{"id":651296,"date":"2014-02-07T16:23:45","date_gmt":"2014-02-07T15:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=651296"},"modified":"2014-02-07T16:24:57","modified_gmt":"2014-02-07T15:24:57","slug":"sieg-der-silberrucken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2014\/02\/07\/sieg-der-silberrucken\/","title":{"rendered":"Die zweite Karriere: &#8222;Sieg der Silberr\u00fccken&#8220; &#8211; Buchauszug"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mein WiWo-Kollege Manfred Engeser ist mit der Autorin und PR-Beraterin Katharina Daniels und dem Busines&#8211;Coach\u00a0<\/strong><strong>Jens Hollmann der Frage nachgegangen, ob und wie berufliche Richtungswechsel in der Lebensmitte funktionieren\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/www.sieg-der-silberruecken.de\/\">http:\/\/www.sieg-der-silberruecken.de\/<\/a>\u00a0:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-651449\" alt=\"&quot;Sieg der Silberr\u00fccken&quot;, Linde Verlag, 19,90 Euro, http:\/\/www.wiwo-shop.de\/buecher-eigener-autoren\/sieg-der-silberruecken-p5930.html\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/silberr\u00fccken.cover_-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p><strong>&#8222;Sieg der Silberr\u00fccken&#8220;, Linde Verlag, 19,90 Euro, <a title=\"Sieg der Silberr\u00fccken, Handelsblatt-Shop, Linde Verlag\" href=\"\/\/www.wiwo-shop.de\/buecher-eigener-autoren\/sieg-der-silberruecken-p5930.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.wiwo-shop.de\/buecher-eigener-autoren\/sieg-der-silberruecken-p5930.html<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In der Lebensmitte: Mit Mut und Plan zum Neuanfang<\/strong><\/p>\n<p>Kann und wird uns das, was wir heute beruflich tun, noch bis zum Ruhe\u00adstand und dar\u00fcber hinaus mit Freude erf\u00fcllen? Fragen, die sich uns in der Lebensmitte mit besonderer Intensit\u00e4t stellen. Grund genug, sich Perspektiven f\u00fcr die n\u00e4chsten Lebensjahrzehnte zu er\u00f6ffnen. Zumal in der Mitte des Lebens die Chancen besser denn je sind, einen Neu\u00adstart nicht nur als gro\u00dfen Funken\u00adregen zu inszenieren, sondern ein dauerhaft loderndes Feuer zu entfachen. Das ist in der Hirnforschung nachgewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Formel SISCA umfasst alle wichtigen Schritte vom ersten Check, \u201ewo stehe ich jetzt in meinem Leben\u201c\u00a0 bis zur Umsetzung lang gehegter oder neu entdeckter W\u00fcnsche. Im Buch \u201eSieg der Silberr\u00fccken\u201c wird dieser Willensbildungsprozess erl\u00e4utert und zehn Menschen portraitiert, die den Neustart geschafft haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_651298\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-651298\" class=\"size-medium wp-image-651298\" alt=\"Manfred Engeser, WirtschaftsWoche\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Manfred-engeser.silbernacken-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Manfred-engeser.silbernacken-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Manfred-engeser.silbernacken.jpg 433w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><p id=\"caption-attachment-651298\" class=\"wp-caption-text\">Manfred Engeser, WirtschaftsWoche<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hier ein Buchauszug: <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wann \u00fcberschreiten Sie den Rubikon? Ein Check\u00a0Ihrer Willensbildung<\/strong><\/p>\n<p>Unser Wille richtet sich letztendlich auf ein bestimmtes, nun g\u00fcltiges und nicht mehr revidierbares Tun. Erst vor gar nicht allzu langer Zeit sprach Altpr\u00e4sident Christian Wulff davon, dass eine gro\u00dfe deutsche Tageszeitung mit einem bestimmten Verhalten nun den Rubikon \u00fcberschritten habe. Der\u00a0Ausspruch geht auf den Imperator C\u00e4sar zur\u00fcck, der 49 v. Chr. mit seinen Truppen den Fluss Rubikon \u00fcberschritt und damit eine Kriegserkl\u00e4rung abgab. Bis zu dieser Handlung aber hatte C\u00e4sar das F\u00fcr und Wider seines Tuns sorgf\u00e4ltig abgewogen. In der Psychologie firmiert dieser Prozess unter\u00a0Rubikon-Modell.