{"id":664643,"date":"2017-04-04T15:58:22","date_gmt":"2017-04-04T13:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=664643"},"modified":"2017-04-04T15:59:14","modified_gmt":"2017-04-04T13:59:14","slug":"wiwo-top-kanzleien-arbeitsrecht-wenn-manager-geld-zurueck-zahlen-muessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/04\/04\/wiwo-top-kanzleien-arbeitsrecht-wenn-manager-geld-zurueck-zahlen-muessen\/","title":{"rendered":"WiWo-Top-Kanzleien Arbeitsrecht: Wenn Manager Geld zur\u00fcck zahlen m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p><strong>WirtschaftsWoche-Top-Kanzleien Arbeitsrecht <\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8211; erschienen in WirtschaftsWoche 7\/2017<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf nimmer\u00a0Wiedersehen: Arbeitsrechtler-Ranking<\/strong><strong>: Dank immer neuer Gesetze ben\u00f6tigen Unternehmen Arbeitsrechtler mehr denn je. Die WirtschaftsWoche zeigt die renommiertesten K\u00f6pfe.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Klient fordert seine Wirtschaftspr\u00fcfer (WP) auf, ein Angebot f\u00fcr einen neuen Pr\u00fcfungsauftrag abzugeben \u2013 ein normaler Vorgang. Nicht normal aber, was als Angebot dann beim Unternehmen herein flatterte: Ein Angebot eines Konkurrenten, einer Pr\u00fcfungsgesellschaft aus S\u00fcddeutschland, die der Unternehmenschef gar nicht gefragt hatte. Nur durch diesen Zufall kam heraus, was da eine ganze Truppe einer der gro\u00dfen Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaften gerade trieb, n\u00e4mlich heimlich einen gro\u00dfen Teamwechsel vorzubereiten.<\/p>\n<p>Einer der K\u00f6pfe des untreuen Teams hatte die Aufforderung f\u00fcr das neue Angebot aufgehalten und schnurstracks an die neue berufliche Heimat geschickt. Und nicht nur das: Die Abtr\u00fcnnigen hatten auch Kundenlisten und Betriebsgeheimnisse \u00fcber den dienstlichen Mail-Account herausgeschleust \u2013 vor allem Gehaltslisten. Damit konnte der neue Arbeitgeber schon mal gezielt Abwerbeangebote an weitere Kollegen machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-664199\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/WiWo_Siegel.TOPKanzlei_Arbeitsrecht_2017.Muster-162x300.jpg\" alt=\"\" width=\"162\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/WiWo_Siegel.TOPKanzlei_Arbeitsrecht_2017.Muster-162x300.jpg 162w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/WiWo_Siegel.TOPKanzlei_Arbeitsrecht_2017.Muster.jpg 351w\" sizes=\"auto, (max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/>Doch der vermeintliche Coup flog auf. Kurz darauf traf sich ein gro\u00dfes Aufgebot an Anw\u00e4lten mit der Ma\u00dfgabe, den brisanten und peinlichen Fall unter der Decke zu halten. Am Ende der Verhandlungen musste die abwerbende WP-Gesellschaft 700 000 Euro Schadenersatz berappen f\u00fcr mitgenommene Kunden, verlorenen Umsatz und Anwaltskosten. \u201eSolche F\u00e4lle nehmen zu, die Wechselbereitschaft ist insgesamt gestiegen\u201c, beobachtet Arbeitsrechtler Michael Kliemt. Er ist Gr\u00fcnder von Kliemt &amp; Vollstaedt, einer der renommiertesten Spezialkanzleien mit rund 60 Anw\u00e4lten, die sich unter den Top-27 im WirtschaftsWoche-Top-Kanzleien-Ranking befindet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_652740\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-652740\" class=\"size-medium wp-image-652740\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/kliemt4-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/kliemt4-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/kliemt4-450x300.jpg 450w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/05\/kliemt4.