{"id":672417,"date":"2019-11-27T11:39:42","date_gmt":"2019-11-27T10:39:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=672417"},"modified":"2019-11-27T12:56:08","modified_gmt":"2019-11-27T11:56:08","slug":"in-meinem-unternehmen-kann-ich-keine-karriere-machen-glauben-64-prozent-der-mitarbeiter-erschreckendes-umfrageergebnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/11\/27\/in-meinem-unternehmen-kann-ich-keine-karriere-machen-glauben-64-prozent-der-mitarbeiter-erschreckendes-umfrageergebnis\/","title":{"rendered":"In meinem Unternehmen kann ich keine Karriere machen, glauben 64 Prozent der Mitarbeiter &#8211; erschreckendes Umfrageergebnis"},"content":{"rendered":"<p>Da die Karriere der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen nun mal keine Privatsache sein kann, ist das Ergebnis erstaunlich: 72 Prozent der Arbeitnehmer f\u00fchlen sich bei der Karriereplanung nicht gen\u00fcgend unterst\u00fctzt von ihren Arbeitgebern. Das zeigt eine Umfrage von der Online-Jobplattform StepStone. Blamables Ergebnis f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Personaler: <span style=\"float: none;background-color: transparent;color: #333333;cursor: text;font-family: 'Helvetica Neue',Helvetica,Arial,'Nimbus Sans L',sans-serif;font-size: 15px;font-style: normal;font-variant: normal;font-weight: 300;letter-spacing: normal;text-align: left;text-decoration: none;text-indent: 0px;text-transform: none\">64 Prozent glauben dann auch, dass sie ihre Karriereziele bei ihrem aktuellen Arbeitgeber nicht erreichen k\u00f6nnen, so die Umfrage. Diese Kandidaten d\u00fcrften also umso leichter abzuwerben sein.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jeder vierte verlie\u00df seine letzte Company weil er kein Weiterkommen sah<\/strong><\/p>\n<p>Nur 17 Prozent der Befragten &#8211; also nicht einmal jeder f\u00fcnfte &#8211; denken, dass ihr Arbeitgeber ihnen gute Aufstiegschancen und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten bietet. Bedrohlich sind vor allem die Folgen: 25 Prozent der Arbeitnehmer haben ihre letzte Stelle unter anderem wegen mangelnder Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten gek\u00fcndigt, laut StepStone.<\/p>\n<p>Klar, dass bei StepStone insbesondere die J\u00fcngeren und da insbesondere die Ver\u00e4nderungswilligen klicken, aber dennoch: Genau die wollen die meisten Unternehmen ja halten, weil sie an deren Zukunftsf\u00e4higkeit glauben und sie als Arbeitskr\u00e4fte billiger sind als \u00e4ltere Arbeitnehmer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_665066\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665066\" class=\"size-medium wp-image-665066\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/05\/hire-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/05\/hire-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/05\/hire.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><p id=\"caption-attachment-665066\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erfolgslose Jahresgespr\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Interessant, dass die Jahresgespr\u00e4che &#8211; vor allem so, wie die meisten Unternehmen sie angehen und umsetzen &#8211; zwar inzwischen etabliert sind und allseits gelebt werden, nur dass sie an diesem ungl\u00fccklichen Ergebnis nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Laut StepStone steht auf dem Beschwerdezettel der Mitarbeiter: Sie w\u00fcnschen sich Personalgespr\u00e4che sowie die M\u00f6glichkeit, Erfahrung und Wissen mit den Kollegen zu teilen. Das erstere sollte hinzubekommen sein, wenn man nur will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Trotz Gro\u00dfraumb\u00fcros: Wissen teilen funktioniert nicht<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite d\u00fcrfte eigentlich gar kein Thema sein: denn die hochgelobten Gro\u00dfraumb\u00fcros sollten ja genau das sicherstellen. Tun sie nur nicht. Wie schon mehrfach hier im Management-Blog beschrieben.<\/p>\n<div id=\"attachment_672419\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672419\" class=\"size-medium wp-image-672419\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/stepstone.Anastasia_Hermann-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/stepstone.Anastasia_Hermann-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/stepstone.Anastasia_Hermann.jpg 434w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><p id=\"caption-attachment-672419\" class=\"wp-caption-text\">Anastasia Hermann<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jedoch: &#8222;Erfolgreiche Mitarbeitergewinnung und -bindung kostet viel Zeit. Das ist nichts, was nebenbei erledigt werden kann\u201c, sagt Anastasia Hermann von StepStone. Das d\u00fcrfte jedenfalls ein gravierender Punkt sein, wenn die K\u00f6pfe auch in den Personalabteilungen auf ein Minimum reduziert wurden im Kostensparwahn der Topmanager der vergangenen Jahre. Wer soll sich noch k\u00fcmmern, wenn kaum Zeit f\u00fcrs Allernotwendigste ist? Dann wird Arbeit, die sich nicht sofort erkennbar auszahlt zum Luxus. Nur dass Personalsorgen f\u00fcr Unternehmen eben keine Luxussorgen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_671683\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671683\" class=\"size-thumbnail wp-image-671683\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/IMG-20190906-WA0016-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-671683\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019: Blogs von Frauen<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-thumbnail wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da die Karriere der eigenen Mitarbeiter im Unternehmen nun mal keine Privatsache sein kann, ist das Ergebnis erstaunlich: 72 Prozent der Arbeitnehmer f\u00fchlen sich bei der Karriereplanung nicht gen\u00fcgend unterst\u00fctzt von ihren Arbeitgebern. 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