{"id":661258,"date":"2016-05-12T17:41:26","date_gmt":"2016-05-12T15:41:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=661258"},"modified":"2016-05-12T17:41:26","modified_gmt":"2016-05-12T15:41:26","slug":"studie-headhunter-aufsichtsraete-suche-hat-noch-viel-potenzial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/05\/12\/studie-headhunter-aufsichtsraete-suche-hat-noch-viel-potenzial\/","title":{"rendered":"Studie Headhunter: Aufsichtsr\u00e4te-Suche hat noch viel Potenzial"},"content":{"rendered":"<div><b>Studie Personalberater: Gute Zeiten f\u00fcr Headhunter<\/b><\/div>\n<div><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div><b>Trotz Online-Stellenb\u00f6rsen, Berufsnetzwerken und Transparenz im Internet, werden Headhunter nicht \u00fcberfl\u00fcssig &#8211; im Gegenteil.<\/b><\/div>\n<div><\/div>\n<div><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div>Online-Jobb\u00f6rsen haben den Personalberatern keineswegs Gesch\u00e4ft abgenommen, im Gegenteil: In rund 2.200 Personalberatungen erwirtschafteten 6.175 Personalberater im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden Euro (Zum Vergleich 2014: 1,7 Milliarden Euro) &#8211; das bedeutet eine Steigerung zum Vorjahresvergleich von 6,8 Prozent. Insgesamt besetzten die Headhunter 57.400 Jobs in Industrieunternehmen, Wirtschaft und Verwaltung, hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) errechnet.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div><b>Immer mehr Headhunter &#8211; trotz Internet<\/b><\/div>\n<div>Gestiegen ist auch die Zahl der Headhunter: Und zwar um 375 K\u00f6pfe in den vergangenen zwei Jahren (2013: 5.800). Jeder Personalberater hat 2014 im Schnitt neun Suchauftr\u00e4ge erf\u00fcllt.<\/div>\n<div>Die Personalsuche macht mit 82 Prozent die Hauptarbeit der Personalberatungen aus gefolgt von Managementdiagnostik mit acht Prozent und dem Besetzen von Beir\u00e4ten und Aufsichtsr\u00e4ten erst 3,5 Prozent. Diese Zahl d\u00fcrfte aber in den n\u00e4chsten Jahren steigen angesichts der Rat- und Hilflosigkeit der Top-Entscheider in den Unternehmen, die in ihren eigenen Adressb\u00fcchern nicht mehr f\u00fcndig werden, insbesondere wenn sie die Frauenquote erf\u00fcllen wollen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Wie die Personalberater f\u00fcndig werden? Nur noch in f\u00fcnf Prozent der F\u00e4lle kommen sie mit Stellenanzeigen zum Ziel, alleine \u00fcbers Internet funktionieren immerhin doppelt so viele, n\u00e4mlich zehn Prozent. Am h\u00e4ufigsten klappen bei der Personalsuche kombinierte Suchmethoden: In 2014 waren dies 43 Prozent. Die reine Direktsuche machte im selben Zeitraum 42 Prozent aus.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div><b>Jeder f\u00fcnfte Headhunter sucht auch im Ausland<\/b><\/div>\n<div>Bei jeder f\u00fcnften Suche fahnden die Headhunter inzwischen auch (15 Prozent) oder nur (sechs Prozent) im Ausland nach Kandidaten. Immer wieder f\u00e4llt das auf, wenn sie auf der Sucht nach Top-Managerinnen &#8211; die bereits auf der obersten Ebene angekommen sind &#8211; im Inland erfolglos bleiben und auf Nachbarl\u00e4nder ausweichen, da dort schon l\u00e4nger und mehr Frauen bis auf die h\u00f6chsten Top-Ebenen empor klettern konnten. Zumal die Unternehmen dann froh sind, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: sie k\u00f6nnen sich mit Internationalit\u00e4t sowie Frauenf\u00f6rderung schm\u00fccken.<\/div>\n<div>Insgesamt ist der Anteil der Kandidatinnen in den vergangenen drei Jahren unver\u00e4ndert und zwar bei 22 Prozent.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>In 62 Prozent der F\u00e4lle bemisst sich das Beraterhonorar am Einkommen des Kandidaten, in 18 Prozent am Arbeitsaufwand und in 20 Prozent ist es eine Kombination aus beidem. Besonders gesucht: Software-Spezialisten, die oft mit einem ganzen Team wechseln, weiterhin gefragt sind Ingenieure, Marketing- und Vertriebsexperten und Digitalprofis.