{"id":656733,"date":"2015-06-08T22:59:24","date_gmt":"2015-06-08T20:59:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=656733"},"modified":"2015-06-09T00:28:01","modified_gmt":"2015-06-08T22:28:01","slug":"datenakrobaten-und-cloud-architekten-was-tun-wenn-diese-seltenen-spezies-am-markt-fehlen-gastbeitrag-von-frank-schabel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2015\/06\/08\/datenakrobaten-und-cloud-architekten-was-tun-wenn-diese-seltenen-spezies-am-markt-fehlen-gastbeitrag-von-frank-schabel\/","title":{"rendered":"Datenakrobaten und Cloud-Architekten &#8211; was tun ist, wenn diese seltenen Spezies am Markt fehlen. Gastbeitrag von Frank Schabel"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sie sind schwer gesucht: \u00a0Datenakrobaten und Cloud-Architekten. Das Dumme daran: Woher diese IT-Profis nehmen, wenn nicht stehlen, fragt Frank Schabel vom Personaldienstleister Hays. Denn auch wenn durch die neuen \u00a0Technologientrends neue Berufsbilder entstehen, so fehlen die passenden Menschen. Was Unternehmen machen k\u00f6nnen, so lange sie auf dem Arbeitsmarkt nicht diejenigen finden, die sie brauchen. (Gastbeitrag)<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_646671\" style=\"width: 442px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/11\/hays.Frank-Schabel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-646671\" class=\"size-full wp-image-646671\" alt=\"Frank Schabel, Hays\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/11\/hays.Frank-Schabel.jpg\" width=\"432\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/11\/hays.Frank-Schabel.jpg 432w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/11\/hays.Frank-Schabel-199x300.jpg 199w\" sizes=\"auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-646671\" class=\"wp-caption-text\">Frank Schabel, Hays<\/p><\/div>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Mehr Science Fiction als \u00a0Berufsbezeichnung<\/strong><\/p>\n<p>Glaubt man den Zukunftsexperten, krempelt die vielbeschworene digitale Transformation so einiges radikal um. Vieles ist davon allerdings noch pure Glaskugel-Leserei. Was die Jobs in der IT-Branche angeht, nimmt die Ver\u00e4nderung aber schon klare Konturen an. Durch die neuen Technologietrends wie Smart Data, Cloud Computing und Security, die den Job-Markt kr\u00e4ftig aufmischen, entstehen neue Berufsbilder. Da ist die Rede von Big-Data-Analysten, Data Scientists oder System-Security-Architekten. Begriffe, die man eher mit Science Fiction als mit ernst zu nehmender Berufsbezeichnungen verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kein Anforderungsprofil, kein Ausbildungsweg &#8211; aber hei\u00df gesucht<\/strong><\/p>\n<p>Und das Kuriose: diesen neuen Berufsbildern steht eine gro\u00dfe Nachfrage gegen\u00fcber, obwohl es f\u00fcr die Datenakrobaten weder definierte Ausbildungswege noch klare Anforderungsprofile gibt. Das scheint der Wirtschaft egal zu sein. Alle Unternehmen, die ihr Gesch\u00e4ft auf digitale Beine stellen wollen, brauchen diese Profis und zwar schnell. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Zumal gerade in der IT der Jobmarkt sofort auf technologische Entwicklungen reagiert. Innovationen bestimmten das Tempo und damit auch die Qualifikationen.