{"id":675844,"date":"2021-02-18T15:02:12","date_gmt":"2021-02-18T14:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=675844"},"modified":"2021-02-18T15:03:44","modified_gmt":"2021-02-18T14:03:44","slug":"buchauszug-gudrun-happich-herausforderungen-im-fuehrungsalltag-24-fuehrungsthemen-fuer-den-weg-ins-topmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2021\/02\/18\/buchauszug-gudrun-happich-herausforderungen-im-fuehrungsalltag-24-fuehrungsthemen-fuer-den-weg-ins-topmanagement\/","title":{"rendered":"Buchauszug Gudrun Happich: &#8222;Herausforderungen im F\u00fchrungsalltag. 24 F\u00fchrungsthemen f\u00fcr den Weg ins Topmanagement.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug Gudrun Happich: &#8222;Herausforderungen im F\u00fchrungsalltag. 24 F\u00fchrungsthemen f\u00fcr den Weg ins Topmanagement.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_675845\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/Happich.Gudrun-Happich_01_klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-675845\" class=\"size-full wp-image-675845\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/Happich.Gudrun-Happich_01_klein.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/Happich.Gudrun-Happich_01_klein.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/Happich.Gudrun-Happich_01_klein-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/Happich.Gudrun-Happich_01_klein-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-675845\" class=\"wp-caption-text\">Gudrun Happich (Foto: PR\/Haufe)<\/p><\/div>\n<p>So bewegen Sie sich auch auf hochpolitischem Parkett sicher und souver\u00e4n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein fremdes Land. Wahrscheinlich beobachten Sie dann erst einmal respektvoll, wie die Anderen sich verhalten. Das f\u00e4ngt am Flughafen an: Wie ruft man hier ein Taxi? Oder im Restaurant: Wie bestellt man, wie winkt man den Kellner heran? Und wie ist das mit dem Bezahlen? Ist ein Trinkgeld \u00fcblich? Ihnen ist klar, dass Sie zun\u00e4chst die Regeln kennen m\u00fcssen, bevor Sie sich in diesem Land souver\u00e4n bewegen k\u00f6nnen. W\u00fcrden Sie Gepflogenheiten und Umgangsformen missachten, stie\u00dfe das bei den Einheimischen schnell auf Unverst\u00e4ndnis und Abwehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht anders ist es beim Einstieg ins Topmanagement. Auch in diesem Fall gelangen Sie \u2013 wie schon im ersten Kapitel beschrieben \u2013 in eine andere Welt. Sie betreten ein \u00bbfremdes Land\u00ab, mit dessen Gepflogenheiten Sie sich erst einmal vertraut machen sollten. Denn die Unterschiede sind betr\u00e4chtlich. W\u00e4hrend im mittleren Management Fairness und Kooperation den Umgang bestimmen, vergleicht Topcoach Uwe B\u00f6ning die Verh\u00e4ltnisse im Topmanagement mit einem Leben wie fr\u00fcher am Hofe: \u00bbSubtile oder direkte Infragestellungen und politische Taktik\u00ab pr\u00e4gen das Geschehen, verbunden mit einer Kommunikation, \u00bbvon der man nicht immer wei\u00df, ob sie einen doppelten Boden hat\u00ab. Nicht die Personen mit ihren pers\u00f6nlichen Gef\u00fchlen z\u00e4hlten an erster Stelle, \u00bbsondern ihre Rolle im gesamten Netzwerk der Ziele und Spiele\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Werte und Umgangsformen, die eine F\u00fchrungskraft im Mittelmanagement als wesentlich kennengelernt hat und mit denen sie viele Jahre lang erfolgreich war, gelten nun zum gro\u00dfen Teil nicht mehr oder werden um neue Regeln erg\u00e4nzt. Nun sollte man annehmen, dass eine F\u00fchrungskraft, die Hervorragendes leistet und seit vielen Jahren im Unternehmen gut \u00bbverdrahtet\u00ab ist, \u00fcber die Spielregeln im Vorstand informiert sei. Eigentlich l\u00e4ge es auch nahe, einen Anw\u00e4rter