{"id":673191,"date":"2020-04-03T13:40:56","date_gmt":"2020-04-03T11:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=673191"},"modified":"2020-04-03T20:09:01","modified_gmt":"2020-04-03T18:09:01","slug":"buchauszug-benjamin-schulz-das-grosse-personalbranding-handbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2020\/04\/03\/buchauszug-benjamin-schulz-das-grosse-personalbranding-handbuch\/","title":{"rendered":"Buchauszug Benjamin Schulz: &#8222;Das gro\u00dfe Personal-Branding-Handbuch&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug Benjamin Schulz: &#8222;Das gro\u00dfe Personal-Branding-Handbuch&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_673439\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/schulz.benjamin.2020._182HD_19017_uwe_kloessing_werdewelt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-673439\" class=\"size-full wp-image-673439\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/schulz.benjamin.2020._182HD_19017_uwe_kloessing_werdewelt.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/schulz.benjamin.2020._182HD_19017_uwe_kloessing_werdewelt.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/schulz.benjamin.2020._182HD_19017_uwe_kloessing_werdewelt-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/04\/schulz.benjamin.2020._182HD_19017_uwe_kloessing_werdewelt-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-673439\" class=\"wp-caption-text\">Benjamin Schulz (Foto: Uwe Kl\u00f6ssing)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Mensch als Marke in der Onlinewelt<\/strong><\/p>\n<p>Von Philippe Fiedler und Benjamin Schulz<\/p>\n<p>Sie dr\u00fccken den Startknopf Ihres Monitors. Der PC f\u00e4hrt hoch. Sie melden sich an. Vor Ihnen erscheint der gewohnte Hintergrund. Eine Berglandschaft, eine Aufnahme Ihrer Familie oder eine bunte Unterwasserszene des ber\u00fchmten Great Barrier Reef. Hier und da wird die Szene von einigen Ordnern unterbrochen: Bilder, Dokumente, To-do-Liste, Rechnungen. Ansonsten ist Ihr PC relativ gut aufger\u00e4umt. Ihr Blick schweift nun auf die untere Leiste voller kleiner Icons. Sie sehen die kleine Weltkugel und klicken auf den Internet-Browser: Willkommen in der Welt der unendlichen M\u00f6glichkeiten!<\/p>\n<p>Heute ist ein Leben ohne das Internet gar nicht mehr vorstellbar. Den Weg in die Bibliothek machen nur noch die wenigsten. Lieber bestellen wir unsere B\u00fccher g\u00fcnstig \u00fcber Amazon. In mehrere Mobilfunk-L\u00e4den gehen und sich dort beraten lassen, um die Preise zu vergleichen? Auch hier lassen wir uns lieber von Idealo und Co. beraten. Schnell und einfach per Klick. Wie waren noch gleich die \u00d6ffnungszeiten des Chiropraktikers, den Sie wegen Ihrer R\u00fcckenbeschwerden so dringend aufsuchen m\u00fcssen? Bevor Sie die Gelben Seiten aufschlagen und sich durch den Buchstabendschungel k\u00e4mpfen, geben Sie den Namen des Chiropraktikers einfach bei Google ein und schon werden Ihnen die \u00d6ffnungszeiten nebst Adresse und Telefonnummer sowie Bewertung begeisterter Patienten pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Durch den t\u00e4glichen Gebrauch des Internets f\u00e4llt uns dessen Genialit\u00e4t und t\u00e4gliche Weiterentwicklung schon gar nicht mehr auf. Schade eigentlich, denn nur dann wird uns auch bewusst, welche M\u00f6glichkeiten uns dieses Medium gibt, um selbst erfolgreich zu sein. Wie Sie sich bereits denken k\u00f6nnen, geht es in diesem Kapitel um die Selbstdarstellung in der gro\u00dfen Welt des Internets oder anders gesagt, um die erfolgreiche Positionierung des Menschen als Marke in der Onlinewelt. Hier erfahren Sie mehr \u00fcber die Hintergr\u00fcnde erfolgreicher Onlinepositionierung und dazu einige Tipps zum effektiven Umgang mit der Markenbildung im Internet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Markenbildung von offline zu online<\/strong><\/p>\n<p>Das Marketing hat sich im Laufe der Zeit stetig entwickelt. Wurde fr\u00fcher vor allem auf das altbew\u00e4hrte E-Mail-Marketing gesetzt, so ist es heute das Influencer-Marketing, das besonders vielversprechend erscheint. Dabei ist die Idee der Werbung durch Beeinflussung gar nicht neu. Schon fr\u00fcher wurde auf popul\u00e4re Meinungsmacher zur\u00fcckgegriffen. Man denke nur an bekannte Gesichter auf Werbeanzeigen und Plakaten. Einer der Pioniere war wohl Roscoe \u00bbFatty\u00ab Arbuckle. Der amerikanische Stummfilm-Regisseur und Schauspieler prangte zu seiner Zeit auf gro\u00dfen Werbetafeln der t\u00fcrkischen Zigarrenmarke \u00bbMurad\u00ab.<\/p>\n<p>Doch um zum Kauf zu bewegen, braucht es nicht zwingend Menschen. Denken wir hier einmal an Tony den Tiger der Marke Kelloggs, den B\u00e4renmarke-B\u00e4r oder an den Coca-Cola-Weihnachtsmann, der auch heute noch jedes Jahr zur Weihnachtszeit durch die Medien wandelt, um uns das zuckers\u00fc\u00dfe Getr\u00e4nk schmackhaft zu machen. Heute sind es auch viele Ber\u00fchmtheiten, die Marketer f\u00fcr ihre Werbezwecke benutzen. Cristiano Ronaldo ist mittlerweile genauso untrennbar mit Nike verkn\u00fcpft, wie einst Thomas Gottschalk mit Haribo-Gummib\u00e4ren.<\/p>\n<p>Mit der Digitalisierung kam eine neue Welle von Meinungsmachern. Alle waren pl\u00f6tzlich begeistert von diesem Internet und wollen es heute nicht mehr missen. Tag f\u00fcr Tag klicken sich die User durch die f\u00fcr sie interessanten Inhalte. Mit der steigenden Nutzung des Internets steigt auch die Anzahl der Personen, die sich mit ihren Social-Media-Aktivit\u00e4ten eine Bekanntheit aufgebaut haben, indem sie mit ihrer Community regelm\u00e4\u00dfig im Austausch stehen. Diese Menschen nennen wir heute Influencer. F\u00fcr viele Unternehmen und Marken bieten sie ein praktisches Werbeinstrument, um potenziellen Kunden Vertrauen zur Marke zu geben und dem Ganzen etwas mehr Authentizit\u00e4t zu verleihen. Aus einem einfachen Grund: Influencer sind beziehungsweise waren, bevor sie erfolgreich wurden, Menschen wie Sie und ich.<\/p>\n<p>Die Aufnahmen, die zeigen, wie sie Make-up testen, Computerspiele spielen und neue vegane Rezepte mit Humus, Quinoa und Co. ausprobieren, sind nicht professionell produziert. Ganz im Gegenteil. Sie stammen von der eigenen Handykamera. Die Beleuchtung ist nicht die beste, und auch die Tonqualit\u00e4t l\u00e4sst oft zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Immer wieder sind die Videos von un\u00fcberh\u00f6rbaren \u00bb\u00c4\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4hms\u00ab und \u00bbHmmmmms\u00ab durchzogen. Wir denken: Toll!<\/p>\n<p>Genauso geht es mir auch. Nach der Arbeit muss das Kochen schnell gehen, und jetzt brennt ihr auch noch etwas an. Das passiert mir auch immer! Dass die Dame, die da gerade versucht, schwarzen Bio-Reis zu kochen, von dessen Hersteller gesponsert wird \u2013 daran denken wir nicht. Denn nach Werbung sieht das gar nicht aus. Und genau hier gelingt das Konzept gekonnten Onlinemarketings. In diesem Fall f\u00fcr die Marke des Unternehmens und f\u00fcr die aufstrebende YouTuberin.