{"id":673027,"date":"2020-02-08T16:12:22","date_gmt":"2020-02-08T15:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=673027"},"modified":"2020-02-08T16:12:22","modified_gmt":"2020-02-08T15:12:22","slug":"buchauszug-diana-roth-zu-jung-zu-alt-zu-schwanger-zu-qualifiziert-so-tickt-die-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2020\/02\/08\/buchauszug-diana-roth-zu-jung-zu-alt-zu-schwanger-zu-qualifiziert-so-tickt-die-arbeitswelt\/","title":{"rendered":"Buchauszug Diana Roth: &#8222;Zu jung! Zu alt! Zu schwanger! Zu qualifiziert! So tickt die Arbeitswelt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug Diana Roth: &#8222;Zu jung! Zu alt! Zu schwanger! Zu qualifiziert!<\/strong><br \/>\n<strong>So tickt die Arbeitswelt&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Bei Twitter @dianarothcoach1<\/p>\n<div id=\"attachment_673033\" style=\"width: 498px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-673033\" class=\"size-full wp-image-673033\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth_diana_klein_009-Kopie-f\u00fcr-Christoph.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth_diana_klein_009-Kopie-f\u00fcr-Christoph.jpg 488w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth_diana_klein_009-Kopie-f\u00fcr-Christoph-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><p id=\"caption-attachment-673033\" class=\"wp-caption-text\">Diana Roth (Foto: PR)<\/p><\/div>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\"><br \/>\n<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Mitarbeitergespr\u00e4che nach Gutsherrenmanier oder Edelmenschtum<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbIch behaupte, je h\u00f6her die Position, desto weniger z\u00e4hlt die Fach-\/Methodenkompetenz. Es ist die Pers\u00f6nlichkeits-\/Sozialkompetenz, die den Ausschlag gibt, ob man ein guter Mitarbeiter ist.\u00ab<\/p>\n<p>Erste Unternehmen schaffen Mitarbeitergespr\u00e4che bereits wieder ab, w\u00e4hrend sie gleichzeitig in allen Fachausbildungen noch als das alleinseligmachende Personalf\u00fchrungsinstrument deklariert werden.<\/p>\n<p>\u00bbMitarbeitergespr\u00e4che sind doof!\u00ab, sagte Hans M., angehender Technischer Kaufmann aus Basel, im Fach Personalbeurteilungen zu mir als Dozentin. Und er fuhr fort: \u00bbIn unserem Unternehmen sind diese Gespr\u00e4che optional und dauern allerh\u00f6chstens zehn Minuten. Vorher m\u00fcssen wir jedoch ausstempeln.\u00ab<\/p>\n<p>Autsch! Das kann doch nicht wahr sein! Werfen wir einen Blick in die sch\u00f6ne Theorie der Lehrb\u00fccher: Mitarbeitergespr\u00e4che sollen Beurteilungs- und Qualifikationsgespr\u00e4che sein. Mitarbeiter erfahren von ihren Vorgesetzten, wie sie die qualitativen und quantitativen Leistungs- und Verhaltensziele beurteilen.<\/p>\n<p>Damit soll die Beziehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern vertieft, verbessert, gekl\u00e4rt und idealerweise sollen zuk\u00fcnftige Entwicklungsm\u00f6glichkeiten besprochen werden. Das Sahneh\u00e4ubchen in den Beschreibungen zu diesem wichtigen Thema lautet sinngem\u00e4\u00df: Eine etwaige Lohnrelevanz in einem Beurteilungsgespr\u00e4ch ist umstritten. Priorit\u00e4t hat immer die Beurteilung der Ziele, die ja durch den Lohn bereits monatlich \u00bbhonoriert\u00ab werden.