{"id":670797,"date":"2019-06-02T08:00:59","date_gmt":"2019-06-02T06:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=670797"},"modified":"2019-06-03T13:08:01","modified_gmt":"2019-06-03T11:08:01","slug":"buchauszug-gerald-wolfahrt-gewinn-ist-nur-ein-nebenprodukt-wie-sie-unternehmerischen-erfolg-und-ein-erfuelltes-leben-in-einklang-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/06\/02\/buchauszug-gerald-wolfahrt-gewinn-ist-nur-ein-nebenprodukt-wie-sie-unternehmerischen-erfolg-und-ein-erfuelltes-leben-in-einklang-bringen\/","title":{"rendered":"Buchauszug Gerold Wolfarth: &#8222;Gewinn ist nur ein Nebenprodukt &#8211; Wie Sie unternehmerischen Erfolg und ein erf\u00fclltes Leben in Einklang bringen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/geroldwolfarth.piper.de\/\"><strong>Buchauszug von Gerold Wolfarth: &#8222;Gewinn ist nur ein Nebenprodukt &#8211; Wie Sie unternehmerischen Erfolg und ein erf\u00fclltes Leben in Einklang bringen&#8220;<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Erfolgreich in allen Lebensbereichen<\/strong><\/p>\n<p><strong> Gerold Wolfarth hat es zum Gr\u00fcnder und CEO eines europaweit agierenden Unternehmens f\u00fcr Ladenbaukonzepte gebracht. Das Geheimnis seines Erfolges? Zehn Leitlinien, die er mit Gewinn ist nur ein Nebenprodukt nun weitergeben m\u00f6chte.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_670798\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-670798\" class=\"size-full wp-image-670798\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/wolfahrt.png\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/wolfahrt.png 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/wolfahrt-300x200.png 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/wolfahrt-449x300.png 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-670798\" class=\"wp-caption-text\">Gerold Wolfarth (Foto: Piper)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erfolgreich in allen Lebensbereichen<\/strong><\/p>\n<p>Erfolg ist f\u00fcr mich nur dann gegeben, wenn er ganzheitlich ist, wenn ich also in allen Lebensbereichen erfolgreich bin: Beruf, Familie, Finanzen, Gesundheit, Freizeit und Freunde. Erst dann findet eine umfassende Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung statt, die f\u00fcr ein zufriedenes und erf\u00fclltes Leben grundlegend ist.<\/p>\n<p>Bisher habe ich Ihnen einige Techniken und Instrumente vorgestellt, die mich auf meinem Weg als Unternehmer und Privatperson begleiten. Aber was ist der wesentliche Faktor f\u00fcr meinen pers\u00f6nlichen Erfolg? \u2013 Etwas scheinbar sehr Einfaches: die Liebe. Meiner Meinung nach ist sie der Generalschl\u00fcssel f\u00fcr ein erfolgreiches, zufriedenes und gl\u00fcckliches Leben. Lieben Sie Ihre Mitarbeiter, lieben Sie Ihre Arbeit, lieben Sie sich selbst, lieben Sie den Ort, an dem Sie geboren wurden oder an dem Sie leben, denn Sie sind nicht zuf\u00e4llig dort. Nur wenn Sie das, was Sie tun, aus Liebe tun, ist es ehrlich, authentisch und nachhaltig. Wenn Sie jeden Ihrer Mitarbeiter von Herzen wertsch\u00e4tzen, ihm schlicht mit Liebe begegnen, dann sp\u00fcrt er oder sie dies, f\u00fchlt sich emotional zum Unternehmen hingezogen und hat Freude an seinem t\u00e4glichen Tun. Die bk Group zahlt ihren Angestellten vergleichsweise moderate Geh\u00e4lter, bei anderen Arbeitgebern w\u00fcrden sie vielleicht mehr verdienen. Aber trotzdem sind unsere Mitarbeiter loyal, und in unserem Unternehmen herrscht ein vielleicht einmaliges Betriebsklima.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ohne Liebe zu sich selbst ist meiner Meinung nach auch kein erf\u00fcllendes Privatleben m\u00f6glich: Ich kenne so viele Singles, die auf der Suche nach ihrem Traummann oder ihrer Traumfrau sind, aber sich selbst oder ihrem K\u00f6rper gegen\u00fcber eher negativ eingestellt sind. Wie wollen sie mit dieser inneren Einstellung die gro\u00dfe Liebe finden?<br \/>\nDie Welt, in der wir leben, vollzieht zurzeit epochale Umbr\u00fcche, und um diese Umw\u00e4lzungen aktiv begleiten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir lernen, anders zu denken und zu handeln als bisher. Das versuchen wir auch in der Managementphilosophie und im t\u00e4glichen Miteinander der bk Group zu leben. Meine zehn Leitlinien helfen uns jeden Tag dabei, und sie f\u00fchren zu wunderbaren Ergebnissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eines dieser Ergebnisse ist unser stetig steigender Firmengewinn. Er ist nicht oberstes Ziel. Aber ich habe ja gezeigt, dass die besonderen F\u00fchrungsmethoden, die wir in der bk Group leben, dazu gef\u00fchrt haben, dass unser Gesch\u00e4ft Jahr f\u00fcr Jahr rasant w\u00e4chst und sich mittlerweile erfolgreich in ganz Europa angesiedelt hat. Manchmal empfinde ich die Wucht dieses Erfolgs fast schon wie einen heranrollenden Sturm \u2013 zum Gl\u00fcck k\u00f6nnen wir unser Wachstum steuern, damit uns die Erfolgswelle nicht eines Tages unkontrolliert \u00fcberrollt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die bk family<\/strong><\/p>\n<p>Die bk Group, das bin nicht ich, das ist nicht irgendeine Homepage, sondern das ist jeder einzelne Mitarbeiter als Teil des Unternehmens. Ich als CEO habe meine Aufgaben, so wie jeder andere im Haus seine Aufgaben hat. Ich kenne jeden der zweihundert Mitarbeiter beim Namen, ihre Hobbys sind mir vertraut, und ich kenne ihre Ehepartner und ihre Kinder. Selbstverst\u00e4ndlich gratuliere ich jedem Mitarbeiter zum Geburtstag. Einmal