auf das Topmanagement \u2013 \u00e4hnlich wie dies bei Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4ften gemacht wird \u2013 durch Schulungen und andere Entwicklungsma\u00dfnahmen auch auf diese zweite Metamorphose im Leben einer F\u00fchrungskraft vorzubereiten. Dem ist jedoch in der Regel nicht so. Was F\u00fchrungskr\u00e4fte in den Medien lesen oder auf Seminaren lernen, ist fast durchweg abgestimmt aufs mittlere Management. So kommt es, dass die meisten Aufsteiger ins Topmanagement nicht einmal wissen, dass sie ein fremdes Land betreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ziel dieses Kapitels ist es, auf diese neue Welt ein St\u00fcck weit vorzubereiten \u2013 damit Sie auf dem ungewohnten Parkett der Topetage nicht ausrutschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Knapp der K\u00fcndigung entgangen<\/strong><\/p>\n<p>Ein promovierter Chemiker, nennen wir ihn Dr. L\u00e4ssig, wurde in einem DAX-Unternehmen zum Ressortleiter ernannt. Er ist nun verantwortlich f\u00fcr rund 10.000 Mitarbeiter und berichtet direkt an den Vorstandsvorsitzenden. Nat\u00fcrlich freut er sich \u00fcber die Bef\u00f6rderung, ist stolz auf seine neue Aufgabe \u2013 und will alles richtig machen. Herr Dr. L\u00e4ssig ist ein sportlicher Typ, immer freundlich und zuvorkommend. L\u00e4ssig, breitbeinig, die H\u00e4nde in den Hosentaschen steht er eines Morgens am Tresen seiner Sekret\u00e4rin, unterh\u00e4lt sich mit ihr, als die T\u00fcr aufgeht und einer der Vorst\u00e4nde in den<\/p>\n<p>Raum kommt. Freudig \u00fcberrascht dreht er sich dem Eintretenden zu und wirft ihm, ohne Haltung und Tonfall zu \u00e4ndern, ein freundliches \u00bbMoin, moin!\u00ab entgegen. Das Gespr\u00e4ch ist nur kurz, der Vorstand nutzt die n\u00e4chste Gelegenheit, den Raum wieder zu verlassen. Dr. L\u00e4ssig denkt sich nichts dabei; seine Sekret\u00e4rin schaut ihn an, schweigt und wendet sich dann ihren Aufgaben zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es irritiert Dr. L\u00e4ssig etwas, dass der Vorstand auch bei weiteren Begegnungen kurz angebunden ist. Ihm f\u00e4llt auch auf, dass einige Kollegen immer wieder versuchen, ihm auf freundliche Weise etwas zu verstehen zu geben, ohne sich jedoch klar auszudr\u00fccken. Er begreift nicht, was sie meinen, ist er doch \u2013 zumal als Naturwissenschaftler \u2013 eine klare Sprache gewohnt. Nach einigen Wochen wird ihm ein Coaching nahegelegt. Dr. L\u00e4ssig freut sich, sieht darin eine Chance, sich weiterzuentwickeln und m\u00f6chte diese M\u00f6glichkeit gerne wahrnehmen. Zuvor will er dann aber doch wissen, warum ihm das Coaching empfohlen wurde. \u00bbHaben Sie eine Idee, wor\u00fcber ich mit dem Coach reden soll\u00ab, fragt er seinen Empfehlungsgeber, \u00bboder darf ich mir meine Themen selbst aussuchen?\u00ab Der r\u00e4t ihm dann, er solle mit seinem Coach doch einmal \u00fcber den \u00bbUmgang mit h\u00f6heren Hierarchien\u00ab sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auweia! Im Gespr\u00e4ch mit seinem Coach erkennt Dr. L\u00e4ssig, dass er im Verhalten mit den obersten Hierarchien so ziemlich alles falsch gemacht hat. Und was das Typische f\u00fcr diese Ebene ist: Kein Mensch hat ihm das direkt gesagt, schon gar nicht sein Vorgesetzter. Stattdessen gab es diverse, durchaus freundlich gemeinte Versuche, ihn durch die Blume auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Verstanden hat er diese Andeutungen allesamt nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Heute ist Dr. L\u00e4ssig als Typ nicht anders als damals \u2013 offen, freundlich, zuvorkommend. Aber er kennt die Regeln und Umgangsformen im Topmanagement und kommt deshalb mit seinen Kollegen ebenso wie mit dem Vorstandsvorsitzenden bestens zurecht. \u00bbDas war echt ein Schock\u00ab, erinnert er sich heute an die erste Coachingsitzung zur\u00fcck. \u00bbInzwischen kann ich dar\u00fcber lachen, aber damals wurde mir gleichzeitig hei\u00df und kalt, als ich erfuhr, was ich alles falsch gemacht hatte. Ich bin wohl nur knapp an der K\u00fcndigung vorbeigeschrammt. Was mich dabei am meisten wunderte: Ich war ja nun nicht mehr der j\u00fcngste mit 50 und kannte das Unternehmen wirklich sehr gut. Doch von den Spielregeln auf der obersten Etage hatte ich bis dahin tats\u00e4chlich nichts gewusst.