u00dcberstunden, wenn die Arbeitszeit nicht aufgezeichnet wird. Das belegt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung. Befragt wurden hierf\u00fcr im Juli 2021 rund 4.500 Berufst\u00e4tige. 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