{"id":672311,"date":"2019-11-13T12:00:53","date_gmt":"2019-11-13T11:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=672311"},"modified":"2019-11-13T16:44:01","modified_gmt":"2019-11-13T15:44:01","slug":"to-dos-and-donts-bei-unternehmens-blogs-bloss-nicht-mit-einer-werbeplattform-verwechseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/11\/13\/to-dos-and-donts-bei-unternehmens-blogs-bloss-nicht-mit-einer-werbeplattform-verwechseln\/","title":{"rendered":"Do\u00b4s and Don\u00b4ts bei Unternehmens-Blogs: Blo\u00df nicht mit einer Werbeplattform verwechseln"},"content":{"rendered":"<p><strong>Corporate Blogs: F\u00fcnf Dinge, die ein Unternehmen unbedingt tun \u2013 und f\u00fcnf, die es eher lassen sollte<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit Corporate Blogs k\u00f6nnen Unternehmen in eigener Sache erz\u00e4hlen, sich positionieren, sichtbar werden und eigene Themen setzen. Ganz nebenbei lenken sie Leser auf die Unternehmens-Website. Ein Selbstl\u00e4ufer ist der Firmenblog aber nicht. Doch die unten aufgez\u00e4hlten Do\u00b4s and Don\u00b4ts helfen, ein Kommunikationstool aufzubauen, das Lesern auf Augenh\u00f6he begegnet. Ein <\/strong><strong>Gastbeitrag \u00fcber Unternehmens-Blog-Strategien f\u00fcr Unternehmen von Michael Kemme und Oliver Nermerich von Oliver Schrott Kommunikation (OSK) mit\u00a0 Referenzkunden wie Mercedes-Benz, ZF, Michelin oder Erwin Hymer Group.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_672312\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672312\" class=\"size-full wp-image-672312\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/oSK_Michael-Kemme.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/oSK_Michael-Kemme.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/oSK_Michael-Kemme-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/oSK_Michael-Kemme-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-672312\" class=\"wp-caption-text\">Michael Kemme, Beratung (Foto: OSK)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die f\u00fcnf Do\u00b4s\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Eine Content-Strategie entwickeln<\/strong><\/p>\n<p>Erfolgreiche Blogs verfolgen eine klare Content-Strategie. Die entwickelt man anhand einiger Fragen: F\u00fcr wen bloggen wir \u2013 und zu welchem Zweck? Welche Story wollen wir erz\u00e4hlen? M\u00f6chten wir Wissen vermitteln, Alltagseinblicke erlauben oder mit Kunden in den Dialog treten? Wichtig ist die Synchronisation mit der \u00fcbergeordneten Kommunikationsstrategie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Guten und relevanten Content liefern<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Story kommen die Themen: Ein guter Blog liefert regelm\u00e4\u00dfig richtig guten Content \u2013 relevant, aktuell, originell und spitz zugeschnitten. Spannende Inhalte findet, wer sich auf seine Kompetenzen besinnt: Welche Geschichten k\u00f6nnen wir eindr\u00fccklich erz\u00e4hlen, auf welchem Gebiet sind wir Experten? Welche Mitarbeiter sind starke Pers\u00f6nlichkeiten, wer brennt besonders f\u00fcr ein Thema? Neben Texten sorgen Grafiken und Videos f\u00fcr Abwechslung, hochwertige Fotos runden das Ganze ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Die Form wahren<\/strong><\/p>\n<p>Corporate Blogs sind authentisch und sprechen Leser direkt an, darin liegt ihre gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke. Der Tonfall darf also durchaus umgangssprachlich sein. Eine gewisse Form sollten die Beitr\u00e4ge trotzdem wahren. Dazu geh\u00f6ren eine klar erkennbare Struktur, eine einladende \u00dcberschrift und Zwischentitel, um den Lesefluss zu erleichtern. Das Lektorat r\u00e4umt Schachtels\u00e4tze auf und b\u00fcgelt Rechtschreibfehler aus. Zudem leben Blogbeitr\u00e4ge von einer gewissen L\u00e4nge. F\u00fcr Google gelten 500 bis 1500 W\u00f6rter als optimal. Wichtiger ist jedoch, dass die Textl\u00e4nge zum Inhalt passt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Suchmaschinenoptimierung beachten<\/strong><\/p>\n<p>Apropos Google: Wer einen Corporate Blog betreibt, will auch gelesen werden. Dabei kann die Suchmaschine helfen, wenn man einige Suchmaschinenoptimierungs-Regeln (SEO) beachtet. Google belohnt starke Keywords, pr\u00e4zise \u00dcberschriften, Links zu anderen Artikeln (auch innerhalb des Blogs), Blogrolls sowie die Social-Media-Vernetzung. Auch die Frequenz, mit der Beitr\u00e4ge erscheinen, ist wichtig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5. Das Management muss den Blog pushen<\/strong><\/p>\n<p>Der Corporate Blog ist ein Kommunikationskanal, dessen Bedeutung nicht untersch\u00e4tzt werden sollte \u2013 vor allem nicht in der Chefetage. Nicht nur, weil sich hochrangige Mitarbeiter auf dem eigenen Blog meinungsstark und pointiert positionieren k\u00f6nnen. Wenn die Vorgesetzten den Kommunikationskanal sch\u00e4tzen und Ressourcen bereitstellen, wirkt sich das positiv auf die Akzeptanz der Mitarbeiter aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_672313\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672313\" class=\"size-full wp-image-672313\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/OSK_HighRes-148.