{"id":672735,"date":"2020-01-14T10:00:10","date_gmt":"2020-01-14T09:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=672735"},"modified":"2020-01-14T11:56:49","modified_gmt":"2020-01-14T10:56:49","slug":"ein-teller-suppe-mit-sabine-huebner-die-frage-ob-familienunternehmen-ehrenwerter-sind-als-andere-und-ein-buggy-gate-der-deutschen-bahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2020\/01\/14\/ein-teller-suppe-mit-sabine-huebner-die-frage-ob-familienunternehmen-ehrenwerter-sind-als-andere-und-ein-buggy-gate-der-deutschen-bahn\/","title":{"rendered":"Ein Teller Suppe mit Sabine H\u00fcbner, die Frage, ob Familienunternehmen ehrenwerter sind als andere und ein Buggy-Gate der Deutschen Bahn"},"content":{"rendered":"<p>Sind Familienunternehmen vielleicht doch nicht qualit\u00e4tsbewusster, menschlicher im Umgang mit Mitarbeitern und auch sonst vorbildlicher als andere Unternehmen? Oder unterstellt man ihnen nur g\u00e4ngige Vorurteile? Marketingexpertin und Coach Sabine H\u00fcbner hat da wenig Zweifel und erz\u00e4hlt mir hier im &#8222;Ab der Fisch&#8220; bei einem Teller S\u00fc\u00dfkartoffel-Kokos-Suppe von ihrem Erleben: Bei der Beratung eines Schweizer Familienunternehmens bekamen sich der Eigent\u00fcmer und sein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in die Wolle. Ob Mitarbeiter einem \u00e4lteren Kunden helfen und ihnen schwere Taschen tragen d\u00fcrften?<\/p>\n<div id=\"attachment_672740\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672740\" class=\"size-medium wp-image-672740\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/huebner.sabine2018-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/huebner.sabine2018-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2020\/01\/huebner.sabine2018.jpg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><p id=\"caption-attachment-672740\" class=\"wp-caption-text\">Sabine H\u00fcbner (Foto: PR)<\/p><\/div>\n<p>Der Familienunternehmer war daf\u00fcr, der angestellte Manager dagegen. Warum? Aus versicherungsrechtlichen Gr\u00fcnden. So etwas umfasse ihre Police nicht. Es ging noch hin und her und nach einigen Minuten sprach der Familienunternehmer ein Machtwort: In seinem Unternehmen werde gef\u00e4lligst geholfen, basta.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Buggy Gate bei der Deutschen Bahn<\/strong><\/p>\n<p>Und nur wenige Stunden sp\u00e4ter kam auf der Webseite des &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220; diese Meldung: &#8222;Hilfe verweigert &#8211; Bahn bittet f\u00fcr Tweet an schwangere Reisende um Entschuldigung&#8220;. Was war passiert? Beim Einsteigen in einen Zug von M\u00fcnchen nach N\u00fcrnberg mit Kind und Kinderwagen hatte eine schwangere Frau &#8211; so postete sie auf Twitter &#8211; eine Zugbegleiterin um Hilfe gebeten &#8211; vergeblich. Die Bahnangestellte haben ihre Bitte &#8222;achselzuckend&#8220; ignoriert.<\/p>\n<p>Doch statt die Kollegin zu entschuldigen twitterte die Deutsche Bahn laut &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220;: \u201eDie Kollegen sind nicht versichert, wenn sie Ihnen den Kinderwagen in den Zug tragen. Deshalb konnte sie auch nicht helfen. Denn passiert dabei etwas, muss sie es auf ihre eigene Kappe nehmen.