{"id":653014,"date":"2014-06-05T12:05:58","date_gmt":"2014-06-05T10:05:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=653014"},"modified":"2014-06-05T12:05:58","modified_gmt":"2014-06-05T10:05:58","slug":"ein-teller-gnocchi-mit-elisabeth-lepique-whats-app-chat-mit-dem-team","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2014\/06\/05\/ein-teller-gnocchi-mit-elisabeth-lepique-whats-app-chat-mit-dem-team\/","title":{"rendered":"Ein Teller Gnocchi mit Elisabeth Lepique:  Whats-App-Chat mit dem Team"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Bis Johanni\u00a0am 24. Juni esse ich jeden Tag Spargel &#8211; seit Anfang Mai&#8220;, erz\u00e4hlt Elisabeth Lepique &#8211; und bestellt sich im Monkeys South einen Teller Gnocchi\u00a0 mit Spargel und Ruccolasalat. Sie isst gerne, erz\u00e4hlt die K\u00f6lner Anw\u00e4ltin. Vielleicht hat sie die Vorliebe von ihrem belgischen Gro\u00dfvater, der aus Liebe zu ihrer Gro\u00dfmutter vor knapp hundert Jahren die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit annahm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_653028\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-653028\" class=\"size-medium wp-image-653028\" alt=\"Elisabeth Lepique, Managing-Partnerin bei Gro\u00dfkanzlei Luther\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/elisabeth.lepique-251x300.jpg\" width=\"251\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/elisabeth.lepique-251x300.jpg 251w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/elisabeth.lepique.jpg 508w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><p id=\"caption-attachment-653028\" class=\"wp-caption-text\">Elisabeth Lepique, Managing-Partnerin bei Gro\u00dfkanzlei Luther<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lepique ist mit sieben Geschwistern &#8211; f\u00fcnf Schwestern und zwei Br\u00fcdern &#8211; in Aachen aufgewachsen. Heiligabend ist dann eine Feier mit locker 30 Personen f\u00e4llig. Jeder steuert etwas bei, anders ginge es gar nicht. Und was ist dann ihre Aufgabe? Nach dem Fest abzusp\u00fclen, alles in Ordnung zu bringen &#8211; aber vor allem vorher alles zu organisieren und alle anderen zur Arbeit einzuteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_653018\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-653018\" class=\"size-medium wp-image-653018\" alt=\"Gnocchi mit Spargel und Ruccola-Salat im Monkeys South\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/lepique.gnocchi-300x224.jpg\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/lepique.gnocchi-300x224.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/lepique.gnocchi-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/06\/lepique.gnocchi.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-653018\" class=\"wp-caption-text\">Gnocchi mit Spargel und Ruccola-Salat im Monkeys South<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses\u00a0Organisationstalent hilft\u00a0Lepique nun auch an\u00a0Spitze einer Gro\u00dfkanzlei. Die geb\u00fcrtige Siegburgerin &#8211; das ist eine Kreisstadt bei Bonn &#8211; ist ab Juli Managing-Partnerin von Luther mit 258 Anw\u00e4lten und 92,6 Millionen Umsatz. Lepiques Co-Chef wird ab Juli der IT- und Medienrechtler Markus Sengpiel, der schon in den vergangenen vier Jahren zusammen mit dem Transaktionsanwalt Hans-Georg Hahn die Soziet\u00e4t gemanagt hat. An dessen Stelle tritt die Rheinl\u00e4nderin Lepique, die spezialisiert ist auf Privatisierungen der \u00f6ffentlichen Hand, Kozessionsvergaben oder R\u00fcck\u00fcbertragungen von Anteilen an Gemeinden wie beispielsweise ihrem Mandant, dem Land Berlin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Whats-App-Chat mit dem eigenen Team<\/strong><\/p>\n<p>Lepique ist die erste Anw\u00e4ltin, die mir begegnet, die mit ihrem Team einen Whats-App-Chat hat. Da tauschen sie untereinander Ideen aus, fragen sich gegenseitig nach Tipps oder ein Kollege schickt einfach mal unvermittelt ein Foto aus seinem Urlaub in der Steiermark von einem Berg namens Grimming. Den Zusammenhalt und den Teamgeist d\u00fcrfte so etwas jedenfalls f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Frauen sich hinter dem Job verstecken<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Chat ist typisch f\u00fcr Lepiques Pragmatismus und rheinische, ungezwungene und freundliche Art. Anders als die meisten Karriere-Frauen hat sie keine Angst, auch von sich selbst zu erz\u00e4hlen. Diese Souver\u00e4nit\u00e4t fehlt vielen anderen Frauen, die sich dann verschanzen: hinter ihrer Arbeit, ihren Projekten und ihren Erfolgen &#8211; um nur ja nichts Pers\u00f6nliches rauslassen zu m\u00fcssen. Das Motto: meine Arbeit soll toll sein und im Vordergrund stehen, nicht ich selbst.Soviel Tiefstapelei ist unangenehm.\u00a0Auch Lepique kennt solche Marotten und hat daf\u00fcr &#8211; typisch Rheinl\u00e4nderin &#8211; dazu einen Satz auf Lager, der jegliche weitere Diskussion er\u00fcbrigt: &#8222;Gar nicht von sich reden, ist eine vornehme Heuchelei&#8220;, sagt sie.<\/p>\n<p>Heucheln wollen wir keinesfalls und ich bekomme auch gleich noch einen wertvollen Tipp:\u00a0Sie\u00a0hat, wenn sie unterwegs ist bei Mandantenterminen quer durch Deutschland immer eine Ersatz-Feinstrumpfhose und ein zweites Paar Schuhe &#8211;\u00a0 Ballerinas &#8211; mit dabei. Sicherheitshalber, und auch wenn es nur Tagestrips sind.<\/p>\n<p>Auch sie hat schon erlebt, wie es ist, mit Pumps in\u00a0Bodengittern h\u00e4ngenzubleiben &#8211; all die zus\u00e4tzlichen Widrigkeiten im Job, mit denen M\u00e4nner sich nie plagen m\u00fcssen. Und dabei f\u00e4llt mir wieder mein Recherchetermin ein bei dem Schlie\u00dftechnik-Weltmeister Dorma in Enneppetal, wo mir gleich der ganze Absatz vom Pumps abbrach. Das sind die wahren Herausforderungen im Leben von Frauen im Job: In so einem Moment Haltung zu bewahren, beim Balanceakt im Interview in der Dorma-Chefetage, der anschlie\u00dfenden Betriebsbesichtigung und dem Essen mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in der Kantine &#8211; alles auf nur einem Absatz. M\u00e4nner kennen solche Sorgen nicht.<span class=\"smarterwiki-popup-bubble smarterwiki-popup-bubble-active smarterwiki-popup-bubble-flipped\" style=\"margin-left: -53px\"><span class=\"smarterwiki-popup-bubble-body\"><span class=\"smarterwiki-popup-bubble-links-container\"><span class=\"smarterwiki-popup-bubble-links\"><span class=\"smarterwiki-popup-bubble-links-row\">&lt;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Bis Johanni\u00a0am 24. 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