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/OSK_HighRes-148.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/OSK_HighRes-148-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/11\/OSK_HighRes-148-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-672313\" class=\"wp-caption-text\">Oliver Nermerich, Digital Kommunikation (Foto: OSK)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Und hier f\u00fcnf Don\u00b4ts:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Nie einfach drauf los schreiben<\/strong><\/p>\n<p>Ein erfolgreicher Blog-Launch braucht Vorbereitung. Sonst leidet im schlimmsten Fall direkt die Frequenz der Ver\u00f6ffentlichungen. Einige Beitr\u00e4ge sollten schon vorab fertig sein, bevor\u00a0der Blog online geht. Ein Redaktionsplan schafft \u00dcberblick \u00fcber die anstehenden Themen \u2013 und den Zeitaufwand, den es bedarf, sie umzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Nie den Aufwand untersch\u00e4tzen<\/strong><\/p>\n<p>Denn, ganz klar \u2013 ein guter Blog braucht Zeit und Ressourcen. Beitr\u00e4ge sollten sauber recherchiert und ansprechend aufbereitet sein. Mal eben kurz einen Artikel schreiben, am besten noch neben dem Tagesgesch\u00e4ft? Funktioniert selten. Viele Unternehmen setzen daher mehrere Mitarbeiter\/innen ein, die sich um den Corporate Blog k\u00fcmmern. Sie ver\u00f6ffentlichen Beitr\u00e4ge, schreiben Redaktionspl\u00e4ne und unterst\u00fctzen Mitarbeiter, die Texte beisteuern. Wer den Aufwand untersch\u00e4tzt, l\u00e4uft Gefahr, seinen Blog zu selten zu bespielen \u2013 und damit in die Irrelevanz abzudriften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Nie den Blog mit einer Werbeplattform verwechseln<\/strong><\/p>\n<p>Reine Werbung hat auf dem eigenen Blog nichts zu suchen \u2013 daf\u00fcr sind andere Kan\u00e4le da. Blogbeitr\u00e4ge sind frei von offensiven Werbebotschaften und Marketing-Sprech, sie sollen ihrem Leser einen Nutzen schaffen und kein Produkt anpreisen. Wer begeisterte Mitarbeiter zu Wort kommen l\u00e4sst und spannende Geschichten erz\u00e4hlt, wirbt sowieso f\u00fcr sich und sein Unternehmen \u2013 nebenbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Nie gegen die Konkurrenz schreiben<\/strong><\/p>\n<p>Von m\u00f6glichen Abmahnungen der Wettbewerber mal ganz abgesehen: Der Blog ist daf\u00fcr da, ein ehrliches Bild des eigenen Unternehmens zu zeigen \u2013 auf die eigenen St\u00e4rken hinzuweisen, ist da v\u00f6llig in Ordnung. Gegen andere anzuschreiben, ist jedoch ein absolutes No-Go. Dar\u00fcber hinaus gilt: Positive Beitr\u00e4ge erzeugen mehr Interaktion als negative: Sie werden h\u00e4ufiger geteilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5. Nie den Blog still und heimlich aufgeben<\/strong><\/p>\n<p>Manchmal ist einfach alles gesagt. Corporate Blogs werden eingestellt oder durch andere Ver\u00f6ffentlichungen ersetzt. Wenn schon gehen, dann aber bitte nicht einfach sang- und klanglos verschwinden und das Relikt einfach verwahrlosen lassen. Wie es richtig geht, hat j\u00fcngst Daimler demonstriert: Der Automobilhersteller k\u00fcndigte Anfang November an, seinen Blog einzustellen und alle Blogbeitr\u00e4ge zu archivieren. Daimler sorgte damit \u2013 im letzten Blogpost \u2013 noch einmal f\u00fcr richtig viel Resonanz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-thumbnail wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_671683\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671683\" class=\"size-thumbnail wp-image-671683\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/IMG-20190906-WA0016-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-671683\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2019: Blogs von Frauen<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Corporate Blogs: F\u00fcnf Dinge, die ein Unternehmen unbedingt tun \u2013 und f\u00fcnf, die es eher lassen sollte Mit Corporate Blogs k\u00f6nnen Unternehmen in eigener Sache erz\u00e4hlen, sich positionieren, sichtbar werden und eigene Themen setzen. 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