im Jahr versammeln wir uns alle in unserem Headquarter in Endsee und feiern den \u00bbbk Excellence Day\u00ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr Mitarbeiter, die das w\u00fcnschen und die sich darauf einlassen, wollen wir sogar so etwas wie eine zweite Familie darstellen und haben deshalb den Namen der \u00bbbk family\u00ab kreiert. Die Idee der \u00bbbk family\u00ab entstand als Reaktion auf die Aussage eines Unternehmers, den ich eines Tages auf einem Unternehmertreffen in N\u00fcrnberg kennengelernt hatte. Seine Meinung \u00fcber die maximale Gr\u00f6\u00dfe von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen war eindeutig: \u00bbF\u00fcnfzig Mitarbeiter sind nach meiner Erfahrung die absolute Obergrenze, alles dar\u00fcber kannst du vergessen \u00ab, sagte er mir in einer Sitzungspause und nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarette. \u00bbDie kriegst du nicht mehr unter einen Hut und gut gef\u00fchrt. Die machen, was sie wollen, und tanzen dir auf der Nase herum.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das gab mir zu denken. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ungef\u00e4hr sechzig Mitarbeiter und sah das eigentlich nicht so. Trotzdem fragte ich mich, wie man ein gewisses Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl im Unternehmen herstellen und verst\u00e4rken k\u00f6nnte. So entstanden noch in der \u00bbIch-darf\u00ab-Phase die Idee und der Begriff der \u00bbbk family \u00ab.<br \/>\nAuf unserem n\u00e4chsten \u00bbbk Excellence Day\u00ab im Jahr 2007 erkl\u00e4rte ich den versammelten Mitarbeitern, was ich mir unter einer \u00bbbk family\u00ab vorstellte. \u2013 In einer Familie hat jeder seine Freiheiten, muss sich aber auch einbringen und hat seinen Anteil am Familienleben. Jedes Familienmitglied ist anders, das akzeptieren wir, denn das geh\u00f6rt ebenfalls zu den Grundtugenden einer Familie. Und in jeder Familie gibt es Regeln des Zusammenlebens, die zwar best\u00e4ndig neu verhandelt werden, aber das Miteinander doch grundlegend bestimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Firmenphilosophie, an der sich jeder Mitarbeiter der bk Group orientieren muss, fu\u00dft deshalb auf drei Grunds\u00e4ulen: Offenheit, Ehrlichkeit und Direktheit. Sie sind so elementar, dass sie auch in unserem Mission Statement festgehalten sind, worin die wesentlichen Punkte<br \/>\nlauten:<\/p>\n<p>\u2013 Wir treffen schnelle Entscheidungen.<br \/>\n\u2013 Wir fordern und f\u00f6rdern unsere Mitarbeiter durch Weiterbildungen.<br \/>\n\u2013 Wir sind kulturell offen.<br \/>\n\u2013 Wir sprechen Klartext.<br \/>\n\u2013 Wir kommunizieren direkt, offen und ehrlich miteinander.<\/p>\n<p>Offene Kommunikation hei\u00dft nicht nur, dass jeder Mitarbeiter, vom Lehrling bis zum Chef, in der Lage sein muss, Dinge, die ihn st\u00f6ren oder die Probleme bereiten, anzusprechen. Er muss auch offen sein f\u00fcr Kritik, f\u00fcr Anregungen, f\u00fcr neue Ideen und andere Sichtweisen. Denn in allem, was auf einen zukommt, steckt immer eine Chance, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Ein Chef, der nur Jasager als Mitarbeiter ausw\u00e4hlt und jegliche Anmerkungen, Ideen und auch Kritik vom Tisch wischt, ohne sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wird scheitern.<\/p>\n<p>Warum genau wir Ehrlichkeit fordern? Warum wir wollen, dass jedes Thema, so unangenehm es auch erscheinen mag, an- und ausgesprochen werden muss? \u2013 Weil nur dann das Management, die F\u00fchrungskr\u00e4fte, die M\u00f6glichkeit haben, zu reagieren. Wir haben ja schon gesehen: Oftmals wurzeln Unstimmigkeiten untereinander in der Art und Weise der Kommunikation. Manchmal wird einfach eine schriftliche Mitteilung falsch interpretiert, oder es verfestigen sich Meinungen, die dem Sachverhalt nicht umf\u00e4nglich gerecht werden k\u00f6nnen. Nur wenn ich diese Meinungen und Annahmen der Mitarbeiter kenne, kann ich sie verstehen. Ohne dieses Wissen neigt man als F\u00fchrungskraft unter Umst\u00e4nden dazu, ein falsches Urteil abzugeben, und reagiert unangemessen.<\/p>\n<p>Wir wollen au\u00dferdem nicht, dass in unserem Unternehmen hintenherum \u00fcber Dritte geredet wird. Wenn jemand etwas zu sagen hat, dann soll er auf denjenigen zugehen und mit ihm das Thema auf direkten Weg kl\u00e4ren. Idealerweise wird die Sache bereits durch das Gespr\u00e4ch aus der Welt ger\u00e4umt oder, wenn das nicht funktioniert, in Zusammenarbeit mit einer F\u00fchrungskraft.<\/p>\n<p>Auch Offenheit gegen\u00fcber Fremdem ist bei uns Grundhaltung. Ressentiments oder Pauschalurteile gegen\u00fcber Menschen, die eine andere Hautfarbe haben oder aus uns scheinbar fremden Kulturen kommen, dulden wir nicht. Wertende Beurteilungen wie: \u00bbDie Griechen\/die Italiener\/die T\u00fcrken sind so und so\u00ab haben bei uns keinen Platz. Bei dreiunddrei\u00dfig miteinander arbeitenden Nationen in der bk Group w\u00fcrde alles andere ja auch t\u00e4glichen Krieg bedeuten. Wer damit nicht leben kann, ist bei uns falsch, und das vermitteln wir jedem, der neu bei uns anf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Vorstellungsgespr\u00e4che laufen bei uns eher unkonventionell ab. Mir, dem CEO, ist es wichtig, dass Mitarbeiter, die wir einstellen, hundertprozentig zu uns passen und unsere Firmenphilosophie vor der Vertragsunterschrift durchdrungen haben. Jeder unserer Anstellungsvertr\u00e4ge hat ein Deckblatt, auf dem steht: \u00bbBevor Sie hier eine Unterschrift leisten, versichern Sie uns bitte, dass Sie bereits jetzt von der bk Group begeistert sind.