<\/p>\n<p>Halten wir also fest: Wir Menschen werden nicht erst seit Zeiten der Influencer, Blogger, Vlogger, YouTuber und von anderen Menschen, zu denen wir eine positive Grundhaltung haben, marketingtechnisch beeinflusst. Das Ganze hat bereits eine lange Tradition \u2013 und mit dem Internet haben wir alle die M\u00f6glichkeit, die eigene Marke erfolgreich zu positionieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/Cover.campus.schulz-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-672961\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/Cover.campus.schulz-002.jpg\" alt=\"\" width=\"432\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/Cover.campus.schulz-002.jpg 432w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/Cover.campus.schulz-002-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/>\u00a0<\/a><\/p>\n<p><strong>Benjamin Schulz: &#8222;Das gro\u00dfe Personal-Branding Handbuch&#8220; &#8211; 482 Seiten, 69 Euro, Campus Verlag. <a href=\"https:\/\/www.campus.de\/buecher-campus-verlag\/business\/marketing-verkauf\/das_grosse_personal_branding_handbuch-15622.html\">https:\/\/www.campus.de\/buecher-campus-verlag\/business\/marketing-verkauf\/das_grosse_personal_branding_handbuch-15622.html<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In ist, wer drin ist<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben es wohl unserem heutigen Zeitalter zu verdanken, dass es noch nie so einfach war, eine Einzelperson \u00f6ffentlich so schnell und wirksam bekannt zu machen. Und zwar \u00fcber den digitalen Weg. In einer Zeit, in der die Social-Media-Kan\u00e4le rund um die Uhr von Jung und Alt genutzt werden, ist es mittlerweile ein Leichtes geworden, sich erfolgreich zu pr\u00e4sentieren und Follower zu generieren.<\/p>\n<p>Betrachten wir dabei noch einmal die so genannte Influencer- und Blogger-Szene. Ohne die Digitalisierung h\u00e4tten wir wahrscheinlich nie erfahren, welche Outfits man am besten kombiniert, welche Orte wir unbedingt bereisen und welches It-Getr\u00e4nk wir unbedingt probieren sollten, falls wir mal nach Bali reisen m\u00f6chten. Auch wenn Sie jetzt sagen, dass Sie das alles nicht interessiert und Sie Ihre Entscheidungen lieber selbst treffen, bin ich mir sicher, dass Sie schon einmal von dem ein oder anderen Blogger geh\u00f6rt oder sogar gelesen haben. Oder nicht?<\/p>\n<p>Wer sich sein eigenes Image aufbaut und damit tagt\u00e4glich die Kan\u00e4le f\u00fcttert, der hat eine gute Chance, erfolgreich, wenn nicht sogar ber\u00fchmt zu werden, wie eben diese Beispiele zeigen. Tats\u00e4chlich haben die meisten dieser Influencer heute ihr eigenes Management und ihre eigenen Sponsoren \u2013 was dann jedoch die Glaubw\u00fcrdigkeit der netten Inspirationen in Sachen Mode, Beauty und Technik wieder infrage stellt. Und dennoch \u2013 die Markenbildung in der Onlinewelt kann durchaus lukrativ sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn sogar Politiker pl\u00f6tzlich cool sind<\/strong><\/p>\n<p>Erinnern Sie sich noch an den Wahlkampf 2017? Jedes Jahr aufs Neue fahren wir durch die Stra\u00dfen und blicken dabei in die ernsten, manchmal auch m\u00fcden Gesichter der Politiker, die uns in \u00dcbergr\u00f6\u00dfe auf zahlreichen Plakaten am Stra\u00dfenrand begegnen. Meist nett angezogen und mit flottem Spruch oder gut gemeinten Wahlversprechen unterlegt. Andere wiederum setzen nur auf ihre Corporate Identity, weshalb man hier und da auch einfach nur roten oder gr\u00fcnen Plakaten begegnet, die mit gro\u00dfen Lettern ihre Forderungen bewerben.<\/p>\n<p>Nun erinnern Sie sich einmal zur\u00fcck. An welches Plakat erinnern Sie sich noch? Hat unabh\u00e4ngig von Ihren Pr\u00e4ferenzen irgendeine Partei in Bezug auf die Wahlkampfwerbung einen bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen?<br \/>\nZahlreiche Debatten, heftige Wortgefechte und lange zahlreiche Parteisitzungen, in denen immer wieder die gleichen Themen durchgekaut werden. Das Leben eines Politikers bringt jeden Tag neue Herausforderungen, denen es sich zu stellen gilt. Social Media? F\u00fcr die meisten wohl nur eine Frage des Datenschutzes. Das Image der Politiker \u2013 langweilig und verstaubt wie eh und je. Einer stach jedoch im Wahlkampf 2017 heraus. Christian Lindner. Es war nicht etwa seine Partei, die FDP, sondern er, der den entscheidenden Unterschied im Wahlkampf machte und letztlich auch f\u00fcr einen gro\u00dfen Zuwachs an Stimmen sorgte \u2026<\/p>\n<p>Der Gabentisch f\u00fcr etliche Wahlkampfthemen war im Prinzip gut gedeckt. Der Diesel-Skandal war allgegenw\u00e4rtig, diktatorische und autokratische Herrscher gef\u00e4hrdeten die Sicherheit der Staatengemeinschaft und dazu kamen noch die heftigen Extremwetterlagen. Es gab genug Potenzial f\u00fcr hitzige Debatten und spannende Diskussionen. Doch anstatt sich inhaltlich zu positionieren und Stellung zu beziehen, ging es viel mehr um die mediale Aufmerksamkeit und darum, den Menschen gutes Entertainment zu bieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Internet als Wahlkampfmedium<\/strong><\/p>\n<p>Interviews mit bekannten YouTubern, Postings auf Facebook und Bilder auf Snapchat \u2013 vor den Politikern blieb im Jahr 2017 kein Onlineportal verschont. Alle hatten sie das Ziel, den Benutzern hinter den Endger\u00e4ten mit ihren ausgefallenen Bildern und Postings eine Stimme zu entlocken. Das machten die einen gut und die anderen \u2013 das war der gr\u00f6\u00dfere Anteil \u2013 weniger erfolgreich.<\/p>\n<p>Schnell wurde eines klar: Keine andere Partei verstand die Onlinewelt als Instrument ihrer Positionierung so gut wie die FDP. Ausgerechnet, denn nach der Schlappe im Wahlkampf zuvor, waren ihr nur wenig Gewinnchancen zugesprochen worden, weshalb sie zuletzt politisch auch nicht besonders bedeutsam war. Damals hatte die FDP ihre bequeme Funktion im gro\u00dfen Parteigef\u00fcge. Mal verschaffte sie der SPD, mal der CDU die n\u00f6tigen Stimmen zum Sieg. Das \u00e4nderte sich jedoch schlagartig, als die Gr\u00fcnen einen immer gr\u00f6\u00dferen Zuwachs verzeichneten. Da waren jetzt nicht mehr nur die gro\u00dfen Volksparteien, da waren jetzt auch die Kleinen, die sich verselbstst\u00e4ndigten und immer st\u00e4rker wurden.<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 scheiterte die FDP an der notwendigen F\u00fcnf-Prozent- H\u00fcrde und wurde somit aus dem Bundestag ausgeschlossen. Damals wurde Philipp R\u00f6sler zum Gesp\u00f6tt der Nation und von jeder Satireshow ausgeschlachtet. F\u00fcr die Partei war das ein herber R\u00fcckschlag \u2013 Zeit einen Schritt zur\u00fcckzugehen, zu reflektieren und zu \u00fcberdenken.<br \/>\nDie Liberalen waren pl\u00f6tzlich jung, kreativ, trendy und \u2013 und das ist wohl auch einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr diese neuen Attribute \u2013 digital. Ein guter Zug, denn bei der Digitalisierung handelte es sich um ein Thema, das f\u00fcr andere zu dieser Zeit noch \u00bbabsolutes Neuland\u00ab war.<\/p>\n<p>Noch vier Jahre zuvor verzeichnete die Partei desastr\u00f6se Ergebnisse. Doch nun kam sie zur\u00fcck wie Ph\u00f6nix aus der Asche und konnte seit der letzten Wahlniederlage, als sie die F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde verfehlte, wieder in den Bundestag einziehen. Wer h\u00e4tte das gedacht: Die FDP, die im Wahlkampf zuvor so viele Einbu\u00dfen hinnehmen musste, hat das langweilige Politiker-Image durchbrochen und durch ihren gekonnten Wahlkampf mit neuer, knalliger Corporate Identity, dem neuen Namen \u00bbFreie Demokraten\u00ab und dem Gesicht von Christian Lindner echte Erfolge gefeiert. Dank gekonntem Marketing.