{"id":665883,"date":"2017-09-10T01:53:45","date_gmt":"2017-09-09T23:53:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=665883"},"modified":"2017-09-11T01:03:41","modified_gmt":"2017-09-10T23:03:41","slug":"buchauszug-louis-lewitan-markus-boehler-stress-less-das-abc-fuer-mehr-gelassenheit-in-job-und-alltag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/09\/10\/buchauszug-louis-lewitan-markus-boehler-stress-less-das-abc-fuer-mehr-gelassenheit-in-job-und-alltag\/","title":{"rendered":"Buchauszug Louis Lewitan \/ Markus B\u00f6hler: &#8222;Stress Less &#8211; Das ABC f\u00fcr mehr Gelassenheit in Job und Alltag&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Buchauszug Louis Lewitan \/ Markus B\u00f6hler: &#8222;Stress Less &#8211; Das ABC f\u00fcr mehr Gelassenheit in Job und Alltag&#8220;. \u00dcber emotionale Analphabeten mit ordentlichen Schreibtischen, die man lieber nicht an die Hebel der Macht l\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-665917\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cartoon.eisschrank.meissner.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cartoon.eisschrank.meissner.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cartoon.eisschrank.meissner-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cartoon.eisschrank.meissner-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>Cartoon Copyright: Dirk Meissner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Emotionales Analphabetentum<\/strong><\/p>\n<p>Ja, es gibt sie, die emotionalen Analphabeten. Sie leben mitten unter uns. Man erkennt sie nicht an ihrem \u00c4u\u00dferen, nicht an ihrem Habitus oder Kleidungsstil. Sie leben genauso in Gro\u00dfst\u00e4dten wie in Vorstadtidyllen, gehen einer geregelten Arbeit nach, beachten die 30er-Zone und zahlen p\u00fcnktlich ihre Steuern. Solange sie im passenden Arbeitsumfeld ihren Begabungen und Interessen nachgehen, so lange k\u00f6nnen sie beruflich punkten und, vor allem, keinen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf dem Schreibtisch emotionaler Analphabeten geht es strukturiert und ordentlich zu<\/strong><\/p>\n<p>Denkt\u00e4tigkeiten wie Analysieren, Planen, Berechnen und Bewerten fallen ihnen leicht, am liebsten alleine und am eigenen Schreibtisch. Zuverl\u00e4ssig erf\u00fcllen sie ihre Zielvorgaben. Auf dem Schreibtisch finden sich keine unerledigten Aufgaben. Auch daheim geht es strukturiert und ordentlich zu. Ordnung ist das halbe Leben, beruflich wie privat.<\/p>\n<p>Wo also liegt das Problem? Warum findet diese Spezies Eingang in dieses Buch? Was hat emotionales Analphabetentum mit Stress zu tun? Stimmt, mag sich mancher\u00a0denken: \u00bbIch bin pflichtbewusst und effizient, mache meinen Job, mir fehlt nichts.\u00ab Paragraf eins, jeder macht\u00a0seins. Genau hier sind wir beim Thema. Emotionalen\u00a0Analphabeten fehlt das Problembewusstsein im Hinblick auf sich selbst. Das h\u00f6rt sich weniger problematisch an,\u00a0als es tats\u00e4chlich ist, aber, so viel sei vorweggenommen,\u00a0kein Problemverst\u00e4ndnis ohne Problembewusstsein, keine Mitarbeiterentwicklung ohne Selbstentwicklung. Aber ein Schritt nach dem anderen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Pers\u00f6nlichkeit des emotionalen Analphabeten bleibt statisch<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, den emotionalen Analphabeten in Reinform\u00a0gibt es nicht. Der Begriff beschreibt eher eine Grundausrichtung\u00a0mit folgenden Merkmalen: rationales, aber nicht unbedingt intelligentes Denken, fehlende emotionale Tiefe sowie ein sozial wenig intelligentes Verhalten. Der\u00a0n\u00fcchtern-analytische Zugang zur Welt entspricht spiegelbildlich\u00a0der unterentwickelten F\u00e4higkeit, Emotionen zu empfinden, zu deuten und im sozialen Kontext angemessen\u00a0zu artikulieren.