{"id":650704,"date":"2013-10-21T01:50:58","date_gmt":"2013-10-20T23:50:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=650704"},"modified":"2013-10-23T12:07:05","modified_gmt":"2013-10-23T10:07:05","slug":"plotzlich-drausen-wie-es-sich-anfuhlt-wenn-man-als-manager-von-seiner-company-den-fustritt-bekommt-berichtet-management-coach-gabriele-eucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/10\/21\/plotzlich-drausen-wie-es-sich-anfuhlt-wenn-man-als-manager-von-seiner-company-den-fustritt-bekommt-berichtet-management-coach-gabriele-eucher\/","title":{"rendered":"Pl\u00f6tzlich drau\u00dfen &#8211; wie es sich anf\u00fchlt, wenn man als Manager von seiner Company den Fu\u00dftritt bekommt, berichtet Management-Coach Gabriele Euchner"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gabriele Euchner hat es miterlebt: wie erfolgreiche Manager von ihrer Company pl\u00f6tzlich den Fu\u00dftritt bekamen. Ohne jede Vorwarnung. Wie sie von jetzt auf gleich nicht mehr der hofierte Top-Manager waren, sondern zu einem Auss\u00e4tzigen herabgew\u00fcrdigt wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"6556f22f3.3298062,10.140x185\" src=\"https:\/\/www.xing.com\/pubimg\/users\/9\/2\/a\/6556f22f3.3298062,10.140x185.jpg\" \/><\/p>\n<p><strong>Im Auge des Tornados ist es ruhig und still &#8230;<\/strong><\/p>\n<p><strong><i>&#8230;wie sich eine K\u00fcndigung anf\u00fchlt.<\/i><\/strong><b><\/b><\/p>\n<p>Wenn Sie genauer wissen wollen, wie sich eine K\u00fcndigung tats\u00e4chlich anf\u00fchlt, begleiten Sie mich jetzt auf eine Kurzreise zusammen mit einer Managerin, der unerwartet gek\u00fcndigt wird. Sie werden sehr direkt miterleben, wie es einem Menschen dabei ergeht, was im K\u00f6rper, im Geist und mit der Seele passiert. Elisabeth M. <i>(Name ge\u00e4ndert), <\/i>Mitte 40, ehemalige General Managerin in einem internationalen Konzern, erz\u00e4hlt selbst:<\/p>\n<p><i>\u201eStellen Sie sich vor, es ist Freitagmorgen, 9 Uhr, ein sonniger Herbsttag, gef\u00fchlte 20 Grad, dunkelblauer Himmel, angenehm k\u00fchle Luft, und das Wochenende steht bevor.<\/i><\/p>\n<p><i>Ich kam am Abend zuvor von einer Gesch\u00e4ftsreise aus Asien zur\u00fcck. Voller Einsatz \u2013 24\/7, also 24 Stunden, 7 Tage die Woche, dazu Jetlag. Entsprechend ersch\u00f6pft und ger\u00e4dert war ich. Ein paar Tage zuvor hatte ich von der Assistentin meines Chefs per E-Mail eine Einladung zu einem Meeting f\u00fcr diesen Freitag bekommen \u2013 in einem Hotel. Es hatte mich schon gewundert, dass ich so kurz vor dem Wochenende in ein Hotel berufen wurde, statt sich im B\u00fcro zu treffen. \u201aDer beste K\u00fcndigungs tag ist doch bekannterma\u00dfen der Montag &#8230;\u2018, denke ich noch &#8230; wohl einer Ahnung folgend. Das Headquarter der Firma ist im Ausland. Mein Chef kommt wie so oft extra eingeflogen. Nichts Beunruhigendes eigentlich.\u201aH\u00e4tte das Meeting nicht auch Zeit bis Montag gehabt? Wieso ein Freitag? W\u00e4re doch gar nicht n\u00f6tig. Seit wann hat er es so eilig und verbringt sein Wochenende ohne seine Familie?\u2018, gr\u00fcbele ich auf meiner Fahrt dorthin.\u201aUnd &#8230;sonst nehme ich doch immer die Hotelreservierungen f\u00fcr ihn vor, bevor er einen Besuch abstattet. Seltsam &#8230;\u2018 <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die Begr\u00fc\u00dfung ist noch freundlich, mit K\u00fc\u00dfchen&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><i>.<\/i><\/p>\n<p><i>Das Hotel, ein alter Kasten mit dem verblichenen Charme der 80er-Jahre, hatte wohl seine Assistentin ausgesucht. Gelbe W\u00e4nde, hohe R\u00e4ume, Kristalll\u00fcster, h\u00e4sslich bunte Hussen, mit gelb-roten Blumen bemalte und bezogene Couches, kleine Glastische davor, farblich passender Teppichboden, Zimmerpalmen: alles reichlich verstaubt &#8230;die Rezeption, die Einrichtung, der Concierge. Schrecklich. So gar nicht mein Stil. Seit wann geht er in eine solche Absteige?