{"id":660661,"date":"2016-03-15T18:13:44","date_gmt":"2016-03-15T17:13:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=660661"},"modified":"2016-03-15T18:14:20","modified_gmt":"2016-03-15T17:14:20","slug":"zuhoeren-einbinden-wertschaetzen-und-arbeiten-lassen-mehr-braucht-es-nicht-um-die-burnoutquote-zu-senken-gastbeitrag-von-marco-nink-von-gallup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/03\/15\/zuhoeren-einbinden-wertschaetzen-und-arbeiten-lassen-mehr-braucht-es-nicht-um-die-burnoutquote-zu-senken-gastbeitrag-von-marco-nink-von-gallup\/","title":{"rendered":"Zuh\u00f6ren, einbinden, wertsch\u00e4tzen und arbeiten lassen &#8211; mehr braucht es nicht, um die Burnout-Quote zu senken. Gastbeitrag von Marco Nink von Gallup"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marco Nink von Gallup hat\u00a0durch mehrere Befragungen von insgesamt 4.944 Mitarbeitern in Deutschland herausgefunden, was Chefs tun k\u00f6nnen, um Burnouts ihrer Mitarbeiter zu verhindern:<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_660663\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-660663\" class=\"size-full wp-image-660663\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/03\/Marco_Nink.2016jpg.jpg\" alt=\"Marco Nink von Gallup\" width=\"650\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/03\/Marco_Nink.2016jpg.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/03\/Marco_Nink.2016jpg-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2016\/03\/Marco_Nink.2016jpg-449x300.jpg 449w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-660663\" class=\"wp-caption-text\">Marco Nink von Gallup<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wertsch\u00e4tzung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Leistung des Mitarbeiters durch regelm\u00e4\u00dfiges Lob und Anerkennung f\u00fcr gute Arbeit zu w\u00fcrdigen. Wertsch\u00e4tzung muss ein selbstverst\u00e4ndliches F\u00fchrungswerkzeug sein. Das bedeutet nicht, die Schulterklopfmaschine anzuschmei\u00dfen. Vielmehr geht es darum, positives Feedback zeitnah an ein bestimmtes Ereignis zu binden, es zu begr\u00fcnden, konkret zu machen und ernst zu meinen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Voraussetzung schaffen f\u00fcr st\u00f6rungsfreies Arbeiten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Effizientes und effektives Arbeiten erm\u00f6glichen und die Zielerreichung des Mitarbeiters nicht behindern. Hierbei geht es darum, die Voraussetzungen f\u00fcr das st\u00f6rungsfreie Erledigen der Aufgaben zu schaffen. Der Mitarbeiter muss Bedingungen vorfinden, die die Arbeit nicht erschweren. Dazu geh\u00f6ren: Das Vorhandensein von Arbeitsmitteln und Tools, guter Informationsfluss und Zusammenarbeit, Klarheit bei Arbeitsauftr\u00e4gen und Verantwortlichkeiten, die Vermeidung von B\u00fcrokratie oder unn\u00f6tigen T\u00e4tigkeiten, ausreichende Ressourcen wie Personaldecke und Budget sowie ausreichend Unterst\u00fctzung seitens der F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mitarbeitern zuh\u00f6ren und tats\u00e4chlich einbinden<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Mitarbeitern Geh\u00f6r schenken, sie einbeziehen und an Entscheidungen beteiligen, die ihre Arbeit betreffen. Grunds\u00e4tzlich gilt: Mitarbeiter wollen Arbeit mitgestalten. Sie m\u00fcssen das Gef\u00fchl haben, dass ihre Meinungen eine Rolle spielen \u2013 unabh\u00e4ngig von Rang und Titel. Denn wer nicht eingebunden wird, f\u00fchlt sich \u00fcbergangen und entm\u00fcndigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie wichtig das ist, zeigen diese Ergebnisse von Gallup:<\/strong><\/p>\n<p>Das Burnout-Syndrom ist kein anerkanntes Krankheitsbild, sondern umfasst psychische Erkrankungen wie etwa Depressionen. Die Burnout-Diagnose beschreibt einen Zustand emotionaler Ersch\u00f6pfung, Widerwillen gegen die aktuelle T\u00e4tigkeit und verminderte Leistungsf\u00e4higkeit. Einheitlich definierte Diagnose-Kriterien fehlen allerdings noch. Weitgehende Einigkeit besteht dar\u00fcber, dass Burnout schleichend einsetzt und sich in verschiedenen Phasen entwickelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werden die verschiedenen Burnout-Stufen zugrunde gelegt, zeigt sich, dass f\u00fcr eine erhebliche Zahl von Arbeitnehmern in Deutschland das Risiko besteht, am Burnout-Syndrom zu erkranken:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>31 Prozent der Arbeitnehmer haben sich am Tag vor der Befragung gestresst gef\u00fchlt.<\/li>\n<li>24 Prozent der Arbeitnehmer haben sich am Tag vor der Befragung ersch\u00f6pft oder ausgebrannt gef\u00fchlt.<\/li>\n<li>22 Prozent der Arbeitnehmer gaben an, dass sie sich in den letzten 30 Tagen an drei oder mehr Tagen schlecht gegen\u00fcber ihrer Familie oder Freunden verhalten haben.<\/li>\n<li>12 Prozent der Arbeitnehmer berichten davon, dass sie in den letzten 12 Monaten seelische Beschwerden wie Burn-out, Depressionen oder Angstst\u00f6rungen hatten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hochgerechnet auf die Arbeitnehmerschaft in Deutschland bedeutet dies, dass rund 4,1 Millionen Arbeitnehmer an seelischen Beschwerden leiden. Unterschiede im Hinblick auf Geschlecht oder Alter gibt es \u00fcbrigens nicht, Burnout kann jeden treffen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Arbeitnehmer, die in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten seelischen Beschwerden angaben, fehlten im Jahr 2015 im Schnitt 15,8 Tage wegen Krankheit oder Unwohlsein. Arbeitnehmer, die keine seelischen Beschwerden hatten, kamen hingegen nur auf 7,1 Fehltage. Der Wirtschaft entstehen hierdurch insgesamt Kosten in H\u00f6he von neun Milliarden Euro (35,4 Millionen zus\u00e4tzliche Fehltage).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nur 29 Prozent der Arbeitnehmer glauben, dass sich ihr Unternehmen f\u00fcr ihr allgemeines Wohlergehen ohne Wenn und Aber interessiert \u2013 und das sogar schon seit vier Jahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Nink von Gallup hat\u00a0durch mehrere Befragungen von insgesamt 4.944 Mitarbeitern in Deutschland herausgefunden, was Chefs tun k\u00f6nnen, um Burnouts ihrer Mitarbeiter zu verhindern: &nbsp; &nbsp; Wertsch\u00e4tzung Die Leistung des Mitarbeiters durch regelm\u00e4\u00dfiges Lob und Anerkennung f\u00fcr gute Arbeit zu &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2016\/03\/15\/zuhoeren-einbinden-wertschaetzen-und-arbeiten-lassen-mehr-braucht-es-nicht-um-die-burnoutquote-zu-senken-gastbeitrag-von-marco-nink-von-gallup\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[5555,196,5554,420,2266,5552,731,2269,1168,5553],"class_list":["post-660661","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-arbeitsumfeld","tag-burnout","tag-einbinden","tag-fuhrungskrafte","tag-gallup","tag-krankheitstage","tag-manager","tag-marco-nink","tag-wertschatzung","tag-zuhoeren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=660661"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/660661\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=660661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=660661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=660661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}