\u00ab Hierbei handele es sich im wahrsten Sinne des Wortes um \u00bbHidden Agendas\u00ab, oder auch \u00bbgeheime Codes\u00ab, denn niemand rede dar\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie kam es zu dieser Beinahe-Katastrophe? Dr. L\u00e4ssig hatte sich weiterhin so verhalten, wie er es gewohnt war \u2013 offen, transparent, klar, ein wenig unkonventionell. Ein l\u00e4ssiges \u00bbMoin, moin!\u00ab, als der Vorstand das Zimmer betrat, war f\u00fcr ihn absolut normal. Was er nicht wusste: Das unorthodoxe, entspannte Verhalten empfand das konservative Topmanagement als Missachtung; es wurde als mangelnde Wertsch\u00e4tzung registriert. Der Verhaltenskodex h\u00e4tte stattdessen von ihm verlangt: Sich ordentlich hinstellen, H\u00e4nde aus den Hosentaschen, sein Gegen\u00fcber ansehen \u2013 und ein h\u00f6fliches\u00a0\u00bbGuten Morgen\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/cover.happich.haufe_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-675846\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/cover.happich.haufe_.jpg\" alt=\"\" width=\"462\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/cover.happich.haufe_.jpg 462w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2021\/02\/cover.happich.haufe_-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Gudrun Happich: &#8222;Herausforderungen im F\u00fchrungsalltag. 24 F\u00fchrungsthemen f\u00fcr den Weg ins Topmanagement.&#8220; &#8211; 256 Seiten, Haufe Verlag, 29,95 Euro.\u00a0<\/strong>https:\/\/shop.haufe.de\/prod\/herausforderungen-im-fuehrungsalltag-inkl-arbeitshilfen-online<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Womit Sie im Topmanagement rechnen m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<p>Erfahrungen wie die von Dr. L\u00e4ssig sind kein Einzelfall. Viele meiner Klienten sind auf die Spielregeln, die sie im Topmanagement erwarten, nicht vorbereitet. Sicher: Nicht \u00fcberall sind diese Spieregeln gleich ausgepr\u00e4gt. Insgesamt ist auch der Trend zu einem moderneren, das hei\u00dft zu einem offeneren und transparenteren Topmanagement unverkennbar. Doch selbst wenn diese Entwicklung in einem Unternehmen bereits im Gange ist, d\u00fcrfte eine F\u00fchrungskraft nur schwer absch\u00e4tzen k\u00f6nnen, an welcher Stelle der \u00bbModernisierung\u00ab das Topmanagement oder auch nur der Vorgesetzte gerade steht. Und Achtung: Turnschuhe und offen getragenes Hemd machen noch kein modernes Topmanagement aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es lohnt sich deshalb in jedem Fall, sich mit den klassischen Regeln vertraut zu machen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, womit Sie zumindest rechnen m\u00fcssen. Wenn Sie dann in der Realit\u00e4t auf ein anderes, moderneres Management treffen, umso besser!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hidden Agendas und doppelter Boden<\/strong><\/p>\n<p>Die Gepflogenheiten in der Topetage sind vor allem eines: undurchsichtig. Die Verhaltensweisen folgen Regeln, die selbst den Betroffenen oft nicht bewusst sind. Wer sich im Topmanagement bewegt, orientiert sich intuitiv an bestimmten Erfolgscodes, \u00fcber die er sich selbst nie Gedanken gemacht hat. So erkl\u00e4rt sich auch die typische Antwort, die ich auf die Frage nach Erfolgsfaktoren erhalte: Immer wieder ist von Gl\u00fcck und Zufall die Rede.