\u2018, frage ich mich. Wie immer trage ich mein klassisches Business Outfit, das gut zu meinem Selbstverst\u00e4ndnis als Managerin und zu meiner Position passt. Bis zu diesem Morgen. 20 Minuten sp\u00e4ter wird alles anders sein, dann steht kein Stein mehr auf dem anderen.<\/i> <i>Mein Chef kommt aus dem Fahrstuhl und geht geradewegs auf mich zu. Er begr\u00fc\u00dft mich freundlich mit K\u00fcsschen rechts, K\u00fcsschen links \u2013 wie immer. \u201aGuten Morgen Elisabeth! Wie geht es Ihnen &#8230;?\u2018, s\u00e4uselt er. Freudig erz\u00e4hle ich ihm \u00fcber die erfolgreiche Gesch\u00e4ftsreise, von der ich gerade zur\u00fcckgekehrt bin. Es scheint ihn diesmal nicht zu interessieren. Er stellt zum ersten Mal keine weiterf\u00fchrenden Fragen. \u201aHmm &#8230;, etwas stimmt nicht. Ich kann es f\u00fchlen. Aber was ist es?\u2018, denke ich, w\u00e4hrend wir einen Flur entlanggehen. \u201aEin sonniger Tag heute, nicht wahr? Ich habe einen Konferenzraum f\u00fcr unser Meeting reserviert.\u2018, \u00fcbt er sich in Small- Talk. Er scheint keineswegs nerv\u00f6s. Ich kenne ihn gut und hatte ihn oft genug erlebt, wenn er auf die B\u00fchne musste, um eine Rede zu halten. Man lernt sich eben gut kennen in den Jahren der Zusammenarbeit. Ich kenne seine Mimik und den Ausdruck in den Augen, wenn er etwas nicht mag bzw. sehr mag. Doch diesmal? Nichts, neutral, fast kalt, K\u00fchlschranktemperatur. Ruhige Gestik, ruhige Stimme, keine Mimik. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Blickkontakt? Fehlanzeige<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Mir h\u00e4tte auffallen m\u00fcssen, dass er mich bei der Begr\u00fc\u00dfung diesmal nicht anschaute. Wenn Menschen etwas verbergen wollen, schauen sie weg, das hei\u00dft zur Seite. Intuitiv. Die K\u00f6rpersprache l\u00fcgt nie. \u201aUm was geht es denn?\u2018, frage ich ihn. Keine Antwort. Im Konferenzraum angekommen, sitzt dort bereits der Personalchef an einem kleinen Tisch mit vier St\u00fchlen. An drei Pl\u00e4tzen stehen Kaffee und Wasser. Der vierte Platz ist komplett frei. \u201aAch, kommt noch jemand zu dem Meeting?\u2018, frage ich und will mich gerade auf den freien Platz setzen, als er sagt \u201aNein, nein, der Kaffee und das Wasser sind f\u00fcr Sie! Haben wir schon organisiert.\u2018 \u201aOhne mich vorher zu fragen, ob ich \u00fcberhaupt Kaffee trinken will? Was soll das denn?\u2018, denke ich. Als ob das in einem Lehrbuch stehen w\u00fcrde, was man tun muss, wenn man einen Manager rauswirft: Kaffee und Wasser bereitstellen. In dem Moment, als wir uns setzen und ich in die ernsten Gesichter schaue, wird mir klar, was jetzt passieren wird. Ich soll gek\u00fcndigt werden. Das ist der Anlass f\u00fcr das \u00dcberraschungsmeeting. \u201aWerden Sie mich feuern?\u2018, frage ich. Beide nicken. Das Gesicht meines Chefs mit dem so ungewohnt betont gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfigen, kalten Gesichtsausdruck l\u00e4sst mir einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken laufen. Vor allem der Blick in seine Augen: fast unfreundlich, genervt. Manager zu feuern, mit denen man vier Wochen vorher noch gelacht und sich verabredet hatte zum Dinner, scheinen zu seinem normalen Alltag zu geh\u00f6ren. Ich kann es nicht begreifen.<\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Der Chef in der Rolle des Henkers &#8211; ohne jegliche Regung<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Er ist ein Vollstrecker, skrupellos und gnadenlos. Zwei Gesichter hat dieser Mann. Von jetzt auf gleich und vor allem ohne Vorwarnung exekutiert er seine Manager. Das ist sein Stil. Ich hatte schon \u00e4hnliche Geschichten \u00fcber ihn geh\u00f6rt, wie er Kollegen vor mir normalerweise feuerte. Doch wenn man es nicht selbst erlebt<\/i> <i>hat, kann man sich keine Vorstellung davon machen, wie schrecklich es in dem Augenblick tats\u00e4chlich ist. Nun erlebe ich es selbst. Der Henker sitzt vor mir und erschie\u00dft mich standrechtlich \u2013 ohne Verhandlung, ohne Gerichtsprozess, ohne Anh\u00f6rung oder Verteidigung.