{"id":660993,"date":"2016-04-16T02:54:55","date_gmt":"2016-04-16T00:54:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=660993"},"modified":"2016-05-18T23:05:29","modified_gmt":"2016-05-18T21:05:29","slug":"tv-tipp-cnn-business-traveller-richard-quest-mit-billig-fluggesellschaften-einmal-um-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/04\/16\/tv-tipp-cnn-business-traveller-richard-quest-mit-billig-fluggesellschaften-einmal-um-die-welt\/","title":{"rendered":"TV-Tipp CNN: Business-Traveller Richard Quest mit Billig-Fluggesellschaften einmal um die ganze Welt (1)"},"content":{"rendered":"<div><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;font-size: medium\"><span style=\"color: black;font-family: Calibri, sans-serif;font-size: large\"><b>Zehn Airlines, neun L\u00e4nder, acht Tage\u2026 Eine Reise um die Welt mit CNN-Anchorman Richard Quest (1)<\/b><\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;font-size: medium\"><span style=\"color: black;font-family: Calibri, sans-serif;font-size: small\"><span lang=\"en-US\">Von Richard Quest, CNN International Business Correspondent und Moderator von Quest Means Business und Business Traveller <\/span><\/span><\/span><\/strong><\/div>\n<div><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;font-size: medium\"><span style=\"color: black;font-family: Calibri, sans-serif;font-size: small\"><span lang=\"en-US\"><i>(Fotos: CNN International)<\/i><\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"font-family: 'Times New Roman', serif;font-size: medium\"><span style=\"color: #1f497d;font-family: Calibri, sans-serif;font-size: xx-small\"><span lang=\"en-US\">\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<div id=\"attachment_660994\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-660994\" class=\"size-full wp-image-660994\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.CNN-Business-Traveller_Richard-Quest_Weltreise_Brooklyn-Bridge-1.jpg\" alt=\"Richard Quest Brooklyn Bridge\" width=\"650\" height=\"485\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.CNN-Business-Traveller_Richard-Quest_Weltreise_Brooklyn-Bridge-1.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.CNN-Business-Traveller_Richard-Quest_Weltreise_Brooklyn-Bridge-1-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.CNN-Business-Traveller_Richard-Quest_Weltreise_Brooklyn-Bridge-1-402x300.jpg 402w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-660994\" class=\"wp-caption-text\">Richard Quest auf der Brooklyn Bridge<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Luftfahrt zu Schleuderpreisen in Low Cost Carriers (LCC)<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Neulich habe ich einen Auftrag von CNN bekommen, der folgenderma\u00dfen lautete: Die gute Nachricht \u2013 Du wirst Dich auf eine Reise um die ganze Welt begeben. Die schlechte Nachricht \u2013 Du wirst dabei ausschlie\u00dflich mit Billig-Fluggesellschaften fliegen. Dies war die Herausforderung, mit der wir uns konfrontiert sahen, als wir uns aufmachten, die Welt der Luftfahrt zu Schleuderpreisen zu erkunden.Das Wachstum der Billig-Fluggesellschaften, oder Low Cost Carriers (LCC), ist ein Ph\u00e4nomen der Luftfahrtbranche. In einem Sektor, in dem sich bei den gro\u00dfen Fluggesellschaften kaum etwas in schnellem Tempo ver\u00e4ndert, gibt es ein wenig widerwillig immer mehr den Konsens, dass Fluglinien wie EasyJet oder Ryanair mittlerweile vor Kraft strotzende Player sind, mit denen man zu rechnen hat. Diese Airlines haben die gr\u00f6\u00dften Kurzstrecken-Netzwerke aller Gesellschaften. In den meisten F\u00e4llen operieren sie in Bezug auf Gewinn pro Aktie deutlich profitabler als ihre \u00e4lteren, gr\u00f6\u00dferen und dabei schwerf\u00e4lligen Konkurrenten. Ryanair alleine hat im Jahr 2015 mehr Passagiere bef\u00f6rdert als die Holdinggesellschaft IAG, der etwa British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling geh\u00f6ren.