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was steckt tats\u00e4chlich dahinter? Die wohl entscheidende Rolle spielen die objektiv anderen Anforderungen, die im Topmanagement existieren. Die Leistung, auf die es hier ankommt, besteht nicht mehr in der F\u00fchrung eines Mitarbeiterteams \u2013 vielmehr kommt es jetzt darauf an, das Unternehmen als Ganzes erfolgreich zu f\u00fchren. Daran wird die Leistung des Topmanagers gemessen.<\/p>\n<p>Entscheidend hierf\u00fcr sind strategisches Geschick und, wenn es dann um die Umsetzung geht, in erster Linie Einfluss und diplomatische Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Topmanager ben\u00f6tigt Durchsetzungskraft nach innen, vor allem aber auch Einflussnahme nach au\u00dfen \u2013 und dies in mehrfacher Hinsicht:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Unternehmen m\u00f6chte im Markt seine Stellung halten oder ausbauen. Wichtige Themen sind deshalb Einflussnahme auf Konkurrenten, geschicktes Verhandeln, Verkauf von Unternehmensteilen, Kauf neuer Unternehmensfelder, Fusionen, das Durchsetzen von Standards auf dem Markt, m\u00f6glicherweise auch Absprachen mit Wettbewerbern. Mit anderen Worten: Es z\u00e4hlen Macht und Einfluss, was in manchen Unternehmen auch Aktivit\u00e4ten am Rande des ethisch Vertretbaren und gesetzlich Zul\u00e4ssigen einschlie\u00dft.<\/li>\n<li>Auch mit Blick auf die Eigent\u00fcmer und Geldgeber des Unternehmens z\u00e4hlen Verhandlungsgeschick, Macht und Einfluss: Es gilt, gute Konditionen auszuhandeln oder potente Finanzpartner an Bord zu holen, ohne die Eigenst\u00e4ndigkeit des Unternehmens aufs Spiel zu setzen.<\/li>\n<li>Nicht zuletzt kommt dem Topmanagement die Aufgabe zu, Lobbyarbeit f\u00fcr das Unternehmen zu betreiben. Das bedeutet vor allem: Einfluss auf Politik und Gesetzgeber nehmen, um f\u00fcr die Entwicklung des Unternehmens m\u00f6glichst g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu sichern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie diese Beispiele zeigen, hat sich der Leistungsbegriff gegen\u00fcber dem Mittelmanagement radikal gewandelt. Um die in der Unternehmensleitung geforderte Leistung zu erf\u00fcllen, kommt es vor allem auf Beziehungen und Einfluss an. Es geht hier nicht mehr um das Erreichen von vorgegebenen Abteilungs- oder Bereichszielen, sondern um (politische) Einflussnahme. Nur so ist es m\u00f6glich, das Unternehmen als Ganzes durch ein schwieriges wirtschaftliches, aber auch gesellschaftliches Umfeld zu steuern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dieser Welt des Einflussnehmens und politischen Taktierens \u00e4ndert sich zugleich auch die Art und Weise, wie die Manager ihre eigenen Ziele verfolgen. Nach wie vor sind die pers\u00f6nlichen Ziele eine entscheidende Triebfeder und stehen vermutlich f\u00fcr die meisten F\u00fchrungskr\u00e4fte an erster Stelle. Im mittleren Management stimmen pers\u00f6nliche und sachliche Ziele jedoch weitgehend \u00fcberein \u2013 wer die mit dem Vorgesetzten vereinbarten Ziele erreicht, f\u00f6rdert damit auch seine eigene Karriere. Im Topmanagement, wo sich Leistung \u00fcber politisches Denken und Handeln definiert, sind beide Motive auf intransparente Weise miteinander verbunden. So entsteht eine manchmal doppelb\u00f6dige Kommunikation, bei der das Gesagte nicht unbedingt mit den pers\u00f6nlichen Motiven \u00fcbereinstimmt und das Gesagte vom Gemeinten abweichen kann. Die Folge ist h\u00e4ufig ein gegenseitiges Misstrauen, denn keiner kann so genau einsch\u00e4tzten, welche Botschaft nun gilt und welche m\u00f6glicherweise ganz anders gemeint ist. So stellt sich st\u00e4ndig die Frage: \u00bbWas k\u00f6nnte mein Gegen\u00fcber nun meinen?