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_651297\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-651297\" class=\"size-medium wp-image-651297\" alt=\"Katharina Daniels, Autorin\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Daniels_Katharina2013.JPG.silbernacken-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Daniels_Katharina2013.JPG.silbernacken-199x300.jpg 199w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Daniels_Katharina2013.JPG.silbernacken.jpg 431w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><p id=\"caption-attachment-651297\" class=\"wp-caption-text\">Katharina Daniels, Autorin<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Karriere der W\u00fcnsche: Wie komme ich als Sieger ans Ziel?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWelche Karriere m\u00fcssen W\u00fcnsche durchlaufen, damit sie effektiv in relevante Handlungen umgesetzt werden k\u00f6nnen?\u201c, hei\u00dft es in einem Beitrag zum Z\u00fcrcher Ressourcen Modell, einem auf dem Rubikon-Modell beruhenden Selbstmanagementtraining (Krause\/Storch 2006): \u201eEinmal im Bewusstsein aufgetaucht, durchl\u00e4uft der Wunsch gewisse Reifestadien, bis der betreffende Mensch soweit mobilisiert, motiviert und aktiviert ist, dass der Wunsch zum Ziel wird, mit Willenskraft verfolgt und aktiv umgesetzt wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zuerst ist der Wunsch bei Ihnen aufgetaucht, etwas zu ver\u00e4ndern \u2013 sonst hielten Sie jetzt wohl kaum dieses Buch in H\u00e4nden. Der Reifeprozess, um aus diesem ersten W\u00fcnschen heraus eines nicht fernen Tages ein neues Lebensmodell kultiviert zu haben, beginnt bereits mit Ihrer Bereitschaft, sich grundlegend mit Ihrer aktuellen Situation auseinanderzusetzen. Diese in der SISCA-Formel als \u201eScan\u201c bezeichnete Phase ist der erste zarte Keimling in Ihrem Willensprozess. Sie sind uns durch die weiteren Reifestadien der Introspektion (Insight), der Zielbildung (Select) und der Handlungen zur Konkretisierung (Create) gefolgt. Nun steht die Umsetzung ins Haus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_651450\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-651450\" class=\"size-medium wp-image-651450\" alt=\"Jens Hollmann\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Hollmann_Jens.jpg.silbernacken-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Hollmann_Jens.jpg.silbernacken-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Hollmann_Jens.jpg.silbernacken-451x300.jpg 451w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Hollmann_Jens.jpg.silbernacken.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-651450\" class=\"wp-caption-text\">Jens Hollmann, Business-Coach<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Volition: Das Losungswort f\u00fcr Erfolgreiche<\/strong><\/p>\n<p>Die SISCA-Formel wird durch Erkenntnisse in der Wirtschafts- und Managementforschung best\u00e4tigt. Hier spricht man von Volition, als einer \u201eAnordnung selbst-regulativer Strategien, in der explizite Handlungstendenzen gegen\u00fcber Verhaltensimpulsen dominieren\u201c (Kehr 2004): Der Sieg des\u00a0Willens