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><strong>Billigflieger oft die einzige Alternative<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die meisten von uns schon einmal einen Billigflug gebucht haben, um uns im Urlaub die Sonne auf den Leib scheinen zu lassen, ist der Mittelmeerraum nicht mehr l\u00e4nger der einzige Bereich, in dem die Billigflieger das R\u00fcckgrat der Luftfahrt darstellen. Heute sind LCCs auch oftmals der einfachste Weg, von der einen Gesch\u00e4ftsdestination zur n\u00e4chsten zu gelangen. Versuchen Sie einmal, im Flugzeug von London nach Vilnius zu kommen: nur Ryanair oder Wizz fliegen diese Strecke nonstop. Von Leeds nach Krakau? Auch hier ist Ryanair die einzige M\u00f6glichkeit ohne Zwischenstopp \u2013 und der Flugpreis liegt bei unter 35 Pfund. Von Bristol nach Genf? Die Antwort: EasyJet (nonstop, mehrmals t\u00e4glich, zum halben Preis der \u201aanderen\u2018\u201c Airlines, welche obendrein noch nicht einmal direkt fliegen).<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-660996\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.2.CNN-Business-Traveller_Weltreise1-1.jpg\" alt=\"April.2.CNN Business Traveller_Weltreise1 (1)\" width=\"650\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.2.CNN-Business-Traveller_Weltreise1-1.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.2.CNN-Business-Traveller_Weltreise1-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.2.CNN-Business-Traveller_Weltreise1-1-500x282.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Unkomfortabel, unfreundlich, unflexibel?<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Doch trotzdem trifft man die meisten Entscheidungen, mit einem Billigflieger zu reisen schweren Herzens. Wir verstehen nat\u00fcrlich, dass es Sinn macht, und doch w\u00fcnschten wir, all dies m\u00f6ge doch blo\u00df nicht so unkomfortabel, so unfreundlich und so unflexibel im Falle eines Fehlers unsererseits sein. Selbst das Atmen von zu viel Luft im Fluggastraum kann sich anf\u00fchlen, als k\u00f6nne es zu zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fchren \u2013 und da hat man dann noch nicht einmal daran gedacht, Golfschl\u00e4ger oder ein Paar Ski in den Laderaum zu packen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Vielleicht ist es nur blanker Snobismus, doch auf die eine oder die andere Weise hat man ja doch stets den nie verschwindenden Wunsch, auf irgendeine andere Weise zu reisen. Mit diesem Widerspruch im Kopf machten wir uns also auf, herauszufinden, wie sich das LCC-Ph\u00e4nomen weltweit ausgebreitet hat. Wir wollten dar\u00fcber hinaus auch sehen, wie sich diese Fluggesellschaften in anderen Teilen der Erde entfaltet haben.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einige Worte zum Begriff \u201aBillig-Fluggesellschaft\u2018. Entgegen dem Glauben der Passagiere bezieht sich der Begriff \u201abillig\u2018 hier nicht auf den Flugpreis, den sie zu bezahlen haben. Es steht daf\u00fcr, dass die Kosten der Airline niedrig sind. Dieser Umstand wird durch das Befolgen einiger grundlegender Prinzipien erreicht: die Unternehmen betreiben Flugzeug-Flotten, die lediglich einen einzigen Maschinentypen umfassen, meist handelt es sich dabei um den Airbus 320 oder die Boeing 737. Sie fliegen diese Maschinen konstant und erreichen auf diese Weise eine hohe Auslastungsrate. Die Crew setzt sich meist aus Mitarbeitern zusammen, die schlechter dotierte Vertr\u00e4ge haben als jene, die bei den traditionellen Airlines arbeiten. Zudem trifft man die Crew auf dem Hin- sowie auch auf dem R\u00fcckflug an und sie reinigt den Fluggastraum etwa beim schnellen Wenden, wodurch kostenintensive \u00dcbernachtungen in Hotels vermieden werden.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Nebeneinnahmen sorgen f\u00fcr 25 Prozent vom Umsatz<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Schlie\u00dflich, und das versteht sich von selbst, konzentrieren sich die Fluggesellschaften auf Ertr\u00e4ge aus Nebeneinnahmen: Passagiere zahlen extra f\u00fcr alles, vom Unterbringen einer Tasche im Stauraum, \u00fcber die Auswahl eines Platzes mit mehr Beinfreiheit in der Notausgangsreihe, bis hin zur separaten Zahlung der Verpflegung. LCCs machen 25 Prozent ihres Umsatzes durch das Anbieten solcher \u201aExtras\u2018.