\u00ab<\/p>\n<p>Das l\u00e4ngste Vorstellungsgespr\u00e4ch, das ich jemals gef\u00fchrt habe, dauerte eine Woche. Das Interessante daran war, dass die Kandidatin in diesem Fall gar nicht wusste, dass sie sich in einem Vorstellungsgespr\u00e4ch befand.<br \/>\nEs war w\u00e4hrend eines Strandurlaubs mit meiner Familie in der T\u00fcrkei. Unsere Tochter, sie war damals vier Jahre, hatte ein anderes M\u00e4dchen kennengelernt, das mit seiner Mutter im selben Hotel wie wir Ferien machte. Die Mutter war frisch geschieden und arbeitete nun in Teilzeit als Tierarzthelferin. Vor ihrer Heirat und sp\u00e4teren Scheidung war sie Brokerin bei einer Londoner Bank gewesen. Ich kam mit ihr ins Gespr\u00e4ch, denn sie wirkte auf mich interessant, ich wollte mehr \u00fcber sie erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damals suchte ich n\u00e4mlich jemanden, der mich bei der Ausweitung unserer Gesch\u00e4ftsidee in Europa ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzen k\u00f6nnte. Es sollte ein Mensch sein, der viel Organisationstalent besa\u00df, mehrere Sprachen sprach und mit Elan und Begeisterung an eine solche Aufgabe herangehen w\u00fcrde. Also formulierte ich innerlich \u2013 Positivspirale! \u2013, wonach ich suchte, und da lief mir am Strand diese Frau \u00fcber den Weg. In den n\u00e4chsten sieben Tagen trafen wir uns immer wieder bei verschiedenen Gelegenheiten, und ich versuchte m\u00f6glichst viel \u00fcber sie zu erfahren. Als wir gerade bei einem Kaffee in der Strandbar des Hotels sa\u00dfen und zusahen, wie unsere T\u00f6chter Sandburgen bauten, meinte sie pl\u00f6tzlich: \u00bbJetzt muss ich Sie aber doch mal fragen: Warum stellen Sie mir immer solche komischen Fragen? Zum Beispiel, warum ich mich aus der Bankenwelt zur\u00fcckgezogen habe und von London zur\u00fcck nach Deutschland gekommen bin?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbOkay\u00ab, erwiderte ich, \u00bbdann kl\u00e4re ich Sie mal auf. Ich suche jemanden, der uns bei unserer Europa-Expansion unterst\u00fctzt und sie vorantreibt. Da sind Sie mir begegnet, und ich hatte gleich das Gef\u00fchl, dass unsere Begegnung einen Grund hat. Inzwischen habe ich Sie eine Woche lang kennengelernt und k\u00f6nnte mir Sie sehr gut in dieser Position vorstellen. Sie haben mir gesagt, dass der Beruf der Tierarzthelferin in Teilzeit finanziell und auch inhaltlich f\u00fcr Sie auf Dauer zu wenig ist. Irgendwie sp\u00fcre ich, dass ein Feuer in Ihnen brennt und Sie wieder mehr Verantwortung \u00fcbernehmen und etwas bewegen wollen. H\u00e4tten Sie Interesse, f\u00fcr die bk Group zu arbeiten?\u00ab<\/p>\n<p>Sie war erkennbar \u00fcberrascht und bat um Bedenkzeit. Doch schon zwei Tage nach unserer R\u00fcckkehr aus dem Urlaub sa\u00df sie tats\u00e4chlich bei uns im Headquarter. Dieses Mal f\u00fchrten wir ein zweist\u00fcndiges offizielles Vorstellungsgespr\u00e4ch, zusammen mit zwei weiteren F\u00fchrungskr\u00e4ften. Verwundert es noch, dass sie mittlerweile seit 2009 im Unternehmen ist, heute die verantwortungsvolle Position des European Sales Managers innehat und gl\u00fccklich in ihrem Beruf ist?<\/p>\n<p>Eine andere Mitarbeiterin habe ich in einer der Teek\u00fcchen in unserem Headquarter kennengelernt, als ich gerade das Geld eingeworfen hatte, um mir eine Tasse Kaffee zu ziehen. Der Fair-Trade-Automatenkaffee ist bei uns n\u00e4mlich bewusst nicht umsonst, die Tasse kostet 50 Cent. Gratiskaffee wird erfahrungsgem\u00e4\u00df h\u00e4ufig stehen gelassen, sodass literweise Kaffee im Ausguss landet. Wenn ich bedenke, welche Arbeit in den Kaffeeplantagen entsteht, kann ich solch eine Verschwendung nicht tolerieren.<br \/>\nEine junge Frau, die ich noch nie gesehen hatte, war gerade dabei, die K\u00fcche zu putzen.<\/p>\n<p>\u00bbHallo, wer sind Sie denn? Ich kenne Sie ja noch gar nicht!\u00ab, sprach ich sie direkt an.<br \/>\n\u00bbIch neu, machen hier Putzen!\u00ab, antwortete sie in solch schlechtem Deutsch, dass ich direkt ins Englische wechselte, das sie, wie sich herausstellte, ausgezeichnet beherrschte. Sie kam aus Mailand, studierte in N\u00fcrnberg Wirtschaftsinformatik und stand kurz vor dem Abschluss. Parallel zu ihrem Studium absolvierte sie einen Deutschkurs auf dem mittleren Sprachlevel B1 und ging nebenher auf 450-Euro-Basis putzen.<\/p>\n<p>Inzwischen war mein Kaffee fast kalt, und ich hatte es pl\u00f6tzlich eilig. Wirtschaftsinformatik! Genau das, was ein IT-basiertes Unternehmen st\u00e4ndig sucht.<br \/>\n\u00bbGreat!\u00ab, erkl\u00e4rte ich, \u00bbthank you, that was very interesting for me!\u00ab, und lief mit meiner Kaffeetasse in mein B\u00fcro. Von dort rief ich unseren IT-Leiter an, erkl\u00e4rte ihm, wer da bei uns gerade die K\u00fcche putzte, und bat ihn, sofort Kontakt zu der jungen Frau aufzunehmen. Innerhalb von einer Woche war der Anstellungsvertrag mit ihr unterzeichnet, heute arbeitet sie bei uns als Systemadministratorin unserer Unternehmenssoftware.