beispielsweise \u00fcber die Angst, die einen Menschen in letzter Sekunde vom geplanten Vorhaben zur\u00fcckzucken l\u00e4sst oder auch \u2013umgekehrt betrachtet \u2013 der Sieg des Willens \u00fcber ein unvorsichtiges Vorpreschen durch die Freude auf das nahende Ziel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer Managementstudie der Technischen Hochschule Mittelhessen (Pelz 2012) zeigt sich, dass selbst Manager, bei denen wir gemeinhin zielorientiertes, stringentes Handeln erwarten, zu 90 Prozent zu einem volitionalen Tun nicht f\u00e4hig waren. In der Studie wurden die Phasen der Willensbildung in Gestalt von Gedanken, Gef\u00fchlen und Wissen zum avisierten Vorhaben \u00fcberpr\u00fcft und ausgewertet: Nur zehn Prozent der Manager-Kohorte wies die ideale Energie und Fokussierung auf, um ihr Ziel auch zu erreichen. Die restlichen 90 Prozent waren entweder hyperaktiv, aber \u00a0erfolglos oder distanziert und z\u00f6gerlich und somit unwirksam. Sie waren \u201ewillenlos\u201c einem individuell spezifischen Verhaltensmuster gefolgt, ohne dies dem situativen Erfordernis anzupassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Und jetzt setze ich mein Vorhaben um: Die Macht der Neurotransmitter<\/strong><\/p>\n<p>Das wird und braucht Ihnen nicht passieren. Volition ist in unserer Definition die Kunst, gegens\u00e4tzliche Handlungstendenzen situationsgerecht einzubinden und sich im gesamten Reifeprozess immer wieder zu gegenw\u00e4rtigen: Auf welchen Punkt muss ich meine Aufmerksamkeit legen, auf welchen nicht? Mit diesem Buch m\u00f6chten wir Ihnen zur Seite stehen, damit Sie auch nach (vollkommen normalen) R\u00fcckschl\u00e4gen oder St\u00f6rfeuern immer wieder auf Ihren Kurs zur\u00fcckfinden. Vielleicht werfen Sie jetzt noch einmal einen Blick zur\u00fcck? Etwa auf Ihre Motiv-Lage? In den Kapiteln \u201eScan\/Wenn die Unlust \u00fcberwiegt\u201c und \u201eInsight\/Ihre Lebenswerte\u201c haben wir einige Aspekte\u00a0aus der Motivationsforschung gestreift. \u201eWarum tue ich eigentlich das, was ich gerade tue?\u201c Gef\u00fchle spielen hier eine entscheidende Rolle \u2013 und wieder einmal die Neurobiologie.<\/p>\n<p>************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Portr\u00e4t: Von der Juristin zur Biostoffh\u00e4ndlerin<\/strong><\/p>\n<p><strong><i>Maren Bartz betreibt Deutschlands einzigen zertifizierten Laden f\u00fcr Biostoffe<\/i><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_651458\" style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-651458\" class=\"size-medium wp-image-651458\" alt=\"Maren Bartz\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Foto-Bartz2-240x300.jpg\" width=\"240\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Foto-Bartz2-240x300.jpg 240w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2014\/01\/Foto-Bartz2.jpg 520w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><p id=\"caption-attachment-651458\" class=\"wp-caption-text\">Maren Bartz<\/p><\/div>\n<p>Rechts ein Kleid aus wei\u00dfem Leinen mit dunkelblauem Kragen, links eine Kombination aus wiesengr\u00fcnem Rock und himmelblauem Shirt: Sehr adrett sieht die Kinderkleidung aus, die auf den beiden kleinen Puppen im Schaufenster drapiert ist. Eine dritte Schneiderpuppe steht in der<\/p>\n<p>hinteren Ecke des gut 70 Quadratmeter gro\u00dfen Ladens am Prenzlauer Berg. Sie ist umschlungen von Stoffen in gedeckten Farben von zeitloser Sch\u00f6nheit. Und so aufeinander abgestimmt, dass sie sich gut kombinieren lassen: mal in rosenquarz, mal in schiefergrau, mal in grauviolett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der leichte Stoff, geeignet