<\/p>\n<p>Wir haben bei unserer Reise vier fundamentale Regeln befolgt: wir mussten am selben Flughafen wieder ankommen, von dem aus wir gestartet waren (London Gatwick). Wir mussten uns stets in die gleiche Richtung, also gen Osten, bewegen \u2013 keine Um- oder R\u00fcckwege. Wir mussten sowohl den Pazifik als auch den Atlantik einmal \u00fcberqueren. Und: keine Premium-Pl\u00e4tze. Es war uns nicht einmal gestattet, die Annehmlichkeit zus\u00e4tzlicher Beinfreiheit durch Pl\u00e4tze in der Notausgangsreihe zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Es war unm\u00f6glich, all die verschiedenen LCCs zu testen, daher mussten wir eine Auswahl vornehmen und jene aussuchen, die sich entweder streng an die Vorgaben halten oder eben vom g\u00e4ngigen Schema abweichen. Zum Beispiel kann man in einer Analyse der LCCs auf keinen Fall EasyJet, mit dem wir von London nach Br\u00fcssel flogen, oder auch Ryanair (von Br\u00fcssel nach Prag) ignorieren. Beide, wenn auch auf verschiedene Weisen, illustrieren das Erlebnis eines Billigfluges perfekt \u2013 sie bieten Basisleistungen, die man gegen einen Aufpreis ausweiten kann. Die beiden Airlines bewegen sich au\u00dferdem immer mehr auf Business-Reisende zu, etwa durch gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t bei Umbuchungen, die Erlaubnis zum Mitf\u00fchren einer Tasche im Stauraum oder sogar das Wiedereinf\u00fchren eines im Preis inbegriffenen Kaffees. All das f\u00fcr einen h\u00f6heren Ticketpreis.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-660997\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.3.CNN-Business-Traveller_Weltreise2-1.jpg\" alt=\"April.3.CNN Business Traveller_Weltreise2 (1)\" width=\"650\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.3.CNN-Business-Traveller_Weltreise2-1.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.3.CNN-Business-Traveller_Weltreise2-1-300x147.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.3.CNN-Business-Traveller_Weltreise2-1-500x245.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Unser Weg f\u00fchrte uns mit zehn Fluggesellschaften in acht Tagen durch neun L\u00e4nder. Oftmals flogen wir die Nacht durch, was bedeutete, dass wir im Flugzeug schliefen und dann tags\u00fcber drehten. Diese Erfahrung war zum Teil sehr brutal und im wahrsten Sinne des Wortes schmerzhaft. Wir verlie\u00dfen Schardscha in den Vereinten Arabischen Emiraten beispielsweise am Montagabend und landeten am fr\u00fchen Dienstagmorgen in Colombo, Sri Lanka. Danach drehten wir den ganzen Tag, um dann am sp\u00e4ten Abend in Richtung Kuala Lumpur zu fliegen, wo wir am Mittwoch um sieben Uhr morgens landeten, den ganzen Vormittag drehten und dann um die Mittagszeit eine Maschine nach Singapur bestiegen, wo wir schlie\u00dflich am Nachmittag ankamen. Dort verbrachten wir dann den restlichen Mittwoch mit Dreharbeiten. Von Singapur brachen wir in einem Nachtflug nach Sydney auf, das wir am Donnerstagnachmittag erreichten. Wann immer m\u00f6glich, mied ich den Blick in den Spiegel.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><strong>Die Langstrecken-Billigflieger<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>LCCs halten sich generell strikt an das Niedrigpreis-Mantra: Tu nichts, was die Kosten der Airline erh\u00f6ht, sofern der Passagier nicht daf\u00fcr bezahlt. Es gab hier jedoch einige interessante Ausnahmen. Mehr als f\u00fcnf Stunden lang flogen wir mit FlyDubai von Prag nach Dubai. Im Rahmen dieses Fluges servierte man uns eine kostenlose Mahlzeit \u2013 was f\u00fcr eine eklatante Missachtung der Niedrigpreis-Bibel!