<\/p>\n<p>Solche bereichernden menschlichen Begegnungen habe ich immer wieder, und ich glaube zu wissen, warum: Kein Mensch wird einfach so in mein Leben gef\u00fchrt. Es hat einen Grund, dass ich ihm begegnet bin, selbst wenn er oder sie mir unsympathisch ist \u2013 oder vielleicht gerade dann. Denn auch von einem mir unsympathischen Menschen kann ich etwas lernen. In einem solchen Fall konzentriere ich mich auf die Frage, was das sein k\u00f6nnte, und erweitere auf diese Weise st\u00e4ndig meinen Horizont. Ich vertraue darauf und begegne anderen Menschen offen und ohne Vorurteile. Nur so kann ich sie wirklich kennenlernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeiter der Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Diese Offenheit gegen\u00fcber anderen Menschen macht es mir auch leichter, meine Aufgabe als F\u00fchrungskraft in einer st\u00e4ndig wachsenden und europaweit t\u00e4tigen Firma zu erf\u00fcllen. Denn die angemessene F\u00fchrung von Mitarbeitern wird k\u00fcnftig der Schl\u00fcsselfaktor f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens sein. F\u00fchrungskr\u00e4fte von morgen m\u00fcssen deshalb offen sein, sie d\u00fcrfen nicht krampfhaft an tradierten Strukturen und Machtstellungen festhalten, denn das kann zum Untergang f\u00fchren. Offenheit gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen und Offenheit gegen\u00fcber Neuem sind generell f\u00fcr das \u00dcberleben eines Unternehmens im 21. Jahrhundert unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um mit den rasanten gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen Schritt halten zu k\u00f6nnen, muss die F\u00fchrungskraft von morgen zun\u00e4chst sich selbst und nicht ihr Umfeld ver\u00e4ndern. Sie muss in der Lage sein, der Generation Y und Z auf gleicher \u00bbWellenl\u00e4nge\u00ab zu begegnen. Und es muss ihr gelingen, Mitarbeiter zu unternehmerischem Denken und Handeln zu motivieren, damit diese so handeln, als sei die Ressource, die sie im Auftrag der Firma beanspruchen, ihre eigene. Die Unternehmen der Zukunft stellen nicht Gewinn, Hierarchie und die Karriereleiter in den Mittelpunkt, sondern den Menschen. F\u00fcr die bk Group haben wir deshalb mehr als siebzig \u00bbWohlf\u00fchlfaktoren\u00ab definiert, die vom generellen Duzen innerhalb des Unternehmens \u00fcber das Prinzip der \u00bboffenen T\u00fcr bis hin zum CEO\u00ab, R\u00fcckengymnastik, Teamevents, ergonomische B\u00fcrost\u00fchle, Gleitzeit, Gesundheitsbonus, bk Library, Ladestationen f\u00fcr E-Autos bis zu den Home- Office-Arbeitspl\u00e4tzen einen Strau\u00df von Benefits bieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In vielen Unternehmen herrscht stattdessen jedoch nach wie vor das Peter-Prinzip \u2013 ich nenne das \u00bbBef\u00f6rderung bis zur Inkompetenz\u00ab: Mitarbeiter steigen immer weiter nach oben, werden Team- und Abteilungsleiter oder kommen in noch h\u00f6here Positionen, obwohl sie daf\u00fcr nicht \u00fcber die erforderlichen F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen. Da sitzen sie nun, sind mit den Aufgaben \u00fcberfordert. Entsprechend schlecht ist es um das Betriebsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit bestellt.<\/p>\n<p>Zu einem erfolgreichen Unternehmen geh\u00f6ren erfolg reiche und innovative F\u00fchrungskr\u00e4fte, die auch wirklich F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten sind. Diese Pers\u00f6nlichkeiten zeichnen sich aus meiner Sicht vor allem durch zwei Dinge aus: Sie m\u00fcssen in der Lage sein, die Bedeutung und die besonderen Qualit\u00e4ten ihrer Mitarbeiter zu erkennen, und sie m\u00fcssen f\u00e4hig und willens sein, hart an sich selbst und an ihrer Pers\u00f6nlichkeit zu arbeiten. Es geht f\u00fcr eine F\u00fchrungskraft n\u00e4mlich nicht nur darum, die Abl\u00e4ufe und Aufgaben im Unternehmen zu organisieren und die Mitarbeiter dabei anzuleiten. Mitarbeiter zu f\u00fchren hei\u00dft, sie in ihrer Pers\u00f6nlichkeit weiterzuentwickeln. F\u00fchren zu k\u00f6nnen hei\u00dft deshalb vor allem, die F\u00e4higkeit zu haben, den Mitarbeiter tief zu erkennen und ihn dadurch gezielt zu f\u00f6rdern. Eine F\u00fchrungskraft muss daher \u00fcber gute psychologische F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen, wenn die Abteilung beziehungsweise das Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein will.<\/p>\n<p>Als f\u00fchrende Kraft eines Unternehmens muss ich daf\u00fcr sorgen, dass die Sprache, die ich spreche, mein Denken, meine Visionen, meine Werte bei jedem Mitarbeiter bis hin zum Auszubildenden vom ersten Tag an ankommen. Eine F\u00fchrungskraft muss das gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen, und darin liegt die Kunst. Bei uns funktioniert das ausgezeichnet und ist eines unserer Erfolgsrezepte.<\/p>\n<p>Ein weiteres Erfolgsrezept ist das fachliche und technische Wissen, das ein Mitarbeiter mitbringt und das er st\u00e4ndig weiterentwickeln kann und soll. Daf\u00fcr haben wir eine eigene bk Academy ins Leben gerufen, auf der wir unsere Mitarbeiter intensiv schulen und fit f\u00fcr die Zukunft machen.<\/p>\n<p>Unser zentrales Erfolgsgeheimnis sind jedoch die Menschen selbst. In der Regel sind das Menschen, f\u00fcr die das Glas grunds\u00e4tzlich halb voll ist und nicht halb leer. Die Dinge sind, wie sie sind, es ist nur die Frage, wie gehen wir an das Ganze heran?<br \/>\nEiner meiner Grunds\u00e4tze in Bezug auf Mitarbeiter lautet deshalb: Ich habe nur diese Mitarbeiter, die ich momentan besch\u00e4ftige, also gebe ich als F\u00fchrungskraft alles, um diese Mitarbeiter zu fordern und zu f\u00f6rdern. Mitarbeiter wollen heute immer weniger von oben herab gesagt bekommen, was sie zu tun haben, sondern sie m\u00f6chten sich selbst entfalten. Die Aufgabe der F\u00fchrungskraft von morgen besteht darin, die Rahmenbedingungen f\u00fcr diese Entfaltung zu schaffen und st\u00e4ndig weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Handwerk hat goldenen Boden!