\u201c\u00a0 Als Buggy-Gate wurde der Vorfall prompt kommentiert. Bis hin zu rechtliche Hinweisen und L\u00fcgen-Vorw\u00fcrfen wie diesem von einem Rechtsanwalt am Bodensee namens Leopold H\u00e4nel:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header class=\"tweet-header js-tweet-header flex flex-row flex-align--baseline\">\n<div class=\"nbfc \"><strong><span class=\"account-inline txt-ellipsis\">Leopold Haenel\u00a0<span class=\"username txt-mute\">@RA_Haenel<\/span><\/span><\/strong><\/div>\n<p><strong><a class=\"txt-size-variable--12 no-wrap\" href=\"https:\/\/twitter.com\/RA_Haenel\/status\/1216752546708148229\" target=\"_blank\" rel=\"noopener url noreferrer\">7h<\/a><\/strong><\/p>\n<\/header>\n<div class=\"tweet-body js-tweet-body\">\n<p class=\"js-tweet-text tweet-text with-linebreaks \" lang=\"de\"><strong>Glatt gelogen, liebe <a class=\"link-complex\" href=\"https:\/\/twitter.com\/DB_Bahn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener user noreferrer\" data-user-name=\"DB_Bahn\">@ <span class=\"link-complex-target\">DB_Bahn<\/span><\/a> . Ihre Mitarbeiter m\u00fcssen die Haftung f\u00fcr Kinderwagen-Anheben nur dann \u00fcbernehmen, wenn es ihnen von der Bahn AG ausdr\u00fccklich untersagt wurde. Das ist offenbar der Fall. Das ist nicht nett Ihren Mitarbeitern &amp; Fahrg\u00e4sten gegen\u00fcber.<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de\">\n<\/div>\n<p>Schlie\u00dflich ruderte das Deutsche-Bahn-Social-Media-Team dann doch noch zur\u00fcck laut &#8222;Rheinischer Post&#8220;: &#8222;Wenn DB-Mitarbeiter unseren Reisenden helfen, dann sind sie auch versichert. Unsere Antwort auf Ihren Tweet war bedauerlicherweise falsch. Daf\u00fcr m\u00f6chten wir uns schon einmal auf diesem Wege entschuldigen.&#8220;<\/p>\n<p>Mehr noch. Ein Konzernsprecher sagte, dass die Mitarbeiter sogar geschult und angehalten seien, Reisenden &#8211; mit Rollstuhl oder Kinderwagen &#8211; beim Ein- und Aussteigen behilflich zu sein. Schade nur, dass manche Mitarbeiter ihre Pflichten nicht kennen, sich irren \u00fcber ihre Haftung und bei selbstverst\u00e4ndlichen Hilfeleistungen lieber \u00fcber alle Eventualit\u00e4ten und Versicherungen nachdenken, statt beherzt anzupacken.<\/p>\n<p>So beherzt wie der Kunde von Sabine H\u00fcbner ein Machtwort sprach und seinem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Werteskala des Unternehmens klar machte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_671683\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671683\" class=\"size-thumbnail wp-image-671683\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/IMG-20190906-WA0016-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-671683\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019: Blogs von Frauen<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-thumbnail wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind Familienunternehmen vielleicht doch nicht qualit\u00e4tsbewusster, menschlicher im Umgang mit Mitarbeitern und auch sonst vorbildlicher als andere Unternehmen? Oder unterstellt man ihnen nur g\u00e4ngige Vorurteile? Marketingexpertin und Coach Sabine H\u00fcbner hat da wenig Zweifel und erz\u00e4hlt mir hier im &#8222;Ab &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2020\/01\/14\/ein-teller-suppe-mit-sabine-huebner-die-frage-ob-familienunternehmen-ehrenwerter-sind-als-andere-und-ein-buggy-gate-der-deutschen-bahn\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[8890,8891,269,1550,1872,3845,1071,7259],"class_list":["post-672735","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-koelner-stadtanzeiger","tag-buggy-gate","tag-deutsche-bahn","tag-ein-teller-mit","tag-rheinische-post","tag-sabine-hubner","tag-twitter","tag-werte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=672735"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":672742,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/672735\/revisions\/672742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=672735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=672735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=672735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}