f\u00fcr locker fallende Sommerblusen oder als Mantelfutter, ist ein Bio-Batist,\u00a0gef\u00e4rbt in einer bio-zertifizierten F\u00e4rberei auf der Schw\u00e4bischen Alb. \u201eMehr verrate ich nicht. Das ist mein Betriebsgeheimnis, mein Wettbewerbsvorteil, Coca-Cola verr\u00e4t sein Rezept auch nicht\u201c, sagt Maren Bartz, Gr\u00fcnderin und Inhaberin von Siebenblau, Deutschlands einzigem bio-zertifizierten Stoffladen, nach kurzem \u00dcberlegen. \u201eDiese Stoffe haben eine tolle Qualit\u00e4t, das\u00a0gibt es nur bei mir, das merken und sch\u00e4tzen meine Kunden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lust aufs Selbermachen \u2013 und Bewusstsein f\u00fcr Kreisl\u00e4ufe<\/strong><\/p>\n<p>Bartz\u2019 Kunden, das sind in der Regel Frauen zwischen Ende 20 und Anfang 60, die vor allem zwei Interessen verbinden: Zum einen haben sie die Lust am Selbern\u00e4hen wieder f\u00fcr sich entdeckt. Denn Bartz hat keine fertigen R\u00f6cke, Blusen oder Hosen im Angebot, sie verkauft nur lose Stoffe \u2013 und\u00a0ausgew\u00e4hlte Schnittmuster. Sie n\u00e4hen f\u00fcr ihre Babys, Kinder, Enkelkinder \u2013 oder eben etwas Schickes, Zeitloses f\u00fcr sich selbst. Mit Schnitten, Farben, Stoffen, die sie in keiner Boutique finden w\u00fcrden. \u201eDiese Frauen haben fr\u00fcher gen\u00e4ht und nehmen sich daf\u00fcr jetzt wieder die Zeit\u201c, so Bartz Erfahrung. \u201eSie haben einfach Lust aufs Selbermachen, wollen das Ergebnis ihres Tuns\u00a0sehen und f\u00fchlen.\u201c Und haben eine gro\u00dfe \u00d6ko-Affinit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Frauen ist es seit Langem selbstverst\u00e4ndlich, ihre Lebensmittel im Bio-Supermarkt zu kaufen. Sich aber nicht nur zu fragen: Was hab ich im K\u00fchlschrank, was kommt auf meinen Teller? Sondern auch: Welche Kleidung h\u00e4ngt in meinem Schrank, was lasse ich an meine Haut? Frauen, die\u00a0wissen wollen, wo die Baumwolle oder der Hanf angebaut werden, aus denen Bartz\u2019 Stoffe gefertigt werden. Wie der Acker behandelt wird, auf dem die Rohstoffe f\u00fcr ihre sp\u00e4teren Kleidungsst\u00fccke wachsen. Unter welchen Bedingungen die Arbeiter die Pflanzen ernten und verarbeiten, bis hin zur Art des Farbstoffs, der zur Colorierung benutzt wird. Besonders, wenn gerade wieder Horrorbilder von geknechteten Arbeiterinnen in den N\u00e4hfabriken in Bangladesch die Runde machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weg von billig, hin zum Biostoff: Ohne Kompromisse<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas Bewusstsein der Verbraucher wird immer kritischer, die Menschen hinterfragen zunehmend ihren eigenen Konsum\u201c, sagt Bartz. \u201eKeiner will mehr, dass andere ihre Gesundheit riskieren oder Kinder aufs Feld schicken, damit sie selbst sich billig kleiden k\u00f6nnen.\u201c Oder weil sie, ganz banal, auf konventionell produzierte Stoffe allergisch reagieren \u2013 so wie auch Bartz selbst, die unter einer Duftstoffallergie leidet. \u201eIn einem normalen Kaufhaus k\u00f6nnte ich nie arbeiten\u201c, sagt sie. \u201eAber hier in meinem Laden riecht es nicht.\u201c Welche dieser Gr\u00fcnde beim Kauf auch immer im Vordergrund stehen\u00a0m\u00f6gen: \u201eBiostoffe\u201c, so Bartz\u2019 Prognose, \u201ewerden bald eine Nachfrage erleben wie Bio Lebensmittel.