{"id":655048,"date":"2014-12-18T16:06:09","date_gmt":"2014-12-18T15:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=655048"},"modified":"2014-12-18T16:07:24","modified_gmt":"2014-12-18T15:07:24","slug":"buchauszug-das-unerforschte-sozialleben-der-anwalte-buchverlosung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2014\/12\/18\/buchauszug-das-unerforschte-sozialleben-der-anwalte-buchverlosung\/","title":{"rendered":"Buchauszug: Das unerforschte Sozialleben der Anw\u00e4lte (Buchverlosung)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier noch ein\u00a0Kapitel aus Eva Engelkens &#8222;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&#8220; samt einer vorweihnachtlichen Buchverlosung:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Drei Exemplare von &#8222;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&#8220;\u00a0 spendiert der Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf-Verlag den Lesern des Management-Blogs. Sie werden verlost unter denen, die diese R\u00e4tselfrage richtig beantworten: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie viele Stunden darf die werkt\u00e4gliche Arbeitszeit eines Arbeitnehmers nicht \u00fcberschreiten und wo steht das?<\/strong><\/p>\n<p><strong>&#8230;und wer eine besonders originelle Antwort mit lustigem Kommentar gibt, die auch im Management-Blog gebracht werden darf (auf Wunsch auch ohne Autorennamen), f\u00fcr den gibt es einen Sonderpreis. Die Antwort bitte per Mail bis 1. Januar 2015 an <a href=\"mailto:c.toedtmann@vhb.de\">c.toedtmann@vhb.de<\/a>\u00a0und im Betreff bitte angeben &#8222;111 Gr\u00fcnde&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Artikel 13: Anw\u00e4lte und ihr Familienleben<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Sozial- und Paarungsverhalten des Anwalts ist bislang wissenschaftlich v\u00f6llig unerforscht, da ohnehin die wenigsten Anw\u00e4lte \u00fcber ein Privatleben verf\u00fcgen.<\/strong><\/p>\n<p>Grund 61: Weil sie unter Zeit- und Schlafmangel leiden<\/p>\n<p>Menschen, die Anwalt werden, legen schon zu Beginn ihres Studiums ein Gel\u00fcbde ab. Ein Gel\u00fcbde, dass sie bereit sind, bis zum Umfallen oder bis kurz davor zu arbeiten. Also neben bedrohlichen Aktenbergen zu sitzen, zum Fr\u00fchst\u00fcck, zum Mittagessen und zum Mitternachtsimbiss eng bedruckte Seiten zu verspeisen und das Tageslicht nur durch das Panoramafenster im zehnten Stock zu betrachten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen auch Anw\u00e4lte ab und zu schlafen. Schlafentzug ist eine Foltermethode, die bis zum Tod f\u00fchren kann. In Guantanamo haben die US-Amerikaner ihre Gefangenen deshalb so lange nicht schlafen lassen, bis sie freiwillig zugaben, die Twin Tower in New York eigenh\u00e4ndig in die Luft gejagt zu haben.<\/p>\n<p>Da Anw\u00e4lte jedoch Akten bearbeiten und nicht ihre Mitgliedschaft zu Al Kaida bekennen sollen, l\u00e4sst sich man sie im Schnitt f\u00fcnf bis sechs Stunden pro Nacht schlafen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schlafplatz f\u00fcr US-Anwalt: In der Loge der Met in New York<\/strong><\/p>\n<p>In Verhandlungssituationen auch mal k\u00fcrzer, aber im Gro\u00dfen und Ganzen kommt das hin. Trotzdem suchen sich einige Schlingel Ausweichl\u00f6sungen. So der Partner einer Wallstreet-Kanzlei in New York. Er hat in der MET eine eigene Loge, in die er seine Mandanten einlud. Er selbst setzte sich aber immer in die letzte Reihe, um zu schlafen. Danach ging er wieder arbeiten.<\/p>\n<p>Ein bisschen Nachsicht mit Anw\u00e4lten und Anw\u00e4ltinnen ist angebracht. Weil sie so viel arbeiten, hatten sie noch keine Zeit, nachzulesen, dass es auch ein Arbeitszeitgesetz gibt. Das schreibt f\u00fcr Angestellte vor (zu denen auch angestellte Anw\u00e4lte in Kanzleien z\u00e4hlen), dass die durchschnittliche H\u00f6chstarbeitszeit bei 48 Stunden w\u00f6chentlich (\u00fcber zw\u00f6lf Monate) liegt und sonntags arbeitsfrei ist. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Berufe der Daseinsvorsorge, also Krankenschwestern und Kioskbesitzer.<\/p>\n<p>Die Folge: Die in investigativen Recherchen der JUVE-Redaktion ermittelte Wochenarbeitszeit junger Associates von 50 bis \u00fcber 60 Stunden verst\u00f6\u00dft gegen das Arbeitszeitgesetz. Rein theoretisch, versteht sich. Denn praktisch zahlen die Kanzleien ihren Associates ein hohes Schmerzens- oder Schweigegeld, mehr dazu in Grund Nr. 42 \u00bbWeil die High Potenzials ein hohes Einstiegsgehalt bekommen und trotzdem nicht zufrieden sind\u00ab. Deshalb hat sich auch noch kein Associate beschwert. Vielleicht hatten sie aber auch nur keine Zeit, im Arbeitszeitgesetz nachzulesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_654594\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-654594\" class=\"size-full wp-image-654594\" alt=\"xy verlag\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/11\/eva.cover_.jpg\" width=\"240\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/11\/eva.cover_.jpg 240w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/11\/eva.cover_-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><p id=\"caption-attachment-654594\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&#8220; von Eva Engelken<\/p><\/div>\n<p><strong>\u201c111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen.Und die besten Tipps, wie man mit ihnen trotzdem zu seinem Recht kommt\u201d von Eva Engelken, mit Illustrationen von Jana Moskito, 345 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro (D), ISBN 978-3-86265-403-1, erschienen am 15. November 2014 im Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf Verlag:<a title=\"Eva Engelken, &quot;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&quot;, Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf Verlag\" href=\"http:\/\/www.schwarzkopf-verlag.net\/store\/p35\/Eva_Engelken%3A_111_GR%C3%9CNDE%2C_ANW%C3%84LTE_ZU_HASSEN_.html\" target=\"_blank\"> http:\/\/www.schwarzkopf-verlag.net\/store\/p35\/Eva_Engelken%3A_111_GR%C3%9CNDE%2C_ANW%C3%84LTE_ZU_HASSEN_.html<\/a><\/strong><\/p>\n<p><b id=\"yui_3_16_0_1_1416055111192_4832\">Ver\u00f6ffentlichung mit Genehmigung<b> <\/b>der Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf Verlag GmbH, Berlin&#8220;<\/b><\/p>\n<div id=\"attachment_650242\" style=\"width: 193px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-650242\" class=\"size-full wp-image-650242\" alt=\"Eva Engelken, Buchautorin und Expertin f\u00fcr Anw\u00e4lte-PR\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2011\/01\/engelkeneva.jpg\" width=\"183\" height=\"275\" \/><p id=\"caption-attachment-650242\" class=\"wp-caption-text\">Eva Engelken, Buchautorin und Expertin f\u00fcr Anw\u00e4lte-PR<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier noch ein\u00a0Kapitel aus Eva Engelkens &#8222;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&#8220; samt einer vorweihnachtlichen Buchverlosung: Drei Exemplare von &#8222;111 Gr\u00fcnde, Anw\u00e4lte zu hassen&#8220;\u00a0 spendiert der Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf-Verlag den Lesern des Management-Blogs. 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