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Onlinemarketing.<\/strong><\/p>\n<p><strong>N\u00e4he und Erlebbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Was schlie\u00dfen wir nun aus diesem Beispiel? Das Thema Personal Branding, der Mensch als Marke, in Kombination mit den Onlinemedien ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr eine erfolgreiche Positionierung, weil hier die M\u00f6glichkeit besteht \u2013 und das ist das Entscheidende \u2013 \u00fcber die Onlinemedien die Erlebbarkeit des Menschen, der sich vermarktet, in Echtzeit fassbar zu machen. Viele Jahre lang versuchte man, diese Nahbarkeit \u00fcber Printmedien oder das Fernsehen zu erzeugen. Hier fehlte jedoch ein entscheidender Faktor: die M\u00f6glichkeit der unmittelbaren Interaktion mit den Lesern, Zuschauern, Interessierten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bieten die Onlinemedien und allen voran die Social-Media-Kan\u00e4le einen Rund-um-die-Uhr-\u00dcberblick. Dank zahlreicher Tweets, Blogs und Vlogs, Bildern und Kommentaren werden wir jederzeit auf dem Laufenden gehalten. Wir wissen, wann jene, die wir online verfolgen, auf Messebesuchen sind, wann und wo sie ihren Urlaub genie\u00dfen und mit wem sie abends gerne einen Cocktail trinken. Wir kennen nicht nur ihr Business, sondern bekommen auch Einblicke in ihr Privatleben \u2013 und genau das spricht f\u00fcr die besondere N\u00e4he und Erlebbarkeit der Onlinekan\u00e4le. Erlebbarkeit ist unmittelbar mit Emotionen verkn\u00fcpft \u2013 und diese bleiben im Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1 000 M\u00f6glichkeiten \u2013 welche sind die richtigen? Was passt zu mir?<\/strong><\/p>\n<p>Die Onlinewelt ist sehr komplex, was zur Folge hat, dass es mittlerweile unendlich viele Kan\u00e4le gibt, die bedient werden k\u00f6nnen, um Mensch und Marke zu positionieren. Und just nach dem Erscheinen dieses Buches werden wahrscheinlich viele weitere hinzugekommen sein. Der Unternehmer als Marke muss sich daher vor allem eine Frage stellen: \u00bbWelche Kan\u00e4le sind die richtigen f\u00fcr mich?\u00ab Dabei gibt es die gro\u00dfe Herausforderung, zwischen Trend und Wirksamkeit zu unterscheiden. Machen Sie sich bewusst, welche Kan\u00e4le sowohl zu Ihnen als auch zu Ihrer Zielgruppe passen. Als traditionsreiches Unternehmen mit gediegener Klientel macht es wenig Sinn, pl\u00f6tzlich einem Hype nachzugehen und \u00fcberladene, jugendliche Fotos auf Kan\u00e4len zu posten, auf denen sich Ihre Zielgruppe nicht aufh\u00e4lt. Machen Sie sich bewusst, was zu Ihnen und Ihrem Gegen\u00fcber passt und wen Sie erreichen m\u00f6chten. Authentizit\u00e4t spielt eine entscheidende Rolle im Social Media, verbiegen Sie sich nicht, nur um eventuell neue Kunden anzusprechen. Die werden n\u00e4mlich schnell merken, dass das, was sie sehen, nicht stimmig ist. Konzentrieren Sie sich also auf Ihre St\u00e4rken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Mensch mit einem Radiogesicht sollte auf einen Videoblog verzichten und umgekehrt<\/strong><\/p>\n<p>Ein falsch gew\u00e4hltes Medium kann schnell das so sorgf\u00e4ltig aufgebaute Image zerst\u00f6ren. Es mag sein, dass Sie sich schriftlich gut ausdr\u00fccken k\u00f6nnen und dies bereits in zahlreichen Blogs bewiesen haben. Das Spektrum Ihrer Gewandtheit jedoch rhetorisch gut r\u00fcberzubringen, stellt Sie wiederum vor gro\u00dfe Schwierigkeiten? Dann verzichten Sie auf Audio-Podcasts. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen die Website eines Unternehmers. Sie ist professionell aufgebaut. Die Bilder sind gestochen scharf und transportieren absolute Seriosit\u00e4t. Die Texte vermitteln Ihnen komplexe Inhalte auf einfache Art und Weise. Sie sind \u00fcberzeugt, dass es sich hierbei um genau den Partner handelt, der zu Ihrem Unternehmen passt, der Mensch, der Ihr Unternehmen im Change sicher begleiten kann \u2013 genau so, wie er es auf seiner Website verspricht.<\/p>\n<p>Nach kurzem Scrollen auf der Seite finden Sie einige interessant klingende Audio-Podcasts \u2013 Sie h\u00f6ren rein. Ein Rauschen ert\u00f6nt. Kaum h\u00f6rbar kommt eine Stimme dazu. Schnell und aufgrund eines undefinierbaren Dialektes nur schwer zu verstehen. Hier und da wird die Audioaufnahme von wildem Hupen unterbrochen \u2013 offenbar wurde die Aufnahme spontan im Feierabendstau gemacht. Der Unternehmer kommt immer wieder ins Stottern und wirkt unkonzentriert. Ihnen reicht es \u2013 Sie dr\u00fccken auf Stopp.<br \/>\nWas passiert nun? Ihr vorher so positives Bild des potenziellen \u00bbSparringspartners\u00ab hat sich zerschlagen. Sie haben nicht mehr den souver\u00e4nen Mann im Kopf, der Sie professionell durch Ihre Herausforderungen begleitet, sondern einen nerv\u00f6sen Mann, der verzweifelt versucht, neue Kunden zu gewinnen und dazu noch zu geizig ist, sich ein professionelles Tonstudio zu mieten, um seine Aufnahmen zu machen.<\/p>\n<p>Ein guter Gespr\u00e4chspartner wird er sicher nicht, und mit seinem sonst so tadellosen Internetauftritt hat er gar nichts mehr zu tun. Eine zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit? Ausgeschlossen! Es ist durchaus lobenswert, die freie Zeit zwischen zahlreichen Terminen zu nutzen, um auch im Auto die wichtigsten Gedanken auf Audio-Podcasts zu \u00fcbertragen. Was n\u00fctzt es jedoch, wenn diese unverst\u00e4ndlich sind, dazu unprofessionell aufgenommen wurden und wenn dar\u00fcber hinaus von einem Wort zum n\u00e4chsten gestolpert wird? Ein solcher Fauxpas kann ernsthaft am Image kratzen und \u2013 auch wenn gut gemeint \u2013 Auftr\u00e4ge verhindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trend versus Individualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Noch vor einigen Jahren konnte man das Internet mit einer zweispurigen Autobahn vergleichen. Die M\u00f6glichkeiten, sich online zu pr\u00e4sentieren, waren begrenzt. Eine Webseite, Pressemeldungen und Blogs, ein paar Anzeigen auf Partnerseiten. Das war fast schon alles, was der User online von Unternehmen zu sehen und lesen bekam. Doch durch zahlreiche Weiterentwicklungen und \u2013 vor allem \u2013 durch den Durchmarsch der Social-Media-Kan\u00e4le sind es heute \u00fcber 50 Spuren, die befahren werden k\u00f6nnen. Wir reden also mittlerweile \u00fcber eine 50-spurige Autobahn! Sie sehen: Es gibt im Bereich Personal Branding unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten, Kan\u00e4le und Plattformen, die einen Mensch als Marke nach vorne bringen k\u00f6nnen. Richtig und wirkungsvoll jedoch ist, was zur Pers\u00f6nlichkeit passt.<\/p>\n<p>Sich als Unternehmer, als Marke auf Businessportalen wie Xing oder LinkedIn zu pr\u00e4sentieren, macht sicherlich Sinn. Hier gibt es zahlreiche Unternehmen, Gesch\u00e4ftspartner und Interessierte, mit denen interessante Netzwerke gebildet werden k\u00f6nnen. Doch wie steht es um Instagram und Co.? Passen diese Plattformen \u00fcberhaupt zu Ihrem Image, und wird die gew\u00e4hlte Zielgruppe auch wirklich dort abgeholt?