<\/i> <i>\u201aWir haben beschlossen, uns von Ihnen zu trennen!\u2018 In dem Augenblick stockt mein Atem. Ich schaue ihn an, ohne jegliche innere oder \u00e4u\u00dfere Regung. Nichts davon, was er sagt, dringt in diesem Augenblick in mein Gehirn oder Herz. Kein Gef\u00fchl, kein Schmerz, stattdessen innere Leere. Schock nennt man das wohl. Mein K\u00f6rper erstarrt, geht in einen Totstellreflex, wie man ihn bei Tieren beobachten kann. Dieser eine Satz ist wie ein Faustschlag in meine Magengegend. Mit voller Wucht. Ich schnappe nach Luft. Atmen \u2013 wie? Bewegen \u2013 wie? Etwas sagen \u2013 was? Fliehen? Geht nicht. Zur\u00fcckschlagen? Geht auch nicht. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wir&#8220; ist die Firma &#8211; der Manager der Ausgestossene<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Wie zu einer Salzs\u00e4ule bin ich erstarrt und schaue gleichzeitig in dieses vertraute Gesicht \u2013 voller Schrecken und ungl\u00e4ubig. Ich kann es nicht fassen, nicht begreifen. Doch er schaut einfach weg. Er kann mir nicht in die Augen sehen, weicht meinem Blick aus. Hier sitzt pl\u00f6tzlich ein Fremder, den ich noch vor 10 Minuten zu kennen glaubte und sehr zu sch\u00e4tzen wusste. Gro\u00dfer Fehler. In diesem Moment scheint alles vergessen, was es vorher an Gemeinsamem gab. Die Diskussionen, die Gespr\u00e4che, die Reisen, die Konferenzen, die Dinner Partys. Ich staune noch heute, wie jemand ohne Anzeichen irgendeines Gef\u00fchls \u2013 weder in der Stimme noch in der Mimik \u2013 so als wollte er gerade etwas zu essen bestellen, sagen kann: \u201aWir werden uns von Ihnen trennen.\u2018 Mit \u201aWir\u2018 meint er die Firma, und grenzt mich damit zum ersten Mal aus. Obwohl er der CEO ist und ich an ihn direkt berichte, versteckt er sich hinter dem \u201aWir\u2018. Ich wurde ausgesto\u00dfen. Als h\u00e4tte ein Heer von Vorstandsmitgliedern sich auf das Intensivste beraten und entschieden, mich rauszuwerfen. Einfach l\u00e4cherlich. Das habe ich nicht verdient. Mich so zu behandeln, hat mich zutiefst verletzt \u2013 es ist die Art und Weise, nicht die Tatsache an sich.<\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die totale Leere im Gehirn<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Vor meinen Augen tanzen pl\u00f6tzlich kleine Sterne. Alles verschwimmt. Ich schaue aus dem Fenster, doch das Sternenflimmern h\u00f6rt nicht auf. Und pl\u00f6tzlich wird alles um mich herum still. Ich h\u00f6re fast nichts mehr, nicht mal mehr seine Stimme \u2013 sie ist ganz weit weg, leise. Was er sagt, h\u00f6re ich nicht mehr wirklich. Ich f\u00fchle mich, als ob ich in einem hermetisch abgeriegelten Glaskasten sitze und von innen nach au\u00dfen schaue. Der Glaskasten ist mein K\u00f6rper, in dem ich mich wie gefangen f\u00fchle. Wie in einer Gef\u00e4ngniszelle. Es wird so still um mich herum, dass ich mein eigenes Blut rauschen h\u00f6re. Es pocht an meinen Schl\u00e4fen und mein Herz<\/i> <i>h\u00e4mmert gegen den Brustkorb laut rufend: \u201aLass mich hier raus! WEG &#8230; WEG &#8230; Ich will hier RAUS!\u2018 \u201aDas muss er doch h\u00f6ren\u2018, denke ich. Ich nehme nur noch meinen K\u00f6rper wahr. Mein Gehirn, das ewige Geschnatter tausender Gedanken ist pl\u00f6tzlich verstummt. Es ist still. Keine Gedanken. Totale Leere. Mein Brustkorb wird immer enger. Als ob eine Eisenklammer zupackt und ihn langsam zudr\u00fcckt, zu- schn\u00fcrt. Ich sp\u00fcre tats\u00e4chlich und zum ersten Mal bewusst, wie das Blut durch die Venen schie\u00dft, und gleichzeitig bef\u00fcrchte ich, mein Bewusstsein zu verlieren. Alles pulsiert und vibriert. G\u00e4nsehaut und Hitze gleichzeitig. Mir wird hei\u00df und kalt \u2013 abwechselnd. Mein Gesicht, wahrscheinlich auch rot