<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin heute dankbar daf\u00fcr, dass meine Karriere mit einer Lehre als Gro\u00df- und Au\u00dfenhandelskaufmann begonnen hat. Denn durch die Lehre und die harten Aufbaujahre, die danach kamen, habe ich mir das R\u00fcstzeug f\u00fcr meinen heutigen Erfolg erworben. Gleichzeitig hat mein Werdegang daf\u00fcr gesorgt, dass ich geerdet geblieben bin. Mein Hauptanliegen ist deshalb bis heute, immer nah am Geschehen, am Gesch\u00e4ft und an den Menschen zu bleiben, mit denen ich privat und gesch\u00e4ftlich zu tun habe, und trotz allen Erfolgs und aller Best\u00e4tigung nie die Bodenhaftung zu verlieren. Managerall\u00fcren und Protzen liegen mir fern, und ich arbeite jeden Tag daran, dass das auch so bleibt.<\/p>\n<p>Ich gebe es offen zu: Ich werbe bei jungen Menschen gern f\u00fcr das Handwerk. Die Marktlage ist im Gro\u00dfen und Ganzen exzellent \u2013 es gibt heute in vielen Bereichen in Deutschland mehr Arbeit als Menschen und Firmen, die diese Arbeit ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Das Baugewerbe, in dem die bk Group unterwegs ist, ist ein gutes Beispiel.<br \/>\nDer schlechte Ruf, der dem Handwerk lange Zeit anhaftete, ist verschwunden, und das alte Sprichwort \u00bbHandwerk hat goldenen Boden\u00ab gilt heute mehr denn je. Besonders die Baubranche erlebt einen enormen Boom: Deutschland verf\u00fcgt \u00fcber einen gigantischen Immobilienbestand, es werden Milliarden, ja Billionen vererbt, Geld ist in H\u00fclle und F\u00fclle da, es gibt jede Menge Geb\u00e4udesubstanz, und es werden st\u00e4ndig neue Wohnungen, Hotels und B\u00fcros ben\u00f6tigt und gebaut. Erfahrene, zuverl\u00e4ssige, intelligente und mitdenkende Handwerker sind jedoch Mangelware, und es fehlt an Nachwuchs. Deshalb sind gute Handwerker extrem gesucht und verdienen teilweise mehr als B\u00fcrokaufleute, Buchhalter oder Angestellte in der Gastronomie. Das f\u00fchrt heute in Deutschland dazu, dass die Handwerker bestimmen k\u00f6nnen, f\u00fcr wen sie arbeiten und was sie f\u00fcr ihre Arbeit verlangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein zweiter, nicht von der Hand zu weisender Vorteil eines handwerklichen Berufs liegt in der Vereinbarkeit von Job und Privatleben. Wer ein Handwerk gelernt hat, muss nicht unbedingt vom Land oder aus dem Dorf, aus dem er stammt, in die Gro\u00dfstadt ziehen, um Arbeit zu finden, sondern kann in seinem angestammten Umfeld bleiben. Mein eigener Werdegang ist ein gutes Beispiel: Als ich zur Schule ging, gab es au\u00dfer mir in meinem Dorf Archshofen noch acht andere Jungs in meinem Alter. Jeder dieser acht war der Meinung: \u00bbHier kann man es eh zu nichts bringen\u00ab, und alle sind nach der Schule aus Archshofen fortgegangen. Mein Antrieb war damals, zu sagen: \u00bbDas kann nicht sein! Man muss doch auch zu Hause bleiben k\u00f6nnen und es hier zu etwas bringen!\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_670799\" style=\"width: 420px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-670799\" class=\"size-full wp-image-670799\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/cover.wolfahrt.jpg\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/cover.wolfahrt.jpg 410w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2019\/05\/cover.wolfahrt-189x300.jpg 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><p id=\"caption-attachment-670799\" class=\"wp-caption-text\">(Foto: Piper)<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/geroldwolfarth.piper.de\/\"><strong>Gerald Wolfahrt: &#8222;Gewinn ist nur ein Nebenprodukt &#8211; Wie Sie unternehmerischen Erfolg und ein erf\u00fclltes Leben in Einklang bringen&#8220;, Piper Verlag, 20 Euro, 272 Seiten\u00a0<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die bk Group hat deshalb seit Jahren eine Kooperation mit mehreren Schulen in der Region und bietet regelm\u00e4\u00dfig Ferienpraktika an, um Sch\u00fclern einen Einblick in die Welt des Laden- und Objektbaus zu erm\u00f6glichen und sie dadurch an Lehrberufe in diesem Umfeld heranzuf\u00fchren. Die Sch\u00fcler sind in der neunten Klasse Realschule, also um die f\u00fcnfzehn Jahre jung. Sie m\u00fcssen sich bewerben \u2013 mittlerweile nicht mehr schriftlich, sondern anhand eines selbst gedrehten kleinen Bewerbungsvideos, denn wir wollen den Menschen kennenlernen, nicht seine Noten. Eine Woche lang bekommen die erfolgreichen Bewerber in den Schulferien einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Berufe, die innerhalb der bk Group ausge\u00fcbt werden.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerpraktikanten werden behandelt, als w\u00e4ren sie feste Mitarbeiter. Sie haben ihr eigenes B\u00fcro, das sie sich zu zweit teilen. Jeder hat seinen Schreibtisch, eine eigene Mailadresse und eine direkte Durchwahl. Sie kommen in den Planungsbereich und d\u00fcrfen zum Beispiel einen Schrank entwerfen. Der Schrank muss aber gewisse Anforderungen erf\u00fcllen. Je nach Einsatzbereich des M\u00f6bels m\u00fcssen bestimmte Dinge darin unterzubringen sein \u2013 Schuhe, Ordner, eine Kassenschublade, ein Bildschirm und vielleicht ein EC-Cash-Ger\u00e4t. Die Sch\u00fcler m\u00fcssen sich die Form und die Ma\u00dfe des M\u00f6bels ausdenken und das M\u00f6bel von Hand zeichnen. Ein Mitarbeiter \u00fcbertr\u00e4gt den Entwurf anschlie\u00dfend in den Computer, sodass die Sch\u00fcler sich das, was sie sich ausgedacht haben, am Bildschirm in 3D betrachten k\u00f6nnen. Als N\u00e4chstes bauen sie ein Modell aus Pappe. Schneiden, kleben, machen, tun \u2013 Handwerk eben. Sie erleben den Weg, wie etwas entsteht: Sie planen, visualisieren und bauen, mit einfachen Mitteln.