<\/p>\n<p>Also doch eine Einbahnstra\u00dfe? Nein! Ein Mitarbeitergespr\u00e4ch ist der Abgleich von zwei Seiten. Ein F\u00fchrungsinstrument, welches auf Augenh\u00f6he zu erfolgen hat. Dabei kann es wirklich ein lebendiges, tolles F\u00fchrungsinstrument sein. Es kann aber auch eine unbeliebte, administrative Routine sein. F\u00fchrungskr\u00e4fte nennen es gerne: \u00bbDer j\u00e4hrliche Papiertigerwahnsinn\u00ab. Ein Beurteilungssystem, welches nicht \u00fcberlegt und sinnhaft in einem gesamten F\u00fchrungsprozess integriert ist, kann nicht nachhaltig erfolgreich sein. Es bleibt zwangsl\u00e4ufig eine Alibi\u00fcbung und allgemein verhasst.<\/p>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte, die nach Gutsherrenart f\u00fchren, tragen sie noch, diese alten Z\u00f6pfe, und es ist kein leeres Versprechen, wenn ich sage: \u00bbSobald ich sie erwische, schneide ich sie ihnen ab!\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mitarbeitergespr\u00e4che \u2013 Praxisbeispiele von \u00bbb\u00f6sen\u00ab und \u00bbguten\u00ab Vorgesetzten<\/strong><\/p>\n<p>Da ist der Leiter Bauhof. Ein alter Haudegen, der in wenigen Jahren pensioniert wird. Er f\u00fchrt zwanzig Werkhofmitarbeitende mit strenger, autorit\u00e4rer Hand. Sein Lieblingsspruch, und den k\u00f6nnen alle Mitarbeiter auswendig, lautet: \u00bbDu wirst nicht f\u00fcrs Denken bezahlt, sondern f\u00fcrs Arbeiten. Denken tu ich hier!\u00ab<\/p>\n<p>In bester Gutsherrenart l\u00e4sst er einen Mitarbeiter nach dem anderen zum Gespr\u00e4ch antreten. Seine eigene Redezeit betr\u00e4gt achtzig Prozent. Er stellt geschlossene Fragen und redet viel \u00fcber Arbeitskollegen. Er beurteilt, spricht in Ich-S\u00e4tzen, schaut st\u00e4ndig auf die Uhr, w\u00e4rmt alte Geschichten auf. Das Beste: Er hat zu jedem seiner Mitarbeiter eine Art Rabattmarkenheft angelegt. Klammheimlich eine \u00bbhidden agenda\u00ab. Jeder Fehler wird fein s\u00e4uberlich gesammelt und am Tag des Mitarbeitergespr\u00e4chs eingel\u00f6st. Denn hier erfolgt der Rundumschlag.<\/p>\n<p>Der Leiter Bauhof ist der festen Meinung, fehlende Anerkennung f\u00fchre zu mehr Leistung und jedes Lob m\u00fcsse mit einer Kritik verkn\u00fcpft sein. Zum Schluss sagt er fast immer g\u00f6nnerhaft, er werde sich f\u00fcr den Mitarbeiter beim Big Boss einsetzen und wenigstens eine kleine Gehaltserh\u00f6hung rausboxen. Die Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik hat sich f\u00fcr ihn bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber sind allerdings auch Mitarbeitergespr\u00e4che, in denen die F\u00fchrungskraft in die Rolle des Edelmenschen schl\u00fcpft, nicht im Sinne eines solchen Gespr\u00e4chs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-673035\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth.cover2_.png\" alt=\"\" width=\"433\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth.cover2_.png 433w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/02\/roth.cover2_-200x300.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 433px) 100vw, 433px\" \/><\/p>\n<p><strong>Buchauszug Diana Roth: &#8222;Zu jung! Zu alt! Zu schwanger! Zu qualifiziert!<\/strong><br \/>\n<strong>So tickt die Arbeitswelt&#8220;, 216 Seiten, 14,95 Euro, BusinessVillage 2020<\/strong><br \/>\n<strong>216 Seiten <a href=\"https:\/\/www.businessvillage.de\/Shop\/\">https:\/\/www.businessvillage.de\/Shop\/<\/a><\/strong><br \/>\n<strong>ISBN 978-3-86980-520-7<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es f\u00fcr Mitarbeitende sch\u00f6n zu h\u00f6ren, dass sie wertgesch\u00e4tzt werden. Beginnt der Chef jedoch mit: \u00bbLieber Mitarbeiter, du bist f\u00fcr mich das Wichtigste hier. Ich respektiere dich. Ich gebe dir gerne Wertsch\u00e4tzung. Ich begegne dir stets auf Augenh\u00f6he. Ich will dir bei deiner Weiterentwicklung helfen. Ich bin so froh, dass du in meiner Abteilung bist!