<\/p>\n<p>Ein emotionaler Analphabet schwimmt am liebsten allein in emotionales Flachwasser. Seine Pers\u00f6nlichkeit bleibt statisch, obwohl sich seine Umwelt\u00a0dynamisch ver\u00e4ndert. \u00dcberspitzt formuliert, gleicht er einer Kreuzung aus Monade und Nomaden, einem auf\u00a0sich selbst bezogenen Wanderarbeiter, der eigentlich nicht\u00a0richtig mit seiner Umwelt interagiert und kommuniziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_665884\" style=\"width: 416px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665884\" class=\"size-full wp-image-665884\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cover.Lewitan_Stressless_72dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"406\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cover.Lewitan_Stressless_72dpi.jpg 406w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/cover.Lewitan_Stressless_72dpi-187x300.jpg 187w\" sizes=\"auto, (max-width: 406px) 100vw, 406px\" \/><p id=\"caption-attachment-665884\" class=\"wp-caption-text\">Stressless von Louis Lewitan<\/p><\/div>\n<p><strong>&#8222;Stress Less &#8211; Das ABC f\u00fcr mehr Gelassenheit in Job und Alltag: Ariston Verlag, 256 Seiten, 16,99 Euro <a href=\"https:\/\/www.randomhouse.de\/Paperback\/Stressless\/Louis-Lewitan\/Ariston\/e523259.rhd\">https:\/\/www.randomhouse.de\/Paperback\/Stressless\/Louis-Lewitan\/Ariston\/e523259.rhd<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das fehlende Bed\u00fcrfnis oder Einsicht, sich und seine Wirkungen zu hinterfragen<\/strong><\/p>\n<p>Er treibt vielleicht technologische, wissenschaftliche\u00a0Entwicklungen voran, aber an gesellschaftlichen, ethischen\u00a0oder kulturellen Implikationen seines Handelns ist er nicht so richtig interessiert. Ihm fehlt das Bed\u00fcrfnis oder die Einsicht, sich und die Wirkungen seines Handelns zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Er strebt nicht danach, sich zu vervollkommnen.\u00a0Seine Identit\u00e4t ist f\u00fcr ihn kein Thema und steht deshalb nicht auf dem Pr\u00fcfstand.\u00a0Ihm fehlt die Introspektionsf\u00e4higkeit, die Bereitschaft\u00a0und Kompetenz, in sich selbst hinab- bzw. hinaufzusteigen und dar\u00fcber nachzudenken, warum es mancherorts\u00a0dunkel und woanders hell ist. Es mangelt ihm an Selbstreflexion,\u00a0am Wunsch und an der F\u00e4higkeit zu verstehen, was mit ihm geschieht und wo das hinf\u00fchrt. Einen emotionalen\u00a0Analphabeten interessiert nicht, wer er ist und wie\u00a0er dorthin kommt, wo er hin kann, weil er es so will.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn es emotionale Analphabeten zu Hebeln der Macht schaffen, wird\u00b4s ernst<\/strong><\/p>\n<p>Wer aber an einer Identit\u00e4tsexploration nicht interessiert ist, kann eigentlich nicht wachsen und seine Pers\u00f6nlichkeit\u00a0entfalten. Das w\u00e4re nicht weiter schlimm. Ernst wird es dann, wenn emotionale Analphabeten hohe \u00c4mter bekleiden und es bis zu den Hebeln der Macht schaffen.