<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Dann gab es da auch Langstrecken-Billigflieger wie Scoot und Norwegian. Die g\u00e4ngige Meinung besagt, dass LCCs angesichts der zus\u00e4tzlichen Kosten bei Fl\u00fcgen von mehr als sechs Stunden keine Langstreckenfl\u00fcge anbieten k\u00f6nnen. Doch diese Fluglinien nutzen neue, kraftstoffeffizientere Flugzeuge wie etwa den Dreamliner 787, um Fl\u00fcge von acht Stunden oder mehr unter dem Deckmantel des Billigflug-Segments abwickeln zu k\u00f6nnen. Norwegian baut die Anzahl seiner Fl\u00fcge aus Gro\u00dfbritannien in rapidem Tempo aus und macht mittlerweile auch den Schritt nach Los Angeles oder Boston. Angesichts von vierzig bestellten Dreamlinern l\u00e4sst das Unternehmen keinerlei Zweifel an der Natur seiner Ambitionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gesellschaften wie Scoot, Jetstar und Norwegian haben au\u00dferdem Business Class-Bereiche eingef\u00fchrt \u2013 ein weiteres No-Go des traditionellen Ein-Klassen-Modells. Manche trennen die Business Class sogar durch Vorh\u00e4nge vom gemeinen Volk. Durch ihre N\u00e4he zum Premium-Economy-Konzept, bedeuten solche Business Class-Bereiche eine radikale Abweichung vom Standard der Billigflieger. Die Fluggesellschaften rechtfertigen solche Schritte damit, dass einige Passagiere f\u00fcr einen besseren Platz durchaus auch mehr bezahlen. Da die Maschinen nur selten komplett voll sind, verliert man durch das Reservieren einiger Reihen f\u00fcr das Premium-Produkt daher kaum etwas.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dame Carolyn McCall, CEO von EasyJet, gab mir zu verstehen, dass ihre Airline niemals einen gesonderten Bereich f\u00fcr die Business Class anbieten w\u00fcrde. Es sei jedoch durchaus der Fall, dass man Produkte entwickle, um Gesch\u00e4ftsreisende anzulocken und sie zu einem etwas h\u00f6heren Preis zufriedenzustellen.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Zerbrochene Kartoffelchips und Verpackungsmaterial auf dem Boden<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>W\u00e4hrend einige LCCs in einer so wechselhaften Atmosph\u00e4re einigen Firlefanz in den Preis integrieren, reduzieren andere ihre Leistungen noch weiter und werden so zu Ultra-Billigfliegern. Wir flogen etwa mit Allegiant von Honolulu nach Los Angeles. Die Crew war wunderbar charmant, doch das Flugzeug kann man lediglich mit dem Wort \u201aalt\u2018 umschreiben. Es war seit 24 Jahren in der Luft. Ich fand darin sogar eine Frischhaltebox des vorherigen Besitzers Britannia Airways, der schon vor einer Dekade aufgeh\u00f6rt hat, unter diesem Namen zu fliegen. Das Flugzeug war dar\u00fcber hinaus w\u00e4hrend der kurzen Wendezeit in Honolulu nicht ordentlich gereinigt worden. Es ist ein wenig viel verlangt, die Passagiere f\u00fcnf Stunden lang zwischen zerbrochenen Kartoffelchips und zu Boden geworfenem Verpackungsmaterial der vorherigen Flugg\u00e4ste sitzen zu lassen. Allegiant ist in einem solchen Ma\u00df Ultra-Billigfluggesellschaft, dass sie an Bord nicht einmal warme Getr\u00e4nke anbietet, vermutlich, um schlicht die Ausgaben f\u00fcr Kaffeemaschinen und Zutaten einzusparen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was wir im Laufe unserer Fl\u00fcge festgestellt haben, ist, dass die LCCs, obwohl sie viele gemeinsame Features teilen, weit von einheitlichen Standards entfernt sind. Einige, etwa EasyJet, AirAsia oder Air Arabiya, bleiben eng am Originalmodell und wagen nur selten experimentellere Schritte, bevor sie sich nicht sicher sind, dass die Neuerung auch wirklich funktioniert. Andere, zum Beispiel JetBlue, setzen eindeutig darauf, besseren Kundenservice anzubieten. Die New Yorker Airline bietet kostenlos Wi-Fi und Fernsehen, stellt bei Fl\u00fcgen durch Amerika Business-Schlafsitze zur Verf\u00fcgung und bietet sogar eine Speisekammer, in der Business-Passagiere kostenlose Kekse und Softdrinks bekommen k\u00f6nnen. Selbstverst\u00e4ndlich kann man argumentieren, dass JetBlue angesichts solcher Annehmlichkeiten keine wirkliche Billig-Fluggesellschaft mehr ist, doch CAPA, die Bibel f\u00fcr solche Belange, stuft die New Yorker noch immer als solche Billigflieger ein.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-660995\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.4.CNN-Business-Traveller_Weltreise3.jpg\" alt=\"April.4.CNN Business Traveller_Weltreise3\" width=\"608\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.4.CNN-Business-Traveller_Weltreise3.jpg 608w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.4.CNN-Business-Traveller_Weltreise3-300x185.