und blass im Rhythmus. Ich kann es regelrecht f\u00fchlen und wei\u00df zum ersten Mal in einem Leben nicht mehr, was ich tun oder sagen soll. Schockstarre, Totstellreflex. Er hat mir den Dolchsto\u00df versetzt. Ungl\u00e4ubig und wie bet\u00e4ubt sitze ich da und schaue ihn an. Ich f\u00fchle nichts. Nichts. Keinen Zorn, keine Wut, einfach gar nichts. Drau\u00dfen h\u00f6re ich V\u00f6gel zwitschern, als wenn nichts passiert w\u00e4re. Die Welt dreht sich weiter &#8230; Ich kann nicht begreifen, was da gerade passiert. Dass mein bisheriges Leben pl\u00f6tzlich zu Ende sein soll. Nein, jetzt zu Ende ist.<\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Habe ich das verdient? Nach allem, was ich f\u00fcr die Firma getan habe?<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Blanker Schwei\u00df tritt auf meine Stirn. An den Schl\u00e4fen l\u00e4uft eine Schwei\u00dfperle herunter, die sich langsam ihren Weg bahnt. Ich sp\u00fcre, wie sie den Hals entlang l\u00e4uft, hinunter ins Dekollet\u00e9 und weiter runter zum Bauch. Meine H\u00e4nde beginnen zu zittern. Ich kann es nicht zur\u00fcckhalten oder verbergen. Um mich herum dreht sich alles. Krampfhaft halte ich mich an meinem Stuhl fest.\u201aHoffentlich kippe ich nicht um und hoffentlich ist diese Tortur hier gleich vorbei!\u2018, denke ich zu ersten Mal wieder. Ich will, dass es aufh\u00f6rt, dass ich aufwache aus diesem Albtraum. Eine gef\u00fchlte Ewigkeit verstreicht. Tausende Gedanken bahnen sich jetzt erst ihren Weg.\u201aWas passiert hier gerade? Das ist jetzt alles nicht wahr. Was hab ich falsch gemacht? Warum? Was ist der Grund? Das habe ich nicht verdient, nach allem, was ich f\u00fcr ihn und die Firma getan habe. Weshalb ist er so kalt und grausam mir gegen\u00fcber? Das war er doch noch nie. Wie verdiene ich denn jetzt mein Geld?\u2018 Ich bin in meinen Grundfesten ersch\u00fcttert und grenzenlos traurig.\u201aWo soll ich denn jetzt hingehen? Ich bin ganz allein! Es dauert ewig, bis der uns\u00e4gliche Satz \u201aWir werden uns von Ihnen trennen\u2018 zu mir durchsickert und ich begreife. Endlose, qualvolle Minuten. Wahrscheinlich waren es nur ein paar Minuten, aber es war eine gef\u00fchlte Ewigkeit. Ich wei\u00df es nicht mehr. Es ist eine Folter. Ein stechender Schmerz in der Herzgegend. Es tut so unvorstellbar weh. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Sie m\u00fcssen hier unterschreiben&#8230;&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Dann der einzige Satz, den ich sagen kann: \u201aDas habe ich nicht verdient!\u2018 Und dann breche ich zusammen. Tr\u00e4nen, die nicht mehr aufh\u00f6ren wollen. Ich zittere am ganzen K\u00f6rper. Es sch\u00fcttelt mich durch, als w\u00fcrde mich jemand an der Schulter packen und durchr\u00fctteln und sagen: \u201aWach endlich auf!\u2018 \u201aHier m\u00fcssen Sie unterschreiben, dass Sie die K\u00fcndigung erhalten haben. Hier unten &#8230;!\u2018 Seine Stimme rei\u00dft mich raus aus meiner Gedankenwelt. \u201aDas hei\u00dft nicht, dass Sie damit einverstanden sein m\u00fcssen. Nur erhalten!\u2018 Mit harter Stimme kommandiert er mich, und versucht wohl auf diese Art, die Kontrolle \u00fcber mich und die Situation zur\u00fcckzugewinnen. Mit meiner Reaktion hat er nicht gerechnet. Ich funktioniere eben nicht mehr so professionell, wie er es sonst von mir gewohnt ist. Er hat vergessen, dass hier ein Mensch sitzt und kein Maschinenwerkzeug, das ausgemustert wird. Doch das ist die Art, wie er die K\u00fcndigung von Managern abwickelt. Das hat mit Menschlichkeit, Fairness und vorbildlichem F\u00fchrungsverhalten nichts mehr zu tun.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die Kraft der \u00dcberrumpelung<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Ich unterschreibe, was ich heute im Nachhinein betrachtet nicht h\u00e4tte tun d\u00fcrfen. Man darf in solchen Situationen in keinem Fall ein Dokument unterschreiben, das nicht vorher von einem Anwalt gepr\u00fcft worden ist. Dass ich es wider besseren Wissens trotzdem tue, zeigt, wie wenig ich auf die Situation gefasst war, und wie wenig man in dem Moment die volle Klarheit des Verstands besitzt, um richtig zu handeln.