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-652740\" class=\"wp-caption-text\">Michael Kliemt von Kliemt &amp; Vollst\u00e4dt<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr das Ranking hat das Handelsblatt Research Institute (HRI) im ersten Schritt mehr als 500 Arbeitsrecht-Experten identifiziert, denen im zweiten Schritt alle Arbeitsrecht-Anw\u00e4lte zur Bewertung vorgelegt wurden. Eigenbewertungen waren ausgeschlossen. Die R\u00fccklaufquote betrug am Ende stolze 42 Prozent.<\/p>\n<p>Die daraus entstandene Liste von 38 Kanzleien begutachteten wiederum die Jury mit Unternehmens-Chefjuristen Martin Schlag von Thyssenkrupp, Alexander Werner von Merck Group und Alexander Zumkeller von ABB. F\u00fcr die wissenschaftliche Seite votierten als Juror Achim Schunder, Leiter Zeitschriften des Verlags C.H.Beck, und f\u00fcr die Verb\u00e4nde-Seite Silvio Fricke vom Bundesverband der Arbeitsrechtler in Unternehmen sowie Ulrich Goldschmidt vom Berufsverband Die F\u00fchrungskr\u00e4fte. Das Ergebnis: 27 Kanzleien mit 45 hervorgehobenen Experten gelang die Aufnahme im Arbeitsrechtler-Ranking der WirtschaftsWoche.<\/p>\n<p>Arbeitsrechtler f\u00fchren kein Nischendasein mehr. \u201eDer Beratungsbedarf ist extrem gestiegen\u201c, sagt Stefan R\u00f6hrborn, Partner bei Vangard. Compliance, Scheinselbst\u00e4ndigkeit, Lohngleichheitsgesetz, Arbeitsst\u00e4ttenschutzverordnung, Regulierung der Leiharbeit, Frauenf\u00f6rderung, R\u00fcckkehr in Vollzeit sind nur einige der Themen, die Unternehmen aktuell viel Detail-Arbeit bescheren und f\u00fcr die sie Juristen-Hilfe brauchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_664202\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-664202\" class=\"size-medium wp-image-664202\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/r\u00f6hrborn1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-664202\" class=\"wp-caption-text\">Stefan R\u00f6hrborn von Vangard<\/p><\/div>\n<p>Zudem: Schon seit gut 15 Jahren bescheren die nie enden wollenden\u00a0Restrukturierungswellen der Unternehmen mit immer neuen Entlassungsrunden wie zuletzt bei der Commerzbank Arbeitsrechtlern viel Arbeit mit Sozialpl\u00e4nen und Abfindungsverhandlungen.\u00a0Ebenso wie Firmen\u00fcbernahmen, die im vergangenen Jahr einen neuen H\u00f6hepunkt erreichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Partner f\u00fcr 700 Euro pro Stunde<\/strong><\/p>\n<p>300 bis 700 Euro kosten Partner renommierter Adressen an Stundenhonorar. Angestellte Anw\u00e4lte \u2013 je nach Erfahrung \u2013 200 bis 400 Euro die Stunde. Der Faustregel: Law Firms schreiben h\u00f6here Rechnungen als Spezialistenkanzleien und sie verlegen sich immer mehr auf das Gesch\u00e4ft mit Transaktionen und insbesondere auf die Schnittstellen zu Steuerrecht oder Datenschutzrecht.<\/p>\n<p>\u201eWar Datenschutz fr\u00fcher nur etwas f\u00fcr abgedrehte Spinner, so ist es heute ein gro\u00dfes Thema\u201c, sagt Kliemt. Ein gro\u00dfes Thema, weil zu viel auf dem Spiel steht, seit der Gesetzgeber ernst macht: Firmen drohen bei M\u00e4ngeln erhebliche Strafenzahlungen und Manager haben sogar strafrechtliche Risiken \u2013 von Reputationssch\u00e4den der Unternehmen ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Lukrativ sind f\u00fcr Kanzleien auch hoch dotierte Managervertr\u00e4ge bis hin zum Dax-Vorstandsvertrag. Die haben im Durchschnitt 15 bis 30 Seiten, aber vor allem deren Anlagen mit Aktienoptionen, Altersversorgung, nachvertraglichen Wettbewerbsverboten und Vertragsstrafen f\u00fcllen schnell einen ganzen Aktenordner, erz\u00e4hlt Stefan Seitz von Seitz Partner aus K\u00f6ln, eine von vier Kanzleien, mit dem die Leverkusener Bayer als sogenannte Panel-Kanzlei bevorzugt zusammen arbeitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_663817\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-663817\" class=\"size-medium wp-image-663817\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/seitz-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/seitz-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/seitz-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/seitz.