{"id":655164,"date":"2015-01-13T00:00:27","date_gmt":"2015-01-12T23:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=655164"},"modified":"2015-01-13T15:48:42","modified_gmt":"2015-01-13T14:48:42","slug":"naujoks-in-new-york-i-snapmobl-ein-deutsches-start-up-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2015\/01\/13\/naujoks-in-new-york-i-snapmobl-ein-deutsches-start-up-in-den-usa\/","title":{"rendered":"Naujoks in New York (I): Snapmobl &#8211; ein deutsches Start-up in den USA"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr drei Monate ist Stephan Naujoks, 49, CEO und Co-Gr\u00fcnder des Kieler Start-ups Snapmobl, in New York \u00fcber das German Accelerator Programm.\u00a0Snap\u00admobl transformiert Webseiten von Kleinunternehmen vollautomatisch in Smartphone-optimierte Varianten. Das Ergebnis ist eine mobile Webseite, die sich durch bestm\u00f6gliche Kontakt-Raten auszeichnet.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Snapmobl vermarktet diese L\u00f6sung seit einem knappen Jahr und hat seitdem rund 4.500 Webseiten transformiert .<\/strong><\/p>\n<p><strong>Naujoks Ziel bis zum 31. M\u00e4rz 2015: Die Vermarktung in den Vereinigten Staaten.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655177\" style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655177\" class=\"size-full wp-image-655177\" alt=\"Die Naujoks-Family\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/Naujoks.family.1jpg.jpg\" width=\"202\" height=\"283\" \/><p id=\"caption-attachment-655177\" class=\"wp-caption-text\">Die Naujoks-Family<\/p><\/div>\n<p><strong>Die\u00a0Vorgeschichte: Der Abschied<\/strong><\/p>\n<p>Ich war darauf vorbereitet, dass uns allen der Abschied sehr schwer fallen wird und so war es dann auch. Meine T\u00f6chter sind 17 und sieben Jahre alt, mein Sohn ist f\u00fcnf.\u00a0Bis zu meinem Einstieg bei snapmobl habe ich auf Projektbasis Softwareunternehmen bei Vertriebs- und Marketingprojekten beraten &#8211; und das mit einem hohen US-Anteil.<\/p>\n<p>Da ich dieses Gesch\u00e4ft vom Homeoffice aus betrieb und das auch meist in den Abendstunden, sind meine Kinder daran gewohnt, dass ich &#8211; fast &#8211; immer Zeit f\u00fcr sie hatte. Selbst wenn ich Kunden besuche, waren das recht kurze Gesch\u00e4ftsreisen von maximal drei Tagen. Und die Aussicht, danach die gesamte freie Zeit zusammen zu verbringen, lie\u00df die Zeit auch schnell herumgehen.\u00a0Deshalb war schon die Umstellung auf meinen Job im B\u00fcro bei snapmobl gerade f\u00fcr die beiden j\u00fcngsten Kiddies gewaltig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4ren sie nicht schulpflichtig, h\u00e4tte mich die Family in die Vereinigten Staaten begleitet.\u00a0Meine Frau ist nicht berufst\u00e4tig und wir verbringen als Familie sonst unsere komplette Freizeit miteinander: Vom Fahrradfahren bis hin zu gemeinsamen Wochenendtrips auf unserem Segelboot.<\/p>\n<p>Und nun mein Trip nach New York, f\u00fcr lange drei Monate. Schade, dass es im ersten Quartal keine Schulferien in Schleswig-Holstein gibt, so dass sie mich nicht besuchen k\u00f6nnen werden.<\/p>\n<p>Mein Abflug nach New York war so fr\u00fch morgens, dass wir schon um f\u00fcnf Uhr fr\u00fch zum Hamburger Flughafen abfuhren. So wurde der Abschied von den Kindern auf den Vorabend vorverlegt. Und das entsch\u00e4rfte den Abschied am Flughafen deutlich. Bei der Ankunft mit dem Auto vor dem Terminal sorgte ein grimmig dreinblickender Wachmann, der gleich das Kennzeichen und wahrscheinlich die Ankunftzeit notierte, daf\u00fcr, dass der Abschied kein sehr langer war. Feucht war er trotzdem.<\/p>\n<p>Wie wir in Kontakt bleiben wollen? \u00a0Ich versuche t\u00e4glich mit der Famile per Skype &#8211; wenn ich unterwegs bin oder mit Google Hangout, wenn ich WLAN-Zugriff habe &#8211; zu telefonieren. So k\u00f6nnen wir uns beim Reden sehen und die Kosten bleiben im Rahmen.\u00a0Ansonsten machen wir bei dem, was wir tun, viele Handy-Schnappsch\u00fcsse, so dass alle wissen, wie man so seinen Tag verbracht hat. Ich gebe zu, dass meinen Tagesinhalte f\u00fcr den Nachwuchs recht langweilig sind \ud83d\ude09\u00a0Die finden es aufregender, wenn ich auf dem Nachhauseweg eine Freiheitsstatue aus Lego fotografiere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Start:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Am 4. Januar war es soweit: Es geht nach New York! F\u00fcr drei Monate werde ich im Rahmen des Wirtschaftsf\u00f6rderungsprogramms German Accelerator des Bundeswirtschaftsministeriums die Vermarktung meines Unternehmens snapmobl in den USA vorantreiben. Unterst\u00fctzt werde ich dabei von den Mentoren des \u201eGerman Accelerator\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655176\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655176\" class=\"size-full wp-image-655176\" alt=\"Selfie Stephan Naujoks im Big Apple - Januar 2015\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/NaujoksStephan_in_NYC-2.jpg\" width=\"650\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/NaujoksStephan_in_NYC-2.jpg 650w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/NaujoksStephan_in_NYC-2-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/NaujoksStephan_in_NYC-2-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-655176\" class=\"wp-caption-text\">Selfie von Stephan Naujoks im Big Apple &#8211; Januar 2015<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Rekord: Ich bin noch nie so schnell durch die Immigration-Kontrolle in New York gekommen! Dank meines Visums war ich in nur drei Minuten durch. Und war zehn Minuten vor meinem Koffer am