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/04\/April.4.CNN-Business-Traveller_Weltreise3-488x300.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 608px) 100vw, 608px\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><strong>L\u00e4ngere Billigfl\u00fcge angenehmer machen<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben im Laufe der Zeit auch einige Tricks entdeckt, die l\u00e4ngere Billigfl\u00fcge ein wenig angenehmer machen. Zun\u00e4chst: falls Sie mit einer zweiten Person reisen oder einfach mehr Platz haben m\u00f6chten, sollten Sie in Betracht ziehen, einen zus\u00e4tzlichen Platz zu buchen, sodass der Sitz neben Ihnen frei bleibt. Alle wichtigen Billig-Fluggesellschaften erlauben dies. Zweitens: sehen Sie nach, ob es einige leere Reihen (unwahrscheinlich) gibt, bevor Sie das Flugzeug besteigen, und nehmen Sie gegebenenfalls in einer solchen Platz. Schlie\u00dflich: seien Sie kein Geizkragen. Wenn es nicht allzu viel mehr kostet, auf einen der Pl\u00e4tze mit mehr Beinfreiheit oder weiter vorne umzubuchen, zahlen Sie einfach den Aufschlag. Erstehen Sie an Bord das Annehmlichkeiten-Paket und eine Decke, oder prassen Sie ein wenig und genehmigen Sie sich einen Film. Ihre Reise wird gleich sehr viel angenehmer sein.<\/p>\n<p>Die Wahrheit ist, dass der Unterschied zwischen dem Reisen mit Billigfliegern und den Fl\u00fcgen in der Economy-Klasse der Traditionsfluglinien wie BA, Lufthansa oder Air France gegen Null tendiert. Eine ordentliche, gut gef\u00fchrte Billig-Fluggesellschaft mit einer freundlichen Kabinencrew, die gegen Aufpreise Mahlzeiten serviert, ist deutlich besser als einige unliebsame Erlebnisse, die man unter Umst\u00e4nden mit Flugbegleitern machen muss, die den Economy-Passagieren missmutig ein hartes Br\u00f6tchen servieren. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass niedrige Kosten nicht automatisch niedrige Erwartungen bedeuten m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Folgen Sie Quests Reise auf Twitter via @richardquest #FlywithQuest<\/strong><br \/>\n<strong>Hier geht\u2019s zum CNN-Artikel: <a href=\"http:\/\/cnn.it\/1qUuyoX\">http:\/\/cnn.it\/1qUuyoX<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Videos:<\/strong><br \/>\n<strong>Teil 1:<\/strong><br \/>\n<strong>Link:<a href=\"http:\/\/cnn.it\/1NcvWgh\"> http:\/\/cnn.it\/1NcvWgh<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div><strong>Teil 2:<\/strong><br \/>\n<strong>Link: <a href=\"http:\/\/cnn.it\/1NsdY4d\">http:\/\/cnn.it\/1NsdY4d<\/a><\/strong><strong>Teil 3:<\/strong><br \/>\n<strong>Link: <a href=\"http:\/\/cnn.it\/1Nse6k7\">http:\/\/cnn.it\/1Nse6k7<\/a><\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<h4><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Airlines, neun L\u00e4nder, acht Tage\u2026 Eine Reise um die Welt mit CNN-Anchorman Richard Quest (1) Von Richard Quest, CNN International Business Correspondent und Moderator von Quest Means Business und Business Traveller (Fotos: CNN International) \u00a0 Luftfahrt zu Schleuderpreisen in &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/04\/16\/tv-tipp-cnn-business-traveller-richard-quest-mit-billig-fluggesellschaften-einmal-um-die-welt\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2898,5645,5644,5637,234,5640,5642,5643,5638,5639,919,5641],"class_list":["post-660993","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-business-traveller","tag-air-arabiya","tag-airasia","tag-billigflieger","tag-cnn","tag-easy-jet","tag-fly-dubai","tag-jetblue","tag-lcc","tag-low-cost-carrier","tag-richard-quest","tag-ryan-air"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=660993"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660993\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=660993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=660993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=660993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}