{"id":666990,"date":"2018-01-31T23:04:36","date_gmt":"2018-01-31T22:04:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=666990"},"modified":"2018-01-31T23:04:36","modified_gmt":"2018-01-31T22:04:36","slug":"luenendonk-studie-die-big-four-anwaelte-boxen-sich-hoch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2018\/01\/31\/luenendonk-studie-die-big-four-anwaelte-boxen-sich-hoch\/","title":{"rendered":"L\u00fcnendonk-Studie: Die Big-Four-Anw\u00e4lte boxen sich hoch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Selbst geplatzte Deals sind sehr lukrativ f\u00fcr Berater<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Fusion ist abgesagt, die vielen Berater wollen trotzdem Geld sehen. Eine Menge Geld&#8220; titelte die &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; nachdem die Fusion der Deutschen B\u00f6rse und der London Stock Exchange scheiterte: 76,5 Millionen Euro Beraterkosten waren es insgesamt, davon 9,5 Millionen Euro f\u00fcr die Unternehmensberatung f\u00fcr Finanzen, Compass Lexecon, f\u00fcr die Strategieberatung McKinsey 5,9 Millionen Euro, 2,8 Millionen Euro f\u00fcr die drei Kommunikationsberatungen Hering Schuppener, CNC und FTI 5,3 Millionen Euro, 4,9 Millionen Euro f\u00fcr die Investmentbank Perella Weinberg und 3,5 Millionen Euro ging an PWC, Deloitte und KPMG. So weit so teuer.Und so viel machten schon die Ausgaben f\u00fcr einen geplatzten Deal aus.<\/p>\n<p>Den Vogel schossen allerdings die Juristen ab: Die Rechnung der Anwaltskanzlei Linklaters betrug 33,4 Millionen Euro. Alle diese Summen legte die Deutsche B\u00f6rse eher mit Freiwilligkeit zweiten Grades offen, n\u00e4mlich ers,t als die kritischen Aktion\u00e4re es auf der Hauptversammlung im vergangenen Mai genau wissen wollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Big Four sind bei den Top-50-Kanzleien angekommen<\/strong><\/p>\n<p>Das Marktforschungsinstitut L\u00fcnendonk &amp; Hossenfelder hat nun den Rechtsberatungsmarkt hierzulande analysiert und besonders die Newcomer unter den Top-50 der umsatzst\u00e4rksten Kanzleien in Deutschland, die Big-Four-Gesellschaften PWC Legal(Platz 21), KPMG Law (Platz 26), EY Law (Platz 44) und Deloitte (Platz 49), die sich nicht mehr als Pr\u00fcfgesellschaften, sondern inzwischen als Professional Services bezeichnen. Insgesamt hat der deutsche Rechtsmarkt eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von 24 Milliarden Euro laut Statistik-Portal Statista.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1.400 Arbeitsstunden je Anwalt im Schnitt auf den Rechnungen\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Ergebnisse: Die Wirtschaftskanzleien legten im Schnitt im Gesch\u00e4ftsjahr 2016\u00a0 9,3 Prozent zu, die Kanzleien der\u00a0WP-\u2010Gesellschaften\u00a0wuchsen von 13,6 Prozent &#8211; doch sie haben deutlich weniger Anw\u00e4lte an Bord. Sind es bei den Law Firms 269 im Schnitt, so sind es bei den Big Four nur 149. Dasselbe gilt f\u00fcr den Umsatz, den der einzelne Anwalt einspielt. Bei den Law Firms ist es fast doppelt so viel mit 600.100 Euro &#8211; gegen\u00fcber den Big-Four-Anw\u00e4lten mit 315.800 Euro\u00a0pro Kopf. Jeder Anwalt leistet im Schnitt 1.400 Stunden ab, die ihre Kanzleien den Klienten f\u00fcr sie in Rechnung stellen k\u00f6nnen (Billable Hours).<\/p>\n<p>Was die Advokaten bieten? Sie beraten\u00a0Compliance, IT-Recht und Datenschutz, M&amp;A\/Due Diligence, Handels-, Gesellschafts- , Konzernrecht und Erbrecht beziehungsweise Nachfolgeplanung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664324\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbst geplatzte Deals sind sehr lukrativ f\u00fcr Berater &#8222;Die Fusion ist abgesagt, die vielen Berater wollen trotzdem Geld sehen. Eine Menge Geld&#8220; titelte die &#8222;S\u00fcddeutsche Zeitung&#8220; nachdem die Fusion der Deutschen B\u00f6rse und der London Stock Exchange scheiterte: 76,5 Millionen &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2018\/01\/31\/luenendonk-studie-die-big-four-anwaelte-boxen-sich-hoch\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[6790,7168,4790,1179],"class_list":["post-666990","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-luenendonk-hossenfelder","tag-luenendonk","tag-statista","tag-wirtschaftskanzleien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=666990"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/666990\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=666990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=666990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=666990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}