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-663817\" class=\"wp-caption-text\">Stefan Seitz von Seitz Partner<\/p><\/div>\n<p>Insbesondere Top-Manager von Aktiengesellschaften r\u00fccken mit ihren hoch kompliziert gestrickten Bez\u00fcgen immer st\u00e4rker ins Licht der \u00d6ffentlichkeit: Aufsehen erregte zuletzt die Deutsche Bank als sie ank\u00fcndigte, von elf Ex-Vorstandschefs \u2013 darunter Josef Ackermann, J\u00fcrgen Fitschen und Anshu Jain \u2013 einen gut zweistelligen Millionenbetrag zur\u00fcck zu verlangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchon seit der Bankenkrise nehmen diese Claw-Back-Klauseln zu, insbesondere seit die IKB-Bank unter den Rettungsschirm schl\u00fcpfte\u201c, so Stefan R\u00f6hrborn von der Spezialkanzlei Vangard. Damals musste die Bank trotz ihrer Schieflage hohe Boni an die Vorst\u00e4nde zahlen, weil diese ihre pers\u00f6nlichen Ziele dennoch erreicht hatten. Weil das aber der \u00d6ffentlichkeit nicht zu vermitteln war, kam es zu einem entsprechenden Gesetz wie der Institutsverg\u00fctungsverordnung f\u00fcr die Finanzbranche, das solche Missst\u00e4nde nun verhindern soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Neue R\u00fcckforderungsklauseln<\/strong><\/p>\n<p>Inzwischen sorgen aber auch Unternehmen gegen Manager-Fehler vor \u2013 quer durch alle Branchen. \u201eIn mindestens jedem zweiten Vertrag f\u00fcr Unternehmen mit ihren Vorst\u00e4nden stehen heute R\u00fcckforderungsklauseln f\u00fcr gezahlte Boni\u201c, beobachtet R\u00f6hrborn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Claw-Back-Klauseln kommen aus den USA und machen Managern Sorgen. Riskieren sie doch, ihre Boni der Firma zur\u00fcckzahlen zu m\u00fcssen, wenn zum Beispiel der Gewinn des Unternehmens unter Vorjahresniveau liegt, das Unternehmen in Schieflage ger\u00e4t oder andere Kennzahlen nicht erreicht werden. Selbst wenn der Vorstand seine pers\u00f6nlichen Ziele geschafft, die Boni schon kassiert und auch schon versteuert hat. Bei Gratifikationen sind solche vertraglichen R\u00fcckzahlungspflichten erlaubt, beim Fixgehalt dagegen nicht. R\u00f6hrborn: \u201eAm gehobenen Vorstandsstammtisch findet man das Thema nicht lustig.\u201c Denn in manchen Vertr\u00e4gen betr\u00e4gt das Grundgehalt 600 000, aber die Boni bis zu zehn Millionen Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Folge war bislang landauf landab: Manager sparten Kosten ein, was das Zeug h\u00e4lt \u2013 egal mit welchen Langzeitsch\u00e4den f\u00fcrs Unternehmen. Das kommt davon, wenn es zum Beispiel im Vertrag hei\u00dft \u201eBoni f\u00fcr Personalreduktion\u201c statt \u201eBoni f\u00fcr Personalreduktion nur bei vollst\u00e4ndiger Aufrechterhaltung des Betriebs\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dumm nur, wenn entlassene Mitarbeiter sp\u00e4ter zur\u00fcck geholt werden m\u00fcssen, weil es ohne sie und ihr Know-how doch nicht ging. Und das passiert \u00f6fter, sagt R\u00f6hrborn. Denn die Unternehmensberater gehen nur nach den Gehaltslisten vor, die Arbeitsrechtler m\u00fcssen dann bei den Leuten ansetzen, wo die Berater zuvor die Kreuzchen malen \u2013 n\u00e4mlich bei den h\u00f6chsten Geh\u00e4ltern. Egal wie viel Know-how dem Unternehmen auf Nimmerwiedersehen verloren geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Top-Kanzleien f\u00fcr Arbeitsrecht<\/strong><\/p>\n<table width=\"640\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" width=\"160\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<td width=\"80\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong>Von AGS Legal bis Vangard<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>AGS