{"id":666474,"date":"2017-11-21T22:18:32","date_gmt":"2017-11-21T21:18:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=666474"},"modified":"2017-11-22T23:20:10","modified_gmt":"2017-11-22T22:20:10","slug":"fragebogen-nahaufnahme-mit-liqid-ceo-schneider-sickert-der-gerne-mal-der-architekt-jean-nouvel-waere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/11\/21\/fragebogen-nahaufnahme-mit-liqid-ceo-schneider-sickert-der-gerne-mal-der-architekt-jean-nouvel-waere\/","title":{"rendered":"Fragebogen &#8222;Nahaufnahme&#8220; mit Liqid-CEO Schneider-Sickert, der gerne mal der Architekt Jean Nouvel w\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p><strong>Den Fragebogen &#8222;Nahaufnahme&#8220; beantwortet Christian Schneider-Sickert, CEO des digitalen Verm\u00f6gensverwalters Liqid, der &#8211; nach eigenen Angaben &#8211; acht Monate nach dem Marktstart ein Anlageverm\u00f6gen von 100 Millionen Euro eingesammelt hat \u2013 pro Kunde im Schnitt 260.000 Euro. Dahinter steht die Verm\u00f6gensberatung HQ Trust, die Verm\u00f6gensverwaltung der Familie Harald Quandt<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_666476\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-666476\" class=\"size-full wp-image-666476\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid.schneider1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid.schneider1.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid.schneider1-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid.schneider1-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-666476\" class=\"wp-caption-text\">Christian Schneider-Sickert Liqid (Foto: Liqid)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0Erkl\u00e4ren Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.<\/strong><\/p>\n<p>Liqid ist ein digitaler Verm\u00f6gensverwalter, der mit Hilfe digitaler Technologie und in Partnerschaft mit dem Family Office der Familie Harald Quandt anspruchsvollen Privatanlegern eine bankenunabh\u00e4ngige und kosteng\u00fcnstige Verm\u00f6gensverwaltung bietet, wie sie bisher nur sehr gro\u00dfen Verm\u00f6gen offenstand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Womit beginnt Ihr Arbeitstag?<\/strong><\/p>\n<p>So wie er endet: mit dem iPhone in der Hand. Der gro\u00dfe Vorteil eines digitalen Gesch\u00e4ftsmodells ist der st\u00e4ndige Zugriff auf aktuelle Kennzahlen rund um die eigene Firma. Der Trennung zwischen Privat- und Berufsleben hilft dieser aber nur bedingt. Offiziell los geht es um halb neun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie sich selbst als Chef beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p>Zupackend und unbequem aber (hoffentlich) nie mit zweierlei Ma\u00df unterwegs. Als Mitgr\u00fcnder eines jungen Unternehmens, das die alte Bankenwelt herausfordert, sehe ich es als meine Rolle, den Status Quo auch im eigenen Team immer wieder zu hinterfragen. Geht es anders, schneller und besser? Das ist unbequem \u2013 aber, so hoffe ich, verkraftbar, wenn man sich selbst dieselben Fragen stellt und stets bereit ist, selber mit anzupacken. Aber es lohnt sich: Die digitale Verm\u00f6gensverwaltung steht in Deutschland erst ganz am Anfang. Auf denjenigen, der jetzt handelt, wartet ein gro\u00dfes Marktpotenzial.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8230; und was w\u00fcrden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?<\/strong><\/p>\n<p>Zupackend und unbequem \u2013 was es f\u00fcr das Team bestimmt oft ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tee oder Kaffee?<\/strong><\/p>\n<p>Kaffee. Zu oft und zu stark.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ihr Spitzname ist&#8230;?<\/strong><\/p>\n<p>CSS. Der volle Name war schon meinen Schulfreunden zu lang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Verraten Sie eine Marotte?<\/strong><\/p>\n<p>Hemden mit Manschettenkn\u00f6pfen. Unpraktisch und sinnfrei \u2013 aber manche Angewohnheiten aus dem Investment-Banking bleiben einfach h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was bringt Sie in Harnisch?<\/strong><\/p>\n<p>Die Lieblingsantwort der Bewahrer: \u201eDas haben wir schon immer so gemacht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8230;und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Ungeduld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was m\u00f6chten Sie gerne im Ruhestand oder dann machen, wenn Sie wirtschaftlich unabh\u00e4ngig sind, nicht mehr in Ihrer Firma t\u00e4tig sind und ganz viel Zeit haben?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Frau ist im Vorstand von Human Rights Watch, einer internationalen Organisation f\u00fcr Menschenrechte, aktiv und ich selbst habe meine fr\u00fche Karriere in Syrien und im Libanon verbracht \u2013 das relativiert die eigenen Priorit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sch\u00e4tzen Sie an anderen Menschen am meisten?<\/strong><\/p>\n<p>Ich sch\u00e4tze die Gelassenheit, die ich selbst oft nicht habe. Und bewundere die Vielseitigkeit, die manche \u2013 zu wenige \u2013 \u00fcber den Job hinaus in ihren Lebensl\u00e4ufen zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche drei Dinge k\u00f6nnten Sie niemals verzichten?<\/strong><\/p>\n<p>Meine Familie, meinen iPad und das Skifahren. Aber bitte zwingen Sie mich nicht, das weiter einzugrenzen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie f\u00fcr einen Tag den Job von jemand anderem \u00fcbernehmen k\u00f6nnten &#8211; welcher w\u00e4re das?<\/strong><\/p>\n<p>Den des Architekten Jean Nouvel. Denn ich stelle es mir als gro\u00dfe kreative Herausforderung und unglaubliches Privileg vor, auf dem Rei\u00dfbrett neue R\u00e4ume zu entwerfen, die nicht nur t\u00e4glich von Tausenden genutzt werden, sondern bleibend ihr Umfeld pr\u00e4gen und \u2013 wie beim Louve Abu Dhabi oder dem Institut du Monde Arabe \u2013 Kulturen zusammenbringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-666486\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid3.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid3.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid3-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/11\/liqid3-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Hinter Christian Schneider-Sickerts Schreibtisch h\u00e4ngt eine Pinnwand &#8222;mit &#8211; gef\u00fchlt &#8211; w\u00f6chentlich neuen Bastelarbeiten und Zeichnungen meiner T\u00f6chter Clara, 7, und Emilia, 5&#8220;. Es &#8222;erinnert ihn t\u00e4glich daran, dass wir in jungen Jahren Kreativit\u00e4t haben, die wir dann mit dem \u00c4lterwerden allzu leicht verlieren&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664324\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Fragebogen &#8222;Nahaufnahme&#8220; beantwortet Christian Schneider-Sickert, CEO des digitalen Verm\u00f6gensverwalters Liqid, der &#8211; nach eigenen Angaben &#8211; acht Monate nach dem Marktstart ein Anlageverm\u00f6gen von 100 Millionen Euro eingesammelt hat \u2013 pro Kunde im Schnitt 260.000 Euro. 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