{"id":664133,"date":"2017-02-25T01:17:56","date_gmt":"2017-02-25T00:17:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=664133"},"modified":"2017-02-25T12:36:25","modified_gmt":"2017-02-25T11:36:25","slug":"woydich-in-new-delhi-9-letzte-folge-die-streunenden-hunde-von-goa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/02\/25\/woydich-in-new-delhi-9-letzte-folge-die-streunenden-hunde-von-goa\/","title":{"rendered":"Woydich in New Delhi (9, letzte Folge): Die streunenden Hunde von Goa"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tobias Woydich, 26, studiert Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal, macht seinen Master und absolviert f\u00fcr drei Monate ein Auslandssemester am Management Development Institute (MDI) in Gurgaon, einer Satellitenstadt 20 Kilometer von New Delhi entfernt. Folge 9, letzte Folge.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die letzten Tage Gurgaon<\/strong><\/p>\n<p>Wie im Flug vergingen meine letzten Tage in Indien. Weil die letzte Woche am MDI f\u00fcr Semesterabschluss-Pr\u00fcfungen reserviert war, begann ich, die gedankliche Liste von Dingen abzuarbeiten, die ich rund um Delhi noch erleben oder erledigen wollte. Wie etwa \u00a0einen ma\u00dfgeschneiderten Anzug mit Kaschmiranteil erstehen &#8211; f\u00fcr rund 200 Euro.<\/p>\n<p>Nach den Pr\u00fcfungen wollte meine Freundin Michelle f\u00fcr zwei Wochen zu mir nach Indien kommen. Der Plan: Vier Tage Delhi, davon einer in Agra \u00a0&#8211; der Stadt mit dem Taj Mahal -, dann acht Tage Goa und zuletzt nochmal \u00a0zwei Tage Delhi. Auch wenn wir viel Kontakt \u00fcber WhatsApp und Skype hatten, ist es doch sehr sch\u00f6n, meine allt\u00e4gliche Umgebung der vergangenen Monate live zu zeigen. Es ist etwas v\u00f6llig anderes, viele Autos auf dem Foto einer indischen Stra\u00dfe zu sehen, als tats\u00e4chlich selbst im Trubel des Verkehrs in Delhi unterzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Goa &#8211; wieder eine andere Welt<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664194\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.g.-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.g.-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.g.-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.g..jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Goa ist ein Staat im Westen Indiens, der sich entlang des Indischen Ozeans erstreckt. Von der ehemaligen Hippie-Kultur, f\u00fcr die Goa mal ber\u00fchmt war, ist jedenfalls im S\u00fcden nicht mehr allzu viel zu sp\u00fcren. Was \u00fcbrig geblieben ist, sind wundersch\u00f6ne Str\u00e4nde und Buchten, dschungelartige Fl\u00fcsse, die in kleinen B\u00e4chen abseits der Str\u00e4nde ins Meer flie\u00dfen und jede Menge Clubs &#8211; denn Goa ist noch immer sehr bekannt f\u00fcr das Nachtleben. Verglichen mit meinen bisherigen Erlebnissen in Indien erschien es mir wie eine v\u00f6llig neue Welt &#8211; und damit wieder typisch f\u00fcr Indien, wie ich es kennen lernte: Kein Ort gleicht dem anderen. Und davor, dass ich v\u00f6llig vergessen k\u00f6nnte noch in Indien zu sein, haben mich sp\u00e4testens die K\u00fche am Strand bewahrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-664353\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.kuh_.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.kuh_.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.kuh_-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.kuh_-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bargeld auch in Goa &#8211; fernab der Gro\u00dfstadt &#8211; ein Problem<\/strong><\/p>\n<p>Das Bargeldproblem hatte ich auch in Goa &#8211; zur Erinnerung: 85 Prozent des Bargelds wurde im Oktober kurzfristig abgeschafft und seitdem herrscht enormer Bargeldmangel. Wie erw\u00e4hnt wurde von der Regierung an den Geldautomaten ein Auszahlungslimit von 2000 Rupien, also knapp 30 Euro, pro Tag und Person festgelegt. Nun senkte die Bank, bei der ich eine Kreditkarte f\u00fcr Indien abgeschlossen hatte, kurz nach meiner Ankunft in Goa ein Auszahlungsminimum an Geldautomaten auf 50 Euro. Zweimal wartete ich rund zwei Stunden vor einem Geldautomaten &#8211; um zu erfahren, dass eine Auszahlung nicht m\u00f6glich sei. Erst Recherchen im Internetrecherche l\u00f6sten mein R\u00e4tsel. Zum Gl\u00fcck half mir das Hotel aus der Patsche, streckte mir Bargeld vor und ich \u00fcberwies es ihm zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Update: ein Freund aus\u00a0 Indien hat mir k\u00fcrzlich erz\u00e4hlt, dass sich die Situation mittlerweile gebessert hat. Es gibt zwar noch ein monatliches Auszahlungslimit am Geldautomaten, aber zumindest ist seit Ende Dezember Cash keine Seltenheit mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_664193\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-664193\" class=\"size-medium wp-image-664193\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.f.