<\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Keine Erkl\u00e4rung, keine Wertsch\u00e4tzung &#8211; kein Mitgef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Ich hatte nicht erwartet, dass dieser Mann, den ich wirklich gern mochte, mich so t\u00e4uschen konnte. Kein pers\u00f6nliches Wort mehr. Kein Wertsch\u00e4tzung, kein Respekt, kein Mitgef\u00fchl. Eine Erkl\u00e4rung gibt es auch nicht. Keinen sachlichen Grund, den ich h\u00e4tte nachvollziehen k\u00f6nnen.<\/i> <i>Ich wei\u00df nicht, weshalb er mich gefeuert hat. Alles, was er sagt, ist in nebul\u00f6se Worte gepackt. Ich verstehe gar nichts. Als ich unterschreibe und in seinen er- leichterten Gesichtsausdruck blicke, wird mir sofort klar: \u201aDas war ein Fehler.\u2018 Er muss sich dank dieser Unterschrift jetzt nicht mehr mit mir besch\u00e4ftigen. Er kann sofort weiter agieren, das hei\u00dft den Nachfolger offiziell benennen und zur\u00fcck zur Tagesordnung \u00fcbergehen. Den Rest werden allein die Anw\u00e4lte machen. Wie immer \u201aBusiness as usual\u2018. F\u00fcr mich jedoch bricht eine Welt zusammen und nat\u00fcrlich auch mein Vertrauen in professionelle und integre F\u00fchrung. Ich habe mich oft gefragt, weshalb er nicht schon fr\u00fcher mit mir sprach, als es scheinbar Probleme gab, die mir nicht bewusst waren? So h\u00e4tte ich wenigstens eine Chance bekommen, sie zu korrigieren. Doch nichts dergleichen war passiert. F\u00fchrungsst\u00e4rke zeigt sich in meinen Augen immer dann, wenn es Probleme gibt, und nicht, wenn alles in Ordnung ist. In einer heilen, erfolgreichen Businesswelt k\u00f6nnen ja alle f\u00fchren, selbst die D\u00fcmmsten. Die wirklich f\u00e4higen Manager zeigen sich erst in Krisensituationen. Vielleicht lagen die Gr\u00fcnde ja auch ganz woanders. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Sie k\u00f6nnen ihre Sachen packen, wenn keiner mehr da ist&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Als ich das Ausma\u00df meines Rauswurfs begreife, stirbt alles in mir, was ich ihm an Loyalit\u00e4t<\/i> <i>und Vertrauen entgegengebracht hatte. Sein n\u00e4chster harscher Satz: \u201aSie fahren jetzt nicht mehr ins B\u00fcro zur\u00fcck, sondern sind ab sofort freigestellt. Sie k\u00f6nnen heute Abend, wenn alle Mitarbeiter weg sind, vorbeikommen und Ihre privaten Sachen packen und abholen.\u2018 \u201aDarf ich mich nicht mal mehr von meinen Mitarbeitern oder unseren Kunden verabschieden?\u2018, frage ich ihn ungl\u00e4ubig. \u201aGibt es auch keine gemeinsame Kommunikation \u00fcber meinen Weggang? Was ist mit einem Aufl\u00f6sungsvertrag?\u2018 \u201aNein. Nichts dergleichen. Auch keine Outplacement- Beratung oder so einen Quatsch. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Geben Sie mir Ihr Handy &#8211; jetzt sofort.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Im \u00dcbrigen geben Sie uns jetzt sofort Ihr Handy und nat\u00fcrlich auch das Laptop!\u2018. Schon wieder dieses \u201aWir\u2018. Allm\u00e4chtig und im Kommandoton herrscht er mich an. Wie eine Schwerverbrecherin behandelt er mich. Fehlt noch, dass er mir Handschellen anlegt. Bei jemandem, der sowieso schon in die Knie gegangen ist, noch zuzutreten, ist das Allerletzte. So darf man einen Menschen, dem man jahrelang vertraut hat, nicht behandeln. Ich hatte mir nichts zu Schulden kommen lassen. Wo waren seine Werte geblieben? Sein Verhaltenskodex, den er immer so gerne predigte? Ich sp\u00fcre Panik in mir aufsteigen. Was sollte ich ohne mein Handy tun? Ich habe weder ein zweites Telefon noch ein zweites Laptop zuhause, in dem alle privaten Telefonnummern gespeichert sind. Zweiter gro\u00dfer Fehler. Ich kenne noch nicht einmal die Telefonnummer von meinen engsten Freunden auswendig oder die meiner Familie.