\u00ab, dann f\u00fchlt der Mitarbeiter sich grausam ver\u00e4ppelt. Wenn er dann noch wei\u00df, dass der Chef gerade letzte Woche einen entsprechenden Kurs f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte besucht hat &#8230;<\/p>\n<p>Dieser gute Vorgesetzte hat einige Wochen zuvor den Mitarbeiter mit einem Formular ordnungsgem\u00e4\u00df eingeladen, einen Raum reserviert und sich mindestens zwei Stunden Zeit genommen. Er h\u00f6rte aktiv zu, lobte jede einzelne Selbstverst\u00e4ndlichkeit \u00fcber den Klee \u2013 \u00fcbrigens eine bew\u00e4hrte Methode, um Mitarbeiter, die gehen wollen, zu halten \u2013, h\u00f6rte die Selbstbeurteilung des Mitarbeiters und gab \u00fcberall einen Punkt mehr als in dessen Selbsteinsch\u00e4tzung. Er versprach das Blaue vom Himmel und die meiste Gespr\u00e4chszeit wurde den W\u00fcnschen des Mitarbeiters und der Vorgesetztenbeurteilung gewidmet. Er beendete das Gespr\u00e4ch so, wie er es begonnen hatte, beweihr\u00e4ucherte den Mitarbeiter und die gemeinsame Zukunft im Unternehmen. Nach dem Gespr\u00e4ch sank er selbstverliebt in den B\u00fcrosessel und klopfte sich selbst auf die Schulter. Gut gemacht, Hans! Du bist ein toller Chef.<\/p>\n<p>Die Absicht mag gut sein \u2013 aber wo die Echtheit der Worte nicht sp\u00fcrbar ist, da sind sie klar umsonst. Was \u00fcbrigens nicht nur f\u00fcr Mitarbeitergespr\u00e4che gilt.<\/p>\n<p>\u00bbGute F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fchren viele Feedbackgespr\u00e4che mit ihren Mitarbeitenden &#8230; ohne dass dies eines Formulars und eines vorgegebenen Intervalls bedarf.\u00ab Dieses Argument begegnet mir immer wieder. Ja, das ist richtig. Ich brauche kein Formular, um dieses Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren. Es dient nur als Hilfsmittel, damit an alles gedacht wird. Nicht mehr und nicht weniger. Und: Schriftlichkeit schafft Verbindlichkeit.<\/p>\n<p>Diese Verbindlichkeit ist wichtig, denn ich denke, es ist wertvoll f\u00fcr beide Seiten, einmal im Jahr eine ungest\u00f6rte Stunde zu haben und eine gegenseitige Standortbestimmung zu erfahren. Ziele des Unternehmens auf die eigene Funktion heruntergebrochen klar und deutlich zu sehen. Ein standardisiertes Gespr\u00e4ch ist ein hilfreicher Leitfaden und bietet Zeit f\u00fcr Zwischenmenschliches. Denn Hand aufs Herz, die wenigsten F\u00fchrungskr\u00e4fte haben gen\u00fcgend F\u00fchrungszeit zur Verf\u00fcgung. Sie m\u00fcssen lavieren zwischen Mitarbeitern, die Gespr\u00e4chszeit einfordern, und denen, die immer wieder deutlich zu verstehen geben, dass sie einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen.<\/p>\n<p>Stell dir vor diesem Hintergrund vor, dass eine K\u00fcndigungswelle anrollt: Was denkst du, welcher Name f\u00e4llt zuerst? Der des Mitarbeiters, mit dem man im engen Kontakt stand, oder der, der wie ein Fisch durchs Netz schl\u00fcpfte?<\/p>\n<p>Zugegeben: Die Art und Weise steht und f\u00e4llt mit der menschlichen Reife und Professionalit\u00e4t des Gespr\u00e4chsf\u00fchrenden \u2013 daran kann man arbeiten und M\u00e4ngel d\u00fcrfen kein Grund sein, das System als Ganzes infrage zu stellen. Obwohl ich mehr schlechte als gute Gespr\u00e4che erlebt habe, bin ich ein Verfechter dieses F\u00fchrungsinstruments. Erst ein transparentes, gelebtes, passendes und einheitliches Beurteilungssystem macht ein Unternehmen und seine sch\u00f6nen Worte in Leitbildern glaubw\u00fcrdig. Und die Wenn-ich-nix-sage-ist-schon-gut-Liga erh\u00e4lt damit einen deutlichen D\u00e4mpfer.