<br \/>\nAuf den Onlinezug aufzuspringen, ist heute unbedingt zu empfehlen. Dabei jedem Trend nachzueifern, ist jedoch der falsche Weg. Neben der \u00dcberlegung, welche der unz\u00e4hligen Portale wirklich zur eigenen Marke passen, sollte stets Gewissheit dar\u00fcber herrschen, dass soziale Medien nicht nur Spa\u00df, sondern auch Arbeit bedeuten \u2013 und das nicht zu knapp.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aktuelles vom letzten Jahr<\/strong><\/p>\n<p>Sie m\u00f6chten sich erfolgreich im Internet positionieren? Bevor Sie sich in die Onlinewelt mit all ihrer Vielfalt st\u00fcrzen und bereits so viele Accounts besitzen, dass die Liste Ihrer Passw\u00f6rter immer l\u00e4nger wird \u2013 \u00fcberlegen Sie sich: Kann ich die Kan\u00e4le wirklich alle regelm\u00e4\u00dfig bedienen? Es mag sein, dass Ihnen die Onlinekommunikation gut liegt und Sie gerade Spa\u00df daran haben, sich t\u00e4glich mitzuteilen. Jede Woche werden Ihre Leser mit neuen, spannenden Blogs gef\u00fcttert, die \u00fcber Ihre t\u00e4gliche Arbeit informieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus lassen Sie immer wieder alle an Ihrem Privatleben teilhaben, etwa wenn sie auf Instagram permanent nette Fotos von Ihrem Hundespaziergang posten. Und nicht zu vergessen: Ihre beliebten Vlogs. Es gibt keine Besuche auf Messen und Events, die Sie nicht mit Ihrer Handykamera begleiten. Ihr Engagement zahlt sich aus. Sie haben bereits viele neue Kunden generiert, und es werden immer mehr. Sie sind begeistert von den M\u00f6glichkeiten, die Ihnen die Onlinewelt bietet. Doch bereits nach zwei Wochen wird aus der anf\u00e4nglich netten Besch\u00e4ftigung zwischendurch ein regelrechter Zwang. Die neuen Kunden w\u00fcnschen Termine, denen Sie nachkommen m\u00fcssen, und dann sind da ja auch noch der Partner und eventuell Kinder \u2026<\/p>\n<p>Die Kan\u00e4le, die Sie vor Kurzem noch regelm\u00e4\u00dfig bedienten, werden jetzt nur noch sporadisch gef\u00fcttert. Ihr Publikum verlangt nach mehr. Doch Ihnen gehen bald schon die Ideen aus und dar\u00fcber hinaus verlieren Sie immer mehr die Freude an der t\u00e4glichen Bespa\u00dfung Ihrer Follower und potenziellen Neukunden.<\/p>\n<p>Die Onlinekommunikation lebt von Kontinuit\u00e4t. Regelm\u00e4\u00dfig Beitr\u00e4ge hochzuladen, ist enorm wichtig, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Dazu braucht es nat\u00fcrlich die n\u00f6tige Zeit, um relevante Inhalte zu produzieren. Sehen Sie Social Media nicht als Abfallprodukt oder Hobby, sondern als Teil Ihrer t\u00e4glichen Arbeiten, der eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Wenn Sie daf\u00fcr keine Zeit investieren wollen, wenden Sie sich vielleicht an eine Werbeagentur, die Ihr Marketing \u00fcbernimmt, und lehnen sich entspannt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Doch auch wenn Ihr Internetauftritt und Ihre Blogs nun gesichert sind, fehlt etwas. Auch eine professionelle Agentur kann Ihnen nicht alle Aufgaben abnehmen. Die Kommunikation auf den Social-Media-Kan\u00e4len liegt weiterhin in Ihrer Hand. Ihre Kunden sind bereits daran gew\u00f6hnt, dass Sie Ihre Fragen in den Kommentaren auf Facebook unmittelbar beantworten. Nun herrscht auf diesem Portal neben einigen Newsbeitr\u00e4gen g\u00e4hnende Leere. Und Ihr aktuellstes Foto auf Instagram zeigt Sie noch gemeinsam mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner am sonnigen Strand von Mallorca.<\/p>\n<p>Schade nur, dass die Beziehung mittlerweile ebenso der Vergangenheit angeh\u00f6rt, wie all Ihre Beitr\u00e4ge. Was bleibt, sind regelrechte Kommunikationsw\u00fcsten. Nat\u00fcrlich handelt es sich hier um ein echtes Worst-Case-Szenario, das jedoch deutlich machen soll, was passieren kann, wenn Sie die Onlinewelt, Ihre Onlineidentit\u00e4t vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zig Spuren wollen bedient werden<\/strong><\/p>\n<p>Sie sehen also, dass die Fahrt auf 50 Spuren gleichzeitig, f\u00fcr den Menschen, der sich online positionieren m\u00f6chte, irgendwann zur Last wird. Das anf\u00e4ngliche Feuer, die Begeisterung \u00fcber die schnelle Generierung von Followern, ist schnell erloschen und schwingt um in \u00dcberforderung. Es bringt keinerlei Vorteile, s\u00e4mtliche Social-Media-Kan\u00e4le nur halbherzig zu bedienen. Die User m\u00f6chten nicht ewig durch die W\u00fcste stapfen, um nur hier und da mal eine kleine Oase zu finden, die \u00fcber die Dauer der n\u00e4chsten Durststrecke nur kurz befriedigt. Die User wollen begeistert werden und das regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p>Deshalb setzen Sie, wenn Sie sich als Marke im Internet pr\u00e4sentieren wollen, auf dauerhafte Impulse, und bedienen Sie nur die Kan\u00e4le, die Ihnen auch Freude bereiten und die sie regelm\u00e4\u00dfig bedienen k\u00f6nnen. Jene, die Ihnen nicht zur Last werden und Ihnen f\u00fcr den Rest des Tages auch ein Zeitfenster lassen \u2013 f\u00fcr sich und Ihre Familie und nat\u00fcrlich f\u00fcr Ihr Business.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie viel privat, wie viel gesch\u00e4ftlich?<\/strong><\/p>\n<p>Privatleben spielt in der Business-Onlinewelt auch eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle. Sie m\u00f6chten Ihr Unternehmen, sich als Marke, erfolgreich positionieren und das mithilfe des Internets. Das Thema Business ist auf Ihren Kan\u00e4len bereits allgegenw\u00e4rtig. Sie informieren \u00fcber den Vertrieb, Ihre Consulting-T\u00e4tigkeiten, Dos und Don\u2019ts in gesch\u00e4ftlichen Verhandlungen, \u00fcber Kundengewinnung, \u00fcber erfolgreiche F\u00fchrung, \u00fcber das, was Sie eben tun. Ihre Kunden sind bestens \u00fcber Ihre Marke, \u00fcber Ihre Produkte und Dienstleistungen informiert.<\/p>\n<p>Doch irgendwie fehlt die Nahbarkeit. Ja, Sie sind Marke, aber Sie sind auch Mensch. Und das m\u00f6chten Sie wirksam vermitteln. Eigentlich sind Sie kein Fan von Facebook und Instagram, aber nirgendwo sonst k\u00f6nnen Sie Ihr Privatleben besser mitteilen. Eigentlich sind Sie eher der introvertierte Typ und behalten Privates gerne f\u00fcr sich. Aber bei den Influencern klappt es ja schlie\u00dflich auch. Auf Ihrer Website prangen nun die Symbole jener Social-Media-Kan\u00e4le, die Sie nun unsicher machen m\u00f6chten. Ihre potenziellen Kunden, die soeben noch durch Ihre informativen Blogs scrollten, sind interessiert und m\u00f6chten sich nun auch ein privates Bild von Ihnen machen.