\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben der sichtbaren Welt der Fakten, Entscheidungen und Ereignisse existiert deshalb eine zweite Dimension \u2013 eine unsichtbare B\u00fchne, auf der die F\u00fchrungskr\u00e4fte der obersten Etage um Einfluss und Karriere ringen. Ihr Resonanzraum ist dabei nur am Rande das eigene Team und der eigene Bereich \u2013 hier sind sie ja sowieso schon Chef. Zuspruch und Anerkennung suchen sie vielmehr bei den mit Ihnen verbundenen, erfolgreichen Topmanagern. Dazu geh\u00f6ren Vorst\u00e4nde und Aufsichtsr\u00e4te des eigenen Unternehmens, aber auch Partner und Freunde aus anderen Kontexten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses Bild trifft wie gesagt nicht auf jedes Unternehmen zu. Nicht \u00fcberall beherrscht das politische Kalk\u00fcl in so hohem Ma\u00dfe die Verh\u00e4ltnisse in der Topetage, auch wenn dies in weiten Teilen der Wirtschaft noch so sein d\u00fcrfte. Erkennbar ist jedoch in den letzten Jahren eine deutliche Tendenz zu mehr Offenheit und Transparenz. Nach meinem Eindruck findet in vielen Unternehmensleitungen ein Kulturwandel statt. Doch j\u00fcngst las ich, dass in bestimmten Bereichen ein Wandel zu mehr Autorit\u00e4t erkennbar sei (J\u00fcrgen und Nane Nebel, CEO-Auswahl, Campus 2020).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die sieben h\u00e4ufigsten Fehler der Newcomer im Topmanagement<\/strong><\/p>\n<p>Aufsteiger ins Topmanagement sind gestandene F\u00fchrungskr\u00e4fte, die in der Regel zu den besten Leistungstr\u00e4gern eines Unternehmens z\u00e4hlen. Dennoch ist es erstaunlich, wie unvorbereitet sie oft in die f\u00fcr sie v\u00f6llig neue Welt eintreten \u2013 und wie h\u00e4ufig sie am Anfang auf dem politischen Parkett der obersten Etage ausrutschen. Anhand der Erfahrungen aus zahlreichen Coachingsitzungen habe ich die folgenden sieben h\u00e4ufigsten Fehler der Newcomer im Topmanagement zusammengestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Zusammenstellung gilt es, zu beachten: Die Fehler und daraus abgeleiteten Regeln beziehen sich auf eine Kultur, die in der obersten Hierarchieebene nach wie vor h\u00e4ufig vorherrscht, insgesamt jedoch im Wandel begriffen ist. Das traditionelle Topmanagement wird zunehmend durch F\u00fchrungskr\u00e4fte abgel\u00f6st, die einen moderneren F\u00fchrungsstil pflegen. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es heute bereits viele Unternehmensleitungen, in denen offenes Feedback und Kritik nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Neuank\u00f6mmling im Topmanagement muss daher sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfen, welche ungeschriebenen Regeln in seinem konkreten Umfeld gelten. In jedem Fall ist es jedoch sinnvoll, die klassischen \u00bbGesetze\u00ab des Topmanagements zu kennen \u2013 \u00e4hnlich wie die Verhaltensregeln des Knigge auch heute noch n\u00fctzlich sind. Denn nur in Kenntnis der Regeln k\u00f6nnen Sie beobachten und austesten, wo Ihr Unternehmen steht und \u2013 wenn erforderlich \u2013 dann auf die eine oder andere Regel zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer ins Topmanagement aufsteigt, muss sich nicht \u00bbverbiegen\u00ab, um weiterhin Karriere machen zu k\u00f6nnen. Jedoch sollte er die dortigen Gepflogenheiten kennen, um auf diese Weise Einfluss und Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zu gewinnen. Dann ist er auch in der Lage, die Verh\u00e4ltnisse nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werfen wir deshalb noch einen etwas n\u00e4heren Blick auf die sieben Fehler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 