{"id":653307,"date":"2014-07-03T19:37:53","date_gmt":"2014-07-03T17:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=653307"},"modified":"2014-07-03T19:37:53","modified_gmt":"2014-07-03T17:37:53","slug":"wie-man-kaffeepausen-bei-seminaren-und-kongressen-am-besten-nutzt-gastbeitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2014\/07\/03\/wie-man-kaffeepausen-bei-seminaren-und-kongressen-am-besten-nutzt-gastbeitrag\/","title":{"rendered":"Wie man Kaffeepausen bei Seminaren und Kongressen am besten nutzt (Gastbeitrag)"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><strong><\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Der Artikel von Nils Hille ist im <a title=\"Creditreform Magazin\" href=\"http:\/\/creditreform-magazin.de\" target=\"_blank\">Unternehmermagazin Creditreform<\/a> 6\/2014 erschienen und\u00a0 wurde den Lesern des Management-Blogs freigegeben. <a title=\"Unternehmermagazin Creditreform\" href=\"http:\/\/www.creditreform-magazin.de\" target=\"_blank\">www.creditreform-magazin.de<\/a><\/strong><\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Have a break, have a contact<\/h1>\n<div align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www6.smartadserver.com\/call\/pubjumpi\/39673\/271529\/17316\/S\/[timestamp]\/?\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www6.smartadserver.com\/call\/pubi\/39673\/271529\/17316\/S\/[timestamp]\/?\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<div>\n<p>Fiese Pl\u00f6rre oder beste Bohnen? Trockenes Teilchen oder k\u00f6stlicher Konditortraum? Es ist v\u00f6llig egal, wie Kaffee und Kuchen in der Pause bei einer Veranstaltung schmecken. V\u00f6llig egal? Ja, denn die freie Zeit zwischen Vortr\u00e4gen, Diskussionen oder Seminareinheiten ist viel zu wertvoll, als dass es sich \u00fcber die schlechte Verpflegung ernsthaft aufzuregen lohnt. Wer geschickt ist, nutzt vielmehr die wenigen Minuten, die ihm bleiben: Er macht die Kaffeepause zur Kontaktb\u00f6rse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-653308\" alt=\"Kaffeebecher\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/07\/Kaffeebecher-300x300.jpg\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/07\/Kaffeebecher-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/07\/Kaffeebecher-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/07\/Kaffeebecher.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und Verwendung f\u00fcr das (schlechte) Catering finden Kommunikationsfreunde dann auch noch: Es dient als geschickter Ankn\u00fcpfungspunkt, um ins Gespr\u00e4ch zu kommen &#8211; das funktioniert sogar mit Fremden wie von selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blo\u00df nicht beim Small-Talk Politik ansprechen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Reden Sie zu Beginn einfach \u00fcber etwas, was Ihrem Gegen\u00fcber auch gerade schmeckt, was er gesehen und erlebt hat. Sie k\u00f6nnen auch ein Thema oder eine Aussage aus dem gerade geh\u00f6rten Vortrag aufgreifen&#8220;, r\u00e4t Frank Seeger von Study &amp; Train aus Stuttgart. Also einfach locker \u00fcber Gott und die Welt reden? &#8222;Blo\u00df nicht! Vermeiden Sie Themen wie Religion oder Weltpolitik als Einstieg ins Gespr\u00e4ch. Dazu gibt es ganz unterschiedliche Meinungen und somit ist Ihr Tritt ins Fettn\u00e4pfchen fast programmiert&#8220;, sagt der Kommunikationstrainer. Besser ist es, wenn leichte Themen dominieren, zu denen beide Gespr\u00e4chspartner einen Bezug haben, wie eben die Verpflegung bei der Veranstaltung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Man muss sich nur trauen wollen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Die Kaffeepause bietet eine viel komfortablere Ausgangssituation als die sogenannte kalte Kontaktaufnahme per Anruf oder E-Mail, bei der Sie sich vorher nicht pers\u00f6nlich bekannt machen konnten. Sie m\u00fcssen sich nur trauen&#8220;, sagt auch Dieter L. Schmich, Coach und Autor des Ratgebers &#8222;Sicherheit und Karriere durch Networking&#8220; (siehe &#8222;netzwert&#8220;). Um sich an Unbekannte heranzuwagen, empfiehlt er eine konsequente Vorbereitung: Zun\u00e4chst muss der &#8222;Kontaktkn\u00fcpfer&#8220; den Willen mitbringen, \u00fcberhaupt neue Leute kennenzulernen. &#8222;Treffen Sie f\u00fcr sich die klare Entscheidung, in jeder Pause einer anstehenden Veranstaltung ein bis zwei neue Leute, die sie noch gar nicht kennen, anzusprechen&#8220;, empfiehlt Schmich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die berufliche Botschaft<\/strong><\/p>\n<p>Damit die Unsicherheit vor den Gespr\u00e4chen mit Fremden schwindet, sollte jeder seine &#8222;berufliche Botschaft&#8220;, wie Schmich das nennt, auf den Punkt formulieren k\u00f6nnen: &#8222;Wenn Sie gefragt werden, was Sie denn im Arbeitsleben so machen, sollten Sie das fl\u00fcssig und knackig kommunizieren k\u00f6nnen.