<\/p>\n<p>Emotionalen Analphabeten in F\u00fchrungsposition geht es\u00a0zuvorderst um die Zielerreichung. Alles Weitere hat sich\u00a0dem unterzuordnen. Oben angelangt, sorgen sie f\u00fcr Stress\u00a0und Frustration indem sie Ver\u00e4nderungen bremsen, wenn sie von anderen ausgel\u00f6st werden. Sobald sie Personalverantwortung\u00a0aus\u00fcben, wird es steinig und stressig, besonders\u00a0wenn Entscheidungen unter Druck gef\u00e4llt werden m\u00fcssen, die Stimmung im Keller ist und das Team einen\u00a0Motivationsschub ben\u00f6tigt. Wenn es auf die richtigen\u00a0Worte ankommt, verschl\u00e4gt es ihnen die Sprache. Wenn sie am meisten gebraucht werden, fehlen sie. Wie kommt\u00a0es dazu?<\/p>\n<p>Differentialdiagnostisch betrachtet, weisen emotionale\u00a0Analphabeten eine Grundorientierung mit \u00e4ngstlichen\u00a0Anteilen und kontrollierenden Z\u00fcgen auf. Die Interaktion\u00a0mit Kollegen und Untergebenen ist formell und distanziert, die Kommunikation monoton und flach. Emotionale\u00a0Analphabeten tun sich schwer, Gef\u00fchle, Motive, emotionale\u00a0Befindlichkeiten und Bed\u00fcrfnisse zu verbalisieren. Gef\u00fchls\u00e4u\u00dferungen sind Privatsache. Die Sprache ist fachspezifisch, n\u00fcchtern und fad.<\/p>\n<div id=\"attachment_665885\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665885\" class=\"size-full wp-image-665885\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/Lewitan.LouisLewitan_c_StefanNimmesgern2-Kopie-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/Lewitan.LouisLewitan_c_StefanNimmesgern2-Kopie-2.jpg 500w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/Lewitan.LouisLewitan_c_StefanNimmesgern2-Kopie-2-231x300.jpg 231w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-665885\" class=\"wp-caption-text\">Autor Louis Lewitan (Foto: Stefan Nimmesgern)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vom Verhalten her entsprechen emotionale Analphabeten eher dem Bild eines gewissenhaften, pflichtbewussten\u00a0Menschen, der am liebsten hinter verschlossener T\u00fcr Pl\u00e4ne erarbeitet, Zahlenkolonnen interpretiert und Codes entschl\u00fcsselt. Im Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern\u00a0fehlt es glatt an echter Anteilnahme und Betroffenheit. Das Auftreten wirkt unpers\u00f6nlich, h\u00f6lzern und formell. Im positiven Fall kann man mit ihnen von 9 bis 17 Uhr arbeiten,\u00a0aber das Feierabendbier wird mit anderen getrunken.\u00a0Auf Weihnachtsfeiern stehen sie oft alleine, wirken verloren\u00a0und gehen fr\u00fch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn bei Meetings die Agenda und P\u00fcnktlichkeit wichtiger sind als Menschen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Meetings werden zum Trauerspiel: Individualpsychologische\u00a0und gruppendynamische Prozesse werden ignoriert,\u00a0lieber wird auf die Einhaltung von Agenda und Zeit\u00a0geachtet. Man m\u00f6ge doch endlich zum Punkt kommen,\u00a0Zustimmung ja, Fragezeichen aber nur bedingt erw\u00fcnscht,\u00a0Ausrufezeichen vollends unangebracht. Zu emotional, zu anstrengend. Emotionale Analphabeten br\u00e4uchten eine beschr\u00e4nkte Haftung f\u00fcr soziale und emotionale Defizite. Die Denkprozesse sind einseitig ausgepr\u00e4gt: analytisch, deduktiv, kausallogisch bis hin zu taktisch, strategisch und systematisch. Das laterale, assoziative, unbewusste\u00a0und intuitive\u00a0Denken spielt keine Rolle, denn divergentes Denken sorgt f\u00fcr kreative Unruhe, die sich nur schwer in geordnete, bekannte Bahnen