Legal<\/td>\n<td>Oliver Z\u00f6ll<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Allen &amp; Overy<\/td>\n<td colspan=\"3\">Thomas Ubber. Tobias Neufeld<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Altenburg<\/td>\n<td colspan=\"3\">Anja Mengel. Stephan Altenburg<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Baker McKenzie<\/td>\n<td colspan=\"2\">Burkard G\u00f6pfert<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Beiten Burkhardt<\/td>\n<td colspan=\"3\">Katja Hinz. Wolfgang Lipinski<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>CMS Hasche Sigle<\/td>\n<td colspan=\"4\">Bj\u00f6rn Gaul. Alexander Bissels. Gerlind Wisskirchen<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Fischer Rechtsanw\u00e4lte<\/td>\n<td colspan=\"2\">Burkhard Fischer<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Freshfields Bruckhaus Deringer<\/td>\n<td colspan=\"4\">Klaus-Stefan Hohenstatt. Thomas M\u00fcller-Bonanni<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>FringsPartners<\/td>\n<td>Arno\u00a0\u00a0Frings<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gleiss Lutz<\/td>\n<td colspan=\"5\">Martin Diller. Christan Arnold. Steffen Krieger. Ulrich Baeck<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gragert Stamer<\/td>\n<td colspan=\"2\">Katrin Stamer<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Greenfort<\/td>\n<td colspan=\"2\">Mark Lembke<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Heuking K\u00fchn L\u00fcer Wojtek<\/td>\n<td colspan=\"2\">Bernd Weller<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kliemt &amp; Vollst\u00e4dt<\/td>\n<td colspan=\"5\">Michael Kliemt. Barbara Reinhard. Christoph Crisolli<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>K\u00fcttner Rechtsanw\u00e4lte<\/td>\n<td colspan=\"3\">Tim Wi\u00dfmann. Thomas Niklas<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Linklaters<\/td>\n<td colspan=\"2\">Georg Annu\u00df<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Naegele<\/td>\n<td colspan=\"2\">Sebastian Frahm<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Noerr<\/td>\n<td colspan=\"3\">Hans-Christoph Schimmelpfennig<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Pusch Wahlig<\/td>\n<td colspan=\"3\">Jochen Keilich. Tobias Pusch<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Raue<\/td>\n<td colspan=\"2\">Gernod Meinel<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schramm Meyer Kuhnke<\/td>\n<td colspan=\"2\">Nils Schramm<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schweibert Le\u00dfmann &amp; Partner<\/td>\n<td colspan=\"2\">Ulrike Schweibert<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Seitz Partner<\/td>\n<td>Stefan Seitz<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Staudacher<\/td>\n<td colspan=\"2\">Peter Staudacher<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Th\u00fcr Werner Sontag<\/td>\n<td>Franz Th\u00fcr<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>T\/S\/C<\/td>\n<td colspan=\"3\">Susanne Clemenz. Johannes Schipp<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Vangard<\/td>\n<td colspan=\"7\">Sebastian Mai\u00df. Frauke Biester-Junker. Stefan R\u00f6hrborn. Peter H\u00fctzen. Alexander Bartz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong>Quelle: <\/strong><\/p>\n<p><strong>WirtschaftsWoche 2017<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"807\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"255\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"103\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td width=\"117\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td width=\"117\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"255\"><\/td>\n<td width=\"103\"><\/td>\n<td 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