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die 53-J\u00e4hrige ist daf\u00fcr l\u00e4ngst gewappnet: Rund 250 verschiedene Stoffe hat sie im Angebot, von der gestreiften Baumwolle \u00fcber Leinen bis zum Hanf \u2013 f\u00fcr Bartz der Rohstoff der Zukunft, weil er beim Anbau wenig Wasser braucht und gleichzeitig den Boden entgiftet. Musste sie vor wenigen Jahren\u00a0mangels Masse \u201ealles nehmen, was ich kriegen konnte\u201c, kann sie heute auf Messen Biostoffe unter vielen Angeboten ausw\u00e4hlen \u2013 f\u00fcnf Prozent des Angebots sind reine Biostoffe, f\u00fcnfmal mehr als noch vor einigen Jahren. Findet sie doch nicht das Richtige, entwickelt sie selbst Ideen \u2013 das Design vieler\u00a0Stoffballen in ihrem Angebot hat Bartz mittlerweile selbst entworfen. \u201eIch arbeite nur noch mit biozertifizierten Herstellern zusammen\u201c, sagt Bartz. \u201eDa mache ich keine Kompromisse mehr.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eWenn ich die Stoffe anfasse, geht mir das Herz auf\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Leinen bezieht sie aus Portugal, Baumwolle kauft sie nicht aus China oder Indien, sondern bevorzugt aus der T\u00fcrkei, wo die Stoffe auch gewebt, verstrickt und gef\u00e4rbt werden. \u201eBio\u201c, sagt Bartz, \u201edas hei\u00dft f\u00fcr mich auch kurze Wege.\u201c Und bezahlbare Preise. Bartz\u2019 Anspruch: Ihre Biostoffe sollen nicht\u00a0teurer sein als das Angebot in konventionellen Stoffl\u00e4den. \u201eLieber verzichte ich auf einen Teil der m\u00f6glichen Marge\u201c, sagt Bartz. \u201eIch m\u00f6chte schlie\u00dflich, dass die Leute kaufen und mit meinen Biostoffen arbeiten.\u201c Und sich dabei so f\u00fchlen wie Bartz selbst: \u201eManchmal gehe ich mit geschlossenen Augen durch meinen Laden, nur um diese tolle Haptik zu sp\u00fcren\u201c, sagt sie. \u201eWenn ich die Stoffe anfasse, geht mir das Herz auf.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u00a0\u201eLeben und Arbeiten sind f\u00fcr mich eins\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Weshalb auch ihre Wohnung voll ist mit Stoffen aller Art \u2013 aufr\u00e4umen zwecklos. \u201eIch mag es, wenn die Stoffe rumliegen und mich inspirieren\u201c, sagt Bartz. \u201eJeder Ballen Stoff ist wie ein Freund, er geh\u00f6rt zu meinem Leben.\u201c Die T\u00fcr zu schlie\u00dfen, um die Arbeit hinter sich zu lassen und den Feierabend zu genie\u00dfen? Dieses Bed\u00fcrfnis kennt Bartz gar nicht mehr. Bis zwei Uhr nachts sitzt sie manchmal da, beantwortet Mails, verschickt Bestellungen, bastelt an ihrem Onlineshop herum. \u201eLeben und arbeiten\u201c, sagt sie, \u201esind f\u00fcr mich eins.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hei\u00dft f\u00fcr sie auch, zwischendurch einfach mal eine halbe Stunde in den Park zu gehen oder sich was zu kochen, ohne anderen Rechenschaft ablegen zu m\u00fcssen. \u201eFrei sein, nicht be\u00e4ugt werden\u201c, sagt Bartz, \u201ediese Lebensqualit\u00e4t m\u00f6chte ich nicht mehr missen.\u201c Dass das vor nicht allzu langer Zeit\u00a0ganz anders war, bezeichnet Bartz denn auch als \u201eHauptgrund, warum ich mein Leben ge\u00e4ndert habe\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicht auszuschlie\u00dfen, dass der Webfehler ihres Lebens schon in jungen Jahren zu finden ist: Bartz, aufgewachsen im Ostberliner Stadtteil Pankow, Einser-Abitur, schreibt sich 1975 in Halle im Fach Wirtschaftsrecht ein. Nicht aus Leidenschaft, sondern aus einem ganz pragmatischen Grund: \u201eIch\u00a0wollte Mathematik und Chemie aus dem Weg gehen.