<\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Und schon wird geschnauzt&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>I<\/i><i>n dieser inneren Leere und im Schockzustand verharrend kommt irgendwoher mein Verstand mit klaren Anweisungen wieder zur\u00fcck. Wer auch immer mich jetzt in meiner allergr\u00f6\u00dften Not steuert, wei\u00df ich nicht. Doch mit einer festen Stimme schie\u00dfe ich sofort zur\u00fcck: \u201aDas Handy gebe ich nicht ab!\u2018, werfe es zur Sicherheit in meine Handtasche und schaue ihm direkt in die Augen, ruhig und bestimmend. Er w\u00fcrde sich nicht trauen, in meine Handtasche zu greifen, um das Telefon herauszuholen.\u201aIn dem Telefon sind alle meine privaten Nummern gespeichert, die ich erst \u00fcbertragen und dann l\u00f6schen muss. Und das dauert.\u2018 Mit dieser Antwort hat er nicht gerechnet. Ich sehe es ihm an. Zum zweiten Mal ist er hilflos und so langsam bekomme ich wieder die Kontrolle \u00fcber mich und die Situation. Er hatte sich offenbar alles perfekt ausgemalt, doch meine Reaktion stand nicht in seinem Exekutionsplan. Er wieder: \u201aSie geben das Handy jetzt ab! Keine Diskussion. Sie haben doch sicher die Adressen noch woanders abgespeichert\u2018.\u201aNein!\u2018, antworte ich ihm jetzt ebenso harsch zur\u00fcck. \u201aHab ich nicht. Ich werde Ihnen das Handy nicht geben.\u2018 Ich habe inzwischen jeglichen Respekt vor ihm verloren und so langsam werde ich sauer. Wenn er es mir mit Gewalt wegnehmen will, dann gibt es richtig \u00c4rger, dann zeig ich ihn an, denke ich. \u201aUnd was schlagen Sie jetzt vor?\u2018, schnauzt er mich sichtlich genervt an. \u201aIch schlage vor, dass ich in den n\u00e4chsten Telefonladen gehe, mir ein neues Handy und eine neue SIM-Karte kaufe und die Adressen dann transferiere.\u2018 \u201aUnd wie wollen Sie dann die privaten Adressen von den gesch\u00e4ftlichen trennen?\u2018, \u00e4u\u00dfert sich der Personalchef zum ersten Mal. So eine bescheuerte Frage. Geht doch gar nicht. Er hat offenbar keine Ahnung von Telekommunikation. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Rasch abschneiden von Gesch\u00e4ftspartnern und Kunden<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Dass er dringend das Handy in Besitz nehmen will, ist mir klar. Weniger sind es Kostengr\u00fcnde, als dass er mich von den Gesch\u00e4ftspartnern und Kunden abschneiden will, deren Kontaktdaten alle in diesem Handy gespeichert sind.\u201aGar nicht, das geht gar nicht!\u2018, antworte ich ihm.\u201aIch fahre jetzt in den n\u00e4chsten Laden und bringe Ihnen heute Abend das Telefon ins B\u00fcro zusammen mit dem Laptop\u2018.\u201aDar\u00fcber muss ich erst mal nachdenken\u2018, sagt mein Ex-Chef und geht zusammen mit dem Personalchef raus. Zehn Minuten lassen sie mich allein im Konferenzraum sitzen. \u201aOkay!\u2018, meint er, als sie zur\u00fcckkommen. \u201aDann gehen wir aber mit in den Telefonladen. Am besten Sie fahren gleich bei uns im Auto mit.\u2018 Unfassbar: zwei Top-Manager wollen mit mir in den Telefonladen und ein Handy kaufen. Wie l\u00e4cherlich ist das denn? Immerhin, ich habe etwas Zeit gewonnen und meine privaten Adressen sind nicht ganz verloren. Es gab einen Ausweg aus der misslichen Lage. \u201aIch werde in keinem Fall mit Ihnen im Auto mitfahren. Ich fahre selber!\u2018, entgegne ich ihm, nehme meine Handtasche und verlasse den Konferenzraum. \u201aUnd wo treffen wir uns jetzt? Wo ist der Telefonladen?\u2018, fragen sie, w\u00e4hrend sie hinter mir her laufen. Ich erkl\u00e4re es kurz und suche die Hotelgarage. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Einfach verschwinden?