lenken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Originelle\u00a0Querk\u00f6pfe und kreative Geister, die \u00fcber den Tellerrand hinausschauen, bereiten emotionalen Analphabeten Unbehagen und Unruhe. Weil sie weder von Gruppenprozessen\u00a0etwas verstehen noch \u00fcber das n\u00f6tige Werkzeug verf\u00fcgen,\u00a0ist ihr F\u00fchrungsstil aufgaben- bzw. sachorientiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Effizienz nachdenken ist ein Leichtes, sich auf seine Mitarbeiter einzulassen ein Schweres<\/strong><\/p>\n<p>Im Extremfall k\u00f6nnen sie zum einen direktiv-autorit\u00e4r sein, um Emotionalem vorzubeugen, oder eher Laisserfaire,\u00a0sprich: sich von allem Emotionalen fernhalten, sich\u00a0ja nicht einmischen. \u00dcber Effizienz nachzudenken ist ein Leichtes, sich auf seine Mitarbeiter einzulassen ein Schweres.<\/p>\n<p>Alles wird auf Distanz gehalten, so behalten sie den\u00a0\u00dcberblick und k\u00f6nnen sich aus jedem Beziehungsgestr\u00fcpp\u00a0herausmogeln. Intensive Gef\u00fchle wie Angst, \u00c4rger oder Aggression sind st\u00f6rende Faktoren, die nur Reibungsverluste erzeugen. Es gilt sie bereits im Vorfeld durch gr\u00fcndliche\u00a0Planung, Regeln und Strukturen einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Positive Emotionen hingegen, wie Freude an der Arbeit\u00a0oder Stolz auf erbrachte Leistungen, werden ebenso wie\u00a0Motivation und Engagement als selbstverst\u00e4ndlich erachtet.\u00a0Eine solche Haltung ist bequem. Sie bel\u00e4sst den Schwarzen Peter bei den anderen. So gesehen ist emotionale Mitarbeiterbindung\u00a0keine Notwendigkeit und auch kein Thema.<\/p>\n<p>Entspannt lehnen sie sich zur\u00fcck und wissen, was wir nur\u00a0erahnen: Derart komplizierte Managementaufgaben werden\u00a0eines Tages ohnehin die Roboter \u00fcbernehmen. Alsbald werden sie uns sagen, wie wir Mitarbeiter am besten f\u00fchren. Bis dahin gilt die alte Regel: nichts sehen, nichts\u00a0h\u00f6ren, nichts sagen. Einfach nur: weitermachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_665886\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-665886\" class=\"size-full wp-image-665886\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/B\u00f6hler.MarkusB\u00f6hler_c_AnjaDuchold_kompr-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/B\u00f6hler.MarkusB\u00f6hler_c_AnjaDuchold_kompr-Kopie.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/B\u00f6hler.MarkusB\u00f6hler_c_AnjaDuchold_kompr-Kopie-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/09\/B\u00f6hler.MarkusB\u00f6hler_c_AnjaDuchold_kompr-Kopie-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-665886\" class=\"wp-caption-text\">Autor Markus B\u00f6hler (Foto: Anja Duchold)<\/p><\/div>\n<p><strong>ANREGUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Als Manager hat man es nicht nur mit Finanzierung,\u00a0Organisationsstrukturen, Arbeitsprozessen und Produktionslinien\u00a0zu tun. Wer sich definitiv schwertut, sich gar \u00fcberfordert f\u00fchlt, Mitarbeiter zu f\u00fchren, sollte auf\u00a0Personalf\u00fchrung verzichten. Es macht keinen Sinn, sich\u00a0und andere zu qu\u00e4len. Oder widerwillig Seminare und Trainings aufzusuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grundaufgaben von Managern: Aufbau und Pflege vertrauensvoller Beziehungen<\/strong><\/p>\n<p>Erfolgreiche F\u00fchrungskr\u00e4fte begreifen sich als Initiatoren,\u00a0Motivatoren, Mediatoren und Moderatoren. Schmalspurexperten\u00a0beschr\u00e4nken sich auf die rein fachlichen\u00a0Aspekte. Sie sollten sich \u00f6fters die Frage stellen, zu welcher\u00a0Kategorie Sie z\u00e4hlen.