{"id":671216,"date":"2019-07-21T22:12:35","date_gmt":"2019-07-21T20:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=671216"},"modified":"2019-07-22T12:43:46","modified_gmt":"2019-07-22T10:43:46","slug":"fuehrungskraefte-ohne-digitalstrategie-3-und-ihr-geschaeftsmodell-so-von-ulrich-goldschmidt-vom-dfk-verband-fuer-fuehrungskraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/07\/21\/fuehrungskraefte-ohne-digitalstrategie-3-und-ihr-geschaeftsmodell-so-von-ulrich-goldschmidt-vom-dfk-verband-fuer-fuehrungskraefte\/","title":{"rendered":"F\u00fchrungskr\u00e4fte ohne Digitalstrategie (3) \u2013\u00a0 Und Ihr Gesch\u00e4ftsmodell so? Von Ulrich Goldschmidt vom DFK-Verband f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<header class=\"entry-header\">\n<blockquote>\n<h1 class=\"entry-title\" style=\"text-align: left\"><strong><em>F\u00fchrungskr\u00e4fte ohne Digitalstrategie: Gastbeitrag von Ulrich Goldschmidt. Manager reden zwar von Digitalisierung \u2013 lassen ihren Worten aber keine Taten folgen. Um ihr Gesch\u00e4ftsmodell machen sie sich nicht so gro\u00dfe Sorgen, nach der Studie \u201eF\u00fchrung und Digitalisierung\u201c des<a href=\"https:\/\/www.die-fuehrungskraefte.de\/dfk\/\"> DFK-Verbands f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/a> Warum eigentlich nicht? (3)<\/em><\/strong><\/h1>\n<\/blockquote>\n<\/header>\n<header class=\"entry-header\">\n<div class=\"entry-meta\"><\/div>\n<\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<div class=\"at-above-post addthis_tool\" data-url=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/07\/16\/fuehrungskraefte-ohne-digitalstrategie-aber-selbst-fit-serie-2-von-ulrich-goldschmidt-vom-fuehrungskraefteverband\/\"><\/div>\n<div id=\"attachment_665877\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665877\" class=\"size-full wp-image-665877\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/goldschmidt.neu_.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"488\" \/><p id=\"caption-attachment-665877\" class=\"wp-caption-text\">Ulrich Goldschmidt (Foto: C.T\u00f6dtmann)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>Fast die H\u00e4lfte der Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in Deutschland glaubt schon, dass die Digitalisierung das Gesch\u00e4ftsmodell ihres Unternehmens grunds\u00e4tzlich in Frage stellen wird. Erstaunlicherweise sind die Top-Manager der Unternehmen da deutlich optimistischer. 60 Prozent der Vorst\u00e4nde und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sehen ihr aktuelles Gesch\u00e4ftsmodell durch die Digitalisierung nicht einmal teilweise gef\u00e4hrdet. Das hat der Berufsverband DFK \u2013 Verband f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in seiner Studie \u201eF\u00fchrung und Digitalisierung\u201c herausgefunden, f\u00fcr die er \u00fcber 1.500 Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte befragt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zuviel Optimismus im Top-Management<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der Geschwindigkeit mit der die Digitalisierung die Gesellschaft, die Kundenerwartungen und die Prozesse in den Unternehmen durchdringt, \u00fcberrascht es schon, wenn insbesondere Unternehmenslenker glauben, dass sie an alten Gesch\u00e4ftsmodellen festhalten k\u00f6nnen. Dabei: Es m\u00fcssen schon au\u00dfergew\u00f6hnliche und ausschlie\u00dflich analoge und analog denkbare Gesch\u00e4ftsmodelle sein, um jegliche Gef\u00e4hrdung durch Digitalisierung, Algorithmen und K\u00fcnstlicher Intelligenz ausschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Solche Gesch\u00e4ftsmodelle gibt es sicher nach heutigen Stand der Technik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Deshalb sollten Top-Manager jedes heutige Modell mit geh\u00f6riger Skepsis unter die Lupe nehmen, ob es nicht doch disruptiven Ver\u00e4nderungen zum Opfer fallen k\u00f6nnte. In der Wirtschaftsgeschichte sind immer wieder Unternehmen von der Bildfl\u00e4che verschwunden, weil sich das Topmanagement genau dies nicht vorstellen konnte. Bis heute. Das ist die Folge eines r\u00fcckw\u00e4rts gewandten Blicks, w\u00e4hrend ein mutiger Blick in die Zukunft n\u00f6tig gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch gerade erfolgreiche Gesch\u00e4ftsmodelle verleiten zudem dazu, sie bis zum letzten Moment weiterzuf\u00fchren und wie in einer Wagenburg zu verteidigen. Und tats\u00e4chlich erfordert es Mut und au\u00dferordentliche Visionen, um sich von einem lieb gewonnenen Gesch\u00e4ftsmodell zu verabschieden &#8211; solange es gut l\u00e4uft und Ertr\u00e4ge in die Unternehmenskassen sp\u00fclt. Nur: So verspielt man Wettbewerbsvorspr\u00fcnge und \u2013vorteile gegen\u00fcber mutigeren und vision\u00e4ren Konkurrenten schnell. Mit Mut und Visionen in einer Welt zunehmender Ungewissheiten verantwortungsvoll umgehen zu k\u00f6nnen, sind aber herausragende Eigenschaften von erfolgreichen Managern.<\/p>\n<p>Meine Empfehlung: Alles auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Und dabei Kunden und Mitarbeiter einbinden &#8211; von Anfang an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ftsmodelle entwickeln kann man nicht an den Algorithmus delegieren<\/strong><\/p>\n<p>Immerhin sagen 80 Prozent der Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte, dass die Digitalisierung ihnen dabei helfen wird, neue Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr die Unternehmen zu entwickeln. Bei den Top-Managern ist dieser Wert nur geringf\u00fcgig niedriger. Dabei wird die Entwicklung von Gesch\u00e4ftsmodellen auch in der Zukunft Teil der F\u00fchrungs- und Managementverantwortung bleiben. Es wird auf absehbare Zeit nicht funktionieren, diese Aufgabe schlicht an einen Algorithmus zu delegieren. Algorithmen entwickeln keine Gesch\u00e4ftsmodelle \u2013 das tun Menschen. Allerdings wird die Weiterentwicklung auf dem Gebiet der K\u00fcnstlichen Intelligenz und der Digitalisierung dabei helfen, solche Gesch\u00e4ftsmodelle schneller zu entwickeln und ans Laufen zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-medium wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte ohne Digitalstrategie: Gastbeitrag von Ulrich Goldschmidt. 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