<br \/>\nWir nehmen sie aber auch mit auf eine Baustelle. Sie begleiten den Projektleiter und erfahren, wie alles funktioniert, sehen, was die Handwerker vor Ort machen, wie eine Trockenbauwand entsteht, wie der Elektriker die Kabel anschlie\u00dft, oder was es hei\u00dft, eine Klimaanlage einzubauen. Am Ende pr\u00e4sentieren die Sch\u00fcler das, was sie w\u00e4hrend ihres Sch\u00fclerpraktikums gemacht haben, vor den Mitsch\u00fclern der achten und neunten Klassen der beteiligten Schulen, sodass jedes Mal rund hundertf\u00fcnfzig junge Menschen sehen, was m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>All das ist aufwendig und bindet innerhalb unserer Firma Kr\u00e4fte. Aber es lohnt, und jedes Jahr gewinnen wir dadurch junge Auszubildende. Die Sch\u00fcler erkennen, wie sinnvoll und interessant es sein kann, im Handwerk und in Lehrberufen die Zukunft zu suchen: Egal welches Handwerk \u2013 es bietet so viele M\u00f6glichkeiten, Innovationen, Fortschritt, Fortbildung, Selbstverwirklichung. Man erschafft etwas. Man sieht am Abend, was man getan hat. Ob es der Konditor ist, der eine besondere Torte kreiert hat, ob es der Maurer ist, der eine Wand hochgezogen hat, oder der Metzger, der die Platten f\u00fcr das Catering drapiert. Mein Credo ist deshalb: Wir brauchen das Handwerk, das Bodenst\u00e4ndige, es ist elementar und essenziell f\u00fcr unser aller Zukunft. Und dabei m\u00f6chte ich den jungen Menschen mit meiner Geschichte Vorbild sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorbilder sind heute out, mir selbst sind meine Vorbilder verloren gegangen, und ich habe keine Nachfolger f\u00fcr sie gefunden: der Radrennfahrer Jan Ullrich und der Fu\u00dfballer Franz Beckenbauer. Lange Zeit waren sie f\u00fcr mich enorm wichtig und haben mich beeindruckt. Heute wei\u00df ich: Sie waren auf Kosten anderer erfolgreich.<br \/>\nIch m\u00f6chte f\u00fcr die Jugendlichen ein Vorbild sein, indem ich ihnen zeige, dass der ehrliche und langfristig nachhaltige Weg zum Ziel f\u00fchrt. Sie sollen sehen, wie man sein Leben nach hohen ethischen Werten ausrichten und dabei auch finanziell erfolgreich sein kann; dass man auf diesem Weg die Menschen um sich herum sch\u00e4tzen, sich Zeit f\u00fcr seine Familie nehmen kann, f\u00fcr seine Kinder. Dass man bei all dem Sport treiben und Verantwortung f\u00fcr andere \u00fcbernehmen kann. Auch das ist Erfolg. Und f\u00fcr mich ist er nachhaltiger und motivierender als der Kontostand am Ende des Monats \u2013 der trotzdem oder gerade deshalb erfreulich ist und mich gut schlafen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein \u00bbspiritueller Unternehmer\u00ab?<\/strong><\/p>\n<p>Rational und n\u00fcchtern denkende Menschen sollten an dieser Stelle vielleicht weiterbl\u00e4ttern, denn jetzt komme ich zu einem Thema, bei dem manche ein bisschen l\u00e4cheln, und auch ich kann mir manchmal ein L\u00e4cheln nicht verkneifen. Aber nicht deshalb, weil ich es albern finde, sondern weil ich immer wieder erstaunt bin, wie gut es funktioniert. Warum das so ist, wei\u00df ich nicht, ich kann es auch nicht beweisen: Ich spreche vom Universum und meinem Glauben an seine Kraft und seine direkte Wirkung auf mein erfolgreiches und erf\u00fclltes Leben.<\/p>\n<p>Manchmal bezeichnen mich Menschen, die mich et was besser kennen, als \u00bbspirituellen Unternehmer\u00ab, weil ich nicht damit hinter dem Berg halte, dass ich an Dinge glaube, die mit rationalen Methoden (noch?) nicht zu erkl\u00e4ren sind. Es ist richtig, dass ich \u2013 wie viele andere auch \u2013 auf der Suche nach Erkl\u00e4rungen und L\u00f6sungen bin und Dinge verstehen, sie in einen Zusammenhang bringen m\u00f6chte. Ein \u00bbspiritueller Unternehmer\u00ab bin ich deshalb aber l\u00e4ngst nicht, eher ein Mensch mit einem gewissen Hang zu spirituellen Sichtweisen.<\/p>\n<p>Spiritualit\u00e4t ist heute ein Begriff mit hoher Konjunktur. F\u00fcr mich bezeichnet Spiritualit\u00e4t im weitesten Sinn eine geistige Sph\u00e4re. Sie ist ein Hilfsmittel, eine zus\u00e4tzliche Energie-, Kraft- und Antwortquelle, aus der ich sch\u00f6pfen kann und die mir in schwierigen Lebenslagen hilft. Die Frage nach dem Wesen des Seins besch\u00e4ftigt mich, seit ich denken kann. Also begann ich, Informationen dar\u00fcber zu sammeln \u2013 wie ich es immer mache, wenn ich mit Themen konfrontiert bin, \u00fcber die ich bislang wenig wei\u00df: Ich suche auf den verschiedensten Ebenen und setze mich mit den zugrunde liegenden Ideen auseinander. Viele Menschen schalten bei spirituellen Themen in einen gewissen Abwehrmodus und erkl\u00e4ren: \u00bbDas ist alles Quatsch, es gibt nur das, was man sieht.\u00ab Ich mache es anders: Ich versuche, immer offen und unvoreingenommen zu sein und zu bleiben und gewinne dadurch t\u00e4glich wichtige Erkenntnisse.<\/p>\n<p>Irgendwann begann ich, B\u00fccher zu lesen \u00fcber Quantenphysik, die Relativit\u00e4tstheorie, den Urknall, Paralleluniversen und dar\u00fcber, wie die Welt und das Leben auf der Erde entstanden sind und was mich morgens aus dem Schlaf- in den Wachmodus wechseln l\u00e4sst. Manche Stoffe waren fachlich so speziell, dass ich die B\u00fccher nach f\u00fcnfzig Seiten weglegen musste, weil ich sie schlichtweg nicht verstand. Andere dagegen er\u00f6ffneten mir neue Denkwelten. Die Quintessenz meiner Besch\u00e4ftigung mit dem Thema war, dass es eine allumfassende Energie geben muss, die sich unserer direkten Wahrnehmung und rationalen Erkl\u00e4rung entzieht. Und ich habe in all den B\u00fcchern nicht die eine, sondern die unterschiedlichsten Antworten auf meine Frage gefunden.