{"id":676512,"date":"2021-05-23T06:00:16","date_gmt":"2021-05-23T04:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=676512"},"modified":"2021-05-24T19:20:18","modified_gmt":"2021-05-24T17:20:18","slug":"interview-mit-strategieberater-burkhardt-wagner-von-advyce-zum-ploetzlichen-materialmangel-von-chips-holz-oder-baustoffen-der-sparwahn-der-manager-raecht-sich-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/05\/23\/interview-mit-strategieberater-burkhardt-wagner-von-advyce-zum-ploetzlichen-materialmangel-von-chips-holz-oder-baustoffen-der-sparwahn-der-manager-raecht-sich-jetzt\/","title":{"rendered":"Interview mit Strategieberater Burkhard Wagner von Advyce zum pl\u00f6tzlichen Materialmangel von Chips, Holz oder Baustoffen: Der Sparwahn der Manager r\u00e4cht sich jetzt"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Jahrelang ging es gut mit der Materialversorgung \u00fcber die ausgefeilten Lieferketten rund um den Erdball, die die Prozessoptimierer den Unternehmen einst schmackhaft gemacht hatten. Jetzt pl\u00f6tzlich erwischt es Unternehmen kalt, die zum Beispiel im Gefolge der Digitalisierung keinen Nachschub mehr bekommen, pl\u00f6tzlich auf dem Trockenen sitzen und die Produktion stoppen m\u00fcssen. Oder ganze Bauvorhaben ins Stocken kommen. Burkhard Wagner ist Strategieberater und Gr\u00fcnder der Unternehmensberatung Advyce in D\u00fcsseldorf mit Kunden wie Evonik, Continental oder Wolford und erkl\u00e4rt exklusiv im Management-Blog, wie es so weit kommen konnte und was Unternehmen z\u00fcgigst tun sollen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_676610\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-676610\" class=\"size-full wp-image-676610\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/Wagner.Burkhard_Hemd_Advyce.2018.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/Wagner.Burkhard_Hemd_Advyce.2018.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/Wagner.Burkhard_Hemd_Advyce.2018-300x160.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/Wagner.Burkhard_Hemd_Advyce.2018-500x266.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-676610\" class=\"wp-caption-text\">Burkhard Wagner (Foto: PR\/Advyce)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herr Wagner, bei Ford in K\u00f6ln steht die Autoproduktion still und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/autobauer-neuer-chipmangel-audi-schickt-10-000-beschaeftigte-in-kurzarbeit\/27212498.html\">Audi schickt 10.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit<\/a>, weil Chips fehlen. Der Bauindustrie geht das Holz aus,\u00a0<\/strong><strong>auch die Kunststoffindustrie und Textilfirmen\u00a0stehen\u00a0vor Materialengp\u00e4ssen.\u00a0Neubauten\u00a0k\u00f6nnten bald\u00a0zum Stillstand kommen.\u00a0Dabei sind\u00a0die Auftragsb\u00fccher voll. Gef\u00e4hrden die Manager mit\u00a0ihrem Effizienzwahn\u00a0der vergangenen Jahre,\u00a0dem Nacheifern der\u00a0Lean- und Just-in-Time-Management-Methoden die Unternehmen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wagner:<\/strong> Der Sparwahn der vergangenen Jahre hat daf\u00fcr gesorgt, dass der Umsatz stagnierte und Gewinne entgingen. Und das nicht erst seit gestern. Die ganze Lean-Bewegung ging Ender 80-er Jahre los. Toyota war weltweites Vorbild f\u00fcr Management-Trends wie Lean Management, Lean Production, Lean Administration und Kaizen sowie Six Sigma. Vorbild war die Legende Jack Welch, der den US-Konzern General Electrics (GE) mit Lean Management und Six Sigma zu einem der profitabelsten Unternehmen der Welt gemacht hat. Weltweit eiferten ihm die Manager nach. Sie schafften ihre Lager ab oder reduzierten sie enorm. Sie installierten ausgefeilte Prozesse mit zeit- und mengengenauen Lieferungen.