<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Es dauert eine Weile, bis ich sie und mein Auto wiederfinde. Ich bin v\u00f6llig durcheinander, irre umher und kann mich einfach nicht mehr erinnern, wo ich den Wagen geparkt hatte. F\u00fcr einen Augenblick spiele ich mit dem Gedanken, meinen Ex-Chef auflaufen zu lassen und einfach zu verschwinden. Er h\u00e4tte nichts dagegen machen k\u00f6nnen. Doch dann siegt meine Vernunft und ich treffe die beiden Manager in dem Telefonladen. Sie stehen schon da und warten bereits auf mich. Er mit dunkler Sonnenbrille. L\u00e4cherlich. Sonnenbrille \u2013 in einem Einkaufszentrum ohne Sonne. Ich hasse ihn in dem Augenblick, wie man einen Menschen nur hassen kann. Keiner w\u00fcrdigt den anderen mit einem Blick oder sagt etwas. Ich will am liebsten nur weg. Nat\u00fcrlich klappt es nicht mit dem Transfer der Daten von meinem alten auf ein neues Handy. Das kann nur ein Experte \u00fcber einen PC, und dieser Experte in dem Telefonladen hat an diesem Tag frei. Da stehen sie nun, mein Ex-Chef und der Personalchef, betont cool und direkt hinter mir, w\u00e4hrend ich mit dem Verk\u00e4ufer rede. Ich mit roten Augen und mit Streifen schwarzer Wimperntusche auf meinem Gesicht. Es ist mir egal. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Mafioso-Szene im Telefon-Shop<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Der Telefonverk\u00e4ufer schaut zuerst verwundert mich an, dann die beiden, dann wieder auf mich. Drei Personen stehen vor ihm,<\/i> <i>einer mit dunkler Sonnenbrille wie ein Mafioso, und das alles wegen dieser Banalit\u00e4t. Irgendwann checkt er, was sich da gerade vor ihm abspielt. Eher mitleidig meint er schlie\u00dflich zu mir, dass ich doch am Montag wiederkommen solle. Dann w\u00fcrde er mir gerne helfen. Die einzig freundliche Stimme bisher an diesem Tag. Ich muss verneinen.\u201aUnd jetzt?\u2018, fragt der sonst um keine Antwort verlegene Ex-Chef. Er ist wieder \u00fcberfordert. \u201aIch sagte es Ihnen doch. Lassen Sie mich in Ruhe alles abwickeln und geben Sie mir die Zeit bis heute Nachmittag. Dann bekommen Sie alles zur\u00fcck. Im \u00dcbrigen bin ich nicht kriminell oder hab sonst etwas verbrochen. Wenn Sie Angst haben, dass ich jetzt alle Gesch\u00e4ftspartner und Kunden anrufe und denen erz\u00e4hle, was Sie gerade mit mir hier machen, dann kennen Sie mich wirklich schlecht. Daran habe ich kein Interesse. Im \u00dcbrigen bin ich sowieso bereits mit allen vernetzt \u00fcber Facebook oder LinkedIn. Ein Klick, und alle wissen Bescheid. Das k\u00f6nnten Sie gar nicht verhindern, wenn ich es tun wollte. Auch ohne Telefon. Im \u00dcbrigen kann mich der Systemadministrator jederzeit und sofort abschalten und den Zugang blockieren.\u2018 <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die einen lachen fr\u00f6hlich &#8211; die geschasste Managerin muss alleine einpacken<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>Daran hat er offenbar noch gar nicht gedacht. Ich bin w\u00fctend \u00fcber so wenig Souver\u00e4nit\u00e4t, Professionalit\u00e4t und das Theater, das die beiden auff\u00fchren. \u201aAlso gut. Dann machen wir es so. Seien Sie um 17 Uhr im B\u00fcro. Ich erwarte Sie dort.\u2018 Und so trennen wir uns. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter ist mein E-Mail-Account gesperrt. Ich kaufe ein neues Handy, eine neue SIM-Karte, und l\u00f6sche s\u00e4mtliche Daten, die ich auf dem Firmenhandy gespeichert hatte. Um 17 Uhr gehe ich ins B\u00fcro. Niemand ist mehr dort au\u00dfer den beiden Herrschaften. Ich r\u00e4ume in k\u00fcrzester Zeit auf und packe ein, w\u00e4hrend beide fr\u00f6hlich lachend im Konferenzraum sitzen und sich unterhalten. Das mit anh\u00f6ren zu m\u00fcssen, tut ebenfalls weh. <\/i><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Unfassbar wenig Stil und Feingef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><i>So wenig Stil und Feingef\u00fchl habe ich nicht vermutet. Ich packe meine privaten Sachen in einen kleinen Karton. Mehr hat man ja meistens nicht im B\u00fcro. Dann gehe ich, ohne mich zu verabschieden. Er l\u00e4uft noch hinter mir her: \u201aIch wollte mich noch von Ihnen verabschieden &#8230;\u2018.