<\/p>\n<p>Wie diese Energie genau aussieht, wei\u00df ich immer noch nicht und werde es wohl nie in der ganzen Tiefe erfahren. Ich ma\u00dfe mir lieber nicht an zu sagen: \u00bbSo und nicht anders ist es\u00ab, wie vor allem sehr religi\u00f6se Menschen es postulieren. Meine feste \u00dcberzeugung ist einfach, dass unsere Welt Teil eines unvorstellbar gro\u00dfen Energiefeldes ist, in dem eine unbegrenzte Menge an Energie vorliegt. Diese Energie kann man anzapfen und f\u00fcr sich nutzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich sehe Gedanken und W\u00fcnsche als eine geistige Kraft an, eine bestimmte Form der Energie. Das Universum stelle ich mir als einen bunten Blumenstrau\u00df vor, in dem alles vorhanden ist, was der Mensch sich w\u00fcnscht oder vorstellt: der richtige Mann oder die richtige Frau; gute Freunde; Freizeitm\u00f6glichkeiten; alle M\u00f6glichkeiten, ein gesundes Leben zu f\u00fchren; gen\u00fcgend Geld; zahlreiche reizvolle Pl\u00e4tze und Orte; aber auch Dinge, vor denen er sich f\u00fcrchtet: Krankheit, Hunger, Armut, Krieg, Mord, Tod. Das Universum fragt uns st\u00e4ndig, welche von diesen Blumen wir uns w\u00fcnschen, und mit unseren Gedanken, Taten, Worten und Vorstellungsbildern ziehen wir genau das an. Wir sind quasi ein Magnet und bestimmen mit, was dieser Magnet anziehen soll.<\/p>\n<p>In meiner Denkweise funktioniert das so: Um unsere Erdkugel herum schwirren endlos viele M\u00f6glichkeiten und Aufgaben. Und wenn ich mir etwas w\u00fcnsche oder mir eine Aufgabe stelle, sende ich diese Botschaft aus. Zum Beispiel: \u00bbIch will ein Buch schreiben, das f\u00fcr andere Menschen eine Hilfestellung sein kann.\u00ab Oder: \u00bbIch will einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Welt liebenswerter und friedlicher wird.\u00ab In dem Augenblick, in dem ich voller \u00dcberzeugung sage: \u00bbIch will das, ich will es wirklich!\u00ab, ziehe ich diese Aufgabe oder dieses Thema zu mir heran, und die Energie, die ich Universum nenne, hilft mir bei der Umsetzung \u2013 etwa, indem es mir Menschen schickt, die mir helfen, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich vertraue auf diese Kraft des Universums in allen Lebensbereichen. Im Unternehmen zum Beispiel bei der Suche nach den zu uns passenden Mitarbeitern. Wenn man seinen Gesch\u00e4ftssitz in Endsee in Franken hat, in einer eher d\u00fcnn besiedelten, l\u00e4ndlichen und strukturschwachen Region, k\u00f6nnte es sein, dass man als Unternehmer Schwierigkeiten hat, f\u00e4hige Mitarbeiter zu finden. Aber das haben wir nicht. Denn wir warten auf den richtigen Zeitpunkt, der eines Tages kommen wird.<br \/>\nEines von vielen Beispielen ist etwa die bereits Jahre zur\u00fcckliegende Einstellung einer Kollegin, die heute eine verantwortungsvolle Position innerhalb der bk Group bekleidet. Wenn wir Mitarbeiter suchen, arbeiten wir eng mit einer Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur in Rothenburg ob der Tauber zusammen, die unsere Suche mit exaktem Profil in ihre Datenbank eingibt und die Ergebnisse deutschlandweit abruft.<\/p>\n<p>\u00bbHerr Wolfarth, ich habe das gew\u00fcnschte Jobprofil gerade in unserer Jobb\u00f6rse eingegeben\u00ab, erkl\u00e4rte sie mir am Telefon, nachdem wir ihr unseren Suchwunsch \u00fcbermittelt hatten, \u00bbund das Ergebnis ist erstaunlich: Wenn ich \u203aEnter\u2039 dr\u00fccke, wirft mir das System deutschlandweitgenau einen Suchtreffer aus. Es ist eine Frau, und wie es der Zufall will, wohnt sie gar nicht weit weg von Endsee. Sie ist seit zwei Tagen arbeitssuchend und seit zwei Tagen in unserer Datenbank registriert. Wenn Sie wollen, k\u00f6nnen wir die Dame kontaktieren.\u00ab<\/p>\n<p>H\u00e4tten wir eine Woche vorher gesucht oder h\u00e4tte sie sich erst zwei Wochen sp\u00e4ter registrieren lassen \u2013 keine Chance. Wir w\u00e4ren nie zusammengekommen. Es war also der perfekte Zeitpunkt.<\/p>\n<p>Entscheidend daf\u00fcr, dass das Universum die richtigen Weichen stellt, damit sich unsere W\u00fcnsche erf\u00fcllen oder wir in der Lage sind, Aufgaben erfolgreich zu absolvieren, ist, dass ich eine konkrete Idee von dem habe, was ich will. Dass ich also genau wei\u00df, welchen Mitarbeiter mit welchen Qualifikationen ich wann ben\u00f6tige. Oder welche Wohnung in welcher Lage, mit welcher Gr\u00f6\u00dfe und zu welchem Preis. Oder welche Schule f\u00fcr mein Kind. Oder, oder, oder. Ich k\u00f6nnte endlos viele Beispiele aufz\u00e4hlen f\u00fcr erfolgreiche Botschaften an das Universum. Denn das, was man selbst ausstrahlt, kommt auch zu einem, das ist meine feste \u00dcberzeugung, und danach handle ich jeden Tag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die gute Tat<\/strong><\/p>\n<p>Im Supermarkt in unserem Nachbarort Rothenburg ob der Tauber, kurz vor Ladenschluss: Meine Frau hat mich gebeten, auf dem Nachhauseweg rasch ein paar Tomaten und ein Brot zu besorgen. Wir wollen ins Kino und vorher noch mit den Kindern eine Kleinigkeit essen.