<\/p>\n<p>Die Manager investierten, wenn \u00fcberhaupt, in die Digitalisierung. Und die hat massiv dazu beigetragen das System nochmal zu beschleunigen, indem sie f\u00fcr Transparenz zu jederzeit und viel schnellere Planung und Kommunikation sorgt und das eben global. Damit ist der Lieferant am anderen Ende der Welt gef\u00fchlt genauso nahe wie der in der Nachbarstra\u00dfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"xxxxmsonormal\"><strong>Aber eben nur gef\u00fchlt. Und die Manager sorgten nicht vor f\u00fcr den Fall, dass die Lieferkette mal nicht funktionieren k\u00f6nnte und ihnen ihr Material ausgeht? N\u00e4hten sie damit nicht viel zu knapp auf Kante?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"xxxxmsonormal\">Die Manager in Deutschland setzten auf Effizienz, immer mehr und immer mehr.\u00a0Sie steigerten die Produktivit\u00e4t der Unternehmen massiv.\u00a0Denn ihre Manager-Leistung wurde \u00fcberhaupt nicht an langfristigen Zielen gemessen, Boni gab es ausschlie\u00dflich f\u00fcr kurzfristige Erfolge. Das\u00a0wird\u00a0jetzt zu einem zentralen Problem.\u00a0 Es ist eine Milchm\u00e4dchenrechnung, wenn die Sch\u00e4den wie Produktionsstillstand jetzt die Einsparungen aus vielen Jahren mit einem Schlag zunichte machen. Da braucht ja auch nur im Suez Kanal ein Schiff quer feststecken und der Elektriker in D\u00fcsseldorf kann ein paar Tage sp\u00e4ter keine Lichtschalter mehr einbauen. Das musste ich selbst erleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Also haben die Manager auf ihre Jahres-Boni, die Anreize, hingearbeitet, statt in langfristig\u00a0erfolgreichen Gesch\u00e4ftsmodellen zu denken und handeln?<\/strong><\/p>\n<p class=\"xxxxmsonormal\">Richtig.\u00a0Sp\u00e4testens\u00a0mit\u00a0der konfrontativen\u00a0Trump\u00b4schen Handelspolitik\u00a0h\u00e4tten die Manager aufwachen und schleunigst die Abh\u00e4ngigkeiten abstellen m\u00fcssen. Beispielsweise die der deutschen Automobilindustrie von China, das als Absatzmarkt seit gut zehn Jahren kontinuierlich anstieg bis auf \u00fcber 20 Millionen Fahrzeuge j\u00e4hrlich. Seit 2015 ist China Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Handelspartner und vor allem in der Auto- und Chemieindustrie ist Deutschland in China mit eigener Produktion gut aufgestellt. Allerdings stets in Joint Ventures mit chinesischen Kooperationspartnern und stets auch in der Sorge, dass wichtiges Know-how abflie\u00dft. Da musste erst die Pandemie und das Impfdesaster kommen, bis die Unternehmenslenker jetzt erkennen, dass sie in den Schl\u00fcsselindustrien Batterietechnologie, Halbleiter, Cloud oder Pharmawirkstoffe europ\u00e4isch oder sogar national denken m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sind die Verknappungen nun Folgen eines Totspar-Managements? Sind die Manager der vergangenen 30 Jahre die heutigen Totengr\u00e4ber, weil sie nur das taten, was ihnen ihre kurzfristigen Boni einbrachte? Konnten die sich gar kein Schief-Gehen vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>Sie f\u00fchlten sich offenbar m\u00e4chtig und unangreifbar. Die Eink\u00e4ufer der gro\u00dfen Automobilhersteller haben eine enorme Marktmacht. Der Halbleitermarkt ist aber kein typischer Auto-Markt, dort endet ihre Macht und sie k\u00f6nnen die Anbieter &#8211; anders als die Autozulieferer &#8211; nicht unter Druck setzen. \u00a0Den Halbleitermarkt teilen nur wenige Hersteller unter sich auf. Die Autobranche ist hier &#8211; anders als bei Metall- und Kunststoffteilen &#8211; nur ein kleiner Abnehmer. Mit dieser Situation kommen die gro\u00dfen Automobilisten nicht klar. Entweder sie ziehen sich jetzt in den Sachmollwinkel zur\u00fcck, warten ab und verzichten auf Produktion \u2013 und damit Absatz \u2013 oder sie m\u00fcssen sich ihre Marktanteile jetzt erst einmal teuer erkaufen und im Halbleitergesch\u00e4ft stabile Lieferketten aufbauen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Statt ranzuklotzen und sich zu beeilen. Die Manager hatten keine guten eigenen Ideen, sondern machten die Ideen mit, die\u00a0<\/strong><strong>gerade in\u00a0Mode\u00a0waren und das r\u00e4cht sich jetzt bitter, richtig?