<\/p>\n<p>Mit einem Klick kommt dann die Ern\u00fcchterung. Nach der Arbeit genie\u00dfen Sie gerne mal ein k\u00fchles Weizen im Biergarten. Das Setting der urigen Holztische umgeben von dichten B\u00e4umen, die Sonnenstrahlen durch die Wipfel fallen lassen, und dazu ein gold-gl\u00e4nzendes Bier im Vordergrund ist einfach zu reizvoll, um es nicht zu fotografieren. Und so posten Sie Ihr Feierabendbier. Der Eindruck beim Kunden: Wie kann dieser Unternehmer ein ernst zu nehmender Gesch\u00e4ftspartner werden, wenn er, anstatt zu arbeiten, im Biergarten sitzt und trinkt? Sie sehen, wie schnell private Postings Ihr Image zerst\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und die Liste l\u00e4sst sich endlos weiterf\u00fchren. Es ist beispielsweise wirklich sch\u00f6n f\u00fcr Sie, wenn Sie einen ganzen Fuhrpark an Porsches besitzen. Die teuren Fahrzeuge jedoch alle der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren, kann schnell zu Neid und Missgunst f\u00fchren. Denken Sie deshalb immer an die Symbolik und an die Effekte, die Ihre Bilder vermitteln k\u00f6nnen. Sie sind begeisterter Fan des FC Bayern M\u00fcnchen und posten regelm\u00e4\u00dfig Bilder von spannenden Spielen live aus dem M\u00fcnchener Stadion? Was, wenn Ihre Wunschkunden keine gro\u00dfen Bayern-Fans sind, sondern einen anderen Verein unterst\u00fctzen oder doch lieber Basketball oder Footballschauen?<\/p>\n<p>Bevor Sie b\u00f6se Kommentare ernten, halten Sie es wie ein Schiedsrichter und bleiben Sie neutral. Sch\u00f6ne Naturaufnahmen, Bilder gemeinsam mit Ihrer Familie oder mit Ihrem Hund k\u00f6nnen hingegen bei den Usern Vertrauen und Nahbarkeit vermitteln. Bevor Sie also Ihr Smartphone aus der Tasche ziehen und drauflos posten, denken Sie noch einmal genau dar\u00fcber nach, welche Eindr\u00fccke Sie vermitteln m\u00f6chten. Und dar\u00fcber hinaus gilt weiterhin: Bleiben Sie authentisch! Wenn regelm\u00e4\u00dfige Foto-Stories Sie unter Druck setzen und Sie versuchen, sich daf\u00fcr zwanghaft in Szene zu setzen, dann ist dies nicht Ihr Medium. Und das werden fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch die User merken.<\/p>\n<p>Wer ausschlie\u00dflich private Inhalte mit seiner Familie oder seinen Freunden teilen m\u00f6chte und nur Ausgew\u00e4hltes aus dem Privatleben mit Kunden teilen m\u00f6chte, sollte \u00fcber einen geschlossenen Account nachdenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sein vor Schein<\/strong><\/p>\n<p>Wer sich im Internet pr\u00e4sentiert, sollte sich im Vorfeld also auch \u00fcber die Inszenierung Gedanken machen. Jede \u00bbM\u00f6chtegerngr\u00f6\u00dfe\u00ab kann sich erfolgreicher darstellen, als sie ist. Das gelingt besonders leicht mit Fotos. Nehmen wir einmal das Beispiel eines jungen Betriebswirtschaftsabsolventen. Frisch von der Uni und auf dem Weg zur Selbstst\u00e4ndigkeit f\u00fcttert er seinen Instagram-Account tagt\u00e4glich mit zahlreichen Bildern. Am liebsten posiert er dabei neben einem teuren Lamborghini oder im eleganten Designer-Outfit. So etwas kann durchaus Eindruck schinden.<\/p>\n<p>Dieser junge Mann scheint alles richtig gemacht zu haben. Wenn man nur w\u00fcsste, dass er die Bilder mit dem feschen Flitzer, der gar nicht ihm geh\u00f6rt, im Parkhaus und die Bilder mit seinen exklusiven Outfits in der Umkleidekabine eines Designerladens gemacht hat. Was meinen Sie, was die Kunden denken, wenn dieser junge Mann nun mit einem alten Ford Ka vor ihrer T\u00fcr steht und versucht, seine Dienstleistung zu verkaufen? Handeln Sie deshalb stets nach der Devise: Sein vor Schein. Bleiben Sie Sie selbst bei all Ihren Aktivit\u00e4ten, denn Luftpumpen werden schnell ertappt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schummeln gilt nicht<\/strong><\/p>\n<p>Beim St\u00f6bern durch s\u00e4mtliche Unternehmensportale trifft man immer wieder auf einige erfolgreiche Profile. Unz\u00e4hlige Likes, zahlreiche positive Kommentare und viele Follower, Freunde und Kontakte. Nun liegt der Gedanke nahe: \u00bbWenn das bei dem funktioniert, warum dann nicht auch bei mir?\u00ab Sie nehmen sich eine Person, ein Unternehmen als Vorbild und passen Ihre Profile dementsprechend an. Die Postings sind \u00e4hnlich, Ihr gesamter Internetauftritt ist fast identisch. Und doch bleiben Reaktionen aus. Keine Interessenten, keine Kunden. Wie kann das sein? Eines ist sicher: An der Plattform liegt es nicht.<\/p>\n<p>Nun gibt es einige Analysen, die belegen wollen, dass Postings zu bestimmten Zeiten und an speziellen Wochentagen besonders wirksam sind. Vergessen Sie generelle Untersuchungen. Das User-Verhalten l\u00e4sst sich nicht pauschalisieren. Anstatt also nur nach einem Schema zu agieren, gilt vor allem die Devise: beobachten, ausprobieren und anpassen. Vielleicht funktionieren Businessblogs besonders gut, dann bitte mehr davon! Oder sind es doch die Fotos von Ihrem Privaturlaub? Dann z\u00f6gern Sie nicht, und teilen Sie Ihre Auszeit am Meer oder in den Bergen.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise sind es aber auch Ihre Podcasts, die bei den Usern besonders gut ankommen. Dann nehmen Sie Ihr Aufnahmeger\u00e4t nicht aus der Hand und produzieren Sie weiter. Sie merken: Was bei Person A gut gelingt, kann bei Person B durchaus gar keine Wirkung erzielen. Das zu machen, was die anderen vorleben, ist also der falsche Weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Achten Sie auf die Zielgruppe<\/strong><\/p>\n<p>Die Onlinewelt ist f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich. Jeder kann auf alles zugreifen zu jeder Zeit. Ihr Ziel sollte jedoch nicht darin bestehen, jeden zu erreichen, sondern vor allem Ihre Zielgruppe. Eine erfolgreiche Positionierung in der Onlinewelt erm\u00f6glicht es Ihrer Zielgruppe, genau Sie zu finden. Je besser Sie Ihre Klientel kennen und beschreiben k\u00f6nnen, desto erfolgreicher wird schlie\u00dflich die Kundengewinnung. Deshalb schauen Sie vorher genau, auf welchen Portalen Ihre zuk\u00fcnftigen Gesch\u00e4ftspartner unterwegs sind. Schlie\u00dflich ist es lediglich verlorene Zeit, tagt\u00e4glich junge Studienabsolventen mit Ihren Business-Tipps auf Facebook zu unterhalten, w\u00e4hrend die gestandenen Unternehmer, die Sie urspr\u00fcnglich mit Ihrem Weiterentwicklungsangebot ansprechen wollten, auf ganz anderen Seiten surfen.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich unsicher sind, welche Portale, welche Informationen f\u00fcr Ihre Zielgruppe funktionieren, dann probieren Sie auch hier einfach aus. Fragen Sie Ihre Neukunden, \u00fcber welchen Weg sie auf Sie aufmerksam geworden sind. Beobachten Sie, \u00fcber welches Portal Sie die meisten Anfragen generieren und welche kaum genutzt werden. Schon bald werden Sie auf diesem Wege genau die Funktionen, Portale und Beitr\u00e4ge finden, die wirkungsvoll Ihre definierte Zielgruppe ansprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vorsicht: Shitstorm<\/strong><\/p>\n<p>In der \u00d6ffentlichkeit zu stehen, hei\u00dft auch, mit Gegenwehr rechnen zu m\u00fcssen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie Ihren Internetauftritt einfach nur verwalten, anstatt aktiv zu kommunizieren, aber dann wird der Erfolg Ihres Unternehmens, der Marke, der Sie Ihren Namen gegeben haben, ausbleiben. Besonders der Social-Media-Bereich ist keine \u00bbEinbahnstra\u00dfen-Kommunikation\u00ab. Die User reagieren auf Postings, Videos und Bilder und erwarten diese Reaktionen auch von Ihnen. Eine erfolgreiche Positionierung funktioniert nicht, indem Sie Monologe halten, sondern nur indem Sie aktiv netzwerken, sich austauschen und Dialoge kreieren. Wenn Sie sich diese Vorgehensweise zu Herzen nehmen, werden Sie schon bald merken, wie Diskussionen entstehen. Nun liegt es an Ihnen, darauf entsprechend zu reagieren. Welche ist Ihre Art der rhetorischen Steuerung?