{"id":663580,"date":"2017-01-21T23:26:55","date_gmt":"2017-01-21T22:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=663580"},"modified":"2017-01-21T23:26:55","modified_gmt":"2017-01-21T22:26:55","slug":"wagner-pilgert-in-der-toskana-3-aufmerksamkeit-will-gelernt-sein-ein-top-manager-im-sabbatical-exklusiv-im-management-blog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/01\/21\/wagner-pilgert-in-der-toskana-3-aufmerksamkeit-will-gelernt-sein-ein-top-manager-im-sabbatical-exklusiv-im-management-blog\/","title":{"rendered":"Wagner pilgert in der Toskana (3): Aufmerksamkeit will gelernt sein. Ein Top-Manager im Sabbatical. Exklusiv im Management-Blog"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wagner pilgert in der Toskana (3. und letzte Folge)\u00a0\u2013\u00a0 Aufmerksamkeit will gelernt sein &#8211; und ge\u00fcbt<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<h1 id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39783\"><strong id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39790\">Top-Manger Thomas P. Wagner war rund sechs Jahre CEO von Dorma, einem Hidden Champion und dem Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Schlie\u00dftechnik. Das Familienunternehmen sitzt in Ennepetal am Rand des Ruhrgebiets, mitten im Gr\u00fcnen.\u00a0<\/strong><strong id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39791\">Vorher war Wagner Chef des Aufzugherstellers Otis in Berlin und Moskau. Doch jetzt macht der Wirtschaftsingenieur eine Karriere-Pause. Anlass war\u00a0die Fusion von Dorma mit Kaba, einer Schweizer Unternehmensgruppe aus der Sicherheitsindustrie \u2013 denn die bedeutete auch f\u00fcr\u00a0ihn pers\u00f6nlich eine Z\u00e4sur:\u00a0<\/strong><strong id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39792\">Nach 20 Jahren als Manager will er ein paar Monate innehalten. Sein erster Trip war eine Pilgerreise auf der Via Francigena in Italien in der Toskana.<\/strong><\/h1>\n<p>.<\/p>\n<div id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39788\">\n<div id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39795\"><strong id=\"yiv2801058515yui_3_16_0_ym19_1_1482415618333_39796\">Exklusiv f\u00fcr den Management-Blog f\u00fchrte Thomas P. Wagner ein Tagebuch:\u00a0<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-664047\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.bb_.jpg\" alt=\"wagner3.bb\" width=\"650\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.bb_.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.bb_-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.bb_-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Langsamkeit will gelernt sein \u2026 um am Ende anzukommen<\/strong><\/p>\n<p>Langsam sein, um anzukommen? Wie geht das denn? Hat das Sinn? Wir alle sind im Alltag dauernd so schnell unterwegs. Die Digitale Transformation scheint dieses Tempo immer weiter zu beschleunigen. Pilgern dagegen ist das absolute Gegenteil, eine bewusste Entschleunigung.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663695\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.b.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-b\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.b.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.b-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.b-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mich ins Gras zu setzen und den vorbeiziehenden Wolken zuzusehen &#8211; wann habe ich das zuletzt gemacht? Ich kann mich nicht einmal erinnern.<\/p>\n<p><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663696\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.c.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-c\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.c.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.c-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.c-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die pure Wohltat: Das k\u00fchle Fu\u00dfbad im Dorfbrunnen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das Wunderbare am Via Francigena hier in Italien ist definitiv diese wundervolle Landschaft, die einsamen Wege, die tollen Begegnungen.