<\/p>\n<p>Aber bevor die Jobs der Datenakrobaten und Cloud-Architekten vom gesamten Bildungssystem aufgegriffen und mit entsprechenden Curricula und Zertifikaten versehen werden k\u00f6nnen, vergehen Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die L\u00f6sung&#8230;.liegt im eigenen Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>Diese Zeit hat niemand. Also was tun? Ganz l\u00f6sen l\u00e4sst sich dieses zeitliche Dilemma wohl kaum. Trotzdem gibt es einige pragmatische Wege, die den Leidensdruck zumindest vor\u00fcbergehend lindern. Ein erster Ansatz. In den eigenen Reihen nach Mitarbeitern suchen, die zumindest \u00fcber einen Teil der notwendigen Kompetenzen f\u00fcr die neuen Themen verf\u00fcgen und Lust auf Ver\u00e4nderung haben. Wer hat am ehesten das Zeug dazu? \u00a0Diese gilt es dann inhouse zu f\u00f6rdern und weiterzuentwickeln, damit sie sich \u2013 aufbauend auf ihrem bestehenden Wissen \u2013 m\u00f6glichst flott in die neuen Themen einarbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8230; st\u00e4ndiges Lernen als einzige Wahl<\/strong><\/p>\n<p>In punkto neue Kompetenzen aufbauen bleibt Unternehmen ohnehin nichts anderes \u00fcbrig als insgesamt zur lernenden Organisation zu werden. Jeder einzelne vom Chef bis zum Daten-Analysten sollte bereit dazu sein, sich st\u00e4ndig weiterzuentwickeln. Ansonsten laufen Unternehmen Gefahr, den Anschluss an die sich rasant ver\u00e4ndernden Marktanforderungen zu verlieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberbr\u00fcckungstaktik: Enge Zusammenarbeit \u00fcber die Team-Grenzen<\/strong><\/p>\n<p>Eine zweite \u00dcberbr\u00fcckungstaktik k\u00f6nnte sein, fehlende Kompetenzen \u00fcber eine engere Zusammenarbeit zwischen Teams zu l\u00f6sen. Bringen unterschiedliche IT-Experten ihr Wissen zusammen, entsteht mehr als\u00a0 aus dem einsamen L\u00f6sungsansatz im stillen K\u00e4mmerlein. Gerade auf dem Weg in die digitale Transformation ist es schlicht ein Muss, dass viele Bereiche eng zusammenarbeiten und ihr Wissen aus unterschiedlichen Fachbereichen sinnvoll miteinander kombinieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Orchestrierung der IT<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Zum Beispiel m\u00fcssen Security-Experten k\u00fcnftig viel intensiver als bisher in der Lage sein, einen gesicherten Umgang mit den erhobenen Daten zu gew\u00e4hrleisten. Experten der IT-Infrastruktur kannten bisher Betriebssysteme, Router oder Ports wie ihre Westentasche. Nun kommt noch das Wissen um Analysen, Methoden und Cloud-Anwendungen hinzu. Die IT spricht hier gerne von Orchestrierung und meint damit: vieles muss zur richtigen Zeit kombinierbar sein. Diverse Kompetenzen zu kombinieren bringt dann genau den viel gesuchten Querschnittsjob beispielsweise in Form eines System Security Architekten hervor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberbr\u00fccken mit Freiberuflern<\/strong><\/p>\n<p>Und wer weder Mitarbeiter mit guten Voraussetzungen im eigenen Hause noch die Zeit hat, den richtigen am Markt zu finden, dem bleibt eine dritte Option. Freiberufler &#8211; eine Berufsgruppe, deren Stunde immer dann schl\u00e4gt, wenn dauerhafte Engp\u00e4sse entstehen. Ihr Einsatz k\u00f6nnte sich angesichts der aktuellen Jobsituation in der IT lohnen. Denn sie verf\u00fcgen meist \u00fcber gefragte Kompetenzen, da sich schon mehrere Projekteins\u00e4tze im Bereich Datenmanagement oder auch Cloud-Architekturen hatten, sind flexibel einsetzbar und k\u00f6nnen sich schnell und unkompliziert in Teams integrieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a title=\"Hays, Personaldienstleister\" href=\"https:\/\/www.hays.de\/personaldienstleister\/spezialisten.cfm?nid=3f4fd0b2-1ef6-48e7-94f5-05230f03058a&amp;e=1&amp;linkid=Spezialisten\" target=\"_blank\">https:\/\/www.hays.de\/personaldienstleister\/spezialisten.cfm?nid=3f4fd0b2-1ef6-48e7-94f5-05230f03058a&amp;e=1&amp;linkid=Spezialisten<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Sie sind schwer gesucht: \u00a0Datenakrobaten und Cloud-Architekten. Das Dumme daran: Woher diese IT-Profis nehmen, wenn nicht stehlen, fragt Frank Schabel vom Personaldienstleister Hays. 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