{"id":671672,"date":"2019-09-04T03:21:44","date_gmt":"2019-09-04T01:21:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=671672"},"modified":"2019-09-04T03:21:44","modified_gmt":"2019-09-04T01:21:44","slug":"fuenf-karriere-tipps-von-software-managerin-patricia-duchene-fuer-frauen-in-tech-jobs-und-nicht-nur-die","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/09\/04\/fuenf-karriere-tipps-von-software-managerin-patricia-duchene-fuer-frauen-in-tech-jobs-und-nicht-nur-die\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Karriere-Tipps von Software-Managerin Patricia DuChene f\u00fcr Frauen in Tech-Jobs- und nicht nur die:"},"content":{"rendered":"<p><b>F\u00fcnf Kariere-Tipps f\u00fcr Frauen und nicht nur in Technik-Jobs von <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/duchenepatricia\/\">Patricia DuChene<\/a>, der Chefin des US-Softwareunternehmens Wrike aus Kalifornien f\u00fcr die Region Europa-, Naher Osten und Afrika (Gastbeitrag).\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_671673\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671673\" class=\"size-full wp-image-671673\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/wrike.Patricia-DuChene-International-VP-of-Sales-1.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"425\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/wrike.Patricia-DuChene-International-VP-of-Sales-1.jpg 620w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/wrike.Patricia-DuChene-International-VP-of-Sales-1-300x206.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/09\/wrike.Patricia-DuChene-International-VP-of-Sales-1-438x300.jpg 438w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><p id=\"caption-attachment-671673\" class=\"wp-caption-text\">Patricia Du Chene (Foto: Wrike)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">63 Prozent der Frauen in Tech-Berufen glauben, wegen ihres Geschlechts im Job benachteiligt zu werden, zeigt der \u201c<span class=\"x_MsoHyperlink\"><a href=\"https:\/\/www.ivanti.de\/blog\/the-challenges-of-being-a-woman-in-technology\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"NotApplicable\">Ivanti Women in Tech Survey Report 2018<\/a>\u201c<\/span>\u00a0(Quelle: Ivanti:<a href=\"https:\/\/www.ivanti.de\/blog\/the-challenges-of-being-a-woman-in-technology\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"NotApplicable\">https:\/\/www.ivanti.de\/blog\/the-challenges-of-being-a-woman-in-technology<\/a>).<\/p>\n<p class=\"x_MsoNormal\">Wie das geschieht? Ihre Vorschl\u00e4ge werden abgelehnt, sie werden st\u00e4ndig unterbrochen in Meetings und vor allem gibt es zu wenige weibliche Vorbilder. Im anglo-amerikanischen Raum gr\u00fcnden Frauen deshalb immer h\u00e4ufiger Solidarit\u00e4tsnetzwerke, um ihre Einflussm\u00f6glichkeiten zu st\u00e4rken und sich gegenseitig zu helfen, individuelle und gemeinsame berufliche Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p>Im Software-Unternehmen Wrike hat DuChene die Gruppe WoW &#8211; Women of Wrike &#8211; gegr\u00fcndet, damit Frauen voneinander zu lernen und sich gegenseitig unterst\u00fctzen. Die WoW diskutieren berufliche Herausforderungen, wie das Hochstapler-Syndrom oder Elternzeit und steht gemeinsam f\u00fcr Ver\u00e4nderungen ein, die sie bei ihrem Unternehmen sehen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patricia DuChene, WoW-Gr\u00fcndungsmitglied und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Wrike in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, hat f\u00fcr Frauen, die ihre Karriere in der Tech-Branche vorantreiben wollen, deshalb f\u00fcnf Tipps:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>1) Machen Sie sich klar, was Sie wollen und stellen Sie sich auch so