\u201c Mit 23 schlie\u00dft sie das Studium ab, bleibt in der Stadt h\u00e4ngen, beginnt als Justiziarin in Kombinatsbetrieben in Halle zu arbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das schiere Pflichtbewusstsein: \u201eHamster im Laufrad\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Aus schierem Pflichtbewusstsein erledigt sie ihre Aufgaben stets gut, \u201eaber diese Akten waren nie mein Ding\u201c. 1979 kommt das erste Kind, 1984 das zweite \u2013 und die Erkenntnis: Du musst etwas \u00e4ndern. Mit gro\u00dfem Aufwand setzt Bartz durch, was damals f\u00fcr Frauen in der DDR v\u00f6llig un\u00fcblich ist: Sie bleibt nach der Geburt des zweiten Kindes zuhause, kehrt erst nach drei Jahren wieder zur\u00fcck, wechselt kurz darauf als Assistentin des Prorektors an die Universit\u00e4t. 32 Jahre ist sie da alt, kurz darauf f\u00e4llt die Mauer, die Wende ist da \u2013 auch ihre pers\u00f6nliche: Sie l\u00e4sst sich scheiden, geht zur\u00fcck nach Berlin, zieht vor\u00fcbergehend zu ihren Eltern, ergattert einen Job in der Rechtsabteilung der Stadtverwaltung von Berlin-Hohensch\u00f6nhausen. Sie baut das B\u00fcro des Stadteilb\u00fcrgermeisters auf,\u00a0wechselt immer mal wieder den Bezirk, wird im Lauf der Jahre als Assistentin f\u00fcr sechs verschiedene Bezirksb\u00fcrgermeister arbeiten. Das bedeutet: Sitzungsprotokolle schreiben, Reden vorbereiten. Und darauf achten, dass die Sockenfarbe des Chefs zum Muster seiner Krawatte passt. Bis sie sich wieder\u00a0fragt: Was mach ich hier eigentlich? \u201eIch f\u00fchlte eine innere Leere, wie ein Hamster im Laufrad.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die ersten Alarmsignale: Der K\u00f6rper rebelliert<\/strong><\/p>\n<p>Sie wechselt in den Umweltbereich, spezialisiert sich auf das Thema EU-F\u00f6rderung, beginnt 2001 gar neben dem Job ein Masterstudium f\u00fcr europ\u00e4isches Verwaltungsmanagement. Als ihr nach dem erfolgreichen Studienabschluss 2004 beruflich alle T\u00fcren offen stehen, sendet der K\u00f6rper erste\u00a0Warnsignale: steifer Hals, Gastritis, \u00fcberfallartige Heulkr\u00e4mpfe. Spritzen, Schlaftabletten, Alkohol \u2013 nichts hilft. Es folgen Infektanf\u00e4lle, die Leber rebelliert \u2013 egal, Bartz ignoriert alle Alarmzeichen, macht sich Druck. \u201eDu hast nochmal studiert, da muss es doch auch im Job klappen\u201c, erinnert sie sich. \u201eDa war sie nochmal, die pflichtbewusste Frau Bartz.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch die Quittung l\u00e4sst nicht mehr lange auf sich warten: Als sie an einem Sommertag 2006 von der Arbeit nach Hause kommt, ist sie, von einem Moment auf den n\u00e4chsten, wie paralysiert. Selbst der Gang zum B\u00e4cker \u00fcberfordert sie. Bartz \u00f6ffnet die Wohnungst\u00fcr nicht mehr, geht nicht mehr ans\u00a0Telefon, liest weder Post noch die E-Mails der Kollegen. Selbst Fernsehen ist ihr zuviel. \u201eIch habe nur noch L\u00f6cher in die Luft gestarrt.\u201c An die R\u00fcckkehr an den Arbeitsplatz ist nicht zu denken. Sie wird f\u00fcr mehrere Monate krank geschrieben, macht eine Therapie in einer Reha-Klinik. Und merkt schnell: \u201eIn den alten Job will ich auf keinen Fall wieder zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Abschied vom Alten, ohne zu wissen, wie es weitergeht.<\/strong><\/p>\n<p>Sie verabschiedet sich von ihrem alten Leben, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Weil es ihr sehr schwerf\u00e4llt, mit anderen \u00fcber ihren Zustand zu sprechen, sie ihre Krise weitestgehend mit sich alleine abmacht, wenden sich fast\u00a0alle ab \u2013 Bekannte, Freunde, Kollegen. \u201eDas war ein sehr schweres Jahr\u201c, erinnert sich Bartz, \u201eaber eines der wichtigsten in meinem Leben.\u201c 2007 unterschreibt sie einen Aufhebungsvertrag, bekommt eine Abfindung \u2013 ein goldener Handschlag in H\u00f6he von knapp 80 000 Euro. \u201eSehr viel\u00a0Geld\u201c, wei\u00df Bartz. Was sie damit machen soll, wei\u00df sie nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei einem Spaziergang durch Berlin landet sie zuf\u00e4llig in einem Stoffladen \u2013 und ist elektrisiert.