Gep\u00e4ckband. Das habe ich noch nie zuvor geschafft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ins Schwitzen bin ich dann doch geraten \u2013 aber erst beim Verlassen des Flughafengeb\u00e4udes: Fr\u00fchlingshafte 14 Grad Celsius plus. Und weil ich mit dem Platz im Koffer haushalten musste, hatte ich meine dickste Winterjacke gleich angezogen. Nicht die beste Kleidung, um sein Gep\u00e4ck sechs Stockwerke hoch ohne Fahrstuhl in mein Appartement zu schleppen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655180\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655180\" class=\"size-full wp-image-655180\" alt=\"Rush hour um 7.45 Uhr\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.neu_.rushhourBild2_Rushhour-1.jpnaujoksg.jpg\" width=\"640\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.neu_.rushhourBild2_Rushhour-1.jpnaujoksg.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.neu_.rushhourBild2_Rushhour-1.jpnaujoksg-300x221.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.neu_.rushhourBild2_Rushhour-1.jpnaujoksg-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-655180\" class=\"wp-caption-text\">Rushhour ? Nicht um 7.45 Uhr<\/p><\/div>\n<p>\u00dcberraschung: Die morgendliche Rushhour beginnt sp\u00e4ter als bei uns. Um 7.45 Uhr gibt es nur in den Coffe-Shops lange Schlangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655178\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655178\" class=\"size-full wp-image-655178\" alt=\"Die Reste von Weihnachten in New York\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoksneuWeihnachtsreste-1.jpnaug.jpg\" width=\"640\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoksneuWeihnachtsreste-1.jpnaug.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoksneuWeihnachtsreste-1.jpnaug-300x221.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoksneuWeihnachtsreste-1.jpnaug-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-655178\" class=\"wp-caption-text\">Die Reste von Weihnachten in New York<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mein neuer Vorsatz f\u00fcrs neue Jahr: Ich werde nie mehr die deutschen Discounter kritisieren. Grund daf\u00fcr ist mein Einkauf gestern Abend. Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr eine Woche: Eine Flasche Milch, 25 Teebeutel, ein Brot, eine Butter, je eine Packung Wurst und K\u00e4se &#8211; macht 32 US-Dollar! Die Einheimischen im B\u00fcro machten mir wenig Hoffnung auf g\u00fcnstigere Alternativen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655181\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655181\" class=\"size-full wp-image-655181\" alt=\"Die Fr\u00fchst\u00fccks-Eink\u00e4ufe f\u00fcr 32 Dollar\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.supermarktg.jpg\" width=\"640\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.supermarktg.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.supermarktg-300x221.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.supermarktg-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-655181\" class=\"wp-caption-text\">Die Fr\u00fchst\u00fccks-Eink\u00e4ufe f\u00fcr 32 Dollar<\/p><\/div>\n<p>\u00dcberhaupt die Preise: Ich bezahle 2.500 Dollar f\u00fcr ein winziges Appartement. Und das ist richtig g\u00fcnstig.\u00a0 Alle Alternativen lagen jenseits der 3.000 Dollar-Grenze. Kaum g\u00fcnstiger waren WG-Zimmer. Dort lag die Untergrenze bei 1.700 US Dollar.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Preise gibt\u00b4s aber keinen Luxus, Luxus wie ein Thermostat oder Regler an der Heizung.\u00a0Das Fenster ist der Regler. Auch das ist kein Einzelfall, wie mir im B\u00fcro best\u00e4tigt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das erste Abendessen in der Nachbarschaft: Ich bin bekennender Fan des amerikanischen Hamburgers. Und ein Sam Adams dazu. Der perfekte kulinarische Start f\u00fcr mich in New York!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_655179\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655179\" class=\"size-full wp-image-655179\" alt=\"Burger\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.burger.neuBild5_Burger-2.jpnaujoksg.jpg\" width=\"640\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.burger.neuBild5_Burger-2.jpnaujoksg.jpg 640w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.burger.neuBild5_Burger-2.jpnaujoksg-300x221.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2015\/01\/naujoks.burger.neuBild5_Burger-2.jpnaujoksg-405x300.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-655179\" class=\"wp-caption-text\">Burger von Sam Adams<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Germen Accelorator Programm:<\/strong> <a title=\"German Accelatorator Programm\" href=\"http:\/\/germanaccelerator.com\/program\/\" target=\"_blank\">http:\/\/germanaccelerator.com\/program\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Mehr zu snapmobl:<\/strong> <a title=\"Snapmobl\" href=\"http:\/\/snapmobl.com\" target=\"_blank\">http:\/\/snapmobl.com<\/a><\/p>\n<h2>Nach seinem Maschinenbau-Studium arbeitete Stephan Naujoks bei Osram, Digital Kienzle, AT &amp; T Istel, IDS Scheer, Euroscript, element 5, Stephan Naujoks Consulting und seit Januar 2014 bis heute bei snapmobl.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr drei Monate ist Stephan Naujoks, 49, CEO und Co-Gr\u00fcnder des Kieler Start-ups Snapmobl, in New York \u00fcber das German Accelerator Programm.\u00a0Snap\u00admobl transformiert Webseiten von Kleinunternehmen vollautomatisch in Smartphone-optimierte Varianten. 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