<\/p>\n<p>Nicht ganz so wunderbar sind die Beschilderungen an so manchen Orten. Sie waren, sagen wir mal, missverst\u00e4ndlich angebracht. Manchmal fehlten sie auch ganz. Oder ihre letzte Kontrolle und Instandsetzung war schon l\u00e4nger her. Aber vielleicht geh\u00f6rt j auch das dazu. Schlie\u00dflich ist alles, was wir an Italien so lieben, die Lockerheit und das nicht so Perfekte, auch auf meiner Pilgerroute anzutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-664051\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.a.-1.jpg\" alt=\"wagner3.a.\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.a.-1.jpg 480w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.a.-1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist wie im Leben, wie immer und \u00fcberall. Es ist nicht immer alles so perfekt und genau damit m\u00fcssen wir lernen, umzugehen. Auch das hat mich der Pilgerweg gelehrt.<\/p>\n<p>Auf dem Weg in Richtung Sienna habe ich mich total verlaufen. Ich war v\u00f6llig in Gedanken versunken, unterwegs auf einem tollen Weg, der fast schon einem Dschungel \u00e4hnelte. Keine Menschenseele war mir in den vergangenen zwei Stunden begegnet und ich genoss es, eins zu sein mit der Natur. Nur, dass sich mein Weg irgendwann zu einem kleinen Trampelpfad entwickelte und ich erst nach langer Zeit wieder auf eine kleine Stra\u00dfe kam.<\/p>\n<p>Ich hatte lange nicht mehr an die Zeichen gedacht, die mir den Weg weisen sollten. Genau genommen war ich ziemlich unaufmerksam unterwegs. Irgendwann stellte ich fest &#8211; es tauchte kein einziges Zeichen mehr auf. Irgendwann musste ich mich aber entscheiden, links oder rechts &#8211; und siehe da nach ungef\u00e4hr einem Kilometer stiess ich endlich wieder auf einen Hinweis auf die Pilgerroute. Nur sah das Zeichen v\u00f6llig anders aus als die vorherigen. Aber ich war froh, \u00fcberhaupt eins gefunden zu haben und wanderte weiter.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663698\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.e.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-e\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.e.jpg 480w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.e-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach drei bis vier Kilometern kam mir das Ganze dann doch merkw\u00fcrdig vor. Ich nahm mein Smartphone mit der Karten-App und stellte fest, dass ich schon weit weg von meiner Pilgerroute war. Da war ich dankbar f\u00fcr die Technologie und wie sehr sie mir geholfen hatte. Nun ging es schnellen Schrittes zur\u00fcck zur Route. Runtastic zeigte dunkelgr\u00fcn, das bedeutete eine hohe Laufgeschwindigkeit. Irgendwann kam zur\u00fcck auf meine Route mit den vertrauten Hinweisschildern. Meine Entspannung kam zur\u00fcck und ich \u00fcberlegte, wie mir das passieren konnte.<\/p>\n<p>Insoweit war dies eins meiner ersten nachhaltigen Erlebnisse zum Thema Geschwindigkeit. Meine Runtastic-App\u00a0war\u00a0ja eigentlich dazu bestimmt, mich als Sportler anzuspornen. Zu immer neuen H\u00f6chstleistungen. Sie diente mir\u00a0ja zun\u00e4chst nur\u00a0als H\u00f6chstgeschwindigkeitskontrolle. Doch wie phantastisch\u00a0die digitale Technologie doch ist,\u00a0wurde mir nun klar: die Technik dieser Navigationsapp hatte mich sozusagen gerettet, weil ich darauf erkennen konnte, wie sehr und wohin\u00a0ich mich auf dem Weg nach Sienna wirklich verlaufen hatte. Dass Technik Fluch wie Segen sein kann, je nachdem wie sie eingesetzt wird, wurde mir an dieser App in dieser vertrackten Lage so richtig klar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663699\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.f.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-f\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.f.