\u00a0\u201eIch wollte gar nicht mehr rausgehen\u201c, erinnert sich Bartz. Und wird sich bewusst, dass ihre Liebe zu den Stoffen aus fr\u00fchester Kindheit herr\u00fchrt \u2013 als sie als kleines M\u00e4dchen in den Sommerferien bei der Oma an der Ostsee nicht nur barfu\u00df \u00fcber den Strand rennt, sondern auch mit beiden H\u00e4nden in\u00a0Omas Stofftruhe w\u00fchlt. Die Stoffe auseinander faltet, sich damit mit Wonne umh\u00fcllt, sich vor dem gro\u00dfen Spiegel betrachtet und alles zusammengefaltet zur\u00fccklegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mit 14 die erste N\u00e4hmaschine aus Selbsterspartem<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihre gleichaltrigen Freundinnen von West-Platten tr\u00e4umen, macht Bartz mit 14 einen N\u00e4hkurs, steckt das Geld, das sie sich durch Ferienjobs in Brauereien, chemischen Reinigungen und Gro\u00dfk\u00fcchen m\u00fchsam zusammengespart hat, in eine N\u00e4hmaschine. Jahrelang begl\u00fcckt sie die\u00a0gesamte Familie mit Selbstgen\u00e4htem, doch als die Kinder gr\u00f6\u00dfer werden und die berufliche Belastung zunimmt, ger\u00e4t die N\u00e4hmaschine in Vergessenheit. \u201eMeine Naumann, die hab ich heute noch\u201c, schw\u00e4rmt Bartz. \u201eDie kann ich selbst reparieren, die geb ich nicht mehr her.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Angefixt durch ihr wiedererwachtes Interesse an der Handarbeit entschlie\u00dft sich Bartz, eine Stickmaschine zu kaufen. Sie recherchiert tagelang im Internet, entscheidet sich f\u00fcr die gebrauchte Version des damals besten Modells \u2013 f\u00fcr 5000 Euro. \u201eDaf\u00fcr kriegst Du ja einen Gebrauchtwagen\u201c, sagen Freunde entgeistert \u2013 nur ihre S\u00f6hne halten zu ihr (\u201ewenn es Dir gut tut\u201c). Wochenlang sitzt sie an der neuen Errungenschaft, arbeitet sich ein in die Funktionsweisen. Und merkt, wie ihre Lebensgeister zur\u00fcckkommen. Bartz f\u00e4ngt an, Kissen zu n\u00e4hen, zu besticken \u2013 und zu verkaufen, in einem eigenen Onlineshop, f\u00fcr rund 20 Euro pro St\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eNie wieder angestellt arbeiten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas war der Start meiner Selbstst\u00e4ndigkeit\u201c, sagt Bartz. Beantragt einen Gr\u00fcndungszuschuss, besucht eine Existenzgr\u00fcndungsberatung, l\u00e4sst sich einen Businessplan schreiben. Und merkt schnell: \u201eDavon kann ich niemals leben.\u201c Erkennt auf diesem Wege aber nicht nur, dass sie \u201enie wieder angestellt arbeiten will\u201c, sondern auch ihre Affinit\u00e4t zu Biostoffen. Weil sie im Internet nicht wirklich f\u00fcndig wird, entscheidet sie schnell, selbst in diese L\u00fccke zu springen. Denn \u201ewas ich suche, suchen andere auch\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter dem Label Siebenblau \u2013 der Name kombiniert die f\u00fcr Bartz magische Zahl mit der Farbe der Kleidung, die eine f\u00fcr sie pr\u00e4gende literarische Figur tr\u00e4gt \u2013 startet Bartz ab 2009 einen Onlinehandel f\u00fcr Biostoffe. Gem\u00e4\u00df ihrer Lebensdevise \u201eimmer wieder was Neues lernen\u201c legt sie einfach los, bringt sich unterwegs alles selbst bei: Wo es die besten Stoffe gibt. Wie man Preise festlegt. Wie man einen Onlineshop aufbaut. Oder wie man im Internet \u00fcberhaupt gefunden wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eWie sch\u00f6n es ist, mit der Arbeit eins zu sein\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Weil sie finanziell