<\/strong><\/p>\n<p>Die Entscheider haben sich auf Lieferketten verlassen. So eine Verknappung gab es auch noch nie. Sie glaubten, dass sie in globalen Lieferketten schon irgendwie zu guten Bedingungen an unsere Rohstoffe und Vorprodukte k\u00e4men. Jetzt erleben Auto-, Maschinen und Anlagenbauer, dass sie wichtige Rohstoffe wie die Batterien f\u00fcr Elektroautos nicht so ohne weiteres bekommen. Auch f\u00fcr Stahl f\u00fcr den Maschinenbau oder f\u00fcr Holz f\u00fcr die Bauindustrie haben sich die Preise in den vergangenen Wochen fast verdoppelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_676618\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-676618\" class=\"size-full wp-image-676618\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/IMG_20190928_1350521.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/IMG_20190928_1350521.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/IMG_20190928_1350521-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/05\/IMG_20190928_1350521-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-676618\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Und diese Gr\u00fcnde haben mit dem Sparwahn nichts zu tun, aber kommen jetzt eben hinzu?<\/b><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde sind vielschichtig, global unterschiedliche Geschwindigkeiten bei der R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t nach der Corona-Pandemie spielen eine Rolle. Die Preissteigerungen beim Holz, Metall und Kunststoff explodieren und die Unternehmen sind hilflos. Sie haben schon seit Jahrzehnten keine Lager mehr mit Vorr\u00e4ten, die br\u00e4uchte man jetzt dringend. Ideen, wie sie anders an diese Rohstoffe kommen sollen haben sie auch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Ziemlich borniert und zumindest fahrl\u00e4ssig, so wenig Umsicht an den Tag zu legen, oder? Handeln Manager nach dem Motto &#8222;nach mir die Sintflut&#8220;?<\/b><\/p>\n<p>Bei der Chip-Produktion haben sie keine eigenen Kapazit\u00e4ten aufgebaut, obwohl alleine die deutsche Industrie 20 Prozent vom Weltmarkt ben\u00f6tigt. Beim Holz kaufen gerade Nord-amerikanische und chinesische Eink\u00e4ufer den europ\u00e4ischen Markt leer und zahlen Mondpreise, um ihren eigenen Bedarf zu decken. Deutsche Unternehmen gucken immer \u00f6fter in die R\u00f6hre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Waren sie naiv? Haben sie bei ihren Strategien diese Fehlerquellen \u00fcbersehen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Unternehmensf\u00fchrungsmethoden wie Lean Management, Operational Excellence und Supply Chain Programme hatten stets unterstellt, dass Rohstoffe immer unbegrenzt vorhanden und immer weltweit verf\u00fcgbar sind.\u00a0Tats\u00e4chlich gab es schon oft\u00a0Verknappungen,\u00a0die\u00a0lie\u00dfen sich\u00a0bisher\u00a0aber meist schnell beseitigen. Nur in Industrien, in denen Entwicklungs- und Investitionsvorlauf, Durchlaufzeiten und Produktionsschwankungen m\u00f6glich sind, kommt es dann zu\u00a0einer\u00a0l\u00e4ngeren Knappheit.\u00a0Bei Autos ist es so, dass sie erst jetzt\u00a0immer mehr zu fahrenden Computern, zu\u00a0vernetzten und automatisierten Maschinen\u00a0wurden.\u00a0Daran h\u00e4tten die Einkaufsmanager rechtzeitig denken m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Also haben auch die nur Sparen statt gutem Funktionieren im Sinn gehabt.