<\/p>\n<p>Provokation ist nicht jedermanns Sache, und sensible Menschen werden auf negative Kommentare nur verunsichert reagieren. K\u00f6nnen Sie damit leben? Sind Sie bereit, Kritik einzustecken? Oder sind Sie selbst der Mensch, der gerne provoziert? Das ist auf der einen Seite gut, denn neben all den n\u00fcchternen Profilen bieten Sie eine Plattform, auf der es auch einmal so richtig zur Sache geht. Dann seien Sie sich aber bewusst, dass sich schnell zwei Lager bilden werden. Da gibt es die einen, die Sie lieben, und die, die Sie hassen. Sie k\u00f6nnen gestern noch wie ein K\u00f6nig gefeiert worden sein und heute wiederum durch ein un\u00fcberlegtes Posting zur Lachnummer werden. Seien Sie sich dessen bewusst, und fragen Sie sich, welche Art der Kommunikation die richtige f\u00fcr Sie ist. Eine, mit der Sie sich wohl f\u00fchlen und mit der Sie umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es gibt hierbei unterschiedliche Wege, mit negativen Kommentaren umzugehen. Wenn so genannte \u00bbHater\u00ab nur darauf aus sind, Sie und Ihr Business schlecht zu machen, m\u00fcssen Sie nicht auf jeden Kommentar reagieren. In manchen F\u00e4llen empfiehlt es sich, diese zu l\u00f6schen oder im Ernstfall den Verursacher zu blockieren und zu melden.<br \/>\nAnders sieht es mit konstruktiver Kritik aus. Gibt ein Kunde Ihnen Feedback zu einem Ihre Seminare oder kommentiert einen von Ihnen verfassten Blog mit kritischem Blick, dann sollten Sie dieses gern entgegennehmen und nutzen, um sich zu verbessern. Bedanken Sie sich f\u00fcr das Feedback und fragen Sie eventuell noch einmal genauer nach, was dem Kunden nicht gefallen hat oder worin Sie sich konkret verbessern k\u00f6nnen. So f\u00fchlt sich Ihr Gegen\u00fcber ernst genommen und wei\u00df, dass Sie Kritik annehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Strategische Konzepte statt \u00bbjust for fun\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Viele Onlinekan\u00e4le von Unternehmern verfolgen ein Konzept: n\u00e4mlich gar keins. Sie funktionieren getreu dem Motto: \u00bbOh, da habe ich ja schon lange nichts mehr gepostet. Da muss mal wieder was Neues kommen.\u00ab Und schnell wird ein Foto gemacht und auf Instagram ver\u00f6ffentlicht oder ein Beitrag auf Facebook verfasst. Erfolgreiche Markenpositionierung passiert jedoch nicht nach dem Zufallsprinzip. Sie basiert auf einem professionellen strategischen Konzept. Und die vielen Blogs, Beitr\u00e4ge, Fotos und Bilder m\u00fcssen demnach entsprechend gezielt gesteuert und verwendet werden. Ein m\u00f6gliches Konzept k\u00f6nnte sein, einen Redaktionsplan zu erstellen, welcher festlegt, wann welcher Kanal mit welchen Beitr\u00e4gen gef\u00fcttert wird. Und dabei geht es l\u00e4ngst nicht nur um die Inhalte, sondern auch um die Form.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich nun also vornehmen, regelm\u00e4\u00dfig zu vloggen, dann sollten Sie sich im Vorfeld \u00fcber das Equipment Gedanken machen, das Sie regelm\u00e4\u00dfig verwenden m\u00f6chten und welches einen professionellen Auftritt erm\u00f6glicht. W\u00e4hlen Sie ein Ger\u00e4t, das gute Aufnahmen garantiert und eine zuverl\u00e4ssige Akkuleistung vorweist.<br \/>\nAuch ein professioneller Vor- und Abspann ist sinnvoll, der in jedem Video an gleicher Stelle auftaucht, sodass eine Serie entstehen kann. Entwickeln Sie Routinen, die f\u00fcr eine Verl\u00e4sslichkeit sorgen. \u00c4hnlich ist es bei Audio-Podcasts. Verwenden Sie \u00e4hnlich lange Beitr\u00e4ge, denn der User gew\u00f6hnt sich daran. Wer sich regelm\u00e4\u00dfig auf Ihre 5-Minuten-Podcasts freut, die er auf dem Weg zur Arbeit h\u00f6rt, der wird nicht begeistert sein, wenn Sie Ihr Konzept pl\u00f6tzlich umschmei\u00dfen und 2-Stunden-Beitr\u00e4ge dazwischenstreuen.<\/p>\n<p>Machen Sie aus Ihren Netzwerkbeitr\u00e4gen eben solche Rituale und Routinen. Schon bald wird sich eine Kontinuit\u00e4t ergeben und Ihre Positionierung abrunden. F\u00fcr den Wirkungsrahmen ist ein strategisches Konzept also unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mehr Ansehen durch Wikipedia<\/strong><\/p>\n<p>Nun sind die meisten Portale ja f\u00fcr wirklich jeden zug\u00e4nglich. Egal was Sie machen, wie verr\u00fcckt Ihre Idee auch ist \u2013 Sie k\u00f6nnen sich positionieren, wo auch immer Sie wollen. Da gibt es nur wenige Ausnahmen. Eine davon ist das wohl popul\u00e4rste Onlinelexikon: Wikipedia. Auf diese Seite schafft es nur der, der auch wirklich etwas geleistet und Erfolge generiert hat. Einmal auf Wikipedia vertreten, generieren Sie nicht nur Ansehen und zeigen Ihre Professionalit\u00e4t, sondern Ihre potenzielle Klientel kann auch davon ausgehen, dass es sich bei Ihnen um keinen Schaumschl\u00e4ger handelt. Um sich in der Liste dieser \u00bbwichtigen\u00ab Personen einzureihen, braucht es jedoch mehr als nur ein Konzept. Sie ben\u00f6tigen eine gewisse Relevanz. Im Regelfall bedarf es mehrerer Publikationen, um dem Club der Wikipedia-Vertreter beizutreten.<\/p>\n<p>Ein Invest in diese Richtung sollte also in jedem Fall eine \u00dcberlegung wert sein, denn auch diese Onlineplattform bietet neben anderen Onlinekan\u00e4len eine effektive M\u00f6glichkeit, Ihre Marke erfolgreich zu platzieren.<br \/>\nWer bei Wikipedia in einem Artikel erscheint, baut auch sein Ansehen bei Suchmaschinenanfragen aus. Denn sind wir einmal ehrlich, wir vertrauen Wikipedia, und sobald ein Link hierzu in der Suchmaschine auftaucht, wird er mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch geklickt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Selbst machen oder outsourcen?<\/strong><\/p>\n<p>Angenommen Sie haben sich f\u00fcr einige Social-Media-Portale entschieden, die gut zu Ihnen passen. Sie wissen genau, was Sie posten m\u00f6chten und womit und wo Sie Ihre Zielgruppe ansprechen. Doch haben Sie ein Problem: die Zeit. Ihre Website haben Sie bereits in die H\u00e4nde einer Marketingagentur gegeben \u2013 und das mit Erfolg. Sie haben bereits jede Menge Aufrufe bekommen und viele neue Kunden generiert. Warum dann nicht auch Ihre Social-Media-Postings abgeben? Bevor Sie sich hierf\u00fcr entscheiden, gilt es, sich im Vorfeld mit den Agenturen auseinanderzusetzen. Denn gerade f\u00fcr die Kommunikation \u00fcber soziale Netzwerke ist eine pers\u00f6nliche Ansprache unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nliche Onlinekommunikation wird eine Agentur gut bedienen; das kann jedoch nur eine Agentur, die sich mit dem Thema Personal Branding auskennt und sich im Vorfeld strategisch mit Ihrem Markenimage auseinandergesetzt oder dieses sogar aufgebaut hat. Personal Branding hei\u00dft schlie\u00dflich auch: Individualit\u00e4t. Achten Sie also immer darauf, dass Ihre Postings auch weiterhin Ihrem \u00fcblichen Sarkasmus oder dem gewohnten gut recherchierten Fachkommentaren entsprechen.<\/p>\n<p>Eine Personal-Branding-Agentur unterscheidet sich von einer klassischen Marketingagentur vor allem dadurch, dass Sie nicht mit der Inszenierung eines Menschen, einer Marke startet. Sie setzt sich im Vorfeld detailliert mit dem Menschen hinter der Marke auseinander.