dar<\/b><\/p>\n<p>Eine ber\u00fchmte Statistik von Hewlett Packard (Quelle: Forbes Magazin: <b><\/b><a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/womensmedia\/2014\/04\/28\/act-now-to-shrink-the-confidence-gap\/%234fbbb43a5c41\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-auth=\"NotApplicable\">https:\/\/www.forbes.com\/sites\/womensmedia\/2014\/04\/28\/act-now-to-shrink-the-confidence-gap\/#4fbbb43a5c41<\/a>) belegt, dass sich M\u00e4nner auch dann um eine Stelle bewerben, wenn sie nur 60 Prozent der geforderten Qualifikationen mitbringen. Frauen bewerben sich nur, wenn sie 100 Prozent erf\u00fcllen. Deshalb verpassen sie oft Chancen auf Jobs, die sie eigentlich wollen. Schon allein das Wissen, dass sich nicht alle an die g\u00e4ngigen Konventionen halten, kann einen Vorteil bedeuten.<\/p>\n<p>Ich rate daher: Frauen, werdet euch dar\u00fcber klar, was ihr wirklich wollt und stellt euch anderen gegen\u00fcber auch so dar. Wenn wir einen Job wirklich wollen, m\u00fcssen wir nicht warten, bis wir uns hundertprozentig daf\u00fcr qualifiziert haben. Vielmehr sollten wir uns in die erste Reihe stellen und sagen: \u201cNimm mich, ich kann es.\u201d Frauen, die sich icht trauen, sollten sich jemanden suchen, der sie konsequent unterst\u00fctzt, anfeuert und sagt: &#8222;Du bist gro\u00dfartig und das sind die Gr\u00fcnde, warum du gro\u00dfartig bist&#8220;. Das muss niemand aus dem Arbeitsumfeld sein. Diese Rolle k\u00f6nnen sehr gut auch Ehepartner, Geschwister oder gute Freunde \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><b>2) Streichen Sie das Wort \u201eBescheidenheit\u201c aus Ihrem beruflichen Vokabular<\/b><\/p>\n<p>Nehmen Sie Megan Rapinoe, die Kapit\u00e4nin der US-Frauen-Fu\u00dfballnationalmannschaft. Sie ist sehr selbstbewusst und sagt, was sie denkt. Sie bekommt dadurch oft sehr viel Gegenwind in den Medien. Denn die Erwartungshaltung gegen\u00fcber Sportlerinnen ist immer noch: sie m\u00fcssen bescheiden und selbstlos sein.<\/p>\n<p>Viele m\u00e4nnliche Sportler sind das nicht und es wird als okay empfunden. Frauen in der Tech-Branche oder anderen Berufen, die weniger typisch f\u00fcr sie sind, m\u00fcssen lernen, ihre Bescheidenheit abzulegen. Wenn wir eine Bef\u00f6rderung bekommen, sollten wir sie nicht herunterspielen und verschweigen. Wir sollten stolz darauf sein und sagen: &#8222;Ja, ich wurde bef\u00f6rdert, weil ich einen tollen Job mache.\u201d Positiver Nebeneffekt: Wenn Sie Ihren Kolleginnen davon erz\u00e4hlen, motivieren Sie diese, ebenfalls die n\u00e4chste Bef\u00f6rderung anzugehen.<\/p>\n<p><b>3) Bewerten Sie R\u00fcckschl\u00e4ge richtig<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr jeden \u2013 nicht nur f\u00fcr Frauen \u2013 ist es einfacher, sich nach einem R\u00fcckschlag zur\u00fcckzuziehen und ihn mit sich selbst auszumachen. Denken Sie an den Spruch: \u201cWo gearbeitet wird, passieren Fehler\u201d. Im Vertrieb w\u00e4re es beispielsweise ein R\u00fcckschlag, einen Deal zu verlieren. Doch man kann auch nicht alle Deals gewinnen. Das w\u00fcrde bedeuten, man war nicht bereit, ein Risiko einzugehen oder hat sich die Ziele nicht hoch genug gesteckt. Dabei lernen und wachsen wir an hohen Zielen und Verbindlichkeiten. Stets auf Nummer sicher zu gehen, f\u00fchrt zu Stagnation und damit zum Ende jeder ambitionierten Karriere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>4) Seien Sie auf unbewusste Vorurteile und Stereotypen der Kollegen gefasst<\/b><\/p>\n<p>Unbewusste Vorurteile \u2013 Psychologen nennen es \u201cunconscious bias\u201d \u2013 beeinflussen t\u00e4glich jede unserer Entscheidungen am Arbeitsplatz. Oft sind wir Frauen selbst Teil solcher beeinflusster Entscheidungsprozesse. Auch bei meinem Arbeitgeber