<\/p>\n<p>Die gl\u00e4sernen Automatikt\u00fcren des Supermarkts \u00f6ffnen sich, ich gehe rein, greife mir eine Packung Tomaten und das letzte Brot und flitze zu den Kassen. Es ist nur eine besetzt, vor mir stehen noch zwei Kunden mit ihren Einkaufswagen. Ein Mann legt gerade eine Packung Nudeln, Salat, Zigaretten und eine Flasche Mineralwasser aufs Band, die zweite Kundin hat dagegen einen Einkaufswagen, der schier \u00fcberquillt. Mist! Das wird dauern. Und ich hab es doch eilig!<\/p>\n<p>In dem Moment, in dem ich das denke, dreht sich die Dame vor mir um und l\u00e4chelt mich an. \u00bbM\u00f6chten Sie vor? Sie haben doch nur zwei Sachen!\u00ab<br \/>\nSolche oder \u00e4hnliche Situationen kennt fast jeder. Und warum erinnert man sich so gut an sie? Weil sie einem so selten passieren. Dabei sind es solche kleinen Dinge, die das Zusammenleben auf unserem Planeten bessermachen k\u00f6nnten, wenn alle Menschen sie bewusster praktizieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die kleinen Bed\u00fcrfnisse des Mitmenschen zu erkennen und auf sie zu reagieren, kostet kaum Zeit, hat aber gro\u00dfe Wirkung. Ein guter Mensch zu sein und anderen zu helfen sollte nichts sein, das man sich bewusst vornehmen muss. Aber leider ist dem nicht so. Denn im Alltag l\u00e4uft man permanent Gefahr, sich aus Bequemlichkeit nur mit sich selbst und den eigenen Bed\u00fcrfnissen zu besch\u00e4ftigen und die W\u00fcnsche der anderen nicht zu erkennen.<\/p>\n<p>Deshalb habe ich mir vorgenommen, immer offen zu sein gegen\u00fcber meinen Mitmenschen, und mir selbst zur Regel gemacht: \u00bbTu jeden Tag bewusst etwas Gutes, um diese Welt friedlicher und liebenswerter zu machen.\u00ab Ich spreche nicht von Heldentaten, sondern von den einfachsten, scheinbar normalen Dingen: anhalten, wenn jemand \u00fcber die Stra\u00dfe will; einer \u00e4lteren Dame helfen, den Koffer in den Zug zu heben; einen Mitarbeiter aufheitern; jemanden, der anscheinend den Weg nicht kennt, fragen, ob ich ihm behilflich sein kann; oder jemanden einfach nur ansehen und ihm ein L\u00e4cheln schenken. Mir geht es darum, dass ich ein Bewusstsein f\u00fcr die Menschen um mich herum entwickle und den Blick f\u00fcr ihre Bed\u00fcrfnisse sch\u00e4rfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dabei unterscheide ich nicht zwischen Privatleben und Gesch\u00e4ft, in der Firma wende ich diese Lebensregel genauso an wie in meiner Familie oder im Freundeskreis. Ich praktiziere bewusst eine zugewandte Umgangsart mit Mitarbeitern und Mitmenschen, weil ich keine Ellenbogenmentalit\u00e4t und keine Egozentrik leben und erleben m\u00f6chte. Das Sch\u00f6ne daran: T\u00e4glich etwas Gutes zu tun ist kein Opfer. Es kostet nichts, au\u00dfer ein klein wenig Zeit, und es kommt jedes Mal etwas zur\u00fcck. Und unternehmerisch scheinen wir damit beste Voraussetzungen f\u00fcr Erfolg zu schaffen: Innerhalb der bk Goup haben wir eine h\u00f6here Gewinnmarge in Relation zu anderen vergleichbaren Unternehmen, geringere Mitarbeiterfluktuation, ein ausgezeichnetes Betriebsklima und bei alldem auch noch jede Menge Spa\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Autor schreibt der Piper Verlag: <\/strong><strong>Gerold Wolfarth<\/strong>, geboren 1970, absolvierte eine Ausbildung zum Gro\u00df- und Au\u00dfenhandelskaufmann und gr\u00fcndete 1999 gr\u00fcndete seine Unternehmensgruppe als \u201eOne-Man-Show\u201c im zuk\u00fcnftigen Kinderzimmer seines Privatwohnhauses. Seine Gesch\u00e4ftsidee \u2013 365\u00b0 Objektl\u00f6sungen &amp; Services \u2013 gibt es bis heute kein zweites Mal im Markt. Mit der bk Group lenkt Wolfarth inzwischen ein europaweit agierendes Erfolgsunternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern im fr\u00e4nkischen Endsee \u2013 und steht f\u00fcr eine Unternehmensphilosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.<u><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_668407\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-668407\" class=\"size-medium wp-image-668407\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2018\/07\/Grafik_DieKo\u0308nigeDerBlogospha\u0308re_A4_DRAFT_02-1.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-668407\" class=\"wp-caption-text\">Blogger-Relevanz-Index 2018<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug von Gerold Wolfarth: &#8222;Gewinn ist nur ein Nebenprodukt &#8211; Wie Sie unternehmerischen Erfolg und ein erf\u00fclltes Leben in Einklang bringen&#8220; Erfolgreich in allen Lebensbereichen Gerold Wolfarth hat es zum Gr\u00fcnder und CEO eines europaweit agierenden Unternehmens f\u00fcr Ladenbaukonzepte gebracht. &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2019\/06\/02\/buchauszug-gerald-wolfahrt-gewinn-ist-nur-ein-nebenprodukt-wie-sie-unternehmerischen-erfolg-und-ein-erfuelltes-leben-in-einklang-bringen\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[8330,1890,8329,7176],"class_list":["post-670797","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-gewinn-ist-nur-ein-nebenprodukt-wie-sie-unternehmerischen-erfolg-und-ein-erfuelltes-leben-in-einklang-bringen","tag-buchauszug","tag-gerold-wolfarth","tag-piper-verlag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/670797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=670797"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/670797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":670840,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/670797\/revisions\/670840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=670797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=670797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=670797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}