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\u00a0\u00a0<b>\u00a0<\/b><\/div>\n<div><b>Nur 900 Kandidaten verdienen \u00fcber 500.000 Euro im Jahr<\/b><\/div>\n<div>Die meisten vermittelten Kandidaten verdienten \u00a0mit 15.225 Leuten zwischen 100.000- 150.000 Euro gefolgt von denen zwischen 75.000 bis 100.000 Euro Jahresgehalt (15.150). Unter 75.000 Euro verdienen immerhin 10.425 der gefundenen Jobwechsler. Nur 900 kamen auf ein Bruttojahresgehalt von \u00fcber 500.000 Euro. Zwischen 250.000 und 500.000 verdienten 3,850 und zwischen 150.000 bis 200.000 Euro immerhin 8.000 Kandidaten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><b>Konsumg\u00fcterhersteller suchen am h\u00e4ufigsten mit Headhuntern\u00a0<\/b><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">Welche Branchen am st\u00e4rksten mit Headhunter suchen? An erster Stelle im verarbeitenden Gewerbe die Konsumg\u00fcterindustrie (13,2 Prozent), dicht gefolgt vom Maschinenbau (13,1 Prozent), Telekommunikationsbranche mit 10,5 Prozent mit 13,1 Prozent und der Chemie-\/und Pharmabranche mit neun Prozent. Am seltensten beauftragen die \u00d6ffentliche Verwaltung mit 1,4 Prozent sowie das Verkehrs- und Gastgewerbe mit 1,4 Prozent Personalberater.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><b>\u00a0<\/b><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><b>Suche der Unternehmen in Eigenregie<\/b><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">Insgesamt erwarten 87 Prozent der Personalberater, dass die Unternehmen k\u00fcnftig zun\u00e4chst einmal auf eigene Faust \u00f6fter in Eigenregie selbst im Internet nach geeigneten Mitarbeitern fahnden &#8211; jedenfalls bei der Suche nach Spezialisten und auf der unteren F\u00fchrungsebene. Daf\u00fcr m\u00fcssten in der Personalabteilungen entsprechende Ressourcen und Erfahrungen vorhanden sein &#8211; denn zumeist arbeiten diese ja aus einer passiven Haltung heraus und lassen lieber die Bewerbungen auf sich zukommen mit unternehmenseigenen Online-Bewerbungsseiten.<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">\u00a0<\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\"><b>Hilfe beim Andocken<\/b><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: Arial;font-size: small\">70 Prozent der Berater glauben, dass au\u00dfer ihrer Kernkompetenz &#8211; der Suche nach Kandidaten &#8211; auch ihr Know-how beim sogenannten Onboarding der neue Mitarbeiter gefragt ist. Dann coachen sie in der Einarbeitungsphase, damit die Besetzung auch erfolgreich verl\u00e4uft und nicht der gefundene Kandidat gleich wieder von der Fahne geht oder im Unternehmen nicht akzeptiert wird. \u00a0<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studie Personalberater: Gute Zeiten f\u00fcr Headhunter \u00a0 Trotz Online-Stellenb\u00f6rsen, Berufsnetzwerken und Transparenz im Internet, werden Headhunter nicht \u00fcberfl\u00fcssig &#8211; im Gegenteil. \u00a0 \u00a0 Online-Jobb\u00f6rsen haben den Personalberatern keineswegs Gesch\u00e4ft abgenommen, im Gegenteil: In rund 2.200 Personalberatungen erwirtschafteten 6.175 Personalberater im &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/05\/12\/studie-headhunter-aufsichtsraete-suche-hat-noch-viel-potenzial\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[5684,1705,1531,3423,405,507,848,1020,1080],"class_list":["post-661258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-aufsichtsraeete","tag-bdu","tag-beirate","tag-bundesverband-deutscher-unternehmensberater-bdu","tag-frauen","tag-headhunter","tag-personalberater","tag-studie","tag-umfrage"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/661258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=661258"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/661258\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=661258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=661258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=661258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}