<\/p>\n<p>Alles beginnt mit einer klaren Positionierung und einer authentischen strategischen Ausrichtung. Anhand des Markenavatars werden pers\u00f6nliche Texte und Grafiken kreiert, die genau dem Markenimage angepasst sind. Nur so kann auch eine authentische und individuelle Onlinekommunikation von einer Agentur gestaltet werden. Eine gute Personal-Branding-Agentur schn\u00fcrt ein Angebot auf Ihre Bed\u00fcrfnisse und achtet darauf, dass Ihre Pers\u00f6nlichkeit dabei stets im Vordergrund steht, dass Ihre Zielgruppe angesprochen wird, dass die Kan\u00e4le bedient werden, die notwendig und sinnvoll sind, und dass Beitr\u00e4ge gepostet werden, die zu Ihnen und Ihrer Sprache passen. Pr\u00fcfen Sie also vorher, welche Mittel n\u00fctzlich f\u00fcr Sie sein k\u00f6nnen. Eine gute Agentur, die sich in Sachen Personal Branding auskennt, wird Ihnen von einigen Dingen abraten und genau das Paket f\u00fcr Sie schn\u00fcren, dass Sie erfolgreich als Marke voranbringt. Eine gute Agentur \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr Sie als Kunden und steht Ihnen mit einer hohen Glaubw\u00fcrdigkeit und seri\u00f6ser Haltung gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5-Sterne-Bewertungsportale<\/strong><\/p>\n<p>Sie kennen sicher auch die vielen Bewertungsportale im Internet. Vielleicht haben Sie sich auch schon mal die Beurteilungen anderer angeschaut, bevor Sie sich entschieden haben, etwas zu kaufen oder nicht zu kaufen. Hier geben mittlerweile sehr viele Kunden ihre Bewertungen ab. Wer heute etwa einen attraktiven Arbeitgeber sucht, der recherchiert im Internet zun\u00e4chst in zahlreichen Bewertungsportalen.<br \/>\nHier erf\u00e4hrt der Interessent nicht nur, wie gut der Kaffee in der Kantine schmeckt, sondern auch, ob das Unternehmen Weiterbildungsangebote bereith\u00e4lt oder Betreuungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Kleinen anbietet.<\/p>\n<p>Auch Kunden geben Ihre Bewertungen im Internet ab. \u00c4rzte, Restaurants, Hotels und Unternehmer aller Art geben immer h\u00e4ufiger die M\u00f6glichkeit, ihre Dienstleistungen zu bewerten. Kein Wunder, denn auch die potenziellen Kunden klicken sich vor dem ersten Besuch immer h\u00e4ufiger durchs Netz. Dabei geht es nicht nur um das kosteng\u00fcnstigste Angebot, das beste Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis, sondern auch um die detaillierten Erfahrungen anderer K\u00e4ufer, Kunden und G\u00e4ste. Heute gibt es kaum etwas, das die Kaufentscheidung eines Kunden so sehr beeinflusst, wie die Bewertung anderer Kunden im Internet.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein Unternehmen hei\u00dft das: Ein positives Feedback der Kunden auf Bewertungsportalen f\u00f6rdert die Onlinekundengenerierung. Trotz der zunehmenden Popularit\u00e4t der Bewertungsplattformen sind sich viele Unternehmen immer noch nicht deren Macht bewusst. Mit dieser Art von Empfehlungsmarketing das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, ist f\u00fcr sie, wie auch viele andere digitale Tools, noch Neuland. Dabei ergeben sich hierdurch einige Vorteile, die sich zunehmend im Erfolg und in der Steigerung des Umsatzes bemerkbar machen k\u00f6nnen. Viele positive Bewertungen sind nicht nur verantwortlich f\u00fcr eine zunehmende Beliebtheit des Unternehmens, sondern sie k\u00f6nnen sich auch auf das Goolge-Ranking auswirken. Mit der Anzahl der Bewertungen steigt auch die Aufmerksamkeit der Kunden, was dazu f\u00fchrt, dass die Homepage immer \u00f6fter angeklickt wird. Und je mehr Klicks, desto besser auch die Platzierung bei dem Suchmaschinen-Giganten Google.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gute Gr\u00fcnde f\u00fcr Kundenbewertungen<\/strong><\/p>\n<p>Wer transparent arbeitet, gewinnt das Vertrauen der Kunden deutlich schneller. Die Bewertungsportale bieten dem Interessenten eine gute Informationsquelle und einen verl\u00e4sslichen Wegweiser, wenn es darum geht, sich im Onlinedschungel der zahlreichen Anbieter zurechtzufinden. Wer erfolgreich gute Rezensionen generiert, kann sich schnell von anderen Anbietern absetzen. Leider sind die Bewertungen nicht immer positiv. Anstatt sie aber als schlechte Werbung zu empfinden, bieten diese jedoch ein gutes Feedback und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Entscheiden Sie sich f\u00fcr Bewertungsportale, dann achten Sie darauf, dass Sie im Falle einer negativen Bewertung schnell reagieren, um die Situation zeitnah zu entsch\u00e4rfen. Bieten Sie den unzufriedenen Kunden L\u00f6sungen an \u2013 nur so f\u00fchlen sie sich gut aufgehoben und ernst genommen. Und dies kann durchaus dazu f\u00fchren, dass sie Ihrem Unternehmen dann noch eine zweite Chance einr\u00e4umen und sp\u00e4ter vielleicht sogar zu Ihren Stammkunden werden und die Bewertung noch einmal ins Positive drehen. Bewertungen sind dar\u00fcber hinaus auch ein gutes Instrument f\u00fcr die eigene Marktforschung. Das Kundenfeedback gibt Ihnen Auskunft dar\u00fcber, welche Anforderungen an Sie und an Ihre Dienstleistung gestellt, welche Themen besonders interessant sind und wo noch Nachholbedarf besteht. Es ist eine Art Kummerkasten, offenes Beschwerdemanagement, das als hilfreiches und n\u00fctzliches Tool in Betracht gezogen werden sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Portale f\u00fcr welche Zielgruppe?<\/strong><\/p>\n<p>Google-Sterne, Amazon-Rezensionen, Proven Expert und, und, und. Die Anzahl der Bewertungsportale steigt rasant. Aber machen solche Bewertungsportale auch f\u00fcr jeden Unternehmer Sinn? Sie haben es sich sicher schon fast gedacht: Auch hier kann man nicht pauschalisieren. In so manchem Kontext macht es Sinn, die Bewertungen auf der eigenen Homepage und den Social-Media-Kan\u00e4len einzubinden. Eine weitere M\u00f6glichkeit ist, die eigenen Kunden um Rezensionen zu bitten. Schreiben Sie Ihre ehemaligen und bestehenden Kunden an, und bitten Sie diese um ein kurzes Feedback. \u00bbSind Sie mit unserem Service zufrieden?\u00ab, \u00bbWas gef\u00e4llt Ihnen besonders gut?\u00ab, \u00bbWas k\u00f6nnen wir noch besser machen?\u00ab Das Feedback der Kunden hilft Ihnen auf Ihrem pers\u00f6nlichen Weiterentwicklungsweg und dazu gibt es wertvolles Futter f\u00fcr Ihre eigene Homepage.<\/p>\n<p>Wer aber schaut wo? Es gibt einige Portale, die keine Relevanz f\u00fcr die eigene Zielgruppe haben. Arbeiten Sie etwa mit Vorst\u00e4nden, so k\u00f6nnen Sie zwar flei\u00dfig Bewertungen auf Proven Expert sammeln \u2013 und dennoch wird sie keiner lesen. Zumindest keiner aus Ihrer Zielgruppe. Haben Sie wiederum eine ganz andere Zielgruppe und m\u00f6chte das Vertrauen Ihrer Kunden durch ein ganz bestimmtes Produkt gewinnen oder m\u00f6chten Ihre absolute Seriosit\u00e4t zeigen, dann lohnt sich Proven Expert allemal.