\u201aWir werden uns sicher nicht mehr wiedersehen, doch ich w\u00fcnsche Ihnen ein sch\u00f6nes Leben!\u2018, ist meine zornige Antwort, drehe mich um, steige ins Auto und fahre weg. Im R\u00fcckspiegel sehe ich noch, wie er stehen bleibt und mir nachschaut. Den wahren Grund der K\u00fcndigung kenne ich bis heute nicht. Ich kenne allerdings Ger\u00fcchte und vertrauliche Informationen, die mir zugespielt wurden, und die haben nichts mit meiner Leistung als Managerin zu tun.<\/i><\/p>\n<p><i>Nun ja, das ist meine Geschichte. Ich w\u00fcnsche nicht mal meinem \u00e4rgsten Feind, derart dem\u00fctigend, respektlos, ohne Wertsch\u00e4tzung und Mitgef\u00fchl behandelt zu werden. Mit einem Fu\u00dftritt einfach vor die T\u00fcr gesetzt zu werden, das verdient niemand.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Welche direkten Effekte eine K\u00fcndigung auf K\u00f6rper, Verstand, Seele und Emotionen haben kann, zeigt die K\u00fcndigungsgeschichte von Elisabeth. Ich bin sicher, dass jeder Internist, Neurologe und Psychologe diese Beschreibungen den entsprechenden medizinischen Fachbegriffen zuordnen und deren Folgen f\u00fcr K\u00f6rper, Geist und Seele erkl\u00e4ren kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/fu\u00dftritt.41w29pBWvpL._BO2204203200_PIsitb-sticker-arrow-clickTopRight35-76_SX385_SY500_CR00385500_SH20_OU03_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-650711\" alt=\"fu\u00dftritt.41w29pBWvpL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/fu\u00dftritt.41w29pBWvpL._BO2204203200_PIsitb-sticker-arrow-clickTopRight35-76_SX385_SY500_CR00385500_SH20_OU03_-231x300.jpg\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/fu\u00dftritt.41w29pBWvpL._BO2204203200_PIsitb-sticker-arrow-clickTopRight35-76_SX385_SY500_CR00385500_SH20_OU03_-231x300.jpg 231w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/fu\u00dftritt.41w29pBWvpL._BO2204203200_PIsitb-sticker-arrow-clickTopRight35-76_SX385_SY500_CR00385500_SH20_OU03_.jpg 385w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gabriele Euchners neues Buch erz\u00e4hlt von Managern, die ruppig aus der Chefetage gesto\u00dfen wurden. Stillos. Ohne W\u00fcrde &#8211; aber als Normalfall, nicht als Ausnahme:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Mit-dem-Fu%C3%9Ftritt-Chefetage-Spitzenmanager\/dp\/3648049054\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1382312577&amp;sr=8-1&amp;keywords=mit+dem+fu%C3%9Ftritt+aus+der+chefetage\">http:\/\/www.amazon.de\/Mit-dem-Fu%C3%9Ftritt-Chefetage-Spitzenmanager\/dp\/3648049054\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1382312577&amp;sr=8-1&amp;keywords=mit+dem+fu%C3%9Ftritt+aus+der+chefetage<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gabriele Euchner hat es miterlebt: wie erfolgreiche Manager von ihrer Company pl\u00f6tzlich den Fu\u00dftritt bekamen. Ohne jede Vorwarnung. Wie sie von jetzt auf gleich nicht mehr der hofierte Top-Manager waren, sondern zu einem Auss\u00e4tzigen herabgew\u00fcrdigt wurden. Im Auge des &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/10\/21\/plotzlich-drausen-wie-es-sich-anfuhlt-wenn-man-als-manager-von-seiner-company-den-fustritt-bekommt-berichtet-management-coach-gabriele-eucher\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2835,2846,2836,1729],"class_list":["post-650704","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-feuern","tag-gabriele-euchner","tag-kundigen","tag-management-coach"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=650704"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650704\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=650704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=650704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=650704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}