-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.f.-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.f.-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.f..jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-664193\" class=\"wp-caption-text\">Fischerboote in Goa<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Streunende Hunde in Goa<\/strong><\/p>\n<p>Auch das Essen in Goa ist anders &#8211; morgens gibt es M\u00fcsli mit Fr\u00fcchten und abends regelm\u00e4\u00dfig frisch gefangenen Fisch. Und es gibt eine Menge umherstreunender Hunde. Insbesondere, wenn man sich irgendwo zum Essen hinsetzt, steht sofort einer am Tisch und l\u00e4sst sich so lange streicheln, bis er was zu essen bekommt. Dann legt er sich entweder zufrieden neben den Stuhl oder macht sich auf dem Weg zum n\u00e4chsten Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664192\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.e.-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.e.-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.e.-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.e..jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Gep\u00e4ckkontrolle &#8211; ein Sicherheitsrisiko<\/strong><\/p>\n<p>Die Gep\u00e4ckkontrolle am recht kleinen Flughafen von Goa ist merkw\u00fcrdig. Man betritt eine gro\u00dfe Halle mit den Schaltern der verschiedenen Fluggesellschaften f\u00fcr die Gep\u00e4ckaufgabe. So einfach funktioniert es dann allerdings nicht. Denn bevor man Gep\u00e4ck aufgeben kann, muss es durch einen Gep\u00e4ck-Scanner. Davon gibt es zwei &#8211; f\u00fcr die gesamte Halle. Nachdem die Sicherheitsleute festgestellt haben, dass sich keine verbotenen Dinge im Gep\u00e4ck befinden, wird ein Klebestreifen um die Rei\u00dfverschl\u00fcsse gezogen, damit diese nicht mehr aufgemacht werden k\u00f6nnen. Danach wird man mit seinem Gep\u00e4ck wieder allein gelassen und darf es am Schalter aufgeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664190\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.c.-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.c.-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich9.c..jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schl\u00fcssig war mir das Konzept nicht: Meine Reisetasche hat beispielsweise drei Taschen mit jeweils einem Rei\u00dfverschluss. Davon wurde aber nur die gr\u00f6\u00dfte mit Klebestreifen verschlossen. Ich h\u00e4tte also seelenruhig den Inhalt meiner Tasche in der \u00fcberf\u00fcllten Wartehalle austauschen k\u00f6nnen, bevor ich die Tasche am Schalter aufgab. Der Gedanke lie\u00df mich nicht sicherer f\u00fchlen, gerade wenn man danach die etwas rustikalen Inlandsflugzeuge besteigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664189\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.b.-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.b.-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.b..jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>Die Barbie gibt es auch auf indisch im traditionellen Outfit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664188\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.a-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.a-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.a-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.9.a.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der R\u00fcckflug<\/strong><\/p>\n<p>Kurz vor dem Ziel Frankfurt. Eine spannende und unvergessliche Zeit geht zu Ende. Schlafen konnte ich nicht im Flugzeug, eigentlich habe ich mich nur auf die Ankunft gefreut.\u00a0Auf meine Familie und meine Freunde. Und auch wenn sie meine Beitr\u00e4ge hier auf dem WiWo-Management-Blog verfolgten und ich mit vielen Kontakt hatte, gab es noch jede Menge zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-664134\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.t\u00f6dtmann.1.2017.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.t\u00f6dtmann.1.2017.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.t\u00f6dtmann.1.2017-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/woydich.t\u00f6dtmann.1.2017-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>&#8230;..auch Claudia T\u00f6dtmann beim Besuch auf einen Kaffee in der Redaktion \u00a0zum Abschluss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-664324\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/02\/Blog-Ranking2017.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Tobias Woydich, 26, studiert Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal, macht seinen Master und absolviert f\u00fcr drei Monate ein Auslandssemester am Management Development Institute (MDI) in Gurgaon, einer Satellitenstadt 20 Kilometer von New Delhi entfernt. 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