<\/p>\n<p>Handeln Sie hier ebenso wie mit Ihren Social-Media-Kan\u00e4len. \u00dcberpr\u00fcfen Sie, welche Portale f\u00fcr Ihre Zielgruppe ansprechend sind, und binden Sie diese ein. Dar\u00fcber hinaus: Werden Sie selbst aktiv, und generieren Sie Ihre Kundenstimmen via E-Mail oder Telefonat. Denn eines steht fest: Ein gutes Weiterempfehlungsmanagement ist eines der besten Tools f\u00fcr die Neukundengewinnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chic f\u00fcr Suchmaschinen<\/strong><\/p>\n<p>Google ist aktuell die erste Wahl, wenn es um Suchmaschinen geht. Sie suchen einen neuen Staubsauger, eine Urlaubsbetreuung f\u00fcr Ihre Katze oder einen neuen Therapeuten? Hand aufs Herz: Wer nimmt heute noch die Gelben Seiten in die Hand? Viel einfacher ist es doch, nach einem Klick auf dem PC, dem Tablet oder dem Smartphone gleich eine ganze Palette an Hightech-Saugern, an Hunde-Pensionen und -Hotels sowie an Psychotherapeuten pr\u00e4sentiert zu bekommen. Gleich auf der ersten Seite erscheinen vielversprechende Dienstleister und Unternehmen. Und so klicken Sie sich durch die ersten zehn.<\/p>\n<p>Wer aber klickt sich auch durch Seite 2, geschweige denn durch Seite 3 und 4 und 5 \u2026? Stellen Sie sich vor, es gibt genau das, was Sie suchen. Es gibt genau die Katzenbetreuung, die Ihre Vorstellungen erf\u00fcllt: viel Raum zum Toben, ein extra Einzelzimmer f\u00fcr das sch\u00fcchterne kleine Wesen und einen angeschlossenen Tierarzt \u2013 nur f\u00fcr den Fall. Schade nur, dass diese besagte Katzen-Pension erst auf Seite 11 erschienen w\u00e4re und Ihnen nun vorenthalten bleibt. Eine gute Platzierung bei Google ist also durchaus wichtig f\u00fcr den k\u00fcnftigen Erfolg.<\/p>\n<p>Aber m\u00f6chten Sie sich nun f\u00fcr Google oder f\u00fcr Ihre Zielgruppe in Szene setzen? Nat\u00fcrlich: im Idealfall f\u00fcr beide. Und dennoch kann es durchaus eine gro\u00dfe Herausforderung sein, inhaltlich, pers\u00f6nlich und individuell zu \u00fcberzeugen, es jedoch auch zu schaffen, eine Relevanz im Netz zu erzeugen und damit auch eine gute Pr\u00e4senz bei Suchmaschinen. Es gilt also, den Spagat zu machen zwischen individuellen Texten, die die Pers\u00f6nlichkeit bestm\u00f6glich abbilden, aber trotz Suchmaschinenanpassung immer noch so klingen \u2013 individuell und authentisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Online steht nie still<\/strong><\/p>\n<p>Was heute noch brandaktuell ist, kann morgen schon wieder ein alter Hut sein. Die Onlinewelt ist immer in Bewegung \u2013 neue Social-Media- Plattformen kommen hinzu, alte werden nicht mehr genutzt oder ganz abgeschaltet. Nutzer ver\u00e4ndern sich und ziehen von einer Plattform zur n\u00e4chsten. Nehmen Sie zum Beispiel Facebook: Noch vor ein paar Jahren waren vornehmlich junge Menschen hier unterwegs, um sich mit Freunden zu verabreden, Fotos zu teilen und ihr Leben der Welt zu pr\u00e4sentieren. Mittlerweile ist Facebook zum Informationskanal f\u00fcr Unternehmen geworden, und die Generation 50+ hat die Social- Media-Plattform geentert. Die jungen sind weiter gezogen zu anderen Portalen.<\/p>\n<p>Oder nehmen Sie YouTube. Vor noch einigen Jahren sah man dort Amateurvideos von Zoobesuchen oder Urlaubseindr\u00fccke. Mittlerweile bietet die Plattform zahlreiche Tutorials zu allen m\u00f6glichen Themen an \u2013 vom Stricken \u00fcber das Reparieren von Autos bis hin zur Retusche in Photoshop. \u00dcber die Jahre wurden die Videos immer professioneller und ziehen somit auch eine andere Klientel an. Keiner kann sagen, wie sich die Onlinemedien entwickeln werden. Vielleicht werden Sie schon in den n\u00e4chsten Jahren via Virtual Reality Seminare halten. Bleiben also auch Sie, genau wie die Onlinewelt, in Bewegung, und verfolgen Sie die Entwicklungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Onlinewelt ersetzt nicht die klassische Kommunikation<\/strong><\/p>\n<p>Nun bietet die Onlinewelt eine Vielzahl von M\u00f6glichkeiten, sich zu pr\u00e4sentieren, und spielt f\u00fcr das Personal Branding eine enorm wichtige Rolle. Webseiten, Podcasts, Vlogs, Social Media \u2013 alles Tools, die den Mensch als Marke in der Onlinewelt pr\u00e4sentieren. Dennoch ist es ein Trugschluss zu glauben, dass die Onlinewelt alles vorher Dagewesene ersetzt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Vor einigen Jahren noch kam es zu einer gro\u00dfen Aufregung. Der Kindle kam auf den Markt. Wir haben nun die M\u00f6glichkeit, g\u00fcnstige E-Books auf einem kleinen, handlichen Bildschirm zu lesen, und k\u00f6nnen dabei aus einer ganzen Reihe von B\u00fcchern w\u00e4hlen. Das ist wesentlich angenehmer, als einen Haufen B\u00fccher mit sich herum zu tragen und dazu noch platzsparend. Die Bef\u00fcrchtungen waren also nicht unbegr\u00fcndet. Kleine Buchl\u00e4den bef\u00fcrchteten ihren Niedergang \u2013 die Haptik w\u00fcrde keine Rolle mehr spielen. Doch was geschah? Der E-Book-Markt hat bis heute weniger als 10 Prozent des Buchmarktes eingenommen und stagniert.<\/p>\n<p>Gerne wird auch behauptet, dass Ihre Onlineaktivit\u00e4ten den klassischen Vertrieb ersetzen. Nie wieder telefonieren, keine Kundenakquise mehr, kein Vertrieb mehr: Das alles k\u00f6nnen Sie durch die Onlinekan\u00e4le kompensieren \u2013 ein klassischer Trugschluss! Stellen Sie sich einen Motor mit acht Zylindern vor. Dieser wird nicht mehr die volle Leistung bringen, wenn Sie einen oder zwei Zylinder entfernen. Die Wirkung klassischer Vertriebs- und Kommunikationsmittel ist und bleibt ein wichtiger Teil in der erfolgreichen Positionierung.<\/p>\n<p>Wenn Sie an Weihnachten Ihren Kunden eine sch\u00f6ne Karte schicken, dann werden sie ihr deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken, als einer nett gestalteten E-Mail, die wom\u00f6glich ohnehin direkt in den Spam-Ordner wandert. Was guten Vertrieb ausmacht, lesen Sie im dazugeh\u00f6rigen Kapitel 3. Die Onlinewelt ist also lediglich ein Puzzlest\u00fcck, ein Teil eines gro\u00dfen Ganzen, wenn es darum geht, die eigene Marke aufzubauen. Sie kann dazu beitragen, sie kann eine bestimmte Position einnehmen, eine Aufgabe \u00fcbernehmen, die andere Kan\u00e4le nicht \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, aber sie kann nicht alles allumf\u00e4nglich ersetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/Top20-Blogneu-002-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-672912\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/Top20-Blogneu-002-1-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_672760\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/BloggerRelevanzIndex2019.news-aktuell-Infografik-Relevanteste-Blogs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672760\" class=\"size-thumbnail wp-image-672760\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/BloggerRelevanzIndex2019.news-aktuell-Infografik-Relevanteste-Blogs-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-672760\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_671683\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/IMG-20190906-WA0016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671683\" class=\"size-thumbnail wp-image-671683\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/IMG-20190906-WA0016-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-671683\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019: Blogs von Frauen<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Benjamin Schulz: &#8222;Das gro\u00dfe Personal-Branding-Handbuch&#8220; &nbsp; &nbsp; Der Mensch als Marke in der Onlinewelt Von Philippe Fiedler und Benjamin Schulz Sie dr\u00fccken den Startknopf Ihres Monitors. Der PC f\u00e4hrt hoch. Sie melden sich an. 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