&#8220; Nach Schmichs Erfahrungen k\u00f6nnen dies acht von zehn Menschen nicht. Sie holen stattdessen weit aus, verzetteln sich und hinterlassen damit keinen guten Eindruck oder einen \u00fcberforderten Gespr\u00e4chspartner. Ein zufriedenes Gegen\u00fcber bekommt derjenige, der vorher ein wenig Rechercheleistung erbracht hat: &#8222;Wenn Sie eine bestimmte Person bei einer Veranstaltung kennenlernen wollen, bereiten Sie sich auch inhaltlich auf sie vor&#8220;, r\u00e4t Seeger. Zu Menschen fast jeder Branche finden sich mittlerweile im Internet Zitate, Fachbeitr\u00e4ge oder Informationen zu beruflichen Stationen, die einen ersten \u00dcberblick und wiederum Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch liefern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ziel: F\u00fcnf Visitenkarten<\/strong><\/p>\n<p>Durch ein konkretes Ergebnis l\u00e4sst sich die Erfolgsquote bei der Kontaktaufnahme weiter steigern: So sollte sich der Kommunikationswillige ein sportliches, aber realistisches Ziel f\u00fcr jede Veranstaltung setzen, wie zum Beispiel im Laufe aller Pausen eines Kongresses f\u00fcnf bis sechs Visitenkarten durch kurze Unterhaltungen einzusammeln. Alternativ reichen auch die Vor- und Zunamen verbunden mit der Nachfrage, ob die Gespr\u00e4chspartner bei Business-Netzwerken wie Xing oder Linked-In mit einem Profil vertreten sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Ruhe liegt die Kraft Selbstverst\u00e4ndlich kann eine Kontaktaufnahme auch gleich zu einem Angebot f\u00fcr eine Dienstleistung oder den Verkauf von Produkten f\u00fchren. Das ist aber eher selten der Fall. Hier hilft es, sich Folgendes bewusst zu machen: Meist muss ein Kontakt erst einmal wachsen und erbl\u00fchen, bis sich schlie\u00dflich die Fr\u00fcchte ernten lassen (siehe &#8222;Richtig netzwerken in drei Schritten&#8220;). Wer das verinnerlicht hat, geht deutlich entspannter auf Unbekannte zu. &#8222;Erkennen Sie, ob Sie beim Herantreten erw\u00fcnscht sind oder nicht. Wenn nicht, dann ziehen Sie einfach weiter und nehmen Sie es auf keinen Fall pers\u00f6nlich. Sie wissen nie, in welcher Situation sich die andere Person gerade befindet&#8220;, sagt Seeger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Stehtische sind unkomplizierter<\/strong><\/p>\n<p>Anf\u00e4nger sollten sich lieber an Menschen an Stehtischen heranwagen. Hier geht es unverbindlicher zu als bei Sitzgruppen oder Tischen, an denen gemeinsam l\u00e4nger gespeist wird. &#8222;Und Sie k\u00f6nnen schneller weiterziehen, wenn die Kontakte f\u00fcr Sie uninteressant sind&#8220;, sagt Schmich. Ansonsten hei\u00dft es: Dreistigkeit siegt. Wer ewig auf den perfekten Moment wartet, wird meist von einem anderen, unangenehmen Moment \u00fcberrascht: dem Gong, der das Ende der Pause signalisiert. 30 Sekunden sollten ausreichen, wenn es zur Kontaktaufnahme kommt, um nach dem Herantreten sich dem Gegen\u00fcber vorzustellen und ihm inhaltlich eine Br\u00fccke zu bauen, auf die er sich gerne begeben mag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Blo\u00df nicht mit Problemen anfangen<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Bleiben Sie dabei immer freundlich sowie interessiert. Bringen Sie keine Probleme hervor, sondern zeigen Sie, dass Sie Ihr Leben und Ihren Job im Griff haben&#8220;, r\u00e4t Seeger. Von Anfang an sollte eine Botschaft im Mittelpunkt stehen, so Schmich: &#8222;Zeigen Sie dem Gespr\u00e4chspartner, wieso er vom neuen Kontakt profitiert.&#8220; Kontakte gekn\u00fcpft und K\u00e4rtchen getauscht? Damit ist es noch nicht getan. Zur\u00fcck im B\u00fcro folgt die Aufbereitung. An den Folgetagen sollte sich der Netzwerker bei den neu gewonnenen Kontakten melden. So kann er den positiven ersten Eindruck festigen, bleibt im Gespr\u00e4ch und vereinbart vielleicht sogar einen Gespr\u00e4chstermin. Schmich: &#8222;Schreiben Sie eine pers\u00f6nliche Mail, kontaktieren Sie \u00fcber ein Netzwerk oder rufen Sie kurz an. Nutzen Sie also Ihren bevorzugten Kommunikationskanal. Nur so bleiben Sie auch dran &#8211; und ein bisschen Spa\u00df sollen Sie beim Netzwerken ja auch haben.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel von Nils Hille ist im Unternehmermagazin Creditreform 6\/2014 erschienen und\u00a0 wurde den Lesern des Management-Blogs freigegeben. www.creditreform-magazin.de Have a break, have a contact Fiese Pl\u00f6rre oder beste Bohnen? Trockenes Teilchen oder k\u00f6stlicher Konditortraum? 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