<\/p>\n<p>Was so in Gro\u00dfkonzernen bereits gut gelebt wird, wird im Mittelstand immer noch bel\u00e4chelt oder nicht selten nur halbherzig durchgef\u00fchrt. Trotzdem sind Mitarbeitergespr\u00e4che sinnvoll: Personalabteilungen sammeln die Ergebnisse und werten sie zentral aus. Zuk\u00fcnftige Personalentscheide k\u00f6nnen in jedem einzelnen Personalprozess dadurch gest\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis: Das Mitarbeitergespr\u00e4ch kann zur Laufbahnplanung und Personalentwicklung hinzugezogen werden. Und es spielt auch beispielsweise bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen eine wesentliche Rolle. Zu viele Beurteilungskriterien \u00fcberfordern jedoch die meisten Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Das mag vielleicht auch den immer noch enormen Widerstand diesem F\u00fchrungsinstrument gegen\u00fcber erkl\u00e4ren, den Personaler t\u00e4glich erleben. Es gelingt nur selten, den beiderseitigen Nutzen eines Beurteilungssystems schmackhaft zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mitarbeitergespr\u00e4che erfolgreich meistern<\/strong><\/p>\n<p>Hier einige Erkenntnisse der Teilnehmer des Kurses \u00bbMitarbeitergespr\u00e4che erfolgreich meistern\u00ab:<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vorgesetzte wie Mitarbeiter bereiten diese Gespr\u00e4che vor.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Einladung zum Gespr\u00e4ch erfolgt mindestens zwei Wochen vor Termin.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Im Gespr\u00e4ch gilt der Chancen- und nicht der Rotstiftblick.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zu jeder Kritik\/jedem Lob geh\u00f6rt ein Beispiel.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nicht der Mensch wird beurteilt, sondern nur das gezeigte respektive erlebte Verhalten.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Faires Klartextreden ist besser als ein Kumpelgequatsche.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mitarbeitergespr\u00e4che werden immer in einem neutralen Raum gef\u00fchrt \u2013 St\u00f6rungen werden bereits im Vorfeld ausgeschlossen.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es wird nie \u00fcber andere getratscht.<\/p>\n<p>\u2022\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine Unterschrift unter dem Mitarbeitergespr\u00e4ch kann nicht erzwungen werden. Wenn der Mitarbeiter nicht einverstanden ist, dann soll er dies so vermerken und diesen Vermerk unterschreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Nutze das Mitarbeitergespr\u00e4ch f\u00fcr dein Selbstmarketing und f\u00fcr eine Standortbestimmung. Bereite dich gut darauf vor. Egal, wie dein Vorgesetzter dieses Gespr\u00e4ch f\u00fchrt, du holst das Beste f\u00fcr dich raus, denn du wei\u00dft, Ergebnisse aus diesem Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen zur Zeugniserstellung herangezogen werden. Auch der etwaige Nachfolger deines jetzigen Chefs erh\u00e4lt die Unterlagen und orientiert sich in der Regel an dem, was war.<\/p>\n<p>Leider gilt: Du kannst deinen Vorgesetzten nicht \u00e4ndern. Wenn er dieses Gespr\u00e4ch als unn\u00f6tig ansieht und es daher im Schweinsgalopp durchzieht, sagt das mehr \u00fcber ihn aus als \u00fcber dich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Diana Roth: &#8222;Zu jung! Zu alt! Zu schwanger! Zu qualifiziert! So tickt die Arbeitswelt&#8220; Bei Twitter @dianarothcoach1 Mitarbeitergespr\u00e4che nach Gutsherrenmanier oder Edelmenschtum \u00bbIch behaupte, je h\u00f6her die Position, desto weniger z\u00e4hlt die Fach-\/Methodenkompetenz. 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