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.f-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.f-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute war ich einfach wieder zu schnell, und vor allem zu unaufmerksam. Zeit zum Nachdenken hatte ich ja genug. Und mir wurde klar: Aufmerksamkeit will gelernt und ge\u00fcbt sein. Dass ich daf\u00fcr zum Pilgern gehen musste? Offenbar. Auf jeden Fall bin ich dankbar f\u00fcr diese kleine Lektion des Lebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Abend kam ich dann endlich doch noch in Sienna an. Ich hatte tolle Streckenabschnitte erlebt und das sehr bewusst. \u00a0Mein Bier am Abend habe ich wahrlich genossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663700\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.g.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-g\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.g.jpg 480w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.g-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>Nicht ganz so genussvoll, sehr sp\u00e4rlich gradezu war der fr\u00fche Morgen danach in meiner Pilgerherberge das Fr\u00fchst\u00fcck um sechs Uhr: Mit Keksen, Kaffee und einem gro\u00dfen Glas Wasser. Aber ich fand es herrlich, dieses einfache und bewusste Leben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663701\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.h.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-h\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.h.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.h-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.h-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen f\u00fchrte mich mein Pilgerweg \u00fcber einen sehr alten Streckenabschnitt. Ein alter R\u00f6merweg. Ich war unglaublich beeindruckt und ich \u00fcberlegte, was unsere Generation wohl dieser Welt hinterlassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Den Rest des Tages dachte ich dar\u00fcber nach und stellte mir die h\u00e4rtesten Fragen: was ist der eigentliche Zweck meines Lebens? Was hinterlasse ich pers\u00f6nlich als Mensch? Es begann eine lange Auseinandersetzung mit mir selbst und sie h\u00e4lt noch heute an.<\/p>\n<p>Das Pilgern als bewusste Auszeit vom Managerdasein war ein wesentliches Element meines Sabbaticals, das ich nicht mehr missen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-663702\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.i.jpg\" alt=\"wagner-pilgern-i\" width=\"480\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.i.jpg 480w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/12\/wagner.pilgern.i-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 24.Tag\u00a0hatte ich es nach 550 Kilometer Pilgern dann an einem Donnerstag geschafft: Ich erreichte Rom und bekam meinen letzten Stempel, den des Vatikans. Das Pilgern als bewusste Auszeit vom Managerdasein war ein wesentliches Element meines Sabbaticals, das ich nicht mehr missen m\u00f6chte. Ich erreichte nach einer langen und sehr anstrengenden Tagesroute Rom. Die bisher \u00fcberwiegend wundervollen, oft romantischen Pilgerrouten waren auf den letzten Kilometern nicht mehr sch\u00f6ne Alleen und Feldwege. Stattdessen stark befahrene Autostra\u00dfen mit L\u00e4rm, Gestank und Stress.<\/p>\n<p>Willkommen zur\u00fcck in der Zivilisation. Es war, als h\u00e4tte man mich auf einem wunderbaren Traum r\u00fcde geweckt. Da nutzte ich nach dreieinhalb Wochen wieder mal mein iPhone, packte die Kopfh\u00f6rer aus und h\u00f6rte italienische Balladen. Trotz der vielen Autos um mich herum fand ich nun wieder diese Ruhe des Pilgern, dieses Innehalten. Ich reflektierte auf den letzten Kilometern, was ich erlebt hatte und was es mit mir gemacht hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-664044\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.aa_.jpg\" alt=\"wagner3.aa\" width=\"650\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.aa_.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.aa_-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2017\/01\/wagner3.aa_-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/p>\n<p>Vermutlich hatte ich wieder dieses Strahlen im Gesicht, was ich bis zum Petersplatz wohl nicht mehr abgelegt hatte. Aber dann ist man pl\u00f6tzlich da, auf dem heiligen Platz, bei herrlichem Sonnenschein. Kann das Leben sch\u00f6ner sein?