\u00a0F\u00fchrung beruht auf Vertrauen zwischen Vorgesetzten\u00a0und Untergebenen. Der Aufbau und die Pflege vertrauensvoller,\u00a0stabiler Beziehungen geh\u00f6rt zu den Grundaufgaben jedes Managers.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass Sie nicht\u00a0zu charismatischen Top-Managern z\u00e4hlen: Wissen \u00fcber\u00a0den Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und sozialer Kompetenz kann man erlernen. Sicher\u00a0auftreten, Kontakte pflegen, Stress regulieren lassen\u00a0sich trainieren. Mit dem Training kommt der Erfolg.\u00a0Kein Manager muss brillieren. Von jedem Manager darf jedoch erwartet werden, dass er sich als F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit\u00a0weiterentwickelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erfolg und Misserfolg<\/strong><\/p>\n<p>Erfolg ist \u00fcberlebenswichtig. Erfolg belohnt den Flei\u00df. Erfolg motiviert. Erfolg macht selbstbewusst. Erfolg gibt\u00a0einem recht. Erfolg macht sexy. Erfolge soll man feiern. Was ist das Geheimnis des Erfolgs?\u00a0Es gibt wenige schillerndere Begriffe als den des Erfolgs.\u00a0Was gibt es Sch\u00f6neres, als sich anzustrengen, Ziele zu erreichen, tolle Ergebnisse zu liefern und daf\u00fcr Applaus\u00a0zu ernten? The winner takes it all. Erfolgserlebnisse liefern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fccksgef\u00fchle. Wie lautet die Erfolgsformel?<\/strong><\/p>\n<p>Man h\u00f6rt aber auch: Erfolg erh\u00f6ht die Erwartungen.\u00a0Erfolg ist nicht beliebig oft wiederholbar. Erfolg setzt unter\u00a0Druck. Erfolg kann blind machen. Wo sind die Erfolgreichen\u00a0von gestern? Folgt auf Erfolg gar Misserfolg? Und,\u00a0wenn ja, was dann?<\/p>\n<p>Bei allem Respekt vor jedermanns F\u00e4higkeiten: So\u00a0wie ein Funke Sauerstoff und Brennmaterial braucht,\u00a0um erst zu Feuer zu werden, so ist auch der Erfolg zur H\u00e4lfte abh\u00e4ngig von den Umst\u00e4nden, in denen er stattfindet.<\/p>\n<p>Und die k\u00f6nnen sich schnell \u00e4ndern. In einem\u00a0neuen Job k\u00f6nnen die alten Erfolgsrezepte pl\u00f6tzlich nicht\u00a0mehr z\u00fcnden. Mal liegt es an der neuen Aufgabe, mal an den Strukturen, eventuell an den Mitarbeitern, vielleicht auch an der Kultur des neuen Arbeitgebers oder einfach\u00a0am neuen Chef. In diesem Zusammenhang muss gefragt werden: Wer darf \u00fcberhaupt \u00fcber Erfolg urteilen? Je nachdem, bei wem man Referenz einholt, kann es schnell zu\u00a0unterschiedlichen Meinungen kommen: Die einen loben den Schwung und die vielen Ideen, die der Neue mitbrachte.<\/p>\n<p>Die anderen klagen: \u00bbAlles nur hei\u00dfe Luft, der\u00a0brachte seine Mitarbeiter fast zum Wahnsinn.\u00ab Die einen wissen, stille Wasser gr\u00fcnden tief, aber liefern Ergebnisse, die anderen lassen sich \u00fcber das fast schon autistische Verhalten\u00a0des neuen Kollegen aus. Erfolg liegt eben auch im\u00a0Auge des Betrachters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wiederaufstehen ist die Kunst<\/strong><\/p>\n<p>Wenn es mal nicht so l\u00e4uft, sind nat\u00fcrlich schnell die\u00a0anderen schuld. Das entlastet das eigene Selbstwertgef\u00fchl.