unabh\u00e4ngig bleiben will, verzichtet sie auf Kredite, greift immer wieder auf ihre Abfindung zur\u00fcck, reduziert ihre Lebenshaltungskosten radikal: verkauft ihr Auto, verzichtet drei Jahre auf Urlaub, tr\u00e4gt nur noch selbst gen\u00e4hte Kleidung. Bartz\u2019 einziger Luxus in den Anfangsjahren\u00a0als Unternehmerin: Lebensmittel aus dem Bioladen. Anfangs stapelt sie die Stoffe einfach in ihrer Wohnung in einem ausgebauten Dachgescho\u00df in Pankow und verschickt sie auch von dort. \u201eDa habe ich nach langer Zeit wieder gemerkt, wie sch\u00f6n es ist, eins mit seiner Arbeit zu sein, zu machen,\u00a0wann und wie ich will.\u201c Und mietet, aus Platzgr\u00fcnden, nach einiger Zeit eine zweite Wohnung im Souterrain. Nutzt sie erst als Lager, bald auch als Verkaufsraum. Weil Kunden, die online bestellen, immer \u00f6fter fragen: \u201eKann man die Stoffe auch mal anfassen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bartz merkt: Der Kontakt mit den Kunden, die teils bis aus Hamburg oder M\u00fcnchen anreisen, macht ihr Spa\u00df. Ein weiteres Jahr sp\u00e4ter zieht sie in den Laden in die Pappelallee, hat inzwischen vier Mitarbeiterinnen, kann sich ein \u201eausreichend hohes Gehalt\u201c zahlen. \u201eEs l\u00e4uft\u201c, sagt Bartz, \u201eich habe manchmal ein richtiges Gl\u00fcckskribbeln.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und viele gute Ideen, dass das so bleibt: Bartz verschickt auf Wunsch kostenlose Proben ihrer Stoffe, \u201ewir werden zugesch\u00fcttet mit Anfragen\u201c. Kooperiert mit N\u00e4hkurs-Veranstaltern in der Umgebung. Und will f\u00fcr die Winterkollektion einen leichten Wolljersey-Stoff in weitestgehend zeitlosen Farben wie anthrazit oder hellem Petrol produzieren lassen. \u201eDas bleibt tragbar jenseits wechselnder Moden und ist auch eine Form von Nachhaltigkeit\u201c, sagt Bartz und bef\u00fchlt ein St\u00fcck Stoff aus Merinowolle von argentinischen Schafen mit ihren Fingern. \u201eDas ist was ganz Feines, das mag ich gar nicht\u00a0loslassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Webseite zum Buch:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sieg-der-silberruecken.de\/\">http:\/\/www.sieg-der-silberruecken.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein WiWo-Kollege Manfred Engeser ist mit der Autorin und PR-Beraterin Katharina Daniels und dem Busines&#8211;Coach\u00a0Jens Hollmann der Frage nachgegangen, ob und wie berufliche Richtungswechsel in der Lebensmitte funktionieren\u00a0http:\/\/www.sieg-der-silberruecken.de\/\u00a0: &#8222;Sieg der Silberr\u00fccken&#8220;, Linde Verlag, 19,90 Euro, http:\/\/www.wiwo-shop.de\/buecher-eigener-autoren\/sieg-der-silberruecken-p5930.html &nbsp; In der Lebensmitte: &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2014\/02\/07\/sieg-der-silberrucken\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[3100,3098,609,3097,3099,3095,3096,935,3094,3101],"class_list":["post-651296","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-berufliche-neuorientierung","tag-jens-hollmann","tag-karriere","tag-katharina-daniels","tag-lebensmitte","tag-linde-verlag","tag-manfred-engeser","tag-ruhestand","tag-sieg-der-silberrucken","tag-zweite-karriere"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/651296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=651296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/651296\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=651296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=651296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=651296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}