1: Sich auf vertraute Werte, Erwartungen und Regeln verlassen<\/strong><\/p>\n<p>Im mittleren Management sind ehrliches Feedback und konstruktive Kritik entscheidende Erfolgsfaktoren. Es z\u00e4hlen Werte wie Berechenbarkeit, offene Kommunikation und Klarheit \u2013 denn damit, so hat sich nun einmal erwiesen, lassen sich die hier anstehende Aufgaben am effektivsten l\u00f6sen. Auf dieser Weise l\u00e4sst sich eine Mannschaft am besten f\u00fchren und zu Leistungen und Ergebnissen bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch wenn es nun naheliegt, diese vertrauten und \u00fcber viele Jahre erfolgreichen Regeln weiterhin anzuwenden, kann dies beim Aufstieg ins Topmanagement ein Fehler sein. Denn Leistung wird hier \u2013 wie beschrieben \u2013 anders definiert. Das, was Sie bislang als Leistung kannten, wird als selbstverst\u00e4ndlich vorausgesetzt und wird nicht weiter beachtet. Jetzt kommen noch weitere Anforderungen hinzu. Dementsprechend gelten andere Arbeitsweisen und Spielregeln. Wer ins Topmanagement aufsteigt, muss sich auf die zweite Metamorphose im Leben einer F\u00fchrungskraft einstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 2: Mit dem Vorgesetzten das Gespr\u00e4ch auf Augenh\u00f6he suchen<\/strong><\/p>\n<p>Im Mittelmanagement sind Sie es wahrscheinlich gewohnt, auch mit Ihrem Vorgesetzten das Gespr\u00e4ch auf Augenh\u00f6he zu suchen. In der obersten Etage kann das ein gravierender Fehler sein und das Gegen\u00fcber vor den Kopf sto\u00dfen. Der hier g\u00fcltige Verhaltenskodex verlangt es, den h\u00f6heren Rang des Anderen in besonderem Ma\u00dfe zu respektieren. Gespr\u00e4che auf Augenh\u00f6he finden daher in der Regel nur zwischen gleichrangigen Partnern statt. So k\u00f6nnen Vorst\u00e4nde zueinander durchaus Zugeh\u00f6rigkeit und Vertraulichkeit schaffen. Anders verh\u00e4lt es sich, wenn ein Vorstand mit dem Vorstandsvorsitzenden spricht. Auch F\u00fchrungskr\u00e4fte der zweiten F\u00fchrungsebene, deren Vorgesetzte der obersten Ebene angeh\u00f6ren, sollten den Rangunterschied beachten und nicht wie selbstverst\u00e4ndlich den Kontakt auf Augenh\u00f6he suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 3: Offenes und direktes Feedback geben<\/strong><\/p>\n<p>So angebracht es im mittleren Management ist, in der Topetage ist es ein Fehler: das offene, direkte Feedback. Und unaufgefordert ist es sogar ein Tabubruch. Es ist wie seinerzeit am Hofe, um es mit dem Bild von Uwe B\u00f6ning auszudr\u00fccken: Im Topmanagement kritisiert man nicht, das geh\u00f6rt sich nicht. Ein ungeschminktes Feedback ist hier tabu, wohl auch deshalb, weil sich das Gegen\u00fcber dadurch h\u00e4ufig gleich angegriffen f\u00fchlt. Erkennbar ist der Fauxpas meist sehr schnell: Anstatt auf das Feedback einzugehen, steigt der Gespr\u00e4chspartner sofort aus der Situation aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Regel lautet deshalb: Vermeiden Sie im Topmanagement direktes Feedback, kritisieren Sie niemals Ihren Vorgesetzten. Versuchen Sie stattdessen, sein Verhalten durch Empathie zu beeinflussen. Versetzen Sie sich in seine Lage, versuchen Sie, seine Gef\u00fchle und W\u00fcnsche zu erkennen \u2013 und sprechen Sie mit ihm \u00fcber seine Anliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 4: Ausschlie\u00dflich fachlich argumentieren<\/strong><\/p>\n<p>Im Topmanagement z\u00e4hlt emotionale \u00dcberzeugungskraft \u2013 erst dann folgen die Argumente. Ein Fehler ist es deshalb, ausschlie\u00dflich durch Zahlen, Daten und Fakten \u00fcberzeugen zu wollen. Wieder (wie bei Fehler 3) kommt es darauf an, die W\u00fcnsche und Anliegen des Gegen\u00fcbers zu erkennen \u2013 und dann die Argumentationsstrategie mit Blick auf dessen Bed\u00fcrfnisse aufzubauen. Um ein Ziel zu erreichen, formulieren Sie also zuerst das Anliegen des Gespr\u00e4chspartners, das Sie dann mit sachlichen Argumenten untermauern. Einer meiner Klienten \u2013 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in einem Konzern \u2013 bringt es pr\u00e4gnant auf den Punkt: \u00bbEgal, was ich meinem Vorstandsvorsitzenden gegen\u00fcber zu kommunizieren habe: Ich brauche eine Story!