\u00a0Aber es hilft ja in der Regel nicht weiter, den Schwarzen Peter nur weiterzuschieben. Hinfallen ist nicht das Problem,\u00a0wiederaufstehen ist die Kunst, hei\u00dft es so sch\u00f6n. Henry\u00a0Ford hatte auch hierf\u00fcr ein nettes Bonmot parat: \u00bbMisserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.\u00ab Also quasi Innovationsforschung\u00a0in eigener Sache. Im Erfolg steckt das W\u00f6rtchen \u00bbFolge\u00ab.<\/p>\n<p>Erfolge sind immer die Folge von etwas, von einer Handlung, von einer Entscheidung, von bestimmten Verhaltensweisen\u00a0o.\u2006\u00e4. Falls also doch einmal der Kelch des Erfolgs an einem vorbeigehen sollte, kann sich jeder fragen: Was\u00a0war dieses Mal anders? Was kann ich anders machen? Was\u00a0haben andere gemacht, die dieses Mal Erfolg hatten?<\/p>\n<p>Aus den Antworten entsteht neuer Spielraum f\u00fcr neuen\u00a0Erfolg. Oft m\u00fcssen erst einmal kleine Schritte gegangen\u00a0werden, die aber in die richtige Richtung weisen. Auch Teilerfolge sind Erfolge, allerdings werden sie oft von ehemals erfolgreichen Managern nicht angemessen gew\u00fcrdigt.\u00a0R\u00fcckschl\u00e4ge geh\u00f6ren zum Gesch\u00e4ft. Das ist die Kultur des\u00a0Scheiterns. Aber jeder kann an seinem Comeback arbeiten.<\/p>\n<p>Nur Mut! W\u00e4hrend wir hierzulande mit gefallenen Stars oft hadern, werden sie in Amerika besonders gefeiert,\u00a0wenn sie als Phoenix aus der Asche steigen. Misserfolg also als Voraussetzung f\u00fcr neuen Erfolg? Manchmal geht es nicht anders.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ANREGUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Feiern Sie die gro\u00dfen Erfolge und freuen Sie sich \u00fcber\u00a0die kleinen. Vergessen Sie jedoch nie, die goldene Regel\u00a0zu beachten: Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, lebt gef\u00e4hrlich. Erfolge machen selbstzufrieden, tr\u00e4ge und satt. Wer nicht mehr hungrig ist, geht nicht auf die Jagd.<\/p>\n<p>Der \u00fcber viele Jahre unbesiegbare Profi-Golfer Tiger\u00a0Woods meinte einmal: \u00bbIch messe den Erfolg nicht an\u00a0meinen Siegen, sondern daran, ob ich jedes Jahr besser werde.\u00ab Lernen Sie auch im Erfolg, wo Sie es noch besser\u00a0machen k\u00f6nnen, ohne dass es zwanghaft wird. Aber\u00a0h\u00fcten Sie sich vor der Aussage: Es geht nicht besser! Das musste auch Tiger Woods erfahren.<\/p>\n<p>Erfolge und Misserfolge geh\u00f6ren zusammen. Die meisten\u00a0sind stur auf Erfolge aus, nur wenige lernen aus ihren\u00a0Misserfolgen. Wie oft w\u00fcnschen Sie sich, noch einmal\u00a0von vorne anfangen zu d\u00fcrfen? Nutzen Sie Misserfolge\u00a0als Neuanfang, vor allem bezogen auf Ihre bisherigen\u00a0Erfolgsrezepte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Im Zweifel erreichbar<\/strong><\/p>\n<p>Smartphones, Notebooks, Internet und Clouds machen uns flexibel und unabh\u00e4ngig von festen Arbeitspl\u00e4tzen.\u00a0Vorbei die Zeiten, wo wir im Berufsverkehr ins B\u00fcro gefahren sind, um Zugang zu Unterlagen zu haben oder\u00a0sie kofferweise mit nach Hause schleppten. Wir k\u00f6nnen\u00a0so auch den Rest der Arbeit von zu Hause aus erledigen und daf\u00fcr die Schulauff\u00fchrung der Kinder nicht verpassen \u2013 wir sind ja im Zweifel erreichbar. Und die anderen\u00a0auch f\u00fcr uns. Allerdings steigt damit die Erwartung, sich gegenseitig zu erreichen, und wir reagieren genervt, wenn wir jemanden nicht erreichen. Im B\u00fcro sieht man wenigstens,\u00a0ob der andere da ist. Im Zweifel kann man fragen\u00a0oder einen Termin ausmachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Psychische \u00dcberforderung: All die St\u00f6rungen, wenn man sie nicht braucht<\/strong><\/p>\n<p>So aber verbleibt nur die Nachricht auf der Mailbox mit der Hoffnung auf baldige\u00a0Antwort. 