\u00a0\u00a0Gab es keine Warnsignale, die sie h\u00e4tten erkennen m\u00fcssen?<\/strong><\/p>\n<p>Die gab es. Etwa sp\u00e4testens als der Automobilindustrie klar wurde, dass ein Weiter-so nach dem Dieselskandal keine Option, und ein Umstieg auf E-Mobilit\u00e4t nun nicht mehr aufzuhalten ist. In der Batterie, dem Herzst\u00fcck der E-Mobilit\u00e4t, sind eine ganze Reihe von knappen Rohstoffen enthalten &#8211; allen voran Lithium. Zwei Drittel davon lagert in Salzseen im kargen Hochgebirge der Anden. Noch ist zwar ausreichend Lithium vorhanden, aber mit immer mehr Elektroautos wird das vermutlich als n\u00e4chstes knapp. Schon jetzt prognostiziert das Fraunhofer Institut, dass sich die Lithium-Nachfrage sich bis 2035 vervierfacht.<\/p>\n<p>Der, der die Rohstoffe besitzt, wird den Markt dominieren und durch eigenes oder zugekauftes Know-how letztlich auch den Wettbewerb f\u00fcr sich entscheiden. Im Umkehrschluss hei\u00dft das: Ohne sichere Rohstoffversorgung keine Zukunftstechnologien \u201eMade in Germany\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Haben die deutschen Manager geschlafen?<\/b><\/p>\n<p>Die Chinesen waren viel schneller, sie investierten\u00a0beispielsweise\u00a0seit Jahren viel Geld in Afrika und sichert sich Rohstoffe wie Kupfer im Kongo oder Bauxit in Guinea. Der Aufbau eigener chinesischer Produktionskapazit\u00e4ten w\u00e4re nur logisch. Unternehmen &#8211; \u00fcbrigens europaweit und nicht nur in Deutschland &#8211; wachen aber immer noch nicht auf, sondern gucken weiter tatenlos zu und wir werden immer abh\u00e4ngiger von Staaten wie China, die mit unserem westlichen Demokratieverst\u00e4ndnis &#8211; nicht nur im Datenschutz und im Umgang mit ethnischen Minderheiten wie den Uiguren &#8211; nicht zu vereinbaren sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Also wenn es diese Warnsignale gab, war es ignorant, nicht genau hinzuschauen. Nahmen die Manager sie nicht ernst?<\/b><\/p>\n<p>Solche Marktsituationen kann man erkennen. Die Frage ist, ab wann die Unternehmen sie ernst nehmen und wie sie reagieren, oder reagieren sollten. Gute Eink\u00e4ufer kennen und beobachten ihre Beschaffungsm\u00e4rkte genau und reagieren. Strategisch muss dagegen das Management entscheiden, in welchen Bereichen es sich auf Lieferanten oder den Beschaffungsmarkt verlassen kann und wo eigene Kompetenz n\u00f6tig ist. Und es muss investieren.\u00a0Es ist schon f\u00fcnf nach zw\u00f6lf.<\/p>\n<p>Manager m\u00fcssen sich jetzt\u00a0exklusiven Zugang zu Rohstoffen sichern und die eigene Kompetenz in Schl\u00fcsseltechnologien sofort aufbauen. Sie m\u00fcssen dringend umdenken\u00a0bei der\u00a0Lagerhaltung\u00a0und\u00a0der Risikobewertung von Lieferketten. Wenn sich der BDI erst jetzt mit einem Positionspapier &#8222;Rohstoffsicherung 4.0&#8220; zu Wort meldet und Besorgnis \u00e4u\u00dfert \u00fcber die Abh\u00e4ngigkeiten und Entwicklungen am Rohstoffmarkt, ist das auch l\u00e4ngst zu sp\u00e4t. Die Industrie muss z\u00fcgig die Managementfehler der vergangenen 30 Jahre reparieren.<\/p>\n<p>Audi:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/autobauer-neuer-chipmangel-audi-schickt-10-000-beschaeftigte-in-kurzarbeit\/27212498.html\">https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/industrie\/autobauer-neuer-chipmangel-audi-schickt-10-000-beschaeftigte-in-kurzarbeit\/27212498.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-676352\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs-228x300.jpg 228w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/04\/Bloggerrelanvzlogo.2021-FAK_21-01_Siegel_Blogger-Relevanzindex_Top-20-Blogs.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Copyright: @Claudia T\u00f6dtmann. 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