\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 5: Die eigene Person \u00fcber die Rollenerwartung stellen<\/strong><\/p>\n<p>Im Topmanagement wird konsequent zwischen Rolle und Person unterschieden. Wer sich hier bewegt, hat sich an die Regeln seiner Rolle zu halten \u2013 so verlangt es der ungeschriebene Verhaltenskodex. Ein Fehler ist es deshalb, die eigene Person \u00fcber die Erwartungen zu stellen, die mit der Rolle verbunden sind. Erinnern wir uns an das Beispiel von Dr. L\u00e4ssig (siehe oben): Der Verhaltenskodex erwartet bestimmte H\u00f6flichkeitsfloskeln, gegen die dieser Manager durch sein unkonventionelles Verhalten versto\u00dfen hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unterscheiden Sie also zwischen Person und Rolle \u2013 und achten Sie darauf, die f\u00fcr Ihre Rolle g\u00fcltigen Regeln einzuhalten. Nat\u00fcrlich z\u00e4hlt auch im Topmanagement die Person \u2013 und es w\u00e4re falsch, sich nun \u00bbverbiegen\u00ab zu wollen und die eigene Authentizit\u00e4t aufs Spiel zu setzen. Dennoch ist es wichtig, die Rollenerwartungen zu kennen und sich \u2013 so weit es geht \u2013 damit zu arrangieren. Es war auch f\u00fcr Herrn Dr. L\u00e4ssig letztlich kein Problem, seine Umgangsformen an die herrschenden Gepflogenheiten anzupassen. Daher spreche ich im Zusammenhang mit dem Topmanagement auch weniger von \u00bbauthentisch\u00ab \u2013 was eher auf die Person bezogen ist. Ich nutze die Formulierung \u00bbstimmig\u00ab, damit ist gemeint \u00bbpassend zur Rolle.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 6: Ausbleibende Kritik als Zustimmung interpretieren<\/strong><\/p>\n<p>In der Topetage kritisiert man nicht. Diese unausgesprochene Regel kann f\u00fcr den Betroffenen unangenehm sein. Er ahnt wom\u00f6glich nicht, dass er l\u00e4ngst in Ungnade gefallen ist. Keiner informiert ihn \u2013 und es liegt nahe, die ausbleibende Kritik als Zustimmung zur eigenen Leistung zu interpretieren. \u00bbWenn man mit mir unzufrieden w\u00e4re, w\u00fcrde man es mir doch sagen\u00ab, lautet der manchmal gef\u00e4hrliche Trugschluss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist deshalb ein Fehler, ausbleibende Kritik unbedacht als Zustimmung zu interpretieren. Achten Sie deshalb auf andere Signale, aus denen Sie schlie\u00dfen k\u00f6nnen, wie Ihre Leistung ankommt. Die Wertsch\u00e4tzung des Vorgesetzten erkennen Sie zum Beispiel daran, dass er sich Zeit f\u00fcr Sie nimmt. Achten Sie also auf das Verhalten der anderen, insbesondere dem Verhalten der \u00bbChef-Fl\u00fcsterer\u00ab, bzw. dem n\u00e4heren Umfeld desjenigen, von dem Sie wissen wollen, wie es um Sie selbst steht. Vermeiden diese Personen den Kontakt mit Ihnen \u2013 oder sind sie h\u00f6flich zugewandt und versuchen sich mit Ihnen zu verbinden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fehler 7: Davon ausgehen, dass ein Topmanager stets meint, was er sagt<\/strong><\/p>\n<p>Im mittleren Management k\u00f6nnen Sie \u00fcblicherweise davon ausgehen: Was der Andere sagt, meint er auch so. Die Kommunikation ist auf Vertrauen ausgerichtet, offen und transparent. Auf der Topebene hingegen gibt es, wie beschrieben, zwei Kommunikationsebenen. Das besondere Problem liegt darin, dass eine Botschaft hier beides sein kann \u2013 ehrlich gemeint oder doppelb\u00f6dig. Daher gilt die