24 Stunden am Tag erreichbar zu sein, zu jeder Zeit und\u00a0an jedem Ort, ist technisch gesehen kein Problem. Wir arbeiten in einer globalen Welt, die 24 Stunden am Tag\u00a0ge\u00f6ffnet hat. Was technisch m\u00f6glich ist, wird zunehmend\u00a0zur psychischen \u00dcberforderung. Egal, ob im B\u00fcro oder unterwegs, E-Mails und Telefonate h\u00e4ufen sich und zwischendurch\u00a0die ganzen St\u00f6rungen, die genau dann hereinplatzen,\u00a0wenn man sie gar nicht braucht: Bei einer komplizierten Aufgabe, im Meeting, w\u00e4hrend des Abendessens\u00a0mit der Familie oder eben mitten in der Schulauff\u00fchrung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie soll man noch einen ruhigen Gedanken fassen?<\/strong><\/p>\n<p>Anrufe, E-Mails, Telefonkonferenzen, tagein, tagaus die reinste Flut. Es wird immer mehr, aber die Zeitfenster\u00a0werden immer kleiner. Wer soll da noch einen ruhigen Gedanken fassen oder eine Sache vern\u00fcnftig zu Ende bringen? Allein der Versuch, Dinge gleichzeitig zu machen,\u00a0ist naiv und f\u00fchrt in die falsche Richtung. Multitasking ist eine Illusion. W\u00e4hrend eines Meetings E-Mails zu beantworten oder w\u00e4hrend eines Telefonats weiterzuarbeiten,\u00a0l\u00e4uft nur scheinbar zeitgleich, in Wirklichkeit aber kurz nacheinander ab. Es ist eher ein st\u00e4ndiges Hin und Her, man beginnt sich jedes Mal von Neuem zu konzentrieren:\u00a0Wo war ich? Was wollte ich machen? Was kommt als N\u00e4chstes?<\/p>\n<p>Wir haben zwar das Gef\u00fchl, an allem gearbeitet zu haben, aber eigentlich dauert alles l\u00e4nger. Wir werden\u00a0nicht fertig und produzieren Halbgares, das wir sicherheitshalber \u00bbEntwurf\u00ab oder \u00bbWork in progress\u00ab nennen. Kein Wunder, dass sich Fehler einschleichen oder Dinge hinten\u00a0runterfallen. Wenn dann auch noch das Handy klingelt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beruf und Privatleben in Konflikt<\/strong><\/p>\n<p>Das alles setzt unser Gehirn unter Stress. Zu allem \u00dcberdruss gew\u00f6hnt es sich daran. Wir k\u00f6nnen uns nur noch\u00a0kurz und immer k\u00fcrzer konzentrieren, die Aufmerksamkeitsspannen\u00a0sinken seit Jahren. Fragen Sie einmal Lehrer nach ihren Sch\u00fclern im Unterricht. Mit dem \u00e4u\u00dferen\u00a0Stress w\u00e4chst der innere Druck. Selbst wenn das Telefon\u00a0nicht klingelt, allein schon der Gedanke, dass es klingeln k\u00f6nnte und man nicht erreichbar w\u00e4re, produziert weiteren\u00a0Stress und dazu Angst. Das kostet Kraft und Nerven,\u00a0nicht nur die eigenen, sondern auch die der anderen. Jeder kennt das Handygeklingel seines Partners beim Essen oder\u00a0unterwegs. Eigentlich wollte man doch Zeit miteinander\u00a0verbringen. Beruf und Privatleben geraten in Konflikt.<\/p>\n<p>Also gleich die n\u00e4chste Baustelle, die n\u00e4chste Stresssituation. Das Privatleben leidet ohnehin und, wenn wir ehrlich sind, auch die Arbeit. Die permanente Erreichbarkeit\u00a0umfasst ja auch private Anrufe, E-Mails, Posts, Tweets und andere Zeitfresser, die w\u00e4hrend der Arbeitszeit stattfinden.