Wrike musste ich einige Male das Feedback nach Vorstellungsgespr\u00e4chen mit weiblichen Kandidaten in Frage stellen. Ich habe die Kollegen, die das Gespr\u00e4ch f\u00fchrten, gefragt, wie genau sie zu dem Schluss gekommen sind, dass die Bewerberin nicht f\u00fcr die Position geeignet ist. Mitunter h\u00f6rte ich dann die Antwort: \u201eDas habe ich so im Gef\u00fchl\u201c. Gerade solche Bauchentscheidungen m\u00fcssen wir unbedingt hinterfragen und uns ehrlich eingestehen, wenn ein Vorurteil \u2013 unbewusst \u2013 den Ausschlag gegeben hat. Das trifft auf weibliche Personaler nat\u00fcrlich genauso wie auf m\u00e4nnliche zu. Im privaten Umfeld mag das tolerierbar sein. Im Berufsleben m\u00fcssen wir aber daran arbeiten, den \u201cunconscious bias\u201d auszuhebeln. In meinen Augen ist das aktuell eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>5) Versuchen Sie, andere Frauen positiv zu beeinflussen und Vorbild zu sein<\/b><\/p>\n<p>Frauen, die eine Karriere in der Tech-Branche gemacht haben, haben Vorbildcharakter. Sie sollten ihren Einfluss dazu nutzen, andere zu st\u00e4rken und zu f\u00f6rdern. Als sich mir die Gelegenheit bot, das B\u00fcro Europa\/Naher Osten\/Afrika f\u00fcr Wrike als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin zu er\u00f6ffnen, ergriff ich sie ohne zu z\u00f6gern. Mit dem stetigen Wachstum des Teams und meines Einflusses wurde mir klar, dass viele Leute ihre Entscheidungen von mir abh\u00e4ngig machen \u2013 als sei ich eine Art Influencer bei Wrike. Diesen Einfluss wollte ich nach besten Kr\u00e4ften nutzen. Um mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen zu schaffen, gr\u00fcndete ich mit einigen gleichgesinnten Frauen die \u201eWoW\u201c, Women of Wrike. Es ist wichtig, entsprechende Formate zu schaffen, in denen Frauen unbefangen wachsen und lernen, wie sie ihre Karriere vorantreiben k\u00f6nnen. Wir Frauen m\u00fcssen oft viel mehr tun und mehr Zeit investieren, um beruflich an den gleichen Punkt zu gelangen wie ein Mann. Jede Frau, die hier etwas bewegen kann, sollte diese Chance nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch aus Solidarit\u00e4t nutzen. Es ist eine Herausforderung f\u00fcr die H\u00e4lfte der Menschheit, nicht allein f\u00fcr ein einzelnes Unternehmen oder die Tech-Branche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-medium wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Kariere-Tipps f\u00fcr Frauen und nicht nur in Technik-Jobs von Patricia DuChene, der Chefin des US-Softwareunternehmens Wrike aus Kalifornien f\u00fcr die Region Europa-, Naher Osten und Afrika (Gastbeitrag).\u00a0 &nbsp; &nbsp; 63 Prozent der Frauen in Tech-Berufen glauben, wegen ihres Geschlechts &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/09\/04\/fuenf-karriere-tipps-von-software-managerin-patricia-duchene-fuer-frauen-in-tech-jobs-und-nicht-nur-die\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[405,428,8598,8596,8595,5020,8597,8422],"class_list":["post-671672","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-frauen","tag-gastbeitrag","tag-karriere-tipps","tag-megan-rapinoe","tag-patricia-duchene","tag-tipps","tag-wow-woman-of-wrike","tag-wrike"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/671672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=671672"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/671672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":671675,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/671672\/revisions\/671675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=671672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=671672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=671672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}