{"id":650588,"date":"2013-10-02T11:54:20","date_gmt":"2013-10-02T09:54:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=650588"},"modified":"2013-10-02T11:54:20","modified_gmt":"2013-10-02T09:54:20","slug":"effizienzsteigerung-in-den-unternehmen-in-deutschland-schon-uberdreht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/10\/02\/effizienzsteigerung-in-den-unternehmen-in-deutschland-schon-uberdreht\/","title":{"rendered":"Effizienzsteigerung in den Unternehmen: In Deutschland schon \u00fcberdreht"},"content":{"rendered":"<p>.<\/p>\n<p><strong>Das Innenministerium NRW schl\u00e4gt Alarm: <\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber zehn Prozent der <a title=\"RP Krankheitszahlen plozei NRW\" href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/nrw\/jeder-zehnte-polizist-ist-dauerkrank-1.3718473\" target=\"_blank\">Polizisten in NRW sind gesundheitlich so schwer angeschlagen<\/a>, und zwar dauerhaft,\u00a0dass sie nicht mehr voll einsetzbar sind. Konkret: 4.298 von 40.000. Die Zahlen kommen immerhin vom\u00a0<b>NRW-Innenministerium <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/nrw\/jeder-zehnte-polizist-ist-dauerkrank-1.3718473\">http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/nrw\/jeder-zehnte-polizist-ist-dauerkrank-1.3718473<\/a>. Deshalb\u00a0<\/b>scheiden immer mehr Polizisten aus dem Dienst aus, weil sie nicht mehr arbeiten k\u00f6nnen. Die Gr\u00fcnde laut &#8222;Rheinischer Post&#8220;: &#8222;Neben Muskel-Skelett-Erkrankungen durch ausgesessene Sitze in Funkstreifenwagen und unzureichend eingerichtete Bildschirmarbeitspl\u00e4tze leiden Polizisten immer h\u00e4ufiger auch an psychischen Erkrankungen. Leistungsverdichtung f\u00fchrt nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei\u00a0oft zu Burn-out und Schlafst\u00f6rungen.&#8220;<\/p>\n<p>In den Unternehmen sieht es da nicht besser aus. Die Zahlen scheinen nur nicht erhoben zu werden, sind sie doch allzu imagesch\u00e4digend f\u00fcr die Firmen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Jeder zweite Mitarbeiter f\u00fchlt sich im Stich gelassen von seinem Unternehmen.<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Jeder zweite\u00a0deutsche Mitarbeiter f\u00fchlt sich von seinem Unternehmen im Stich gelassen beim Thema Work-Life-Balance, vermeldet\u00a0 internationale Unternehmensberatung Hay Group. das Ergebnis einer Befragung von 400 Unternehmen weltweit.\u00a0Damit bildet die Deutschen fast das traurige Schlusslicht, noch weniger Zutrauen\u00a0zu ihren Arbeitgebern\u00a0haben nur noch die Franzosen:\u00a041 Prozent von ihnen finden, dass ihr Unternehmen sie dabei unterst\u00fctzt, Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang bringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Arbeitsverdichtung total<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Hay-Group-Expertin Mandy Rehmann beobachtet: \u201e\u00dcberall auf der Welt\u00a0herrscht der Trend zur Effizienzsteigerung. Das bedeutet: Mitarbeiter m\u00fcssen mit immer weniger deutlich mehr leisten.\u00a0Arbeitnehmer sind immer unzufriedener mit der Work-Life-Balance werden.&#8220; Kurz: Sie haben das Gef\u00fchl, das das Leben an ihnen vorbeizieht &#8211; ohne sie &#8211; und ihre Familie deutlich zu kurz kommt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Home-Office-L\u00f6sungen oder\u00a0flexible Arbeitszeiten helfen da nicht, so Rehmann. Sie appeliiert an die Unternehmen: \u201eSie sollten\u00a0ihre Mitarbeiter st\u00e4rker unterst\u00fctzen, damit sie produktiver arbeiten k\u00f6nnen und somit wieder mehr Zeit f\u00fcr ihr Privatleben haben.&#8220;<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Was w\u00e4re die L\u00f6sung?<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wie das klappen soll? Durch<\/p>\n<p align=\"LEFT\">&#8211; die Erweiterung individueller Handlungsspielr\u00e4ume und Entscheidungskompetenzen<\/p>\n<p align=\"LEFT\">&#8211; das Bereitstellen erforderlicher Ressourcen, um die Arbeit effizient zu erledigen, Stichwort: Kosteneinsparungen sowie<\/p>\n<p align=\"LEFT\">&#8211;\u00a0die F\u00f6rderung von unternehmensweiter Zusammenarbeit im Sinne eines st\u00e4rkeren Ideen- und Ressourcenaustausches<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\n<p align=\"LEFT\">Vernachl\u00e4ssigen Unternehmen n\u00e4mlich diese Punkte, drohen sie ihre\u00a0\u201eLeistungstr\u00e4ger und Talente, die sich vom Unternehmen nicht ausreichend unterst\u00fctzt f\u00fchlen&#8220; zu verlieren: die werden n\u00e4mlich k\u00fcndigen und zu einem weitsichtigeren Unternehmen wechseln &#8211; oder\u00a0ausbrennen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Ganz abgesehen davon, dass kaum ein Mitarbeiter bei erdr\u00fcckenden Arbeitsbedingungen diesen Arbeitgeber seinen Kindern, Freunden oder Bekannten empfiehlt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a title=\"Hay Group\" href=\"http:\/\/www.haygroup.com\/de\/services\/index.aspx?id=20757\" target=\"_blank\"><span style=\"font-family: Arial,Arial;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Arial,Arial;font-size: medium\">http:\/\/www.haygroup.com\/de\/services\/index.aspx?id=20757 <\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. Das Innenministerium NRW schl\u00e4gt Alarm: \u00dcber zehn Prozent der Polizisten in NRW sind gesundheitlich so schwer angeschlagen, und zwar dauerhaft,\u00a0dass sie nicht mehr voll einsetzbar sind. Konkret: 4.298 von 40.000. Die Zahlen kommen immerhin vom\u00a0NRW-Innenministerium http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/nrw\/jeder-zehnte-polizist-ist-dauerkrank-1.3718473. 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