<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich nur diesen besonderen Ort genie\u00dfen, aber es fehlte noch der letzte Stempel in meinem Pilgerausweis, der schon richtig bunt mit den vielen Stempeln der Herbergen. Dieses Papier wird auch noch in vielen Jahre eine gro\u00dfe Geschichte erz\u00e4hlen k\u00f6nnen. Mein Pilger-Reisef\u00fchrer schrieb, dass man diesen letzten Stempel im Vatikan erhalten kann. Mit dem Ausweis und diesem letzten Stempel bek\u00e4me man dort auch die Pilgerurkunde. Ich ging zum Dom, fragte die Zivilbediensteten, doch niemand wusste davon. Alle schickten mich weg zur nahe gelegenen Pilgerverwaltung.<\/p>\n<p>Doch das wollte ich jetzt wirklich genau wissen. Hatte mein Pilgerf\u00fchrer recht, der den Vatikan angibt oder ist es nur dieses belanglose Verwaltungsgeb\u00e4ude? Ich fragte mich im Dom durch und immer wieder sagte mir\u00a0\u201awissen wir nicht, aber fragen Sie mal bei den Kollegen da vorne\u2018. Bis ich pl\u00f6tzlich in der Sakristei des Vatikan stand, tief beeindruckt. Nach etlichen Kontrollen war ich im tiefsten Inneren des Vatikans angekommen und war der einzige Pilger &#8211; umgeben von Kirchendienern,\u00a0Priestern und sogar einem Bischof, der sich gerade auf seine Predigt vorbereitete. Auch ich konnte mich dieser Wirkung nicht entziehen, der Vatikan ist ein ganz besonderer Ort. Und jetzt endlich bekam ich hier auch meinen letzten Stempel, den vom Vatikans. Und habe auch diese wundersch\u00f6ne Pilgerurkunde. Ich war stolz, gl\u00fccklich, es geschafft zu haben &#8211; und konnte es kaum abwarten, die Erlebnisse mit meiner Familie und meinen Freunden zu teilen. Und jetzt auch ein paar Tage sp\u00e4ter mit Ihnen, liebe Leser.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Hier die ersten beiden Folgen:<\/strong><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"phis1qIjGd\"><p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/12\/22\/wagner-pilgert-in-der-toskana-1-wenn-nicht-jetzt-wann-dann-ein-top-manager-legt-ein-sabbatical-ein-exklusiv-im-management-blog\/\">Wagner pilgert in der Toskana (1) \u2013 Wenn nicht jetzt, wann dann? Ein Top-Manager legt ein Sabbatical ein. Exklusiv im Management-Blog<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Wagner pilgert in der Toskana (1) \u2013 Wenn nicht jetzt, wann dann? Ein Top-Manager legt ein Sabbatical ein. Exklusiv im Management-Blog&#8220; &#8212; Management-Blog\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/12\/22\/wagner-pilgert-in-der-toskana-1-wenn-nicht-jetzt-wann-dann-ein-top-manager-legt-ein-sabbatical-ein-exklusiv-im-management-blog\/embed\/#?secret=Xfk29cJnj6#?secret=phis1qIjGd\" data-secret=\"phis1qIjGd\" width=\"584\" height=\"329\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"MVzZcXisgC\"><p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/01\/09\/wagner-pilgert-in-der-toskana-2-wenn-nicht-jetzt-wann-dann-ein-top-manager-legt-ein-sabbatical-ein-exklusiv-im-management-blog\/\">Wagner pilgert in der Toskana (2): Wenn nicht jetzt, wann dann? Ein Top-Manager legt ein Sabbatical ein. Exklusiv im Management-Blog<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Wagner pilgert in der Toskana (2): Wenn nicht jetzt, wann dann? Ein Top-Manager legt ein Sabbatical ein. Exklusiv im Management-Blog&#8220; &#8212; Management-Blog\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2017\/01\/09\/wagner-pilgert-in-der-toskana-2-wenn-nicht-jetzt-wann-dann-ein-top-manager-legt-ein-sabbatical-ein-exklusiv-im-management-blog\/embed\/#?secret=3ODhXuKXMn#?secret=MVzZcXisgC\" data-secret=\"MVzZcXisgC\" width=\"584\" height=\"329\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-660836\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/Kc3b6nige20der20Blogosphc3a4re-300x212.jpg\" alt=\"K%c3%b6nige%20der%20Blogosph%c3%a4re\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/Kc3b6nige20der20Blogosphc3a4re-300x212.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/Kc3b6nige20der20Blogosphc3a4re-424x300.jpg 424w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/Kc3b6nige20der20Blogosphc3a4re.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wagner pilgert in der Toskana (3. und letzte Folge)\u00a0\u2013\u00a0 Aufmerksamkeit will gelernt sein &#8211; und ge\u00fcbt . 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