<\/p>\n<p>Wer sein Smartphone gar nicht mehr abschaltet, kann\u00a0bald selbst nicht mehr abschalten. Dauererreichbarkeit\u00a0f\u00fchrt zu Dauerstress, der auf Dauer krank macht. Von Natur aus k\u00f6nnen wir nur mit kurzzeitigen Belastungen umgehen. Dazwischen m\u00fcssen wir uns erholen. Das gilt f\u00fcr den viel reisenden Topmanager genauso wie f\u00fcr die Hausfrau mit drei Kindern, f\u00fcr den Profifu\u00dfballer wie den jagenden L\u00f6wen. Erholung braucht Zeit, und die muss eingehalten\u00a0werden. So wie Spitzensportler nach jedem Spiel\u00a0\u00bbauslaufen\u00ab, m\u00fcssen sich unsere neuronalen Netze \u00bbausblitzen\u00ab. Arbeit und Erholung sind zwei Seiten derselben Medaille, die Leistung hei\u00dft. Das eine geht nicht ohne das\u00a0andere, beide bedingen sich gegenseitig. Die Kunst liegt in der Balance der beiden, sonst fallen wir vom Hochseil der\u00a0Erreichbarkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ANREGUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Die st\u00e4ndige Erreichbarkeit hat die alten, vorgegebenen Grenzen der Arbeitszeiten aufgehoben, wir m\u00fcssen uns\u00a0unsere Regeln selbst schaffen. Kalkulieren Sie Pausen und Urlaube genauso penibel ein wie Arbeitszeiten. Und halten Sie sich dran!<\/p>\n<p>Nutzen Sie Pausen, erholen Sie sich, und machen Sie bewusst etwas anderes. Der Medizin-Nobelpreistr\u00e4ger\u00a0Thomas S\u00fcdhof sagt: \u00bbJeder, der Tennis spielt, Fu\u00dfball\u00a0oder Klavier, wei\u00df: Konzentriere ich mich auf den Ball\u00a0oder die Noten, kann ich meine Aufmerksamkeit nicht\u00a0auf etwas anderes lenken. Das ist eine Art erzwungene Meditation.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unerreichbar sein als pure Erholung<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Dinge gut werden sollen, brauchen sie Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Verschwenden Sie Ihre Aufmerksamkeit\u00a0nicht, sondern gehen Sie damit genauso sorgsam um wie mit jeder anderen Ressource. B\u00fcndeln Sie Ihre Erreichbarkeit: Lieber eine Stunde lang E-Mails\u00a0oder die Mailbox am St\u00fcck abarbeiten und daf\u00fcr die restliche Zeit f\u00fcr sich nutzen.\u00a0Ob Samstag oder Sonntag \u2013 legen Sie einen Tag ein, an dem Sie nicht erreichbar sind. Unerreichbar sein ist\u00a0pure Erholung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664324\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buchauszug Louis Lewitan \/ Markus B\u00f6hler: &#8222;Stress Less &#8211; Das ABC f\u00fcr mehr Gelassenheit in Job und Alltag&#8220;. \u00dcber emotionale Analphabeten mit ordentlichen Schreibtischen, die man lieber nicht an die Hebel der Macht l\u00e4sst. &nbsp; \u00a0 &nbsp; Cartoon Copyright: Dirk &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/09\/10\/buchauszug-louis-lewitan-markus-boehler-stress-less-das-abc-fuer-mehr-gelassenheit-in-job-und-alltag\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[6849,2851,1890,6852,6850,6851],"class_list":["post-665883","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-stress-less-das-abc-fuer-mehr-gelassenheit-in-job-und-alltags","tag-ariston-verlag","tag-buchauszug","tag-emotionale-analphabeten","tag-louis-lewitan","tag-markus-boehler"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=665883"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/665883\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=665883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=665883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=665883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}