Regel: Vertrauen Sie nicht blind dem Gesagten. Achten Sie stets auch auf den Zusammenhang, das Umfeld. Entwickeln Sie sich zu einem aufmerksamen Beobachter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p>Was F\u00fchrungskr\u00e4fte in den Medien lesen oder auf Seminaren lernen, ist in der Regel aufs mittlere Management abgestimmt. So kommt es, dass die meisten Aufsteiger v\u00f6llig unvorbereitet ins Topmanagement gelangen. Vor allem eines ist ihnen nicht bewusst: W\u00e4hrend sich Leistung und Erfolg im Mittelmanagement vor allem an guter Mitarbeiterf\u00fchrung festmachen, definiert sich Leistung im Topmanagement v\u00f6llig anders \u2013 n\u00e4mlich durch strategisch kluge Einflussnahme. Im Mittelpunkt stehen jetzt Strategien, um Einfluss zu gewinnen und Einfluss zu nehmen. Das hat zur Folge, dass auch Arbeitsweise und Umgangsformen andere sind als im Mittelmanagement. Wer ins Topmanagement aufsteigt, muss im Extremfall damit rechnen, dass politische Taktik, Misstrauen und doppelb\u00f6dige Kommunikation das Geschehen bestimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie ist es nun m\u00f6glich, sich auf diesem hochpolitischen Parkett souver\u00e4n zu bewegen?<\/strong><\/p>\n<p>Gehen Sie wie beim Arbeitsbeginn in einem neuen Unternehmen vor. Wenn Sie dort Ihren ersten Arbeitstag haben, ist es ganz selbstverst\u00e4ndlich, dass Sie erst einmal beobachten und schauen Sie, wie man sich hier verh\u00e4lt. Sie schnuppern in die Unternehmenskultur, versuchen den tats\u00e4chlich gelebten Werten und Spielregeln auf die Spur zu kommen. Auch wenn Sie ins Topmanagement gelangen, sollten Sie zun\u00e4chst beobachten, welche Gepflogenheiten hier herrschen \u2013 selbst dann, wenn Sie dem Unternehmen seit vielen Jahren angeh\u00f6ren. Analysieren Sie die f\u00fcr Sie relevante Personen hinsichtlich Einfluss, Interessen und Zielen sowie die Beziehungen dieser Personen untereinander. Nehmen Sie auch Ihr Bauchgef\u00fchl ernst: Ist Ihr Gegen\u00fcber echt? Stimmen Handlung und Stimme \u00fcberein? Was sagt seine K\u00f6rpersprache? Je mehr Sie Ihre Intuition trainieren, desto verl\u00e4sslicher sind diese \u00bbvon innen\u00ab kommenden Informationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie dann noch die typischen, in diesem Kapitel beschriebenen Fehler vermeiden, stehen die Chancen gut, dass Ihnen die Metamorphose von der F\u00fchrungskraft hin zum strategisch denkenden und politisch handelnden Topmanager gelingt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_672760\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/BloggerRelevanzIndex2019.news-aktuell-Infografik-Relevanteste-Blogs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672760\" class=\"size-thumbnail wp-image-672760\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/BloggerRelevanzIndex2019.news-aktuell-Infografik-Relevanteste-Blogs-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-672760\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/Top20-Blogneu-002-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-672912\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/Top20-Blogneu-002-1-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/Bloggerinnen2020_DRAFT_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-673624\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/Bloggerinnen2020_DRAFT_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Gudrun Happich: &#8222;Herausforderungen im F\u00fchrungsalltag. 24 F\u00fchrungsthemen f\u00fcr den Weg ins Topmanagement.&#8220; &nbsp; So bewegen Sie sich auch auf hochpolitischem Parkett sicher und souver\u00e4n &nbsp; Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein fremdes Land. 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